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DE936375C - Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbestaendigkeit von lackierten Schwarzblechbehaeltern, insbesondere fuer die Nahrungs- und Genuss- mittelkonservierung, einschliesslich deren Teilen und Ausgangsmaterial - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbestaendigkeit von lackierten Schwarzblechbehaeltern, insbesondere fuer die Nahrungs- und Genuss- mittelkonservierung, einschliesslich deren Teilen und Ausgangsmaterial

Info

Publication number
DE936375C
DE936375C DEE415D DEE0000415D DE936375C DE 936375 C DE936375 C DE 936375C DE E415 D DEE415 D DE E415D DE E0000415 D DEE0000415 D DE E0000415D DE 936375 C DE936375 C DE 936375C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
black plate
food
corrosion resistance
parts
preservation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE415D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hoelscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahl & Walzwerke Rasselstein
Original Assignee
Stahl & Walzwerke Rasselstein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stahl & Walzwerke Rasselstein filed Critical Stahl & Walzwerke Rasselstein
Priority to DEE415D priority Critical patent/DE936375C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE936375C publication Critical patent/DE936375C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D3/00Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
    • B05D3/04Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by exposure to gases

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit von lackierten Schwarzblechbehältern, insbesondere für die Nahrungs- und Genußmittelkonservierung, einschließlich deren Teilen und Ausgangsmaterial Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsfestigkeit von lackierten Schwarzblechbehältern, insbesondere solchen für die Nahrungs- und Genußmittelkonservierung, einschließlich deren Teile und Ausgangsmaterial. Die Schwarzblechbehälter sollen geeignet sein, nicht nur bei hohem Druck und hoher Temperatur selbst stark aggressiven Füllgütern Widerstand zu leisten, sondern auch starke mechanische Beanspruchungen auszuhalten. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Korrosionsfestigkeit der lackierten Blechbehälter u. dgl. nicht nur von der Art des verwendeten Lackes, insbesondere seiner Schichtdicke, sondern auch von der Haftintensität abhängt, die zwischen dem Überzug und der Oberfläche des zu überziehenden Metalls, z. B. Schwarzblech, herrscht.
  • Das Verfahren besteht darin, daß man das für die Herstellung der Blechbehälter u. dgl. erforderliche fertig gewalzte Eisenblech (Schwarzblech) oder bereits fertige -Behälter oder deren Teile bei Temperaturen von etwa 65o bis 700° in einer Gasatmosphäre von 3 bis 5 0/0- Kohlendioxyd, 0,5 bis r,5 % Sauerstoff und 5 bis 70/0 Kohlenoxyd, Rest Stickstoff, kurze Zeit (etwa r Minute) erhitzt und dann einen wasserfesten, geschmack- und geruchlosen, bei Kochtemperaturen gegen Atmosphärilien und Füllgüter widerstandsfähigen elastischen Lack aufbringt. Es ist an sich bekannt, Schwarzblech mit einernwiderstandsfähigenLack, insbesondere auch an Stelle der sonst üblichen Vzrzinnung, zu überziehen.
  • Zweckmäßigerweise verwendet man Eisenblech in der Stärke von o,28 mm in Band- oder Tafelform ohne vorheriges Putzen noch mit dem anhaftenden Walzöl.
  • Nach der Erhitzung des Bleches; das zweckmäßigerweise in einem Dürchlaufofen ausgeführt wird, folgt eine schnelle Abkühlung bis auf etwa 40o° in derselben Gasatmosphäre.- Die weitere Abkühlung bis auf Raumtemperatur wird unter Luftabschluß durchgeführt. Um die auf dem Eisenblech befindlichen Verunreinigungen zu entfernen, kann das Blech anschließend durch eine kalte schwache Mineralsäure geführt, dann mit Wasser gewaschen und schließlich getrocknet werden.
  • Zweckmäßig ist es, die nach dem neuen Verfahren erforderliche Wärmebehandlung zusammen mit der Wärmebehandlung vorzunehmen, die zur Rekristallisation des kaltgewalzten Eisenblechs ohnehin erforderlich ist, um eine Wärmebehandlung zu ersparen.
  • Wie Versuche bewiesen haben, eignet sich als Überzuglack für das in der angegebenen Gasatmosphäre erhitzte Blech besonders eine Resolharzlackgrundierung, auf der eine wäßrige Emulsion eines polymerisierten, eine Vinylgruppe oder substituierte Vinylgruppe enthaltenden Esters gegebenenfalls mit eingeschlossenen Pigmenten aufgebracht ist, die wiederum durch eine Polyvinylchloridlackschieht abgedeckt ist. Selbstverständlich müssen die einzelnen Schichten des Überzuglacks je nach dem Auftragen für sich bei entsprechenden Temperaturen ausgehärtet werden.
