Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach den Oberbegriffen
der Ansprüche 1, 2 bzw. 12, auf eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens nach den Oberbegriffen der Ansprüche
13 bzw. 14, auf ein System nach dem Oberbegriff des Anspruchs
17, auf eine nach diesem Verfahren herstellbare Metalldose
respektive auf einen in diesem Verfahren weiterverarbeitbaren
Metalldosen-Vorformling und auf eine Dekorschicht zur Verwendung
in diesem Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs
31.
Metalldosen aus Aluminium oder Stahl, vor allem Aerosoldosen,
sind Massenware und werden mit weitgehend automatisierten Vorrichtungen
hergestellt. Bekannte Verfahren zum Herstellen solcher
Metalldosen beginnen mit einem Pressvorgang, bei dem ein
scheibenförmiger Metallrohling in einer Form kalt zu einem Dosenkörper
verformt wird bzw. wird ein Metallblech gerollt und
die an den enden zu einem Dosenkörper verschweisst. Anschliessend
wird der Dosenkörper mittels Bürsten mechanisch gereinigt,
sowie mittels Reinigungsmittel bzw. Frischwasser gespült bzw.
chemisch gereinigt, sodass etwaige Formtrennmittel, Späne, Fette
und andere Schmiermittel entfernt werden. Der Dosenkörper wird
nun mit einer Schutzfarbe innenseitig lackiert, das Auftragen
dieses Lacks erfolgt über Spritzdüsen. Die Innenlackierung wird
dann in einem Ofen getrocknet. Der Dosenkörper wird daraufhin
aussenseitig bearbeitet, was das Auftragen eines Grundlacks und
ein Trocknen des Grundlacks in einem Ofen, das Bedrucken des Dosenkörpers
und ein Trocknen der Bedruckung in einem Ofen sowie
das Aufbringen eines Überlacks und ein Trocknen des Überlacks in
einem Ofen umfasst. Schliesslich wird ein Dosenhals bzw. ein unterer
Dosenrand eingezogen und an einer Bördelstation gebördelt.
Abschliessend wird die Metalldose mit einem Gut gefüllt, mit einem
Deckel bzw. einem Boden versehen und für den Versand verpackt.
Nachteilig an dieser bekannten Wertschöpfungskette beim Herstellen
von Metalldosen sind der hohe Energieaufwand bei der viermaligen
Trocknung, d.h. der Trocknung des Innenlacks, des Grundlacks,
der Bedruckung und des Überlacks sowie der hohe Lösungsmittelverbrauch
für die aufgebrachten Lackierungen und die damit
einhergehende Umweltbelastung.
Eine Lösung diesbezüglich hat die Anmelderin in der Schrift WO
95/34474 offenbart. Demgemäss wird die Aussenbearbeitung des Dosenkörpers
durch das Aufbringen einer Dekorschicht bewerkstelligt.
Die Verfahrensschritte Aufbringen von Grundlack und
Trocknung, Bedrucken und Trocknung sowie Aufbringen des Überlacks
und Trocknung entfallen somit. Bei der Dekorschicht handelt
es sich bspw. um Schrumpffolie aus Metall bzw. Kunststoff,
die mit einem bspw. aufgedruckten Dekor versehen ist. Sie wird
aufgeschrumpft und kann aufgrund ihrer Duktilität und Elastizität
dem Einzug des Halsteils der Metalldose folgen und erstreckt
sich somit bis in den Halsteil hinein. Die Dekorschicht aus
Schrumpffolie wirkt aufgrund ihrer glatten Oberfläche als den
Einziehvorgang unterstützendes Schmiermittel und nimmt somit bei
der Herstellung der Metalldose teil, d.h., dass die Metalldose
mit eingezogenem Halsteil nicht separat von der Dekorschicht
herstellbar ist.
Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass damit ein separiertes
Herstellen von Metalldose und Dekorschicht nicht möglich ist,
ein solches Aufbrechen der Wertschöpfungskette ist wünschenswert.
Ferner ist an diesem Verfahren nachteilig, dass die Dekorschicht
aus Schrumpffolie beim nachfolgenden Bördeln aufgerissen
werden kann, wenn sie nicht genau positioniert ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Nachteile
des Bekannten zu beheben. Die Wertschöpfungskette beim Herstellen
von Metalldosen soll aufgebrochen und flexibler werden. Auch
soll die Metalldose bördelbar sein, ohne dass eine Dekorschicht
aufreisst. Die Erfindung soll mit bewährten Techniken und Verfahren
kompatibel sein.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss der Definition der
Patentansprüche gelöst.
Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe, in dem sie eine Dekorschicht
verwendet, die einzig mittels Adhäsionskraft auf einer
Metalldose anbringbar ist. Der Begriff Adhäsionsverbindung
wird im allgemeinsten Sinne von "Anhaften" verstanden. Die Dekorschicht
und die Metalldose lassen sich separat herstellen.
