TennisschlägerTennis racket
Die Erfindung betrifft einen Tennisschläger.The invention relates to a tennis racket.
Tennis erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist bereits zu einem Breitensport geworden .Tennis is becoming increasingly popular and has already become a popular sport.
Nicht nur Anfänger müssen dabei die Erfahrung machen , daßNot only beginners have to experience that
Tennis ein ausgesprochen schwieriger Sport ist . Vor allem das Erlernen der richtigen Schlägerhaltung , Schlägerführung und die Einnahme der stets richtigen Stellung zum Ball erfordert ein langjähriges Training. Nicht nur Anfänger begehen dabei immer wieder den Fehler, daß sie den Ball weder im Zentrum desTennis is an extremely difficult sport. Above all, learning how to hold the racket correctly, how to use the racket and always being in the correct position in relation to the ball requires many years of training. Not only beginners make the mistake again and again that they do not hit the ball in the center of the
Schlägers noch im Bereich des sog . "Sweet Spot" treffen und dabei zusätzlich häufig auch den Schläger leicht verdreht halten und führen , so daß in nicht beabsichtigter Weise der Ball im Sinne eines leichten "Topspins" oder eines "Slices" getroffen , aber auf- grund der sonst fehlerhaften Schlägerhaltung ins Netz oder zu hoch ins "Aus" geschlagen wird .
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, einen Tennisschläger zu schaffen , der eine dem Schläger immanente Tendenz zur richtigen Schlägerhaltung und -ausrichtung quer zur Flugbahn des Balles aufweist .Racket still in the area of the so-called Hit "sweet spot" and, in addition, often keep and hold the racket slightly twisted so that the ball is hit unintentionally in the sense of a light "topspin" or "slice", but due to the otherwise faulty racket position in the net or hit too high. It is therefore an object of the present invention to provide a tennis racket which has a tendency toward correct racket hold and orientation which is inherent in the racket and transverse to the trajectory of the ball.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im kennzeich¬ nenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen gelöst . Vor¬ teilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprü¬ chen angegeben .The object is achieved according to the features specified in the characterizing part of claim 1. Advantageous embodiments of the invention are specified in the subclaims.
Durch die vorliegende Erfindung wird auf verblüffende Art und Weise ein Tennisschläger geschaffen , der sowohl für Turnier- oder Vereinsspieler als auch für ungeübtere Spieler und sogar Anfänger eine deutlich erkennbare Tendenz zur besseren und korrekteren Schlägerführung aufweist. Dies ist dadurch begründet , daß derThe present invention surprisingly creates a tennis racket which has a clearly recognizable tendency towards better and more correct racket management for tournament or club players as well as for inexperienced players and even beginners. This is because the
Schläger durch geeignete Weise so gebildet und/oder geformt ist, daß der Schwerpunkt des Schlägerkopfes versetzt zur verlängerten Griff achse liegt. Mit anderen Worten ist also der Schläger durch die asymmetrische Anordnung des Gewichtszentrums des Schläger- kopfes versetzt zur verlängerten Griffachse in einer bestimmtenRacket is formed and / or shaped in a suitable manner so that the center of gravity of the racket head is offset from the extended grip axis. In other words, the asymmetrical arrangement of the center of weight of the club head means that the racket is offset from the extended grip axis in a certain one
Richtung ausgerichtet und vor allem stabilisiert . Dies bewirkt , daß alle Schläge sehr viel leichter zu kontrollieren sind. Da der Schwerpunkt der Schlagfläche, also des Schlägerkopfes in der richtigen Schlägerhaltung unterhalb der Verlängerung der Griff- achse liegt, wird nämlich durch die Schwerkraft der Schläger quasi stabilisiert , da ihm die Tendenz zur senkrechten Ausrich¬ tung der Schlagfläche innewohnt. Diese Ausrichtungstendenz ist auch , ohne den Schläger anzusehen , unmittelbar beim Halten des Schlägers am Handgriff spürbar , so daß der Spieler die Schlag- fläche hierdurch nicht nur schneller stabilisieren , sondern eben auch leichter kontrollieren kann . Schließlich kommt der Spieler bei der dadurch unterstützten natürlichen Handgelenkstellung bei tieferen Bällen mit dem Schlägerkopf besser unter den Ball . Vor allem aber weist der erfindungsgemäße Schläger gegenüber her- kömmlichen Lösungen eine sehr viel größere Drehstabilität
