Elektromagnetisch betätigbare Ventileinrichtung und Ventilvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetisch betätigbare Ventileinrichtung, im einzelnen mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruches 1 ; ferner eine kombinierte Ventilvorrichtung.
Eine elektromagnetisch betätigbare Ventileinrichtung zur Gewährleistung unterschiedlicher Funktionen ist aus der Druckschrift EP 0 305 710 A2 bekannt. Die Kombination derartiger Ventileinrichtungen - einer ersten elektromagnetisch betätigbaren Ventileinrichtung und einer zweiten elektromagnetisch betätigbaren Ventileinrichtung - zu einer kombinierten Ventiivorrichtung ist ebenfalls dieser Druckschrift zu entnehmen. Beide sind in diesem Fall in einem gemeinsam nutzbaren Gehäuse integriert. Die erste elektromagnetisch betätigbare Ventileinrichtung dient dabei der Steuerung der Verbindung zwischen einer Druckmittelquelle und einem Verbraucher oder einer Verbraucheranlage, d.h. einer Mehrzahl von Verbrauchern, während die zweite Ventileinrichtung zur Steuerung der Druckentlastung des Verbrauchers oder der Verbraucheranlage eingesetzt wird. Beide Ventileinrichtungen der kombinierten Ventileinrichtung sind vorzugsweise identisch aufgebaut, um ein hohes Maß an Standardisierung hinsichtlich der Ausgestaltung der Einzelelemente zu erzielen. Die erste Ventileinrichtung weist eine mit der Druckmittelquelle über einen entsprechenden Anschluß verbindbare Einlaßkammer und eine mit einem Verbraucher beziehungsweise einer Verbraucheranlage verbindbare Arbeitskammer auf, wobei zwischen beiden Kammern ein Hauptventil angeordnet ist. Dieses besteht aus einem beweglichen Hauptventilglied und einem gehäusefesten Ventilsitz. Im Gehäuse der ersten Ventileinrichtung sind ferner neben der Einlaßkammer und der Arbeitskammer eine Vorsteuerkammer und eine Ausgleichskammer vorgesehen. Zur Steuerung der Bewegung des Hauptventilgliedes ist ein
Stellglied vorgesehen. Das Stellglied ist derart ausgeführt, daß es auf einer
ersten, der Einlaßkammer zugeordneten Fläche in Öffnungsrichtung des Hauptventils vom Einlaßdruck beaufschlagt wird, während an einer zweiten, der Vorsteuerkammer zugeordneten Fläche des Stellgliedes in Schließrichtung des Hauptventils der Druck in der Vorsteuerkammer anliegt. Dabei ist die zweite Fläche größer als die erste Fläche. Die
Vorsteuerkammer ist über ein Vorsteuerventil mit der Arbeitskammer verbindbar. Das Vorsteuerventil wird dabei von einem beweglichen Vorsteuerventilglied und einem mit dem Anker des Betätigungsmagneten verbundenen Vorsteuerventilkörpers gebildet. Das Hauptventilglied und das Vorsteuerventilglied sind derart fest gekoppelt, daß eine Bewegung des
Hauptventilgliedes in Öffnungsrichtung des Hauptventiles zugleich eine Bewegung des Vorsteuerventilgliedes in Schließrichtung des Vorsteuerventils ist. Die Vorsteuerkammer ist über eine Drosselverbindung mit der Einlaßkammer verbunden. Die Drosselverbindung ist so bemessen, daß diese bei geringem Öffnungsquerschnitt des Vorsteuerventils einen wenigstens gleich großen Druckmitteldurchsatz in die Vorsteuerkammer wie das Vorsteuerventil aus der Vorsteuerkammer und bei zunehmendem Öffnungsquerschnitt des Vorsteuerventiles einen geringeren Druckmitteldurchsatz in die Vorsteuerkammer als das Vorsteuerventil aus der Vorsteuerkammer zuläßt. Die zweite Ventileinrichtung, welche vorzugsweise analog zur ersten Ventileinrichtung hinsichtlich des Stellglieds, der Betätigungseinrichtung und der Funktionsweise von Haupt- und Vorsteuerventil aufgebaut ist, weist eine mit der Verbraucheranlage verbundene Arbeitskammer auf, welche bei der kombinierten Ventilvorrichtung gleichzeitig die Auslaßkammer der ersten Ventileinrichtung darstellt und eine mit einem Auslaß verbundene Auslaßkammer, zwischen denen ein aus einem gehäusefesten Ventilsitz und einem beweglichen Hauptventilglied bestehendes Hauptventil angeordnet ist, wobei der Auslaß wenigstens mittelbar mit einem Druckentlastungsraum verbunden ist. Des weiteren ist in Analogie zur ersten Ventileinrichtung eine die Bewegung des
Hauptventils steuernde Stelleinrichtung und eine Vorsteuerkammer
vorgesehen. Das Stellglied wird auf einer ersten, der Arbeitskammer zugeordneten Fläche in Öffnungsrichtung des Hauptventils vom Verbraucherdruck beaufschlagt. Auf einer zweiten der Vorsteuerkammer zugeordneten Fläche wird das Stellglied in Schließrichtung des Hauptventils vom Druck in der Vorsteuerkammer beaufschlagt. Die zweite
Fläche ist dabei ebenfalls größer als die erste Fläche. Die Vorsteuerkammer ist über ein Vorsteuerventil mit der Auslaßkammer verbindbar. Das Vorsteuerventil wird von einem beweglichen Vorsteuerventilglied und einem mit dem Anker des Betätigungsmagneten verbundenen Vorsteuerventilkörpers gebildet. Hauptventilglied und Vorsteuerventilglied sind dabei derart fest gekoppelt, daß eine Bewegung des Hauptventilgliedes in Öffnungsrichtung des Hauptventils zugleich eine Bewegung des Vorsteuerventilgliedes in Schließrichtung des Vorsteuerventils ist. Die Vorsteuerkammer ist über eine weitere Drosselverbindung mit der Auslaß- d.h. in diesem Fall der
Entlastungskammer verbunden.
Die in dieser Druckschrift offenbarten Ventileinrichtungen sind konstruktiv sehr aufwendig und montageintensiv. Diese beinhalten eine Stelleinrichtung mit Ventil und Schaltkolben an den Enden. Der dünnere Teil der
Stelleinrichtung wird dabei durch eine Trennwand geführt. Zur Sicherstellung der Kraftübertragung sind die einzelnen Einzelteile miteinander vernietet. Der Aufbau der Stelleinrichtung vergrößert den erforderlichen Bauraum für die einzelne Ventileinrichtung. Desweiteren ist es nicht möglich, eine Überprüfung der Ventilsitze ohne Zerstörung der einzelnen Ventileinrichtungen beziehungsweise der kombinierten Ventilvorrichtung vorzunehmen. Auch der Ersatz des elastischen Ventilsitzteiles des Hauptventiles bedingt einen hohen Aufwand. Bei Reparaturen oder einer Wartung sind dabei Beschädigungen an anderen - ursprünglich nicht betroffenen - Teilen nicht auszuschließen. Eine
Instandsetzung dieser Ventileinrichtung ist somit mit Risiken behaftet,
weshalb sich bei Schädigungen - unabhängig welchen Grades - immer ein Austausch der kompletten Ventileinrichtung oder sogar der gesamten Ventilvorrichtung empfielt. ,
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Ventileinrichtung und insbesondere eine kombinierte Ventilvorrichtung zur Steuerung der Verbindung zwischen einer Druckmittelquelle und einer Verbraucheranlage sowie zur Steuerung der Druckentlastung der Verbraucheranlage zu schaffen, welche montage- und wartungs- beziegungsweise reparaturfreundlich ist. Das erforderliche Bauvolumen ist bei gleichbleibenden oder erhöhten Fluid- insbesondere Luftdurchsatz zu reduzieren. Ein weiterer Aspekt besteht in der einfachen Fertigung der Einzelelemente der einzelnen Ventileinrichtungen und insbesondere der kombinierten Ventilvorrichtung. Die Anforderungen an die Reparaturfreundlichkeit schließt eine mögliche Überprüfbarkeit der Güte von Ventil-Paarungen ein, so daß bei gutem Befund eine Weiterverwendung der bereits in Betrieb befindlichen Ventil paarungen möglich sein sollte. Bei einem erforderlichen Austausch sollten dann nur die defekten Teile zu ersetzen sein, während die nicht beschädigten Einzelelemente weiterhin im Einsatz bleiben.
