Migration als Waffe: Nach den Bildern von Ceuta beschwören Medien die „Urängste“ der Europäer. Sie zeigen damit vor allem eines – wie leicht dieser Kontinent zu erpressen ist.
Juden-Verfolgung in der NS-Zeit
:„Von jetzt ab existieren Sie nicht mehr!“
Margarete Bihrle soll 1941 deportiert werden, doch ein Nachbar streicht ihren Namen heimlich von der Deportationsliste. Bis zum Ende des Kriegs verlässt sie ihre Münchner Wohnung nicht mehr – und überlebt als Unsichtbare.
Salzburger Festspiele
:Ganz schön viel Betrieb im All
Ersan Mondtag versetzt Richard Strauss’ Ariadne von der Insel Naxos auf den Mars. Da geht es wirr zu, doch gelingen tolle Bilder, die haften bleiben. Der Buhsturm nach der Aufführung war vor allem eines: erfrischend.
Nachruf
:Auf Recherche in der Welt
Der international umtriebige Kritiker Jürgen Berger schrieb nicht nur über Theaterstücke, er entwickelte auch selbst welche. Nun ist er im Alter von 71 Jahren gestorben.
Nachruf
:Das Drama des einfachen Lebens
Mit ihren Romanen über die Schicksale in ihrer Familie in Vorarlberg hat sie eine enorme Leserschaft für sich gewonnen: Jetzt ist die Schriftstellerin Monika Helfer nach einem Sturz gestorben.
Literatur und KI
:„Die eigentliche Frage ist: Welche Absicht steckt dahinter?“
Tech-Unternehmen kaufen tonnenweise alte Bücher, um die KI damit zu füttern. Gespräch mit einem deutschen Antiquar, für den das ein gutes Geschäft ist – der aber durchaus Anlass zu Skepsis sieht.
Jazz
:Trance als Befreiung
Der Pianist Tord Gustavsen und der Saxofonist Trygve Seim rauben dem Publikum beim „Münchner Jazz Sommer“ buchstäblich den Atem.
Salzburger Festspiele
:„Nur einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!“
Ein nackter Jedermann, ein geschasster Intendant und eine Frau, die den Laden am Laufen hält: ein Report von den Salzburger Festspielen. Erstmals äußert sich auch der abservierte Markus Hinterhäuser.
Kinderbuch
:Jetzt hat sie plötzlich einen weißen Fleck
„Die unglaublich alte Katze“ von Lorenz Pauli und Nele Palmtag erzählt von einem Haustier, das scheinbar niemals stirbt. In Wahrheit aber geht es um die Liebe.
Kino
:Dieses unerträgliche Stöhnen
In der Komödie „The Invite“ wird ein Ehepaar von den Nachbarn zum polyamourösen Liebesabenteuer eingeladen. Was folgt, ist nicht so sexy wie erhofft.
Andrew Tate
:„Es war schwer auszuhalten“
Über Monate recherchiert die Journalistin Heidi Blake die Verbrechen der Tate-Brüder, trifft sie in Bukarest. Kurz nachdem ihr Text erschienen ist, werden die Influencer verhaftet. Ein Gespräch über den Blick in den Abgrund.
Film
:Cleverer konnte Johnny Depp sein Comeback nicht angehen
Der Schauspieler zählte lange zu den größten Filmstars, dann warf ihm seine Ex-Frau Amber Heard vor, immer wieder gewalttätig gegen sie geworden zu sein. Der Trailer zu seinem neuen Film „Ebenezer“ ist der offensive Versuch einer Rückkehr.
Kino
:Der spinnt doch
„Warum machen wir diesen Film?“ Diese nicht ganz unberechtigte Frage stand für Hollywoodstar Tom Holland am Anfang von „Spider-Man 4“. Hat er eine Antwort gefunden?
MeinungDebatte
:Bloß nicht irritieren lassen
Nachrichten aus Kultur und Medien
Singapur
:Auftrittsverbot für „Massive Attack“ wegen Palästinaflagge
Film
:Wo bleibt „Barbie 2“?