Die Dekorschicht lässt sich einfach auf der undekorierten Metalldose
positionieren und bspw. durch Aufschrumpfen auf einem
Dosenkörper mit bereits eingezogenen Dosenhals anbringen. Die
Erfindung erlaubt damit ein Aufbrechen der bekannten Wertschöpfungskette,
denn die Dekorschicht nimmt nicht an der Herstellung
der Metalldose teil.
Das Anbringen der Dekorschicht mittels Adhäsionskraft benötigt
nicht zwingend saubere respektive fettfreie Oberflächen des Dosenkörpers.
Diese relative Unempfindlichkeit gegen Verunreinigungen
der Dekorschicht ermöglicht auch ein Einziehen des Dosenhalses
unter Ausnutzen von restlichen Schmierstoffen aus vorhergehenden
Verfahrensschritten, wie der Formgebung des Dosenkörpers.
Auch dieser Vorgang bricht bekannte Wertschöpfungsketten
auf.
Das Positionieren und Anbringen der Dekorschicht erfolgt vor dem
optionalen Bördeln des Dosenhalses bzw. eines unteren Dosenrandes.
Die Dekorschicht reicht dann bis in den Bereich des mindestens
einen anzubringenden Bördel hinein und wird von diesem
überdeckt. Das Material der Dekorschicht ist vorteilhafterweise
im Bereich des an der Metalldose anzubringenden Bördels perforiert.
Diese Perforierung verhindert ein Reissen des Materials
der Dekorschicht aufgrund von allfälligen Verletzungen beim Anbringen
des Bördels.
Als Materialien der Dekorschicht eignen sich prinzipiell alle
Materialien, die sich mittels Adhäsionskraft auf einem Dosenkörper
anbringen lassen. Vorteilhafterweise werden Materialien in
der Form von Schlauch bzw. flächiger Folie verwendet. Vorzugsweise
werden schrumpfbare Materialien verwendet. Schrumpfschlauch
hat gegenüber Schrumpffolie den Vorteil einer wesentlich
höheren Elastizität und kann sich so bspw. grossen Durchmesseränderungen,
wie sie bspw. im Halsbereich des Dosenkörpers
auftreten, elastisch anpassen. Nicht schrumpfende- oder kaum
schrumpfende Materialien lassen sich ebenfalls verwenden, so
lange sie bspw. als Schlauch derart geformt sind bzw. eine derartige
Elastizität aufweisen, dass sie auf dem Dosenkörper durch
Adhäsionskraft stabil haften.
Die Erfindung erlaubt ferner eine schier unbegrenzte Freiheit
bei der Gestaltung des Dekors, da sich beliebige, zweidimensionale-
bzw. drei-dimensionale Dekorschichten verwenden
lassen.
Auch lassen sich die Dekorschichten bspw. "just-in-time" herstellen.
D.h. dass in einer ersten Phase unbedruckte Metalldosen-Vorformlinge
mit undekorierten Dosenkörper und eingezogenen
Dosenhals bspw. bei einem Metalldosen-Hersteller hergestellt und
bspw. zu einem Metalldosen-Abfüller geliefert und bspw. gelagert
werden. In einer zweiten Phase werden diese unbedruckten Metalldosen-Vorformlinge
"just-in-time" mit Dekorschichten versehen,
der Dosenhals bzw. der untere Dosenrand optional gebördelt und
die Metalldosen mit einem Gut abgefüllt, sowie mit einem Deckel
bzw. mit einem Deckel und einem Boden verschlossen und verpackt.
Diese "just-in-time" erlaubt ein schnelles Reagieren auf einmalige
Ereignisse, ein personifiziertes, direktes 1:1 Marketing
sowie eine Vorbereitung auf zukünftige Trends. Es erlaubt eine
Produktionssteuerung beim Herstellen von Metalldosen. Insbesondere
erlaubt es ein Start der ersten und zweiten Phase von Verfahrensschritten
per Marketingentscheid. Ein bestimmtes Dekor
wird in einem Marketingentscheid bspw. in einem Verkaufs- oder
Marketingbüro ausgewählt. Bspw. wird ein Dekor per Knopfdruck
"gut zum Druck" aus einem Speicher geladen und bspw. per Distanz
in eine Dekorschicht-Druckerei gesendet, woraufhin dort eine Dekorschicht
hergestellt bspw. gedruckt wird. In einer zweiten
Phase wird die Dekorschicht auf Metalldosen-Vorformlingen angebracht.
Dies erfolgt sehr rasch und mit geringem Aufwand. Die
Dekorschicht-Druckerei kann beim Metalldosen-Abfüller stehen.
Per Marketingentscheid erfolgt der Start der zweiten Phase von
Verfahrensschritten. Auch erlaubt dies per Marketingentscheid
eine entsprechende Konditionierung der in diesen Metalldosen abzufüllenden
Güter. Bspw. werden diese ebenfalls "just-in-time"
speziell eingefärbt, mit einem speziellen Aroma versehen, usw..
