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DE9417660U1 - Instrumententräger - Google Patents

Instrumententräger

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Publication number
DE9417660U1
DE9417660U1 DE9417660U DE9417660U DE9417660U1 DE 9417660 U1 DE9417660 U1 DE 9417660U1 DE 9417660 U DE9417660 U DE 9417660U DE 9417660 U DE9417660 U DE 9417660U DE 9417660 U1 DE9417660 U1 DE 9417660U1
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DE
Germany
Prior art keywords
instrument carrier
carrier according
instruments
frame
bracket
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9417660U
Other languages
English (en)
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Hupfer Metallwerke GmbH and Co KG
Original Assignee
Hupfer Metallwerke GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Hupfer Metallwerke GmbH and Co KG filed Critical Hupfer Metallwerke GmbH and Co KG
Priority to DE9417660U priority Critical patent/DE9417660U1/de
Publication of DE9417660U1 publication Critical patent/DE9417660U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/26Accessories or devices or components used for biocidal treatment
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B50/00Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers
    • A61B50/20Holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B90/00Instruments, implements or accessories specially adapted for surgery or diagnosis and not covered by any of the groups A61B1/00 - A61B50/00, e.g. for luxation treatment or for protecting wound edges
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B50/00Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers
    • A61B2050/005Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers with a lid or cover
    • A61B2050/0051Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers with a lid or cover closable by rotation
    • A61B2050/0056Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers with a lid or cover closable by rotation about a lateral axis in the lid plane
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B50/00Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers
    • A61B2050/005Containers, covers, furniture or holders specially adapted for surgical or diagnostic appliances or instruments, e.g. sterile covers with a lid or cover
    • A61B2050/0067Types of closures or fasteners
    • A61B2050/007Locking clamps

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Public Health (AREA)
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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