Die erfindungsgemäße Lösung ist durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 19 charakterisiert. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind jeweils in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Die elektromagnetisch betätigbare Ventileinrichtung umfaßt eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung, ein, zwischen einer Einlaßkammer und einer Auslaßkammer angeordnetes, ein Hauptventilglied und einen ortsfesten Ventilsitz aufweisendes Hauptventilglied, des weiteren eine Vorsteuerkammer, welche über ein Vorsteuerventil mit der
Auslaßkammer verbunden ist. Das Vorsteuerventil umfaßt ein Ventilglied
und einen Ventilkörper, welcher mit einem, mit einem Betätigungsmagneten gekoppelten Anker der elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung verbunden ist. Das Hauptventilglied und das Vorsteuerventilglied sind derart miteinander gekoppelt, daß eine Bewegung des Hauptventilgliedes in Öffnungsrichtung des Hauptventils zugleich eine Bewegung des
Vorsteuerventilgliedes in Schließrichtung des Vorsteuerventils ist. Zu diesem Zweck sind das Hauptventilglied und das Vorsteuerventilglied zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt, welche auch als Schließkörper bezeichnet wird. Erfindungsgemäß wird der ortsfeste Sitz für das Hauptventilglied von einem im Gehäuse der elektromagnetisch betätigbaren Ventileinrichtung anordenbaren wenigstens zweiteiligen Einsatz gebildet. Der Schließkörper bildet mittels entsprechender Dichteinrichtungen mit dem Einsatz und eventuell dem Gehäuse die Vorsteuerkammer, wobei die Vorsteuerkammer derart angeordnet ist, daß der Druck in dieser das Hauptventilglied auf der von der der Einlaßkammer weggerichteten Stirnfläche beaufschlagt. Die Kopplung zwischen der Einlaßkammer und dem Vorsteuerventil erfolgt über mindestens einen axialen Kanal. Die Verbindung zwischen Vorsteuerventil und Auslaßkammer erfolgt über mindestens einen im Gehäuse oder dem Einsatz angeordneten Verbindungskanal.
Durch das Vorsehen des wenigstens zweiteiligen Einsatzes, der Zusammenfassung von Hauptventilglied und Vorsteuerventilglied in einer baulichen Einheit und der Zuordnung der Vorsteuerkammer zum Schließkörper wird eine einfach montier- und demontierbare
Ventileinrichtung geschaffen, die gleichzeitig sehr wartungs- und reparaturfreundlich ist, wobei bei der Demontage Beschädigungen benachbarter Bauelemente nicht zwingend zu erwarten sind. Da die Ausbildung der Ventilpaarungen an unterschiedlichen Elementen erfolgt, ist ein Austausch der defekten Bestandteile unabhängig von der weiteren
Nutzung der anderen Ventilpaarungen möglich. Durch die sehr gedrängte
ß
Bauweise und Zusammenfassung der Funktionseinheiten auf sehr engem Raum konnte das benötigte Bauvolumen bei gleichbleibendem oder erhöhtem Fluid- insbesondere Luftdurchsatz erheblich reduziert werden.
Die erfindungsgemäß gestaltete elektromagnetisch betätigbare
Ventileinrichtung ist zur Realisierung unterschiedlichster Aufgaben geeignet. Diese ist entsprechend der Anordnung in pneumatischen Kreisläufen oder der Zuordnung zu einzelnen Elementen eines derartigen Kreislaufes entweder als 1) Steuerventil zur Steuerung der Verbindung zwischen einer
Druckmittelquelle und einer nicht dargestellten Verbraucheranlage oder als 2) Druckentlastungsventil zur Steuerung der Druckentlastung eines
Verbrauchers oder mehrerer Verbraucher einsetzbar.
Im erstgenannten Fall ist die Einlaßkammer mit einer Druckmittelquelle koppelbar, während die Auslaßkammer als Arbeitskammer fungiert und mit einem Verbraucher gekoppelt ist. Im zweiten Fall wird die Einlaßkammer von der Arbeitskammer gebildet, die mit einem Verbraucher gekoppelt ist, während der Auslaß mit einem Entlastungsraum verbindbar ist.
Unter einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es jedoch auch möglich eine erfindungsgemäß gestaltete Ventileinrichtung derart einer beliebigen konventionellen Ventileinrichtung zuzuordnen, daß entweder die unter 1. genannte Aufgabe oder die unter 2. genannte Aufgabe von der
Ventileinrichtung übernommen wird.
Vorzugsweise werden beide Ventileinrichtungen in einer kombinierten Ventilvorrichtung zur Erfüllung der beiden vorgenannten Aufgaben zusammengefaßt. In diesem Fall erfolgt der Aufbau und die Auslegung der
Einzelelemente der Haupt- und Vorsteuerventile vorzugsweise identisch.
Dies bietet den Vorteil, daß ein hoher Grad an einheitlich gestalteten Teilelementen erzeugt wird, was insbesondere auch beim erforderlichem Austausch einzelner Elemente von Vorteil ist, da die Lagerhaltung auf Grund der geringen Anzahl unterschiedlicher Bauelemente reduziert wird. Zu diesem Zweck sind zwei erfindungsgemäß gestaltete elektromagnetisch betätigbare Ventileinrichtungen in einem Gehäuse zusammengefaßt, welches drei Anschlüsse - einen Zulauf, welcher mit einer Druckmittelquelle koppeibar ist, einen Ablauf, welcher mit einem Verbraucher wenigstens mittelbar gekoppelt ist und einen Entlastungsanschluß, welcher wenigstens mittelbar mit einem Entlastungsraum verbunden ist - aufweist. In diesem
Fall wird der Ablauf der ersten Ventileinrichtung und der Zulauf zur zweiten Ventileinrichtung von einem gemeinsamen Anschluß zum Verbraucher gebildet, das heißt ein Anschluß wird gemeinsam benutzt. Diese kombinierte Ventileinrichtung dient zum einen der Steuerung der Verbindung zwischen dem Zulauf von der Druckmittelquelle zum
Verbraucher und des weiteren der Steuerung der Druckentlastung in der mit dem Verbraucher gekoppelten Arbeitskammer. Beide Ventileinrichtungen sind hinsichtlich der Betätigungseinrichtung und dem Schließkörper identisch aufgebaut. Bezüglich der Einsätze im gemeinsamen Gehäuse bestehen jedoch Unterschiede, da die Begrenzung zwischen beiden Ventileinrichtungen nicht von der Gehäusewand sondern vom Einsatz beziehungsweise einem der Einsätze gebildet wird. Die Einsätze sind für jede Ventileinrichtung vorzugsweise mehrteilig ausgeführt, um eine einfache Montage und Demontage der einzelnen Elemente der Ventileinrichtung, insbesondere des Schließkörpers zu ermöglichen. Der
Schließkörper selbst ist als Kolbenelement ausgeführt, welcher zur Bildung des Hauptventils einen kolbenartig erweiterten Endbereich aufweist, der jeweils entsprechend der Art der Ventileinrichtung an dessen Stirnfläche - erster Ventileinrichtung oder zweiter Ventileinrichtung - vom Druck in der Einlaßkammer oder vom Druck in der Arbeitskammer beaufschlagt wird..
