DE923698C - Stahlbetonbalken - Google Patents
StahlbetonbalkenInfo
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- DE923698C DE923698C DEP17250A DEP0017250A DE923698C DE 923698 C DE923698 C DE 923698C DE P17250 A DEP17250 A DE P17250A DE P0017250 A DEP0017250 A DE P0017250A DE 923698 C DE923698 C DE 923698C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/02—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
- E04B5/04—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
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- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
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- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/29—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04C3/293—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being steel and concrete
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Description
- Stahlbetonbalken Die Erfindung betrifft einen Stahlbetonbalken, wie er bei der Errichtung von Gebäuden Verwendung findet, z. B.. zur Herstellung von Betondecken, -dächern, -daohbindern usw. Betondecken werden bisher auch schon aus Fertigteilen, nämlich entsprechend langen Stahlbetonbalken und zwischen diesen eingefügten Betonwerkstücken gebildet. Länge und Querschnitt errechnen sich je nach der aufzunehmenden Belastung. Bisher mußte man daher für jeden Einzelfall errechnete Betonbalken in Lagergrößen vorrätig halten, um sie im Bedarfsfall sofort verwenden zu können. Diese Betonbalken, meistens q. bis 5 m lang, sind infolge der Verwendung von Schwerbeton mit Stahleinlagen so schwer, daß sie in der Regel nur unter Benutzung mechanischer Hilfsmittel, wie Hebegeräte, antransportiert und verlegt werden können. Dies stößt beim Aufbau der zerstörten Städte mitten in den Trümmern auf Schwierigkeiten und erfordert Fachkräfte.
- Diesen geschilderten Schwierigkeiten begegnet die Erfindung dadurch, daß der Stahlbetonbalken sowohl in seiner Länge wie in seiner Breite aus mehreren einzeln tragbaren, brettförmigen, in Abständen mit Querlöchern versehenen Betonteilen zusammengesetzt ist, die an den Stoßstellen in der oberen Zone etwa in der Mittelebene mit konsolförmigen Absätzen derart unterschiedlicher Länge sich aufeinander abstützen, daß ein den Stoß der Zugbewehrungsglieder aufnehmender, mit Beton zu vergießender Leerraum entsteht. Die Betonteile werden in der Querrichtung durch Querriegel verbunden, und zwar vorzugsweise in der Weise, daß die in die Querlöcher eingeführten Querriegel mit Beton vergossen werden. Können .die Querriegel zwar auch aus Stahl bestehen, so werden jedoch vorzugsweise Betonriegel verwendet, die ihrerseits bewehrt sein können.
- Auf diese Weise entstehen Balken, die mühelos. aus vorhandenen Fertigteilen für jeden besonderen Fall der Stützweite und Belastung schnell an der Verlegungsstelle zusammengesetzt werden können. Ein besonderer Vorteil liegt darin, daß die brettförmigen Einzelteile auch bei Hindernissen an der Baustelle bequem zur Verlegungsstelle herangebracht werden können. Zur Zusammensetzung eines Betonbalkens aus diesen Einzelteilen braucht man keine komplizierten Hilfsmittel und keine Fachkräfte. Sie können ohne weiteres auf leichten Hilfsgerüsten zusammengesetzt' werden, wobei Hilfsschalungen mit Zwingen befestigt -werden können, wo es sich darum handelt, ein Abfließen des Vergußbetons aus dem Leerraum an der Stoßstelle zu verhindern. Die Querriegel und die sie aufnehmenden Löcher in den Balkenteilen werden vorteilhaft derart keilförmig ausgebildet, daß man den Querriegel gegen die Lochwandungen verspannen kann, um zusätzlich eine Betonflächenreibung zu gewährleisten, d. h. der Querriegel hat am besten etwa trapezförmgen Querschnitt, indem zwei gegenüberliegende Seitenflächen etwas gegeneinander geneigt sind. In gleicher Weise wird die Wandung der Löcher trapezförmig ausgebildet. Die Betonteile haben an ihren Seitenwänden an den Löchern Rinnen, die sich, sobald zwei solcher brettförmiger Teile aneinanderliegen, zu einem gesühlossenen Kanal ergänzen, durch den die Vergußmasse in den anliegenden Leerraum hineingebracht wird. Zuvor konnte in dieses Loch ein Stab eingeführt werden, um mit Hilfe desselben Schläge auf den Querriegel zu führen und diesen zu verspannen. Der oberhalb und unterhalb des Querriegels verbleibende freie Raum wird dann durch die beiden Zuleitungen hindurch mit Vergußmasse ausgefüllt, und der Querriegel wird dadurch endgültig fixiert.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. i zeigt zwei zu einem Balken zusammengesetzte Schichten aus brettförmigen, im Verband verlegten Teilen für sich allein, Fig.2 einen Querschnitt- durch einen solchen Balken mit darüberliegendem Fußboden in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Teilausschnitt aus Fig. 2 in größerem Maßstab, Fig.4 den Grundriß dazu, Fig. 5 die Ausbildung einer Stoßstelle hinsichtlich der Stahlbewehrung und Fig. 6 einen Querschnitt durch einen bewehrten Keil (Querriegel) in größerem Maßstab.