auf , und zwar auch dann , wenn der Ball nicht im Zentrum des Schlägerkopfes , also der Schlagfläche getroffen wird. Die exzen¬ trische Anordnung des Gewichtsschwerpunktes schafft eine gewisse höhere Trägheit aber nur im Hinblick auf eine unerwünschte Verdrehung des Schlägers bei nicht optimal getroffenem Ball , wodurch die gewünschte Erhöhung der Drehstabilität bewirkt wird, und zwar unabhängig davon , mit welcher Schlägerkopfhälfte der Ball geschlagen wird.Directed and above all stabilized. This makes all shots much easier to control. Since the center of gravity of the club face, that is to say the club head in the correct club position, lies below the extension of the handle axis, the club is virtually stabilized by the force of gravity, since it has the tendency to align the club face perpendicularly. This tendency towards alignment can also be felt directly without holding the racket by the handle, so that the player can not only stabilize the striking surface faster, but also control it more easily. Finally, with the natural wrist position supported by this, the player gets better under the ball with the club head at deeper balls. Above all, however, the racket according to the invention has a much greater rotational stability than conventional solutions on, even if the ball is not hit in the center of the club head, i.e. the club face. The eccentric arrangement of the center of gravity creates a certain higher inertia but only with regard to an undesired twisting of the racket when the ball is not hit optimally, which brings about the desired increase in rotational stability, regardless of which club head half the ball is hit with.
Obgleich der erfindungsgemäße Schläger mit zur verlängerten Griffachse versetzt liegendem Schwerpunkt des Schlägerkopfes durch eine asymmetrische Schlägerform oder durch eine einseitige Gewichtsverteilung oder nachträgliche einseitige Anbringung von zusätzlichen geringen Gewichten gebildet sein kann , so ist in einer bevorzugten Ausführungsform eine Lösung vorgesehen , in der die Schlägerkopfachse leicht versetzt oder geneigt zur verlänger¬ ten Griff achse zu liegen kommt , um dadurch den Schwerpunkt des Schlägerkopfes und der Spielfläche seitlich zur verlängerten Griff achse versetzt anzuordnen. Geringfügige Neigungswinkelabwei- chungen sind ausreichend. Der Effekt kann durch eine asymmetri¬ sche Schlagflächenform oder durch die bereits erwähnte zusätz¬ liche asymmetrische Gewichtsverteilung unterstützt werden. Eine asymmetrische Gewichtsverteilung in Form eines zusätzlich notwen¬ digen asymmetrisch verteilt vorgesehenen oder angebrachten Ge- wichtes führt allerdings zu einer geringfügigen Gewichtserhöhung des Schlägers insgesamt, was von manch einem Spiel vielleicht weniger bevorzugt wird.Although the racket according to the invention with the center of gravity of the racket head offset from the extended grip axis can be formed by an asymmetrical racket shape or by a one-sided weight distribution or subsequent one-sided attachment of additional low weights, a solution is provided in a preferred embodiment in which the racket head axis is slightly offset or lies inclined to the extended grip axis, thereby to offset the center of gravity of the club head and the playing surface laterally to the extended grip axis. Slight deviations in the inclination angle are sufficient. The effect can be supported by an asymmetrical face shape or by the already mentioned additional asymmetrical weight distribution. However, an asymmetrical weight distribution in the form of an additionally necessary asymmetrically distributed or provided weight leads to a slight increase in the weight of the racket as a whole, which is perhaps less preferred by some games.
