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DE9406686U1 - Sensorgesteuerte Garungseinheit - Google Patents

Sensorgesteuerte Garungseinheit

Info

Publication number
DE9406686U1
DE9406686U1 DE19949406686 DE9406686U DE9406686U1 DE 9406686 U1 DE9406686 U1 DE 9406686U1 DE 19949406686 DE19949406686 DE 19949406686 DE 9406686 U DE9406686 U DE 9406686U DE 9406686 U1 DE9406686 U1 DE 9406686U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
hob
cooking appliance
cooking
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19949406686
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Bosch Siemens Hausgerate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Siemens Hausgerate GmbH filed Critical Bosch Siemens Hausgerate GmbH
Priority to DE19949406686 priority Critical patent/DE9406686U1/de
Publication of DE9406686U1 publication Critical patent/DE9406686U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/004Cooking-vessels with integral electrical heating means
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/68Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
    • H05B3/74Non-metallic plates, e.g. vitroceramic, ceramic or glassceramic hobs, also including power or control circuits
    • H05B3/746Protection, e.g. overheat cutoff, hot plate indicator
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B2213/00Aspects relating both to resistive heating and to induction heating, covered by H05B3/00 and H05B6/00
    • H05B2213/07Heating plates with temperature control means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

Bosch-Siemens Hausgl3rätt§ GmToH * *81669 München, 20.04.1994
Hochstraße 17
ZTP94P610 Thi/hü
Sensorgesteuerte Garungseinheit
Die Erfindung bezieht sich auf eine sensorgesteuerte Garungseinheit, bestehend aus Gargerät, Sensorik und Kochfeld, beispielsweise Glaskeramik-Kochfeld, wobei das Kochfeld aus Materialien mit geringerer Temperaturbeständigkeit als Glaskeramik gefertigt sein kann, wenn es sich um induktive Kochstellen handelt.
Nahrungsmittel-Erwärmungsvorgänge, besonders Garvorgänge in Gargeräten (Kochgeschirren) auf Kochmulden können automatisch ablaufen, wenn die Temperatur des Gargutes während der Erwärmungsphase meßbar ist. Aus diesen Temperaturverläufen kann auf den Fortschritt des Gärungsprozesses geschlossen werden. Die Temperatur des Kochgeschirrbodens entspricht dabei weitgehend den Garguttemperaturen, wenn der Garvorgang die Ankochphase überschritten hat.
Im Stand der Technik sind Bemühungen bekannt, über Messung der Temperatur an Gargeräten, den Garungsvorgang zu steuern, wobei die Temperaturmessung durch unterschiedlich wirkende Sensortechnik erfolgt. So kann beispielsweise Strahlungswär-
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me aufgefangen werden und über eine Thermoelementenkette in elektrische Energie gewandelt werden. Für höhere Temperaturen, beispielsweise für Braten und Fritieren, werden seit einiger Zeit Platinsensoren unter Glaskeramik-Kochplatten angeordnet, womit eine genügend gute Temperaturmessung im eingeschwungenen Zustand ermöglicht ist. Weiterhin ist es Stand der Technik, über Infrarotsensoren Topftemperaturen zu messen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, möglichst gargutnah in einem Gargerät einen Sensor zu plazieren, mit dem auf einfache und zuverlässige Weise direkt oder indirekt die Temperatur des Gargutes gemessen werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß das Gargerät in Wirkungseinheit mit einer kochstellenbezogenen Kochfeldgeometrie ein durch eine Auswerteschaltung temperaturmäßig auswertbares, im Gargeräteboden befindliches, materialmäßig integriertes Sensorelement besitzt, wobei das Sensorelement als Kompaktkapazität ausgeführt ist.
Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt eine sensorgesteuerte Garungseinheit, bestehend aus einem Gargerät 1, einem Gargeräteboden 2, einem Sensorelement 3, einem Glaskeramik-Kochfeld 4, einer Kontaktierung 5, eine Auswerteschaltung 6 und den Ausgang der Auswerteschaltung Der im Gargeräteboden 2 plazierte Sensor 3 ist als Kompaktkapazität ausgeführt und kann eine Schichtkapazität, ein wechselbarer Kondensatorchip oder ein anderweitig fest mit dem Gargerätboden kontakierender Kondensator sein. Falls im Gargeräteboden ein solcher Kompaktkondensator angeordnet wurde, vorzugsweise in mittiger Anordnung, dann ist davon
ZTP94P610
auszugehen, daß das im Boden des Kochgeschirrs eingebrachte Material so stark dielektrisch temperaturabhängig reagiert, daß damit ein gut auswertbarer Temperaturgang des mit der Garguttemperatur korrelierenden Kompaktkondensators gegeben ist. Dabei ist es auch möglich,'in dem Gargeräteboden nichtmetallische Materialeinschlüsse einzubringen, vorzugsweise keramischer oder glaskeramischer Art, die derart dotiert sind, daß sie ihre Dielektrizitäts-Konstante in Abhängigkeit ihrer Temperatur relativ stark ändern. Die Empfindlichkeits-Kennlinien der Dielektrizitätskonstanten geeigneter Keramiken gegen Temperaturänderungen können ein Maximum haben. Dieses Maximum kann bei der Fertigung der Kompaktkapazität bestimmten Temperaturbereichen so zugeordnet werden, daß über das Sensorelement 3 im Gargeräteboden ein optimiertes Regelverhalten hergestellt werden kann.
Wie die Anordnung gemäß der Figur erkennen läßt, ist die frequenzbestimmende Kapazität auf einer Auswerteschaltung 6 geführt, die vorzugsweise eine Schwingkreisanordnung besitzt, wobei eine Frequenzänderung J\ F einer Temperaturänderung J\ T entspricht, die durch die Auswerteeinheit einer Steuerung zugeführt wird. Über die Steuerung wird entsprechend der Ist-Temperatur im Gargeräteboden 2 die Energiezufuhr geregelt.
Gegenüber dem Stand der Technik verbinden sich mit der dargestellten Lösung folgende Vorteile:
- Weder Kochgeschirr noch Kochmulde enthalten bewegliche Teile,
- weder Kochgeschirr noch Kochmulde enthalten Teile, die als zusätzliche Bedienelemente aufzufassen wären, an oder im Kochgeschirr befindet sich keinerlei Schalt-
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technik, die eine eigene Energieversorgung benötigt, - das Kochgeschirr unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen konventionellen Kochgeschirren.
Daraus ergibt sich, daß dieses Kochgeschirr wie andere benutzt und gereinigt werden kann, auch wenn es auf keiner vorbereiteten Kochstellenstelle plaziert werden sollte.

