NEUE ENANTIOMERENREINE BETAAGONISTEN, VERFAHREN ZU DEREN HERSTELLUNG UND DEREN VERWENDUNG ALS ARZNEIMITTEL
Die vorliegende Erfindung betrifft enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1
worin die Reste m, n, B, X, R1, m und Ym" die in den Ansprüchen und in der Beschreibung genannten Bedeutungen haben können, Verfahren zu deren Herstellung, sowie deren Verwendung als Arzneimittel, insbesondere als Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Betamimetika (ß-adrenerge Substanzen) sind aus dem Stand der Technik bekannt. Beispielsweise sei diesbezüglich auf die Offenbarung der US 4,460,581 verwiesen, die Betamimetika zur Therapie unterschiedlichster Erkrankungen vorschlägt.
Zur medikamentösen Therapie von Erkrankungen ist es häufig wünschenswert, Arzneimittel mit einer längeren Wirkungsdauer bereitzustellen. Hierdurch kann in der Regel gewährleistet werden, dass die zur Erzielung des therapeutischen Effekts erforderliche Konzentration des Wirkstoffs im Organismus über einen längeren Zeitraum gegeben ist, ohne eine allzu häufige, wiederholte Gabe des Arzneimittels durchführen zu müssen. Die Applikation eines Wirkstoffs in längeren zeitlichen Abständen trägt im übrigen in hohem Maße zum Wohlbefinden des Patienten bei.
Besonders wünschenswert ist die Bereitstellung eines Arzneimittels, welches therapeutisch sinnvoll durch einmalige Applikation pro Tag (Einmalgabe) eingesetzt
werden kann. Eine einmal pro Tag erfolgende Anwendung hat den Vorteil, dass der Patient sich relativ schnell an die regelmäßige Einnahme des Medikaments zu bestimmten Tageszeiten gewöhnen kann.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Betamimetika bereitzustellen, die einerseits bei der Therapie von Atemwegserkrankungen einen therapeutischen Nutzen entfalten und darüber hinaus durch eine längere Wirkdauer gekennzeichnet sind und somit zur Herstellung von Arzneimitteln mit längerer Wirksamkeit Verwendung finden können. Es ist insbesondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Betamimetika bereitzustellen, die aufgrund ihrer langen Wirksamkeit zur Herstellung eines zur Therapie von
Atemwegserkrankungen einmal täglich applizierbaren Arzneimittels eingesetzt werden können. Neben den vorstehend genannten Aufgaben ist es ferner Ziel der vorliegenden Erfindung, solche Betamimetika bereitzustellen, die nicht nur außerordentlich potent, sondern ferner durch ein hohes Maß an Selektivität gegenüber dem ß2-Adrenozeptor gekennzeichnet sind. Darüber hinaus ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
Betamimetika bereitzustellen, die aufgrund ihrer physicochemischen Eigenschaften in besonderer Art und Weise zur Herstellung von für die inhalative Applikation besonders geeigneten Arzneimittelformulierungen verwendbar sind. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Betamimetika bereitzustellen, die neben den vorstehend genannten Eigenschaften eine besondere Eignung zur Herstellung von Inhalationspulvern und Suspensionsaerosolen aufweisen.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Überraschenderweise wurde gefunden, dass die vorstehend genannten Aufgaben durch Verbindungen der allgemeinen Formel 1 gelöst werden. Die vorliegende Erfindung betrifft enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1
worin n 1 , 2, 3 oder 4;
X CH2, CO, NR2, S oder O;
B eine zweibindige Gruppe der Formel CR D3dΓR->44-0;
R1 H, d-e-Alkyl, C2-6-Alkenyl, C2-6-Alkinyl, C3-6-Cycloalkyl, Ci-6-Haloalkyl,
O- Ci-6-Haloalkyl, Halogen, OH, CN, NO2, O-Ci-6-Alkyl, COOH oder
COO-Ci-4-Alkyl;
R2 H, Ci-6-Alkyl, Ci-4-Alkylen-C6-io-aryl oder Ci-4-Alkylen-C3-6-cycloalkyl, bevorzugt H oder Ci-6-Alkyl;
R3 H oder C1-6-Alkyl; R4 H oder C1-6-Alkyl; γrrι- ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes
Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat,
Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Salicylat,
Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat,
Propandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat, m 1 oder 2 bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Die in Formel 1 dargestellte enantiomerenreine Verbindung entspricht dem R-Enantiomer.
Die Verbindungen der Formel 1 bestehen aus einem einfach positiv geladenen Molekül und einem einfach geladenen Anion Ym" oder einem entsprechenden Anteil 1/m eines m-fach geladenen Anions Ym". So können z.B. zwei Moleküle der Formel
worin die Reste n, B, X und R1 die oben genannten Bedeutungen haben können, im Kristallverband mit einem zweifach geladenen Anion Ym" worin m = 2, wie z.B. Ethandisulfonat oder Propandisulfonat vorliegen.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n 1 , 2 oder 3; bevorzugt 2 oder 3
X CH2, CO, NR2, S oder O; B eine zweibindige Gruppe der Formel CR3R4-O;
R1 H, d-e-Alkyl, C2-6-Alkenyl, C2-6-Alkinyl, C3-6-Cycloalkyl, Ci-6-Haloalkyl, O-
Ci-6-Haloalkyl, Halogen, OH, CN, NO2, O-Ci-6-Alkyl, COOH, COO-Ci-4-Alkyl; bevorzugt H, C1-6-Alkyl, Ci-6-Haloalkyl, C3-6-Cycloalkyl, Halogen, OH1CN, NO2,
O-Ci-6-Alkyl, COOH oder COO-Ci-4-Alkyl;
R H, Ci-4-Alkyl, Ci-2-Alkylen-C3-6-cycloalkyl, Phenylethyl oder Benzyl, bevorzugt H,
Ci-4-Alkyl, Cs-β-Cycloalkyl-methyl, besonders bevorzugt H, Methyl oder
Cyclopropylmethyl;
R3 H oder Ci-4-Alkyl; bevorzugt H oder Methyl; R4 H oder Ci-4-Alkyl; bevorzugt H oder Methyl; ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes
Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat,
Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Salicylat,
Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-
Toluolsulfonat, m 1 oder 2 bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
-A-
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n 2 oder 3
X CH2, CO, NR2, S oder O;
B eine zweibindige Gruppe der Formel CR3R4-O; R1 H, Ci-6-Alkyl, Ci-6-Haloalkyl, C3-6-Cycloalkyl, Halogen, OH1CN, NO2, O-Ci-6-Alkyl, COOH oder COO-Ci-4-Alkyl;
R2 H, d-4-Alkyl, Cs-β-Cycloalkyl-methyl, besonders bevorzugt H, Methyl oder Cyclopropylmethyl;
R3 H oder Methyl; R4 H oder Methyl;
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p- Toluolsulfonat, m 1 oder 2 bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n 2 oder 3
X CH2, CO, NR2, S oder O;
B eine zweibindige Gruppe der Formel CR3R4-O;
R1 H, Methyl, Ethyl, Propyl, CF3, CH2F, CH2CF3, Fluor, Chlor, Brom, OH, Methoxy, Ethoxy, COOH oder COOMe;
R2 H, Methyl, Ethyl oder Propyl;
R3 H oder Methyl;
R4 H oder Methyl;
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat,
Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat, m 1 oder 2
bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n 2 oder 3
X CH2, CO, NR2, S oder O;
B eine zweibindige Gruppe der Formel CH2-O;
R1 H, Methyl, Ethyl, Propyl, CF3, CH2F, CH2CF3, Fluor, Chlor, Brom, OH, Methoxy,
Ethoxy, COOH oder COOMe; R2 H, Methyl, Ethyl oder Propyl;
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat, m 1 oder 2 bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n 2 oder 3
X NR2 oder O;
B eine zweibindige Gruppe der Formel CH2-O; R1 H, Methyl, Ethyl, Propyl, CF3, CH2F oder CH2CF3, R2 H, Methyl, Ethyl oder Propyl;
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat, m 1 oder 2 bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n 2
X NH;
B eine zweibindige Gruppe der Formel CH2-O; R1 H, Methyl oder CF3,
Ym" ein m-fach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein m-fach negativ geladenes Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleinat, Acetat, Benzoat, Citrat, Salicylat, Trifluoracetat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Ethandisulfonat, Benzoat und p-Toluolsulfonat, m 1 oder 2 bedeuten, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin n = 2 bedeutet und X, B, R1, R2, m und Ym" die vorstehend genannte Bedeutung haben kann, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin X = NR2 bedeutet und n, X, B, R1, R2, m und Ym" die vorstehend genannte Bedeutung haben kann, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin X = NH bedeutet und n, X, B, R1,m und Ym"die vorstehend genannte Bedeutung haben kann, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Bevorzugt sind enantiomerenreine Verbindungen der Formel 1 , worin B eine zweibindige Gruppe der Formel CH2-O bedeutet und n, X, R1, R2, m und Ym" die vorstehend genannte Bedeutung haben kann, gegebenenfalls in Form ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Besonders bevorzugt sind ferner Verbindungen der obigen Formel 1 die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat • R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-butylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-butylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat • R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(5-methoxy-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• f?-8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• f?-8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-butylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat • R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-butylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(5-methoxy-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• f?-8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat • R-8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat • R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-butylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat • R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-butylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat
• R-6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat
• R-6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(5-methoxy-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat
• f?-8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat
• f?-8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat gegebenenfalls in Form Ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Besonders bevorzugt sind ferner Verbindungen der obigen Formel 1 die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat • R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat • R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat
• f?-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]- 1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat • R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6- hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat gegebenenfalls in Form Ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Besonders bevorzugt sind ferner Verbindungen der obigen Formel 1 die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
• R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1- hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat gegebenenfalls in Form Ihrer Tautomere, Mischungen der Tautomere, Hydrate oder Solvate.
Besonders bevorzugt sind ferner die obigen enantiomerenreinen Verbindungen der allgemeinen Formel 1 in kristalliner Form, gegebenenfalls in Form ihrer kristallinen Tautomere, kristallinen Hydrate oder kristallinen Solvate. Besonders bevorzugt sind
hierbei die obigen enantiomerenreinen, kristallinen Verbindungen der allgemeinen Formel 1 gegebenenfalls in Form ihrer kristallinen Tautomere, kristallinen Hydrate oder kristallinen Solvate, die ferner dadurch gekennzeichnet sind, dass es sich um kristalline Verbindungen handelt, die lediglich in einer einzigen Kristallmodifikationen vorliegen.
Unter der Bezeichnung eine einzige Kristallmodifikation werden dabei kristalline Verbindungen der Formel 1 verstanden, die nicht ein Gemisch gegebenenfalls existierender Kristallmodifikationen darstellen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel 1 zeichnen sich durch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten auf therapeutischem Gebiet aus. Hervorzuheben sind erfindungsgemäß solche Anwendungsmöglichkeiten, für welche die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel 1 aufgrund ihrer pharmazeutischen Wirksamkeit als Betamimetikum bevorzugt zur Anwendung gelangen können.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft dementsprechend die vorstehend genannten enantiomerenreinen Verbindungen der Formel 1 als Arzneimittel. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung der vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Die vorliegende Erfindung betrifft bevorzugt die Verwendung der vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Obstruktive Lungenerkrankungen unterschiedlicher Genese, Lungenemphyseme unterschiedlicher Genese, Restriktive Lungenerkrankungen, Interstitielle Lungenerkrankungen, Zystische Fibrose, Bronchitiden unterschiedlicher Genese, Bronchiektasen, ARDS (adult respiratory distress Syndrom) und alle Formen des Lungenödems.
Bevorzugt ist die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Obstruktive Lungenerkrankungen, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus COPD (chronisch obstruktive pulmonale Erkrankung), Asthma Bronchiale, pädiatrisches Asthma, schweres Asthma, akuter Asthma-Anfall und chronische Bronchitis, wobei die Verwendung zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Asthma Bronchiale erfindungsgemäß besonders
bevorzugt ist.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Lungenemphysemen, die ihren Ursprung haben in COPD (chronisch obstruktive pulmonale Erkrankung) oder α1- Proteinase-Inhibitor-Mangel.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Restriktiven Lungenerkrankungen, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Allergische Alveolitis, durch berufliche Noxen ausgelöste restriktive Lungenerkrankungen wie Asbestose oder Silikose und Restriktion aufgrund von Lungentumoren, wie beispielsweise Lymphangiosis carcinomatosa, bronchoalveoläres Karzinom und Lymphome.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Interstitiellen Lungenerkrankungen, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus infektiös bedingte Pneumonien, wie beispielsweise aufgrund einer Infektion mit Viren, Bakterien, Pilzen, Protozoen, Helminthen oder anderen Erregern, Pneumonitis aufgrund unterschiedlicher Genese, wie beispielsweise Aspiration und Linksherzinsuffizienz, Strahlen-induzierte Pneumonitis oder Fibrose, Kollagenosen, wie beispielsweise Lupus erythematodes, systemische Sklerodermie oder Sarkoidose, Granulomatosen, wie beispielsweise Morbus Boeck, idiopathische interstitielle Pneumonie oder idiopathische pulmonäre Fibrose (IPF).
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Zystischer Fibrose bzw. Mukoviszidose.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Bronchitiden, wie beispielsweise
Bronchitis aufgrund bakterieller oder viraler Infektion, Allergische Bronchitis und Toxische Bronchitis.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur
Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Bronchiektasen.
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von ARDS (adult respiratory distress Syndrom).
Bevorzugt ist ferner die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Lungenödemen, beispielsweise toxischer Lungenödeme nach Aspiration oder Inhalation von toxischen Substanzen und Fremdstoffen.
Besonders bevorzugt betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung der Verbindungen der Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Asthma oder COPD. Von besonderer Bedeutung ist ferner die vorstehend genannte Verwendung von Verbindungen der Formel 1 zur Herstellung eines Arzneimittels zur einmal täglichen Behandlung von entzündlichen und obstruktiven Atemwegserkrankungen, besonders bevorzugt zur einmal täglichen Behandlung von Asthma oder COPD.
Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Behandlung der vorstehend genannten Erkrankungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel 1 in therapeutisch wirksamen Mengen appliziert werden. Die vorliegende Erfindung betrifft bevorzugt Verfahren zur Behandlung von Asthma oder COPD, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der vorstehend genannten Verbindungen der allgemeinen Formel 1 in therapeutisch wirksamen Mengen einmal täglich appliziert werden.