Die Verbindung zwischen der Einlaßkammer und dem Vorsteuerventil
erfolgt über einen sich in axialer Richtung durch den Schließkörper erstreckenden Kanal. Dieser dient somit der Bildung einer Konstantdrossel im Eintrittsbereich in den axialen Kanal am Schließkörper und durch die entsprechende Betätigung des Vorsteuerventilkörpers, welcher mit einem Ankerelement der elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung gekoppelt ist, der Bildung einer steuerbaren Drossel, welche der Konstantdrossel nachgeschaltet ist.
Beide Ventileinrichtungen - erste Ventileinrichtung und zweite Ventileinrichtung - weisen eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung auf, welche vorzugsweise ebenfalls identisch ausgebildet ist. Diese umfaßt mindestens einen Betätigungsmagneten, welcher mit einem Anker verbunden ist. Der Anker wiederum ist wenigstens mittelbar, vorzugsweise direkt mit dem Ventilkörper der Vorsteuerventileinrichtung verbunden. Bezüglich der Wirkungsweise und damit der Erzielung der einzelnen
Funktionsstellungen der Vorsteuerventileinrichtung einer jeden Ventileinrichtung bestehen im wesentlichen die beiden nachfolgend genannten Möglichkeiten:
1. Auswahl eines Betätigungsmagneten mit einer ansteigenden Hub- /Stromcharakteristik, das heißt der Ventilkörper wird in die entsprechende Funktionsstellung gezogen.
2. Ausbildung des Betätigungsmagneten mit einer abfallenden Hub- /Stromcharakteristik, das heißt Realisierung der Funktionsstellungen des Ventilkörpers durch Druck.
Bei Zusammenfassung der beiden Ventileinrichtungen in einer kombinierten Ventilvorrichtung werden vorzugsweise beide Ventileinrichtungen mit identischer Betätigungseinrichtung verwendet, so daß die zur Realisierung der Funktionsweise der kombinierten Ventileinrichtung erforderlichen Stellungen entweder durch Bestromung oder Nichtbestromung eines einzelnen Ankerelementes realisiert werden. Die Ausnutzung dieser
Möglichkeit bietet den Vorteil, daß der Grad der Standardisierung für die Ausgestaltung derartiger Ventileinrichtungen für unterschiedliche Anwendungszwecke und Verwendung in Kombination in einer kombinierten Ventilvorrichtung erheblich gesteigert werden kann. Dies bietet des weiteren den Vorteil, daß bei einem eventuell erforderlichen Austausch, insbesondere bei kombinierten Ventileinrichtungen, nicht auf unterschiedliche Betätigungsvorrichtungen geachtet werden muß.
Die konkrete Ausgestaltung der Einzelelemente der einzelnen Ventileinrichtungen kann unterschiedlich erfolgen. Vorzugsweise erfolgt jedoch zumindest die Ausgestaltung des Schließkörpers symmetrisch bezüglich einer Achse. Der Schließkörper ist als Kolbenelement, das heißt als Element mit unterschiedlichen Abmessungen im Querschnitt betrachtet ausgeführt. Zur Bildung der Vorsteuerkammer und einfache Montage ist der Einsatz mehrteilig, vorzugsweise zweiteilig ausgeführt. Die zweiteilige oder mehrteilige Ausführung ermöglicht eine leichte Montage und Demontage der einzelnen Elemente der Ventileinrichtung und damit Austauschbarkeit defekter Bauelemente.
Im Schließkörper sind mindestens ein Verbindungskanal zwischen
Einlaßkammer und Vorsteuerkammer und Vorsteuerkammer und Vorsteuerventil angeordnet. Vorzugsweise sind beide Kanäle in einem Kanal zusammengefaßt, der mit der Vorsteuerkammer verbunden ist. Dieser erstreckt sich von der zur Einlaßkammer gerichteten Stirnfläche des Hauptventilgliedes bis in den Endbereich des Schließkörpers, welcher das
Ventilglied des Vorsteuerventiles bildet.
Bezüglich der Ausführung der Einsätze bestehen eine Mehrzahl von - Möglichkeiten. Diese sind bei Ausführung als Einzelventileinrichtung, das heißt mit lediglich einem Schließkörper und einer Betätigungsvorrichtung zum Einsatz zwischen einem Zulauf und einem Ablauf vorzugsweise
symmetrisch aufgebaut. Im einfachsten Fall wird auch hier eine zweiteilige Ausführung gewählt. Dabei bildet das in Zulaufrichtung vom Zulauf erste Einsatzteilelement den Ventilsitz des Hauptventiles. Zur Bildung der Vorsteuerkammer ist zwischen der vom Zulauf weggerichteten Stirnfläche des Schließkörpers im Bereich der Bildung des Hauptventiles eine
Dichteinrichtung vorgesehen, welche an dieser Fläche anliegt und am Einsatz, entweder am ersten Einsatzteilelement oder am zweiten Einsatzteilelement befestigt ist. Diese Dichteinrichtung ist vorzugsweise als elastische Membran ausgeführt. Vorzugsweise sind zwischen dem Hautpventilsitz und dem mit diesen in Wirkverbindung tretenden Flächen am Hauptventilglied ebenfalls Dichteinrichtungen vorgesehen. Diese können entweder am ortsfesten Ventilsitz oder am Schließkörper angeordnet sein. Vorzugsweise erfolgt die Anordnung am Schließkörper.
Das zweite Einsatzteüelement bei zweiteiliger Ausführung des Einsatzes ist dem ersten, in Zuström richtung vom Zulauf aus betrachtet, nachgeordnet und bildet über eine entsprechende Dichtung mit dem Schließkörper weitere Begrenzungswände der Vorsteuerkammer. Vorzugsweise ist das zweite Einsatzteilelement derart ausgeführt, daß dieses neben der Abstützfläche an der Innenwand des Gehäuses der Ventileinrichtung einen vorspringenden Bereich aufweist, welcher sich in Richtung des Schließkörpers erstreckt und der Abstützung einer Dichteinrichtung beispielsweise in Form eines O-Ringes dient. Der Schließkörper ist dabei in geschlossener Stellung der Ventileinrichtung, das heißt geschlossener Stellung des Hauptventiles betrachtet, derart ausgelegt, daß dieser sich in axialer Richtung über die axiale Erstreckung des zweiten Einsatzteilelementes hinaus erstreckt. Dadurch werden Berührungen mit dem Ventilkörper der Vorsteuerventileinrichtung bei entsprechend enger Auslegung des Einsatzes vermieden.
