Ist im Notfall da!
Ich hatte vor drei Wochen ein Erlebnis, in dem ich bei einem medizinischen Notfall erste Hilfe geleistet habe. Diese Situation war lebensbedrohlich für diese Person und ist zum Glück gut ausgegangen, hat aber einen großen Schock in mir hinterlassen. Ich hatte erst gedacht ich komme klar, aber wiederholtes Hochschrecken und Schlafwandeln in der Nacht, Alpträume und Überreizung, und gleichzeitiger Nebel haben in mir den Drang vergrößert weglaufen zu wollen.
Das kannte ich schon von früher, wo ich öfter weggelaufen bin, aber ich weiß, dass die Konsequenzen dann unbestimmt sind. Ich bin autistisch und lerne weiterhin, noch besser auf meine Signale zu achten und zu kommunizieren.
Jesus fiel mir ein, und ich habe per email vorsichtig nachgefragt, ob er vielleicht Zeit hätte den am Ende veranschlagten Termin etwas vorzuziehen, ob er mir helfen kann. Es war Feiertag und er hat direkt geantwortet und gemeint, dass es sich dringend anhört (er hatte recht) und mir direkt einen Terminvorschlag gemacht, für den Montag nach dem Wochenende.
Es hat mir geholfen, dass wir erstmal was getrunken haben, als ich dann in der Praxis war. Jesus hat mir den Massagesessel angeboten, aber ich habe lieber geschaukelt, was auch in Ordnung war. Ich habe erzählt was passiert ist und dann ging die energetische Arbeit los.
Das war so ein bisschen wie ein Waschprogramm, aber verkehrtrum. Erst kam der Schleudergang mit so einer Wackelmaschine an den Füßen. Ich hatte eine Brille auf mit Lichtern und Farben und Formen, Jesus hat meine Arme geschüttelt und mit der Klangschale linkes und rechtes Ohr im Wechsel gebadet. Ich hatte erst Angst, dass es mir alles zu viel wird, soviel Neues, aber Jesus hat bei jedem Schritt gesagt was er macht und was das Gerät macht. Im geschützten Rahmen sind meine Nerven nochmal so richtig durchgewirbelt worden.
Dann hat Jesus am Kopf Spannung rausgeholt und anschließend Ruhe reinfließen lassen. Links und rechts war dann eher wieder spürbar als das Chaos davor. Der Durchwalkgang war auch am Bauch, der viel Spannung hatte und mit jedem Ausatmen konnte davon was aus meinem System gehen.
Beim Einweichgang hat Jesus ganz heiße Hände auf meinen Bauch gelegt. Dann hat er meine Hände mit drunter genommen und ich habe meinen Bauch selbst gefühlt und konnte dann ein bisschen weinen. Und mit Jesus reden. Über Leben und Tod und Sinn.
Und immer wieder tief ein und ausatmen.
Zum Schluss konnte ich wieder klarer denken und war um vieles entspannter. Jesus hat mir noch gezeigt wie man auf Papier Entscheidungsfindung bringen kann, um ein paar kleine Ziele zu setzen. Und eine Walnuss hat er mir geschenkt, die ich jetzt in der Hosentasche trage. Als Erinnerung, dass das Wesentliche, im Kern (die Seele), bleibt.
Ich bin so sehr dankbar, dass Jesus da war und ich mich auch entschieden habe nicht wegzulaufen. Dass ich es bemerkt habe und mich jemand gehört hat. Ich habe keine schlechten Träume mehr. Obwohl ich mich noch erhole, geht es mir viel besser!