VERWENDETE BEGRIFFE UND DEFINITIONEN
Unter dem Begriff "C1-6-Alkyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden verzweigte und unverzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen verstanden und unter dem Begriff "C1-4-Alkyl" verzweigte und unverzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden. Bevorzugt sind Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatome. Beispielsweise werden hierfür genannt: Methyl, Ethyl, n-Propyl, /so-Propyl, n-
Butyl, /so-Butyl, sec-Butyl, terf-Butyl, n-Pentyl, /so-Pentyl, neo-Pentyl oder Hexyl. Gegebenenfalls werden für vorstehend genannten Gruppen auch die Abkürzungen Me, Et, n-Pr, /-Pr, n-Bu, /-Bu, t-Bu, etc. verwendet. Sofern nicht anders beschrieben, umfassen die Definitionen Propyl, Butyl, Pentyl und Hexyl alle denkbaren isomeren Formen der jeweiligen Reste. So umfasst beispielsweise Propyl n-Propyl und /so-Propyl, Butyl umfasst /so-Butyl, sec-Butyl und terf-Butyl etc.
Unter dem Begriff "C2-6-Alkenyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden verzweigte und unverzweigte Alkenylgruppen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und unter dem Begriff "C2-4-Alkenyl" verzweigte und unverzweigte Alkenylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden, soweit sie mindestens eine Doppelbindung aufweisen. Bevorzugt sind Alkenylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatome. Beispielsweise werden hierfür genannt: Ethenyl oder Vinyl, Propenyl, Butenyl, Pentenyl, oder Hexenyl. Sofern nicht anders beschrieben, umfassen die Definitionen Propenyl, Butenyl, Pentenyl und Hexenyl alle denkbaren isomeren Formen der jeweiligen Reste. So umfasst beispielsweise Propenyl 1 -Propenyl und 2-Propenyl, Butenyl umfasst 1-, 2- und 3-Butenyl, 1-Methyl-1 -propenyl, 1-Methyl-2-propenyl etc.
Unter dem Begriff "C2-6-Alkinyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden verzweigte und unverzweigte Alkinylgruppen mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und unter dem Begriff "C2-4-Alkinyl" verzweigte und unverzweigte Alkinylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden, soweit sie mindestens eine Dreifachbindung aufweisen. Bevorzugt sind Alkinylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielsweise werden hierfür genannt: Ethinyl, Propinyl, Butinyl, Pentinyl, oder Hexinyl. Sofern nicht anders beschrieben, umfassen die Definitionen Propinyl, Butinyl, Pentinyl und Hexinyl alle denkbaren isomeren Formen der jeweiligen Reste. So umfasst beispielsweise Propinyl 1- Propinyl und 2-Propinyl, Butinyl umfasst 1-, 2- und 3-Butinyl, 1-Methyl-1 -propinyl, 1- Methyl-2-propinyl etc.
Unter dem Begriff "C3-6-Cycloalkyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden cyclische Alkylgruppen mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen verstanden. Beispielsweise werden hierfür genannt: Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl oder Cyclohexyl. Soweit nicht anders beschrieben, können die cyclischen Alkylgruppen substituiert sein mit einem
oder mehreren Resten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Methyl, Ethyl, iso- Propyl, terf-Butyl, Hydroxy, Fluor, Chlor, Brom und Jod.
Unter dem Begriff "Ci-6-Haloalkyl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden verzweigte und unverzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen verstanden, die mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert sind. Unter dem Begriff "C1-4-Alkyl" verzweigte und unverzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden, die mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert sind. Bevorzugt sind Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispielsweise werden hierfür genannt: CF3, CHF2, CH2F, CH2CF3.
Unter dem Begriff "Aryl" (auch soweit sie Bestandteil anderer Reste sind) werden aromatische Ringsysteme mit 6 oder 10 Kohlenstoffatomen verstanden. Beispielsweise werden hierfür genannt: Phenyl oder Naphthyl, bevorzugter Arylrest ist Phenyl. Soweit nicht anders beschreiben, können die Aromaten substituiert sein mit einem oder mehreren Resten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Methyl, Ethyl, /so-Propyl, terf-Butyl, Hydroxy, Fluor, Chlor, Brom und Jod.
"Halogen" steht im Rahmen der vorliegenden Erfindung für Fluor, Chlor, Brom oder Jod. Sofern nicht gegenteilig angegeben, gelten Fluor, Chlor und Brom als bevorzugte Halogene.
Die Bezeichnung enantiomerenrein beschreibt im Rahmen der vorliegenden Erfindung Verbindungen der Formel 1 , die in einer Enantiomerenreinheit von wenigstens 85%ee, bevorzugt von wenigstens 90%ee, besonders bevorzugt von > 95%ee vorliegen. Die Bezeichnung ee (enantiomeric excess) ist im Stand der Technik bekannt und beschreibt den optischen Reinheitsgrad chiraler Verbindungen.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen kann gemäß der in Schema 1 skizzierten Vorgehensweise erfolgen.
BEISPIELE
SYNTHESE VON ZWISCHENSTUFEN
Zwischenstufe 1 : (3-Amino-3-methyl-butyl)-carbaminsäure-tert-butylester: 23.6 g (1 17 mmol) (1 ,1-Dimethyl-3-oxo-propyl)-carbaminsäure-tert-butylester in 700 mL ethanolischer Ammoniak-Lösung werden in Gegenwart von 3.5 g Raney-Nickel bei Raumtemperatur mit 3 bar Wasserstoffdruck behandelt bis kein Edukt mehr dünnschichtchromatographisch nachgewiesen werden kann. Der Katalysator wird abfiltriert und das Lösungsmittel destillativ entfernt. Ausbeute: 22.7 g (96%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 203.
Zwischenstufe 2: 1 -(3-Amino-1 ,1 -dimethyl-proypl)-6-methyl-1 ,3-dihydro- benzoimidazol-2-on
a) [3-Methyl-3-(5-methyl-2-nitro-phenylamino)-butyl]-carbaminsäure-tert-butylester:
2.0 g (12.9 mmol) 3-Fluor-4-nitro-toluol, 2.6 g (13.0 mmol) (3-Amino-3-methyl-butyl)- carbaminsäure-tert-butylester und 2.3 g (16.8 mmol) Kaliumcarbonat werden über Nacht bei Raumtemperatur in 20 mL DMF gerührt. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rückstand mit Ethylacetat versetzt. Man wäscht wiederholt mit Wasser, trocknet mit Natriumsulfat und entfernt das Lösungsmittel. Ausbeute 4.8 g, Massenspektroskopie: [M+H]+ = 338.
b) [3-(2-Amino-5-methyl-phenylamino)-3-methyl-butyl]-carbaminsäure-tert- butylester: 4.71 g (14.0 mmol) [3-Methyl-3-(5-methyl-2-nitro-phenylamino)-butyl]- carbaminsäure-tert-butylester werden in 110 mL Methanol gelöst und in Gegenwart von 340 mg Palladium auf Kohle (10%ig) bei Raumtemperatur hydriert. Anschließend wird der Katalysator abgetrennt und das Lösungsmittel abdestilliert. Ausbeute: 3.72 g (87%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 308.
c) [3-Methyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-butyl]-carbamin- säure-tert-butylester: 1.76 g (5.7 mmol) [3-(2-Amino-5-methyl-phenylamino)-3-methyl- butyl]-carbaminsäure-tert-butylester werden in 35 mL THF gelöst, mit 2.1 g (12.7 mmol) 1 ,1 '-Carbonyldi-(1 ,2,4-triazol) versetzt und über Nacht gerührt. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rückstand in Ethylacetat gelöst. Die Lösung wird nacheinander mit Kaliumhydrogensulfat-Lösung und Natriumchlorid-Lösung gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet. Der Rückstand wird chromatographiert (Kieselgel; Dichlormethan mit 0-16% MethanokAmmoniak = 9:1 ) und das so gewonnene Rohprodukt mit Diethylether verrührt. Ausbeute: 1.12 g (59%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 334.
d) 1 -(3-Amino-1 ,1 -dimethyl-proypl)-6-methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: Eine Lösung von 1.50 g (4.5 mmol) [3-Methyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1- yl)-butyl]-carbaminsäure-tert-butylester in 100 mL Dioxan wird mit 10 mL 4 molarer Salzsäure in Dioxan versetzt und dann für 90 Minuten auf 90°C erwärmt, wobei ein weißer Niederschlag ausfällt. Nach Abkühlung auf Raumtemperatur wird das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand in Diethylether verrührt. Ausbeute: 1.04 g (86%; Hydrochlorid); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 234.
Zwischenstufe 3:1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-trifluormethyl-1 ,3-dihydro- benzoimidazol-2-on
a) [3-Methyl-3-(2-nitro-4-trifluormethyl-phenylamino)-butyl]-carbaminsäure-tert- butylester: Die Herstellung erfolgt in Analogie zur Arbeitsvorschrift 2a) aus insgesamt 3.25 g (15.5 mmol) 1-Fluor-2-nitro-4-trifluormethyl-benzol und 2.74 g (13.5 mmol) (3- Amino-3-methyl-butyl)-carbaminsäure-tert-butylester. Ausbeute: 6.1 g, Massenspektroskopie: [M+H]+ = 392.
b) [3-(2-Amino-4-trifluormethyl-phenylamino)-1 ,1 -dimethyl-propyl]-carbaminsäure- tert-butylester: 6.10 g (15.6 mmol) [3-Methyl-3-(2-nitro-4-trifluormethyl-phenylamino)-
butyl]-carbaminsäure-tert-butylester werden in Analogie zur Arbeitsvorschrift 2b) hydriert. Ausbeute: 5.05 g (90%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 362.
c) [1,1 -Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-propyl]- carbaminsäure-tert-butylester: 5.00 g (13.8 mmol) [3-(2-Amino-4-trifluormethyl- phenylamino)-1 ,1-dimethyl-propyl]-carbaminsäure-tert-butylester und 6.73 g (41.5 mmol) 1 ,1 '-Carbonyldiimidazol werden analog zur Arbeitsvorschrift 2c) umgesetzt und aufgearbeitet. Ausbeute: 4.18 g (78%); Massenspektroskopie: [M-H]+ = 386.
d) 1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-trifluormethyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on:
Herstellung in Analogie zur Arbeitsvorschrift 2d) aus 2.89 g (7.5 mmol) [1 ,1-Dimethyl-3-(2- oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-propyl]-carbaminsäure-tert-butylester. Ausbeute: 1.60 g (66%; Hydrochlorid); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 288.
Zwischenstufe 4: 3-(3-Amino-3-methyl-butyl)-3H-benzooxazol-2-on
a) i -lod-4-methyl-nitro-pentan: Zu 26.0 g (177 mmol) 1-Methyl-4-nitro-pentan-1-ol und 52.8 g (352 mmol) Natriumiodid in 350 ml_ Acetonitril wird eine Lösung aus 44.7 ml_ (352 mmol) Chlortrimethylsilan und 50 ml_ Acetonitril getropft. Anschließend erwärmt man 4 Stunden auf 50°C, destilliert dann das Lösungsmittel ab und versetzt den Rückstand mit 500 imL Diethylether. Es wird nacheinander mit Wasser, Natriumthiosulfat-Lösung und Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wird mit Natriumsulfat getrocknet und eingeengt. Ausbeute: 34.2 g.
b) 3-(3-Methyl-3-nitro-butyl)-3H-benzooxazol-2-on: Zu einer Lösung von 4.50 g (33.3 mmol) Benzooxazol-2-on in 50 mL DMF werden Portionsweise 1.70 g (42.5 mmol) Natriumhydrid (60%ig) gegeben, wobei die Temperatur durch Kühlung unter 0°C gehalten wird. Nach einer Stunde Rühren wird eine Lösung aus 9.61 g (37.4 mmol) 1-lod-4-methyl- 4-nitro-pentan in 20 mL DMF so zugetropft, dass die Temperatur nicht über 5°C steigt.
Man lässt über Nacht bei Raumtemperatur Rühren und destilliert das Lösungsmittel ab. Der Rückstand wird in Ethylacetat aufgenommen und nacheinander mit Wasser und Natriumchlorid-Lösung gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingeengt. Es werden 1 1.0 g Produkt erhalten. Massenspektroskopie: [M+H]+ = 265.
c) 3-(3-Amino-3-methyl-butyl)-3H-benzooxazol-2-on: 1 1.0 g 3-(3-Methyl-3-nitro-butyl)- 3H-benzooxazol-2-on aus der vorstehend beschriebenen Umsetzung werden in 130 mL Ethanol gelöst und mit Raney-Nickel als Katalysator bei 5 bar über 20 Stunden hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat vom Lösungsmittel befreit. Man versetzt mit 10%iger ethanolische Salzsäure, destilliert das Lösungsmittel ab und verrührt den
Rückstand in einem Aceton/Diethylether-Gemisch. Ausbeute: 6.0 g (77% über 2 Stufen, Hydrochlorid); Schmelzbereich = 145-147°C.
Zwischenstufe 5: 3-(3-Amino-3-methyl-butyl)-3H-benzooxazol-2-on
a) [1,1 -Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propyl]-carbaminsäure tert-butyl ester:
4.0 g (29.6 mmol) Benzooxazol-2-on werden in 40 mL DMPU gelöst und mit einem Eisbad gekühlt. Unter Schutzgas werden zu dieser Lösung 897 mg (95%ig; 35.5 mmol)
Natriumhydrid Portionsweise gegeben. Die Reaktionsmischung wird auf Raumtemperatur erwärmt und dann noch eine Stunde gerührt. Es werden 9.85 g (44.4 mmol) (3-Amino-1 ,1- dimethyl-propyl)-carbaminsäure tert-butylester und 1.97 g (5.3 mmol) Tetrabutylammoniumiodid zugeben und man lässt über Nacht rühren. Durch vorsichtige Zugabe von Natriumhydogencarbonat-Lösung wird die Reaktion beendet. Man versetzt mit Ethylacetat, trennt die wässrige Phase ab und extrahiert diese wiederholt mit Ethylacetat. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Natriumchlorid-Lösung gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet und eingeengt. Eine säulenchromatographische Reinigung (Kieselgel; Petrolether/Ethylacetat = 7:3) des Rückstands liefert das gewünschte Produkt. Ausbeute 4.1 g (43%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 321.
b) 3-(3-Amino-3-methyl-butyl)-3H-benzooxazol-2-on: Zu einer Lösung 4.0 g (12.5 mmol) [1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propyl]-carbaminsäure tert-butyl ester in 110 ml_ Dichlormethan werden bei Raumtemperatur 18 mL Trifluoressigsäure getropft. Man lässt über Nacht Rühren und destilliert dann das Lösungsmittel ab. Das zurückbleibende Öl wird in Diethylether verrührt, wobei ein Feststoff ausfällt, der abfiltriert wird. Nach erneutem Verrühren mit Diethylether und Filtration wird das Produkt erhalten. Ausbeute: 3.63 g (65%; Trifluoracetat); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 221.
