WO2008061650A1 - Einrichtung zur steuerung von sandmengen bei schienenfahrzeugen - Google Patents
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- WO2008061650A1 WO2008061650A1 PCT/EP2007/009786 EP2007009786W WO2008061650A1 WO 2008061650 A1 WO2008061650 A1 WO 2008061650A1 EP 2007009786 W EP2007009786 W EP 2007009786W WO 2008061650 A1 WO2008061650 A1 WO 2008061650A1
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- B61C15/08—Preventing wheel slippage
- B61C15/10—Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
- B61C15/102—Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with sanding equipment of mechanical or fluid type, e.g. by means of steam
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- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H11/00—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
- B61H11/005—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types in combination with rail sanding, door opening or the like
Definitions
- the invention relates to a device for controlling small amounts of sand according to the preamble of claim 1.
- the problem is that depending on the respective system pressure or Sandelle horrinn set by the injector different suction stresses in the sand and conductive area of the device.
- the sand-conveying compressed air volume is passed completely through the injector nozzle.
- EP 1 418 108 A1 discloses an air driven sand dispenser comprising a sand container, a compressed air source, a sand suction chamber connected to the sand container and a nozzle connected to the compressed air source, the nozzle having an air inlet, an exhaust channel and a sand suction port the sand suction space is connected directly or indirectly to the nozzle via the sand suction opening, and wherein the nozzle is provided with a sand pipe in the flow direction.
- an air supply opens, the air supply and the nozzle are connected to the same compressed air source and means are provided for adjusting the ratio of the compressed air source to the nozzle and the air supplied to the amount of compressed air.
- the air supply together with the throttle valve and the Y-piece, forms an accurately adjustable bypass for the airway through the nozzle.
- the metering device for a sanding plant according to DE 29 11 075 A1 shows a tightly sealable sand reservoir.
- a first partial air flow flows through the container and serves for drying, a second partial air flow is used for sand discharge. Both air streams are combined just before the sanding pipe.
- US 2006/060441 A1 discloses a sanding system for a road vehicle which has a bypass line for bypassing the sand container.
- the object of the invention is to avoid the clogging effect described in the known systems.
- bypass line The purpose of the bypass line is to generate a controlled partial air flow from the compressed air distribution channel to the injector chamber based on a defined and controlled sandblasting function in order to ensure by a controlled vacuum reduction that when the sand flow is adjusted to a minimum sand flow setting a blockage is avoided.
- Fig. 1 denotes the sand reservoir, from which the sand passes into the piston-controlled sand dosing and shut-off device 2, to which an injector 3 connects, in which a bypass line 4 opens. From the injector 3 leads a sand line 5 to the gap between the wheel and rail.
- the bypass line 4 is connected via the connecting piece 4a with the injector nozzle 3a, into which also the compressed air distribution channel 6 opens (FIGS. 2 and 3).
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Abstract
Einrichtung zur Steuerung von Sandmengen bei Schienenfahrzeugen unter Verwendung einer kolbengesteuerten Sanddosier- und Absperreinrichtung (2) bei Sandstreusystemen für Schienenfahrzeuge, wobei an die Sanddosier- und Absperreinrichtung (2) ein Injektor (3) mit einer Injektordüse (3a) angeschlossen ist. In den Injektor (3) mündet eine Bypassleitung (4). Im Anschluss an den Druckluf tanschluss erfolgt die Druckluftaufteilung am Injektor (3) über einen Luftdruck-Ventilkanal.
Description
Einrichtunq zur Steuerung von Sandmenqen bei Schienenfahrzeugen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Steuern kleiner Sandmengen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Bei kolbengesteuerten Sanddosier- und Absperreinrichtungen besteht das Problem, dass abhängig vom jeweiligen Systemdruck bzw. Sandförderdruckvolumen sich durch die Injektorfunktion unterschiedliche Saugspannungen im Sand und durch leitenden Bereich der Einrichtung einstellen. Bei dem beschriebenen System wird das Sandförder-Druckluftvolumen vollständig über die Injektordüse geleitet.
Systemanwendungen, bei denen nur sehr kleine Sandmengeneinstellungen verbunden mit einer hohen Sandfördergeschwindigkeit zum Einsatz kommen, erfordern ein großes Druckluftvolumen. In diesem Fall besteht das Problem, dass bei einer minimalen Sandmengeneinstellung (kleiner Dosierkolben-Öffnungsspalt) der Streusand sich im Öffnungsspalt verdichtet und es gegebenenfalls zu Verstopfungen kommt. Dieser Effekt wird abhängig von den verwendeten Sandqualitäten bzw. Sandkörnungen (üblich sind Körnungen von 0,6-2,5 mm) im Wesentlichen beeinflusst (je größer die Körnung, umso größer ist der Effekt) .
Dieser Verstopfungseffekt kann bei dem beschriebenen System nur durch einen entsprechend der jeweiligen Sandqualität (Sandkörnung) angepassten, größeren Dosierkolben-Öffnungsspalt vermieden werden.