- Zur Bildung eines Betonbalkens werden fertige brettförmige Betonteile von z. B. 6,5 cm Stärke neben- und hintereinandergelegt, wobei diese Teile in den einzelnen Schichten (Fig. i) gegeneinander im Verband versetzt werden. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig.i besteht die eine Schicht aus drei Teilen i, ja , ib, die andere Schicht aus vier Teilen i, i, ic, rd. Die mittleren Teile i gleichen einander völlig, während die Endstücke ia, ib, rc, id verschiedene Länge und ebene Außenstirnflächen besitzen. An den Stoßstellen müssen die Teile hinsichtlich der in der Zugzone angeordneten, über die Stirnseitenflächen hinausragenden Bewehrungsglieder 2 jeweils miteinander in üblicher Weise vexbügelt werden. An den Stoßstellen sind die Betonteile i, ja bis id konsolförmig ausgebildet, und zwar derart unterschiedlicher Länge, daß als deren Differenz beim Zusammensetzen zweier Betonteile Leerräume für die Aufnahme des Stoßes der -Zugbewehrungsglieder in Form einer Verbügelung oder auch eines Stangenschlosses verbleiben. Die Länge des Leerraumes richtet sich nach den behördlichen Vorschriften, d. h. nach dem Durchmesser der Stahlbewehrungsglieder. Als Beispiel sei angegeben, daß der obere Konsolvorsprung ix 43 cm und der untere Konsolvorsprung iY 3 cm beträgt, so -daß ein, Leerraum von 40 cm Länge entsteht, in dem die aus beiden Enden der Betonbrettteile hervorstehenden Bewehrungsglieder 2 einander überdecken. Dies gilt für Rundstäbe bis io mm Durchmesser. Findet hier in dem Überdeckungsstoß eine Aufnahme der Zugkräfte erst nach Ausgießen des Leerraumes 3 mit Beton und Erhärten desselben statt, so ist für spätere Zeiten eine Verbindung der Bewehrungsglieder durch Spannschlösser oder ähnliche Verbindungsteile zur sofortigen Aufnahme der Zugkräfte vorgesehen. Üblicherweise werden ,die waagerechten und lotrechten Bewehrungen 2, 2a innerhalb des Leerraumes geflochten. Die einzelnen im Verband versetzten Schichten eines solchen Balkens werden durch Riegel 5 aus Beton miteinander verbunden, die in Durchbrechungen 4 der brettförmigen Teile i eingeführt werden. Die Löcher 4 sind ebenso wie die Riegel 5 in ihrem Querschnitt keilförmig bzw. trapezförmig gehalten und in ihrer Höhe größer bemessen als der Querriegel, so daß noch vergießbarer Raum zu seinen beiden Seiten frei bleibt und daher der Querriegel in seiner verspannten Lage endgültig fixiert werden kann. An den Seitenwänden weisen die brettförmigen Betonteile i an den Löchern 4 Rinnen 6 auf, so daß dort zwischen benachbarten Teilen i Kanäle entstehen, durch die hindurch man die Keile 5 mittels in sie eingesteckter Stäbe durch Schläge einzutreiben vermag. Nach Entfernung der erwähnten Stäbe liegen die Kanäle 6 selbst wieder frei, und man ist in der Lage, durch diese den Vergußbeton einzubringen. Der dort eingegossene Beton füllt den noch vorhandenen Hohlraum aus. Auch an den stirnseitigen Stoßstellen, in denen die Stöße der Bewehrungsglieder 2 liegen, werden die Leerräume 3 und auch die Kanäle 6 an dien Stirnseiten unter Verwendung einer nicht dargestellten Hilfsschalung mit Beton ausgefüllt. Bei dem Zusammenbau eines solchen Balkens werden übrigens die brettförmigen Teile i, ja bis id, um i8o° zur späteren Benutzungslage gewendet, dicht nebeneinander verlegt, und zwar so; daß jeweils die Durchbrüche 4 je an gleicher Stelle hintereinanderliegen und die Leerräume 3 nach oben geöffnet sind. Ist das Vergießen mit--Beton an allen Stellen durchgeführt und das Abbinden erfolgt, die Erhärtung kann durch Wärme und Dampfstrahl beschleunigt werden, so ist der Balken verlegungsbereit. Auf ihm kann dann der Fußboden 7 angebracht werdenr.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stahlbetonbalken für die Verwendung zu Bauzwecken, insbesondere bei Decken und Dächern, dadurch gekennzeichnet, daß er in der Länge und in der Breite aus mehreren brettförmigen Betonteilen (i bis id) zusammengesetzt ist, die an den Stoßstellen in der oberen Zone etwa in der Mittelebene mit konsolförmigen Absätzen (ix, iy) derart unterschiedlicher Länge sich aufeinander abstützen, daß ein den Stoß der Zugbewehrungsglieder (2) aufnehmender, mit Beton zu vergießender Leerraum (3) entsteht, und die in der Querrichtung durch vorzugsweise betonvergossene Querriegel (5) verbunden sind. a. Stahlbetonbalken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querriegel (5) und die sie aufnehmenden Löcher (4) sich nach der Bodenseite des Blallcens hin im Querschnitt erweitern. 3. Stahlbetonbalken nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonteile (i bis id) an den Seitenwänden im Bereich der die Querriegel (5) aufnehmenden Löcher (4) Rinnen (6) aufweisen, die als Zuleitung für den einzuführenden Vergußbeton dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17250A DE923698C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Stahlbetonbalken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17250A DE923698C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Stahlbetonbalken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE923698C true DE923698C (de) | 1955-02-21 |
Family
ID=7366449
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17250A Expired DE923698C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Stahlbetonbalken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE923698C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241967B (de) * | 1956-12-07 | 1967-06-08 | Friedrich Bartram Dipl Ing | Verfahren zum Herstellen eines Betonbalkens mit Bewehrung |
-
1948
- 1948-10-06 DE DEP17250A patent/DE923698C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241967B (de) * | 1956-12-07 | 1967-06-08 | Friedrich Bartram Dipl Ing | Verfahren zum Herstellen eines Betonbalkens mit Bewehrung |
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