Zwischenstufe 6: 1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-4-methoxy-1 ,3-dihydro-benzoimidazol- 2-on
a) 4-Methyl-4-nitro-pentan-1 -ol: 50 g (0.285 mol) 4-Methyl-4-nitro-pentansäuremethyl- ester werden in einer 6:4 Mischung von THF/Ethanol (1000 mL) gelöst. Die Lösung wird auf -10°C gekühlt und mit 24.2 g (0.571 mol) Lithiumchlorid versetzt. Anschließend werden 21.6 g (0.571 mol) Lithiumborhydrid Portionsweise zugegeben. Es wird 30 Minuten bei -10°C gerührt und dann über Nacht auf Raumtemperatur erwärmt. Die Reaktionsmischung wird 6 Stunden bei 60°C und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wird mit Wasser versetzt und mit verdünnter Salzsäure auf pH 6 eingestellt. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rückstand mit Wasser versetzt. Man extrahiert mit Dichlormethan, wäscht die vereinigten organischen Phasen mit Wasser und Ammoniumchlorid-Lösung und trocknet mit Natriumsulfat. Nach dem Entfernen des Lösungsmittels wird das Produkt erhalten. Ausbeute: 40.0 g (95%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 148.
b) 1 -lod-4-methyl-4-nitro-pentan: Zu 40 g (0.272 mol) 4-Methyl-4-nitro-pentan-1-ol und 81.5 g (0.544 mol) Natriumiodid in 350 mL Acetonitril werden 70 mL (0.544 mol) Trimethylchlorsilan bei Raumtemperatur getropft. Die Reaktionsmischung wird filtriert, eingeengt und mit Diethylether versetzt. Die organische Phase wird mit Natriumbisulfit-
Lösung und Wasser gewaschen, getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Ausbeute: 56.0 g (80%); Massenspektroskopie: [M-NO2]+ = 211.
c) 2-Methoxy-6-nitro-phenylamin: Zu einer Lösung von 25 g (0.162 mol) 2-Amino-3- nitro-phenol in 200 mL DMF wird 85%ige Kaliumhydroxid-Lösung gegeben (11.7 g, 0.179 mol). Anschließend werden 1 1.1 mL (0.178 mol) lodmethan zugetropft und man lässt über Nacht bei Raumtemperatur rühren. Die Reaktionsmischung wird auf Eis gegossen und eine Stunde gerührt. Das ausgefallene Produkt wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 23.8 g (87%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 169.
d) (2-Methoxy-6-nitro-phenyl)-carbaminsäureethylester: Unter Rückfluss werden zu einer Lösung von 23.8 g (0.142 mol) 2-Methoxy-6-nitro-phenylamin in 300 mL THF 17.1 mL (0.141 mol) Trichlormethylchlorformiat getropft und anschließend wird 4 Stunden bei dieser Temperatur gerührt. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rückstand mit Isopropanol verrührt, wobei ein gelber Feststoff ausfällt. Ausbeute: 25.0 g (73%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 241.
e) (2-Amino-6-methoxy-phenyl)-carbaminsäureethylester: 25.0 g (0.104 mol) (2- Methoxy-6-nitro-phenyl)-carbaminsäureethylester werden in 400 mL Methanol gelöst. 116.4 g (0.516 mol) SnCI22H2O werden zugeben und man lässt 3 Stunden refluxieren. Die Reaktionsmischung wird eingeengt, mit Natriumcarbonat-Lösung versetzt und filtriert. Die wässrige Phase wird wiederholt mit Dichlormethan extrahiert und die vereinigten organischen Phasen werden mit Natriumchlorid-Lösung gewaschen, getrocknet und eingeengt. Der beim Stehen auskristallisierende Rückstand wird mit Isopropanol verrührt. Ausbeute: 13.0 g (59%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 211.
f) 7-Methoxy-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -carbonsäureethylester: 13.0 g (0.062 mol) (2-Amino-6-methoxy-phenyl)-carbaminsäureethylester und 10.3 mL (0.074 mol) Triethylamin in 100 mL Dichlormethan werden unter Eiskühlung zu einer Lösung von 8.20 mL (0.068 mol) Trichlormethylchlorformiat in 50 mL Dichlormethan gegeben. Nach 4 Stunden Rühren bei Raumtemperatur wird die Reaktionsmischung auf Eis gegossen und mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wird in Diethylether verrührt. Ausbeute: 9.0 g (62%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 237.
g) 4-Methoxy-1 -(3-methyl-3-nitro-butyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: 4.0 g (17 mmol) 7-Methoxy-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-carbonsäureethylester in DMF werden unter Kühlung mit dem Eisbad mit 85%iger Kaliumhydroxid-Lösung (3.3 g, 51 mmol) versetzt. Nach 30 Minuten wird eine Lösung von 5.2 g (21 mmol) 1-lod-4-methyl-4- nitro-pentan in DMF zugegeben und es wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung wird mit Wasser verdünnt und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Das zurückbleibende Öl wird mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule gereinigt (Cyclohexan/Ethylacetat-Gradient). Ausbeute: 0.5 g (8%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 366.
h) 1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-4-methoxy-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: 1.4 g (4.8 mmol) 4-Methoxy-1-(3-methyl-3-nitro-butyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on werden in Methanol gelöst und in Gegenwart von Raney-Nickel bei 3 bar hydriert. Der Katalysator wird abgetrennt, das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand wird in ethanolischer Salzsäure gelöst. Die Lösungsmittel werden destillativ entfernt und der zurückbleibende Feststoff wird mit Isopropanol verrührt. Ausbeute: 0.6 g (42%, Hydrochlorid); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 300.
Zwischenstufe 7: 1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-methoxy-3-methyl-1 ,3-dihydro- benzoimidazol-2-on
a) (5-Methoxy-2-nitro-phenyl)-methyl-amin: Zu 14.3 g (83.56 mmol) 3-Fluor-4-nitro- anisol und 12.71 g (92.02 mmol) Kaliumcarbonat in 200 mL Dichlormethan werden 83.5 mL (167.0 mmol) einer 2 molaren Lösung von Methylamin in THF getropft. Man lässt über Nacht rühren und versetzt dann mit Wasser. Die organische Phase wird nacheinander mit Wasser und Ammoniumchlorid-Lösung gewaschen, getrocknet und eingeengt. Das zurückbleibende Produkt wird mit Hexan verrührt. Ausbeute: 12.7 g (84%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 183.
b) 4-Methoxy-N-2-methyl-benzol-1 ,2-diamin: 12.5 g (68.6 mmol) (5-Methoxy-2-nitro- phenyl)-methyl-amin und 77.39 g (343.0 mmol) SnCI2 2H2O in 200 ml_ Ethanol werden über 6 Stunden unter Rückfluss erwärmt. Die Reaktionsmischung wird mit Natriumcarbonat-Lösung gewaschen, filtriert und eingeengt. Der Rückstand wird mit Wasser versetzt und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Ausbeute: 8.0 g (77%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 153.
c) 5-Methoxy-1 -methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: 8.0 g (52.56 mmol) 4-
Methoxy-N-2-methyl-benzol-1 ,2-diamin and 8.7 ml_ (63.00 mmol) Triethylamin werden in 100 ml_ Dichlormethan gelöst und zu 7 ml_ (58.00 mmol) Trichlormethylchlorformiat in 50 ml_ Dichlormethan getropft. Die Reaktionsmischung wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, anschließend in Eiswasser gegossen und mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt. Das zurückbleibende Produkt wird mit Diethylether verrührt. Ausbeute: 4.2 g (45%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 179.
d) 5-Methoxy-3-methyl-1 -(3-methyl-3-nitro-butyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: Zu 2.5 g (14 mmol) 5-Methoxy-1-methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on in 30 mL DMF werden unter Kühlung mit dem Eisbad 1.1 g (28 mmol) 60%iges Natriumhydrid gegeben. Nach 30 Minuten wird eine Lösung aus 1-lod-4-methyl-4-nitro-pentan in 20 mL DMF eingeleitet und man lässt über Nacht Rühren. Es wird mit Wasser verdünnt und mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt. Das zurückbleibende Produkt wird mit Diethylether verrührt. Ausbeute: 2.7 g (63%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 308.
e) 1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-methoxy-3-methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on:
2.7 g (8.7 mmol) 5-Methoxy-3-methyl-1-(3-methyl-3-nitro-butyl)-1 ,3-dihydro- benzoimidazol-2-on und 9.93 g (44.0 mmol) SnCI2 2H2O in 200 mL Ethanol werden 3 Stunden refluxiert. Die Reaktionsmischung wird eingeengt, mit Natriumcarbonat-Lösung versetzt und filtriert. Das Filtrat wird mit Ethylacetat extrahiert und die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wird in Ethanol gelöst und die Lösung mit etherischer Salzsäure
versetzt. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittel wird das zurückbleibende Produkt mit Diisopropylether verrührt. Ausbeute: 0.7 g (29%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 278.
Zwischenstufe 8: 3-(4-Amino-4-methyl-pentyl)-5-fluor-1 -methyl-1 ,3-dihydro- benzoimidazol-2-on
a) (4-Fluor-2-nitro-phenyl)-methyl-amin: Zu 25 g (157 mmol) 2,4-Difluor-nitrobenzol und 23.9 g (173 mmol) Kaliumcarbonat in 300 ml_ Dichlormethan werden unter Kühlung 157 ml (314 mmol) einer 2 molaren Lösung von Methylamin in THF getropft. Es wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und dann mit Wasser versetzt. Die organische Phase wird mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wird mit Diethylether verrührt. Ausbeute: 18 g (69%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 171.
b) 4-Fluor-N-1 -methyl-benzol-1 ,2-diamin: 22 g (0.12 mol) (4-Fluor-2-nitro-phenyl)- methyl-amin in 250 mL Ethanol werden mit Palladium auf Kohle als Katalysator bei 4 bar Wasserstoffdruck hydriert. Der Katalysator wird abgetrennt und das Lösungsmittel abdestilliert. Das zurückbleibende Öl wird mittels Chromatographie gereinigt (Kieselgel, Hexan/Ethylacetat-Gradient). Ausbeute: 9 g (50%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 141.
c) 5-Fluor-1 -methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: 13.0 g (92.1 mmol) 4-Fluor-N-1- methyl-benzol-1 ,2-diamin werden in Analogie zu dem für die Zwischenstufe 7c beschriebenen Verfahren mit Trichlormethylchlorformiat umgesetzt. Nach Verrühren in Diethylether wird das Produkt isoliert. Ausbeute: 6.0 g (39%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 167.
d) 5-Fluor-1 -methyl-3-(4-methyl-4-nitro-pentyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: Zu einer Lösung von 2.1 g (12.6 mmol) 5-Fluor-1-methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on in DMF werden zunächst 0.624 g (13.9 mmol) 60%iges Natriumhydrid und dann unter
Kühlung 4.6 g (17.8 mmol) 1-lod-4-methyl-4-nitro-pentan in 10 ml_ DMF gegeben. Die Reaktionsmischung wird über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, dann auf Wasser gegossen und mit Diethylether extrahiert. Die organischen Phasen werden eingeengt und der Rückstand in Isopropylether umkristallisiert. Ausbeute: 1.8 g (48%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 296.
e) 3-(4-Amino-4-methyl-pentyl)-5-fluor-1 -methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: 1.8 g (6.09 mmol) 5-Fluor-1-methyl-3-(4-methyl-4-nitro-pentyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2- on in 50 ml_ Methanol werden mit Raney-Nickel als Katalysator bei 3 bar Wasserstoff- druck hydriert. Der Katalysator wird abgetrennt und das Lösungsmittel abdestilliert. Zur Herstellung des Hydrochlorids wird der Rückstand mit Ethanol und Salzsäure in Diethylether versetzt. Ausbeute: 1.5 g (83%, Hydrochlorid); Schmelzbereich = 225-228°C; Massenspektroskopie [M+H]+ = 303.
Zwischenstufe 9: 3-(4-Amino-4-methyl-pentyl)-4-fluoro-1 -methyl-1 ,3-dihydro- benzoimidazol-2-on
a) (3-Fluor-2-nitro-phenyl)-methyl-amin: Umsetzung von 2.0 g (2.6 mmol) 2,6-Difluor- nitrobenzol mit einer 2 molaren Lösung von Methylamin in THF analog dem Verfahren zur
Herstellung von Zwischenstufe 7a. Ausbeute: 1.8 g (86%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 171.
b) 3-Fluor-N-1 -methyl-benzene-1,2-diamin: Reduktion von 8.0 g (47.0 mmol) (3-Fluor-2- nitro-phenyl)-methyl-amin mit SnCI2X 2H2O nach dem für die Zwischenstufe 7b beschriebenen Verfahren. Ausbeute: 4.5 g (68%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 141.
c) 4-Fluor-1 -methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on: Hergestellt aus 4.5 g (32.1 mmol) 3-Fluor-N-1 -methyl-benzol-1 ,2-diamin analog der für die Zwischenstufe 7c beschriebenen Weise. Ausbeute: 1.4 g (26%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 167.
d) 4-Fluor-1 -methyl-3-(4-methyl-4-nitro-pentyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on:
Herstellung aus 1.4 g (8.42 mmol) 4-Fluor-1-methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on analog dem für die Zwischenstufe 7d beschriebenen Verfahren. Ausbeute: 1.7 g (68%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 296.
e) 3-(4-Amino-4-methyl-pentyl)-4-fluor-1 -methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on :
Eine Lösung von 2 g (6.7 mmol) 4-Fluor-1-methyl-3-(4-methyl-4-nitro-pentyl)-1 ,3-dihydro- benzoimidazol-2-on in Methanol wird in Gegenwart von Raney-Nickel bei 3 bar Wasserstoffdruck hydriert. Nach Abtrennung des Katalysators wird Salzsäure in Diethylether zugesetzt. Das ausfallende Hydrochlorid wird abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 1.5 g (83%, Hydrochlorid); Schmelzbereich = 230-232°C; Massenspektroskopie: [M+H]+ = 303.
