AT517915A1 - Halsschutz für den Eishockeysport - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen neuen Halsschutz für Ausübende des Eishockeysports zur Verhinderung von Verletzungen im Halsbereich eines Spielers und ist d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass dieser Halsschutz etwa halskrausenartige, entweder zumindest in den Halsbereich der Bekleidung (9) des Spielers (8) integrierte körperformgerecht flächige Schutzeinlage aus einem flexiblen, körperformanpassungsfähigen, gegen Einwirkung von Schnitten mittels der Schneiden der Eishockeyschuhkufen, mechanisch hoch resistenten Grundmaterial ausgebildet ist und dass er mindestens zwei auf bandartigen Fortsätzen (3) angeordnete manipulierfreundliche Bindungselemente (41, 51) aufweist, welche an mindestens zwei Gegen-Bindungselemente (42, 52), an dem vom Spieler (8) zwingend zu tragenden Eishockeyhelm (6), insbesondere im Bereich von dessen Ohrschutz (62), schnell schließund lösbar, jedoch mechanisch stabil anbindbar sind.
Description
Halsschutz für den Eishockeysport
Die Erfindung betrifft einen neuen Vollschutz, insbesondere für den Hals-, Nacken-, Kehlkopfbereich von Ausübenden des Eishockeysports zur Verhinderung von Verletzungen, insbesondere im Bereich des Halses eines Spielers, im Falle eines Sturzes desselben od.dgl. während des Spiels durch die Schneiden der Kufen der Eishockeyschuhe eines der Mitspieler oder Gegner, welcher einen den Hals des Spielers umfangenden, etwa halskrausen-artigen Halsschutz oder einen derartigen Voll-Halsschutz mit sich beidseitig seitlich von demselben wegerstreckenden, auf den Schultern des Spielers zu positionierenden, etwa flügelartigen Schulterschutzabschnitten und mit denselben und mit dem Halsschutzabschnitt verbundenem, etwa latzartigen Dekollete- oder Oberbrustschutzabschnitt, sowie gegebenenfalls Oberrückenschutzabschnitt, aufweist.
Zweck des neuen Halsschutzes ist es, den Halsbereich, vor allem die Hals-Hauptschlagader des Spielers bestmöglich gegen die oben beschriebenen lebensgefährlichen Schnitte durch die Kufen von Mitspielern oder Gegnern im Falle eines Sturzes während des Spiels zu schützen.
In Folge der scharf geschliffenen Kufen der Eislaufschuhe und auch des körperlichen Kontakts im Kampf um den Puck kann es zu gefährlichen Verletzungen kommen, gerade auch in Folge der hohen Schnelligkeit des Sports.
Eishockeysportler haben zwar durchaus eine hohe und rasche Reaktionsfähigkeit, allerdings kann und möchte man sich in Stresssituationen, z.B. bei Stürzen, nicht darauf verlassen müssen.
Der Halsschutz, welcher derzeit am Markt vertrieben wird, kann den nötigen Schutz, den sich der Routinier vorstellt, nicht leisten, warum? 1) Beim Tragen während des wendigen, flotten Spiels besteht die Gefahr, dass der Halsschutz verrutscht und gerade dort, wo es besonders notwendig ist, keine Sicherheit gegen Verwundung mehr besteht. 2) Manche Spieler fühlen sich vom Engegefühl derart bedrängt, dass der Halsschutz bewusst nur locker befestigt wird und somit der angestrebte Schutz wieder nicht gegeben ist. 3) Bei einer Bewegung, beispielsweise der Spieler bewegt den Kopf, z.B. sein Ohr geht zur Schulter, bewegt sich der Schutz kaum mit und es ergibt sich dadurch, beispielsweise auf der anderen Seite, wieder eine größere, freiliegende Körperfläche ohne jeglichen Schutz. Gerade auf dem Boden, also auf der Eisfläche, liegende Spieler sind von dieser Gefahr betroffen. 4) Einige Profis verzichten genau aus dem Grund auf den Halsschutz, weil oben genannte Punkte zutreffen und ihre Bewegungsfreiheit dadurch eingegrenzt wird.