Fertige Produkte lassen sich somit sehr rasch lancieren. Auch
kann so Kundenwünsche nach kleinen und individuell gestalteten
Aufträgen ohne Kompromisse bei Qualität und Profit nachgekommen
werden. All dies erfolgt kostengünstig und verschafft Wettbewerbsvorteile.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Abbildungen in Ausführungsbeispielen
erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- ein erstes Beispiel des Verfahrensablaufs zum Herstellen
von Metalldosen,
- Fig. 2
- ein zweites Beispiel des Verfahrensablaufs zum Herstellen
von Metalldosen,
- Fig. 3
- ein drittes Beispiel des Verfahrensablaufs zum Herstellen
von Metalldosen,
- Fig. 4
- ein viertes Beispiel des Verfahrensablaufs zum Herstellen
von Metalldosen,
- Fig. 5
- einen Teil einer ersten beispielhaften Ausführungsform
einer Dekorschicht zur Verwendung im Verfahren zum Herstellen
einer Metalldose.
- Fig. 6
- einen Teil einer zweiten beispielhaften Ausführungsform
einer Dekorschicht zur Verwendung im Verfahren zum Herstellen
einer Metalldose.
- Fig. 7
- einen Teil einer ersten beispielhaften Ausführungsform
eines nach dem Verfahren hergestellten Metalldosen-Vorformlings.
- Fig. 8
- einen Teil einer ersten beispielhaften Ausführungsform
einer nach dem Verfahren hergestellten Metalldose mit
einem gebördeltem Dosenhals.
- Fig. 9
- einen Teil einer zweiten beispielhaften Ausführungsform
eines nach dem Verfahren hergestellten Metalldosen-Vorformlings.
- Fig. 10
- einen Teil einer zweiten beispielhaften Ausführungsform
einer nach dem Verfahren hergestellten Metalldose mit
einem gebördelten Dosenhals.
- Fig. 11
- einen Teil einer beispielhaften Ausführungsform einer
nach dem Verfahren hergestellten Bördels einer Metalldose.
- Fig. 12
- einen Teil einer beispielhaften Ausführungsform einer
Vorrichtung zum Positionieren und Anbringen einer Dekorschicht
auf Metalldosen.
- Fig. 13
- einen Teil einer beispielhaften Ausführungsform einer
bekannten Wertschöpfung bei Herstellern und Abfüllern
von Metalldosen.
- Fig. 14
- einen Teil einer ersten beispielhaften Ausführungsform
der Wertschöpfung bei Herstellern und Abfüllern von
nach dem Verfahren hergestellten Metalldosen.
- Fig. 15
- einen Teil einer weiteren beispielhaften Ausführungsform
der Wertschöpfung bei Herstellern und Abfüllern
von nach dem Verfahren hergestellten Metalldosen.
- Fig. 16
- einen Teil einer weiteren beispielhaften Ausführungsform
eines nach dem Verfahren hergestellten Metalldosen-Vorformlings.
- Fig. 17
- einen Teil einer weiteren beispielhaften Ausführungsform
einer nach dem Verfahren hergestellten Metalldose
mit einem gebördelten Dosenhals und gebördeltem unteren
Dosenrand.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer
Metalldose, welche Metalldose einen Dosenkörper mit einem
verengten Dosenhals sowie eine am Dosenkörper angebrachte Dekorschicht
aufweist. In einer ersten Phase von Verfahrensschritten
wird ein Metalldosen-Vorformling mit undekoriertem Dosenkörper
und eingezogenem Dosenhals hergestellt und in einer zweiten Phase
von Verfahrensschritten, die zeitlich später erfolgt oder unmittelbar
an die erste Phase von Verfahrensschritten anschliesst,
wird der Metalldosen-Vorformling mit einer ein Dekor
aufweisenden Dekorschicht aus vorzugsweise schrumpfbarem Material
versehen und fertiggestellt. Die Erfindung bezieht sich ferner
auf eine Vorrichtung und ein System zur Durchführung dieses
Verfahrens, auf nach diesem Verfahren herstellbare Metalldosen
respektive weiterverarbeitbare Metalldosen-Vorformlinge und auf
eine Dekorschicht aus vorzugsweise schrumpfbarem Material zur
Verwendung in diesem Verfahren.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen vier beispielhafte Verfahrensabläufe zum
Herstellen einer Metalldose. Diese Abläufe geben neun respektive
elf Verfahrensschritte an, die weitgehend automatisiert und sequentiell
durchgeführt werden.
Verfahrensschritt 1 bezeichnet das "Herstellen eines Dosenkörpers".