Nachruf
:Die Tochter
Streaming
:„Sopranos“-Star Vincent Pastore ist tot
Bayreuther Festspiele
Bayreuther Festspiele: „Götterdämmerung“ und Schluss
:In Bildgewittern
Der neue „Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen polarisiert. Können die KI-generierten Welten die traditionelle Regie ersetzen?
Erinnerungskultur
:Merz, Friedman und die Suche nach unserem „inneren Wagner“
Deutsche Größe, deutscher Abgrund: Das Wagner-Gleichnis, das der Kanzler zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele bemüht, klingt erst mal spannend. Aber bringt es uns wirklich weiter?
Exklusiv150 Jahre Wagner-Festspiele
:„Ich stehe als deutscher Jude hier auf dem Hügel in Bayreuth. Eingeladen, ausgeladen, wieder eingeladen“
Richard Wagner, der große Komponist und glühende Judenhasser – das gehört zur Identität Deutschlands. Welche Verantwortung ergibt sich daraus? Die Rede im Wortlaut.
150 Jahre Bayreuther Festspiele
:Man kann Dinge ändern – sogar sich selbst
Die Aufarbeitung hat begonnen, aber viele tun sich im Umgang mit dem vergifteten Erbe Wagners noch immer schwer – etwa Dirigent Christian Thielemann.
150 Jahre Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele
:„Heilige Bande umschlingen uns“
Die Bayreuther Festspiele sind nicht irgendein Klassik-Festival. Sie sind deutsche Geschichte live, in Glanz und Grauen, idealistischer Vision, niederträchtiger Ideologie und höchster Kunst. Ein Porträt von den Anfängen bis heute.
Film
:Filmtipp-Finder
Sie freuen sich auf einen entspannten Filmabend - wissen aber nicht, was Sie anschauen sollen? Der SZ-Filmtipp-Finder wählt aus über 3500 Kritiken der Redaktion aus und macht Ihnen passende Vorschläge. Film ab!
Weitere Artikel
Singapur
:Auftrittsverbot für „Massive Attack“ wegen Palästinaflagge
Wegen propalästinensischer Äußerungen bei einem Konzert in Singapur verbietet der Stadtstaat den Musikern auch künftige Einreisen.
Streit um Klimaanlagen
:Kälte im Zeitalter des Feuers
Kühle Räume gehören mittlerweile zur kritischen Infrastruktur. Nur knapp die Hälfte der Menschheit hat Zugang zu ihnen. Die Hitze ist endgültig ein globales Politikum.
Nachruf
:Die Tochter
Zum Tod von Mary de Rachewiltz, die ihren weltberühmten Vater, den Dichter Ezra Pound, als „drückende Last“ empfand und doch seine unermüdliche Nachlassverwalterin wurde.
Film
:Wo bleibt „Barbie 2“?
Normalerweise ist Hollywood nicht zögerlich, wenn es um Fortsetzungen geht. Aber Ryan Gosling und Margot Robbie wollen angeblich mehr Geld, als das Filmstudio zahlen will – und jetzt wird die Zeit knapp.
Literatur
:Ode an das Handwerk
Dave Eggers wurde mit dystopischen Romanen über eine digitalisierte Zukunft berühmt. In „Contrapposto“ widmet er sich ganz der analogen Kunst und der Liebe. Kann er das genauso gut?
Kino
:Nastassja Kinski und Wim Wenders einigen sich
Er filmte sie als 13-jähriges Kind in einer Nacktszene, über die er lange nicht verhandeln wollte. Nun kündigt der 80-jährige Regisseur an, die strittige Szene in „Falsche Bewegung“ von 1974 herauszuschneiden.
Kino
:Darf man von diesem Film genervt sein?
Die Österreicherin Sandra Wollner ist ein Regietalent, ihre Filme werden von Jurys bejubelt. „Everytime“, über eine trauernde Mutter, ertrinkt allerdings im eigenen Kunstanspruch.
Mode
:Wir sind so frei
Dabei gut aussehen ist alles: 1860 spielt jetzt in der Regionalliga, dafür haben sie neue Trikots. Und was für welche – mit einer Botschaft an den Investorenfußball dieser Tage.
