Ein außergewöhnliches Land
Etwas besonders hervorzuheben ist bei dieser mit ständig neuen Eindrücken verbundenen Reise sehr schwierig. Das die Reise in Fukuoka beginnt, in der es zu unserer Zeit kaum Touristen gab und die wir zwei Tage mit dem Bus und zu Fuß erkunden konnten, da wir schon einen Tag vor der Gruppe dort waren, war ein guter Einstieg. Was uns zuerst hier auffiel war die Ruhe, da es überwiegend nur Elektro- und Hybridautos gab, die extreme Sauberkeit sowie die Freundlichkeit der Japaner, wenn man um Hilfe -mit Händen und Füßen oder Übersetzungsprogramm- bat. Ich könnte endlos über die erlebten Ereignisse schwärmen, möchte hier nur ein paar Erlebnisse hervorheben, die mir spontan als sehr besonders einfallen: Hiroshima, die Fahrt mit dem Shinkansen, der Berg Misen, der einem schon ein bisschen Fitness abverlangt, die Gastfamilie, die Zeit bei den Mönchen, die ich als sehr authentisch empfand, der größte Friedhof mit seinen jahrhundertealten Zedern, Kyōto, das zwar touristisch sehr stark besucht ist, aber auch dort hatten wir Glück Geishas zu sehen, der Fuji-san (3.776 m hoch), den wir wolkenlos erleben durften, nicht zu vergessen das Entspannen in einem Onsen, sowie Tokio, die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, bei der es jedoch keine verstopften lauten Straßen gab, da das öffentliche Verkehrsnetz hervorragend ausgebaut ist und Pünktlichkeit eines der Tugenden der Japaner ist. Ich durfte schon viele Länder dieser Erde bereisen, jedoch wird Japan eines der beeindruckendsten für mich bleiben und ein Wiedersehen ist nicht ausgeschlossen!