Bspw. wird ein scheibenförmiger Metallrohling durch eine
Pressvorrichtung in einer Form zu einem bspw. zylindrischen Dosenkörper
mit einer Öffnung verformt. Bspw. wird ein Metallblech
gerollt und Enden durch eine Schweissvorrichtung zu einem bspw.
zylindrischen Dosenkörper mit zwei Öffnungen verschweisst. Als
Metalle kommen Aluminium oder Stahl sowie Legierungen mit Aluminium
bzw. Stahl in Betracht. Dem Fachmann steht es bei Kenntnis
der vorliegenden Erfindung frei, andere Metalle zum Pressen bzw.
Verschweissen eines Dosenkörpers zu verwenden.
Verfahrensschritt 2 bezeichnet das "Bürsten des Dosenkörpers".
Hierbei handelt es sich um eine mechanische Reinigung mit einer
Reinigungsvorrichtung, bspw. mit oszillierenden Bürsten zum Entfernen
von etwaigen Formtrennmitteln, Spänen, Fetten und anderen
Schmiermitteln. Auch erfolgt dabei meistens ein Trimmen des Dosenkörpers.
Dem nachgeschaltet ist Verfahrensschritt 3, das "Waschen
des Dosenkörpers" mittels Reinigungsmittel bzw. Frischwasser,
um saubere und fettfreie Oberflächen zu erhalten.
Verfahrensschritt 4 bezieht sich auf die "Innenlackierung des
Dosenkörpers", wobei Lack über eine Lackiervorrichtung bspw.
über passend geformte Spritzdüsen auf die Innenflächen des Dosenkörpers
aufgetragen wird. Die Verwendung von Düsen beim Innenlackieren
ist vorteilhaft, da solche Düsen auch in stark verjüngte,
bspw. in 50% verjüngte Halsbereiche von eingezogenen Dosenkörpern
einführbar sind. Verfahrensschritt 5 gibt die anschliessende
"Trocknung der Innenlackierung" durch eine
Trocknungsvorrichtung an, bspw. durch Umlufttrockner oder durch
Bestrahlung durch UV-Licht.
Verfahrensschritt 40 ist optional bezieht sich auf die zumindestens
partielle "Grundlackierung der Aussenflächen des Dosenkörpers",
wobei Lack über eine Lackiervorrichtung bspw. über passend
geformte Spritzdüsen auf die Aussenflächen des Dosenkörpers
aufgetragen wird. Verfahrensschritt 50 ist ebenfalls optional
und gibt die anschliessende "Trocknung der Grundlackierung"
durch eine Trocknungsvorrichtung an, bspw. durch Umlufttrockner
oder durch Bestrahlung durch UV-Licht. Verfahrensschritte 40 und
50 sind optional, das Vorhandensein einer Grundlackierung vermindert
die Oberflächenrauhigkeit, die Oberfläche des grundlakkierten
Dosenkörpers ist glatter als diejenige eines rohen, metallischen
Dosenkörpers. Dies ist für das Anbringen der Dekorschicht
nicht wesentlich, eine Dekorschicht lässt sich direkt
auf den metallischen Dosenkörper bzw. indirekt auf eine Grundlackierung
der Aussenflächen des Dosenkörpers anbringen.
Im Verfahrensschritt 6 erfolgt der "Einzug eines Dosenhalses
bzw. mindestens einer Einbuchtung", bei dem mit einer Einziehvorrichtung
eine zumindestens teilweise Verengung eines Dosenhalses
112 vom Dosenkörper 111 um bspw. 2% oder auch 50% von aussen
durchgeführt wird. Im gleichen Verfahrensschritt 6 lässt
sich auch eine weitere Radiusverjüngungen bzw. Radiuserweiterungen
als mindestens eine Einbuchtung 113 am Metalldosen-Vorformling
anbringen. Die Ausführungsform eines Metalldosen-Vorformlings
110 gemäss Fig. 9 und diejenige eine daraus hergestellte
Metalldose 11 gemäss Fig. 10 zeigen bspw. mindestens eine
solche am Dosenkörper 111 angebrachte Einbuchtung 113 zum
besseren Greifen der Metalldose. Im Verständnis der vorliegenden
Erfindung lässt sich der Dosenhals 112 einziehen bzw. mindestens
eine Einbuchtung 113 am Dosenkörper 111 anbringen. Hierbei bedeutet
"bzw.", dass das Anbringen einer Einbuchtung 113 am Dosenkörper
111 optional ist und zusätzlich zum Einziehen des Dosenhalses
112 vom Dosenkörper 111 erfolgen kann.
Wie aus den Wertschöpfungsketten gemäss den Fig. 1 bis 4 ersichtlich,
kann das Einziehen des Dosenhalses 112 vor respektive
nach dem Innenlackieren (Varianten gemäss der Fig. 1 und 2) sowie
vor respektive nach dem optionalen Grundlackieren (Varianten
gemäss der Fig. 3 und 4) erfolgen. Falls das Einziehen des Dosenhalses
wie im Verfahrensablauf gemäss Fig. 2 respektive Fig.