Wahlkampf
:„Hallo, Herr Kriegsminister“
Dieter Hallervorden macht in Sachsen-Anhalt Wahlkampf für die CDU – und singt ein Lied gegen Friedrich Merz. Ein Beispiel gelebter Kunstfreiheit?
Pop
:Wegen Reggaesong über Israel: Boy George steigt aus Musical aus
In dem Lied rechtfertigt der britische Musiker das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza und spottet über Kollegen, die „Flaggen hochhalten und plappern wie Schafe“.
Fotografie
:Was liegt hinterm Sonnenuntergang?
Noch nie gab es so viele Bilder aus dem Urlaub – doch etwas fehlt vielen Instagram-Aufnahmen. Helfen könnte eine schöne Ausstellung in der Wiener Albertina, die sich den Anfängen der Reisefotografie widmet.
Urheberrecht
:Am geistigen Eigentum bedient
Die Gema hat ihren Prozess gegen Suno gewonnen: Sie konnte nachweisen, dass die KI an geschützten Werken trainiert wurde. Eine interaktive Rekonstruktion der Beweisführung – mithilfe von Helene Fischer und „Daddy Cool“.
Bayreuther Festspiele
:Geht doch
Die Sängerinnen und Sänger bewegen sich, und im vom Computer generierten Bild-Allerlei tauchen plötzlich sehr stimmige Sequenzen auf. Rettet „Siegfried“ den Bayreuther KI-„Ring“?
Pop
:„Dürft ich dich übers Schachbrett biegen?“
Bibiza, Wiener Exzess-Barde und Krafttier der Säufer und Clubgänger, ist jetzt ausweislich seines neuen Albums auch noch: „Rocknrollstar“. Eine Begegnung.
Comic
:Ewig leben dank KI?
Unsterblich, aber ohne Körper: Der Comic „Die Summe seiner Teile“ wagt ein Gedankenexperiment – und auch in der echten Welt gibt es erste Versuche.
Notizen aus meinem Leben
:Was will uns all dieser Unfug sagen?
Gut Ding will Weile haben, klar, und Rom wurde nicht an einem Tag gebaut! Über Sätze, die man immer wieder hört – und die man wirklich nie mehr hören möchte.
Literatur
:Zum Weinen schön
Gedichte, die an Günter Eich und Erich Fried erinnern: Dima Albitar Kalaji unterstützt seit Jahren exilierte Autoren in Deutschland. Jetzt ist ihr erstes eigenes Buch erschienen.
Auschwitz
:„Wir beschäftigen uns nicht mit Geschichte“
Seit „The Zone of Interest“ kennt die Welt die Villa des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß. Eine NGO aus New York hat das Haus nun gekauft. Was sie nicht interessiert: Rudolf Höß. Ein Besuch.
Podcast „Auf den Punkt“
:Kühlung statt Klimatisierung: Wie baut man für Hitze?
Klimaanlagen werden auch in Deutschland immer beliebter. Warum sie nicht die beste Lösung sind und wie Häuser, Wohnungen und Städte hitzeresistent gemacht werden können.
Debatte
:Eine Tote, viele Lügen, eine Gewissheit
Seit dem Terroranschlag im Berliner Tiergarten ist eine Woche vergangen, die Nachrichtenzyklen drehen sich weiter. Und jetzt? Weiter wie zuvor?
Sunny Hill Festival
:Dua Lipa, Königin von Kosovo
Das Land galt lange als düster, Touristen kamen so gut wie nie. Bis Dua Lipa und ihr Vater hier in Rekordzeit das hippste Popfestival im Balkan hinstellten. Was bekommt die Familie dafür im Gegenzug?
Salzburger Festspiele
:Jetzt spricht die Kunst
Als Intendant ist er entlassen, als Pianist gibt er einen umjubelten Liederabend: Markus Hinterhäuser prägt die Salzburger Festspiele auch nach seinem Rauswurf.
