Ich wollte bei Klausmann Schuhe einen…
Ich wollte bei Klausmann Schuhe einen bestimmten Schuh kaufen. Der auf der Website ausgewiesene Preis betrug 38,97 € zzgl. Versand, insgesamt 43,87 €.
Beim Bezahlvorgang über PayPal wurde mir jedoch angezeigt, dass ich mich zu einer Zahlung von „bis zu 55,00 EUR“ verpflichte. Das hat mich verständlicherweise davon abgehalten, den Kauf abzuschließen.
Ich habe den Händler daraufhin kontaktiert. Zunächst wurde mir erklärt, diese Angabe stehe „immer unten in der Fußzeile“ und PayPal sichere sich damit wegen möglicherweise nachträglich anfallender Gebühren ab. Diese Erklärung erschien mir nicht plausibel, weshalb ich mich direkt bei PayPal erkundigte.
Nach Auskunft des PayPal-Kundenservice hat der Händler die Möglichkeit, den Betrag auf 55,00 € zu erhöhen; ob letztlich der normale oder der erhöhte Betrag eingezogen wird, liege beim Händler. Diese Auskunft habe ich mir anschließend auch schriftlich von PayPal bestätigen lassen.
Daraufhin teilte mir Herr Klausmann mit, ihm sei dieses Problem bislang nicht bekannt gewesen und er werde es prüfen. Das ist für mich grundsätzlich eine faire Reaktion.
Unverständlich und enttäuschend fand ich allerdings den abschließenden Satz „Wenn Sie den Schuh nicht wollen, ist das okay.“ Ich wollte den Schuh durchaus kaufen – allerdings zu dem auf der Website ausgewiesenen Gesamtpreis und mit einer für mich eindeutigen Zahlungsabwicklung. Einen berechtigten Hinweis eines kaufwilligen Kunden auf diese Weise abzutun, empfinde ich als unangemessen.
Ich bewerte daher nicht die Qualität der Schuhe, sondern ausschließlich meine Erfahrung mit dem Bestellvorgang und dem Kundenkontakt. Der Schuh hätte mir durchaus gefallen – gekauft habe ich ihn letztlich nicht.