  • Die aufgebrachte Resolharzlackgrundierung ist bei etwa r8o° einzubrennen. Die Zwischenschicht, die außerordentlich elastisch und erheblich dicker ist als die üblichen Schutzlackillme, ist bei rSo° zu trocknen. Die Deckschicht wird schließlich bei rgo° eingebrannt: Bei mechanischen Beanspruchungen des korrosionsfest gemachten fertig lackierten Blechs oder der daraus hergestellten Behälter oder Behälterteile wirkt die Zwischenschicht puffernd, und im Zusammenwirken. mit der großen Haftintensität der drei Deckschichten auf dem Schwarzblech reißt die Korrosionsschicht selbst bei starken Einbeulungen einer Konservendose, deren Teile oder des Ausgangsstoffes nicht auf, so daß die aggressivsten Bestandteile der Füllgüter nicht unmittelbar mit der Schwarzblechoberfläche in Berührung kommen, wodurch Bombagen entstehen könnten.
  • Den zur Herstellung der einzelnen Lackschichten dienenden Stoffen können noch härtende Zusätze oder Weichmacher zugesetzt werden. Auch durch die Einverleibung eines Pigmentes in die wäßrige Emulsion der Zwischenschicht wird deren Pufferungswirkung erhöht.
  • Um die nachteilige Einwirkung des Lösungsmittels der aus Polyvinylharzlack bestehenden Deckschicht auf die Zwischenschicht zu vermeiden, kann man die Reihenfolge der drei übereinanderliegenden Lagen auch derart vertauschen, daß auf die unmittelbar auf das Schwarzblech aufzutragende Schicht einer Phenolharzlackgrundierung die Polyvinylharzlackschicht aufgebracht und in bekannter Weise getrocknet wird, ehe als äußere Schicht der Auftrag einer wäßrigen Emulsion oder Dispersion eines Polymerisationsproduktes oder Mischpolymerisates von Vinylderivaten und/oder deren Homologen, beispielsweise eines Acrylsäureesters, zu liegen kommt. Die Gesamtwirkung dieser drei Lagen im Zusammenwirken mit dem der Wärmebehandlung ,ausgesetzten Schwarzblech bleibt im übrigen dieselbe, wie die in anderer Reihenfolge verwendeten Schichten. Ein besonderer Vorteil wird durch diese andere Reihenfolge der Schichten noch erreicht, weil die Geschmacksfreiheit der Korrosionsschicht dadurch verbessert wird, daß die Polyvinylharzlackschicht durch die wäßrige Emulsionsschicht verdeckt wird.
  • Die Polyvinylharzlackschicht kann auch nur aus einem Lack bestehen, der auf Basis Acrylsäure allein oder in Verbindung mit härtenden Substanzen, wie Harz, gebildet ist. Statt der wäßrigen Emulsion kann eine wäßrige Dispersion der angegebenen Polymerisate oder deren Homologen oder Polymerisate mit Polyalkoholestern kettenförmiger Dikarbonsäuren auch als Lösungsmittelpolymerisate verwendet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHS: z. Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit von lackierten Schwarzblechbehältern, insbesondere für die Nahrangs- und Genußmittelkonservierung, einschließlich deren Teile und Ausgangsmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß man das für die Herstellung der Blechbehälter erforderliche gewalzte Eisenblech od. dgl. (Schwarzblech) bei Temperaturen von etwa 65o bis 700° in einer Gasatmosphäre von 3 bis 5% Kohlendioxyd, 0,5 bis 1,50/0 Sauerstoff und 5 bis 7 °/o Kohlenoxyd, Rest Stickstoff, kurze Zeit (etwa r Minute) erhitzt und dann in an sich bekannter Weise einen wasserfesten, geschmack- und geruchlosen, bei Kochtemperaturen gegen Atmosphärilien und Füllgüter widerstandsfähigen elastischen- Lack aufbringt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß man das in der Gasatmosphäre erhitzte und darauf abgekühlte Schwarzblech od. dgl. mit einer Grundierung aus Resolharzlack versieht, darauf eine wäßrige Emulsion eines polymerisierten, eine Vinylgruppe oder substituierte Vinylgruppe enthaltenden Esters aufbringt, dem gegebenenfalls Pigmente einverleibt sind, wobei nach dem Trocknen dieser Zwischenschicht schließlich ein Polyvinylchloridlack als Deckschicht aufgetragen wird, der ebenfalls auszuhärten ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht nach Anspruch 2 mit der Zwischenschicht nach dem gleichen Anspruch miteinander vertauscht werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Emulsion oder Dispersion eines Polymerisationsproduktes oder Mischpolymerisates von Vinylderivaten oder deren Homologen oder Polymerisate mit Polyalkoholester kettenförmiger Dikarbonsäuren auch als Lösungsmittelpolymerisate verwendet werden. Angezogene Druckschriften E. Stock, »Technik der neuzeitlichen Lackherstellung«, 1942, SS. 8o6; J. S c h e i b e r , »Chemie und Technologie der künstlichen Harze«, 1943, SS. 2o9 bis 212, 259 und 547 britische Patentschrift Nr. 492 479.
DEE415D 1944-12-21 1944-12-21 Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbestaendigkeit von lackierten Schwarzblechbehaeltern, insbesondere fuer die Nahrungs- und Genuss- mittelkonservierung, einschliesslich deren Teilen und Ausgangsmaterial Expired DE936375C (de)

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DE (1) DE936375C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3074813A (en) * 1957-12-13 1963-01-22 Stahl & Walzwerke Rasselstein Method for the coating of sheets and strips with thermoplastic synthetic high polymers

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB492479A (en) * 1936-08-28 1938-09-21 Interchem Corp Improvements in or relating to methods of coating metal articles

Patent Citations (1)

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