EFFEKTLEUCHTE
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Effektleuchte mit einer Grundplatte, einem vor der Grundplatte angeordneten und dem Betrachter zugewandten Lochblech mit Lichtdurchtrittsöffnungen sowie wenigstens einer den Raum zwischen der Grundplatte und dem Lochblech zumindest teilweise beleuchtenden Lichtquelle.
Eine derartige Effektleuchte ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 38 25 991 A1 bekannt. Bei der dort beschriebenen Effektleuchte ist der beleuchtete Raum begrenzt, und zwar durch wenigstens einen Spiegel und wenigstens ein Lochblech. Durch die Kombination von einem oder mehreren Lochblech(en) mit einem oder mehreren Spiegel(n) kommt es in der Effektleuchte zu Spiegelungseffekten. So sieht der Betrachter, wenn er zum Beispiel von außen durch die transparenten Bereiche des äußeren Lochbleches 1 gemäß Fig. 3 in den beleuchteten Raum blickt, auf die dem Innenraum zugewandte Seite eines Lochblechs oder dessen Abbild in den Spiegeln 4, sei es durch einmalige Spiegelung der dem Innenraum zugewandten Seite eines Lochblechs 1 , 2 oder durch mehrfache Spiegelung an mehreren Spiegeln 3, 4, deren reflektierende Seite immer dem Innenraum zugewandt ist.
Der Betrachter gewinnt den optischen Eindruck, der Raum würde ausschließlich durch Lochbleche begrenzt (Fig. 4). Die an einer Grundplatte bzw. einem Träger 6 (Fig. 3 und 5) angeordneten vertikalen Spiegel 4 reflektieren das vordere halbrunde Lochblech 1 in der Weise, daß der Eindruck eines Vollzylinders entsteht. Das innere, längs im rechten Winkel abgebogene Lochblech 2 erscheint durch die Spiegelung als Quader. Die horizontalen Spiegel 3 bewirken eine Vervielfältigung des Zylinders und des Quaders in
BESTATIGUNGSKOPIE
die Tiefe. So scheint ein Lochblechquader von unendlicher Länge in einem Lochblechzylinder zu schweben, der ebenfalls unendlich lang zu sein scheint.
Die Effektleuchte gemäß der DE 38 25 991 A1 erzeugt somit ganz spezielle optische Effekte, die auf der Verwendung von Spiegeln beruhen. Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Effektleuchte zu schaffen, mit der ohne die Verwendung von Spiegeln andere optische Effekte verwirklicht werden.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einer Effektleuchte der in Frage stehenden Art erfindungsgemäß dadurch, daß die Grundplatte an ihrer dem Betrachter zugewandten Fläche und das Lochblech an seiner dem Betrachter zugewandten Fläche, an seiner dem Betrachter abgewandten Fläche und/oder an den Innenflächen seiner Lichtdurchtrittsöffnungen zumindest in Teilbereichen Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen tragen.
Mit der erfindungsgemäßen Effektleuchte lassen sich dem Betrachter in optisch reizvoller Weise Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen vermitteln, die sich in Abhängigkeit von den Beleuchtungsverhältnissen innerhalb und außerhalb der Effektleuchte und der Position des Betrachters bezüglich derselben dynamisch verändern. Je nach Beleuchtung der Grundplatte und des Lochblechs treten die auf diesen angebrachten Informationen für das Auge des Betrachters unterschiedlich stark sichtbar hervor. So ist die auf der Grundplatte vorhandene Information dann besonders deutlich zu sehen, wenn die Beleuchtung außerhalb der Effektleuchte, das heißt die Beleuchtung des Raumes, in dem sich diese befindet, sehr gering ist. Umgekehrt überwiegt die Sichtbarkeit der Information auf dem Lochblech, wenn dieser externe Beleuchtung sehr intensiv ist. Eine externe Beleuchtung ergibt sich durch Tageslicht und/oder künstliches Licht.
Dies bedeutet, daß - bedingt durch die Lichtdurchtrittsöffnungen des Lochbleches bzw. der Lochbleche - dem Betrachter der Blick auf die bzw. das hinter dem vorderen Lochblech liegende Grundplatte bzw. Lochblech(e) gestattet wird und hierauf produzierte Informationen zur Gänze sichtbar wer- den. Die Informationen auf der Grundplatte und dem/den Lochblech(en) können jeweils einzeln sichtbar gemacht bzw. aktiviert werden oder auch überlagert werden.
Die optische Wahrnehmung der einzelnen Informationen der Effektleuchte verändert sich für den Betrachter außerdem dadurch, daß er seinen Standort bezüglich derselben verändert. Wenn der Betrachter die Position verläßt, in der er eine Frontalansicht auf die Effektleuchte, das heißt eine Ansicht in Richtung der Längsrichtung der Lichtdurchtrittsöffnungen des Lochblechs, hat, verschiebt sich für ihn die Präsentation der einzelnen Informationen. Mit zunehmender Schrägansicht verschieben sich die einzelnen Informationen zueinander und treten in unterschiedlicher Gewichtung hervor. Dies gilt auch für die an den Innenflächen der Lichtdurchtrittsöffnungen des Lochblechs vorhandenen Informationen. Durch die Schrägansicht kann sich für den Betrachter je nach Abstimmung der Informationen sogar ein 3D-Effekt ergeben. Bewegt sich der Betrachter vor der Effektleuchte, kann für ihn - je nach Abstimmung der einzelnen Informationen - zudem der Eindruck eines sich bewegenden Objektes bzw. Bildes entstehen.
Die Effektleuchte nach der Erfindung bietet folglich vor allem die Möglichkeit,
a) auf der Grundplatte bzw. dem/den Lochblech(en) durch die darauf vorhandenen Informationen für den Betrachter bewegliche Informationen, das heißt Bilder bzw. Objekte (bewegte Bilder, Schriftfolgen, Farbmutationen usw.), mit einem 3D-Effekt (dreidimensionale bewegte Bilder bzw. „Bewegungen im Raum") produzieren und in Verhältnis zueinander setzen zu können und
b) die Informationen auf der Grundplatte bzw. dem/den Lochblech(en) sowie die dadurch erzielbaren und hier im einzelnen beschriebenen optischen Effekte im - gegebenenfalls schnellen - Wechsel präsentieren zu können.
Hinsichtlich der verwendeten Materialien für die Grundplatte und das Lochblech bestehen keine Beschränkungen. Es können lichtundurchlässige, -halbdurchlässige und -durchlässige Werkstoffe benutzt werden. So kann das Lochblech beispielsweise aus metallischem Werkstoff oder transparen- tem Kunststoff (z.B. Plexiglas) gefertigt sein.