Debatte
:Die Lage ist zu brenzlig, um nicht gegen die AfD zu kämpfen
Warum kommt kein Verbotsverfahren zustande gegen diese „in Teilen gesichert rechtsextreme“ Partei? Und: Was soll „in Teilen“ überhaupt bedeuten, wenn das Spitzenpersonal selbst seine extremsten Protagonisten verteidigt? Drängende Fragen im Sommer 2026.
Film
:„Der Hauptschaden betraf ein Loch im Rumpf“
In Christopher Nolans „Odyssee“ durfte ein schwedisches Wikingerschiff als Requisite ans Set. Leider kam es kaputt zurück. Hat das Filmstudio die Reparatur bezahlt? Ein Anruf bei Peter Olausson, dessen Verein es gehört.
Elektromusik
:Französischer DJ Kavinsky gestorben
Er prägte Frankreichs Elektroszene und wurde mit dem Titelsong zum Film „Drive“ weltberühmt. Nun wurde DJ Kavinsky nach Berichten französischer Medien tot in seiner Wohnung gefunden.
Pop
:„Mehr hab ich nicht!“
Die Indie-Rock-Trolle von „The Strokes“ veröffentlichen ein Album, das sich strampelnd und kreischend gegen alle Fan-Erwartungen wehrt. Der Opener heißt „Psycho Shit“.
Musik
:Irischer Musiker und Oscar-Preisträger Glen Hansard bei Motorradunfall gestorben
„Glens Familie ist von diesem tragischen Verlust tief schockiert und untröstlich“, schreibt Hansards Management. Bekannt geworden ist der gebürtige Dubliner durch die Band „The Frames“ und seine Hauptrolle im Film „Once“.
Pop
:Wow! „Aura“ reimt sich auf „Aura“!
Das gleichnamige „Rap“-Lied der Influencerin Leni Woess ist sehr schlecht. Und trotzdem einer der erfolgreichsten Tiktok-Songs der vergangenen Monate. Wie kann das sein? Über das erstaunliche Zusammenspiel von Algorithmen und Anspruchslosigkeit.
Bayreuther Festspiele
:Beim Wotan, wo bleibt der Sinn?
In der „Walküre“, der zweiten Folge des neu produzierten Bayreuther „Ring des Nibelungen“, wütet weiterhin die KI-generierte Bilderflut – und erzeugt Abwehrreflexe.
Literatur
:Sie will ihm verzeihen
In „Löwe“ schreibt sich die englische Schauspielerin Sonya Walger ihren Vater von der Seele: einen Flaneur und Spieler, der nur da war, wenn es in sein chaotisches Leben passte – der dann aber liebte wie kein Zweiter.
Kino
:Tatütata, der heiße Feuerwehrmann ist da
Der neue Film von Pedro Almodóvar versucht sich an der Klärung wichtiger Fragen. Zum Beispiel: Wie vorgehen beim Casting für eine Unterwäschewerbung? „Bitteres Fest“ ist ein großer, bisweilen abgründiger Spaß.
Literatur
:Endlich wieder gelacht
Eine gute Nachricht aus dem englischsprachigen Raum: Es gibt einen neuen Essayband von David Sedaris – für viele der lustigste Autor, den es gibt.
US-Regierung
:Die Nation als Apple-Store
Das National Design Studio sollte die Marke USA unter Trump besser, schöner und effizienter machen. Ein Jahr später ist es ein Sinnbild für alles, was schiefläuft im Land.
Künstliche Intelligenz
:Es menschelt so schön künstlich
In China werden längst ganze Serien mit KI erstellt – und in der Filmbranche grassiert nicht Angst, sondern bereits Arbeitslosigkeit. Manch Schauspieler verkauft schon Gemüse.
Salzburger Festspiele
:Wie ist das auf der Bühne nur auszuhalten?
In Salzburg wird Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ uraufgeführt. Ein Stück ohne Ereignisse, aber voll schwerer Gedanken.
KI-„Ring“ in Bayreuth
:Warum?
Zum 150. Geburtstag gibt es in Bayreuth einen neuen „Ring“, Regie führt erstmals eine künstliche Intelligenz. Nach dem Eröffnungsabend hat man einige Fragen.