4 gezeigt vor dem "Bürsten des Dosenkörpers", dem "Waschen des
Dosenkörpers", und dem "Innenlackieren des Dosenkörpers", erfolgt,
so lassen sich für die Verformung noch nicht chemisch
entfernte, restlichen Schmierstoffe von vorhergehenden Verfahrensschritten,
bspw. aus dem Pressen des Dosenkörpers nutzbringend
einsetzen. Auch lassen sich, falls nötig, zusätzliche
Schmiermittel applizieren, um den Einzug des Dosenhalses durchzuführen,
welche restlichen Schmierstoffe respektive zusätzlichen
Schmiermittel im nachfolgenden Waschen vollständig entfernt
wird/werden. Vorteilhaft an diesem Verfahren gemäss Fig. 2 respektive
Fig. 4 ist, dass an den Lack der Innen- bzw. Aussenlakkierung
geringere Anforderungen bezüglich Elastizität gestellt
werden, da dieser nach dem Einzug des Dosenhalses aufgetragen
wird. Falls das Einziehen des Dosenhalses wie im Verfahrensablauf
gemäss Fig. 3 respektive Fig. 4 gezeigt nach dem "Grundlakkieren
der Aussenflächen des Dosenkörpers", erfolgt, so lässt
sich die durch die Grundlackierung resultierende glattere Oberfläche
des Dosenhalses nutzbringend beim Einziehen des Dosenhalses
einsetzen. Das Einziehen des Dosenhalses wird durch glatte
Oberflächen vereinfacht.
Zumindestens die Verfahrensschritte 1 und 6 bilden eine erste
Phase beim Herstellen einer Metalldose, indem ein weiterverarbeitbarer
Metalldosen-Vorformling hergestellt wird. Solche, beispielhaft
in drei Ausführungsformen gemäss Fig. 7, 9 bzw. 16
dargestellte Metalldosen-Vorformlinge 110 mit Dosenkörper 111
und eingezogenem Dosenhals 112 sind ein lager- bzw. transportierbares
Zwischenprodukt. Insbesondere lässt sich ein solcher,
gemäss der Verfahrensschritte 1 und 6 hergestellte Metalldosen-Vorformling
110 beliebig auf dem Weltmarkt bei Metalldosen-Herstellern
einkaufen und bspw. zu einem Metalldosen-Abfüller
transportieren und bspw. lagern.
Zumindestens der Verfahrensschritt 7 bildet eine zweite Phase
beim Herstellen einer Metalldose, bei dem ein Metalldosen-Vorformling
weiterverarbeitet wird. Beispielhaft zeigen die Fig.
8, 10 bzw. 17 drei Ausführungsformen von Metalldosen 11 mit Dosenkörper
111 und eingezogenem Dosenhals 112. Optional kann der
Dosenhals 112 bzw. ein unterer Dosenrand 114 gebördelt werden
(Verfahrensschritt 8). Abschliessend wird die Metalldose 11
bspw. mit einem Gut abgefüllt, bspw. mit einem Deckel bzw. mit
einem Deckel und einem Boden verschlossen und verpackt (Verfahrensschritt
9).
Das Dekor lässt sich vorgängig in beliebigem Verfahren auf
Schlauch respektive flächige Folie vorzugsweise Schrumpfschlauch
respektive flächige Schrumpffolie drucken. Als Beispiele seien
der Digitaldruck, der Flexodruck, der Tiefdruck, usw. genannt,
welche es erlauben, Bilder, Texte, Graphiken, Tabellen, usw. von
hinten, auf eine Dekorschicht-Rückseite eines zumindestens teilweise
durchsichtigen Materials der Dekorschicht zu drucken, welche
bedruckte Dekorschicht-Rückseite nach dem Positionieren am
Dosenkörper zu liegen kommt, wodurch das Dekor durch das Material
selbst der Dekorschicht, d.h. durch deren Dekorschicht-Vorderseite
chemisch und mechanisch geschützt wird. Die Dicke
solcher Dekorschichten beträgt 0,01 mm bis 0,1 mm, wobei typischerweise
0,05 mm. Dem Fachmann steht es bei Kenntnis der vorliegenden
Erfindung frei, andere Druckverfahren zum Bedrucken
von Dekorschichten zu verwenden. So lassen sich UV-Flexo-Druckverfahren
verwenden, auch lassen sich vielfältigste Dekors
für verschiedene, beliebige Metalldosen-Formen verwenden. Die
Dekors müssen nicht zwei-dimensional (flaches Material) sein,
sie können auch drei-dimensional (Reliefstrukturen in einem
bspw. 1 mm dicken Material) sein. Auch steht es dem Fachmann bei
Kenntnis der vorliegenden Erfindung frei, anders geformte Materialien
zu verwenden.