Zwischenstufe 10: 6-Benzyloxy-8-(R)-oxiranyl-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
a) 1 -(5-Benzyloxy-2-hydroxy-3-nitro-phenyl)-ethanon: Zu einer Lösung von 81.5 g (0.34 mol) 1-(5-Benzyloxy-2-hydroxy-phenyl)-ethanon in 700 mL Essigsäure werden unter Kühlung mit dem Eisbad 18 mL rauchende Salpetersäure so zugetropft, dass die Temperatur nicht über 20°C steigt. Anschließend wird die Reaktionsmischung zwei Stunden bei Raumtemperatur gerührt, auf Eiswasser gegossen und filtriert. Das Produkt wird in Isopropanol umkristallisiert, abgesaugt und mit Isopropanol und Diisopropylether gewaschen. Ausbeute: 69.6 g (72%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 288.
b) 1 -(3-Amino-5-benzyloxy-2-hydroxy-phenyl)-ethanon: 69.5 g (242 mmol) 1-(5- Benzyloxy-2-hydroxy-3-nitro-phenyl)-ethanon werden in 1.4 L Methanol gelöst und in Gegenwart von 14 g Rhodium auf Kohle (10%ig) als Katalysator bei 3 bar und Raumtemperatur hydriert. Anschließend wird der Katalysator abfiltriert und das Filtrat
eingeengt. Der Rückstand wird ohne zusätzliche Aufreinigung weiter umgesetzt. Ausbeute: 60.0 g (96%), RrWert = 0.45 (Dichlormethan auf Kieselgel).
c) 8-Acetyl-6-benzyloxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on:Zu 60.0 g (233 mmol) 1-(3-Amino-5- benzyloxy-2-hydroxy-phenyl)-ethanon und 70.0 g (506 mmol) Kaliumcarbonat werden unter Kühlung mit dem Eisbad 21.0 ml_ (258 mmol) Chloracetylchlorid getropft. Anschließend wird über Nacht bei Raumtemperatur und dann 6 Stunden unter Rückfluss gerührt. Die heiße Reaktionsmischung wird filtriert, dann auf ca. 400 ml_ eingeengt und mit Eiswasser versetzt. Der ausfallende Niederschlag wird abgesaugt, getrocknet und durch Chromatographie an einer kurzen Kieselgelsäule (Dichlormethan:Methanol = 99:1 ) gereinigt. Die produkthaltigen Fraktionen werden eingeengt, in Isopropanol / Diisopropylether suspendiert, abgesaugt und mit Diisopropylether gewaschen. Ausbeute: 34.6 g (50%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 298.
d) 6-Benzyloxy-8-(2-chlor-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 13.8 g (46.0 mmol) 8- Acetyl-6-benzyloxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 35.3 g (101.5 mmol) Benzyltrimethyl- ammonium-dichloriodat werden in 250 ml_ Dichlorethan, 84 ml_ Eisessig und 14 ml_ Wasser 5 Stunden bei 65°C gerührt. Nach Abkühlung auf Raumtemperatur wird mit 5%iger Natriumhydrogensulfit-Lösung versetzt und 30 Minuten gerührt. Der ausgefallene Feststoff wird abgesaugt, mit Wasser und Diethylether gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 13.2 g (86%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 330/32.
e) 6-Benzyloxy-8-((R)-2-chlor-1 -hydroxy-ethyl)-4H-benzo[1,4]-oxazin-3-on: Die
Durchführung erfolgt in Analogie zu einem in der Literatur beschriebenen Verfahren (Org. Lett. 2002, 4, 4373-4376). Zu 13.15 g (39.6 mmol) 6-Benzyloxy-8-(2-chlor-acetyl)-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 25.5 mg (0.04 mmol) Cp*RhCI[(S,S)-TsDPEN] (Cp* = Pentamethylcyclopentadienyl und TsDPEN = (1 S,2S)-N-p-Toluensulfonyl-1 ,2- diphenylethylendiamin) in 40 mL Dimethylformamid werden bei -15°C 8 mL eines Gemisches aus Ameisensäure und Triethylamin (Molverhältnis = 5:2) getropft. Man lässt 5 Stunden bei dieser Temperatur Rühren, gibt dann 25 mg Katalysator nach und rührt über Nacht bei -15°C. Die Reaktionsmischung wird mit Eiswasser versetzt und filtriert. Der Filterrückstand wird in Dichlormethan gelöst, mit Natriumsulfat getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wird chromatographiert (Dichlormethan/Methanol-
Gradient) und das Produkt in Diethylether/Diisopropylether umkristallisiert. Ausbeute: 10.08 g (76%); RrWert = 0.28 (Dichlormethan:Methanol = 50:1 auf Kieselgel).
f) 6-Benzyloxy-8-(R)-oxiranyl-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 10.06 g (30.1 mmol) 6- Benzyloxy-8-((R)-2-chlor-1-hydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]-oxazin-3-on werden in 200 ml_ Dimethylformamid gelöst. Die Lösung wird bei 0°C mit 40 ml_ einer 2 molaren Natronlauge versetzt und bei dieser Temperatur 4 Stunden gerührt. Die Reaktionsmischung wird auf Eiswasser gegossen, 15 Minuten gerührt und dann filtriert. Der Feststoff wird mit Wasser gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 8.60 g (96%); Massenspektroskopie [M+H]+ = 298.
SYNTHESE VON SALZVORSTUFEN
Allgemeine Arbeitsvorschrift 1 : 1 mmol Glyoxalaldehyd oder -acetal und 1 mmol Amin werden 30 Minuten in 5 mL Tetra h yd rofu ran bei 50°C gerührt. Man kühlt auf 0°C ab und tropft unter Argonatmosphäre 1.5 mL einer 2 molaren Lösung von Lithiumborhydrid in Tetra hyd rofu ran zu. Es wird 30 min bei 0°C gerührt, mit 10 mL Dichlormethan und 3 mL Wasser versetzt, eine weitere Stunde bei Raumtemperatur gerührt und dann über Kieselgur filtriert, wobei man mit Dichlormethan eluiert. Das Eluat wird vom Lösungsmittel befreit und der Rückstand, falls notwendig, chromatographisch gereinigt. Der so erhaltene Benzylether wird in Methanol gelöst und mit Palladium auf Kohle (10%ig) als Katalysator bei 2.5 bar und Raumtemperatur hydriert. Anschließend wird der Katalysator abgetrennt und das Rohprodukt mittels Chromatographie (Reverse Phase, Acetonitril/Wasser- Gradient mit 0.1 % Trifluoressigsäure) gereinigt oder in Acetonitril auskristallisiert.
Allgemeine Arbeitsvorschrift 2: 1 mmol Glyoxalaldehyd oder -acetal und 1 mmol Amin werden in 5 mL Ethanol suspendiert und auf 70°C erwärmt. Die entstandene Lösung wird eine Stunde bei 70°C gerührt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Nach Zugabe von 113 mg (3 mmol) Natriumborhydrid wird 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, mit 0.7 mL gesättigter Kaliumcarbonatlösung versetzt und weitere 30 Minuten gerührt. Es wird über Aluminiumoxid (basisch) filtriert, wiederholt mit Dichlormethan/Methanol 15:1 nachgewaschen, eingeengt und chromatographiert (Kieselgel; Dichlormethan mit 0-10% MethanokAmmoniak = 9:1 ). Die so erhaltene Benzylverbindung wird in 10 mL Methanol
gelöst und mit Palladium auf Kohle als Katalysator bei 1 bar Wasserstoffdruck hydriert. Anschließend wird der Katalysator abfiltriert und das Filtrat eingeengt.
Salzvorstufe 1 : 8-{2-[1,1 -Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 - yl)-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Die Verbindung wird nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1 aus 357 mg (1 mmol) 6- Benzyloxy-8-(2-ethoxy-1 ,2-dihydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 233 mg (1 mmol) 1 -(3-Aιmino-3-methyl-butyl)-6-methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on hergestellt. Ausbeute: 170 mg (31 %, Trifluoracetat); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 441.
Salzvorstufe 2: 8-{2-[1,1 -Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro- benzoimidazol-1 -yl)-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin- 3-on
Herstellung nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1 aus 357 mg (1 mmol) 6-Benzyloxy-8- (2-ethoxy-1 ,2-dihydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 287 mg (1 mmol) 1-(3- Amino-3-methyl-butyl)-5-trifluormethyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on. Ausbeute: 76 mg (13%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 495.
Salzvorstufe 3: 8-{2-[1,1 -Dimethyl-4-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-butylamino]-1 - hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
357 mg (1 mmol) 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-1 ,2-dihydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 287 mg (1 mmol) 3-(4-Amino-4-methyl-pentyl)-3H-benzooxazol-2-on werden nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1 umgesetzt. Nach hydrogenolytischer Abspaltung der Benzylschutzgruppe wird das Rohprodukt isoliert, aus dem das Produkt durch Verrühren in einem Aceton/Diethylether-Gemisch erhalten wird. Ausbeute: 161 mg (29%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 442.
Salzvorstufe 4: 8-{2-[1,1 -Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 - yl)-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Herstellung nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2 aus 357 mg (1 mmol) 6-Benzyloxy-8- (2-ethoxy-1 ,2-dihydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 233 mg (1 mmol) 1-(3- Amino-3-methyl-butyl)-3-methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on. Ausbeute: 270 mg (61 %); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 441.
Salzvorstufe 5: 8-{2-[1,1 -Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Die Zielverbindung wird nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2 aus 357 mg (1 mmol) 6- Benzyloxy-8-(2-ethoxy-1 ,2-dihydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 219 mg (1 mmol) 1-(3-Amino-3-methyl-butyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on erhalten. Ausbeute: 187 mg (44%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 427.
Salzvorstufe 5: /?-8-{2-[1,1 -Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
a) 6-Benzyloxy-8-{(R)-2-[1 ,1 -dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 300 mg (1.01 mmol) 6- Benzyloxy-8-(R)-oxiranyl-4/-/-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 250 mg (1.14 mmol) 1-(3-Amino- 3-methyl-butyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on in 3 mL Toluol werden 60 Minuten bei 160°C in der Mikrowelle (Emrys Optimizer von Personal Chemistry) gerührt. Nach Abkühlung wird das Toluol abdekantiert und der Rückstand an einer Kieselgelsäule chromatographiert. Der hierbei anfallende Feststoff (480 mg, 95%ig) wird ohne weitere Reinigung weiter umgesetzt. Massenspektroskopie: [M+H]+ = 517.
b) 8-{2-[1,1 -Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrochlorid:
470 mg (95%ig, 0.86 mmol) 6-Benzyloxy-8-{(R)-2-[1 ,1-dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-propylamino]-1-hydroxy-ethyl}-4/-/-benzo[1 ,4]oxazin-3-on in 40 mL Methanol werden bei Raumtemperatur und 3 bar Wasserstoffdruck mit Palladium auf Kohle als Katalysator (10%ig) hydriert. Anschließend wird der Katalysator abgetrennt und das Filtrat im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird in wenig Methanol/Isopropanol gelöst und mit 5 molarer Salzsäure in Isopropanol versetzt. Der ausfallende Feststoff wird abfiltriert, mit Diethylether gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 335 mg (84%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 427. Die freie Base lässt sich aus dem Hydrochlorid
gewinnen, in dem man dieses mit Dichlormethan versetzt und mit wässriger Kaliumcarbonat-Lösung ausschüttelt.
Salzvorstufe 6: 8-{2-[1,1 -Dimethyl-4-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Hergestellt nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 2 aus 357 mg (1 mmol) 6-Benzyloxy-8- (2-ethoxy-1 ,2-dihydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 233 mg (1 mmol) 1-(4- Amino-4-methyl-pentyl)-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on. Ausbeute: 192 mg (44%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 441.
Salzvorstufe 7: 8-{2-[1,1 -Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1 - hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
Die Herstellung erfolgt nach der allgemeinen Arbeitsvorschrift 1 aus 357 mg (1 mmol) 6- Benzyloxy-8-(2-ethoxy-1 ,2-dihydroxy-ethyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 220 mg (1 mmol) 3-(3-Amino-3-methyl-butyl)-3H-benzooxazol-2-on. Ausbeute: 227 mg (42%, Trifluoracetat); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 428.
Salzvorstufe 8: 6-Hydroxy-8-{1 -hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 -dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
a) 6-Benzyloxy-8-{1 -hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- 1 ,1 -dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 200 mg (0.667 mmol) 1-(3- Amino-3-methyl-butyl)-4-methoxy-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on Hydrochlorid und 120 μL (0.733 mmol) Triethylamin in 5 ml_ THF werden 30 Minuten gerührt und dann mit 200 mg (0.666 mmol) 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on versetzt. Nach 2 Stunden wird die Reaktionsmischung auf 10°C gekühlt und es werden 60 mg (2.76 mmol) Lithiumborhydrid zugegeben. Es wird eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt, anschließend auf 10°C gekühlt und mit 15 ml_ Wasser versetzt. Die organische Phase wird mit Dichlormethan extrahiert und die vereinigten organischen Extrakte werden getrocknet und vom Lösungsmittel befreit. Das zurückbleibende Öl wird in Ethylacetat gelöst und mit Salzsäure in Ethylacetat auf pH 2 eingestellt. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rückstand mit Dichlormethan/Diethylether verrührt. Ausbeute: 130 mg (35%, Hydrochlorid); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 561.
b) 6-Hydroxy-8-{1 -hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- 1 ,1 -dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 130 mg (0.213 mmol) 6- Benzyloxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hydrochlorid werden in Methanol gelöst und mit Palladium auf Kohle als Katalysator bei Normaldruck hydriert. Der Katalysator wird über Celite abfiltriert, das Filtrat vom Lösungsmittel befreit und der Rückstand mit Ethylacetat verrührt. Feststoff. Ausbeute: 50 mg (45%, Hydrochlorid); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 471.