In den Juniorenligen ist das Tragen - vermutlich weltweit - eines Halsschutzes verpflichtend und das hat auch einen guten Grund, nämlich den Nachwuchsspielern, aber auch im Weiteren den erwachsenen Hobby- oder Profispielern den bestmöglichen Schutz zu bieten.
Das erfindungsgegenständliche Schutz-Produkt soll in jeder Situation des Spieles die lebenswichtigen Bereiche, also insbesondere die Hauptschlagader, der denselben tragenden Person schützen, in dem der Halsschutz während des Spiels zwar flexibel, jedoch fest mit dem Helm verbunden gehalten wird:
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, - dass dieser Halsschutz als - gegebenenfalls im wesentlichen mit den eben genannten Abschnitten ausgebildete oder etwa nur halskrausenartige - entweder zumindest in den Hals- und gegebenenfalls auch Schulterbereich der Bekleidung des Spielers integrierte oder aber von derselben unabhängig überstreifbare, vorzugsweise körperformgerecht, flächige Schutz-Einlage aus einem flexiblen, körperform-anpassungsfähigen, gegen Einwirkung von, insbesondere gleitenden, Schnitten mittels Schneide aufweisenden Objekts, insbesondere mittels der Schneiden der Kufen von Eishockeyschuhen, mechanisch hoch resistenten, gegebenenfalls elastischen, Grundmaterial ausgebildet ist und dass er mindestens zwei voneinander beabstandet, oder auf, insbesondere etwa bandartigen, Fortsätzen oder Schlaufen angeordnete manipulierfreundliche Bindungselemente aufweist, welche an mindestens zwei entsprechende Gegen-Bindungselemente, an dem vom Spieler zwingend zu tragenden Eishockeyhelm, insbesondere im Bereich von dessen Ohrschutz, schnell schließ- und lösbar, jedoch mechanisch stabil anbindbar sind.
Feste Druckknopf-Verbindung, wahrscheinlich die sicherste Variante, Klettverschluss oder zusätzlich angebrachte Laschen od.dgl. können verwendet werden.
Das erfindungswesentliche Kriterium ist eine bisher noch nicht zur Anwendung gekommene selbst flexible Direktverbindung zwischen Bekleidung des Eishockeysportlers und seinem Helm.
Der Helm hat einen Ohrschutz und Ohrlaschen. Und genau diese Ohrlaschen befinden sich im wichtigen Bereich, der für die eben genannte neue Verbindung benötigt wird und vorzugsweise erfindungsgemäß genutzt werden kann.
Eine Variante besteht darin, dass fest vernietete Druckknöpfe an den Ohrlaschen des Helms angebracht sind, welche mit ihren Gegenstücken an der Bekleidung des Sportlers kooperieren, wodurch das Verrutschen des Halsschutzes und dessen Zusammenfallen od.dgl. verhindert wird. Das Vernieten ist eine an sich unkomplizierte Tätigkeit, welche mit dem richtigen Werkzeug in kurzer Zeit erledigt werden kann. Dies kann vorort gleich im Verkauf möglich sein, oder auch bei der weiteren Verarbeitung im Zuge zukünftiger Helmproduktion.
Das erfindungsgemäße neue Schutz-Produkt kann beispielweise 1) in Form einer Unterwäsche mit in dieselbe integrierten schnittfesten Halsschutz verarbeitet werden, 2) aber auch als selbstständiger Halsschutz, indem das Einzelstück vom Sportler übergezogen wird und auch hier letztlich der Direktverschluss mit einer den oben genannten Möglichkeiten zur Direkt-Verbindung mit dem Helm hin besteht.
Aus welchen Stoffen die Unterwäsche hergestellt ist, hat an sich keinen entscheidenden Einfluss auf das neue Produkt. Am besten wird hierbei eine auch sonst vorteilhafte Funktionsunterwäsche verwendet, welche vom Sportler gerne getragen wird.
