DE9303719U1 - Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln, in Verpackungsbehälter - Google Patents
Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln, in VerpackungsbehälterInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B5/00—Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
- B65B5/08—Packaging groups of articles, the articles being individually gripped or guided for transfer to the containers or receptacles
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten
Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln in Versandbehälter, mit einer Transporteinrichtung für den Zu- und Abtransport
von Versandbehältern, mit einer Zuführeinrichtung für produktgefüllte Verpackungen und mit einem an die Zuführeinrichtung anschließenden
Übergabeband, welches die flach aufliegenden Verpackungen in die an einer Übergabestelle unterhalb des Übergabebandes vorbeigeführten
Versandbehälter hochkant einbringt. Die Verpackungen werden flachliegend von der Zuführeinrichtung an das Übergabeband übergeben
und anschließend an der Übergabestelle hochkant in die Versandbehälter eingesetzt, die an der Übergabestelle unterhalb des Übergabebandes
vorbeigeführt und dabei jeweils an einer Stirnwand beginnend befüllt werden. Bei den in die Versandbehälter einzubringenden
Verpackungen handelt es sich vornehmlich um flexible Verpackungen oder solche Verpackungen, die hochkant nur eine geringe Standfestigkeit
aufweisen.
Im Rahmen der bekannten Maßnahmen (EP-A 331 210) werden die Verpackungen über ein bogenförmiges Übergabeband in die Versandbehälter
eingebracht, die an der Übergabestelle horizontal zu- und abtransportiert werden. Während des Füllvorganges werden die in den
zu befüllenden Versandbehälter bereits eingesetzten Verpackungen durch ein Stützelement gehalten, welches in den Versandbehälter
eintaucht. Nach Abschluß des Füllvorganges wird das Stützelement herausgezogen und in einen nachfolgenden leeren Versandbehälter
wieder eingesetzt. Auf dem Übergabeband müssen die Verpackungen ferner klemmend fixiert werden. Das Verfahren ist aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Art anzugeben, mit der flexible und wenig standfeste Verpackungen hochkant in die Versandbehälter eingebracht werden
können, und zwar ohne daß in die Versandbehälter während des Füllvorganges eintauchende Stützelemente erforderlich sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Transporteinrichtung
ein die Versandbehälter mitführendes Transportband aufweist, welches im Bereich der Übergabestelle mit einem Gefälle in
Transportrichtung geneigt angeordnet ist. Die Versandbehälter werden in Transportrichtung nach unten geneigt an der Übergabestelle vorbeigeführt
sowie befüllt. Durch die Schräglage der Versandbehälter während des Füllvorganges liegt der in den Versandbehälter bereits
eingebrachte Stapel aus produktgefüllten Verpackungen (Beutelstapel) an der in Transportrichtung vorderen Stirnwand des Versandbehälters
auf und ist an dieser ausreichend abgestützt. Ein Kippen oder Verrutschen des Beutelstapels ist ausgeschlossen. Die produktgefüllten
Verpackungen, beispielsweise Schlauchbeutel, Faltschachtelverpackungen, Blister u. dgl. können ein- oder mehrreihig sowie auch mit seitlicher
Überlappung in die Versandbehälter eingebracht werden.
Die Neigung des Transportbandes ist vorzugsweise betriebsmäßig einstell-
und veränderbar. Zweckmäßigerweise ist auch das Übergabeband in Vorderrichtung mit Gefälle einstellbar. Als Einstellbereich für die
Neigung des Übergabebandes kommt ein Winkelbereich von 0 bis 45° in Betracht. Die Auflageflächen des Transportbandes und des Übergabebandes
schließen in einem stumpfen Winkel aneinander an. Ein kleiner stumpfer Winkel zwischen Transportband und Übergabeband,
vorzugsweise ein Winkel zwischen 90 und 130°, ist für die Übergabe der Verpackungen vorteilhaft.