Salzvorstufe 9: 6-Hydroxy-8-{1 -hydroxy-2-[4-(5-methoxy-3-methyl-2-oxo-2,3- dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 -dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3- on
Hergestellt aus 1 -(3-Amino-3-methyl-butyl)-5-methoxy-3-methyl-1 ,3-dihydro- benzoimidazol-2-on und 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H-benzo[1 ,4]oxazin- 3-on in Analogie zu dem für Salzvorstufe 8 beschriebenen Verfahren. Massenspektroskopie: [M+H]+ = 485.
Salzvorstufe 10: 8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 - dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
a) 6-Benzyloxy-8-{2-[4-(6-fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 ■ dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 200 mg (0.754 mmol) 3-(4-Amino-4-methyl-pentyl)-5-fluor-1-methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on Hydrochlorid und 237 mg (0.663 mmol) 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on werden in Analogie zu der Vorschrift für Salzvorstufe 8a umgesetzt. Die abschließende Reinigung erfolgt mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule. Ausbeute: 164 mg (44%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 563.
b) 8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 -dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 164 mg (0.274 mmol) 6-Benzyloxy-8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-1-hydroxy-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on werden analog zur Vorschrift für Salzvorstufe 8b debenzyliert. Zur Reinigung wird das Rohprodukt mit Ethylacetat verrührt. Massenspektroskopie: [M+H]+ = 473.
Salzvorstufe 11 : 8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 ■ dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
a) 6-Benzyloxy-8-{2-[4-(7-fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 - dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 200 mg (0.663 mmol) 3-(4-Amino-4-methyl-pentyl)-4-fluor-1 -methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on Hydrochlorid und 237 mg (0.663 mmol) 6-Benzyloxy-8-(2-ethoxy-2-hydroxy-acetyl)-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on werden analog der Vorschrift zur Herstellung von Salzvorstufe 8a umgesetzt. Die abschließende Reinigung des Produkts erfolgt mittels Chromatographie an einer Kieselgelsäule. Ausbeute: 68 mg (17%); Massenspektroskopie: [M+H]+ = 563.
b) 8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 -dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 68 mg (0.121 mmol) 6-Benzyloxy-8-{2-[4-(7-fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-1-hydroxy-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on werden nach dem für Salzvorstufe 8b beschriebenen Verfahren debenzyliert. Zur Reinigung wird das Rohprodukt in Ethylacetat verrührt. Ausbeute: 60 mg; Massenspektroskopie: [M+H]+ = 474.
Salzvorstufe 11 : /?-8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- 1 ,1 -dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
a) 6-Benzyloxy-8-{(R)-2-[4-(7-fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)- 1 ,1 -dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-4H-benzo[1,4]oxazin-3-on: 595 mg (2.0 mmol) 6-Benzyloxy-8-(R)-oxiranyl-4/-/-benzo[1 ,4]oxazin-3-on und 743 mg (2.8 mmol) 3-(4- Amino-4-methyl-pentyl)-4-fluor-1 -methyl-1 ,3-dihydro-benzoimidazol-2-on in 3.5 ml_ 2- Propanol werden über 40 Minuten bei 140°C in der Mikrowelle gerührt. Anschließend wird
das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert und der Rückstand an einer Kieselgelsäule gereinigt (Laufmittel: Dichlormethan/Methanol-Gradient). Die entsprechenden Fraktionen werden vereinigt und vom Lösungsmittel befreit. Weißer Feststoff. Ausbeute: 800 mg (71 %), Massenspektroskopie: [M+H]+ = 563.
b) 8-{(R)-2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1 -yl)-1 ,1 -dimethyl- butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on: 750 mg (1.33 mmol) 6-Benzyloxy-8-{(R)-2-[4-(7-fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- 1 ,1-dimethyl-butylamino]-1-hydroxy-ethyl}-4/-/-benzo[1 ,4]oxazin-3-on in 15 mL Methanol werden in Gegenwart von Raney-Nickel bei Raumtemperatur und 3 bar Wasserstoffdruck hydriert. Der Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat vom Lösungsmittel befreit. Weißer Feststoff. Ausbeute: 550 mg (87%), Massenspektroskopie: [M+H]+ = 473.
Für Synthesen die keine entantiomerenreines Produkt liefern, kann das erfindungsgemäße R-Enatiomer nach an für sich im Stand der Technik bekannten Methoden aus dem Racemat gewonnen werden.
SYNTHESE VON SALZEN
Die Verbindungen der Formel 1 können allgemein nach folgender Vorschrift hergestellt werden.
a) Maleinat: 1.17 mmol einer der Verbindungen der Salzvorstufen 1-11 werden bei 60°C in 5 ml Ethanol gelöst. Nach Zugabe von 0.14 g (1.17 mmol) Maleinsäure wird die Mischung auf Raumtemperatur abgekühlt und 4 Stunden gerührt. Der gebildete Feststoff wird abfiltriert, mit Ethanol gewaschen und 12 Stunden bei 45°C getrocknet. Ausbeute: ca. 80-90% der Theorie, die Stöchiometrie Kation zu Anion beträgt 1 :1.
b) L-(+)-Tartrat: 35.2 mmol einer der Verbindungen der Salzvorstufen 1-11 werden bei Raumtemperatur in 150 ml Ethanol gelöst. Die Lösung wird auf 60°C erhitzt und tropfenweise mit einer Lösung von 5.3 g (35.2 mmol) L-(+)-Weinsäure in 40 ml Ethanol versetzt. Die Mischung wird über 6 Stunden auf Raumtemperatur abgekühlt und der
entstandene Feststoff filtriert. Der isolierte Feststoff wird mit 40 ml Ethanol gewaschen und 12 Stunden bei 45°C getrocknet. Ausbeute: ca. 65-75% der Theorie, die Stöchiometrie Kation zu Anion beträgt 1 :1.
c) Hemi-ethandisulfonat: 3.52 mmol einer der Verbindungen der Salzvorstufen 1-11 werden in 15 ml siedendem Ethanol gelöst und mit 0.67 g (3.52 mmol) Ethandisulfonsäure versetzt. Die Mischung wird 1 Stunde unter Rückfluss gekocht und anschließend auf Raumtemperatur abgekühlt. Nach 12 Stunden bei Raumtemperatur wird der gebildete Feststoff abfiltriert, mit 10 ml Ethanol gewaschen und 12 Stunden bei 45°C getrocknet. Ausbeute: ca. 40-50% der Theorie, die Stöchiometrie Kation zu Anion beträgt 2:1.
Die folgend genannten Verbindungen können nach den oben genannten Verfahren a-c hergestellt werden:
Beispiel 1 : R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat Beispiel 2: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1- yl)-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat Beispiel 3: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-butylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
Beispiel 4: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat Beispiel 5: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat Beispiel 6: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-butylamino]- 1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
Beispiel 7: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat Beispiel 8: R-6-Hydroxy-8-{1 -hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat Beispiel 9: R-6-Hydroxy-8-{1 -hydroxy-2-[4-(5-methoxy-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat Beispiel 10: R-8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
Beispiel 11 : R-8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on maleinat
Beispiel 12: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
Beispiel 13: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1- yl)-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat Beispiel 14: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-butylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat Beispiel 15: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat Beispiel 16: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat Beispiel 17: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-butylamino]- 1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
Beispiel 18: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
Beispiel 19: R-6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat Beispiel 20: R-6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[4-(5-methoxy-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat Beispiel 21 : R-8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat Beispiel 22: R-8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on tartrat
Beispiel 23: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(6-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat Beispiel 24: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-5-trifluormethyl-2,3-dihydro-benzoimidazol-1- yl)-propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat
Beispiel 25: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-butylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat
Beispiel 26: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat Beispiel 27: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)- propylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat Beispiel 28: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-4-(2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-butylamino]- 1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat Beispiel 29: R-8-{2-[1 ,1-Dimethyl-3-(2-oxo-benzooxazol-3-yl)-propylamino]-1-hydroxy- ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi-ethandisulfonat Beispiel 30: R-6-Hydroxy-8-{1 -hydroxy-2-[4-(4-methoxy-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat
Beispiel 31 : R-6-Hydroxy-8-{1 -hydroxy-2-[4-(5-methoxy-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro- benzoimidazol-1-yl)-1 ,1-dimethyl-butylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat Beispiel 32: R-8-{2-[4-(6-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat
Beispiel 33: R-8-{2-[4-(7-Fluor-3-methyl-2-oxo-2,3-dihydro-benzoimidazol-1-yl)-1 ,1- dimethyl-butylamino]-1 -hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on hemi- ethandisulfonat
RÖNTGENPULVERDIAGRAMM ZU BEISPIEL 5
Parameter des zur Messung verwendeten Röntgenpulverdiffraktometer: STOE Stadi P Röntgenpulverdiffraktometer mit ortsempfindlichem Detektor in Transmissionsmodus mit gebogenem Germanium (11 1 ) Primärmonochromator; verwendete Wellenlänge: CuKαi mit λ = 1.540598 Ä; Leistungsaufnahme der Röntgenröhre: 40 kV, 40 mA; Aufnahmebereich: 3-40 °2Θ.
Die folgende Tabelle zeigt die charakteristischen Röntgen reflexe mit Intensitäten (normiert, bis 40 ° 2Θ) für das genannte Beispiel. Wie dem Fachmann bekannt ist, können die Intensitäten der Reflexe aufgrund der Probenpräparation variieren. Die folgend
genannten Intensitäten wurden bei einer Messung des oben genannten Beispiels gefunden und können nicht auf jede weitere Messung übertragen werden.
2 Θ [°] Jhki [A] Intensität l/lo [%] 3,83 23,02 100 9,73 9,09 44 10,26 8,62 6 1 1 ,19 7,90 10 1 1 ,57 7,64 23 12,26 7,21 83 14,60 6,06 48 14,98 5,91 38 15,48 5,72 1 1 16,47 5,38 5 17,45 5,08 70 17,79 4,98 19 18,20 4,87 56 19,14 4,63 29 19,88 4,46 84 21 ,46 4,14 6 22,70 3,91 53 23,33 3,81 56 24,22 3,67 76 25,29 3,52 6 26,09 3,41 18 26,76 3,33 9 27,50 3,24 56 28,84 3,09 14
2 Θ [°] dhk, [A] Intensität l/lo [%]
29,17 3,06 22
30,81 2,90 1 1
31 ,33 2,85 8
31 ,81 2,81 4
32,42 2,76 7
32,76 2,73 6
33,74 2,65 4
34,58 2,59 14
35,17 2,55 1 1
35,54 2,52 6
35,94 2,50 4
36,52 2,46 3
37,65 2,39 4
38,79 2,32 6
39,54 2,28 8
THERMOANALYSE (DSC/TG) ZU BEISPIEL 5
Technische Daten zum verwendeten Thermoanalysegerät - DSC: DSC 822 von der
Fa. Mettler Toldeo; Aufheizrate: 10 K/min; Tiegeltyp: perforierte Aluminiumtiegel; Atmosphäre: N2, 80 ml/min Fluss; Einwaage: 12.4 mg.
Technische Daten zum verwendeten Thermoanalysegerät - TG: TGA/SDTA 851 von der Fa. Mettler Toledo mit IR-Kopplung (Nicolet FT-IR 4700) zur Analyse der ausgeheizten flüchtigen Anteile; Aufheizrate: 10 K/min; Tiegeltyp: offener Aluminiumoxidtiegel; Atmosphäre: N2, 20 ml/min Fluss; Einwaage: 27.8 mg.
Das oben genannte Beispiel für welches auch das Röntgenpulverdiffraktogramm erstellt wurde, weist bei ca. 237 °C unter Zersetzung ein endothermes Maximum auf (Abbildung 1 ).
RÖNTGENPULVERDIAGRAMM ZU BEISPIEL 16
Parameter des zur Messung verwendeten Röntgenpulverdiffraktometer: STOE Stadi P Röntgenpulverdiffraktometer mit ortsempfindlichem Detektor in Transmissionsmodus mit gebogenem Germanium (11 1 ) Primärmonochromator; verwendete Wellenlänge: CuKαi mit λ = 1.540598 Ä; Leistungsaufnahme der Röntgenröhre: 40 kV, 40 mA; Aufnahmebereich: 3-40 °2Θ.
Die folgende Tabelle zeigt die charakteristischen Röntgen reflexe mit Intensitäten (normiert, bis 40 ° 2Θ) für das genannte Beispiel. Wie dem Fachmann bekannt ist, können die Intensitäten der Reflexe aufgrund der Probenpräparation variieren. Die folgend genannten Intensitäten wurden bei einer Messung des oben genannten Beispiels gefunden und können nicht auf jede weitere Messung übertragen werden.
2 Θ [°] dhk, [A] Intensität l/lo [%]
3,97 22,23 100
10,44 8,47 18
11 ,24 7,86 15
11 ,94 7,41 17
13,22 6,69 27
14,87 5,95 6
15,73 5,63 95
15,96 5,55 14
16,35 5,42 22
16,88 5,25 46
17.36 5.11 31
2 Θ [°] dhk, [A] Intensität l/lo [%]
18,30 4,84 63 19,27 4,60 3 19,96 4,44 7 20,34 4,36 34 20,95 4,24 19 21 ,26 4,18 32 21 ,42 4,14 14 22,37 3,97 7 22,61 3,93 12 22,76 3,90 18 23,05 3,86 67 23,64 3,76 19 24,00 3,71 8 24,40 3,65 10 24,77 3,59 13 25,25 3,52 18 25,58 3,48 49 25,76 3,46 19 26,07 3,41 6 26,49 3,36 29 27,16 3,28 15 27,41 3,25 8 27,67 3,22 22 28,01 3,18 8 28,52 3,13 4 29,03 3,07 4
2 Θ [°] dhki [A] Intensität l/lo [%]
29,36 3,04 8
29,88 2,99 10
30,21 2,96 5
30,85 2,90 3
31 ,76 2,81 5
31 ,96 2,80 8
32,45 2,76 10
32,85 2,72 11
33,73 2,66 7
34,23 2,62 10
34,99 2,56 9
35,63 2,52 3
36,54 2,46 5
37,05 2,42 4
37,28 2,41 4
37,71 2,38 3
38,49 2,34 8
THERMOANALYSE (DSC/TG) ZU BEISPIEL 16
Technische Daten zum verwendeten Thermoanalysegerät - DSC: DSC 822 von der
Fa. Mettler Toldeo; Aufheizrate: 10 K/min; Tiegeltyp: perforierte Aluminiumtiegel; Atmosphäre: N2, 80 ml/min Fluss; Einwaage: 12.4 mg.