Die Verbindung zwischen dem Vorsteuerventil und dem Auslaß erfolgt über entsprechende Durchgangsöffnungen im Gehäuse oder am Einsatz, vorzugsweise dem ersten und dem zweiten Einsatzteilelement außerhalb des Bereiches der Vorsteuerkammer.
Bei Ausführung als kombinierte Ventilvorrichtung, das heißt Zusammenfassung der beiden Ventileinrichtungen und Zuordnung zu den drei oben genannten Anschlüssen erfolgt die Ausgestaltung der Einsätze derart, daß auch hier ein möglichst hoher Grad an Standardisierung erzielt wird, das heißt der Anteil der Elemente mit identischem Aufbau möglichst hoch ist. In diesem Fall wird die Verbindung zwischen dem ersten Vorsteuerventil und dem Auslaß, das heißt der Arbeitskammer, welche mit dem Verbraucher gekoppelt ist, über eine Durchgangsöffnung, welche zwischen dem Einsatz für die zweite Ventileinrichtung und dem Einsatz für die erste Ventileinrichtung angeordnet ist, realisiert. Die Einsatzteilelemente sind dabei derart angeordnet, daß diese sich gegeneinander abstützen.
Besonders vorteilhaft ist die Ausführung bei einer kombinierten Ventilvorrichtung, bei welcher die zur Bildung der Vorsteuerkammer verwendete Membran sich über beide Ventileinrichtungen erstreckt und somit zwischen dem ersten und dem zweiten Einsatzteilelement der Einsätze für die erste und die zweite Ventileinrichtung angeordnet ist, beispielsweise zwischengeklemmt ist. Zur Verbindung der einzelnen Vorsteuerventile mit den entsprechenden Auslässen, das heißt erster Vorsteuerventileinrichtung mit der Arbeitskammer und zweiter
Vorsteuerventileinrichtung mit dem Entlastungsraum, ist mindestens ein entsprechender Durchbruch in der Dichteinrichtung, beispielsweise in Form von Durchgangsöffnungen vorgesehen.
Bei Ausbildung beziehungsweise Zusammenfassung zweier erfindungsgemäß gestalteter Ventileinrichtungen zu einer kombinierten
Ventileinrichtung mit drei Anschlüssen kann diese unter einem weiteren Aspekt der Erfindung um zusätzliche Bauelemente ergänzt werden, um zusätzliche Funktionen zu erfüllen. Denkbar ist dabei beispielsweise die Integration von Einrichtungen zur Erfassung einer Zustandsgroße, insbesondere des Druckes in der Arbeitskammer zum Verbraucher. Diese ist in der Regel in Form eines Drucksensors ausgeführt. Der Vorteil besteht darin, daß durch Kopplung mit der entsprechenden Elektronik, insbesondere Anbindung beziehungsweise Einbeziehung in eine Steuereinrichtung eine Regelung dieser Zustandsgroße, insbesondere des Druckes möglich ist.
Eine Weiterentwicklung besteht darin, zusätzlich zum Drucksensor eine elektronische Steuereinrichtung in der kombinierten Ventileinrichtung zu integrieren. Diese Integration ermöglicht die Schaffung eines kompakten, einfach montierbaren und reparaturfreundlichen Druckregelmodules, welches als vollständig handelbare Einheit anbietbar ist.
Die erfindungsgemäße Lösung wird nachfolgend anhand von Figuren erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
Figur 1 verdeutlicht anhand einer Schnittdarstellung eine Ausführung erfindungsgemäß gestalteter Ventileinrichtungen in einer kombinierten Ventilvorrichtung;
Figur 2 verdeutlicht eine Ausführung gemäß Figur 1 mit Mitteln zur Erfassung einer Zustandsgroße in der Arbeitskammer;
Figur 3 verdeutlicht eine Ausführung gemäß Figur 1 mit Integration eines elektronischen Steuergerätes.
Die Figur 1 verdeutlicht anhand einer Schnittdarstellung in Form eines Axialschnittes eine vorteilhafte Ausführung einer kombinierten
Ventil Vorrichtung 1. Diese umfaßt zwei Ventileinrichtungen, eine erste
Ventileinrichtung 2 und eine zweite Ventileinrichtung 3, wobei die erste Ventileinrichtung 2 in der kombinierten Ventilvorrichtung 1 als Einlaßventil und die zweite Ventileinrichtung -3 als Auslaßventil fungiert, zur Steuerung der Verbindung zwischen einer nicht dargestellten Druckmittelquelle und einem ebenfalls nicht dargestellten Verbraucher oder einer
Verbraucheranlage, sowie zur Steuerung der Druckentlastung am Verbraucher.
Beide Ventileinrichtuπgen - erste Ventileinrichtung 2 und zweite Ventileinrichtung 3 - sind als elektromagnetisch betätigbare
Ventileinrichtungen ausgeführt. Die erste Ventileinrichtung 2, das heißt die Einlaßventileinrichtung und die zweite Ventileinrichtung 3, das heißt die Ausiaßventileinrichtung umfassen dazu jeweils Mittel 4.1 beziehungsweise 4.2 zur elektromagnetischen Betätigung. Die Mittel 4.1 beziehungsweise 4.2 zur elektromagnetischen Betätigung der ersten Ventileinrichtung 2 beziehungsweise der zweiten Ventileinrichtung 3 weisen jeweils einen Betätigungsmagneten 5.1 für die Mittel 4.1 zur elektromagnetischen Betätigung und 5.2 für die Mittel 4.2 zur elektromagnetischen Betätigung und einen Anker 6.1 beziehungsweise 6.2 auf.
Jede Ventileinrichtung - erste Ventileinrichtung 2 und zweite Ventileinrichtung 3 - umfaßt ein Vorsteuerventil, welches mit 8.1 für die erste Ventileinrichtung 2 und 8.2 für die zweite Ventileinrichtung 3 bezeichnet ist, und ein Hauptventil 9.1 beziehungsweise 9.2. Jedes Hauptventil 9.1 und 9.2 weist wenigstens ein Hauptventilglied 10.1 beziehungsweise 10.2 und einen ortsfesten Ventilsitz 11 ;1 beziehungsweise 11.2 auf, während jedes Vorsteuerventil 8.1 und 8.2 ein Vorsteuerventilglied 12.1 beziehungsweise 12.2 und einen mit dem Anker 6.1 beziehungsweise 6.2 der Betätigungsmagneten 5.1 beziehungsweise 5.2 gekoppelten Vorsteuerventilkörper 7.1 beziehungsweise 7.2 umfaßt. Die
Hauptventilglieder 10.1 , 10.2 und die Vorsteuerventilglieder 12.1, 12.2 jeder
Ventileinrichtung - erster Ventileinrichtung 2 und zweiter Ventileinrichtung 3 sind in einer baulichen Einheit 13.1 beziehungsweise 13.2 zusammengefaßt, so daß eine Bewegung des Hauptventilgliedes 10.1 oder 10.2 in Öffnungsrichtung des Hauptventiles 9.1 beziehungsweise 9.2 zugleich eine Bewegung des Vorsteuerventilgliedes 12.1 beziehungsweise
12.2 in Schließrichtung des Vorsteuerventiles 8.1 beziehungsweise 8.2 bewirkt. Die baulichen Einheiten 13.1 , 13.2 werden dabei jeweils von einem Schließkörper 14.1 , 14.2 gebildet, welcher beispielsweise ein Kolbenelement 15.1 , 15.2 und einen mit dem Kolbenelement 15.1 , 15.2 gekoppelten Schaft 16.1 , 16.2 umfaßt, wobei die Hauptventilglieder 10.1 ,
10.2 jeweils von den Kolbenelementen 15.1 , 15.2 und die Vorsteuerventilglieder 12.1 , 12.2 vom Schaftende gebildet werden.
