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DE9309438U1 - Vorrichtung zur Gewinnung von Warm- und Kochendwasser für einen mobilen Einsatz - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung von Warm- und Kochendwasser für einen mobilen Einsatz

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Publication number
DE9309438U1
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DE
Germany
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water
riser pipe
heating tank
cover
water heating
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DE9309438U
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SCHLAIS WALTER
Original Assignee
SCHLAIS WALTER
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Publication date
Application filed by SCHLAIS WALTER filed Critical SCHLAIS WALTER
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/005Portable or compact beverage making apparatus, e.g. for travelling, for use in automotive vehicles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/54Water boiling vessels in beverage making machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

PATENTANWALT Fasanenstr. 7 DIPL.-ING. WERNER LORENZ 7920 Heidenheim
24.06.1993 Sz/en Akte: SL 2809
Anmelder:
Walter Schiais
Friedrichstr. 16
7 34 3 Kuchen
Vorrichtung zur Gewinnung von Warm- und
Kochendwasser für einen mobilen Einsatz
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewinnung von Warm- und Kochendwasser im mobilen Einsatz nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art.
Bisherige Vorrichtungen zur Gewinnung von Warm- und Kochendwasser werden vorwiegend in Reisebussen zur Zubereitung von Kaffee, Tee, Suppen und heißen Würstchen verwendet, wobei das hierfür benötigte Wasser aus einem speziell für diesen Verwendungszweck vorgesehenen Wassertank entnommen wird, der zusätzlich zu den anderen im Fahrzeug vorhandenen Wassertanks (z.B. für Toilettenspülung) nachgefüllt werden muß. Um lange
Rohr- und Schlauchleitungen zu vermeiden, wird der Tank für die Zubereitung von Getränken und Speisen meistens in der Nähe der sogenannten "Bordküche" installiert, wo er den räumlichen Gegebenheiten des Fahrzeugs angepaßt werden muß. Da diese räumlichen Gegebenheiten meistens beschränkt sind, fällt das Volumen dieses Tanks entsprechend klein aus, weil der vorhandene Platz oft als Stauraum für Kochutensilien oder für das Gepäck der Fahrgäste genutzt wird.
Die derzeit im Einsatz befindlichen Bordküchen bestehen aus einer Kaffeemaschine für ca. 10 bis 40 Tassen und einem Wassererwärmungsbehälter bzw. Kochendwassergerät (Boiler) für 5 bis 10 1 Wasserinhalt. Beide Geräte arbeiten völlig getrennt, d.h. sie besitzen getrennte Ein-/Ausschalter und Heizeinrichtungen. Um das Wasser möglichst schnell erhitzen zu können, sind beide Heizeinrichtungen auf möglichst hohe Leistungen ausgelegt. Aufgrund des meist bei Fahrzeugen verwendeten 24-Volt-Gleichspannungs-Bordnetzes fließen jedoch bei hohen Leistungen auch sehr hohe Ströme (bei einer angenommenen Leistung von 700 W fließt ein Strom von fast 30 A). Um eine Überlastung des Bordnetzes zu vermeiden, muß eine Vorrangfolge zwischen den beiden Geräten durch eine geeignete elektrische Schaltung bestimmt werden, so daß entweder nur Kaffee gekocht oder
nur heiles Wasser entnommen werden kann. Eine gleichzeitige Zubereitung von Kaffee und Tee bzw. eine Entnahme von kochendem Wasser ist bei dieser Anordnung der Geräte ausgeschlossen.
Hinzu kommt noch, da/3 nicht immer nur das Wasser für z.B. eine oder zwei Tassen Tee erhitzt werden kann, sondern es mu/3 das gesamte sich im Kochendwasserbereiter befindliche Wasser erhitzt werden. Somit wird nicht nur unnötig viel Energie verbraucht, sondern es wird, wie bereits erwähnt, auch der Betrieb der Kaffeemaschine länger als unbedingt nötig blockiert.
