:Achtung beim Lüften – Fledermäuse könnten ins Haus kommen
Jetzt beginnen junge Fledermäuse, ihre Umgebung zu erkunden und nach Quartieren zu suchen – dabei können sie sich auch mal verirren. Wie man dann reagieren sollte.
Invasive Arten
:„Schauen Sie, da schleppen sie ihre Brut“
Die Große Drüsenameise verursacht Stromausfälle, gesperrte Spielplätze und Aufregung unter Eltern. Jetzt rüsten die ersten Städte zum Gegenschlag.
Falscher Bär im Allgäu
:Warum ein Dachs beim Haufenmachen ordentlicher ist als ein Bär
Ein Bär im Allgäu? Nein, der Kot stammt von einem Dachs. Aber wie kann man den Haufen eines Dachses mit dem eines Bären verwechseln? Und was ist zur Verdauung anderer Tiere zu sagen? Ein Gespräch mit dem Wildbiologen und Ökologen Wolfgang Schröder.
Artenschutz
:Weißstörche retten sich selbst vor dem Artensterben
Weltweit schwinden Bestände der Zugvögel. Sie zu schützen ist schwierig, aber möglich – wie das Beispiel Weißstörche zeigt.
Umwelt und Natur
:Verband meldet so viele junge Brachvögel wie seit Jahren nicht mehr
Mit seinem langen Schnabel gehört der Brachvogel zur Familie der Schnepfen. Seit Jahren steht er auf der Roten Liste. Doch in diesem Sommer ist es in Bayern gelungen, eine große Zahl der Jungvögel flugfähig zu machen.
Umwelt und Natur
:Viele Wespen unterwegs – diese Tipps helfen
Mit Wasser statt Hektik: Warum Sprühflaschen gegen Wespen helfen und welche Tricks nichts bringen, erklärt eine Expertin des LBV.
Wildtiere
:Wo sollen die Elefanten denn hin?
Immer mehr Straßen und Industrieanlagen zwingen die Tiere in Indien in die Nähe von Siedlungen. Sie trampeln Menschen tot und fressen Ernten auf. Über einen Konflikt, der keine einfachen Lösungen hat.
Umwelt
:Der immergrüne Albtraum äthiopischer Bauern
Ende der Siebzigerjahre brachten Entwicklungshelfer den Neltuma juliflora nach Äthiopien. Er sollte das Land vor der Wüste retten. Der Baum ist widerstandsfähig, anspruchslos. Und so anpassungsfähig, dass er zum immergrünen Albtraum der Bauern wurde.
Einstiger Todesstreifen
:Warum das „Grüne Band“ so wichtig für den Naturschutz ist
Dort, wo einst die streng gesicherte innerdeutsche Grenze verlief, leben und gedeihen heute seltene Tier- und Pflanzenarten. Kommt bald die Unesco-Auszeichnung?
Artenschutz
:Warum Mauritius seine heiligen Affen verkauft
Das Land liefert mehr Makaken für Tierversuche als jeder andere Staat. Wer verdient daran?
Artenvielfalt
:Bartgeierweibchen Alosa erkundet furchtlos die Berchtesgadener Alpen
Alosa wagt sich früher als erwartet in die Freiheit der Alpen. Das ungewöhnliche Verhalten des Jungvogels fordert das Projektteam heraus.
Freisinger Altstadt
:Der Brunnen, der kein Wasser verträgt
Warum eine Brunnenfigur in Freising trocken bleiben muss – und was das mit dem Artensterben zu tun hat.
Artenvielfalt
:Lass wachsen!
Die Biobäuerin Barbara Schedlbauer geht mit ihrem kleinen Hof einen ganz anderen Weg als viele Kollegen. Der Schutz der Artenvielfalt hat Vorrang. Das macht sie zum Vorbild für andere.
Artenvielfalt
:Bartgeiernachwuchs: „Alosa“ und „Zierli“ leben jetzt im Klausbachtal
Im Nationalpark Berchtesgaden sind erneut zwei junge Bartgeier ausgewildert worden. Die einst ausgerottete Greifvogelart hat sich nun wieder etabliert in Bayern.
Naturschutz
:Die Bekassine kehrt ins Fußbergmoos zurück
Nach Jahrzehnten der Absenz hat im Vorjahr wieder ein Bekassinenpaar auf den Feuchtwiesen bei Maisach gebrütet. Naturschützer versuchen nun, ein dauerhaftes Biotop für den vom Aussterben bedrohten Vogel zu schaffen.
Klimawandel und Waldbau
:Hoch hinauf im Mammutbaum
Der Baumfachmann Marc Mosig sieht in einem lebenden Fossil die Zukunftsbaumart für den von der Klimakrise bedrohten Wald. Um Samen des seltenen Berg-Mammutbaums zu ernten, klettert er auf eines der mächtigsten Exemplare in Bayern.
Wildtierschutz in Bayern
:Die Polizei kämpft jetzt auch gegen „Wildlifecrime“
Wolf, Luchs, Biber und auch so mancher Greifvögel: Immer wieder werden Tiere in Bayern Opfer von Wildkriminalität vor. Jetzt will die Polizei gezielt dagegen vorgehen – auch mithilfe von Spaziergängern.