Jede Ventileinrichtung - erste Ventiieinrichtung 2 und zweite Ventileinrichtung 3 umfaßt eine Einlaßkammer 17.1 beziehungsweise 17.2 und eine Auslaßkammer 18.1 beziehungsweise 18.2, welche mit entsprechenden Anschlüssen koppelbar sind. Dabei sind die Hauptventile 9.1 und 9.2 zwischen den entsprechenden Einlaßkammern 17.1 beziehungsweise 17.2 und den Auslaßkammern 18.1 beziehungsweise 18.2 angeordnet. Jede der Kammern - Einlaßkammem 17.1, 17.2 und
Auslaßkammerπ 18.1 , 18.2 - sind mit Anschlüssen - hier einem ersten Anschluß 20.1 für die Einlaßkammer 17.1 und einem zweiten Anschluß 21.1 für die Auslaßkammer 18.1 der ersten Ventileinrichtung 2 sowie einem ersten Anschluß 20.2 für die Einlaßkammer 17.2 und einen zweiten Anschluß 21.2 für die Ausiaßkammer 18.2 der zweiten Ventileinrichtung 3 - gekoppelt. Im dargestellten Fall der kombinierten Ventilvorrichtung 1 sind die Auslaßkammer 18.1 der ersten Ventileinrichtung 2 und die Einlaßkammer 17.2 der zweiten Ventileinrichtung 3 zusammengefaßt und bilden eine mit dem Verbraucher koppelbare Arbeitskammer 19. Neben der Zusammenführung von Einlaßkammer 17.2 der zweiten Ventileinrichtung 3 und Auslaßkammer 18.1 der ersten Ventileinrichtung 2 sind auch die damit
verbundenen Anschlüsse - zweiter Anschluß 21.1 der ersten Ventileinrichtung 2 und erster Anschluß 20.2 der zweiten Ventileinrichtung 3 zu einem Anschluß 22 zusammengefaßt.
Der erste Anschluß 20.1 der ersten Ventileinrichtung 2 wird dabei von einem, mit einer Druckmittelquelle koppelbaren Zulauf 23 gebildet. Der zweite Anschluß 21.1 der ersten Ventileinrichtung 2 und damit der Anschluß 22 der kombinierten Ventilvorrichtung 1 wird von einem Anschluß zum Verbraucher gebildet. Der erste Anschluß 20.2 der zweiten Ventileinrichtung 3 wird zum Zwecke der Druckentlastung ebenfalls vom Anschluß 22 zum
Verbraucher gebildet, während der zweite Anschluß 21.2 der zweiten Ventileinrichtung 3 einen Anschluß 24 zu einem Entlastungsraum darstellt. Der Begriff Anschluß ist dabei nicht nur derart zu verstehen, daß es sich hierbei bereits um ein Element einer form- und/oder kraftschlüssigen Verbindung mit entsprechenden Leitungen handelt, der Begriff Anschluß dient hier lediglich der Wiedergabe der Funktion, d.h. die Bereitstellung der Möglichkeit einer Kopplung mit einer Druckmittelquelle, einem Verbraucher e.t.c. Das Gehäuse 25 der kombinierten Ventilvorrichtung 1 weist dabei drei Anschlüsse, den Zulauf 23, welcher mit einer Druckmittelquelle koppelbar ist, den Anschluß 22 zum Verbraucher, der zur Versorgung be- und zur
Entlüftung entlüftet wird und einen Anschluß 24 zur Entlüftung, welcher auch als Anschluß zur Kopplung mit einem Entlastungsraum bezeichnet wird. Denkbar ist es auch, hier im einzelnen jedoch nicht dargestellt, den zweitem Anschluß 21.1 der ersten Ventileinrichtung 2 und den ersten Anschluß 20.2 der zweiten Ventileinrichtung 3 nicht unmittelbar miteinander zu verbinden, sondern über ein, hier nicht dargestelltes Modul, welches einen Verbindungsblock für einzelne Kanäle darstellt, und als Ausgang den Anschluß an den Verbraucher beinhaltet.
Jedem Vorsteuerventil 8.1 , 8.2 ist eine Vorsteuerkammer 26.1 , 26.2 zugeordnet. Die Vorsteuerkammer 26.1 ist dabei mit dem ersten Anschluß
20.1 der ersten Ventiieinrichtung 2, das heißt dem Zulauf 23 beziehungsweise der mit dieser gekoppelten Einlaßkammer 17.1 verbunden, während die Vorsteuerkammer 26.2 der zweiten Ventiieinrichtung 3 mit dem ersten Anschluß 20.2 der zweiten Ventiieinrichtung 3, welche vom Anschluß 22 zum Verbraucher gebildet wird, beziehungsweise der Arbeitskammer 19 gekoppelt ist. Die Kopplung zwischen der Einlaßkammer 17.1 der ersten Ventiieinrichtung 2 und 17.2 der zweiten Ventiieinrichtung 3 und der Vorsteuerkammer 26.1 beziehungsweise 26.2 erfolgt über einen im Schließkörper 14.1 beziehungsweise 14.2 angeordneten Verbindungskanal 27.1 beziehungsweise 27.2. Dieser Verbindungskanal 27.1 beziehungsweise
27.2 ist während des Betriebes in seinem Querschnitt unveränderlich und bildet daher eine Konstantdrossel. Der Verbindungskanal 27.1 beziehungsweise 27.2 verläuft vorzugsweise parallel zum Zulauf 23 beziehungsweise Anschluß 22 an den Verbraucher. Eine geneigte
Ausführung zur Strömungsrichtung im Zulauf 23 beziehungsweise zum Anschluß an den Verbraucher 22 ist ebenfalls denkbar, wird jedoch in der Regel nicht angestrebt. Die Kopplung zwischen den Vorsteuerkammern 26.1 beziehungsweise 26.2 und den Vorsteuerventilen 8.1 beziehungsweise 8.2 erfolgt jeweils über wenigstens einen weiteren, sich durch die bauliche
Einheit 13.1 beziehungsweise 13.2 erstreckenden Verbindungskanal 28.1 beziehungsweise 28.2. Vorzugsweise sind der Verbindungskanal 27.1 beziehungsweise 27.2 und der Verbindungskanal 28.1, 28.2 zu einem axialen, sich durch die bauliche Einheit 13.1 beziehungsweise 13.2 erstreckenden Gemeinschaftskanal 29.1 beziehungsweise 29.2 zusammengefaßt. Die Kopplung mit der Vorsteuerkammer 26.1 beziehungsweise 26.2 erfolgt in diesem Fall über einen, von der Vorsteuerkammer 26.2 beziehungsweise 26.2 sich in den Kanal 29.1 beziehungsweise 29.2 erstreckenden Kanal 30.1 beziehungsweise 30.2.