Darüber hinaus soll angeblich auch schon ein ähnlich wie ein Bummerang fast rechtwinklig abgewinkelter Tennisschläger für extreme Topspin-Schläge vorgeschlagen worden sein . Ziel dieser extremen Konstruktion von um etwa 90° zueinander ausgerichteter Schlägerkopf-Längsachse zur Griff achse war es , eine fast peit¬ schenartige Schlagbewegung zur Erzielung eines Top-Spin-Schlages zu ermöglichen , bei der der Schlägerkopf in Längsrichtung über den Ball gezogen wird.
Abgesehen davon , daß die verlängerte Griff achse den Schlägerkopf dann nicht mehr schneidet , ist ein derartiger Schläger nicht an¬ satzweise mit einem in der vorliegenden Erfindung vorgeschlage¬ nen Schläger vergleichbar, da mit einer derartig extremen Winkel-
für normale Spiegel , Anfänger, bis hin zu Turnier¬ spielern ein übliches Tennisspiel nicht möglich ist.In addition, a tennis racket that is angled almost at right angles, similar to a boomerang, is said to have been proposed for extreme topspin shots. The aim of this extreme construction of the longitudinal axis of the racket head aligned with respect to one another to the grip axis was to enable an almost whip-like stroke movement to achieve a top-spin stroke, in which the racket head is pulled longitudinally over the ball. Apart from the fact that the extended grip axis then no longer cuts the club head, such a club is not at all comparable to a club proposed in the present invention, since with such an extreme angle for normal mirrors, beginners, up to tournament players, a normal tennis game is not possible.
Weitere Vorteile , Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend aus den anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im einzelnen :Further advantages, details and features of the invention result below from the exemplary embodiments illustrated with the aid of drawings. The individual shows:
Figur 1 : eine Seitenansicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Tennisschlägers mit geneigter Schlagkopf fläche;Figure 1: a side view of a first embodiment of a tennis racket according to the invention with an inclined striking head surface;
Figur 2 : ein zweites Ausführungsbeispiel in Seitendarstellung mit zur verlängerten Griffachse versetzt liegender zentraler Schlägerkopf achse;FIG. 2: a second exemplary embodiment in a side view with the central racket head axis offset to the extended grip axis;
Figur 3 : ein drittes Ausführungsbeispiel mit asymmetrischerFigure 3: a third embodiment with asymmetrical
Schlägerkopfgestaltung ; undClub head design; and
Figur 4 : ein viertes Ausführungsbeispiel mit asymmetrischerFigure 4: a fourth embodiment with asymmetrical
Gewichtsverteilung .Weight distribution.
In den Figuren ist ein Tennisschläger mit einem Griff 1 , einem Schlägerkopf 3 mit entsprechender Schlagfläche gezeigt. Die Be¬ spannung ist der Übersichtlichkeit halber nicht zeichnerisch dargestellt. Der Griff 1 geht in einen V-förmigen Schaft 9 über, über den der in der Regel mit dem Schaft 9 einstückige Rahmen 7 des Schlägerkopfes 3 gehalten wird.In the figures, a tennis racket with a handle 1, a racket head 3 with a corresponding club face is shown. For the sake of clarity, the covering is not shown in the drawing. The handle 1 merges into a V-shaped shaft 9, via which the frame 7 of the club head 3, which is generally integral with the shaft 9, is held.