Artenvielfalt
:Gefiederte Zuagroaste
Der Klimawandel setzt viele Tiere und Pflanzen unter Stress. In die Vogelwelt rund um München bringt er aber auch ein paar gern gesehene Überraschungen.
Peru
:Ins Herz der Natur
Der Manú-Nationalpark in Peru ist eines der artenreichsten Gebiete der Erde. Tief im Urwald leben auch unkontaktierte Völker. Eine Reise in das streng geschützte Gebiet wird zum Abenteuer.
Artenschutz
:Klage gegen Abschussgenehmigung für Allgäuer Wolf
Raubtiere, die Schafe angreifen, dürfen seit Kurzem einfacher getötet werden. Tierschützer kritisieren dennoch, dass das Landratsamt Oberallgäu sich nicht an aktuelles Recht hält. Die Behörde weist die Vorwürfe zurück.
Konflikt beim Artenschutz
:Sorge um die Kreuzotter: „Und dann kommt der stillschweigende Tod“
In Nürnberg lebt Deutschlands offiziell einzige stabile innerstädtische Population von Kreuzottern. Laut Tierschützern wird sie immer kleiner. Schuld daran seien auch die Behörden. Die widersprechen.
Artenvielfalt
:Junge Bartgeier aus Belgien und Frankreich kommen nach Bayern
Noch werden die beiden jungen Greifvögel in Aufzuchtstationen auf die Auswilderung vorbereitet. Die Naturschutzorganisation LBV und der Nationalpark Berchtesgaden erwarten die Tiere Ende Juni.
Wandersaison
:Enzian besitzt Superkräfte – und ist trotzdem gefährdet
Das Habitat, die Heilwirkung, die Farben und die Mythen: Wissenswertes über die klassische Blume der Alpen.
Artenschutz
:„Man sollte sich freuen, wenn Fledermäuse am Haus sind“
Die Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz in Bad Tölz-Wolfratshausen und Fledermausexpertin Sigrid Bender fordert mehr Toleranz und den Erhalt von Quartieren für die bedrohte Tierart.
Umweltauszeichnung
:Golfplätze schaffen Natur
Der vom bayerischen Umweltministerium ausgezeichnete Riedhof in Egling und der Tölzer Golfclub Isarwinkel bemühen sich auf ihren Anlagen um Ökologie und Biodiversität.
Artenschutzprojekt in Nordostbayern
:Erneut Nachwuchs bei Habichtskäuzen
Habichtskäuze waren in Deutschland weitgehend ausgestorben. Ein Wiederansiedlungsprojekt in Nordostbayern zeigt Erfolge: Die scheuen Eulenvögel vermehren sich.
Artenvielfalt in Bayern
:Türks Dornschrecke ist wieder da
Die winzige, unscheinbare Heuschreckenart gilt als unmittelbar vom Aussterben bedroht. An der Trettach bei Oberstdorf ist jetzt eine erloschen geglaubte Population wiederentdeckt worden.
Vor 20 Jahren
:Wie Problembär Bruno den Freistaat Bayern blamierte
Wochenlang spazierte er durchs Oberland, unaufhaltbar. Bis zu jener finsteren Nacht auf der Kümpflalm.
Meeresschutz
:„In der Ostsee sterben täglich Wale – und kein Mensch schert sich drum“
Schauspieler Sigmar Solbach engagiert sich für Meeresschutz und sagt, was jeder Einzelne beitragen könnte, um Wale zu retten.
Tierschutz
:Eine Pflegestation für verletzte Igel
Nicole Stefan und Melanie Stangl kümmern sich in Dachau intensiv um die gefährdete Tierart. An manchen Tagen erhalten sie bis zu zehn Anrufe. Allerdings stoßen sie finanziell an ihren Grenzen.
Bedrohte Tierart
:Seltene Äskulapnatter am Inn gesichtet
Eine seltene Schlange taucht plötzlich bei Wasserburg auf. Experten rätseln. Wie kam sie dorthin – und was verrät ihr Fund über Klima und Lebensräume in Bayern?
Garten
:Mut zum Wildwuchs
Ausgerechnet in England, der Heimat des akkurat gestutzten Rasens, hat eine Naturschutzorganisation den „mähfreien Mai“ ausgerufen. Die Idee verbreitet sich rasant wie Löwenzahn. Was ist so schlimm an einem gepflegten Grün?
Zwei tote Rotmilan entdeckt
:Warnung vor möglicherweise vergifteten Tierkadavern in Olching
Nach dem Fund von zwei toten Rotmilanen warnt das Landratsamt Fürstenfeldbruck davor, Kadaver oder Teile von toten Tieren anzufassen. Die Polizei ermittelt wegen einer möglichen Vergiftung der streng geschützten Vögel.
Schliersee
:Die Mairenke ist wieder da
Auf dem Teller landet der Karpfenfisch selten – zu viele Gräten. Die Mairenke war trotzdem jahrhundertelang im Schliersee heimisch, nach Kriegsende war sie plötzlich verschwunden. Bis jetzt.
