Hilfe zur Selbsthilfe
Hilfe zur Selbsthilfe, Eigenverantwortung statt Verantwortung abgeben – das sind die Ziele in der Akademie für Hundegesundheit. Alleine gelassen wird man dabei nie und an keiner Stelle.
Ich bin im Oktober 2025 zur Akademie gekommen – mit einem, wie ich dachte, relativ gesunden Hund mit kleinen Baustellen.
Die Umstellung von Trockenfutter auf BARF (artgerechte Ernährung) hatte mich zur Akademie gebracht. Ich hatte meinen Hund vorher noch nie artgerecht ernährt und wollte alles richtig machen. Und da ist man hier genau richtig.
Ja, man muss sich darauf einlassen. Ja, man weiß am Anfang nicht genau, was auf einen zukommt und was man alles bekommt. Ja, man muss offen sein für Neues (zumindest für mich Neues). Und ja, da alles online stattfindet, sollte man auch offen dafür sein, neue Wege der Zusammenarbeit kennenzulernen.
Was habe ich nun bekommen? Viel mehr, als ich erwartet hatte.
Mein Hund hat einen auf ihn individuell abgestimmten Futter- und Therapieplan erhalten, der es mir leicht gemacht hat, ihn bestmöglich zu versorgen. Ich habe Zugang zu einem unglaublich großen Wissensschatz bekommen, der mir geholfen hat, alles über artgerechte Ernährung und Hundegesundheit zu lernen und der mir viele Zusammenhänge aufgezeigt hat.
Es gibt tägliche themenbezogene Zoom-Calls, in denen man seine Fragen stellen kann, individuelle Rückmeldungen erhält und sich bei Bedarf jederzeit Unterstützung holen kann.
Die Ernährung, der Körperaufbau des Hundes und das viele Grundlagenwissen sind aber noch nicht alles. Es gibt auch die Möglichkeit, naturheilkundliches Wissen in verschiedenen Themenbereichen aufzubauen und – ganz wichtig – an seinem eigenen Mindset zu arbeiten, Themen aufzuarbeiten, Klarheit und Vertrauen in die eigenen Entscheidungen zu entwickeln und zu lernen, die Verantwortung eben nicht an den Tierarzt, Pillen oder reine Symptombehandlung abzugeben, sondern selbst in die Verantwortung zu kommen. Auch sich selbst, die Beziehung zu seinem Hund und das, was sich darin vielleicht spiegelt, unter die Lupe zu nehmen, gehört dazu. Dafür werden einem jede Menge Tools an die Hand gegeben.
Rund um Tierarzt Dr. Franz Spitzer hat sich ein Team von Menschen zusammengefunden, das einen nicht nur mit viel Kompetenz und Geduld, sondern auch mit großer Empathie zur Seite steht. Fragen werden beantwortet, selbst dann, wenn man sie schon gestellt hat. Man wird aufgefangen, ernst genommen und spürt, dass immer jemand da ist, der unterstützt.
Außerdem ist es meine Erfahrung, dass auch die Teilnehmer im Umgang miteinander immer respektvoll und mitfühlend sind. Aus den vielen Fragen der anderen Teilnehmer kann man selbst wieder ganz viele Erkenntnisse gewinnen und zusätzliches Wissen aufbauen.
Für mich war jeder Cent eine gute Investition.