Wie aus der Ausführungsform gemäß Figur 1 hervorgeht , ist die die Symmetrieachse bildende Schlägerkopf-Längsachse 11 geneigt zur verlängerten Griff achse 13 angeordnet , so daß der Schläger
kopf-Schwerpunkt 15 zur verlängerten Griffachse 13 versetzt zu liegen kommt. Die Abweichung kann derart sein, daß der obere Scheitelpunkt 17 des Schlägerkopfes 3 zur verlängerten Griffachse 13 in einem Bereich von 1 cm bis 10 cm, vorzugsweise aber um weniger als 8 cm, 6 cm, vor allem 5 cm oder bis 4 cm liegt. EinAs can be seen from the embodiment according to FIG. 1, the axis of symmetry forming the racket head longitudinal axis 11 is inclined to the extended grip axis 13, so that the racket Head center of gravity 15 comes to lie offset to the extended handle axis 13. The deviation can be such that the upper apex 17 of the club head 3 to the extended grip axis 13 is in a range of 1 cm to 10 cm, but preferably less than 8 cm, 6 cm, especially 5 cm or up to 4 cm. On
Bereich von mehr als 1 cm bis 3 cm, insbesondere um 1,5 cm bis 2,5 cm ist bevorzugt. Bei einer derartigen Anordnung weicht die SchlägerkopfLängsachse 11 von der Griffachse 13 in einem Winkel von mehr als 2° und weniger als 30°, vor allem aber weniger als 20°, 16°, 14° oder vor allem 12° zur Griffachse 13 ab. Der bevorzugte Winkelbereich sollte aber über 4°, 6° oder vor allem 8° liegen, so daß ein optimaler Bereich zwischen 8° bis 12° bei einem im Schaftbereich liegenden Winkelschnittpunkt liegt. Aus der Darstellung gemäß Figur 1 ist ersichtlich, daß der Schnittpunkt bzw. die "Knickstelle", in der die verlängerte Griff achse 13 sich mit der geneigten Schlägerkopf-Längsachse 11 schneidet, im mitt¬ leren Bereich des Schaftes 9 liegt. Diese "Knickstelle" kann bevorzugt in einem Bereich von 1/10 bis 8/10 ausgehend vom Schlägerkopf 3 liegen, bevorzugt in einem Bereich von um 4/10 der gesamten Schaftlänge. Von daher kann auch der Abstand vom oberen Scheitelpunkt 17 bis zur verlängerten Griffachse 13 unter Umständen sogar bis auf 0,4 cm oder 0,5 cm, 0,6 cm oder gar 0,8 cm absinken. Optimale und maximale Werte von weniger als 3,5 cm, 3 cm und insbesondere auch 2,6 cm, 2,2 cm und 2 cm führen häufig schon zu einem optimalen Schlag- und Spielverhalten.A range of more than 1 cm to 3 cm, in particular around 1.5 cm to 2.5 cm, is preferred. In such an arrangement, the racket head longitudinal axis 11 deviates from the grip axis 13 at an angle of more than 2 ° and less than 30 °, but especially less than 20 °, 16 °, 14 ° or especially 12 ° to the grip axis 13. However, the preferred angular range should be above 4 °, 6 ° or above all 8 °, so that an optimal range is between 8 ° and 12 ° at an angle intersection in the shaft area. It can be seen from the illustration according to FIG. 1 that the point of intersection or the "kink" at which the extended grip axis 13 intersects with the inclined longitudinal axis 11 of the club head lies in the central region of the shaft 9. This “kink” can preferably be in a range from 1/10 to 8/10 starting from the club head 3, preferably in a range of around 4/10 of the entire shaft length. Therefore, the distance from the upper vertex 17 to the extended handle axis 13 may even decrease to 0.4 cm or 0.5 cm, 0.6 cm or even 0.8 cm. Optimal and maximum values of less than 3.5 cm, 3 cm and in particular also 2.6 cm, 2.2 cm and 2 cm often already lead to optimal beating and playing behavior.
In bestimmten Fällen kann unter Umständen sogar eine Winkelab¬ weichung von nur 1° und mehr zwischen der Schlägerkopflängs¬ achse 11 und der Griff achse 13 ausreichend und günstig sein. Mit anderen Worten kann auch ein optimaler Winkelbereich unterhalb von 12°, vor allem auch bei geübten Spielern bis maximal 11°, 10°, 9°, 8°, 7°, 6° oder sogar weniger als 5° oder 4° optimal sein. Mit anderen Worten sind in bestimmten Fällen nur geringste Winkelabweichungen günstig, da dann der Schläger einem her- kommlichen Schläger sehr sehr nahekommt und gleichwohl noch die erfindungsgemäßen Vorteile aufzeigt.