Die Vorsteuerkammern 26.1 , 26.2 sind derart angeordnet, daß über diese ein Gegendruck zum Druck in der Einlaßkammer 17.1 am Hauptventil 9.1 beziehungsweise der Arbeitskammer 19 am Hauptventil 9.2 der zweiten Ventiieinrichtung 3 erzeugt wird. Dabei wird wenigstens ein Teilbereich 31.1 der zur Einlaßkammer 17.1 ausgerichteten Stirnfläche 32.1 des
Hauptventiles 9.1 mit Druck aus der Ei laßkammer 17.1 beaufschlagt, während der Druck in der Vorsteuerkammer 26.1 auf der von der Einlaßkammer 17.1 weggerichteten Stirnfläche 33.1 am ersten Schließkörper 14.1 wirkt. In Analogie gilt diese Aussage auch für die zweite Ventiieinrichtung 3, hier handelt es sich um den Teilbereich 31.2, welcher auf der zur Arbeitskammer 19 gerichteten Stirnfläche 32.2 vom Druck in der Arbeitskammer 19 beaufschlagt wird, während der Druck in der Vorsteuerkammer 26.2 auf der von der Arbeitskammer 19 weggerichteten Stirnfläche 33.2 wirkt.
Der Kanal 27.1 beziehungsweise 27.2 weist vorzugsweise über seine Länge einen, während des Betriebes nicht veränderlichen Querschnitt auf, so daß dieser die Funktion einer Konstantdrossel zwischen der Einlaßkammer 17.1 und der Vorsteuerkammer 26.1 beziehungsweise der Arbeitskammer 19 und der Vorsteuerkammer 26.2 übernimmt. Das Vorsteuerventil 8.1 beziehungsweise 8.2 ist als steuerbare Drosseleinrichtung ausgeführt. Diese wird dabei jeweils von den Vorsteuerventilgliedem 12.1 und 12.2, welche mit den Hauptventilen 9.1 und 9.2, insbesondere dem Hauptventilglied 10.1 beziehungsweise 10.2 die bauliche Einheit 13.1 beziehungsweise 13.2 bilden, und Vorsteuerventilkörpern 7.1 , 7.2, welche jeweils mit den Ankern 6.1 , 6.2 der Betätigungsmagneten 5.1 , 5.2 verbunden sind, gebildet. Im dargestellten Fall sind beide Betätigungsmagneten 5.1 beziehungsweise 5.2 im unbestromten Zustand dargestellt, wobei dieser Zustand dadurch charakterisiert ist, daß die erste Ventiieinrichtung 2 geschlossen ist und somit den Zulauf 23 sperrt, während die zweite Ventiieinrichtung 3 geöffnet ist, so daß zwischen dem
Anschluß zum Verbraucher 22 und der Atmosphäre beziehungsweise einem Entlastungsraum 24 eine Verbindung besteht, wobei hier jedoch das Hauptventil 9.2 im geschlossenen Zustand wiedergegeben ist. Die weiteren Zustände sind durch die weiter unten folgende Funktionsbeschreibung erläutert.
Erfindungsgemäß sind neben der Integration von Konstantdrossel und steuerbarer Drossel in Form des Vorsteuerventiles 8.1 beziehungsweise 8.2 in einer baulichen Einheit 13.1 beziehungsweise 13.2 die einzelnen Elemente - Hauptventil 9.1 , 9.2 und Vorsteuerventileinrichtung 8.1 , 8.2 der beiden Ventiieinrichtungen 2 und 3 - jeweils mittels eines wenigstens zweiteiligen Einsatzes 34.1 , 34.2 im Gehäuse 25 druckmitteldicht eingspannt. Die einzelnen Einsatzteilelemente jedes zweiteiligen Einsatzes 34.1, 34.2 sind dabei jeweils mit 34.11 beziehungsweise 34.12 für den zweiteiligen Einsatz 34.1 und 34.21 beziehungsweise 34.22 für den zweiteiligen Einsatz 34.2 bezeichnet. Die Einsätze 34.1 , 34.2 sind im Gehäuse 25 integriert und derart ausgelegt und angeordnet, daß diese sich an den Innenwänden 35 des Gehäuses 25 abstützen, insbesondere am Gehäuseinnenwandbereich 35.1 an einem Gehäusegrundelement 36 sowie einem Gehäuseinnenwand bereich 35.2, welcher von einem mit dem
Gehäusegrundelement 36 das Gehäuse 25 bildenden Deckelelement 37 gebildet wird. Der ortsfeste Ventilsitz 11.1 beziehungsweise 11.2 des jeweiligen Hauptventiles 9.1 oder 9.2 wird dabei vom zweiteiligen Einsatz 34.1 , 34.2, insbesondere dem ersten Einsatzteilelement 34.11 des ersten Einsatzes 34.1 beziehungsweise 34.21 der zweiten Ventiieinrichtung 3 gebildet. Das erste Einsatzteilelement 34.11 des Einsatzes 34.1 der ersten Ventiieinrichtung 2, welches in Strömungsrichtung vom Zulauf 23 zum Anschluß 22 zum Verbraucher vor dem zweiten Einsatzteilelelement 34.12 angeordnet ist, weist dazu einen Vorsprung 38 auf, welcher mit wenigstens einer Teilfläche 39 den Ventilsitz 11.1 bildet. Der Schließkörper 14.1 , der in
Form des Kolbenelementes 15.1 ausgeführt ist, kann mit seiner zum Zulauf
23 gerichteten Fläche 32.1 am Ventilsitz 11.1 zum Anliegen kommen. Die Vorsteuerkammer 26.1 wird dabei zwischen dem zweiten Einsatzteilelelement 34.12 und dem Schließkörper 14.1 gebildet. Im einfachsten Fall wird dazu eine Dichteinrichtung 40.1 vorgesehen, die zum einen zwischen dem ersten Einsatzteilelelement 34.11 und dem zweiten
Einsatzteilelelement 34.12 des ersten Einsatzes fixiert ist und zum anderen an der vom Zulauf 23 beziehungsweise der Einlaßkammer 17.1 weggerichteten Stirnfläche 33.1 des Schließkörpers 14.1 befestigt ist. Die Dichteinrichtung 40.1 ist im dargestellten Fall als Membran ausgeführt und 0 zwischen dem ersten und dem zweiten Einsatzteilelelement 34.11 beziehungsweise 34.12 befestigt. Es ist jedoch auch denkbar, daß die Dichteinrichtung 40.1 lediglich am zweiten Einsatzteilelement 34.12 des ersten Einsatzes 34.1 sowie der vom Zulauf 23 beziehungsweise der Einlaßkammer 17.1 weggerichteten Stirnfläche 33.1 des Schließkörpers 14.1 befestigt wird. Desweiteren ist zur Bildung der Vorsteuerkammer 26.1 eine weitere zweite Dichteinrichtung 41.1 vorgesehen, welche ebenfalls zwischen dem zweiten Einsatzteilelelement 34.12 des ersten Einsatzes 34.1 und dem Schließkörper 14.1 angeordnet ist. Das zweite Einsatzteilelement 34.12 ist dabei derart hinsichtlich seiner Form ausgeführt, daß dieses über 0 seine Abstützflächen 42.1 für die Dichteinrichtung 41.1 mit seiner
Innenkontur 43.1 wenigstens einen Wandbereich der Vorsteuerkammer 26.1 bildet. In axialer Richtung sind die beiden Dichteinrichtungen 40.1 und 41.1 hintereinander angeordnet. Im dargestellten unbestromten Zustand des Betätigungsmagneten 5.1 , das heißt bei geschlossener erster 5 Ventiieinrichtung 2, ist die zweite steuerbare Drosseleinrichtung in Form des Vorsteuerventiles 8.1 ebenfalls geschlossen. Das Vorsteuerventil 8.1 ist über eine leitende Verbindung mit dem Anschluß 22 an den Verbraucher verbunden. Dieser ist in Form wenigstens eines Verbindungskanales 44.1 ausgeführt, welcher in der Gehäusewand ausgebildet ist oder durch o Vorsehen wenigstens einer oder mehrerer kanalartiger
Durchgangsöffnungen 45.1 am ersten Einsatzteilelement 34.11
beziehungsweise 45.2 am zweiten Einsatzteilelement 34.12 gebildet wird. In Analogie gelten die Ausführungen hinsichtlich der Ausbildung der Vorsteuerkammer 26.2 und der dazu erforderlichen Dichteinrichtungen auch für die zweite Ventiieinrichtung 3. Allerdings ist zu berücksichtigen, daß die zweite Ventiieinrichtung 3 hier ebenfalls im unbestromten Zustand der Betätigungsmagneten 5.2 dargestellt ist, wobei dieses eine geöffnete Stellung aufweist.