Im Verfahrensschritt 7 erfolgt ein Positionieren und Anbringen
einer Dekorschicht am Metalldosen-Vorformling. Hierzu wird vorgängig
bedrucktes und entsprechend abgelängtes Material am Dosenkörper
angebracht. Eine solche Dekorschicht 10 mit einem Dekor
100 ist in Figur 5 und 6 beispielhaft abgebildet. Fig. 5
zeigt beispielhaft eine Dekorschicht 10 in Form eines Schlauches.
Fig. 6 zeigt beispielhaft eine Dekorschicht 10 in Form einer
Folie. Aussendurchmesser des Dosenkörpers und der Innendurchmesser
der Dekorschicht sind aufeinander abgestimmt, derart,
dass die Dekorschicht nach dem Anbringen nur aufgrund Ihrer
eigenen Elastizität auf dem Dosenkörper haftet. Erfindungsgemäss
wird die Dekorschicht durch eine Adhäsionsverbindung auf den Dosenkörper
angebracht. Der Begriff Adhäsionsverbindung wird im
allgemeinsten Sinne von "Anhaften" verstanden. Adhäsionsverbindung
beinhaltet in diesem Sinne, bspw. Punkt- und Linienschweissverbindungen,
vor allem von Folienenden, Aufschrumpfen
von schrumpfbaren Materialien aber auch Kontakt- bzw. Druckkleben.
Die Dekorschicht 10 lässt sich direkt auf den metallischen
Dosenkörper bzw. indirekt auf eine Grundlackierung der Aussenflächen
des Dosenkörpers anbringen.
Die Dekorschicht 10 besteht zumindestens teilweise aus Kunststoff.
Als Kunststoffe werden bspw. modifizierte Vinylverbindungen,
wie Polyvinylalkohol und/oder Vinyl-Copolymere und/oder andere,
die Zähigkeitswerte verbessernde Zusätzen, wie Maleinsäureanhydrid
(z.B. als Pforpf-Copolymer) und/oder Urethan und/oder
Styrol verwendet. Auch Polyurethane und/oder Polyurethan-Copolymere
lassen sich für das erfindungsgemässe Verfahren einsetzen,
wie auch Polyolefine, wie Polyethylen. Der Fachmann kann
bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung, vielfältige Variationen
und Kombinationen solcher Kunststoffe als Dekorschichten für Metalldosen
realisieren.
Die Dekorschicht 10 besteht vorteilhafterweise aus Materialien
in der Form von Schlauch bzw. einer flächigen Folie. Vorzugsweise
werden schrumpfbare Materialien verwendet. Schrumpfschlauch
hat gegenüber Schrumpffolie den Vorteil einer wesentlich höheren
Elastizität von bis zu 70% gegenüber 10% bei Schrumpffolie und
kann sich so bspw. grossen Durchmesseränderungen, wie sie bspw.
am Dosenhals 112 des Dosenkörpers 111 mit oft 50% Radiusverjüngung
auftreten, elastisch anpassen. Nicht schrumpfende- oder
kaum schrumpfende Materialien lassen sich ebenfalls verwenden,
so lange sie bspw. als Schlauch derart geformt sind bzw. eine
derartige Elastizität aufweisen, dass sie auf dem Dosenkörper
durch Adhäsionskraft stabil haften.
Die Vorrichtung zum Positionieren und Anbringen der Dekorschicht
auf Metalldosen besteht in der beispielhaften Ausführungsform
gemäss Fig. 12 aus einer Schneidvorrichtung 21, die vorgedruckte,
bspw. als Endlosware 101 vorliegende Schläuche respektive
Folien in entsprechende Längen schneidet. Die Enden von Folien
werden zu Schläuchen verbunden, vorteilhafterweise durch Verkleben
bzw. Verschweissen einer Verbindungsnaht. Bspw. besteht die
Vorrichtung aus einem Applikator 22, der einzelne Dekorschichten
10 in Form von Schläuchen über Dosenkörper 111 stülpt. Und sie
besteht bspw. aus einer Fixiervorrichtung 23, die derart auf Dosenkörpern
positionierte Schläuche auf den Dosenkörpern fixiert.
Bspw. werden dabei Schrumpfschläuche. Bspw. erfolgt ein Aufschrumpfen
mit Wärme bzw. Dampf in einem Schrumpftunnel. Auf
diese Weise lassen sich kontinuierlich geförderte Metalldosen-Vorformlinge
110 mit Dekorschichten versehen. Bspw. werden Dekorschichten
aus schrumpfbarem Material in einem Schrumpftunnel
in einem Heissluft- bzw. Dampfstrom von annähernd 140 bis 160°C
auf Dosenkörper aufgeschrumpft. Dabei schrumpft der Schrumpfschlauch
respektive die Schrumpffolie auf den Dosenkörper eng
anliegend auf und haftet auf demselben einzig aufgrund einer Adhäsionsverbindung.
