Bewertung zu drivio!


Bewertet mit 1 von 5 Sternen

Ich hatte einen Cupra Formentor VZ für…

Ich hatte einen Cupra Formentor VZ für sechs Monate im Auto-Abo bei Drivio. Während dieser Zeit gab es lediglich einen sehr kleinen Schaden an einer Felge. Anstatt die Felge fachgerecht zu reparieren, wurde mir jedoch eine komplett neue Felge berechnet – Kostenpunkt rund 900 Euro. Zusätzlich wurden mir ein bis zwei kleine Steinschläge ebenfalls vollständig in Rechnung gestellt.

Am Ende musste ich für ein sechsmonatiges Abo mit einer monatlichen Rate von knapp 600 Euro noch einmal rund 2.700 Euro nachzahlen. Das empfinde ich als völlig unverhältnismäßig.

Besonders enttäuschend war der Umgang mit meiner Anfrage. Direkt im Anschluss an dieses Abo hatte ich bereits ein weiteres Abo über zwölf Monate bei Drivio abgeschlossen. Ich hatte daher auf etwas Kulanz gehofft und versucht, das Gespräch zu suchen. Leider erhielt ich darauf keinerlei Antwort.

Stattdessen wurde die Forderung an ClaimFuchs weitergegeben. Auch dort waren E-Mails kaum zu beantworten bzw. blieben unbeantwortet. Gleichzeitig wurde mir lediglich eine Frist von zwei Wochen gesetzt, um die 2.700 Euro zu bezahlen, andernfalls sollte die Angelegenheit an ein Inkassounternehmen weitergegeben werden.

Nach dieser Erfahrung steht für mich fest: Nach Ablauf meines aktuellen zwölfmonatigen Abos werde ich kein weiteres Fahrzeug mehr bei Drivio abonnieren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis und insbesondere der Umgang mit Kunden im Schadensfall haben mich leider sehr enttäuscht.

9. Juni 2026
Bewertung ohne vorherige Einladung

Antwort von drivio!

Lieber Kunde,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrung zu schildern. Es tut uns leid, dass du den Ablauf der Schadenregulierung als enttäuschend empfunden hast.

Gerne möchten wir einige Punkte einordnen:

Bezüglich der beschädigten Felge verweisen wir auf unseren transparenten Schadenkatalog, den du in unserem Downloadbereich im Hilfecenter findest. Dieser unterscheidet klar zwischen zulässigen Gebrauchsspuren und nicht zulässigen Beschädigungen. Zulässig sind beispielsweise kleine Kratzer oder Abschürfungen am Felgenhorn bis maximal 20 mm Länge und 1 mm Tiefe. Schäden, die diese Grenzwerte überschreiten, sind hingegen nicht mehr als normale Gebrauchsspuren einzustufen. Darüber hinaus gilt für glanzgedrehte und pulverbeschichtete Felgen entsprechend den Herstellervorgaben, dass eine Instandsetzung ausgeschlossen ist und diese bei einer Beschädigung ersetzt werden müssen.

Die Entscheidung zum Austausch einer Felge erfolgt dabei nicht pauschal, sondern auf Grundlage der gutachterlichen Bewertung sowie der Herstellervorgaben. Felgen sind sicherheitsrelevante Bauteile. Selbst wenn ein Schaden äußerlich gering erscheint, können Materialveränderungen oder Mikrorisse nicht zuverlässig ausgeschlossen werden. Aus Haftungs- und Sicherheitsgründen ist daher in vielen Fällen ausschließlich ein Austausch zulässig.

Auch bei den weiteren von dir angesprochenen Schäden handelte es sich nicht um bloße Steinschläge. Laut Gutachten wurden am vorderen und hinteren Stoßfänger erhebliche Kratzbeschädigungen festgestellt, die die im Schadenkatalog definierten und branchenüblichen Grenzwerte deutlich überschreiten. Die entsprechenden Positionen wurden daher als lackierungsbedürftige Schäden bewertet.

Die von dir erwähnten oberflächlichen Kratzer und Dellen (ich vermute du beziehst dich hierzu auf die Lichtbilder 17–19) wurden hingegen ausdrücklich als normale Gebrauchsspuren erfasst und mit 0,00 € im Gutachten aufgeführt und demnach auch nicht abgerechnet.

Dass du dich im Anschluss an dein erstes Abo für ein weiteres Fahrzeug bei uns entschieden hast, wissen wir selbstverständlich zu schätzen. Umso bedauerlicher ist es, dass du mit der Kommunikation rund um den Schaden unzufrieden warst. Wir nehmen dein Feedback hierzu ernst und werden den Vorgang intern prüfen.

Wir wünschen dir für die verbleibende Laufzeit deines aktuellen Abonnements weiterhin eine gute und sichere Fahrt.

Dein Drivio!-Team