Die beiden Ventileinrichtungen - erste Ventiieinrichtung 2 und zweite Ventiieinrichtung 3 - sind zu einer Ventilkombination in Form einer kombinierten Ventiieinrichtung 1 zusammengefaßt. Die einzelnen Ventileinrichtungen 2 und 3 sind dabei vorzugsweise entsprechend der Anordnung und Ausgestaltung der einzelnen Ventile - Hauptventil und Vorsteuerventil - gleich aufgebaut und ausgelegt. Durch die Kombination besteht jedoch die Möglichkeit, das entweder auf ein separates
Einsatzteilelement verzichtet werden kann, oder diese derart ausgebildet sind, daß ein Einsatzteilelement einer Ventiieinrichtung 2 oder 3 die Funktion der Trennwand zwischen beiden Ventileinrichtungen 2 und 3 übernimmt, so daß das Einsatzteilelement der anderen Ventiieinrichtung im Zwischenbereich zwischen beiden Ventileinrichtungen nicht mehr ausgebildet sein muß. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Einsatzteilelemente 34.11 beziehungsweise 34.21 zu einer baulichen Einheit zusammenzufassen. Bei diesen besonders bevorzugten Ausführungen durch Kombination der beiden Ventileinrichtungen kann bei der Ausgestaltung der Einsätze auf eine separate Zwischenwand zwischen den beiden Ventileinrichtungen verzichtet werden. Diesbezüglich bestehen eine Vielzahl von Möglichkeiten. Eine ist stellvertretend in der Figur 1 verdeutlicht. Bei dieser Ausführung wird der Verbindungskanal zwischen Vorsteuerventil 8.1 und Auslaßkammer 17.2 beziehungsweise Arbeitskammer 19 vom zweiten Einsatzteilelement 34.12 der ersten
Ventiieinrichtung 2 und 34.22 der zweiten Ventiieinrichtung 3 gebildet, und
zwar durch die Anordnung beider Einsatzteilelemente zueinander. Das erste Einsatzteüelement 34.21 der zweiten Ventiieinrichtung stützt dabei die beiden Einsatzteilelemente 34.12 und 34.22 ab. Diese bietet den Vorteil, daß die Dichteinrichtung 40.1 gleichzeitig als durchgängige Dichteinrichtung für die Ausbildung der zweiten Vorsteuerkammer 26.2 der zweiten Ventiieinrichtung 3 genutzt wird. Der Übertritt des Fluids von den als steuerbare Drosseln ausgeführten Vorsteuerventilen 8.1 oder 8.2 zum entsprechenden Auslaß, das heißt für die Ventiieinrichtung 2 zur Arbeitskammer 19 und für die Ventiieinrichtung 3 zu einem Entlüftungsanschluß 24 beziehungsweise einer Entlüftungskammer erfolgt dabei über wenigstens eine Durchgangsöffnung 46 in der Dichteinrichtung 40.1 beziehungsweise 40.2. Desweiteren bildet das erste Einsatzteüelement 34.21 der zweiten Ventiieinrichtung 3 gleichzeitig die Abstützfläche für die Dichteinrichtungen 40.1 beziehungsweise 40.2.
Beide Ventileinrichtungen - erste Ventiieinrichtung 2 in Form des Einlaßventiles und zweite Ventiieinrichtung 3 in Form des Auslaßventiles - arbeiten nach dem gleichen Prinzip, dem Düsen-Prallplattenprinzip. Dabei werden steuerbare Widerstände zum Einstellen von Drücken verwendet.
Nachfolgend wird die Funktionsweise zuerst für die erste Ventiieinrichtung 2 erläutert. Die erste Ventiieinrichtung 2 ist an den Vorratsdruck für die Einlaßkammer 17.1 angeschlossen. Durch die Konstantdrossel in Form des Verbindungskanales 27.1 im Schließkörper 14.1 herrscht dieser Vorratsdruck, das heißt der Druck in der Einlaßkammer 17.1 auch in der
Vorsteuerkammer 26.1 , da die steuerbare Drosseleinrichtung in Form des Vorsteuerventiles 8.1 bei unbestromtem Betätigungsmagneten 5.1 geschlossen ist. Da der in der zum Verbraucher führenden Kammer, das heißt Arbeitskammer 19, vorherrschende Druck in diesem Fall kleiner oder maximal gleich dem Druck in der Einlaßkammer 17.1 ist, bleibt bei geschlossenem Vorsteuerventil 8.1 das Hauptventil 9.1 ebenfalls
geschlossen. Zur Erhöhung des Druckes in der zum Verbraucher führenden Kammer, das heißt Arbeitskammer 19, wird dabei der Betätigungsmagnet 5.2 der zweiten Ventiieinrichtung 3 bestromt. Dies führt zu einem Schließen des Vorsteuerventiles 8.2 der zweiten Ventiieinrichtung 3. Wird nunmehr der Betätigungsmagnet 5.1 der ersten Ventiieinrichtung 2 bestromt, öffnet die steuerbare Drosseleinrichtung in Form der Vorsteuerventileinrichtung 8.1 am ersten Schließkörper 14.1. Das Fluid aus der Vorsteuerkammer 26.1 strömt über das Vorsteuerventil 8.1 zur Arbeitskammer 19. Über die als Konstantdrossel ausgeführte Drosseleinrichtung in Form des Verbindungskanales 27.1 im Schließkörper
14.1 strömt Fluid aus der Einlaßkammer 17.1 nach. Aus dem Öffnungsverhältnis zwischen Konstantdrossel und Vorsteuerventil 8.1 stellt sich in der Vorsteuerkammer 26.1 ein Vorsteuerdruck ein. Die dadurch auf die Flächen des Kolbenelementes 15.1 des Schließkörpers 14.1 wirkenden Drücke und am Schließkörper 14.1 angreifenden Kräfte halten diesem im
Gleichgewicht. Wird das Vorsteuerventil 8.1 dabei ganz geöffnet, wird der Druck in der Vorsteuerkammer 26.1 sofort auf einen relativ kleinen Druck abgebaut. Das Kräftegleichgewicht am Schließkörper 14.1 ist gestört. Dadurch wird die Hauptventileinrichtung 9.1 geöffnet. Fluid strömt dabei aus der Einlaßkammer 17.1 direkt in die Arbeitskammer 19 und damit zum
Anschluß 22 an den Verbraucher. Infolge des Hubes des Schließkörpers 14.1 wird dabei am anderen Ende der Öffnungshub der steuerbaren Drosseleinrichtung 8.1 reduziert. Daraus resultiert eine stärkere Drosselung des Druckes im Vorsteuerventil 8.1. Der Schließkörper 14.1 bewegt sich dabei in Schließrichtung der ersten Ventiieinrichtung 2 und drosselt das
Fluid von der Einlaßkammer 17.1 zum Anschluß 22 zum Verbraucher, insbesondere der Arbeitskammer 19 so ab, daß der Schließkörper 14.1 in einem Schwebezustand gehalten wird. Fluid strömt in diesem Zustand von der Einlaßkammer 17.1 durch das Hauptventil 9.1 und den Bypass über die beiden Drosseln 27.1 beziehungsweise 8.1 zum Anschluß 22 an den
Verbraucher, das heißt die Arbeitskammer 19. Unter Beachtung der
Stellzeiten wird der Betätigungsmagnet 5.1 der ersten Ventiieinrichtung 2 rechtzeitig wieder stromlos geschaltet und das Vorsteuerventil 8.1 dadurch rechtzeitig ganz geschlossen, was schließlich mit dem Anstieg des Druckes in der Vorsteuerkammer 26.1 zum Schließen des Hauptventiles 9.1 der ersten Ventiieinrichtung 2 führt, so daß mit dem Schließen des
Hauptventiles 9.1 der vorgesehene Verbraucherdruck erreicht wird. Zum Halten des Druckes in der Arbeitskammer 19 und damit im Anschluß 22 zum Verbraucher bleibt der Betätigungsmagnet 5.2 der zweiten Ventiieinrichtung bestromt und der Betätigungsmagnet der ersten Ventiieinrichtung 2 unbestromt.