Technische Daten zum verwendeten Thermoanalysegerät - TG: TGA/SDTA 851 von der Fa. Mettler Toledo mit IR-Kopplung (Nicolet FT-IR 4700) zur Analyse der ausgeheizten flüchtigen Anteile; Aufheizrate: 10 K/min; Tiegeltyp: offener Aluminiumoxidtiegel; Atmosphäre: N2, 20 ml/min Fluss; Einwaage: 27.8 mg.
Das oben genannte Beispiel für welches auch das Röntgenpulverdiffraktogramm erstellt wurde, weist bei ca. 234 °C unter Zersetzung ein endothermes Maximum auf (Abbildung 2).
RÖNTGENPULVERDIAGRAMM ZU BEISPIEL 27
Parameter des zur Messung verwendeten Röntgenpulverdiffraktometer: STOE Stadi P Röntgenpulverdiffraktometer mit ortsempfindlichem Detektor in Transmissionsmodus mit gebogenem Germanium (1 11 ) Primärmonochromator verwendete; Wellenlänge: CuKαl mit λ = 1.540598 Ä; Leistungsaufnahme der Röntgenröhre: 40 kV, 40 mA; Aufnahmebereich: 3-40 °2Θ.
Die folgende Tabelle zeigt die charakteristischen Röntgen reflexe mit Intensitäten
(normiert, bis 40 ° 2Θ) für das genannte Beispiel. Wie dem Fachmann bekannt ist, können die Intensitäten der Reflexe aufgrund der Probenpräparation variieren. Die folgend genannten Intensitäten wurden bei einer Messung des oben genannten Beispiels gefunden und können nicht auf jede weitere Messung übertragen werden.
2 Θ [°] dhk, [A] Intensität l/lo [%]
7,25 12,18 90
8,22 10,75 88
8,90 9,92 24
9,46 9,34 48
11 ,36 7,78 14
12,76 6,93 67
13,20 6,70 14
14,52 6,09 52
14,82 5,97 25
15.58 5.68 40
2 Θ [°] dhk, [A] Intensität l/lo [%]
16,51 5,36 46 16,82 5,27 28 17,20 5,15 15 18,08 4,90 21 18,89 4,69 79 20,02 4,43 77 20,25 4,38 35 20,88 4,25 24 21 ,18 4,19 37 21 ,87 4,06 24 22,16 4,01 16 22,66 3,92 11 23,16 3,84 37 23,70 3,75 100 24,48 3,63 24 25,82 3,45 65 26,07 3,42 25 26,59 3,35 10 26,94 3,31 8 27,65 3,22 8 28,77 3,10 15 29,61 3,01 19 29,89 2,99 24 32,69 2,74 14 33,90 2,64 8 34,79 2,58 11
2 Θ [°] dhki [A] Intensität l/lo [%]
36,58 2,45 8
36.84 2,44 12 30,21 2,96 5
30.85 2,90 3 31 ,76 2,81 5 31 ,96 2,80 8 32,45 2,76 10 32,85 2,72 11 33,73 2,66 7 34,23 2,62 10 34,99 2,56 9 35,63 2,52 3 36,54 2,46 5 37,05 2,42 4 37,28 2,41 4 37,71 2,38 3 38,49 2,34 8 39,13 2,30 6
THERMOANALYSE (DSC/TG) ZU BEISPIEL 27
Technische Daten zum verwendeten Thermoanalysegerät - DSC: DSC 822 von der
Fa. Mettler Toldeo; Aufheizrate: 10 K/min; Tiegeltyp: perforierte Aluminiumtiegel; Atmosphäre: N2, 80 ml/min Fluss; Einwaage: 12.4 mg.
Technische Daten zum verwendeten Thermoanalysegerät - TG: TGA/SDTA 851 von der Fa. Mettler Toledo mit IR-Kopplung (Nicolet FT-IR 4700) zur Analyse der
ausgeheizten flüchtigen Anteile; Aufheizrate: 10 K/min; Tiegeltyp: offener Aluminiumoxidtiegel; Atmosphäre: N2, 20 ml/min Fluss; Einwaage: 27.8 mg.
Das oben genannte Beispiel für welches auch das Röntgenpulverdiffraktogramm erstellt wurde, weist bei ca. 209 °C unter Zersetzung ein endothermes Maximum auf und liegt als Hydrat vor (Abbildung 3).
KOMBINATIONEN
Die Verbindungen der Formel 1 können allein oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen der Formel 1 zur Anwendung gelangen. Gegebenenfalls können die Verbindungen der Formel 1 auch in Kombination mit W eingesetzt werden, worin W einen pharmakologisch, aktiven Wirkstoff darstellt und (beispielsweise) ausgewählt ist, aus der Gruppe bestehend aus Betamimetika, Anticholinergika, Corticosteroiden, PDE4- Inhibitoren, LTD4-Antagonisten, EGFR-Hemmern, Dopamin-Agonisten, H1 -Antihistaminika, PAF-Antagonisten und PI3-Kinase Inhibitoren. Weiterhin können zwei- oder dreifach Kombinationen von W mit den Verbindungen der Formel 1 kombiniert werden. Beispielhaft genannte Kombinationen von W wären: - W stellt ein Betamimetikum dar, kombiniert mit einem Anticholinergikum, Corticosteroid, PDE4-Inhibitor, EGFR-Hemmer oder LTD4-Antagonisten, W stellt ein Anticholinergikum dar, kombiniert mit einem Betamimetikum, Corticosteroid, PDE4-Inhibitor, EGFR-Hemmer oder LTD4-Antagonisten, W stellt ein Corticosteroid dar, kombiniert mit einem PDE4-Inhibitor, EGFR-Hemmer oder LTD4-Antagonisten
W stellt ein PDE4-Inhibitor dar, kombiniert mit einem EGFR-Hemmer oder LTD4-
Antagonisten
W stellt ein EGFR-Hemmer dar, kombiniert mit einem LTD4-Antagonisten.
Als Betamimetika gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Albuterol, Arformoterol, Bambuterol, Bitolterol, Broxaterol, Carbuterol, Clenbuterol, Fenoterol, Formoterol, Hexoprenaline, Ibuterol, Isoetharine, Isoprenaline, Levosalbutamol, Mabuterol, Meluadrine,
Metaproterenol, Orciprenaline, Pirbuterol, Procaterol, Reproterol, Rimiterol, Ritodrine, Salmefamol, Salmeterol, Soterenol, Sulphonterol, Terbutaline, Tiaramide, Tolubuterol, Zinterol, CHF-1035, HOKU-81 , KUL-1248 und
3-(4-{6-[2-Hydroxy-2-(4-hydroxy-3-hydroxymethyl-phenyl)-ethylamino]-hexyloxy}- butyl)-benzyl-sulfonamid
5-[2-(5,6-Diethyl-indan-2-ylamino)-1 -hydroxy-ethyl]-8-hydroxy-1 H-quinolin-2-on
- 4-Hydroxy-7-[2-{[2-{[3-(2-phenylethoxy)propyl]sulphonyl}ethyl]-amino}ethyl]-2(3H)- benzothiazolon
1 -(2-Fluor-4-hydroxyphenyl)-2-[4-(1 -benzimidazolyl)-2-methyl-2-butylamino]ethanol - 1 -[3-(4-Methoxybenzyl-amino)-4-hydroxyphenyl]-2-[4-(1 -benzimidazolyl)-2-methyl-2- butylamino]ethanol
- 1-[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1 ,4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-N,N-dimethylaminophenyl)-2- methyl-2-propylamino]ethanol
- 1 -[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1 ,4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-methoxyphenyl)-2-methyl-2- propylamino]ethanol
- 1 -[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1 ,4-benzoxazin-8-yl]-2-[3-(4-n-butyloxyphenyl)-2-methyl-2- propylamino]ethanol
- 1 -[2H-5-hydroxy-3-oxo-4H-1 ,4-benzoxazin-8-yl]-2-{4-[3-(4-methoxyphenyl)-1 ,2,4- triazol-3-yl]-2-methyl-2-butylamino}ethanol - 5-Hydroxy-8-(1-hydroxy-2-isopropylaminobutyl)-2H-1 ,4-benzoxazin-3-(4H)-on
1-(4-Amino-3-chlor-5-trifluormethylphenyl)-2-tert.-butylamino)ethanol
6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-methoxy-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-ethyl}-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-phenoxy-essigsäureethylester)-1 ,1-dimethyl- ethylamino]-ethyl}-4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-phenoxy-essigsäure)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-ethyl}-
4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on
8-{2-[1 ,1-Dimethyl-2-(2,4,6-trimethylphenyl)-ethylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-
4H-benzo[1 ,4]oxazin-3-on - 6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-hydroxy-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-ethyl}-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
6-Hydroxy-8-{1-hydroxy-2-[2-(4-isopropyl-phenyl)-1 ,1 dimethyl-ethylamino]-ethyl}-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
- 8-{2-[2-(4-Ethyl-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on
8-{2-[2-(4-Ethoxy-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on - 4-(4-{2-[2-Hydroxy-2-(6-hydroxy-3-oxo-3,4-dihydro-2H-benzo[1 ,4]oxazin-8-yl)- ethylamino]-2-methyl-propyl}-phenoxy)-buttersäure
- 8-{2-[2-(3,4-Difluor-phenyl)-1 ,1-dimethyl-ethylamino]-1-hydroxy-ethyl}-6-hydroxy-4H- benzo[1 ,4]oxazin-3-on 1-(4-Ethoxy-carbonylamino-3-cyano-5-fluorophenyl)-2-(tert-butylamino)ethanol gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
Als Anticholinergika gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Tiotropiumsalzen, bevorzugt das
Bromidsalz, Oxitropiumsalzen, bevorzugt das Bromidsalz, Flutropiumsalzen, bevorzugt das Bromidsalz, Ipratropiumsalzen, bevorzugt das Bromidsalz, Glycopyrroniumsalzen, bevorzugt das Bromidsalz, Trospiumsalzen, bevorzugt das Chloridsalz, Tolterodin. In den vorstehend genannten Salzen stellen die Kationen die pharmakologisch aktiven Bestandteile dar. Als Anionen können die vorstehend genannten Salze bevorzugt enthalten Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleat, Acetat, Citrat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Benzoat oder p-Toluolsulfonat, wobei Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Methansulfonat oder p-Toluolsulfonat als Gegenionen bevorzugt sind. Von allen Salzen sind die Chloride, Bromide, lodide und Methansulfonate besonders bevorzugt.
Ebenfalls bevorzugte Anticholinergika sind ausgewählt aus den Salzen der Formel AC-1
worin X ~ ein einfach negativ geladenes Anion, bevorzugt ein Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fluorid, Chlorid, Bromid, lodid, Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Nitrat, Maleat, Acetat, Citrat, Fumarat, Tartrat, Oxalat, Succinat, Benzoat und p-Toluol- sulfonat, bevorzugt ein einfach negativ geladenes Anion, besonders bevorzugt ein Anion ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fluorid, Chlorid, Bromid, Methansulfonat und p-Toluolsulfonat, insbesondere bevorzugt Bromid, bedeutet gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Hydrate. Von besonderer Bedeutung sind solche Arzneimittelkombinationen, die die Enantiomere der Formel AC-1 -en
enthalten, worin X ~ die vorstehend genannten Bedeutungen aufweisen kann. Weiterhin bevorzugte Anticholinergika sind ausgewählt aus den Salzen der Formel AC-2
worin R entweder Methyl oder Ethyl bedeuten und worin X ~ die vorstehend genannte Bedeutungen aufweisen kann. In einer alternativen Ausführungsform kann die Verbindung der Formel AC-2 auch in Form der freien Base AC-2-base vorliegen.
Weiterhin genannte Verbindungen sind:
2,2-Diphenylpropionsäuretropenolester-Methobromid 2,2-Diphenylpropionsäurescopinester-Methobromid - 2-Fluor-2,2-Diphenylessigsäurescopinester-Methobromid 2-Fluor-2,2-Diphenylessigsäuretropenolester-Methobromid 3,3',4,4'-Tetrafluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid 3,3',4,4'-Tetrafluorbenzilsäurescopinester-Methobromid 4,4'-Difluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid - 4,4'-Difluorbenzilsäurescopinester-Methobromid 3,3'-Difluorbenzilsäuretropenolester-Methobromid 3,3'-Difluorbenzilsäurescopinester-Methobromid 9-Hydroxy-fluoren-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid 9-Fluor-fluoren-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid - θ-Hydroxy-fluoren-θ-carbonsäurescopinester-Methobromid 9-Fluor-fluoren-9-carbonsäurescopinester-Methobromid 9-Methyl-fluoren-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid 9-Methyl-fluoren-9-carbonsäurescopinester-Methobromid Benzilsäurecyclopropyltropinester-Methobromid - 2,2-Diphenylpropionsäurecyclopropyltropinester-Methobromid θ-Hydroxy-xanthen-θ-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid θ-Methyl-fluoren-θ-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid θ-Methyl-xanthen-θ-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid θ-Hydroxy-fluoren-θ-carbonsäurecyclopropyltropinester-Methobromid
4,4'-Difluorbenzilsäuremethylestercyclopropyltropinester-Methobromid 9-Hydroxy-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid 9-Hydroxy-xanthen-9-carbonsäurescopinester-Methobromid 9-Methyl-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid - θ-Methyl-xanthen-θ-carbonsäurescopinester-Methobromid 9-Ethyl-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid 9-Difluormethyl-xanthen-9-carbonsäuretropenolester-Methobromid 9-Hydroxymethyl-xanthen-9-carbonsäurescopinester-Methobromid
Die vorstehend genannten Verbindungen sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch als Salze einsetzbar, in denen statt des Methobromids, die Salze Metho-X zur
Anwendung gelangen, wobei X die vorstehend für X" genannten Bedeutungen haben kann.