Schließlich kann die Schnitt- oder "Knickstelle" zwischen der Schlägerkopflängsachse 11 und der Griffachse 13 so zu liegen kommen , daß der Schnittpunkt bevorzugt außerhalb der Schläger¬ kopf-Bespannung liegt , vielleicht etwa in dem Bereich vom Schlägerkopfrahmen bis zum halben Abstand bis zum Beginn desIn certain cases, an angular deviation of only 1 ° or more between the racket longitudinal axis 11 and the grip axis 13 may be sufficient and cheap. In other words, an optimal angle range below 12 ° can also be optimal, especially for experienced players up to a maximum of 11 °, 10 °, 9 °, 8 °, 7 °, 6 ° or even less than 5 ° or 4 °. In other words, only slightest deviations in angle are favorable in certain cases, since then the racket comes very close to a conventional racket and nevertheless still shows the advantages according to the invention. Finally, the intersection or "kink" between the longitudinal axis 11 of the racket and the handle axis 13 can be such that the point of intersection is preferably outside of the racket head covering, perhaps in the range from the racket head frame to half the distance to the beginning of the
Griffes 1.Handle 1.
Wie aus der Darstellung auch ersichtlich ist, schneidet die verlängerte Griffachse 13 nicht nur die Spielfläche des Schlä- gerkopfes 3 , sondern vor allem auch noch den sog . "Sweet Spot"As can also be seen from the illustration, the extended grip axis 13 not only cuts the playing surface of the club head 3, but above all also the so-called. "Sweet spot"
19.19th
Natürlich kann der Schnittpunkt zwischen der Schlägerkopf-Längs¬ achse 11 und der Griff achse 13 auch an beliebig anderer Stelle, selbst innerhalb der Schlagfläche liegen.Of course, the point of intersection between the longitudinal axis 11 of the club head and the handle axis 13 can also lie at any other point, even within the face.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 ist die Schlägerkopf- Längsachse 11 parallel zur Griff achse 13 ausgerichtet , liegt aber versetzt zu dieser. Es handelt sich bei dem Ausführungsbeispiel 2 also um den Sonderfall , bei dem der Schnittpunkt zwischen derIn the embodiment shown in Figure 2, the racket head longitudinal axis 11 is aligned parallel to the handle axis 13, but is offset from this. Embodiment 2 is therefore a special case in which the intersection between the
Schlägerkopf-Längsachse 11 und der Griffachse 13 über den Griff 1 nach unten hin ins Unendliche wandert, bis die Schlägerkopf- Längsachse 11 zur Griff achse 13 parallel zu liegen kommt . Gerade aus diesem Ausführungsbeispiel wird deutlich , daß der Winkel zwischen der Schlägerkopf-Längsachse 11 zur Griffachse 13 belie¬ big klein und sogar 0° werden kann , wenn nämlich der Schnitt¬ punkt zunehmend weiter ins Unendliche nach hinten hinaus über das Ende des Griffes gelegt wird, so daß noch ein ausreichender seitlicher Versatz der Schlägerkopflängsachse 11 zur Griffachse 13 im Bereich der Schlagkopf-Fläche , also der Bespannungsfläche er¬ zielt wird. Insoweit wird auf die Abstandswerte zwischen Scheitel¬ punkt 17 zur verlängerten Griff achse 13 , wie oben ausgeführt , Be¬ zug genommen. Vor allem in diesem Ausführungsbeispiel kann die untere Grenze der Abweichung des Scheitelpunktes 17 zur verlän- gerten Griffachse 13 noch geringer werden und beispielsweise bis