Die einfachste Form des neuen Halsschutzes ist ähnlich wie beim Halsteil eines Rollkragenpullovers, allerdings vorteilhafter Weise mit zusätzlichen Erweiterungen des Stoffes des Halsschutzes links und rechts für den seitlichen Halsbereich. Diese nicht unwichtigen Seitenteile sind günstiger Weise ebenfalls mit einem schnittfesten, beweglichen Material (innen) vernäht und beispielsweise mit dem Druckkopf-Gegenstück verstärkt.
Der erfindungsgemäß zum Einsatz gelangende, schnittfeste Stoff soll jedenfalls, insbesondere in sich, "beweglich" sein, um den Spieler möglichst wenig in seinen Bewegungen einzugrenzen: Besonderes Beispiel ist 100% Kevlargewebe, gegebenenfalls unbeschichtet, ungefärbt, 220g/qm, aber auch bessere derartige Materialien können für den notwendigen Schutz eingesetzt werden.
Die vom etwa kurz-röhrenförmigen (Schulter-)Seitenteile sind je nach Größe XS, S, M, L, XL, XXL, für Junior, aber auch für Senior vorgefertigt, wobei die (genormte) Durchschnittsgröße eines Menschen als Maßangabe verwendbar ist.
Beispiel: Kind, 7 Jahre, 1m 30cm, 24kg, Kleidergröße 134 Breite der Seitenteile: 7cm Höhe bzw. Länge der Seitenteile aus schnittresistentem Stoff: 11 cm
Die vordere, brustseitige Seite des Halsschutzes ist ebenfalls mit einem schnittfesten Stoff vernäht, und vorsorglich gleich auch mit einem zusätzlichen innen vernähten Schaumstoff, um die Kehlkopfregion gegen Stockschläge, (Fehl-)Schüsse od.dgl. zu schützen. Für Junioren ist sie gleich automatisch vernäht, da Halsschutz ohnedies Pflicht der Jugend-Ligen ist. Für Senioren ist sie vernünftigerweise ebenfalls automatisch vernäht, oder aber auch zu kaufen nur mit den Seitenteilen für die Hauptschlagader. Hierbei kann der (vordere) Kehlkopfschutz weggelassen werden. Allerdings kann er als zusätzlicher Schutz gekauft werden und ist auch als Einzelstück erhältlich.
Wie kann dieser Kehlkopfschutz für Erwachsene verbunden werden?
Auch hier kann an der Unterwäsche mit integriertem Halsschutz oder auch am Einzelstück mit integriertem Halsschutz eine Verbindung durch Klettverschluss vernäht werden und ist jederzeit abnehmbar.
Die hintere Seite des Halsschutzes ist vorteilhaft ebenfalls bis zum Verschluss in verschiedenen Möglichkeiten mit schnittfestem Stoff vernäht. Verschluss ist wichtig, um den Tragekomfort sicher- und die Sitzfestigkeit klar einzustellen.
Es bieten sich hierfür, insbesondere Klettverschluss und Zippverschluss an.
Im Folgenden sind die verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zusammengefasst:
Als einerseits unproblematisch rasch schließ- und lösbar bei gleichzeitig gewährleisteter, hoher mechanischer Beanspruchbarkeit hat sich ein erfindungsgemäßer Halsschutz bewährt, bei welchem vorgesehen ist, dass dessen für die Bindung an den Eishockeyhelm vorgesehene Fortsätze als über einen Steg od.dgl. des Eishockeyhelms legbare oder durch eine Art Öse desselben durchziehbare, offene, jedoch ringschließbare Schlaufen, die selbst jeweils zwei miteinander kooperierbare Bindungselemente, insbesondere Druckknopf und Gegen-Druckknopf, Haken- und Schlingenteil eines Klettverschlusses oder Knopf- und Knopfloch, aufweisen, ausgebildet sind, wobei jedoch die Bindung an den Eishockeyhelm mittels der durch die Öse od.dgl. des Helms gezogene und letztlich geschlossene Schlaufe erfolgt. Günstig ist es, wenn die schnittresistente Schutz-Einlage im Wesentlichen textilartig, insbesondere als feinmaschiges Netz, Gewebe, Gewirke oder Wirrfaservlies, mit, gegebenenfalls gleitfähig, beschichteten, Filamenten aus dem Polymer-Kunststoff "Kevlar" ausgebildet ist. Diese Ausführungsvariante sichert besonders hohen Schutz gegen Schnittverletzungen.