Das Absenken des Druckes im Zulauf 22 zum Verbraucher erfolgt in ähnlicher Weise mit der zweiten Ventiieinrichtung 3, insbesondere der Betätigung des Betätigungsmagneten 5.2. Der Betätigungsmagnet 5.1 der ersten Ventiieinrichtung 2 bleibt während dieser Phase unbestromt. Durch
Absenken der Bestromung am Betätigungsmagneten 5.2 der zweiten Ventiieinrichtung wird das Vorsteuerventil 8.2, insbesondere die steuerbare Drossel geöffnet und der Druck aus der Vorsteuerkammer 26.2 der zweiten Ventiieinrichtung 3 reduziert. Das Hauptventil 9.2 öffnet und läßt Fluid vom Verbraucher an die Atmosphäre.
Die an den Schließkörpern 14.1 beziehungsweise 14.2 wirksamen druckbeaufschlagten Flächen bewirken in Verbindung mit der Lage und der Breite des Steuerbereiches der Vorsteuerventileinrichtung, daß in Teilbereichen eine Druckänderung in der Kammer zum Verbraucher, das heißt in der Arbeitskammer 19 nur über die Drosseln 27.1 , 8.1 im Schließkörper 14.1 beziehungsweise 27.2, 8.2 im Schließkörper 14.2 erreicht wird. Dies ermöglicht eine feinfühlige Anpassung in den Grenzbereichen.
Unter einem weiteren Aspekt der Erfindung besteht gemäß Figur 2 die Möglichkeit, die in der Figur 1 dargestellte Ventilkombination 1 um eine Einrichtung 47 zur Erfassung des Druckes in der Arbeitskammer 19 zu erweitern. Dies bietet die Möglichkeit, eine Ventilkombination 1 mit Druckerfassungseinrichtung 47 als selbstständig handelbare Baueinheit 48 anzubieten, welche in Steuer- oder Regelvorrichtungen auf einfache Art und Weise integrierbar ist.
In einer Weiterentwicklung der Ausführung gemäß der Figuren 1 oder 2 erfolgt die Integration eines elektronischen Steuergerätes 49 in die kombinierte Ventiieinrichtung 1. Damit besteht, wie in Figur 3 dargestellt, die Möglichkeit der Schaffung eines Druckregelmoduls.
Bezugszeichenliste
1 Kombinierte Ventilvorrichtung
2 erste Ventiieinrichtung 3 zweite Ventiieinrichtung
4.1 , 4.2 Mittel zur elektromagnetischen Betätigung
5.1, 5.2 Betätigungsmagnet
6.1 , 6.2 Anker
7.1, 7.2 Vorsteuerventilkörper 8.1 , 8.2 Vorsteuerventil
9.1 , 9.2 Hauptventil
10.1 , 10.2 Hauptventilglied
11.1 ortsfester Sitz des Hauptventiles 9.1
11.2 ortsfester Sitz des Hauptventiles 9.2 12.1 , 12.2 Vorsteuerventilglied
13.1 , 13.2 bauliche Einheit
14.1 , 14.2 Schließkörper
15.1 , 15.2 Kolbenelement
16.1 , 16.2 Schaft 17.1 Einlaßkammer der ersten Ventiieinrichtung 2
17.2 Einlaßkammer der zweiten Ventiieinrichtung 3
18.1 Auslaßkammer der ersten Ventiieinrichtung 2
18.2 Auslaßkammer der zweiten Ventiieinrichtung 3 19 Arbeitskammer 20.1 erster Anschluß der ersten Ventiieinrichtung 2
20.2 erster Anschluß der zweiten Ventiieinrichtung 3
21.1 zweiter Anschluß der ersten Ventiieinrichtung 2
21.2 zweiter Anschluß der zweiten Ventiieinrichtung 3 22 Anschluß zum Verbraucher 23 Zulauf
24 Anschluß zum Entlastungsraum
25 Gehäuse
26.1 , 26.2 Vorsteuerkammer
27.1 , 27.2 Verbindungskanal zwischen Einlaßkammer und
Vorsteuerkammer 28.1 , 28.2 Verbindungskanal zwischen Vorsteuerkammer und
Vorsteuerventil 29.1 , 29.2 • Gemeinschaftskanal 30.1 , 30.2 Kanal 31.1 , 31.2 Teilbereich 32.1 zur Einlaßkammer 23 gerichtete Stirnfläche am Schließkörpers
14.1 32.2 zur Arbeitskammer 19 gerichtete Stirnfläche am Schließkörper
14.2
33.1 von der Einlaßkammer 23 weggerichtete Stirnfläche am Schließkörpers
33.2 von der Arbeitskammer 19 weggerichtete Stirnfläche am Schließkörper
34.1 , 34.2 zweiteiliger Einsatz
34.11 erstes Einzelelement des zweiteiligen Einsatzes der ersten Ventiieinrichtung
34.12 zweites Einsatzteüelement des zweiteiligen Einsatzes der ersten Ventiieinrichtung
34.21 erstes Einsatzteüelement des zweiteiligen Einsatzes der zweiten Ventiieinrichtung 34.22 zweites Einsatzteüelement des zweiteiligen Einsatzes der zweiten Ventiieinrichtung 35 Innenwand
35.1 , 35.2 Innenwand bereich
36 Gehäusegrundelement
37 Deckelelement
38 Vorsprung
39 Teilfläche
40. Dichteinrichtung
41 zweite Dichteinrichtung
42.1 , 42.2 Abstützfläche 43.1 Innenkontur
44.1 , 44.2 Verbindungskanal
45.1 , 45.2 Durchgangsöffnung
46.1 , 46.2 Durchgangsöffnung an der Dichteinrichtung
47 Einrichtung zur Erfassung des Druckes 48 bauliche Einheit
49 Steuereinrichtung