Firma HUPFER Metallwerke GmbH & Co., Dieselstr. 20, 48653 Coesfeld
"Instrumententräger"
5
Die Neuerung betrifft einen Instrumententräger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Instrumententräger sind beispielsweise aus der DE 35 34 896 A1 bekannt.
Die einzelnen Instrumententräger ermöglichen das Einlegen von Instrumenten, wobei nachteilig ist, daß die Instrumente nicht von oben in ihrer Lage fixiert werden. Lediglich bei der Verwendung sehr hoher Siebkörbe können mehrere gleichartige Instrumen
tenträger übereinander gestapelt werden, so daß hierdurch ggf. eine gewisse Fixierung der eingelegten Instrumente durch den jeweils oberen Instrumententräger ermöglicht wird.
Bei Verwendung eines einzigen Instrumententrägers in einem
hohen Siebkorb ist eine Festlegung der Instrumente jedoch nicht möglich. Auch bei Verwendung mehrerer Instrumententräger übereinander werden die obersten Instrumente ebenfalls nicht fixiert. Zwar können Fixiermittel an der Innenseite des Deckels eines Siebkorbes vorgesehen sein, jedoch ist dabei nachteilig,
daß dies eine präzise Anpassung zwischen Siebkorb und Instrumententrägern erfordert sowie jeweils die Verwendung sämtlicher für einen Siebkorb vorgesehenen Instrumententräger. Zudem können Beschädigungen des Siebkorbes, z. B. Ballen, die sichere Festlegung der Instrumente gefährden.
Weiterhin ist bei den bekannten Instrumententrägern eine Beschädigung der Instrumente nicht ausgeschlossen, wenn die Instrumententräger innerhalb des Siebkorbes beweglich sind, wenn sie z. B. nicht genau an die Innenmaße des jeweiligen
Siebkorbes angepaßt sind.
•&ogr; . ·
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Instrumententräger dahingehend zu verbessern, daß eine sichere Festlegung der Instrumente innerhalb des Instrumententrägers einerseits und eine sichere Festlegung des In-
strumententräges auch in unterschiedlich ausgebildeten Siebkörben andererseits ermöglicht wird.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Ausgestaltung gemäß dem kennzeichnenden Teil des An
spruchs 1 gelöst.
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, bei dem Instrumententräger einen Haitebügel bzw. Klemmbügel vorzusehen, der die in die Auflagemulden eingelegten Instrumente sicher in
ihrer Lage fixiert. Bewegungen der Instrumente und damit Beschädigungen der Instrumente können auf diese Weise verhindert werden.
Zudem schlägt die Erfindung vor, eine Befestigungsmöglichkeit
für den Instrumententräger im Siebkorb vorzusehen, so daß auch eine Beschädigung der Instrumente ausgeschlossen werden kann, die durch eine Bewegung des komplett mit den Instrumenten bestückten Instrumententrägers innerhalb des Siebkorbes auftreten könnte.
Durch diese Befestigungsmittel ist eine Festlegung des Instrumententrägers in jedem beliebigen Siebkorb möglich, so daß nicht spezielle Anpassungen der Abmessungen des Instrumententrägers an die Innenabmessungen eines Siebkorbes erfor
derlich sind, um den Bewegungsspielraum des Instrumententrägers innerhalb des Siebkorbes zu beschränken. Zudem bietet ein derart am Siebkorb festgelegter Instrumententräger keine Möglichkeit für eine Höhenbeweglichkeit, so daß auch ein einziger Instrumententräger in einem hohen Siebkorb sicher festliegt.
&igr; ·
Vorteilhaft kann der Haltebügel an seiner Unterseite weich und nachgiebig ausgebildet sein ebenso wie die Aufnahmemulden selbst. Auf diese Weise wird eine möglichst schonende Behandlung der Instrumente bewirkt und ein Verkratzen der Instrumente verhindert.
Der Instrumententräger kann preisgünstig hergestellt und einfach aufgebaut sein, indem er einen im wesentlichen rechteckigen Rundrahmen umfaßt, dessen beiden Längsseiten die Aufnahmemulden aufweisen. Der Haltebügel, der oberhalb der Auf
nahmemulden angeordnet ist, kann sich über zwei Streben an dem im wesentlichen rechteckigen Rahmen abstützen und beispielsweise mittig zwischen den beiden Reihen von Aufnahmemulden angeordnet sein.
Der Haltebügel kann grundsätzlich so angeordnet sein, daß er ein klemmendes Einschieben der Instrumentengriffe in die Aufnahmemulden ermöglicht. Vorteilhaft jedoch kann der Haltebügel schwenkbeweglich oder ganz entfernbar ausgebildet sein, so daß er zum Einlegen bzw. zur Entnahme der Instrumente
entfernt werden kann bzw. in eine Freigabestellung verschwenkt werden kann. Hierdurch wird die Handhabung beim Beschicken und Entladen des Instrumententrägers erleichtert, und zudem kann der Instrumententräger so ausgebildet werden, daß problemlos auch Instrumente unterschiedlicher Größe, beispiels
