Völlig unzureichende Servicementalität
Weil ich mein Auto günstig verkaufen konnte, habe ich eine bestehende KFZ-Finanzierung bei der VW Bank abgelöst und telefonisch um kurzfristige Übersendung des hinterlegten KFZ-Briefes gebeten, da der Käufer meines Autos sich nur sieben Tage an sein Angebot gebunden hat.
Seit Überweisung des Ablösebetrages sind nun schon 13 Tage vergangen und der KFZ-Brief ist immer noch nicht da.
Sechs Telefonate, natürlich immer mit einer anderen Person brachten mich nicht weiter. Ich erhielt immer wieder die gleiche Aussage, der KFZ-Brief sei mit der Post raus und dort könne dass schon mal 12 Tage (!!) dauern. Nur nebenbei bemerkt, halte ich dies für eine unverschämte Schutzbehauptung zu Lasten der Post.
Auf meine Frage, ob es denn nicht auch sein könne, dass sich der KFZ-Brief aufgrund eines individuellen Fehlers doch noch im Hause der VW Bank befände, wurde mir zugestanden, dass dies zwar könne, aber eine entsprechende hausinterne Recherche könne man erst nach 14 Tagen anstoßen. Auf meine Frage worauf sich diese unmögliche Frist stützt, wurde mir gesagt, dass dies hausintern so festgelegt sei. Mein Hinweis, dass ich das Angebot zum Kauf meines Autos ohne den Brief nicht wahrnehmen kann und mir dadurch u.U. ein Schaden entsteht, änderte an dieser penetrant abweisenden Haltung überhaupt nichts.
Damit war dann auch meinerseists telefonisch alles gesagt. Mein Recht muss ich nun wohl auf anderem Weg suchen.
Da lob ich mir die Sparkasse und die Volksbank vor Ort, die ihren Kunden bei solchen Problemstellungen mit einer anderen Servicementalität begegnen.