Das Übergabeband kann mit einer elektronischen Steuerung ausgerüstet
sein, welche durch Steuerung der Vorschubgeschwindigkeit in Abstand
zwischen aufeinanderfolgenden Verpackungen oder den Abstand zwischen
aufeinanderfolgenden Verpackungsgruppen aus geschuppt abgelegten Verpackungen regelt. Eine Ausführungsform der Erfindung sieht
vor, daß auf dem Übergabeband ein Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Verpackungen eingestellt wird, der ausreichend bemessen
ist, um den zu befüllenden Versandbehälter für das Einbringen der jeweils nachfolgenden Verpackung zu positionieren. Das Übergabeband
dient gleichsam einer Synchronisierung zwischen dem Transport der von der Zuführeinrichtung herangeführten Verpackungen einerseits und
dem Zu- und Abtransport der Versandbehälter andererseits. Die Versandbehälter können an der Übergabestelle taktweise mit an den
Füllvorgang angepaßtem Takt oder auch kontinuierlich weiterbewegt werden. Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden
auf dem Übergabeband Verpackungsgruppen aus geschuppt aufeinanderliegenden Verpackungen gebildet, die jeweils eine an die Größe der
Versandbehälter angepaßte Anzahl von Verpackungen umfassen. Die Verpackungen werden geschuppt aufeinanderliegend in den zugeordneten
Versandbehälter eingefächert. Während des Einfächerns werden die Versandbehälter an der Übergabestelle kontinuierlich, mit an den
Übergabevorgang angepaßter Geschwindigkeit kontinuierlich weiterbewegt. Es versteht sich, daß das Transportband einen Antrieb
aufweist, der zweckmäßigerweise elektronisch regelbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten
Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln (Weichbeutel), in Versandbehälter,
Fig. 2 eine weitere Ausführung der in Fig. 1 dargestellten
Vorrichtung.
Zum grundsätzlichen Aufbau der Vorrichtung gehören eine Transporteinrichtung
1 für den Zu- und Abtransport der Versandbehälter 2, eine Zuführeinrichtung 3 für die abzupackenden, mit einem Produkt
gefüllten Beutel 4 und mit einem an die Zuführeinrichtung 3 anschließenden Übergabeband 5. Die Beutel 4 werden flachliegend von der
Zuführeinrichtung 3 an das Übergabeband 5 übergeben und anschließend an einer Übergabestelle 6 hochkant in die Versandbehälter
2 eingesetzt. Die Versandbehälter 2 werden an der Übergabestelle 6 unterhalb des Ubergabebandes 5 vorbeigeführt und dabei jeweils
an einer Stirnwand 7 beginnend befüllt. Dabei können die Versandbehälter 2 taktweise mit an den Füllvorgang angepaßtem Takt oder
auch kontinuierlich mit an den Füllvorgang angepaßter Transportgeschwindigkeit an der Übergabestelle 6 weiterbewegt werden.
Den Figuren entnimmt man, daß die Transporteinrichtung 1 ein die Versandbehälter 2 mitführendes Transportband 8 aufweist, welches
im Bereich der Übergabestelle 6 mit einem Gefälle in Transportrichtung geneigt angeordnet ist. Der Bogenpfeil deutet an, daß die Neigung
des Transportbandes 8 betriebsmäßig einstell- und veränderbar ist. Aufgrund der Schräglage des Versandbehälters 2 an der Übergabestelle
6 liegt der bereits eingebrachte Beutelstapel 9 an der vorderen Stirnwand 7 des Versandbehälters 2 auf und ist dadurch jederzeit
sicher abgestützt. Die Beutel können nicht kippen oder verrutschen. Das Transportband 8 kann als Vakuumband ausgebildet sein
oder Anschlag- bzw. Mitnehmerelemente für die Versandbehälter aufweisen. Das Übergabeband 5 ist in Förderrichtung ebenfalls mit Gefälle
einstellbar, und zwar vorzugsweise in einem Winkelbereich von 0 bis
45°. Übergabe- und Transportband 5, 8 sind so zueinander ausgerichtet, daß die Auflageflächen beider Bänder 5, 8 einen leicht stumpfen
Winkel <-?L , vorzugsweise einen Winkel c^L zwischen 90 und 130°,
einschließen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird auf dem Übergabeband 5 ein Abstand zwischen
aufeinanderfolgenden Verpackungen eingestellt, der ausreichend bemessen ist, um den zu befüllenden Versandbehälter 2 für das Einbringen
der jeweils nachfolgenden Verpackung zu positionieren. Zweckmäßigerweise ist das Übergabeband 5 mit einer elektronischen Steuerung
(nicht dargestellt) ausgerüstet, welche durch Steuerung der Vorschubgeschwindigkeit
den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Verpackungen regelt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 werden auf dem Übergabeband 5
Verpackungsgruppen 10 aus geschuppt aufeinanderliegenden Beuteln 4 gebildet, die jeweils eine an die Größe der Versandbehälter 2
angepaßte Anzahl von Beuteln 4 umfassen. Die Beutel 4 werden geschuppt aufeinanderliegend in den zugeordneten Versandbehälter 2
eingefächert. Dabei wird das Transportband 8 kontinuierlich mit an den Übergabevorgang angepaßter Geschwindigkeit in Transportrichtung
bewegt.