Was die Anordnung in der bzw. Einbindung in die Bekleidung der Eishockeysportler betrifft, so hat es sich besonders bewährt, wenn der schnittresistente Halsschutz als Einlage in die Sport-Unterbekleidung, insbesondere Leibwäsche, und/oder in die textil-oder folienartige Eishockey-Oberbekleidung, insbesondere -Jacke, mit eingebaut ist.
Hinsichtlich der Anordnung des schnittresistenten Halsschutzes sind dafür die meisten bekannten Bekleidungs-Integrationslösungen geeignet. Besonders bewährt hat sich eine derartige Lösung, bei welcher die schnittresistente Schutz-Einlage zwischen zwei dünnen textil- oder folienartigen Bekleidungsstück-Flächen, insbesondere -Stoffflächen, angeordnet, zumindest einseitig, insbesondere eingenäht oder aber vollflächig oder einem Muster, beispielsweise Netzmuster, Zig-Zag-Flächenmuster od.dgl., entsprechend eingeklebt oder eingeschweißt ist.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die schnittresistente Schutz-Einlage in den Stoff der Eishockey-Bekleidung direkt mit eingewebt oder mit eingewirkt od.dgl. ist, wobei gegebenenfalls die Bekleidungsstoff-Filamente mit dem schnittresistenten
Polymermaterial umhüllt oder umgossen sind, oder als Filamente des den Bekleidungsstoff selbst bildenden Filament- bzw. Fadenmaterials ausgebildet sind.
An sich kann der Anteil des schnittresistenten Textilmaterials in der Bekleidung im Hals-Schulterbereich am besten 100% betragen, in den meisten Fällen hat sich jedoch ein Anteil des gegen gleitenden Schnitt resistenten Filamentmaterials in der Schutzeinlage von mindestens 30 Gew.-%, insbesondere 55 bis 85 Gew.-%, bezogen auf deren Gesamtgewicht durchaus bewährt.
Auf die Anbindungselemente für die neue und erfindungsgemäß ganz wesentliche Verbindung zwischen Eishockeybekleidung und Eishockeyhelm unter vollem Schutz für die Hals- und Schulterregion des Eishockeyspielers zurückkommend, hat es sich besonders bewährt, wenn die Anbindungselemente an der Schutzeinlage bzw. an dem mit derselben ausgestatteten Bekleidungsstück und die mit denselben befestigungs-kooperierbaren Gegen-Anbindungselemente, vorzugsweise im Bereich des Ohrschutzes des Eishockeyhelms, als schnell aneinander bindbare bzw. voneinander lösbare Druckknopf- oder Klettverschluss-Verbindungen ausgebildet sind.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
Es zeigt die Fig. 1 in schematisch-skizzenhafter Form eine besonders einfache Ausführungsform des neuen, an den Helm des Einhockeyspielers anbindbaren und so auf diese Weise unverrückbar und während des Spiels auch nicht zusammendrückbaren, etwa halskrausenartig ausgebildeten neuen Halsschutzes und die Fig. 2 die Form eines einen Voll-Halsschutzes mit Schulter-, brust- und rückenseitigen Fortsatzflächen, wie er beispielsweise in einen Leibwäsche-Oberteil integriert sein kann. Die Fig. 5 bis 10 zeigen jeweils in fotografischer Wiedergabe Bekleidungsstücke, in welche der neue Halsschutz integriert ist, sowie weiters eine jugendliche Person mit der neuen Schutzbekleidung ohne Helm von der Seite und von hinten, weiters die Person mit dem aufgesetzten Eishockeyhelm, der mit dem Halsschutz des Bekleidungsstückes verbunden ist, sowie zwei Darstellungen, aus welchen die konkrete Verbindung zwischen Helm und Bekleidung des Spielers präzise ersichtlich ist.