Da die beiden Geräte vollkommen getrennt voneinander arbeiten und somit auch zwei getrennte Heizeinrichtungen notwendig sind, ist der Platzbedarf der beiden Geräte auch relativ groß. Da die Raumverhältnisse in nahezu allen Fahrzeugen, wie bereits erwähnt, sehr beschränkt sind, stellt dies einen großen Nachteil von bekannten Vorrichtungen dar.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen, insbesondere eine Vorrichtung zur Gewinnung von Warm- und Kochendwasser im mobilen Einsatz zu schaffen, die sehr einfach und kompakt aufge-
-A-baut ist.
Erf indungsgemä/3 wird diese Aufgabe gelöst durch einen Brühbehälter zur Kaffeeerzeugung, der über eine Verbindungsleitung mit dem Wassererwarmungsbehalter verbunden ist, der über den Wasserzulauf mit einer Fahrzeugwasserversorgung verbunden ist.
Da das Wasser zur Bereitung von Kaffee und Tee gleichzeitig in dem Wassererwarmungsbehalter mit der darin angeordneten Heizeinrichtung zur Aufheizung von Wasser erhitzt wird, entfällt die elektrische Vorrangschaltung für die Geräte, und es wird nur soviel heißes Wasser zur Zubereitung von Tee oder Suppen entnommen, wie tatsächlich gebraucht wird; das restliche Wasser kann direkt zur Zubereitung von Kaffee verwendet werden, wodurch eine gunstige Energiebilanz erzielt wird.
Da sowohl das Wasser für den Kaffee als auch das zur Zubereitung von Tee und Suppen benötigte Wasser in nur einem Wassererwarmungsbehalter erhitzt werden, ist die gesamte Vorrichtung einfach und kompakt aufgebaut.
Besonders vorteilhaft ist bei der vorliegenden Erfindung, da/3 die Wasserentnahme nicht mehr aus einem speziell hierfür vorgesehenen Tank erfolgen mu/3, sondern
da/3 die Versorgung direkt aus der Fahrzeugwasserversorgung erfolgen kann, so da/3 für das Fahrzeug gegebenenfalls ein einziger zentraler Tank benötigt wird. Der hierdurch eingesparte Raum in der Bordküche kann somit als Stauraum oder Müllbehälter verwendet werden. Selbstverständlich kann für die erfindungsgemäße Vorrichtung auch ein eigener Tank vorgesehen sein.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 32 und dem nachfolgend anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch die Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 3 einen Schemaplan mit allen Absperrorganen der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Bezugnehmend auf Fig. 1 und 2 wird aus einem hier nicht dargestellten Tank bzw. Wasservorratsbehälter
oder vorteilhafterweise direkt aus der Fahrzeugwasserversorgung Wasser durch eine Armatur 1 geleitet. Hierbei fällt der Druck in einem Leitungssystem der Wasserversorgung ab, wodurch sich eine hier nicht dargestellte Wasserversorgungspumpe einschaltet, um einen vorher festgelegten Druck im Leitungssystem aufrechtzuerhalten. Somit wird Wasser in die erfindungsgemäße Vorrichtung gefördert, ohne da/3 diese eine eigene Pumpeinrichtung enthält.
Wird ein hier nicht dargestellter Wippschalter zum Einschalten der Vorrichtung betätigt, so wird in einem Füllstands-Kontrollbehälter 2, welcher aus zwei Halbschalen aus Kunststoff besteht und mit einer Füllstands-Kontrolleinrichtung 3 versehen ist, überprüft, ob ein niveaugleicher Wassererwärmungsbehälter 4 mit Wasser gefüllt ist. Ist dies nicht der Fall, so wird ein Magnetventil 5 geöffnet und zusätzlich Wasser über eine Schlauch- oder Rohrleitung 6 in den Behälter 2 geleitet. Ist der Behälter 2 gefüllt, schließt die Füllstands-Kontrolleinrichtung 3 das Magnetventil 5 wieder. Die Füllstands-Kontrolleinrichtung 3 ist in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel als Schwimmerschalter 7 ausgeführt. Hierdurch wird gewährleistet, da/3 immer die maximal mögliche Wassermenge erwärmt wird, da aus dem Wassererwärmungsbehälter 4 austre-
tendes heißes Wasser sofort durch kaltes Wasser ersetzt wird.