Dem Fachmann stehen bei Kenntnis der vorliegenden
Erfindung vielfältige Möglichkeiten der Variation dieses
Positionieren und Anbringens einer Dekorschicht auf Metalldosen
zur Verfügung.
Im optionalen Verfahrensschritt 8 erfolgt ein Bördeln des Dosenhalses
112 bzw. eines unteren Dosenrandes 114. Ein solches Bördeln
eines Dosenhalses 112 erfolgt bspw. bei Behältern mit Dekkel
gemäss Fig. 8 bzw. 10, wie Aerosolbehälter, um so einen Dekkelverschluss
am Dosenkörper anzuformen. Solche Behälter sind
oftmals aber nicht zwingend aus Aluminium als Metall. Ein solches
Bördeln eines Dosenhalses 112 und eines unteren Dosenrandes
114 erfolgt bspw. bei Behältern mit Deckel und Boden gemäss Fig.
16, um so einen Deckelverschluss und einen Bodenverschluss am
Dosenkörper anzubringen. Solche Behälter sind oftmals aber nicht
zwingend aus Stahl als Metall. Fig. 11 zeigt eine Teil einer
beispielhaften Ausführungsform eines Bördels 12 einer Metalldose
11. Fig. 8, 10 bzw. 17 zeigt eine Teil von weiteren beispielhaften
Ausführungsformen eines Bördels 12 einer Metalldose 11. Ein
solches Bördeln des Randes des Dosenhalses 112 der Metalldose 11
bspw. mit einer Bördelvorrichtung 24 in einer Ausführungsform
gemäss Fig. 12 ist dem Fachmann bekannt. Ein Vorteil der vorliegenden
Erfindung ist, dass die Dekorschicht 10 in den eingezogenen
Dosenhals 112 bzw. in den Dosenrand 114 bis in den Bereich
des anzubringenden Bördels 12 reicht und zumindestens bereichsweise
von diesem Bördel 12 überdeckt wird. Bspw. folgt eine Dekorschicht
10 aus aufgeschrumpftem Schrumpfschlauch respektive
Schrumpffolie dieser Umbördelung aufgrund Ihrer Elastizität problemlos.
Um eine allfällige Verletzung der Dekorschicht 10 beim
Umbördeln zu begrenzen, weist die Dekorschicht zumindestens bereichsweise,
dort wo sie an einem anzubringenden Bördel auf der
Metalldose positioniert und angebracht wird, Perforierungen 13
auf. Diese Perforierungen 13 bilden eine Reissgrenze in der Dekorschicht,
derart, dass bei einem allfälligen Einreissen der
Dekorschicht 10 im Bereich des Bördels der Schlauch respektive
die Folie lediglich bis zu einer Perforierung 13 aufreisst.
Durch das Anbringen einer Vielzahl von Perforierungen 13 lassen
sich solche Verletzungen somit minimieren, derart, dass sie vom
Konsumenten nicht als ästhetisch nachteilig wahrgenommen werden.
Das Anbringen solcher Perforierungen 13 in Dekorschichten 10
lässt sich auf vielfältige Art und Weise bewerkstelligen. Bspw.
erfolgt das Anbringen solcher Perforierungen 13 beim Bedrucken
und Ablängen der Dekorschichten 10. In der beispielhaften Ausführung
gemäss Fig. 5, 8, 10 bzw. 17 sind Perforierungen 13 als
eine Einfachlinie in einem konstanten Abstand von einem Endbereich
der Dekorschicht 10 angebracht, in der beispielhaften Ausführung
gemäss Fig. 6 sind Perforierungen 13 als zwei zueinander
versetzte Einfachlinien in einem konstanten Abstand von einem
Endbereich der Dekorschicht 10 angebracht. In der beispielhaften
Ausführung gemäss Fig. 11 sind Perforierungen 13 als Muster in
einem Endbereich der Dekorschicht 10 angebracht Solche Perforierungen
13 können mechanisch, bspw. mittels Nadeln in der Dekorschicht
10 erzeugt werden. Dem Fachmann steht es bei Kenntnis
der vorliegenden Erfindung frei, diese Perforierungen 13 in einem
bestimmten Muster, bspw. als Einfach- oder Mehrfachlinie,
oder in einem Wabenmuster, und/oder in einer bestimmten Tiefe,
beispielsweise teilweise und/oder ganz durchgängig und/oder mit
einem bestimmten Durchmesser beispielsweise 0,5 mm in der Dekorschicht
10 anzubringen.
Im optionalen Verfahrensschritt 9 werden die mit Bördeln 13 versehenen
Metalldosen 11 verpackt. Die Metalldosen 11 können leer
bzw. mit einem Gut gefüllt und mit einem Deckel bzw. mit einem
Deckel und Boden versehen verpackt werden.