Die Fig. 1 zeigt eine besonders einfache Ausbildungsart des neuen Halsschutzes 100, der bei geöffnetem Reißverschluss 20 um den Hals des Eishockeyspielers anlegbar ist, und im wesentlichen etwa nach Art einer Halskrause ausgebildet ist, mit zwei voneinander beabstandeten, etwas vorderseitigen Höckern 15.
Der halskrausenartige Halsschutz 100 weist - etwa einander gegenüberliegend - zwei etwa von den Höckern 15 ausgehende, bandartige Fortsätze 3 auf, welche beide jeweils beispielsweise mit dem Aktivteil (Männchen) 41 eines Druckknopfverschlusses 40 im Bereich ihrer Enden ausgestattet sind.
Mit diesen Druckknopf-Aktivteilen 41 kann der Halsschutz 100 beispielsweise an entsprechende Druckknopf-Passivteile (Weibchen) 42, etwa im Bereich des Ohrschutzes des nur symbolisch dargestellten Eishockeyhelms 6 des Eishockeyspielers angeschlossen werden, womit eine stabile auch bei heftigen Bewegungen des Kopfes des Spielers, insgesamt wenig verrückbare Verbindung zwischen dem auf dem Kopf des Spielers stabil sitzenden Helm - hier nicht näher dargestellt - und dem den Hals des Spielers satt umschließenden, und denselben vor schneidenden Kufenattacken schützenden Halsschutz 100 gewährleistet ist.
An Stelle einer Druckknopfverbindung 40 zwischen Halsschutz 100 und Eishockeyhelm 6 kann bei voller Gewährung des Schutzes des Spielers problemlos auch eine Klettverbindung treten, welche als solche hier nicht näher gezeigt zu werden braucht.
Ein noch größerer Schutz des Spielers gegen Schnittverletzungen, insbesondere auch im Hals-Nahbereich, ist bei den aufwendigeren Ausführungsformen des neuen Voll-Halsschutzes 100' gemäß Fig. 2 erzielbar, insbesondere, wenn derselbe an die Eishockey-Leib- oder Oberbekleidungsform angepasst oder aber direkt in die Bekleidung des Spielers integriert ist.
Einen derartigen komplettierten Voll-Halsschutz 100' zeigt also, ebenfalls schematisch die Fig. 2, der am besten mit einem, beispielsweise rückseitigen, Reißverschluss 20 für An-und Auskleiden ausgestattet ist. Er weist einen etwa einer Halskrause entsprechenden, den eigentlichen Halsschutz 100 bildenden Halsteil 11 und von diesem seitlich wegragende, dem Schnitt der Bekleidung und somit der Gestalt des Oberkörpers des Eishockeyspielers im Halsbereich angepasste Seitenteile 12, einen Brustteil 13 und hier weiters einen Rückenteil 14 auf.
Der Halsteil 11 weist neben den beiden Höckern 15 für den Schutz des Kieferbereichs des Spielers zumindest zwei von denselben etwa nach oben wegragend gezeigte Verbindungsfortsätze 3 auf, welche hier gleich selbst mit einem Druckknopf-Aktivteil 41, beispielsweise jeweils im Bereich der freien Enden der Fortsätze 6 und jeweils einem mit dem eben genannten Druckknopf-Aktivteil kooperierfähigen Druckknopf-Passivteil 42, ausgebildet ist.