weise mit unterschiedlichen Griffdurchmessem, innerhalb desselben Instrumententrägers gehalten werden können.
Eine preisgünstige und funktionssichere Ausgestaltung des Instrumententrägers kann dadurch erreicht werden, daß die beiden Streben säulenartig ausgebildet sind, und daß sie in ihrem oberen Bereich Kreuzschlitze aufweisen, welche zur Aufnahme des Haltebügels und senkrecht aus dem Haltebügel vorstehender Riegeistifte dienen. Wenn zudem seitlich an beiden Stützen Sperrhaken zur Festlegung der Riegelstifte vorgesehen sind, so
kann wahlweise eine der beiden Verriegelungen geöffnet wer-
den und der Haltebügel an dieser Seite hochgeschwenkt werden, wobei die andere Seite des Haltebügels den Schwenkpunkt ausbildet, oder es können wahlweise beide Verriegelungen geöffnet werden, so daß der Haltebügei komplett entnommen werden kann.
Die Kontaktelemente, die mit den Instrumenten in Berührung kommen, nämlich die Unterseite des Haltebügeis und die Aufnahmemulden, können vorteilhaft aus einem weichen Kunststoff bestehen, wobei dieser in Form von Kunststoffprofilen geformt
sein kann. Eine leichte Auswechselbarkeit dieser Kunststoffelemente kann ohne Werkzeug dadurch ermöglicht sein, daß diese Kunststoffprofile Ausnehmungen aufweisen, welche entsprechende Vorsprünge an dem übrigen Instrumententräger umgreifen.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Dabei ist in der Zeichnung ein neuerungsgemäßer Instrumententräger in perspektivischer Ansicht dargestellt und insgesamt mit 1 bezeichnet. Der In
strumententräger 1 besteht im wesentlichen aus einem Rahmen 2, zwei Streben 3 und einem Haltebügel 4.
Dabei ist der Rahmen 2 im wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei die beiden Stirnseiten 5 die Streben 3 tragen und wobei die beiden Längsseiten 6 Vorsprünge 7 aufweisen, welche von Ausnehmungen 8 eines Kunststoffprofils 9 umfaßt werden. Das Kunststoffprofil 9 weist einen im wesentlichen Y-förmigen Querschnitt auf, wobei die beiden unteren Flanken die Ausnehmungen 8 ausbilden, und wobei der obere Steg eine Vielzahl
von Aufnahmemulden 10 zur Aufnahme der Instrumente ausbildet.
Die Kunststoffprofile 9 sind an den Längsseiten 6 mit Hilfe der Vorsprünge 7 und der Ausnehmungen 8 so befestigt, daß sie
schnell und problemlos und ohne die Zuhilfenahme eines Werk-
5· · • ·
zeugs zum Reinigen entfernt bzw. ausgewechselt werden können.
Unterhalb der Stirnseiten 5 sind Schrauben 11 erkennbar, mit denen der gesamte Instrumententräger 1 innerhalb eines Sieb
korbes an dessen üblicherweise gelochtem oder gitterartig ausgebildeten Boden befestigt werden kann, ggf. unter Verwendung entsprechend groß dimensionierter Unterlegscheiben. Auf diese Weise ist eine sichere Festlegung nicht nur der Instrumente selbst zwischen den Aufnahmemulden 10 und dem Haltebügel 4
möglich, sondern auch eine sichere Festlegung des gesamten ggf. bestückten Instrumententrägers 1 innerhalb eines Siebkorbes, so daß Bewegungen und Beschädigungen an den Instrumenten ausgeschlossen sind.
Die Streben 3 sind säulenartig ausgebildet und weisen in ihrem oberen Bereich jeweils einen Kreuzschlitz 12 auf, der eine Längsnut 14 in Längsrichtung des Rahmens 2 sowie eine Quernut 15 umfaßt. Der Haltebügel 4 umfaßt ein Flacheisen und erstreckt sich mit seinen dementsprechend flach ausgebildeten
beiden Enden in die beiden Längsnuten 14 der Streben 3. Riegelstifte 16 bewirken eine Festlegung des Haltebügels 4 in den beiden Streben 3, so daß der Haltebügel 4 gegen jede horizontale Verschiebung gesichert ist. Eine vertikale Beweglichkeit des Haltebügels 4 wird durch zwei Sperrhaken 17 an
den beiden Streben 3 verhindert, wobei diese Sperrhaken 17 eine Federlasche 18 aufweisen. Die Sperrhaken 17 selbst liegen abgeflachten Bereichen der Streben 3 an, welche im übrigen einen runden Querschnitt aufweisen. Die Federlaschen 18 hintergreifen die Kante, an der der abgeflachte Bereich in die
gerundete Kontur der Streben 3 übergeht.
Die Sperrhaken 17 weisen weiterhin eine Handhabe 19 auf, die auf einfache Weise dadurch herstellt ist, daß für den Sperrhaken 17 ein entsprechend abgewinkeltes und gebogenes Blech
verwendet wird, welches sowohl die Federlasche 18 als auch die Handhabe 19 ausbildet.
In seiner Riegelstellung wird der Haltebügel 4 dadurch festgelegt, daß beide Riegelstifte 16 durch die Sperrhaken 17 festge
legt sind. Anschließend kann wahlweise einer der beiden Sperrhaken 17 geöffnet werden, so daß der zugeordnete Riegelstift 16 freigegeben wird. Der Haltebügel 4 kann dann verschwenkt werden, wobei der andere, durch den anderen Sperrhaken 17 festgelegte Riegelstift 16, die Schwenkachse für den Haltebügel
