Mehr als nur ein Holzbildhauerkurs
Ich hatte einen 4-tägigen Kurs im Mai 2025 gebucht. Zusammen mit zwei weiteren TeilnehmerInnen arbeiteten wir entweder in der Werkstatt oder auch draußen im Hof in der Sonne. Die bewusst kleine Gruppengröße lässt genügend Zeit zum Austausch und dem Einholen von Beratung und Hilfestellung wenn’s mal nicht weiter geht.
Vorkenntnisse werden weder erwartet noch sind sie notwendig! Die Neugier mit dem Holz arbeiten zu wollen reicht!
Zu Beginn steht die Auswahl des Holzes, welches (wenn gewollt), auch gern selbst mitgebracht werden darf. Auch bereits angefangene Werkstücke können unter der helfenden Hand und neuen Perspektiven von Maren weiter ausgearbeitet werden. Außer den Schnitzeisen stehen auch Holzschnittmesser und diverse Raspel-/Schleifmaschinen/-möglichkeiten zur Verfügung. Unsere Gruppe hat die vielen Werkzeuge nicht ausgeschöpft.
Ansonsten: Gearbeitet wird mit dem Holz, seinen Eigenheiten, Möglichkeiten & Grenzen. Eigene Ideen werden zusammen mit Maren, die einem alle Möglichkeiten aufzeigt, erarbeitet.
In mehreren Tagen ist es möglich sein Werkstück fertig zu stellen.
Nicht fertig geworden oder einfach so Bedarf, am Holz zu arbeiten? Kein Problem: Maren bietet in Absprache auch Termine im Rahmen der „Offenen Wetkstatt“ an.
Organisatorisches:
Einen Monat vorher habe ich eine Anzahlung geleistet, zwei Wochen vor Kursbeginn den Rest beglichen.
Der Emailkontakt war immer informativ & freundlich.
Parken:
Parkplätze sind direkt bei der Werkstatt vorhanden.
Verpflegung:
Immer: lecker!
Ganztags: Wasser, Tee, Kaffee und Snacks.
Mittags: selbstgekochtes & abwechslungsreiches aus Marens Küche; Essenseinschränkungen & Allergien wurden aktiv vorab abgefragt und berücksichtigt.
Persönliches:
Mein ausgewähltes Holz war Pappel, es war weich aber auch kompliziert & brachte mich an vielen Stellen zum Verzweifeln. Mit Maren habe ich eine Lehrerin gefunden, die sensibel auf mich eingegangen ist, mir viele technische Fertigkeiten an die Hand gegeben hat & mir im wahrsten Sinne ein Gefühl fürs Holz vermitteln konnte.
Fazit:
Ich bin am Ende des Workshops nicht nur mit einem geformten Stück Holz nach Hause gegangen sondern mit einem persönlichen Werkstück.
Der Gruppenkonstellation geschuldet, war es ein sehr intimes wohlwollendes miteinander, für die Maren die Plattform geboten hat.