Claims (3)

ZTP94P610 SCHUTZANSPRÜCHE
1. Sensorgesteuerte Garungseinheit, bestehend aus Gargerät, Sensorik und Kochfeld, beispielsweise Glaskeramik-Kochfeld, wobei das Kochfeld aus Materialien mit geringerer Temperaturbeständigkeit als Glaskeramik gefertigt sein kann, wenn es sich um induktive Kochstellen handelt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gargerät (1) in Wirkungseinheit mit einer kochstellenbezogenen Kochfeldgeometrie ein durch eine Auswerteschaltung (6) temperaturmäßig auswertbares, im Gargeräteboden (2) befindliches, materialmäßig integriertes Sensorelement (3) besitzt, wobei das Sensorelement als Kompaktkapazität (3) ausgeführt ist.
2. Sensorgesteuerte Garungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gargeräteboden (2) eine Schichtkapazität vorzugsweise in mittiger Anordnung, vorhanden ist.
3. Sensorgesteuerte Garungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gargeräteboden (2) ein wechselbarer Kondensatorchip angeordnet ist.
DE19949406686 1994-04-21 1994-04-21 Sensorgesteuerte Garungseinheit Expired - Lifetime DE9406686U1 (de)

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Publications (1)

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DE9406686U1 true DE9406686U1 (de) 1994-06-23

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ID=6907685

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DE19949406686 Expired - Lifetime DE9406686U1 (de) 1994-04-21 1994-04-21 Sensorgesteuerte Garungseinheit

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DE (1) DE9406686U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997016943A3 (de) * 1995-10-30 1997-06-05 Wolfgang Herchenbach Kochsystem

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WO1997016943A3 (de) * 1995-10-30 1997-06-05 Wolfgang Herchenbach Kochsystem

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