auf 0 , 4 cm oder gar 0 , 3 cm oder 0 , 2 cm als unterster Wert absin¬ ken. Der Abstand der Achsen kann beispielsweise unter 4 cm , vorzugsweise unter 3 cm , vor allem unter 2 , 5 cm , 2 cm oder 1 ,5 cm liegen. Ein Versatz beginnt von 0 , 5 cm aufwärts , vor allem um 0 , 75 cm oder bis 1 cm sind voll ausreichend, um eine dieRacket head longitudinal axis 11 and the grip axis 13 migrates downwards to infinity via the handle 1 until the racket head longitudinal axis 11 comes to lie parallel to the grip axis 13. It is clear from this exemplary embodiment in particular that the angle between the longitudinal axis 11 of the club head and the handle axis 13 can be as small as desired and even 0 ° if the intersection point is placed further and further infinitely beyond the end of the handle , so that a sufficient lateral offset of the racket longitudinal axis 11 to the grip axis 13 in the area of the striking head surface, that is to say the covering surface, is achieved. To this extent, reference is made to the distance values between apex 17 to the extended handle axis 13, as explained above. In this exemplary embodiment in particular, the lower limit of the deviation of the apex 17 from the extended grip axis 13 can become even lower, for example up to decrease to 0.4 cm or even 0.3 cm or 0.2 cm as the lowest value. The distance between the axes can be, for example, less than 4 cm, preferably less than 3 cm, especially less than 2.5 cm, 2 cm or 1.5 cm. An offset starts from 0.5 cm upwards, especially around 0.75 cm or up to 1 cm is fully sufficient to achieve the
Drehstabilität wie auch eine die korrekte Ausrichtung des Schlägerkopfes unterstützende Wirkung zu erzielen .To achieve rotational stability as well as an effect supporting the correct alignment of the club head.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist der Schlägerkopf 3 asymmetrisch gestaltet . Durch die asymmetrische Gestaltung liegt der Schlägerkopf-Schwerpunkt 15 bei ansonsten weder geneigter noch versetzt zur Griffachse 13 liegender Schlägerkopf-Längsachse 11 ebenfalls versetzt zur Griff achse 13. Auch hierdurch werden die gewünschten Effekte erzielt.In the embodiment shown in Figure 3, the club head 3 is asymmetrical. Due to the asymmetrical design, the club head center of gravity 15 is at an otherwise neither inclined nor offset to the handle axis 13, the club head longitudinal axis 11 is also offset to the handle axis 13. This also achieves the desired effects.
Auch bei dem asymmetrisch gestalteten Schlägerkopf gemäß Figur 3 wird aber eine im wesentlichen runde und knickfreie Schläger¬ kopf-Rahmengestaltung bevorzugt , die im wesentlichen eine oval- förmige Außenkontur ergibt.In the asymmetrically designed racket head according to FIG. 3, however, an essentially round and kink-free racket head frame design is preferred, which essentially results in an oval-shaped outer contour.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 ist ein an sich übli¬ cher Tennisschläger gezeigt. Dieser weist jedoch asymmetrisch am Schlägerkopf-Rahmen 7 verteilte zusätzliche Gewichte 21 auf , die durch entsprechende Einarbeitung von anderen schwereren Mate- rialien oder durch eine Schlägerverdickung oder durch zusätz¬ liche nachträgliche Anbringung von Gewichten 21 erzielt werden können . Auch hierdurch kommt der Schwerpunkt 15 des Schläger¬ kopfes 3 , wie dargestellt , zur Griff achse 13 versetzt zu liegen .In the exemplary embodiment according to FIG. 4, a tennis racket which is conventional per se is shown. However, the latter has additional weights 21 distributed asymmetrically on the racket head frame 7, which can be achieved by appropriate incorporation of other heavier materials or by thickening a racket or by additional attachment of weights 21. This also causes the center of gravity 15 of the racket head 3, as shown, to be offset from the handle axis 13.
Die vor allem anhand der Figuren 3 und 4 gemachten Vorschläge können auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 und 2 ergänzend mitangewandt werden , d. h . , daß die asymmetrische Schlägerkopfhaltung und/oder die asymmetrische Gewichtsverteilung auch bei den Ausführungsbeispielen gemäß Figur 1 und 2 einzeln oder gemeinsam verwirklicht sein kann .