4 bildet. Zur Bedienungserleichterung kann wahlweise der eine oder der andere Sperrhaken 17 gelöst und somit die Schwenkrichtung des Haltebügels 4 bestimmt werden. Zudem können beide Sperrhaken 17 gelöst werden, so daß der Haltebügel 4 insgesamt abnehmbar ist und einen besonders leichten Zugang
zu den instrumenten ermöglicht.
Der Haltebügel 4 umfaßt ein weiches etwa X-förmig ausgestaltetes Kunststoffprofil 20, welches auf die gleiche Weise an dem metallischen Teil des Haltebügels 4 befestigt ist,
wie die Kunststoffprofile 9 an den Längsseiten 6 des Rahmens 2. Nach unten ist das Kunststoffprofil 20 in Form von zwei Stegen verlängert, die jeweils eine Vielzahl von Einschnitten aufweisen, so daß sich insgesamt eine nahezu besen- oder bürstenartige Unterseite des Kunststoffprofils 20 und damit des ge
samten Haltebügels 4 ergibt. Diese besen- oder bürstenartige Ausgestaltung ermöglicht eine besonders gute Nachgiebigkeit und Anpaßbarkeit der Unterseite des Haltebügels 4 zur Anpassung an die in die Aufnahmemulden 10 eingelegten Instrumente.
Es können daher Instrumente mit unterschiedlichsten Durch
messern sicher gehalten werden.
Eine grundsätzliche Höhenanpassung zur Anpassung an einen grundsätzlich verwendeten Durchmesserbereich der Instrumente kann dadurch erfolgen, daß mit Hilfe von Unterlegscheiben oder
Zwischenstücken die Streben 3 in einem einstellbaren Abstand
am Rahmen 2 befestigt werden, so daß insgesamt die Höhe des Instrumententrägers 1 variiert werden kann.
An Stelle der rein beispielhaft dargestellten Schrauben 11 können andere Klemm- oder Befestigungsmittel vorgesehen sein,
um den instrumententräger 1 am Siebkorb festzulegen.
So kann beispielsweise zugunsten eines besonders flach ausgebildeten Siebkorbes und insbesondere zugunsten eines flachen Abstandes des Siebkorb-Bodens zu der Verpackung vor
gesehen sein, anstelle der dargestellten Schrauben 11 eine flache Scheibe vorzusehen, die unterhalb des Siebkorb-Bodens angeordnet werden kann und von der aus sich ein vertikaler Stift durch das Gitter des Siebkorb-Bodens nach oben erstreckt. Die Streben 3 weisen dementsprechend eine Bohrung auf, in welche
sich der Stift erstreckt.
Grundsätzlich kann dabei der Stift als Gewindestift ausgebildet sein und die Bohrung der Strebe 3 ein Innengewinde aufweisen, so daß die flache Scheibe mitsamt dem zugeordneten Stift von
unten durch den Boden des Siebkorbes in die Strebe 3 des Instrumententrägers 1 eingedreht werden kann.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Stift lediglich in seinem unteren Bereich mit einem Außengewinde zu versehen und mit Hilfe einer Mutter den Rahmen 2 des Instrumententrägers 1 am Siebkorb-Boden festzulegen. Der obere Bereich des Stiftes kann gewindelos ausgebildet sein und von einer entsprechend ebenfalls gewindelosen Bohrung der Strebe 3 aufgenommen werden. Dabei kann eine Klemmschraube, beispielsweise in Form einer Madenschraube, vorgesehen sein, um die Strebe 3 in einstellbarer Höhe am Stift festzulegen, so daß eine Höhenverstellbarkeit des Haltebügels 4 oberhalb der Aufnahmemulden 10 gegeben ist. Eine einfache und beiderseits gleichmäßige Höheneinsteilbarkeit des Haltebügels 4 kann dadurch bewirkt
werden, daß Distanzscheiben vorgesehen sind, die für die
eigentliche Höheneinstellung der Streben 3 Sorge tragen, so daß die Klemmvorrichtung, beispielsweise die erwähnte Madenschraube, lediglich zur Fixierung der Strebe 3 in der durch die Anzahl der Distanzscheiben gewählten Höhe dient. 5
Das dargestellte Ausführungsbeispiel weist sowohl an der Halteschiene 4 als auch im Bereich der Aufnahmemulden 10 Kunststoffprofile aus weichem Kunststoff, beispielsweise Silikon, auf. Diese Kunststoffprofile können einfach und problemlos sowie sehr kostengünstig gewechselt werden. Sie eignen sich auf
grund ihrer Weichheit insbesondere zur Festlegung hochsensibler Instrumente.
Robustere Instrumente können vorteilhaft dadurch festgelegt werden, daß an der Unterseite des Haltebügels 4 metallische Federelemente vorgesehen sind, wobei die Aufnahmemulden durch einen Wellendraht ausgebildet sein können. Bei einer derartigen Ausbildung wird eine sehr sichere Festlegung der Instrumente ermöglicht und gleichzeitig eine sehr gute Möglichkeit zur Reinigung des Instrumententrägers ohne Hohlräume oder Spalten gegeben. Zudem weisen derartig metallische Elemente zur Festlegung der Instrumente im normalen Betrieb keinerlei Verschleißerscheinungen auf, so daß der Instrumententräger 1 nicht gepflegt oder gewartet werden muß, wie dies beispielsweise beim Austausch von Kunststoffprofilen der Fall ist.