Fig. 13 zeigt die traditionelle Wertschöpfung bei der Herstellung
von Metalldosen, wo bei einem Metalldosen-Hersteller bspw.
der Dekorschichten-Druck und das Aufbringen der Dekorschichten
auf Metalldosen-Vorformlinge mit nicht eingezogenem Dosenhals
erfolgt. Als Zulieferer dienen der Designer vom Dekor und der
Folien- und Schlauch-Lieferant von unbedruckten Folien bzw.
Schläuchen. Die Metalldosen werden zu einem Metalldosen-Abfüller
geliefert, dort abgefüllt und gelangen in den Handel zum Endverbraucher.
Die Verwendung von separat herstellbaren Dekorschichten, die in
einem einfachen, raschen Verfahrensschritt an Metalldosen positioniert
und nur über Adhäsionskraft mit verbunden sind, erlaubt
einen schnellen Produktewechsel beim Metalldosen-Abfüller, wie
in Fig. 14 und 15 an zwei beispielhaften Wertschöpfungen gezeigt.
In einer ersten Phase werden unbedruckte Metalldosen-Vorformlinge
bei einem Metalldosen-Hersteller hergestellt und zu
einem Metalldosen-Abfüller geliefert und dort gelagert und/oder
beim Metalldosen-Hersteller gelagert. Auch werden von einem Folien-
und Schlauch-Lieferanten unbedruckte Folien bzw. Schläuche
zu einer Dekorschicht-Druckerei und/oder zum Metalldosen-Abfüller
geliefert. In einer zweiten Phase werden diese unbedruckten
Metalldosen-Vorformlinge "just-in-time" mit Dekorschichten
versehen, der Dosenhals bzw. der untere Dosenrand optional
gebördelt und die Metalldosen mit einem Gut abgefüllt,
verschlossen und verpackt.
Es liegt somit ein System vor, dass aus einem in einer ersten
Phase hergestellten Metalldosen-Vorformling 110 mit einem undekorierten
Dosenkörper 111 mit verengtem Dosenhals 112 und aus
einer vorgängig mit einem Dekor 100 versehene Dekorschicht 10
vorzugsweise aus schrumpfbaren Material besteht und welches System
einen Applikator 22 umfasst, um Dekorschicht 10 am Dosenkörper
111 zu positionieren.
Diese "just-in-time" Herstellungsverfahren beim Metalldosen-Abfüller
auf der Basis von vorfabrizierten, beim ihm gelagerten
undekorierten Metalldosen-Vorformlingen erlaubt ein schnelles
Reagieren auf einmalige Ereignisse, ein personifiziertes, direktes
1:1 Marketing sowie eine Vorbereitung auf zukünftige Trends.
Dies erlaubt eine Produktionssteuerung beim Herstellen von Metalldosen.
Insbesondere erlaubt dies ein Start der ersten und
zweiten Phase von Verfahrensschritten per Marketingentscheid.
Die zwei beispielhaften Wertschöpfungen gemäss Fig. 14 und 15
zeigen, wie per Marketingentscheid ein bestimmtes Dekor eines
Designers ausgewählt und in der Dekorschicht-Druckerei und/oder
beim Metalldosen-Abfüller Dekorschichten hergestellt wird. Ein
solcher Marketingentscheid erfolgt bspw. in einem Verkaufs- respektive
einem Marketingbüro. Der Marketingentscheid manifestiert
sich darin, dass bspw. per Knopfdruck "gut zum Druck" das
bestimmte, gewählte Dekor aus einem Speicher geladen und bspw.
per Distanz in die Dekorschicht-Druckerei und/oder zum Metalldosen-Abfüller
gesendet wird, wo die Dekorschichten hergestellt
bspw. gedruckt und beim Metalldosen-Abfüller auf den Metalldosen-Vorformlingen
angebracht werden. Dieses Senden per Distanz
erfolgt bspw. in einem elektronischem Netzwerk per Internet sehr
rasch und mit geringem Aufwand. Per Marketingentscheid erfolgt
der Start der zweiten Phase von Verfahrensschritten. Auch erfolgt
optional per Marketingentscheid eine entsprechende Konditionierung
der in diesen Metalldosen abzufüllenden Güter, bspw.
werden diese ebenfalls "just-in-time" speziell eingefärbt, mit
einem speziellen Aroma versehen, usw. Die optional mit einem gebördelten
Dosenhals bzw. einen gebördelten unteren Dosenrand
versehenen Metalldosen werden mit einem Gut abgefüllt, mit Dekkeln
bzw. mit Deckel und Boden versehen und verpackt, so dass
das fertige Produkte sehr rasch im Handel beim Endverbraucher
lanciert werden kann. Auch kann so Kundenwünsche nach kleinen
und individuell gestalteten Aufträgen ohne Kompromisse bei Qualität
und Profit nachgekommen werden. All dies erfolgt kostengünstig
und verschafft Wettbewerbsvorteile.