Das sich in dem Wassererwärmungsbehälter 4 befindliche Wasser wird nun erwärmt. Um eine schnelle Erwärmung des Wassers zu gewährleisten, besteht die Heizeinrichtung in dem ausgeführten Beispiel der Vorrichtung aus zwei getrennten Heizelementen: einem Messingkern 8 mit einer Bohrung und außen befindlichen Rippen, welche immer wieder unterbrochen sind, um einen Durchfluß des Wassers zu ermöglichen, in den eine erste Heizpatrone 9 eingeschoben wird, welche den Messingkern 8 von innen heraus aufheizt, und einer zweiten Heizpatrone 10, die über den Messingkern 8 geschoben wird. Die zweite Heizpatrone 10 ist gegen einen Wärmeverlust der gesamten Heizeinrichtung nach außen hin isoliert.
Alternativ kann auch ein Durchlauferhitzer verwendet werden, bei dem die Heizpatronen durch eine Konstruktion mit aufgelöteten Rohrheizkörpern ersetzt werden.
Auch andere Ausführungen der Heizeinrichtung sind möglich, beispielsweise eine Konstruktion, bei der ein Kupfer- oder Messingrohr wendelförmig um eine Heizeinrichtung geführt ist. Das durch das Kupferrohr fließende kalte Wasser nimmt die Wärmeenergie aufgrund der
sehr großen zur Wärmeübertragung zur Verfügung stehenden Oberfläche schnell auf, so da/? wegen des langen Weges des Wassers durch das Kupferrohr hindurch und der damit verbundenen langen Zeitspanne das Wasser auf eine bezüglich der Energiebilanz sehr vorteilhafte Art und Weise erwärmt wird.
Eine weitere Möglichkeit zum Erwärmen des Wassers ist das Vorsehen eines Tauchsieders im Wasserbehälter, der das Wasser auf eine allgemein bekannte Art erwärmt.
Zwischen dem Messingkern 8 und der zweiten Heizpatrone 10 befindet sich nun ein zylindrischer Raum, in dem sich das zugeführte Wasser aufgrund der großen Oberfläche der eingesetzten Heizpatronen 9,10 rasch erwärmt und wegen seiner geringer werdenden Dichte nach oben steigt. Das kochende Wasser bildet außerdem Dampfblasen, die das sich über der Dampfblase befindende erhitzte Wasser nach oben transportieren. Somit ist keine zusätzliche Pump- oder Fördereinrichtung notwendig, und das Wasser wird entgegen seiner Schwerkraft gefördert. Eine Überlastung der Heizeinrichtung wird durch den Einsatz eines Temperaturwächters 40 und eines Temperaturreglers 41 (s. Fig. 3) vermieden.
Das nach oben steigende warme bzw. heiße Wasser ge-
langt aus dem Wassererwärmungsbehälter 4 in eine Verbindungsleitung, die auch als Steigrohr 11 bezeichnet werden kann. Das Steigrohr 11 dient gleichzeitig als Verteiler. Um ein Abkühlen des Wassers zu verhindern, ist das Steigrohr 11 mit Wärmeisolierungen versehen. Das an einem T-Stück 12 des Steigrohres 11 abzweigende Warmwasser wird über eine Rohr- bzw. Schlauchleitung 44 zur Armatur 1 zurückgeführt, wo es dann mittels eines Absperrhahnes 13 zur Zubereitung von z.B. Tee oder Suppen direkt entnommen werden kann. Hierdurch wird erreicht, da/3 immer nur die tatsächlich benötigte Menge an heißem Wasser entnommen wird, während die nicht benötigte Menge z.B. zum Kaffeekochen benutzt werden kann und somit das gesamte bereits erwärmte Wasser Verwendung findet. Die gesamte eingesetzte Energie kann hier sinnvoll verwendet werden.