Claims (15)

  1. "Instrumententräger" Schutzansprüche:
    20
    instrumententräger für zu sterilisierende Instrumente, mit nach oben offenen Aufnahmemulden für die Instrumente, wobei mehrere Aufnahmemulden nebeneinander angeordnet sind und zwei Reihen von Aufnahmemulden im Abstand voneinander an einem gemeinsamen Rahmen angeordnet sind, wobei die Aufnahmemuiden beider Reihen miteinander fluchten, gekennzeichnet durch einen Haltebügel (4) für die Instrumente der oberhalb der beiden Reihen von Aufnahmemulden (10) angeordnet ist sowie durch Befestigungsmittel (Schrauben 11) zur Festlegung des Instrumententrägers (1) an einem Desinfektions- bzw. Sterilisations-Siebkorb.
  2. 2. Instrumententräger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (4) an seiner Unterseite nachgiebig ausgebildet ist.
    •2 · ·
  3. 3. Instrumententräger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulden (10) nachgiebig ausgebildet sind.
  4. 4. Instrumententräger nach einem der vorhergehenden An
    sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) im wesentlichen rechtwinklig ausgebildet ist, wobei an dessen beiden Längsseiten (6) die Aufnahmemulden (10) vorgesehen sind und an dessen Stirnseiten (5) vertikale Streben (3) vorgesehen sind, an denen der Haltebügel (4)
    befestigt ist.
  5. 5. Instrumententräger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Haitebügel (4) aus einer Haitestellung zur Fixierung in der in den Auf
    nahmemulden (10) angeordneten Instrumente in eine Freigabestellung beweglich ist, in der die Aufnahmemulden (10) zum Einlegen oder Entnehmen der Instrumente frei zugänglich sind.
  6. 6. Instrumententräger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (3) säulenartig ausgebildet sind und an ihrem oberen Ende jeweils einen Kreuzschiitz (12) aufweisen, wobei der Haltebügel (4) in seinen beiden Endbereichen als vertikales Flacheisen ausgebildet ist,
    welches zumindest an einem Ende einen horizontalen Riegelstift (16) aufweist.
  7. 7. Instrumententräger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich an zumindest einer Strebe (3) ein
    Sperrhaken (17) angeordnet ist, der den Riegelstift (16) des Haltebügels (4) in dessen Haltestellung festlegt.
  8. 8. instrumententräger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (4)
    von dem Rahmen (2) lösbar ausgebildet ist.
  9. 9. Instrumententräger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Haltebügels (4) und/oder die Aufnahmemulden (10) aus einem weichen Kunststoff bestehen.
  10. 10. Instrumententräger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Haltebügels (4) und/oder die Aufnahmemulden (10) jeweils aus einem Kunststoffprofil (9, 20) bestehen, welches den Haltebügel (4) bzw. Elemente des Rahmens (2) jeweils beidseitig umgreift, wobei am Haltebügel (4) bzw. an dem Rahmen (2) Vorsprünge (7) vorgesehen sind, die sich in Ausnehmungen (8) der Kunststoffprofile (9, 20) erstrecken.
  11. 11. Instrumententräger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Haitebügels (4) Federelemente aus Metall angeordnet sind.
  12. 12. Instrumententräger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulden aus einem wellenförmig verlaufenden Draht gebildet sind.
  13. 13. Instrumententräger nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel flache Scheiben umfassen, die unterhalb des Rahmens (2) angeordnet sind und die mit vertikalen Stiften verbunden sind, welche sich in die Streben (3) erstrecken.
  14. 14. Instrumententräger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte zumindest in ihrem den Scheiben benachbarten Bereich als Gewindestifte ausgebildet sind.
  15. 15. Instrumententräger nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Strebe (3) auf einem
    mit dem Rahmen (2) verbundenen Stift höhenbeweglich geiagert ist und mittels einer Klemmschraube in wählbarer Höhe über dem Rahmen (2) festlegbar ist.
DE9417660U 1994-11-04 1994-11-04 Instrumententräger Expired - Lifetime DE9417660U1 (de)

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DE9417660U DE9417660U1 (de) 1994-11-04 1994-11-04 Instrumententräger

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DE9417660U1 true DE9417660U1 (de) 1995-01-26

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ID=6915675

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9417660U Expired - Lifetime DE9417660U1 (de) 1994-11-04 1994-11-04 Instrumententräger

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