Als Corticosteroide gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Prednisolon, Prednison, Butixocortpropionat, Flunisolid, Beclomethason, Triamcinolon, Budesonid, Fluticason, Mometason, Ciclesonid, Rofleponid, Dexamethason, Betamethason, Deflazacort, RPR- 106541 , NS-126, ST-26 und
6,9-Difluor-17-[(2-furanylcarbonyl)oxy]-1 1 -hydroxy-16-methyl-3-oxo-androsta-1 ,4-dien-
17-carbothionsäure (S)-fluoromethylester
6,9-Difluor-1 1 -hydroxy-16-methyl-3-oxo-17-propionyloxy-androsta-1 ,4-dien-17- carbothionsäure (S)-(2-oxo-tetrahydro-furan-3S-yl)ester, - Etiprednol-dichloroacetat gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere oder Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer Salze und Derivate, ihrer Solvate und/oder Hydrate. Jede Bezugnahme auf Steroide schließt eine Bezugnahme auf deren gegebenenfalls existierende Salze oder Derivate, Hydrate oder Solvate mit ein. Beispiele möglicher Salze und Derivate der Steroide können sein: Alkalisalze, wie beispielsweise Natrium- oder Kaliumsalze, Sulfobenzoate, Phosphate, Isonicotinate, Acetate, Propionate, Dihydrogenphosphate, Palmitate, Pivalate oder auch Furoate.
Als PDE4-Inhibitoren gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Enprofyllin, Theophyllin, Roflumilast, Ariflo (Cilomilast), Tofimilast, Pumafentrin, Lirimilast, Arofyllin, Atizoram, D-4418, Bay- 198004, BY343, CP-325,366, D-4396 (Sch-351591 ), AWD-12-281 (GW-842470), NCS- 613, CDP-840, D-4418, PD-168787, T-440, T-2585, V-1 1294A, CI-1018, CDC-801 , CDC- 3052, D-22888, YM-58997, Z-15370 und
N-(3,5-Dichlor-1-oxo-pyridin-4-yl)-4-difluormethoxy-3-cyclopropylmethoxybenzamid
- (-)p-[(4aR*,10bS*)-9-Ethoxy-1 ,2,3,4,4a, 10b-hexahydro-8-methoxy-2- methylbenzo[s][1 ,6]naphthyridin-6-yl]-N,N-diisopropylbenzamid - (R)-(+)-1 -(4-Brombenzyl)-4-[(3-cyclopentyloxy)-4-methoxyphenyl]-2-pyrrolidon 3-(Cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)-1-(4-N'-[N-2-cyano-S-methyl- isothioureido]benzyl)-2-pyrrolidon cis[4-Cyano-4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)cyclohexan-1 -carbonsäure] 2-carbomethoxy-4-cyano-4-(3-cyclopropylmethoxy-4-difluoromethoxy- phenyl)cyclohexan-1-on cis[4-Cyano-4-(3-cyclopropylmethoxy-4-difluormethoxyphenyl)cyclohexan-1-ol]
(R)-(+)-Ethyl[4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)pyrrolidin-2-yliden]acetat
(S)-(-)-Ethyl[4-(3-cyclopentyloxy-4-methoxyphenyl)pyrrolidin-2-yliden]acetat
- 9-Cyclopentyl-5,6-dihydro-7-ethyl-3-(2-thienyl)-9/-/-pyrazolo[3,4-c]-1 ,2,4-triazolo[4,3- a]pyridin
- 9-Cyclopentyl-5,6-dihydro-7-ethyl-3-(tert-butyl)-9/-/-pyrazolo[3,4-c]-1 ,2,4-triazolo[4,3- a]pyridin gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
Als LTD4-Antagonisten gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Montelukast, Pranlukast, Zafirlukast,
MCC-847 (ZD-3523), MN-001 , MEN-91507 (LM-1507), VUF-5078, VUF-K-8707, L- 733321 und
- 1 -(((R)-(3-(2-(6,7-Difluor-2-quinolinyl)ethenyl)phenyl)-3-(2-(2- hydroxy-2- propyl)phenyl)thio)methylcyclopropan-essigsäure, - 1 -(((1 (R)-3(3-(2-(2,3-Dichlorthieno[3,2-b]pyridin-5-yl)-(E)-ethenyl)phenyl)-3-(2-(1 - hydroxy-i-methylethyljphenyljpropyljthiojmethyljcyclopropanessigsäure [2-[[2-(4-tert-Butyl-2-thiazolyl)-5-benzofuranyl]oxymethyl]phenyl]essigsäure gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diastereomere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat. Unter Salzen oder Derivaten zu deren Bildung die LTD4-Antagonisten gegebenenfalls in der Lage sind, werden beispielsweise verstanden: Alkalisalze, wie beispielsweise Natrium- oder Kaliumsalze, Erdalkalisalze, Sulfobenzoate, Phosphate, Isonicotinate, Acetate, Propionate, Dihydrogenphosphate, Palmitate, Pivalate oder auch Furoate.
Als EGFR-Hemmer gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Cetuximab, Trastuzumab, ABX-EGF, Mab ICR-62 und
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}-7- cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-diethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}- 7-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}- 7-cyclopropylmethoxy-chinazolin - 4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}-7- cyclopentyloxy-chinazolin
- 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{[4-((R)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1-oxo-2- buten-i-yljaminoj^-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{[4-((R)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1 -oxo-2- buten-1 -yl]amino}-7-[(S)-(tetrahydrofuran-3-yl)oxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{[4-((R)-2-methoxymethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-1 - oxo^-buten-i -yllaminoj^-cyclopropylmethoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-((S)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-methyl-amino]-1 -oxo-2 - buten-i -yljamino^-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}- 7-cyclopentyloxy-chinazolin
4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-{[4-(N,N-bis-(2-methoxy-ethyl)-amino)-1 -oxo-2-buten- i -yllaminoj^-cyclopropylmethoxy-chinazolin - 4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-ethyl-amino]-1 -oxo-2- buten-i -yljamino^-cyclopropylmethoxy-chinazolin - 4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-methyl-amino]-1 -oxo-2 - buten-i -yljamino^-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-({4-[N-(tetrahydropyran-4-yl)-N-methyl-amino]-1 -oxo-
2-buten-1 -yl}amino)-7-cyclopropylmethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}- 7-((R)-tetrahydrofuran-3-yloxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-
7-((S)-tetrahydrofuran-3-yloxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-({4-[N-(2-methoxy-ethyl)-N-methyl-amino]-1 -oxo-2 - buten-i-yljaminoj-y-cyclopentyloxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N-cyclopropyl-N-methyl-amino)-1 -oxo-2-buten- i-yOaminoJ-y-cyclopentyloxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}-
7-[(R)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1-yl]amino}- 7-[(S)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6,7-bis-(2-methoxy-ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-7-[3-(morpholin-4-yl)-propyloxy]-6-[(vinyl- carbonyl)amino]-chinazolin
4-[(R)-(1-Phenyl-ethyl)amino]-6-(4-hydroxy-phenyl)-7H-pyrrolo[2,3-d]pyrimidin
3-Cyano-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(N,N-dimethylamino)-1-oxo-2-buten-1- yl]amino}-7-ethoxy-chinolin
4-{[3-Chlor-4-(3-fluor-benzyloxy)-phenyl]amino}-6-(5-{[(2-methansulfonyl- ethyl)amino]methyl}-furan-2-yl)chinazolin - 4-[(R)-(1 -Phenyl-ethyl)amino]-6-{[4-((R)-6-methyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-
1-yl]amino}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-{[4-(morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-1 -yl]amino}-7-
[(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-({4-[N,N-bis-(2-methoxy-ethyl)-amino]-1 -oxo-2- buten-1-yl}amino)-7-[(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-{[4-(5,5-dimethyl-2-oxo-morpholin-4-yl)-1 -oxo-2-buten-1 - yl]amino}-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7- methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7-
[(R)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-7-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-6-
[(S)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{2-[4-(2-oxo-morpholin-4-yl)-piperidin-1-yl]-ethoxy}- 7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[1-(tert.-butyloxycarbonyl)-piperidin-4-yloxy]-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-amino-cyclohexan-1-yloxy)-7-methoxy- chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-methansulfonylamino-cyclohexan-1 - yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-3-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(methoxymethyl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(piperidin-3-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[1-(2-acetylamino-ethyl)-piperidin-4-yloxy]-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-ethoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-((S)-tetrahydrofuran-3-yloxy)-7-hydroxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-(2-methoxy-ethoxy)- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{trans-4-[(dimethylamino)sulfonylamino]- cyclohexan-i-yloxyj^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{trans-4-[(morpholin-4-yl)carbonylamino]- cyclohexan-1 -yloxyJ-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{trans-4-[(morpholin-4-yl)sulfonylamino]- cyclohexan-i-yloxyj^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-(2-acetylamino- ethoxy)-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy)-7-(2- methansulfonylamino-ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(piperidin-1-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-aminocarbonylmethyl-piperidin-4-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(tetrahydropyran-4-yl)carbonyl]-N- methyl-aminoj-cyclohexan-i-yloxy^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-N-methyl- aminoj-cyclohexan-i-yloxy^-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(morpholin-4-yl)sulfonyl]-N-methyl- amino}-cyclohexan-1 -yloxy)-7-methoxy- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-ethansulfonylamino-cyclohexan-1-yloxy)-
7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-ethoxy- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-(2-methoxy- ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[1-(2-methoxy-acetyl)-piperidin-4-yloxy]-7-(2- methoxy-ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-acetylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-[1-(tert.-butyloxycarbonyl)-piperidin-4-yloxy]-7-methoxy- chinazolin - 4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(tetrahydropyran-4-yloxy]-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(piperidin-1-yl)carbonyl]-N-methyl- aminoj-cyclohexan-i-yloxy^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-{N-[(4-methyl-piperazin-1-yl)carbonyl]-N- methyl-aminoj-cyclohexan-i-yloxy^-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{cis-4-[(morpholin-4-yl)carbonylamino]-cyclohexan-
1 -yloxyJ-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1 -[2-(2-oxopyrrolidin-1 -yl)ethyl]-piperidin-4-yloxy}-
7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- (2-methoxy-ethoxy)-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(1-acetyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(1-methyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy- chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1 -methyl-piperidin-4-yloxy)-7(2-methoxy-ethoxy)- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-isopropyloxycarbonyl-piperidin-4-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(cis-4-methylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{cis-4-[N-(2-methoxy-acetyl)-N-methyl-amino]- cyclohexan-i-yloxyj^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-(piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-[1-(2-methoxy-acetyl)-pipeπdin-4-yloxy]-7-methoxy- chinazolin
4-[(3-Ethinyl-phenyl)amino]-6-{1-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(cis-2,6-dimethyl-morpholin-4-yl)carbonyl]- piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(2-methyl-morpholin-4-yl)carbonyl]-piperidin-4- yloxy}-7-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(S,S)-(2-oxa-5-aza-bicyclo[2.2.1]hept-5- yl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1 -[(N-methyl-N-2-methoxyethyl-amino)carbonyl]- piperidin-4-yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-ethyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1-[(2-methoxyethyl)carbonyl]-piperidin-4-yloxy}-7- methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-{1 -[(3-methoxypropyl-amino)-carbonyl]-piperidin-4- yloxy}-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[cis-4-(N-methansulfonyl-N-methyl-amino)- cyclohexan-1-yloxy]-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[cis-4-(N-acetyl-N-methyl-amino)-cyclohexan-1- yloxy]-7-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-methylamino-cyclohexan-1-yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[trans-4-(N-methansulfonyl-N-methyl-amino)- cyclohexan-1-yloxy]-7-methoxy-chinazolin - 4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-dimethylamino-cyclohexan-1 -yloxy)-7- methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(trans-4-{N-[(morpholin-4-yl)carbonyl]-N-methyl- aminoj-cyclohexan-i-yloxy^-methoxy-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-[2-(2,2-dimethyl-6-oxo-morpholin-4-yl)-ethoxy]-7- [(S)-(tetrahydrofuran-2-yl)methoxy]-chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-methansulfonyl-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy- chinazolin
4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-6-(1-cyano-piperidin-4-yloxy)-7-methoxy-chinazolin gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diasteromere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro-
citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
Als Dopamin-Agonisten gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Bromocriptin, Cabergolin, Alpha- Dihydroergocryptin, Lisurid, Pergolid, Pramipexol, Roxindol, Ropinirol, Talipexol, Tergurid und Viozan, gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diasteromere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der
Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydrocitrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro-p-toluolsulfonat.
Als H1 -Antihistaminika gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Epinastin, Cetirizin, Azelastin, Fexofenadin, Levocabastin, Loratadin, Mizolastin, Ketotifen, Emedastin, Dimetinden, Clemastin, Bamipin, Cexchlorpheniramin, Pheniramin, Doxylamin, Chlorphenoxamin, Dimenhydrinat, Diphenhydramin, Promethazin, Ebastin, Desloratidin und Meclozin, gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diasteromere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydrocitrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
Als PAF-Antagonisten gelangen hierbei vorzugsweise Verbindungen zur Anwendung, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus
- 4-(2-Chlorphenyl)-9-methyl-2-[3(4-morpholinyl)-3-propanon-1-yl]-6H-thieno-[3,2-f]- [1 ,2,4]triazolo[4,3-a][1 ,4]diazepin
- 6-(2-Chlorphenyl)-8,9-dihydro-1-methyl-8-[(4-morpholinyl)carbonyl]-4H,7H-cyclo- penta-[4,5]thieno-[3,2-f][1 ,2,4]triazolo[4,3-a][1 ,4]diazepin gegebenenfalls in Form ihrer Racemate, Enantiomere, Diasteromere und gegebenenfalls in Form ihrer pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalze, Solvate oder Hydrate. Erfindungsgemäß bevorzugt sind die Säureadditionssalze der Betamimetika ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Hydrosulfat, Hydrophosphat, Hydromethansulfonat, Hydronitrat, Hydromaleat, Hydroacetat, Hydro- citrat, Hydrofumarat, Hydrotartrat, Hydrooxalat, Hydrosuccinat, Hydrobenzoat und Hydro- p-toluolsulfonat.
ANWENDUNGSFORMEN
Geeignete Anwendungsformen zur Applikation der Verbindungen der Formel 1 sind beispielsweise Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Lösungen, Pulver etc. Der Anteil der pharmazeutisch wirksamen Verbindung(en) sollte jeweils im Bereich von 0,05 bis 90 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 50 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen. Entsprechende Tabletten können beispielsweise durch Mischen des oder der Wirkstoffe mit bekannten Hilfsstoffen, beispielsweise inerten Verdünnungsmitteln, wie Calciumcarbonat, Calciumphosphat oder Milchzucker, Sprengmitteln, wie Maisstärke oder Alginsäure, Bindemitteln, wie Stärke oder Gelatine, Schmiermitteln, wie Magnesiumstearat oder Talk, und/oder Mitteln zur Erzielung des Depoteffektes, wie Carboxymethylcellulose, Celluloseacetatphthalat, oder Polyvinylacetat erhalten werden. Die Tabletten können auch aus mehreren Schichten bestehen.