Ein Verbindungsstück 14 führt einen Teil des erhitzten Wassers einer Mischbatterie 15 der Armatur 1 zu, zu der auch gleichzeitig eine Leitung aus der Fahrzeugwasserversorgung führt. Diese Mischbatterie 15 befindet sich direkt unter dem Wassererwärmungsbehälter 4 und ist fest mit diesem verbunden. Mit Hilfe von Hähnen 16 und 17 der Mischbatterie 15 läßt sich die Temperatur des zu entnehmenden Wassers durch das Zumischen von kaltem Wasser aus der Fahrzeugwasserversor-
gung zu dem warmen bzw. hei/Jen Wasser steuern. In dem ausgeführten Beispiel der Vorrichtung sind Stellglieder 13, 16 und 17 in der Armatur 1 platzsparend und bedienungsfreundlich zusammengefaßt. Die Entnahme des kochenden Wassers erfolgt über einen Auslauf 18, die Entnahme des Wassers aus der Mischbatterie 15, das z.B. zum Spülen verwendet werden kann, erfolgt über einen Wasserhahn 19.
Auf der Bedienungsseite der Mischbatterie 15 ist ein gekantetes Trägerblech 20 montiert, das im Ausführungsbeispiel als U-Blech ausgeführt ist. Der gesamte Wassererwärmungsbehälter 4 mit einem darauf befestigten Brühbehälter 21 ist somit zum leichten Befüllen mit Kaffeemehl und zum Auswechseln des Kaffee-Filters schwenkbar.
Wird Wasser über die Armatur 1 entnommen, so sinkt der Wasserspiegel in dem Wassererwärmungsbehälter 4, und die Füllstands-Kontrolleinrichtung 3 im Füllstands-Kontrollbehälter 2 öffnet das Magnetventil 5, wodurch kaltes Wasser aus der Fahrzeugwasserversorgung in den Wassererwärmungsbehälter 4 gefördert wird. Befindet sich genügend Wasser in dem Wassererwärmungsbehälter 4, so wird das Magnetventil 5 durch die Füllstands-Kontrolleinrichtung 3 wieder geschlossen. Durch die
Energieaufnahme des Wassers in dem Wassererwärmungsbehälter 4 steigt ein Teil des Wassers nach oben in das Steigrohr 11, wodurch das Niveau in dem Wassererwärmungsbehälter 4 und in der niveaugleichen Füllstands-Kontrolleinrichtung 3 wieder abfällt und neues Wasser aus der Fahrzeugwasserversorgung in den Wassererwärmungsbehälter 4 eingespeist wird.
Durch diese einfache Anordnung erübrigt sich eine aufwendige elektronisch geregelte Füllstandskontrolle und es wird gewährleistet, da/3 sich immer ausreichend Wasser in dem Wassererwärmungsbehälter 4 befindet.
Das heiße Wasser, welches nicht über die Armatur 1 entnommen wird, gelangt wegen seiner geringer werdenden Dichte und der entstehenden Dampfblasen im Steigrohr 11 nach oben in den Brühbehälter 21. Der Brühbehälter 21 weist ein tiefgezogenes Kunststoffbodenteil 22 auf, welches eine Bohrung enthält, durch die das Steigrohr 11 in den Brühbehälter 21 geführt wird. Vorteilhafterweise wird das obere Ende 23 des Steigrohres 11 so gestaltet, da/3 das Kunststoffbodenteil 22 hierauf befestigt werden kann. Außerdem kann auf dem Steigrohr 11 ein topfförmiger Filtereinsatz 24 aus einem nicht rostenden Leichtmetall bzw. einer Leichtmetallegierung befestigt werden, auf dessen rundem Boden
-12-ein Rundfilterpapier und das Kaffeemehl aufliegen.
Der topfförmige Filtereinsatz 24 weist einen Filterdeckel 46 auf, der mit vielen gleichmäßig verteilten Löchern versehen ist. Das obere Ende des Steigrohres 11 steht über den Filterdeckel 46 über, so da/3 das Wasser springbrunnenartig auf den Filterdeckel 46 gefördert wird. Das durch das Steigrohr 11 in den Brühbehälter 21 gelangende Wasser gelangt durch die Löcher hindurch auf das Kaffeemehl, was eine gleichmäßige Verteilung des Wassers auf dem Kaffeemehl zur Folge hat.
Zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für den Brühbehälter 21 und den Filtereinsatz 24 erübrigen sich hierdurch, auch die Montage bei der Fertigung der erf indungsgemäjöen Vorrichtung wird wesentlich erleichtert, und die Vorrichtung kann kostengünstiger hergestellt werden.
In einem Deckelteil 25 des Brühbehälters 21, welches aus einem elastischen Kunststoff besteht und fest mit einer rückwärtigen oder seitlichen Bordküchenwand 26 (s. Fig. 2) verbunden ist, befindet sich ebenfalls eine Bohrung. Diese Bohrung dient als Dunstabzugseinrichtung 27 für die in dem Brühbehälter 21 wegen des
heißen Wassers vorhandenen Dämpfe, so da/3 eine Geruchsbelästigung der Fahrgäste durch unkontrolliert austretende Dämpfe ausgeschlossen ist. Diese Dämpfe werden über ein Winkelanschlußstück und eine Rohrbzw. Schlauchleitung 45 nach außen geführt. Falls notwendig, wird ein Kondensator (z.B. ein Kupferrohr) zum Abkühlen der Dämpfe eingesetzt. Außerdem dient das elastische Deckelteil 25 zur Arretierung des Kaffeebereiters nach dem zum Befüllen mit Kaffeemehl und zum Auswechseln des Filters notwendigen Aus- bzw. Einschwenken des Trägerblechs 20; eine zusätzliche Arretiervorrichtung ist nicht notwendig.
Das durch den Filtereinsatz 24 hindurchgeflossene Wasser sammelt sich in einem in das Kunststoffbodenteil 22 integrierten Auffangbehälter 28 mit einem Absperrorgan 29 im Abfluß und wird dann über eine Schlauchoder Rohrleitung 42 in ein Kaffeeaufnahmegefäß 30 geleitet, dessen Füllstand von einer zweiten Füllstands-Meßeinrichtung 31 kontrolliert wird. Das Kaffeeaufnahmegefäß 30 ist in dem ausgeführten Beispiel als Thermoskanne mit einem abnehmbaren Deckel ausgeführt. Somit wird gewährleistet, daß der Kaffee nicht erkalten kann. Außerdem kann anschließend direkt aus der Kanne serviert werden, und das Herumtragen von Tabletts mit gefüllten Tassen wird überflüssig, auch die
Gefahr des Verschüttens von Kaffee bei Fahrten auf unebenem Untergrund besteht nicht mehr. Alternativ können auch mehrere solcher Kaffeeaufnahmegefäße 30 auf der Konsole angeordnet sein, wobei dann entsprechende Einrichtungen, insbesondere Rohr- und/oder Schlauchleitungen zur Verbindung der einzelnen Gefäße mit dem Brühbehälter 21 vorzusehen sind.
Ist die Thermoskanne gefüllt, so sperrt die zweite Füllstands-Meßeinrichtung 31 den weiteren Zufluß, indem ein Absperrorgan 32 unter dem Brühbehälter 21 und das zweite Absperrorgan 29 hinter dem Auffangbehälter 28 betätigt werden. Somit kann kein weiteres Wasser in die Thermoskanne oder in den Brühbehälter 21 nachfließen, auch aus der Fahrzeugwasserversorgung wird kein weiteres Wasser in den Wassererwärmungsbehälter 4 gefördert, da sich das Niveau in dem Wassererwärmungsbehälter 4 nicht ändert.