Eine Anpassung des Dosierkolben-Öffnungsspalts ist aber zwangsläufig mit einer größeren und ungewollten Sandmenge verbunden.
Aus der EP 1 418 108 Al geht eine druckluftbetriebene Sandstreuvorrichtung hervor, welche einen Sandbehälter, eine Druckluftquelle, einen mit dem Sandbehälter verbundenen Sandansaugraum und eine mit der Druckluftquelle verbundene Düse umfasst, wobei die Düse über einen Lufteinlass, einen Ausstoßkanal und eine Sandansaugöffnung verfügt, wobei der Sandansaugraum mit der Düse über die Sandansaugöffnung direkt oder indirekt verbunden ist und wobei der Düse in Strömungsrichtung eine Sandleitung nachge-
ordnet ist, wobei in die Sandleitung eine Luftzufuhr mündet, die Luftzufuhr und die Düse mit derselben Druckluftquelle verbunden sind und Mittel zum Einstellen des Verhältnisses der aus der Druckluftquelle zur Düse und der zur Luftzufuhr geleiteten Menge an Druckluft vorgesehen sind. Die Luftzufuhr bildet zusammen mit dem Drosselventil und dem Y-Stück einen genau einstellbaren Bypass für den Luftweg durch die Düse.
In der DE 103 33 637 Al wird eine Sandaustragungseinrichtung mit variierender Leistung beschrieben, die eine Bypassleitung besitzt, die mit einem Magnetventil geöffnet oder geschlossen werden kann. Dieses Magnetventil wird von der Steuereinrichtung angesteuert. Die Bypassleitung umgeht die Saugdüsenanordnung und mündet unmittelbar in die Förderleitung, so dass mittels eines durch die Bypassleitung geblasenen Druckluftstroms diese Förderleitung freigeblasen werden kann.
Die Dosiereinrichtung für eine Sandungsanlage gemäß DE 29 11 075 Al zeigt einen dicht abschließbaren Sandvorratsbehälter. Ein erster Teilluftstrom strömt durch den Behälter und dient zum Trocknen, ein zweiter Teilluftstrom dient zum Sandaustrag. Beide Luftströme werden knapp vor dem Sandungsrohr vereinigt.
Der US 2006/060441 Al kann eine Sandstreuanlage für ein Straßenfahrzeug entnommen werden, welche eine Bypassleitung zur Umgehung des Sandbehälters aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist, den bei den bekannten Systemen beschrieben Verstopfungseffekt zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahme nach dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 gelöst.
Die Bypassleitung hat zur Aufgabe, bezogen auf eine durch die Fahrzeugtechnik definierte und gesteuerte Sandstreufunktion, einen gesteuerten Teilluftstrom vom Druckluft-Verteilkanal zum Injektorraum zu erzeugen, um durch eine gesteuerte Unterdruck- Reduzierung zu gewährleisten, dass bei Einstellung des Sanddurchflusses auf eine minimale Sandmengeneinstellung eine Verstopfung vermieden wird.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wurde nun ein kolbengesteuertes Sandstreusystem geschaffen, das uneingeschränkt flexibel auf die unterschiedlichen Anforderungen moderner Schienenfahrzeuge bzw. der Fahrzeugbetreiber mit ausreichender Sicherheit anpassungsfähig ist und somit als bahntauglich eingestuft werden kann.
Ein weiterer Fortschritt wird durch die Maßnahme nach Anspruch 2 erzielt .
Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Systems dargestellt ist.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Anlage; und die
Fig. 2 und 3 Details der Anlage nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist mit 1 der Sandvorratsbehälter bezeichnet, aus welchem der Sand in die kolbengesteuerte Sanddosier- und Absperreinrichtung 2 gelangt, an welche ein Injektor 3 anschließt, in den eine Bypassleitung 4 mündet. Vom Injektor 3 führt eine Sandleitung 5 zum Spalt zwischen Rad und Schiene.
Die Bypassleitung 4 ist über den Anschlussstutzen 4a mit der Injektordüse 3a verbunden, in die auch der Druckluft-Verteilkanal 6 mündet (Fig. 2 und 3) .
Claims
1. Einrichtung zum Steuern kleiner Sandmengen im Bereich einer kolbengesteuerten Sanddosier- und Absperreinrichtung bei Sandstreusystemen für Schienenfahrzeuge, wobei der Sandforder-Druck- luftstrom im Injektor aufgeteilt wird und im Injektor eine zusatzliche Bypassleitung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftaufteilung im Anschluss an den Druckluft- anschluss am Injektor (3) über den Luftdruck-Verteilkanal erfolgt .
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorduse bzw. die gesteuerte Bypassleitung (4) an den Druckluft-Verteilkanal anschließt.
Applications Claiming Priority (2)
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| ATA1956/2006 | 2006-11-24 | ||
| AT19562006A AT504600A1 (de) | 2006-11-24 | 2006-11-24 | Verfahren und vorrichtung zur steuerung von sandmengen bei schienenfahrzeugen |
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| WO2008061650A1 true WO2008061650A1 (de) | 2008-05-29 |
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Country Status (2)
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