Je nach Art und Inhalt der betreffenden lnformation(en) kann die Effektleuchte zu rein ästhetischen Zwecken oder aber zusätzlich zu Sachinformati- onszwecken verwendet werden. Im letzteren Falle kann die Effektleuchte als Signalgerät oder Display benutzt werden, indem sich zum Beispiel an der Grundplatte und/oder dem Lochblech Schriftinformationen befinden. Diese können beispielsweise Buchstaben oder Zahlen sein, die dem Betrachter einen sachdienlichen Hinweis geben, wie etwa hinsichtlich seines momentanen Standortes in einem Gebäude oder Parkhaus.
Des weiteren ermöglicht die Effektleuchte unter anderem eine Verwendung als lichtspendende Lampe (Wand- oder Deckenlampe), zu Werbezwecken - z.B. nach Art eines Display - als Leuchtwerbung zur Erreichung einer erhöhten Aufmerksamkeit von Passanten und als Fassadenbeleuchtung mit tageszeitlich wechselnden optischen Effekten.
Es ist auch möglich, als Lochblech mit Lichtdurchtrittsöffnungen eine transparente Platte, zum Beispiel eine Glasplatte, zu verwenden, die an ihrer dem Betrachter zugewandten Fläche und/oder an ihrer dem Betrachter abge- wandten Fläche zumindest in Teilbereichen Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen trägt. Diese Informationen sind dabei so beschaffen, daß sie ein Rastermuster haben, das Lichtdurchtrittsöffnungen bildet. So läßt sich zum
Beispiel eine Effektleuchte als Werbeleuchte schaffen, bei der eine Glasplatte an der dem Betrachter zugewandten Fläche mit einem gerasterten Werbeplakat beklebt ist.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Effektleuchte ist zwischen der Grundplatte und dem dem Betrachter zugewandten Lochblech wenigstens ein weiteres Lochblech mit Lichtdurchtrittsöffnungen angebracht, das an seiner dem Betrachter zugewandten Fläche, an seiner dem Betrachter abgewandten Fläche und/oder an den Innenflächen seiner Licht- durchtrittsöffnungen zumindest in Teilbereichen Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen trägt. Durch die Verwendung von mehr als einem Lochblech lassen sich gegenüber der Ausführungsform mit nur einem Lochblech noch komplexere optische Effekte erzielen.
Weiterhin ist vorgesehen, daß jeweils wenigstens eine den Raum zwischen der Grundplatte und dem dieser benachbarten Lochblech und/oder den Raum zwischen zwei benachbarten Lochblechen beleuchtende Lichtquelle vorhanden ist.
Dadurch können bei einer Ausführungsform mit zwei Lochblechen zum Beispiel zwei Lichtquellen zum Einsatz kommen, nämlich - aus der Sicht des Betrachters - die erste vor der Grundplatte und hinter dem ersten Lochblech und die zweite zwischen den beiden Lochblechen. Die Lichtquelle(n) kann bzw. können innerhalb oder außerhalb des Raums zwischen der Grundplatte und dem dieser benachbarten Lochblech und/oder des Raums zwischen zwei benachbarten Lochblechen angeordnet sein. Es kommen insbesondere punktförmige und stabförmige, aber auch anders geformte Lichtquellen in Betracht.
Bei der vorstehend beschriebenen Verwendung von zwei oder mehreren Lichtquellen können diese auch einzeln und unabhängig voneinander regelbar ausgeführt sein. Es kann also mit Hilfe einer entsprechenden Regelungs-
Vorrichtung bzw. Programmierung vorgesehen werden, für einen bestimmten Zeitraum nur eine Lichtquelle zu aktivieren, während die andere Lichtquelle ausgeschaltet ist, das heißt nicht leuchtet. Am Ende des genannten Zeitraums kann die bis dahin leuchtende Lichtquelle deaktiviert und die andere Lichtquelle aktiviert werden. So lassen sich die Informationen auf der Grundplatte bzw. den Lochblechen im Wechsel präsentieren. Wenn dies gewünscht wird, kann diese wechselweise Präsentation sehr schnell erfolgen. Selbstverständlich kann es die Regelungsvorrichtung bzw. Programmierung beispielsweise ermöglichen, daß sich die Zeiträume, während derer die Lichtquellen leuchten, teilweise überlagern. Letzteres bewirkt ebenfalls das Zustandekommen interessanter optischer Effekte.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß entweder unter Verwendung der Lichtquelle(n) oder zusätzlich zu dieser bzw. diesen außerhalb des Raums zwischen der Grundplatte und dem dieser benachbarten Lochblech und/oder des Raums zwischen zwei benachbarten Lochblechen Mittel zur optischen Projektion von Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen in schrägem Winkel auf die Grundplatte und/oder das bzw. die Lochblech(e) vorhanden sind. Die genannten Projektionsmittel können bei- spielsweise Diaprojektoren (für feststehende Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen) und Filmprojektoren (für bewegte Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen) sein. Solche Projektoren enthalten stets eine Lichtquelle. Die von den Projektoren ausgehenden Lichtprojektionsstrahlen können erfindungsgemäß auf die dem Betrachter zugewandte oder abgewandte Fläche eines Lochblechs treffen.
Diese Ausgestaltung der Erfindung läßt weitere reizvolle optische Effekte zu. Sie hat auch den Vorteil, daß in verhältnismäßig einfacher und schneller Weise neue Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen mit der Effektleuchte sichtbar gemacht werden können. Hierzu muß zum Beispiel bei einem Diaprojektor lediglich ein neues Diapositiv in den Projektor eingelegt werden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform der Effektleuchte sind die Projektionsmittel einzeln aktivierbar und deaktivierbar. Auf diese Weise ist es möglich, zum Beispiel bei einer Effektleuchte mit zwei Lochblechen und jeweils einem dazugehörenden Projektionsmittel diese einzeln, das heißt unabhängig voneinander zu aktivieren und zu deaktivieren. Die durch ein Projektionsmittel projizierbare Information ist demnach für den Betrachter nur dann sichtbar, wenn das betreffende Projektionsmittel aktiviert ist. Die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Projektionsmittel läßt sich in an sich bekannter Weise durch eine Steuereinrichtung nebst zugehöriger Pro- grammierung erreichen. Es lassen sich so im zeitlichen Wechsel unterschiedliche Informationen präsentieren. Dadurch können beispielsweise in einer bestimmten Reihenfolge auf der Grundplatte und dem bzw. den Loch- blech(en) dazu vorgesehene Informationen dargeboten werden.
Es hat sich dabei als zweckmäßig herausgestellt, daß das Lochblech durch seine Geometrie so gestaltet ist und das zu einem Lochblech gehörende Projektionsmittel in der Effektleuchte so angeordnet ist, daß bei der Projektion die projizierte Schrift-, Bild- und/oder Farbinformation nicht durch die Lichtdurchtrittsöffnungen des Lochblechs durchscheint. Dies wird im wesent- liehen dadurch erreicht, daß das Projektionsmittel rechts, links, oberhalb und/oder unterhalb von dem jeweiligen Lochblech angebracht ist. Dies führt dazu, daß die optische Projektion der Information in schrägem Winkel auf das Lochblech stattfindet. Ein Durchscheinen der Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen läßt sich erforderlichenfalls auch durch eine ausreichend bemessene Lochblechdicke verhindern.
Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Effektleuchte sieht vor, daß die Lichtquelle(n) unmittelbar an der Grundplatte und/oder dem bzw. den Lochblech(en) angeordnet ist bzw. sind. Die Grundplatte und/oder das bzw. die Lochblech(e) ist bzw. sind damit sozusagen selbstleuchtend. Hierdurch lassen sich ebenfalls optisch ansprechende Effekte bewerkstelligen.
In diesem Zusammenhang ist vorzugsweise vorgesehen, daß das bzw. die Lochblech(e) einer Effektleuchte zumindest an einem Teil ihrer Lichtdurchtrittsöffnungen mit Lichtquellen versehen sind. Dabei ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, daß jede Lichtquelle einzeln aktivierbar und deaktivierbar ist, derart daß dadurch auf der Grundplatte und/oder dem bzw. den Loch- blech(en) Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen sichtbar oder unsichtbar sind. Dies läßt sich in an sich bekannter Weise durch eine Steuereinrichtung nebst zugehöriger Programmierung realisieren.
Als Lichtquellen kommen insbesondere Leuchtdioden (LED-Dioden), OLED- Folien (farblich aktivierbare Leuchtfolien, Siemens), LCD/TFT-Bildschirme und Glasfaser-Spiegel-Bildschirme in Betracht.
Die Geometrie der Lichtdurchtrittsöffnungen des Lochblechs oder der Loch- bleche prägt den von der Effektleuchte vermittelten optischen Eindruck maßgeblich mit. So sind die Lichtdurchtrittsöffnungen in einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung im Querschnitt kreisförmig, ellipsenförmig, rechteckförmig, quadratisch und/oder in unregelmäßiger Form ausgebildet. Die spezielle Form der Lichtdurchtrittsöffnungen kann der Form einer Schrift- oder Bildinformation auf der Grundplatte und/oder einem Lochblech entsprechend gewählt sein, um einen weiteren optisch-ästhetischen Akzent zu setzen.
Weiterhin ist zu dem vorgenannten Zweck vorgesehen, daß die Lichtdurch- trittsöffnungen des Lochblechs oder der Lochbleche einen in Längsrichtung gleichbleibenden oder sich ändernden Querschnitt aufweisen. Für den Fall eines sich ändernden Querschnitts weist in vorteilhafter Weise wenigstens ein Teil der Lichtdurchtrittsöffnungen des Lochblechs oder der Lochbleche einen sich in Längsrichtung und in Richtung der Grundplatte konisch verjün- genden oder erweiternden Querschnitt auf. Die Ausleuchtung der Lichtdurchtrittsöffnungen hängt somit einerseits von der Anordnung und Helligkeit der Lichtquelle(n) bzw. der externen Beleuchtung und andererseits von der
durch die Geometrie der Lichtdurchtrittsöffnungen bedingten Lichtdurch- trittsmöglichkeit ab. Je stärker die Ausleuchtung der Lichtdurchtrittsöffnungen ist, desto deutlicher sind die an den Innenflächen derselben vorhandenen Informationen sichtbar bzw. tagen diese zum optischen Gesamteindruck bei.
In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß es in der Regel von Vorteil ist, wenn die Lichtdurchtrittsöffnungen eines Lochblechs gleich groß oder größer als die Lichtdurchtrittsöffnungen des - aus der Sicht des Betrachters - jeweils dahinter angeordneten Lochblechs sind.
Ferner trägt das Maß der Lochblechdicke zu der von der Effektleuchte erzeugten optischen Gesamtwirkung wesentlich bei. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Betrachter in Seitenansicht auf eine Effektleuchte mit einem flachen Lochblech blickt, da dann die an den Innenflächen der Licht- durchtrittsöffnungen desselben vorhandenen Informationen entsprechend breiter erscheinen als in der Frontalansicht. Vorzugsweise beträgt die Lochblechdicke zwischen 1 und 8 mm.
In den Unteransprüchen 15 bis 20 sind vorteilhafte Bauformen der Effekt- leuchte gemäß der Erfindung angegeben.
Schließlich wird eine Leuchtvorrichtung vorgeschlagen, die von zwei oder mehreren Effektleuchten mit nicht zylindrischen Grundplatten gebildet wird, wobei sich die Effektleuchten in zueinander paralleler oder winkliger Anord- nung befinden und ihre Lochbleche nach außen weisen. Hierdurch lassen sich Effektleuchten variantenreich und in effektvoller Weise gruppieren. Vorteilhafte Weiterbildungen der Leuchtvorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen 22 bis 26.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontalansicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Effektleuchte in einer offenen Bauform mit einem Lochblech,
Fig. 2 die Effektleuchte gemäß Fig. 1 in Schnittdarstellung nach Linie
A-B der Fig. 1 als Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht von vorne auf die Grundplatte der Effektleuchte gemäß den Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Effektleuchte mit zwei Lochblechen,
Fig. 5 eine Frontalansicht auf eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Effektleuchte in einer halboffenen Bauform mit einem Lochblech,
Fig. 6 die Effektleuchte gemäß Fig. 5 in Seitenansicht,
Fig. 7 eine Frontalansicht auf eine weitere Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Effektleuchte in einer geschlossenen Bauform mit einem Lochblech,
Fig. 8 die Effektleuchte gemäß Fig. 7 in Schnittdarstellung nach Linie
C-D der Fig. 7 als Seitenansicht,
Fig. 9 eine Draufsicht von vorne auf die Grundplatte der Effektleuchte gemäß den Fig. 7 und 8,
Fig. 10a, 11a und 12a drei der Fig. 7 entsprechende Frontalansichten auf das Lochblech der Effektleuchte gemäß den Fig. 7 bis 9 bei jeweils unterschiedlicher Außenbeleuchtung,
Fig. 10b, 11b und 12b drei Schrägansichten auf das Lochblech gemäß den Fig. 10a, 11a und 12a bei jeweils entsprechend unterschiedlicher Außenbeleuchtung,
Fig. 13 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Effektleuchte mit drei Lochblechen,
Fig. 14a-d eine mit der Effektleuchte gemäß Fig. 13 erzeugbare Bildfolge,
Fig. 15 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Effektleuchte mit drei Lochblechen,
Fig. 16 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Effektleuchte mit einem Lochblech und zwei nicht dargestellten Filmprojektoren,
Fig. 17 eine mit der Effektleuchte gemäß Fig. 16 erzeugbare Bildfolge,
Fig. 18 eine mit der Effektleuchte gemäß Fig. 16 erzeugbare Bildfolge,
Fig. 19 eine Frontalansicht auf ein Lochblech und an diesem angeordnete Leuchtdioden einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Effektleuchte,
Fig. 20 das Lochblech gemäß Fig. 19 in Schnittdarstellung nach Linie
E-F der Fig. 19 als Seitenansicht,
Fig. 21 eine Frontalansicht auf eine weitere Ausführungsform der erfin- dungsgemäßen Effektleuchte mit einem Lochblech und an diesem angeordneten Leuchtdioden,
Fig. 22 die Effektleuchte gemäß Fig. 21 in Schnittdarstellung nach Linie
G-H der Fig. 21 als Seitenansicht,
Fig. 23 eine Draufsicht von vorne auf die Grundplatte der Effektleuchte gemäß den Fig. 21 und 22,
Fig. 24a, 25a und 26a drei der Fig. 21 entsprechende Frontalansichten auf das Lochblech der Effektleuchte gemäß den Fig. 21 bis 23 bei jeweils unterschiedlich aktivierten Leuchtdioden,
Fig. 24b, 25b und 26b drei Schrägansichten auf das Lochblech gemäß den Fig. 24a, 25a und 26a bei jeweils entsprechend unterschiedlich aktivierten Leuchtdioden,
Fig. 27 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Effektleuchte mit einem zylindrischen Lochblech in Ansicht auf dessen äußere Umfangsf lache,
Fig. 28 die Effektleuchte gemäß Fig. 27 in Schnittdarstellung nach Linie l-J der Fig. 27 als Ansicht von oben und
Fig. 29 eine Ansicht von oben auf eine erfingungsgemäße Leuchtvorrichtung mit vier quadratisch angeordneten Effektleuchten.
Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Effektleuchte 1 ist an einer Wand 2 befestigt und besteht aus einer flachen Grundplatte 3, einem flachen Lochblech 4 und einer punktförmigen Lichtquelle 5. Die Grundplatte 3 und das Lochblech 4 sind rechteckig und gleich groß bemessen. Wie in Fig. 2 erkennbar, ist die Effektleuchte 1 mit ihrer Grundplatte 3 an der Wand 2 befestigt. In parallelem Abstand von der Grundplatte 3 und diese in der Frontalansicht gemäß Fig. 1 verdeckend befindet sich das Lochblech 4. Grundplatte 3 und Lochblech 4 sind durch Haltestäbe 6a, 6b verbunden.
Das Lochblech 4 weist über seine gesamte Fläche in einem regelmäßigen Muster Lichtdurchtrittsöffnungen 7 auf, die im Querschnitt kreisförmig sind. Den Fig. 1 und 2 ist zu entnehmen, daß sich an der Vorderseite, das heißt an der dem Betrachter zugewandten Seite, und in der Mitte des Lochblechs 4 eine Bildinformation 8 befindet, die als eine rechteckförmige lichtundurchlässige Platte ausgebildet ist. An der dem Betrachter zuwandten Seite der Grundplatte 3 ist ebenfalls eine Bildinformation 9 vorhanden, welche die Form eines Rechteckrahmens hat. Die von der Bildinformation 9 umschlos- sene Fläche ist etwas größer als die Fläche der Bildinformation 8. Der
Rechteckrahmen der Bildinformation 9 wird von vier Streifen 10a, 10b, 10c und 10d mit jeweils schwarzen kreisförmigen Punkten 11a, 11b, 11c und 11d gebildet. Die Streifen 10a und 10c bzw. die Streifen 10b und 10d liegen jeweils parallel zueinander.
Die Lichtquelle 5 beleuchtet den Raum 12 zwischen der Grundplatte 3 und dem Lochblech 4. Sie ist dazu innerhalb dieses Raums 12 angeordnet, und zwar zwischen der Grundplatte 3 und dem Lochblech 4, wobei sie sich genau hinter der Bildinformation 8 befindet. Dies bedeutet, daß die Lichtquelle 5 für den Betrachter der Effektleuchte 1 von außen nicht direkt zu sehen ist.
Die Effektleuchte 1 weist eine offene Bauform aus, das heißt, der Raum 12 zwischen der Grundplatte 3 und dem Lochblech 4 ist an den äußeren Rändern derselben nach außen vollständig offen. Es kann folglich Licht an den vier Rändern (oberer, unterer, linker und rechter Rand) der Effektleuchte 1 ungehindert ein- und austreten.
Nachfolgend werden die optischen Effekte beschrieben, die sich bei Verwendung der Effektleuchte 1 mit eingeschalteter Lichtquelle 5 ergeben. Es wird davon ausgegangen, daß die von der Lichtquelle 5 produzierte Lichtstärke konstant ist, obwohl diese mittels eines entsprechenden, nicht dargestellten Reglers durchaus schwankend sein kann. Die optischen Effekte hängen so-
mit bei gleichmäßiger Helligkeit der Lichtquelle 5 von den momentanen Beleuchtungsverhältnissen außerhalb der Effektleuchte 1 ab. Wenn der Raum, in dem die Effektleuchte 1 installiert ist, hell erleuchtet ist, zum Beispiel durch in den Raum einfallendes Tageslicht, ist die Bildinformation 8 sehr deutlich zu erkennen. Umgekehrt, wenn der Raum ganz dunkel ist, nimmt der Betrachter nur noch die auf der Grundplatte 3 angebrachte Bildinformation 9 (Rechteckrahmen mit Punkten 11 a-d) wahr.
Zwischen den beiden vorgenannten Zuständen, das heißt daß die Außenbe- leuchtung ganz hell oder ganz dunkel ist, sieht der Betrachter je nach Stärke der Außenbeleuchtung sowohl die Bildinformation 8 (Rechteck) als auch die Bildinformation 9 (Rechteckrahmen mit Punkten 11 a-d) mehr oder weniger deutlich. Außerdem entstehen durch die auf den Streifen 10 a-d vorhandenen Punkte 11 a-d im Zusammenwirken mit den Lichtdurchtrittsöffnungen 7 des Lochblechs 4 Interferenzmuster (Moire-Figuren).
Wenn der Betrachter die Position verläßt, in der er frontal, das heißt senkrecht auf das Lochblech 4 schaut, und eine Position einnimmt, in der er schräg auf das Lochblech 4 sieht, wird für ihn - bei konstanter Außenbe- leuchtung - die Bildinformation 8 im Vergleich zur Bildinformation 9 stärker sichtbar. Bei einer Bewegung des Betrachters in eine Schrägansicht kommt es im übrigen zu einer Bewegung der vorgenannten Interferenzmuster.
Eine Effektleuchte 13 mit einer an einer Wand 14 befestigten flachen Grund- platte 15 und zwei flachen Lochblechen 16, 17 ist in Fig. 4 dargestellt. Die Grundplatte 15 und die Lochbleche 16, 17 sind rechteckig, gleich groß, in parallelem Abstand zueinander und hintereinander angeordnet und durch eine Halterung 18 verbunden. Das erste Lochblech 16 befindet sich zwischen der Grundplatte 15 und dem zweiten Lochblech 17. Die horizontal verlaufen- de Halterung 18 ist an den Unterkanten der zu dieser senkrecht stehenden Grundplatte 15 und Lochbleche 16, 17 befestigt.