Das Kaffeeaufnahmegefäß 30 selbst ist auf einer Konsole 33 angeordnet, welche an einer Bordküchenwand 26 befestigt ist. Die Konsole 33 enthält einen Aufnahmestift 34 für das Kaffeeaufnahmegefäß 30 sowie eine Kugelführung 35, die auf die Konsole 33 montiert ist und deren Weg durch einen Anschlag 36 und eine Zugfeder 37 begrenzt ist. Der obere Teil der Kugelführung 35 ent-
hält eine Abdeckung 38, die in der Einfüllöffnung am oberen Ende des Kaffeeaufnahmegefäßes 30 zentriert wird. Durch diese konstruktiven Maßnahmen kann die Kanne weder umkippen noch herunterfallen, womit bei einem Einsatz im mobilen Bereich, z.B. durch Straßenunebenheiten, immer gerechnet werden muß. Das Kaffeeaufnahmegefäß 30 wird durch die Abdeckung 38 und den Aufnahmestift 34, der in eine öffnung im Boden des Kaffeeaufnahmegefäßes 30 eingreift, auf der Konsole 33 gehalten.
In dieser Abdeckung 38 befindet sich gleichzeitig ein Schlauchanschluß für die Rohr- bzw. Schlauchleitung 42 von dem Brühbehälter 21. Zur Be- und Entlüftung des wärmeisolierten Kaffeeaufnahmegefäßes 30 wird gleichzeitig eine dünne Schlauchleitung in den Brühbehälter 21 zurückgeführt (nicht dargestellt), von wo aus die Luft durch die Dunstabzugsvorrichtung 27 entweicht, so daß sich in der Thermoskanne kein Druck aufbauen kann.
Die Anwesenheit des Kaffeeaufnahmegefäßes 30 auf der Konsole 33 wird durch einen Kontrollschalter 39 (s. Fig. 3) festgestellt. Befindet sich kein Gefäß auf der Konsole 33, so werden von diesem Kontrollschalter die Absperrorgane 29 und 32 betätigt, wodurch kein Kaffee mehr nachfließen kann.
Eine Übersicht über die gesamten Verbindungsleitungen, Schaltelemente und Absperrorgane zeigt schematisch Fig. 3.
Zur Abdichtung der Stöße zwischen den einzelnen Bauteilen werden übliche Dichteinrichtungen (z.B. O-Ringe) verwendet, auf die hier nicht näher eingegangen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANWALT Fasanenstr. 7
    DIPL.-ING. WERNER LORENZ 7920 Heidenheim
    24.06.1993 Sz/en Akte: SL 2809 A
    Anmelder:
    Walter Schiais
    Friedrichstr. 16
    3 Kuchen
    Schutzansprüche
    1. Vorrichtung zur Gewinnung von Warm- und Kochendwasser für einen mobilen Einsatz, insbesondere für Nutzfahrzeuge, Eisenbahnen und Reisemobile mit Niedervoltspannung, mit einer in einem Gehäuse angeordneten Heizeinrichtung, mit einem Wassererwärmungsbehälter, mit einem Wasserzulauf und mit einem Warm-/Kaltwasserauslauf,
    gekennzeichnet durch
    einen Brühbehälter (21) zur Kaffeeerzeugung, der über eine Verbindungsleitung (11) mit dem Wassererwärmungsbehälter (4) verbunden ist, der über den Wasserzulauf (43) mit einer Fahrzeugwasserversorgung verbunden ist.