Entsprechend können Dragees durch Überziehen von analog den Tabletten hergestellten Kernen mit üblicherweise in Drageeüberzügen verwendeten Mitteln, beispielsweise Kollidon oder Schellack, Gummi arabicum, Talk, Titandioxid oder Zucker, hergestellt werden. Zur Erzielung eines Depoteffektes oder zur Vermeidung von Inkompatibilitäten kann der Kern auch aus mehreren Schichten bestehen. Desgleichen kann auch die
Drageehülle zur Erzielung eines Depoteffektes aus mehreren Schichten bestehen, wobei die oben bei den Tabletten erwähnten Hilfsstoffe verwendet werden können. Säfte der erfindungsgemäßen Wirkstoffe beziehungsweise Wirkstoffkombinationen können zusätzlich noch ein Süßungsmittel, wie Saccharin, Cyclamat, Glycerin oder
Zucker sowie ein geschmacksverbesserndes Mittel, z.B. Aromastoffe, wie Vanillin oder Orangenextrakt, enthalten. Sie können außerdem Suspendierhilfsstoffe oder Dickungsmittel, wie Natriumcarboxymethylcellulose, Netzmittel, beispielsweise Kondensationsprodukte von Fettalkoholen mit Ethylenoxid, oder Schutzstoffe, wie p-Hydroxybenzoate, enthalten.
Lösungen werden in üblicher weise, z.B. unter Zusatz von Isotonantien, Konservierungsmitteln, wie p-Hydroxybenzoaten, oder Stabilisatoren, wie Alkalisalzen der Ethylendiamintetraessigsäure, gegebenenfalls unter Verwendung von Emulgiermitteln und /oder Dispergiermitteln, wobei beispielsweise bei der Verwendung von Wasser als Verdünnungsmittel gegebenenfalls organische Lösungsmittel als Lösevermittler bzw. Hilfslösungsmittel eingesetzt werden können, hergestellt und in Injektionsflaschen oder Ampullen oder Infusionsflaschen abgefüllt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel 1 enthaltenden Kapseln können beispielsweise hergestellt werden, indem man die Wirkstoffe mit inerten Trägern, wie Milchzucker oder Sorbit, mischt und in Gelatinekapseln einkapselt. Geeignete Zäpfchen lassen sich beispielsweise durch Vermischen mit dafür vorgesehenen Trägermitteln, wie Neutralfetten oder Polyäthylenglykol beziehungsweise dessen Derivaten, herstellen.
Als Hilfsstoffe seien beispielsweise Wasser, pharmazeutisch unbedenkliche organische Lösungsmittel, wie Paraffine (z.B. Erdölfraktionen), Öle pflanzlichen Ursprungs (z.B. Erdnuss- oder Sesamöl), mono- oder polyfunktionelle Alkohole (z.B. Ethanol oder Glycerin), Trägerstoffe wie z.B. natürliche Gesteinsmehle (z.B. Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide), synthetische Gesteinsmehle (z.B. hochdisperse Kieselsäure und Silikate), Zucker (z.B. Rohr-, Milch- und Traubenzucker), Emulgiermittel (z.B. Lignin, Sulfitablaugen, Methylcellulose, Stärke und Polyvinylpyrrolidon) und Gleitmittel (z.B. Magnesiumstearat, Talkum, Stearinsäure und Natriumlaurylsulfat) erwähnt.
Im Falle der oralen Anwendung können die Tabletten selbstverständlich außer den genannten Trägerstoffen auch Zusätze, wie z.B. Natriumeitrat, Calciumcarbonat und Dicalciumphosphat zusammen mit verschiedenen Zuschlagstoffen, wie Stärke, vorzugsweise Kartoffelstärke, Gelatine und dergleichen enthalten. Weiterhin können Gleitmittel, wie Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat und Talkum zum Tablettieren mit
verwendet werden. Im Falle wässriger Suspensionen können die Wirkstoffe außer den oben genannten Hilfsstoffen mit verschiedenen Geschmacksaufbesserern oder Farbstoffen versetzt werden.
Bei der erfindungsgemäß besonders bevorzugten Verwendung der Verbindungen der Formel 1 zur Therapie von Atemwegserkrankungen werden besonders bevorzugt inhalativ applizierbare Darreichungsformen bzw. pharmazeutische Formulierungen eingesetzt. Als inhalierbare Darreichungsformen kommen Inhalationspulver, treibgashaltige Dosieraerosole oder treibgasfreie Inhalationslösungen in Betracht. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind von dem Begriff treibgasfreie Inhalationslösungen auch Konzentrate oder sterile, gebrauchsfertige Inhalationslösungen umfasst.
Die erfindungsgemäß besonders bevorzugt in kristalliner Form zur Anwendung gelangenden Verbindungen der Formel 1 werden bevorzugt zur Herstellung von Inhalationspulvern eingesetzt. Erfindungsgemäß einsetzbare Inhalationspulver können die kristallinen Verbindungen der Formel 1 entweder allein oder im Gemisch mit geeigneten physiologisch unbedenkliche Hilfsstoffen enthalten.
Sind die Wirkstoffe im Gemisch mit physiologisch unbedenklichen Hilfsstoffen enthalten, können zur Darstellung dieser erfindungsgemäßen Inhalationspulver die folgenden physiologisch unbedenklichen Hilfsstoffe zur Anwendung gelangen: Monosaccharide (z.B. Glucose oder Arabinose), Disaccharide (z.B. Lactose, Saccharose, Maltose), Oligo- und Polysaccharide (z.B. Dextrane), Polyalkohole (z.B. Sorbit, Mannit, Xylit), Salze (z.B. Natriumchlorid, Calciumcarbonat) oder Mischungen dieser Hilfsstoffe miteinander. Bevorzugt gelangen Mono- oder Disaccharide zur Anwendung, wobei die Verwendung von Lactose oder Glucose, insbesondere, aber nicht ausschließlich in Form ihrer Hydrate, bevorzugt ist. Als besonders bevorzugt im Sinne der Erfindung gelangt Lactose, höchst bevorzugt Lactosemonohydrat als Hilfsstoff zur Anwendung. Die Hilfsstoffe weisen im Rahmen der erfindungsgemäßen Inhalationspulver eine maximale mittlere Teilchengröße von bis zu 250μm, bevorzugt zwischen 10 und 150μm, besonders bevorzugt zwischen 15 und 80μm auf. Gegebenenfalls kann es sinnvoll erscheinen, den vorstehend genannten Hilfsstoffen feinere Hilfsstofffraktionen mit einer mittleren Teilchengröße von 1 bis 9μm beizumischen. Letztgenannte feinere Hilfsstoffe sind ebenfalls ausgewählt aus der vorstehend genannten Gruppe an einsetzbaren Hilfsstoffen. Schließlich wird zur Herstellung der erfindungsgemäßen Inhalationspulver
mikronisierter Wirkstoff , vorzugsweise mit einer mittleren Teilchengröße von 0,5 bis 10μm, besonders bevorzugt von 1 bis 5μm, der Hilfsstoffmischung beigemischt. Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Inhalationspulver durch Mahlen und Mikronisieren sowie durch abschließendes Mischen der Bestandteile sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Die erfindungsgemäßen Inhalationspulver können mittels aus dem Stand der Technik bekannten Inhalatoren appliziert werden.
Erfindungsgemäße treibgashaltige Inhalationsaerosole können im Treibgas gelöst oder in dispergierter Form enthalten. Die zur Herstellung der Inhalationsaerosole einsetzbaren Treibgase sind aus dem Stand der Technik bekannt. Geeignete Treibgase sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Kohlenwasserstoffen wie n-Propan, n-Butan oder Isobutan und Halogenkohlenwasserstoffen wie fluorierten Derivaten des Methans, Ethans, Propans, Butans, Cyclopropans oder Cyclobutans. Die vorstehend genannten Treibgase können dabei allein oder in Mischungen derselben zur Verwendung kommen. Besonders bevorzugte Treibgase sind halogenierte Alkanderivate ausgewählt aus TG134a und TG227 und Mischungen derselben.
Die treibgashaltigen Inhalationsaerosole können ferner weitere Bestandteile wie Kosolventien, Stabilisatoren, oberflächenaktive Mittel (Surfactants), Antioxidantien, Schmiermittel sowie Mittel zur Einstellung des pH-Werts enthalten. All diese Bestandteile sind im Stand der Technik bekannt.
Die vorstehend genannten treibgashaltigen Inhalationsaerosole können mittels im Stand der Technik bekannter Inhalatoren (MDIs = metered dose inhalers) appliziert werden.
Die Dosierung der erfindungsgemäßen Verbindungen ist naturgemäß stark von der Applikationsart und der zu therapierenden Erkrankung abhängig. Bei inhalativer Applikation zeichnen sich die Verbindungen der Formel bereits bei Dosen im μg-Bereich durch eine hohe Wirksamkeit aus. Auch oberhalb des μg-Bereichs, lassen sich die Verbindungen der Formel sinnvoll einsetzen. Die Dosierung kann dann beispielsweise auch im Milligrammbereich liegen.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die vorstehend genannten pharmazeutischen Formulierungen, gekennzeichnet durch einen Gehalt einer Verbindung der Formel 1 als solche, besonders bevorzugt die vorstehend genannten inhalativ applizierbaren pharmazeutischen Formulierungen.
Die nachfolgenden Formulierungsbeipiele illustrieren die vorliegende Erfindung, ohne sie jedoch in ihrem Umfang zu beschränken:
PHARMAZEUTISCHE FORMULIERUNGSBEISPIELE
A) Tabletten pro Tablette
Wirkstoff 100 mg Milchzucker 140 mg
Maisstärke 240 mg Polyvinylpyrrolidon 15 mg Magnesiumstearat 5 mq
500 mg
Der feingemahlene Wirkstoff, Milchzucker und ein Teil der Maisstärke werden miteinander vermischt. Die Mischung wird gesiebt, worauf man sie mit einer Lösung von Polyvinylpyrrolidon in Wasser befeuchtet, knetet, feuchtgranuliert und trocknet. Das Granulat, der Rest der Maisstärke und das Magnesiumstearat werden gesiebt und miteinander vermischt. Das Gemisch wird zu Tabletten geeigneter Form und Größe verpresst.
B) Tabletten pro Tablette
Wirkstoff 80 mg
Maisstärke 190 mg
Milchzucker 55 mg
Mikrokristalline Cellulose 35 mg
Polyvinylpyrrolidon 15 mg
Natrium-carboxymethylstärke 23 mg
Magnesiumstearat 2 mg
400 mg
Der feingemahlene Wirkstoff, ein Teil der Maisstärke, Milchzucker, mikrokristalline Cellulose und Polyvinylpyrrolidon werden miteinander vermischt, die Mischung gesiebt und mit dem Rest der Maisstärke und Wasser zu einem Granulat verarbeitet, welches getrocknet und gesiebt wird. Dazu gibt man die Natrium-carboxymethylstärke und das Magnesiumstearat, vermischt und verpresst das Gemisch zu Tabletten geeigneter Größe.
C) Dragees pro Dragee
Wirkstoff 5 mg Maisstärke 41 ,5 mg Milchzucker 30 mg
Polyvinylpyrrolidon 3 mg Magnesiumstearat 0,5 mg
80 mg
Der Wirkstoff, Maisstärke, Milchzucker und Polyvinylpyrrolidon werden gut gemischt und mit Wasser befeuchtet. Die feuchte Masse drückt man durch ein Sieb mit 1 mm- Maschenweite, trocknet bei ca. 45°C und schlägt das Granulat anschließend durch dasselbe Sieb. Nach dem Zumischen von Magnesiumstearat werden auf einer Tablettiermaschine gewölbte Drageekerne mit einem Durchmesser von 6 mm gepresst. Die so hergestellten Drageekerne werden auf bekannte Weise mit einer Schicht überzogen, die im wesentlichsten aus Zucker und Talkum besteht. Die fertigen Dragees werden mit Wachs poliert.
D) Kapseln pro Kapsel
Wirkstoff 50 mg
Maisstärke 268,5 mg
Magnesiumstearat 1 ,5 mg
320 mg
Substanz und Maisstärke werden gemischt und mit Wasser befeuchtet. Die feuchte Masse wird gesiebt und getrocknet. Das trockene Granulat wird gesiebt und mit Magnesiumstearat gemischt. Die Endmischung wird in Hartgelatinekapseln Größe 1 abgefüllt.
E) Ampullenlösung
Wirkstoff 50 mg Natriumchlorid 50 mg
Aqua pro inj. 5 ml
Der Wirkstoff wird bei Eigen-pH oder gegebenenfalls bei pH 5,5 bis 6,5 in Wasser gelöst und mit Natriumchlorid als Isotonans versetzt. Die erhaltene Lösung wird pyrogenfrei filtriert und das Filtrat unter aseptischen Bedingungen in Ampullen abgefüllt, die anschließend sterilisiert und zugeschmolzen werden. Die Ampullen enthalten 5 mg, 25 mg und 50 mg Wirkstoff.
F) Suppositorien
Wirkstoff 50 mg
Adeps solidus 1650 mg
1700 mg
Das Hartfett wird geschmolzen. Bei 40°C wird die gemahlene Wirksubstanz homogen dispergiert. Es wird auf 38°C abgekühlt und in schwach vorgekühlte Suppositorienformen ausgegossen
G) orale Suspension
Wirkstoff 50 mg
Hydroxyethylcellulose 50 mg
Sorbinsäure 5 mg
Sorbit (70%ig) 600 mg
Glycerin 200 mg
Aroma 15 mg
Wasser ad 5 ml
Destilliertes Wasser wird auf 70°C erhitzt. Hierin wird unter Rühren Hydroxyethyl-cellulose gelöst. Nach Zugabe von Sorbitlösung und Glycerin wird auf Raumtemperatur abgekühlt. Bei Raumtemperatur werden Sorbinsäure, Aroma und Substanz zugegeben. Zur Entlüftung der Suspension wird unter Rühren evakuiert, und 50 mg Wirkstoff.