Zu der Effektleuchte 13 gehören außerdem zwei Lichtquellen 19, 20. Diese sind in der Halterung 18 integriert und befinden sich daher außerhalb des Raums 21 zwischen der Grundplatte 15 und dem ersten Lochblech 16 und des Raums 22 zwischen dem ersten und zweiten Lochblech 16, 17. Die Lichtquellen 19, 20 sind so gesetzt, daß sie von unten die Räume 21, 22 beleuchten, und zwar die Lichtquelle 19 den Raum 21 und die Lichtquelle 20 den Raum 22. Die Lichtquellen 19, 20 sind einzeln und unabhängig voneinander aktivierbar bzw. regelbar. Nebenbei sei bemerkt, daß alternativ eine Beleuchtung der Räume 21 , 22 auch mit einer unterhalb derselben horizon- tal angeordneten stabförmigen Lichtquelle verwirklicht werden könnte.
Die Grundplatte 15 trägt an der dem Betrachter zugekehrten Seite eine Schrift-, Bild- und/oder Farbinformation 23. Das erste Lochblech 16 weist Lichtdurchtrittsöffnungen 24 auf, die alle gleichermaßen zylindrisch ausgebil- det sind. An seiner dem Betrachter bzw. dem zweiten Lochblech 17 zugewandten Fläche ist eine Schrift-, Bild- und/oder Farbinformation 25 und an seiner der Grundplatte 15 zugewandten Fläche eine Schrift-, Bild- und/oder Farbinformation 26 vorhanden. Die Informationen 25, 26 überdecken nicht die Lichtdurchtrittsöffnungen 24. Die Lichtdurchtrittsöffnungen 24 ihrerseits tragen an ihren Innenflächen jeweils eine Farbinformation 27.
Das zweite Lochblech 17 enthält verschieden ausgebildete Lichtdurchtrittsöffnungen 28a, 28b, 28c, 28d, 28e und 28f. Sie unterscheiden sich durch ihren Querschnitt in Längsrichtung. Die Lichtdurchtrittsöffnung 28f ist wie die Lichtdurchtrittsöffnungen 24 des Lochblechs 16 zylindrisch und senkrecht zu den Lochblechen 16, 17 verlaufend ausgebildet, das heißt mit in Längsrichtung gleichbleibendem Querschnitt. Die Lichtdurchtrittsöffnungen 28c und 28d haben einen sich in Längsrichtung und in Richtung der Grundplatte 15 konisch verjüngenden Querschnitt. Dagegen hat die Lichtdurchtrittsöffnung 28a einen sich in Längsrichtung und in Richtung der Grundplatte 15 konisch erweiternden Querschnitt. Die Lichtdurchtrittsöffnungen 28b und 28e haben
einen in Längsrichtung gleichbleibenden, jedoch in Richtung der Grundplatte 15 schräg nach unten bzw. nach oben verlaufenden Querschnitt.
Entsprechend dem Lochblech 16 sind auch beim Lochblech 17 Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen 29, 30 und 31 an der dem Betrachter zugewandten Fläche, an der dem Betrachter abgewandten Fläche und an den Innenflächen der Lichtdurchtrittsöffnungen 28a-f vorgesehen.
Die Effektleuchte 13 ist nach oben hin und seitlich offen konstruiert. Am unte- ren Rand bildet die Halterung 18 eine lichtundurchlässige Abdeckung. Durch die Verwendung der Grundplatte 15 und der zwei Lochbleche 16, 17 mit den Schrift-, Bild- und Farbinformationen 23, 25, 26, 27, 29, 30 und 31 kommen vergleichsweise komplexe optische Effekte zustande, die an diesem Ausführungsbeispiel nicht näher erläutert werden müssen.
Die Fig. 5 und 6 betreffen eine Effektleuchte 32 mit einer flachen rechteckigen Grundplatte 33 und einem gleichermaßen flachen rechteckigen Lochblech 34. Das Lochblech 34 ist dabei in einem Winkel OC zu der Grundplatte
33 angeordnet. Verbunden sind Grundplatte 33 und Lochblech 34 durch eine unterhalb derselben angeordneten Halterung 35, welche eine Lichtquelle 36 aufnimmt. Die Lichtquelle 36 beleuchtet den Raum 37 zwischen der Grundplatte 33 und dem Lochblech 34 somit von unten. Das Lochblech 34 weist Lichtdurchtrittsöffnungen 38 auf und die Grundplatte 33 sowie das Lochblech
34 tragen nicht näher dargestellte und beschriebene Schrift-, Bild- und Farbinformationen. Insoweit wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen. Die Effektleuchte 32 ist nach oben hin und seitlich offen (halboffene Bauform).
Die Ausbildung der Effektleuchte 32 mit dem geneigten Lochblech 34 ermög- licht eine weitere Variation der erfindungsgemäßen optischen Effekte. Es versteht sich, daß vor der Grundplatte einer erfindungsgemäßen Effektleuchte auch zwei oder drei geneigte Lochbleche oder ein parallel zur
Grundplatte angeordnetes und ein geneigtes Lochblech positioniert werden können. Es sind zahlreiche Konstellationen realisierbar.
Eine weitere Effektleuchte 39 geht aus den Fig. 7 bis 9 hervor. Sie ist im Unterschied den vorstehend beschriebenen Effektleuchten 1 , 13 und 32 als geschlossene Bauform ausgeführt. Man kann die Effektleuchte 39 daher auch als Leuchtkasten bezeichnen, der sich auch zum Transport eignet. Vom Grundaufbau hat sie Ähnlichkeiten mit der Effektleuchte 1.
Die Effektleuchte 39 wird im wesentlichen von einer flachen Grundplatte 40, einem flachen Lochblech 41 und einer punktförmigen Lichtquelle 42 gebildet. Die Grundplatte 40 und das Lochblech 41 sind rechteckig und gleich groß bemessen und in parallelem Abstand zueinander unter Bildung des Raums 43 angeordnet. Die Lichtquelle 42 sitzt in der unterhalb der Grundplatte 40 und des Lochblechs 41 vorhandenen Halterung 44, die zugleich als lichtundurchlässige Abdeckung des unteren Randes der Effektleuchte 39 dient. Am gegenüberliegenden oberen Rand der Effektleuchte 39 befindet sich eine ebenfalls lichtundurchlässige Abdeckung 45. Am linken und rechten seitlichen Rand der Effektleuchte 39 sind entsprechende Abdeckungen 46, 47 vorgesehen. Die für den Betrachter nicht direkt zu sehende Lichtquelle 42 beleuchtet den Raum 43 von unten.