    -2-
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 die Vorrichtung über separate Pump- oder Fördereinrichtungen mit Wasser versorgt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (11) als Steigrohr ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, da/? eine Füllstands-Kontrolleinrichtung (3) niveaugleich zu einem Wassererwärmungsbehälter (4) angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 die Heizeinrichtung des Wassererwärmungsbehälters (4) zwei Rohrpatronen (9, 10) aufweist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 die innere Rohrpatrone (9) in einen Messingkern (8) eingeschoben ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Messingkern (8) außen befindliche Rippen enthält, welche unterbrochen sind, sowie Bohrungen für eine innere Heizpatrone (9) und für Wasserführungen mit nach außen gehenden Anschlüssen.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 die Heizeinrichtung des Wassererwärmungsbehälters (4) aus einer Konstruktion mit aufgelöteten Rohrheizkörpern besteht.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Wassererwärmungsbehälter (4) direkt auf einer Armatur (1) sitzt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Armatur (1) sowohl einen Absperrhahn für kochendes Wasser (13) als auch eine Mischbatterie (15) enthält.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3,
    -4-
    dadurch gekennzeichnet, da/3 nach bzw. über dem Wassererwärmungsbehälter (4) das Steigrohr (11) angeordnet ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 das Steigrohr (11) gegen Wärmeverluste isoliert ist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, da/3 das Steigrohr (11) als Verteiler des erwärmten Wassers vorgesehen ist.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, da/3 das Steigrohr (11) ein Absperrorgan (32) aufweist.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, da/3 das Steigrohr (11) so ausgeführt ist, da/3 darauf der Brühbehälter (21) mit einer Brühwanne und einem Filtereinsatz (24) befestigbar ist.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet, da/3
    ein Deckel (25) des Brühbehälters (21) diesen dicht abschließt.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
    dadurch gekennzeichnet, da/? der Deckel (25) eine Öffnung als Dunstabzug aufweist.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (25) fest an eine Bordküchenwand (26) montiert ist.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Armatur (1) und der Wassererwärmungsbehälter (4) auf einem beweglichen Trägerblech (20) angeordnet sind.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19,
    dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Wassererwärmungsbehälter (4) fest verbundene Steigrohr (11) und der hiermit verbundene Brühbehälter (21) zusammen mit dem Trägerblech (20) verschwenkbar sind.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Brühbehälter (21) in seinem Ablauf ein Absperrorgan (29) enthält.
    22. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 sich auf einer an einer Bordküchenwand (26) befestigten Konsole (33) mindestens ein Kaffeeaufnahmegefäß (30) befindet.
    23. Vorrichtung nach Anspruch 22,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 zur Überwachung des Vorhandenseins des Kaffeeaufnahmegefäßes (30) auf der Konsole (33) eine Kontrolleinrichtung (39) vorgesehen ist.
    24. Vorrichtung nach Anspruch 22,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Kaffeeaufnahmegefäß (30) wärmeisoliert ist.
    25. Vorrichtung nach Anspruch 22,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Kaffeeaufnahmegefäß (30) durch einen Dorn (34) in der Konsole (33) und eine Abdeckung (38) gehalten ist.
    -7-
    26. Vorrichtung nach Anspruch 25,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 die Abdeckung (38) längs eines Weges verschiebbar ist.
    27. Vorrichtung nach Anspruch 26,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (38) in einer Kugelführung geführt ist.
    28. Vorrichtung nach Anspruch 26,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 der Weg der Abdeckung (38) durch eine Zugfeder (37) und einen Anschlag (36) begrenzt ist.
    29. Vorrichtung nach Anspruch 26,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 die Abdeckung (38) eine zweite Füllstands-Kontrolleinrichtung (31) enthält.
    30. Vorrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 eine Rohrleitung, durch die das zu erwärmende Wasser fließt, wendelförmig um die Heizeinrichtung (4) des Wassererwärmungsbehälters geführt ist.
    31. Vorrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekenn2eichnet, da/3 die Heizeinrichtung (4) des Wassererwärmungsbehälters nach dem Prinzip eines Tauchsieders ausgeführt ist.
    32. Vorrichtung nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 der Filtereinsatz (24) einen Filterdeckel (46) aufweist, der mit einer Vielzahl von über die Oberfläche verteilt angeordneten Löchern versehen ist, wobei das Steigrohr (11) über dem Filterdeckel (46) endet.
DE9309438U 1993-06-25 1993-06-25 Vorrichtung zur Gewinnung von Warm- und Kochendwasser für einen mobilen Einsatz Expired - Lifetime DE9309438U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008003441A1 (en) * 2006-07-07 2008-01-10 Plast 2000 S.R.L. Brewing apparatus and process for making infusions or beverages, particularly espresso

Cited By (3)

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WO2008003441A1 (en) * 2006-07-07 2008-01-10 Plast 2000 S.R.L. Brewing apparatus and process for making infusions or beverages, particularly espresso
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