Umwelt und Natur
:Bei den Igeln beginnt die Paarungszeit
Den Rasenmäher im Mai stehen lassen und Mähroboter generell nur tagsüber einsetzen. Damit kann man den Igeln helfen. Aber auch wer keinen Garten besitzt, ist gefragt.
Mehr als 100 Veranstaltungen
:Was die Münchner beim ersten „Langen Tag der Stadtnatur“ erleben können
Weil es der Naturschutz in der Stadt nicht leicht habe, geben Ehrenamtliche am Sonntag bei mehr als 100 Veranstaltungen Einblick in Münchens Tierwelt.
Spanien
:Schlangenjagd auf Ibiza: „Euthanasie mit einer möglichst schonenden Methode“
Die Inselregierung ruft zum Kampf gegen eingeschleppte Nattern auf. Auf dem spanischen Festland sind die Reptilien eine geschützte Spezies, vor Ort gelten sie als Katastrophe.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Medienpsychologie: Warum alle über den Wal reden
Weil er für vieles eine Projektionsfläche ist, sagt Frank Schwab von der Uni Würzburg.
Verwilderung
:„In den Kühen schlummert immer noch der Auerochse“
Biologen beobachten in der Todeszone um den Atomreaktor von Tschernobyl, wie sich Umwelt und Tiere verändern, wenn der Mensch sie in Ruhe lässt. Ein Gespräch mit der Ökologin Anastasiia Zymaroiev.
Wal in der Ostsee
:„Wissen Sie, auch mir ist zum Heulen zumute“
Till Backhaus ist der dienstälteste Minister Deutschlands und betreut inzwischen hauptberuflich einen gestrandeten Meeressäuger. Über zwei „Political Animals“.
MeinungBuckelwale
:Es ist ein Wahnsinn
Die Tiere sind heute nicht mehr bedroht – eine der raren Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. Aber wer sagt es den Menschen vor der Insel Poel, dass sie ihr Mitgefühl lieber dem Vaquita schenken sollten?
Invasive Art
:Asiatische Tigermücke breitet sich aus: Jetzt auch Nürnberg und weitere Städte betroffen
Sie sticht tagsüber, kann Viren übertragen und fühlt sich mittlerweile auch im Freistaat wohl. Wie lässt sich die Plage eindämmen?
Fernsehen
:Kampf den Mährobotern
Ein Fall für eine „Tatort“-Kommissarin: Maria Furtwängler zeigt in der Doku „Deutschland, deine Gärten“ zur besten Sendezeit, wie angesichts des Artensterbens Gärten auszusehen haben.
Nationalpark Berchtesgaden
:Seltene Bulldoggfledermaus gesichtet
Die Entdeckung der Fledermausart gilt als ein „Zufallsfund“, da die Tiere üblicherweise in großer Höhe jagen und deshalb oft unentdeckt bleiben. Eigentlich ist die Art im Mittelmeerraum und Nordafrika zu Hause.
Naturkundemuseum Bayern
:„Wir sind keine Lobbyorganisation für Artenschutz“
Die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns haben mit Jörg Overmann einen neuen Chef. Wie er das kleine Museum Mensch und Natur in Schloss Nymphenburg in ein international beachtetes Haus verwandeln will.
Fotofalle im Bayerischen Wald
:Wildes Treiben am toten Baum
Eine umgestürzte alte Fichte gilt für gewöhnlich als Schadenfall im Wald. Ist sie aber nicht unbedingt. Ihr riesiger Wurzelteller ist ein Hotspot für Wildtiere, wie jetzt ein eindrucksvolles Video zeigt. Was welche Tiere dort so treiben und wer am häufigsten vorbeischaute.
Umwelt und Natur
:Frosch, Kröte, Molch und Co. geht es schlecht
Freiwillige retten jedes Jahr Tausende Amphibien vor dem Tod auf der Straße. Viele Arten sind inzwischen gefährdet. Welche Erkenntnisse bringt die diesjährige Wanderung?
Umwelt und Natur
:Warme Frühjahre verschlechtern Start für Insekten
Zu früh wach, zu wenig Kraft: Höhere Temperaturen durch den Klimawandel beeinflussen laut einem neuen Experiment, wie gut Insekten ins Frühjahr starten. Das hat unterschiedliche Auswirkungen.
Trendwende im Artenschutz?
:Meister Lampe kehrt langsam zurück
Noch gilt er als bedrohte Art, aber in der freien Flur lässt er sich inzwischen wieder häufiger blicken: Der Feldhase profitiert im Alpenvorland von der Klimaerwärmung und einem Bewusstseinswandel in der Jägerschaft. Wie er zu seiner kuriosen Rolle an Ostern gelangt ist, bleibt rätselhaft.
Invasive Art
:„Keine einheimische Ameisenart hat einen derart unangenehmen Stich“
Nach einem Fund in Stuttgart warnen Forscher: Wird die Ausbreitung der Asiatischen Nadelameise nicht gestoppt, verdrängt sie wahrscheinlich heimische Arten.