Absolute Enttäuschung – weder Premium-Qualität noch Premium-Kundenservice.
Ich habe mich bewusst für eine Siemens-Kaffeemaschine entschieden, weil ich von einer Premium-Marke hochwertige Materialien, Langlebigkeit und einen entsprechenden Kundenservice erwartet habe. Leider wurde ich auf ganzer Linie enttäuscht.
Bereits nach rund vier Jahren haben sich an der Gehäusevorderseite und der Blende deutliche Rostflecken gebildet. Für ein Gerät in dieser Preisklasse halte ich das für absolut inakzeptabel. Ich habe das Gerät zur Überprüfung eingeschickt und auf eine faire Kulanzlösung gehofft.
Stattdessen erhielt ich lediglich einen Kostenvoranschlag über 250 €. Besonders enttäuschend ist, dass Siemens inzwischen bereits zum dritten Mal jede Form von Kulanz abgelehnt hat – mit der Begründung, dass nach vier Jahren keine Kulanz mehr möglich sei.
Besonders irritierend waren für mich die widersprüchlichen Aussagen des Kundenservice. In einer Antwort wurde ausdrücklich erklärt, dass es sich um rostfreien Edelstahl handelt. In einer anderen Mitteilung hieß es dagegen: „Das Edelstahl der Gehäuseteile ist beschichtet.“ Wenn ein Hersteller selbst unterschiedliche Aussagen zur Materialbeschaffenheit macht, fällt es schwer, die Begründungen und Ablehnungen nachzuvollziehen.
Am meisten enttäuscht mich jedoch, dass Siemens die vorhandenen Rostflecken selbst dokumentiert hat, aber dennoch keinerlei Entgegenkommen gezeigt hat. Nach meiner Erfahrung führt selbst eine Rostbildung am Gehäuse nach nur vier Jahren zu keiner Kulanzlösung.
Ich habe viel Zeit und Energie in den Kontakt mit dem Kundenservice investiert und am Ende nur Standardantworten und Ablehnungen erhalten. Als Kunde fühlt man sich weder ernst genommen noch wertgeschätzt.
Für mich war das meine letzte Siemens-Kaffeemaschine. Ich hätte von einer Premium-Marke deutlich mehr Qualität, Transparenz und Kundenorientierung erwartet. Wer mehrere hundert oder sogar über tausend Euro für eine Kaffeemaschine ausgibt, sollte sich bewusst sein, dass Rostbildung am Gehäuse nach meiner Erfahrung nicht zu einer Kulanzlösung führt – selbst dann nicht, wenn der Hersteller den Mangel selbst dokumentiert.