Das Aussehen der dem Betrachter zugewandten Fläche der Grundplatte 40 ist in Fig. 9 gezeigt. Die Schrift-, Bild- und Farbinformation 48 stellt sich als eine besondere Anordnung von Punkten 49 dar, die zur Darstellung des Großbuchstabens "D" führt.
Fig. 7 läßt sich entnehmen, daß auch das Lochblech 41 über seine gesamte rechteckige Fläche Lichtdurchtrittsöffnungen 50 aufweist. Die Schrift-, Bild- und Farbinformationen 51a, 51b an dem Lochblech 41 sind so beschaffen, daß auf dem Lochblech 41 für den Betrachter der Großbuchstabe „H" zu le-
sen ist, was keiner näheren Erklärung bedarf. Die Buchstaben „H" und „D" auf dem Lochblech 41 und der Grundplatte 40 sind etwa gleich groß.
Die Fig. 10a-b, 11a-b und 12a-b veranschaulichen die optischen Effekte, die sich beim Betrachten der Effektleuchte 39 ergeben. Wie schon bei den Fig. 1 bis 3 wird eine konstant leuchtende Lichtquelle 42 angenommen. Somit werden auch hier die erzielten optischen Effekte zunächst von den äußeren, das heißt von den in dem Raum außerhalb der Effektleuchte 39 gegebenen Beleuchtungsverhältnissen bestimmt. Wenn dieser Raum hell erleuchtet ist, ergibt sich für den Betrachter in Frontalansicht das Bild gemäß Fig. 10a. Er sieht den von den Schrift-, Bild- und Farbinformationen 51a, 51b vermittelten Buchstaben „H" auf dem Lochblech 41. Den Buchstaben „D" auf der Grundplatte 40 kann er hingegen nicht erkennen. Dies ist erst möglich, wenn die Außenbeleuchtung schwächer wird. Je dunkler es wird, umso mehr wird der Buchstabe „D" sichtbar und der Buchstabe „H" unsichtbar (Fig. 11a). Erst wenn der Raum ganz abgedunkelt ist, ist nur noch der Buchstabe „D" zu erkennen (Fig. 12a).
Wenn sich der Betrachter aus den Frontalansichten der Fig. 10a, 11a und 12a jeweils in gleichem Maße nach links in eine Schrägansicht begibt, das heißt nicht mehr senkrecht, sondern schräg von links auf das Lochblech 41 blickt, zeigt sich ihm das Bild gemäß den Fig. 10b, 11b und 12b. Die Fig. 10b verdeutlicht, daß der Buchstabe „H", das heißt die Information des Lochblechs 41 , dadurch in verstärktem Maße sichtbar wird. Umgekehrt wird die Information der Grundplatte 40 gemäß Fig. 12b schwächer sichtbar.
Die Fig. 13 und 14a-d sollen beispielhaft veranschaulichen, wie sich mit der erfindungsgemäßen Effektleuchte einfache Bewegungsabläufe wiedergeben lassen. Fig. 13 zeigt dazu in vereinfachter Form eine in geschlossener Bau- weise ausgeführte Effektleuchte 52, die von ihrem Grundaufbau der Effektleuchte 39 (Fig. 8) ähnlich ist.
Die Effektleuchte 52 wird im wesentlichen von einer Grundplatte 53 sowie von drei vor dieser angeordneten Lochblechen 54, 55 und 56 gebildet. In der unterhalb der Grundplatte 53 und der Lochbleche 54-56 vorhandenen Halterung 57 sind drei nicht dargestellte Lichtquellen vorgesehen, die jeweils von unten den Raum 58 zwischen der Grundplatte 53 und dem ersten Lochblech 54, den Raum 59 zwischen dem ersten Lochblech 54 und dem zweiten Lochblech 55 und den Raum 60 zwischen dem zweiten Lochblech 55 und dem dritten Lochblech 56 beleuchten. Die Lichtquellen sind über eine an die Effektleuchte 52 angeschlossene, hier nicht dargestellte Steuereinrichtung nebst zugehöriger Prgrammierung einzeln aktivierbar bzw. deaktivierbar.
Das Aussehen der dem Betrachter zugewandten Flächen der Grundplatte 53 sowie der Lochbleche 54-56 ist in den Fig. 14a-d gezeigt. Die Bildinformation 61 ist an der Grundplatte 53 angebracht und stellt ein galoppierendes Pferd mit einem darauf befindlichen Reiter dar. Die Bildinformationen 62-64 sind an den Lochblechen 54-56 angebracht und unterscheiden sich von der Bildinformation 61 lediglich dadurch, daß sie andere Bewegungsphasen des Bildes „Pferd mit Reiter" darstellen.
Durch die Steuereinrichtung bzw. Programmierung werden die Lichtquellen der Effektleuchte 52 einzeln schnell hintereinander bzw. in schneller Abfolge - und zwar in der Reihenfolge der Fig. 14a, 14b, 14c und 14d - aktiviert, so daß für einen kurzen Moment nur eine der Bildinformationen 61-64 vom Betrachter gesehen wird. Durch diesen schnellen Wechsel der Bildinformatio- nen 61-64 entsteht für den Betrachter der Eindruck eines aus dem „Raum" heranreitenden Reiters. So wird mit der Effektleuchte 52 wie bei einem Film der Eindruck von Bewegung erzeugt, ohne daß sich der Betrachter vor der Effektleuchte 52 bewegt.
In Fig. 15 ist eine Effektleuchte 65 zu erkennen, die vom Aufbau her der Effektleuchte 13 (Fig. 4) nahekommt. Sie weist zunächst ebenfalls eine Grundplatte 66 und zwei flache Lochbleche 67 und 68 auf. Die Grundplatte 66 und
die Lochbleche 67, 68 sind rechteckig, gleich groß, in parallelem Abstand zueinander und hintereinander angeordnet und durch eine Halterung 69 verbunden. Das erste Lochblech 67 befindet sich zwischen der Grundplatte 66 und dem zweiten Lochblech 68. Die horizontal verlaufende Halterung 69 ist an den Unterkanten der zu dieser senkrecht stehenden Grundplatte 66 und Lochbleche 67, 68 befestigt und steht nach vorne (vor dem zweiten Lochblech) mit einem Vorsprung 69a etwas über.
Zu der Effektleuchte 65 gehören außerdem drei Diaprojektoren 70, 71 und 72. Diese sind in der Halterung 69 integriert und befinden sich daher außerhalb des Raums 73 zwischen der Grundplatte 66 und dem ersten Lochblech 67, des Raums 74 zwischen dem ersten und zweiten Lochblech 67, 68 sowie des Raums 75 im Bereich vor dem zweiten Lochblech 68. Die Diaprojektoren 70-72 sind handelsüblicher Art und enthalten je eine Lichtquelle. Sie sind so gesetzt, daß ihre Lichtprojektionsstrahlen auf die dem Betrachter zugewandten Flächen der Grundplatte 66 und Lochbleche 67, 68 treffen und damit die Räume 73-75 von unten beleuchten. Mit den Diaprojektoren 70-72 werden so Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen 76, 77 und 78 auf die Grundplatte 66 und die Lochbleche 67, 68 projiziert. Dazu enthält jeder Dia- projektor 70-72 ein Diapositiv.