Selfrst bei asymmetrischem Schlägerkopf gemäß Figur 3 kann zu¬ sätzlich auch noch eine asymmetrische Gewichtsverteilung er¬ gänzend hinzukommen , wie anhand von Figur 4 verdeutlicht ist.The suggestions made above all with reference to FIGS. 3 and 4 can also be used additionally in the exemplary embodiment according to FIGS. 1 and 2; H . that the asymmetrical racket head posture and / or the asymmetrical weight distribution can also be implemented individually or together in the exemplary embodiments according to FIGS. 1 and 2. Even in the case of an asymmetrical racket head according to FIG. 3, an asymmetrical weight distribution can additionally be added, as is illustrated by FIG. 4.
Es wird abschließend angemerkt , daß die gewichtsmäßige Schwer¬ punktverlagerung weg von der verlängerten Griffachse 13 selbst bei der geneigten oder versetzt liegenden Schlägerkopfhaltung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 oder 2 als in kein- ster Weise unangenehm empfunden wird, sondern daß trotz dieser asymmetrischen Anordnung die Schlagpräzision , die richtigeIt is finally noted that the shift in the center of gravity away from the extended grip axis 13, even in the inclined or offset racket head position according to the exemplary embodiment according to FIG. 1 or 2, is in no way perceived as unpleasant, but that despite this asymmetrical arrangement, the Impact precision, the right one
Schlaghaltung und vor allem die Drehstabilität in nicht vorher¬ sehbarer Weise deutlich gegenüber bisherigen bekannten Tennis¬ schlägern verbessert wird.Strike posture and above all the rotational stability is significantly improved in an unforeseeable manner compared to previously known tennis rackets.
Bei dem erfindungsgemäßen Tennisschläger muß also der Schläger¬ kopf nur eine geringe Abweichung von der verlängerten Griffachse bevorzugt nach Art eines leicht geneigten Schlägerkopfes auf¬ weisen . Dabei können die vom Handgriff aus gabelförmig ausein¬ andergehenden und zum Schlägerkopfrahmen führenden beiden Ste- ge geringfügig unterschiedlich lang oder leicht unterschiedlich gekrümmt ausgebildet sein. Der Schlägerkopf selbst ist dabei be¬ vorzugt symmetrisch . Der so gebildete Schlägerkopf weist deshalb zu herkömmlichen , völlig symmetrisch zur verlängerten Griff achse ausgebildeten Tennisschlägern nur geringfügige Unterschiede auf , die von vielen optisch fast nicht wahrgenommen werden. Dies hat vor allem Vorteile auch beim Aufschlag und beim Volley , wo zu große Abweichungen nicht gewünscht werden. Trotz der gegebenen¬ falls nur sehr geringen abweichenden Unterschiede von den bisher bekannten symmetrischen Tennisschlägern bietet aber der erfin- dungsgemäße Tennisschläger deutlichere Vorteile in der Handha¬ bung , im S-chlag und im Schlaggefüge, wobei eine höhere Treffge¬ nauigkeit und ein sauberer Schlag unterstützt werden .
In the tennis racket according to the invention, therefore, the racket head only has to have a slight deviation from the extended grip axis, preferably in the manner of a slightly inclined racket head. In this case, the two webs diverging from the handle in a fork shape and leading to the racket head frame can be of slightly different lengths or slightly differently curved. The club head itself is preferably symmetrical. The racket head formed in this way therefore has only slight differences from conventional tennis rackets which are designed completely symmetrically to the extended grip axis and which are almost not perceptible by many. This has advantages above all when it comes to serve and volley, where excessive deviations are not desired. In spite of the possibly only very slight differences from the previously known symmetrical tennis rackets, the tennis racket according to the invention offers clearer advantages in handling, in the S-stroke and in the striking structure, whereby a higher accuracy and a clean stroke support become .