Die Vorrichtungen wurden beispielhaft für das Einbringen von produktgefüllten
Beutelverpackungen erläutert. Es versteht sich, daß die Vorrichtungen auch zum Befüllen anderer, flexibler und nicht standfester
Verpackungen geeignet sind. Die Verpackungen können dabei sowohl ein- als auch mehrreihig, gegebenenfalls auch mit seitlichen
Überlappungen, in die Versandbehälter eingebracht werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln, in Versandbehälter, mit einer
Transporteinrichtung für den Zu- und Abtransport von Versandbehältern, mit einer Zuführeinrichtung für produktgefüllte Verpackungen
und mit einem an die Zuführeinrichtung anschließenden Übergabeband, welches die flach aufliegenden Verpackungen in die an einer Übergabestelle
unterhalb des Übergabebandes vorbeigeführten Versandbehälter hochkant einbringt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transporteinrichtung (1) ein die Versandbehälter (2) mitführendes Transportband (8) aufweist, welches im
Bereich der Übergabestelle (6) mit einem Gefalle in Transportrichtung
geneigt angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung des Transportbandes (8) betriebsmäßig einstell- und veränderbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Übergabeband (5) in Förderrichtung mit Gefälle einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Übergabeband (9) mit einer elektronischen Steuerung ausgerüstet ist, welche durch Steuerung der Vorschubgeschwindigkeit
den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Verpackungen oder den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Verpackungsgruppen aus geschuppt
abgelegten Verpackungen regelt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9303719U DE9303719U1 (de) | 1992-09-02 | 1993-03-13 | Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln, in Verpackungsbehälter |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4228822 | 1992-09-02 | ||
| DE4241440A DE4241440A1 (de) | 1992-09-02 | 1992-12-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln, in Versandbehälter |
| DE9303719U DE9303719U1 (de) | 1992-09-02 | 1993-03-13 | Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln, in Verpackungsbehälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9303719U1 true DE9303719U1 (de) | 1993-05-13 |
Family
ID=27204135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9303719U Expired - Lifetime DE9303719U1 (de) | 1992-09-02 | 1993-03-13 | Vorrichtung zum Einbringen von produktgefüllten Verpackungen, insbesondere von Schlauchbeuteln, in Verpackungsbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9303719U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4447050A1 (de) * | 1994-12-29 | 1996-07-04 | Rovema Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Gegenständen in Sammelbehälter |
| DE10047238A1 (de) * | 2000-09-23 | 2002-04-18 | Frank Gruetzmacher | Befüllungsvorrichtung |
| DE10146790A1 (de) * | 2001-09-22 | 2003-04-24 | Frank Gruetzmacher | Verfahren und Vorrichtung zum Befüllen von quaderförmigen Behältern mit gefüllten Kuverts |
-
1993
- 1993-03-13 DE DE9303719U patent/DE9303719U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE4447050C2 (de) * | 1994-12-29 | 2000-11-09 | Rovema Gmbh | Vorrichtung zum Einbringen von Gegenständen in Sammelbehälter |
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| DE10146790A1 (de) * | 2001-09-22 | 2003-04-24 | Frank Gruetzmacher | Verfahren und Vorrichtung zum Befüllen von quaderförmigen Behältern mit gefüllten Kuverts |
| DE10146790B4 (de) * | 2001-09-22 | 2006-06-08 | Grützmacher, Frank | Vorrichtung zum Befüllen von quaderförmigen Behältern mit gefüllten Kuverts |
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