Literatur
:Gutes Örtchen, schlechtes Örtchen
Denis Scheck witzelte über die „Schnatterzone der Damentoilette“, und schon ist er da: Der Sammelband, in dem Schriftstellerinnen wie Dana Vowinckel und Katja Eichinger berichten, was an diesem mystischen Ort wirklich passiert.
Literatur
:„Ich bin Lehrerin, eine Sabbeltante, Hardcore-Humanistin“
Annika Büsing wurde mit ihrem Debüt „Nordstadt“ bekannt. Ihr neuer Roman „Magisch“ sollte eine Liebesgeschichte werden – und bog dann doch dorthin ab, wo es weh tut.
Euro
:Die haben einen Vogel
Die Europäische Zentralbank lädt zur Online-Abstimmung über das Design der neuen Banknoten ein. Gute Idee? Wenn man das Bargeld ganz abschaffen will: ja.
Bayreuther Festspiele
:Das Scheitern des Großmauls
Bayreuth zeigt ausnahmsweise zur 150-Jahr-Feier Wagners Frühwerk „Rienzi“. Der Erfolg ist durchschlagend – sollten solche Experimente in Zukunft zur Regel werden?
Salzburger Festspiele
:So fein hat man „Carmen“ noch nie gehört
Die Musik glänzt frisch, Asmik Grigorian ist ein Geschenk für die Titelfigur: Georges Bizets Opernklassiker lässt die Salzburger Festspiele mit einer außergewöhnlichen Fassung staunen.
Kino
:Leichte Randale und einige Festnahmen
Der Film „Wham! 10 Days in China“ erzählt die wilde Reise der sehr westlichen Popgruppe in östliche Gefilde. Wie denkt Musiker Andrew Ridgeley heute über den Trip?
Debatte
:Die Lehre der Verachtung
Ob der Attentäter von Berlin Hintermänner hatte, wird noch ermittelt. Ganz offensichtlich ist hingegen: Der institutionalisierte Islam in Deutschland ist weiter offen für Extreme.
Brände in Frankreich
:Das Godzilla-Feuer
Die Gesellschaft zittert, Amtsinhaber verzichten sogar auf die Simulation von Kontrolle, und das Monster entfaltet ungerührt sein Chaos. Über die Brände in Frankreich und das soziale Vertrauen, das überraschend intakt bleibt.
Wohnungsbau
:Diese Siedlung weiß, wie sich die Wohnungskrise lösen ließe
Farbenfroh, menschlich – und immer noch futuristisch: Die Berliner Wohnanlage, die man auch als „Onkel Toms Hütte“ kennt, wurde zum Weltkulturerbe erhoben. Was man heute noch von ihr lernen kann.
Salzburger Festspiele
:Kein Todestrank, eher eine Psychodroge
Ulrich Rasche inszeniert bei den Salzburger Festspielen Goethes „Faust I“ als strenges psychologisches Konzentrat. Hätte er die Idee doch nur durchgehalten.
Klassik
:Und dann: Jubel
Die Wochen vor den Bayreuther Festspielen waren von Kontroversen geprägt. Zum Auftakt gab es jetzt Bekenntnisse gegen Antisemitismus, Pathos, Leidenschaft – eine große Versöhnungsshow.
Sachbuch
:Hüte dich vorm „Herrenrechtler“
In „Die Vorkämpferinnen“ zeigt Bianca Walther, was sich gerade jüngere Leserinnen und Leser heute von den ganz frühen Feministinnen abgucken können.
Christopher Street Day
:Berliner Polizei: Gelände des CSD wird geräumt
Es gebe eine Polizeilage mit mehreren verletzten Personen, teilte ein Sprecher der Berliner Polizei mit. An dem Umzug in der Hauptstadt hatten mehr als 80 Wagen teilgenommen.
Pop
:Für immer wir
Erst Phil Collins, dann Rod Stewart und nun Jon Bon Jovi, der seine Show in New York abbricht: Warum gehen wir auf die letzten Konzerte der Großen, auch wenn sie längst nicht mehr klingen wie einst?