Am Beispiel des in dem Vorsprung 69a befindlichen Diaprojektors 72 ist in Fig. 15 zu sehen, wie dessen Lichtprojektionsstrahlen 79 zur Projektion der Information 78 auf das Lochblech 68 gelangen. Durch die Anordnung des Diaprojektors 72 seitlich unterhalb im Bereich vor dem Lochblech 68 sind die Lichtprojektionsstrahlen 79 bzw. das von diesen gebildete Strahlenbündel schräg auf das Lochblech 68 gerichtet. Wie aus Fig. 15 ersichtlich, ist es nicht möglich, daß ein Lichtprojektionsstrahl 79 durch eine Lichtdurchtrittsöffnung 80 des Lochblechs 68 in den Raum 74 zwischen den Lochblechen 67, 68 gelangt. Ein „Durchscheinen" der Information 78 auf das Lochblech 67 wird so verhindert.
Die Diaprojektoren 70-72 werden durch eine an die Effektleuchte 65 angeschlossene, hier nicht dargestellte Steuereinrichtung nebst zugehöriger Programmierung einzeln aktiviert bzw. deaktiviert. Fig. 15 zeigt den Zustand der Effektleuchte 65, bei dem nur der Diaprojektor 72 aktiviert ist, das heißt nur das in diesem befindliche Diapositiv projiziert wird. Die beiden Diaprojektoren 70, 71 sind deaktiviert, das heißt deren Diapositive werden zu diesem Zeitpunkt nicht auf die Grundplatte 66 und das erste Lochblech 67 projiziert. Die Steuereinrichtung bzw. Programmierung ist jedoch so eingerichtet, daß der Diaprojektor 72 zum Beispiel nach einer bestimmten Zeit automatisch deakti- viert wird und dann der Diaprojektor 71 aktiviert wird, so daß dann die Diaprojektoren 70, 72 deaktiviert sind, das heißt in den Räumen 73 und 75 bzw. an der Grundplatte 66 und dem Lochblech 68 nicht die Informationen 76 und 78 sichtbar sind. Es kann auch der Zustand angesteuert werden, in dem gleichzeitig zwei Diaprojektoren, zum Beispiel die Diaprojektoren 70 und 72, aktiviert sind. In diesem Falle ist wegen der Deaktivierung des Diaprojektors 71 nicht die Information 77 auf dem ersten Lochblech 67 zu sehen. Das bedeutet, daß die Informationen 76-78 jeweils nur dann für einen Betrachter sichtbar sind, wenn der zugehörige Diaprojektor 70-72 aktiviert ist.
Mit der Effektleuchte 65 können die Informationen 76-78 selbstverständlich in derselben Weise wie bei den Fig. 13 und 14a-d beschrieben in schneller zeitlicher Abfolge aktiviert werden. Dabei kann insbesondere der dort erläuterte Effekt einer „Bewegung im Raum" bzw. einer Filmsequenz erzeugt werden.
Die Fig. 16 bis 18 dienen der Beschreibung einer erfindungsgemäßen Effektleuchte 81 , bei der zwei Filmprojektoren 82, 83 zum Einsatz kommen. Die Effektleuchte 81 ist im Prinzip wie die Effektleuchte 52 (Fig. 13) aufgebaut und weist im Unterschied zu dieser allerdings nur ein Lochblech 84 auf. Dieses ist in parallelem Abstand vor der Grundplatte 85 angeordnet. Die Film- projektoren 82, 83 befinden sich in der Halterung 86. Die Projektion der in den Filmprojektoren 82, 83 befindlichen Filme, das heißt der bewegten Informationen, auf die dem Betrachter zugewandten Flächen der Grundplatte
85 und des Lochblechs 84 muß hier nicht im einzelnen erklärt werden, da sie im Prinzip wie bei den Diaprojektoren 70-72 gemäß Fig. 15 funktioniert. Das gleiche gilt für die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Filmprojektoren 82, 83, welche durch eine nicht gezeigte Steuereinrichtung nebst zugehöriger Pro- grammierung veranlaßt wird.
Mit den Filmprojektoren 82, 83 werden auf den dem Betrachter zugewandten Flächen der Grundplatte 85 sowie des Lochblechs 84 die in den Fig. 17a-f sowie Fig. 18a-e erkennbaren Bildinformationen 87-92 sowie 93-97 gezeigt. Die Bildinformationen 87-92 stellen einen von rechts nach links gehenden Strauß dar, während die Bildinformationen 93-97 eine in die andere Richtung, also von links nach rechts laufende Raubkatze darstellen. Die Bildinformationen 87-92 bzw. 93-97 sind als Filmsequenzen zu betrachten und werden vermittels der Steuereinrichtung der Effektleuchte 81 gleichzeitig oder in schnellem Wechsel aktiviert, so daß für den Betrachter der Eindruck zweier im Raum hintereinander laufender Tiere entsteht. Die Effektleuchte 81 ermöglicht somit auf andere Weise die Wiedergabe des optischen Effektes einer „Bewegung im Raum" bzw. einer dreidimensionalen Bewegung, ohne daß sich der Betrachter dazu selbst vor der Effektleuchte 81 bewegen muß.
Die Fig. 19 und 20 beziehen sich auf eine nicht näher dargestellte erfindungsgemäße Effektleuchte mit einem „selbstleuchtenden" Lochblech 98. Dieses Lochblech 98 hat einen rechteckigen Querschnitt und in einem regelmäßigen Kästchenmuster angeordnete Lichtdurchtrittsöffnungen 99. Ein Teil der Lichtdurchtrittsöffnungen 99 ist freigehalten, damit Licht hindurchtreten kann. Der andere Teil der Lichtdurchtrittsöffnungen 99 ist mit Leuchtdioden 100, 101 versehen, die über eine nicht gezeigte Steuereinrichtung nebst zugehöriger Programmierung einzeln aktiviert und deaktiviert werden können und als Lichtquelle unmittelbar an dem Lochblech 98 vorhanden sind. Jede Leuchtdiode 100, 101 sitzt in einer Lichtdurchtrittsöffnung 99, wobei sie an den diese Lichtdurchtrittsöffnung umgebenden Stegen 102 des Lochblechs 98 befestigt ist.