Mit diesem Verbindungsfortsatz 3 kann jeweils eine durch od.dgl. jeweils im Bereich des Ohrschutzes des Eishockeyhelms durchziehbare, "eigenverriegelbare" Verbindungs-Schlaufe oder -Lasche gebildet werden, welche für die erfindungswesentliche, sichere Verbindung zwischen Eishockeyhelm und Voll-Halsschutz 100' des Eishockeyspielers Sorge trägt.
Bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen zeigt die Fig. 3 ein Beispiel für einen in ein Überzieh-Leibchen 9 integrierten neuen Halsschutz 100, 11 wobei die beiden Schutzhöcker 15 mit den von ihnen ausgehenden bandartigen, für das Einziehen in eine Öse od.dgl. des Eishockeyhelms und damit für die Realisierung der erfindungswesentlichen Verbindung zwischen Spieler-Bekleidung und Helm wesentlichen bandartigen Fortsätze 3 gezeigt sind, welche an ihren Enden beispielsweise die Hakenteile 51 eines Klettverschlusses 50 aufweisen. Diese Hakenteile 51 können nach Durchfädeln des Fortsatzbandes 3 durch eine Öse od.dgl. am Helm zur Herstellung der fixen Verbindung zwischen Helm und Halsschutz 100 sowie Bekleidung des Spielers mit den außen am Halsschutz angeordneten Schlingenteilen 52 des Klettverschlusses 50 klettverbindungs-kooperieren.
Die Fig. 4 zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - einen jungen Eishockeyspieler 8, welcher die mit dem integralen Halsschutz 100, insbesondere auf Basis von Kevlar, ausgestattete Eishockey-Bekleidung 9 angelegt hat, wobei hier sehr deutlich die innen vorzugsweise mit Polymer-Schaumstoff ausgelegten Höcker 15 mit den von ihnen ausgehenden Band-Fortsätzen 3, welche selbst beispielsweise als ganzes mit einen Klettverschluss-Schlingenband 52 gebildet sein können.
Der Fig. 5 ist - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - zu entnehmen, wie der Halsschutzteil 100, 11 der Bekleidung 9 rückwärtig hier mit einem - geöffnet gezeigten - Klettverschluss 50 ausgestattet ist.
Die Fig. 6 zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - den jungen Spieler in "Vollmontur" mit angelegtem Helm 6 mit Schutzgitter 61 und Kinnschutz 63 und mit im Bereich von dessen Ohrschutz 62 mittels des Fortsatzbandes, hier Klettbandes 3, hergestellten, nur willentlich lösbarer Verbindung zwischen Bekleidung 9 und Eishockeyhelm 6.
Schließlich zeigt die Fig. 7 - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen -sehr genau die erfindungswesentliche Verbindung zwischen Halsschutzteil 11 der Bekleidung 9 des Spielers 8 mittels über einen Steg 63 des Helms 6 gezogenem Fortsatz-Klettband 3 mit Schlinge 52 und dem am Halsschutzteil 11 angeordneten Hakenteil 51 des Klettverschlusses 50.
Claims (8)
1. Halsschutz für Ausübende des Eishockeysports zur Verhinderung von Verletzungen, insbesondere im Bereich des Halses eines Spielers im Falle eines Sturzes desselben od.dgl. während des Spiels durch die Schneiden der Kufen der Eishockeyschuhe eines der Mitspieler oder Gegner, - welcher einen den Hals des Spielers umfangenden, etwa halskrausen-artigen Voll-Halsschutz (100'), sich beidseitig seitlich von demselben wegerstreckenden, auf dessen Schultern zu positionierenden, etwa flügelartigen Schulterschutzabschnitten (12) und mit denselben und mit dem Halsschutzabschnitt (11) verbundenem, etwa latzartigen Dekollete- oder Oberbrustschutzabschnitt (13), dadurch gekennzeichnet, - dass dieser Halsschutz als - gegebenenfalls im wesentlichen mit den eben genannten Abschnitten (11, 12, 13) ausgebildete oder etwa nur halskrausenartige - entweder zumindest in den Hals- und gegebenenfalls auch Schulterbereich der Bekleidung des Spielers integrierte oder aber von derselben unabhängig überstreifbare, vorzugsweise körperformgerecht, flächige Schutz-Einlage aus einem flexiblen, körperformanpassungsfähigen, gegen Einwirkung von, insbesondere gleitenden, Schnitten mittels Schneide aufweisenden Objekts, insbesondere mittels der Schneiden der Kufen von Eishockeyschuhen, mechanisch hoch resistenten, gegebenenfalls elastischen, Grundmaterial ausgebildet ist und - dass er mindestens zwei voneinander beabstandet, oder auf, insbesondere etwa bandartigen, Fortsätzen (3) oder Schlaufen angeordnete manipulierfreundliche Bindungselemente (41, 51) aufweist, welche an mindestens zwei entsprechende Gegen-Bindungselemente (42, 52), an dem vom Spieler zwingend zu tragenden Eishockeyhelm (6), insbesondere im Bereich von dessen Ohrschutz, schnell schließ- und lösbar, jedoch mechanisch stabil anbindbar sind.
2. Halsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dessen für die Bindung an den Eishockeyhelm (6) vorgesehenen Fortsätze als über einen Steg od.dgl. des Eishockeyhelms legbare oder durch eine derartige Öse ziehbare offene, jedoch ringschließbare Fortsatzbänder (3), die selbst jeweils zwei miteinander kooperierbare Bindungselemente, insbesondere Druckknopf (41) und Gegen-Druckknopf (42), Haken(51)- und Schlingen(52)-element eines Klettverschlusses (50) oder Knopf- und Knopfloch aufweisen, ausgebildet sind.
3. Halsschutz gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schnittresistente Schutz-Einlage des Halsschutzes (100, 11) im Wesentlichen textilartig, insbesondere als feinmaschiges Netz, Gewebe, Gewirke oder Wirrfaservlies, mit, gegebenenfalls gleitfähig, beschichteten, Filamenten aus dem Polymer-Kunststoff "Kevlar" ausgebildet ist.
4. Halsschutz gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schnittresistente Schutz-Einlage des Halsschutzes (100, 11) in die Sport-Unterbekleidung, insbesondere Leibwäsche, und/oder in die textil-oder folienartige Eishockey-Oberbekleidung, insbesondere -Jacke, mit eingebaut ist.
5. Halsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schnittresistente Schutz-Einlage (1) zwischen zwei dünnen textil- oder folienartigen Bekleidungsstück-Flächen, insbesondere -Stoffflächen, angeordnet, zumindest einseitig, insbesondere eingenäht, oder aber vollflächig oder einem Muster, beispielsweise Netzmuster, Zig-Zag-Flächenmuster od.dgl., entsprechend, eingeklebt oder eingeschweißt ist.
6. Halsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die schnittresistente Schutz-Einlage des Halsschutzes (100, 11) in den Stoff der Eishockey-Bekleidung (9) direkt mit eingewebt oder mit eingewirkt ist, wobei gegebenenfalls die Bekleidungsstoff-Filamente mit dem schnittresistenten Polymer-Schutzmaterial umhüllt oder umgossen sind, oder als Filamente des den (Ober-)Bekleidungsstoff (9) selbst bildenden Filament- bzw. Fadenmaterials ausgebildet sind.
7. Halsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des gegen gleitenden Schnitt resistenten Filamentmaterials in der Schutzeinlage des Halsschutzes (100, 11) mindestens 30 Gew.-%, insbesondere 55 bis 85 Gew.-%, bezogen auf ihr Gesamtgewicht beträgt.
8. Halsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindungselemente an der Schutzeinlage des Halsschutzes (100, 11) bzw. an dem mit derselben ausgestatteten Bekleidungsstück (9) und die mit denselben befestigungs-kooperierbaren Gegen-Anbindungselemente, vorzugsweise im Bereich des Ohrschutzes des Eishockeyhelms, als schnell aneinander bindbare und voneinander lösbare Druckknopf- oder Klettverschluss-Verbindungen (40, 50) gebildet sind.
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