In jeder Reihe bzw. Spalte der Lichtdurchtrittsöffnungen 99 des Lochblechs 98 wechseln sich eine freie und eine mit einer Leuchtdiode 100, 101 versehene Lichtdurchtrittsöffnung 99 ab. Die Steuereinrichtung bzw. Programmie- rung sieht in diesem Ausführungsbeispiel vor, daß - wie in Fig. 19 zu sehen - eine Anzahl der Leuchtdioden 100 aktiviert werden kann (diese Leuchtdioden 100 sind als schwarze Kästchen dargestellt), so daß diese insgesamt leuchten und dadurch als Schrift-, Bild- und Farbinformation der Großbuchstabe „H" sichtbar wird. In diesem in Fig. 19 gezeigten Zustand leuchten die anderen Leuchtdioden 101 nicht, das heißt diese sind deaktiviert (diese Leuchtdioden 101 sind als Kästchen mit einem „X" gekennzeichnet). Nach einer gewissen Zeit können die den Buchstaben „H" bildenden Leuchtdioden 100 deaktiviert und die übrigen Leuchtdioden 101 aktiviert werden.
Es versteht sich, daß diese Ausführungsform in vielfältiger Weise abgewandelt werden kann. So lassen sich mit den Leuchtdioden nahezu beliebige Schrift-, Bild- und/oder Farbinformationen erzeugen und durch die Steuereinrichtung bzw. Programmierung zahlreiche Abfolgen zur Sichtbarmachung dieser Informationen erreichen. Gleichfalls können an der Grundplatte und/oder an weiteren Lochblechen einer Effektleuchte solche Leuchtdioden angebracht werden. Die so von diesen vermittelten Informationen können - wie schon an anderer Stelle beschrieben - insbesondere zeitlich überlagert werden.
Eine Effektleuchte 103, bei der sowohl eine Grundplatte 104 und ein Lochblech 105 vorgesehen sind, wird nachstehend anhand der Fig. 21 bis 23 beschrieben. Die Bauform der Effektleuchte 103 ist mit derjenigen der Effektleuchte 39 aus Fig. 8 vergleichbar, so daß insoweit auf die diesbezüglichen Ausführungen verwiesen wird. Das Lochblech 105 ist im Prinzip so ausgebil- det wie das Lochblech 98 gemäß den Fig. 19 und 20. Es weist demnach - in Fig. 21 nicht dargestellte - Leuchtdioden auf, die bei Aktivierung derselben zur Sichtbarmachung des Buchstabens „H" bzw. der Schrift-, Bild- und
Farbinformation 106 dienen. Entsprechendes gilt für den Buchstaben „D" bzw. die Schrift-, Bild- und Farbinformation 107, der bzw. die auf der Grundplatte 104 sichtbar gemacht werden kann.
Die Fig. 24a-b, 25a-b und 26a-b veranschaulichen die optischen Effekte, die sich beim Betrachten der Effektleuchte 103 ergeben. Die Anordnung der Fig. 24a-b, 25a-b und 26a-b entspricht derjenigen der Fig. 10a-b, 11a-b und 12a-b, so daß auf die dazu vorstehend gemachten Ausführungen Bezug genommen wird.
Die Fig. 24a-b zeigen das Bild, das sich für den Betrachter ergibt, wenn die Leuchtdioden der Grundplatte 104 deaktiviert und die Leuchtdioden des Lochblechs 105 aktiviert sind. In diesem Zustand ist nur der Buchstabe „H" sichtbar. Der umgekehrte Fall ist in den Fig. 26a-b dargestellt; die Leucht- dioden an der Grundplatte 104 sind aktiviert, wohingegen die Leuchtdioden des Lochblechs 105 deaktiviert sind. Es ist folglich nur der Buchstabe „D" sichtbar. Die Fig. 25a-b betreffen den Fall, daß die Leuchtdioden der Grundplatte 104 und des Lochblechs 105 gleichzeitig aktiviert sind. Dies führt zu einer Überlagerung der Buchstaben „H" und „D" bzw. der Schrift-, Bild- und Farbinformationen 106, 107.
In den Fig. 27 und 28 ist eine Effektleuchte 108 in zylindrischer geschlossener Bauweise dargestellt. Sie steht nach Art einer Säule auf einem Fundament 109. Des weiteren weist sie eine zylindrische bzw. rohrförmige Grund- platte 110 und ein diese umgebendes zylindrisches bzw. rohrförmiges Lochblech 111 auf. Da der Durchmesser des Lochbleches 111 größer als der Durchmesser der Grundplatte 110 ist, befinden sich Lochblech 111 und Grundplatte 110 in Abstand voneinander, wodurch der kreisringförmige Raum 112 gebildet wird. Die Längsachsen von dem Lochblech 111 und der Grundplatte 110 liegen auf einer Linie. Am oberen Ende der säulenartigen Effektleuchte 108 ist eine lichtundurchlässige scheibenförmige Abdeckung 113 vorhanden, deren Durchmesser genau so groß ist wie der Außendurch-
messer des Lochblechs 111. Die Abdeckung 113 dient zugleich als Halterung, mit der die Grundplatte 110 und das Lochblech 111 starr verbunden sind.
In der Abdeckung 113 befindet sich eine Lichtquelle 114, die entsprechend der Kreisringform des Raums 112 kreisringförmig ausgebildet ist. Dadurch wird der Raum 112 rundherum von oben beleuchtet.
In dem Lochblech 111 sind Lichtdurchtrittsöffnungen 115 ausgebildet. In den Zeichnungen nicht dargestellte Schrift-, Bild- und Farbinformationen an der Grundplatte 110 und dem Lochblech 111 bewirken zusammen mit den Beleuchtungsverhältnissen innerhalb und außerhalb der Effektleuchte 108 und bedingt durch die zylindrische Bauweise je nach Standort des Betrachters interessante optische Effekte.
Schließlich zeigt Fig. 29 eine Leuchtvorrichtung 116, die sich aus vier Effektleuchten 117, 118, 119 und 120 mit jeweils einer Lichtquelle 121 , 122, 123 und 124 zusammensetzt. Die Effektleuchten 117-120 sind so angeordnet, daß sich ein quadratischer Querschnitt der Leuchtvorrichtung 116 ergibt. Zu der Effektleuchte 117 gehören die Grundplatte 125 und das Lochblech 126, zu der Effektleuchte 118 gehören die Grundplatte 127 und das Lochblech 128, zu der Effektleuchte 119 gehören die Grundplatte 129 und das Lochblech 130 und zu der Effektleuchte 120 gehören die Grundplatte 131 und das Lochblech 132.
In den Zeichnungen nicht dargestellte Schrift-, Bild- und Farbinformationen an den Grundplatten 125, 127, 129 und 131 und den Lochblechen 126, 128, 130 und 132 bewirken zusammen mit den Beleuchtungsverhältnissen innerhalb und außerhalb der Effektleuchten 117-120 und bedingt durch die Bau- weise je nach Standort des Betrachters interessante optische Effekte.