DE9214638U1 - Belüftungssystem für Fahrzeuge - Google Patents
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Description
HSM 03/92 Belüftungssystem für Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft ein Belüftungssystem für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit
Luftleitungen zur Zufuhr von Frischluft und/oder klimatisierter Luft zum Fahrzeuginnenraum und mit regulierbaren Ausströmern, die am Eintritt der Luftleitungen
vor dem Fahrzeuginnenraum angeordnet sind.
Bislang werden in Fahrzeugen mit gehobener Ausstattung Belüftungssysteme vorgesehen, bei
der Fahrer und Beifahrer jeweils für ihre Fahrzeugseite getrennte Soll-Temperaturwerte
einstellen können. Hierauf wird entsprechend dieser Vorgabe in einer Mischeinrichtung
durch entsprechende Klappensteuerung für jede Fahrzeugseite Frischluft und/ oder Umluft
mit klimatisierter Luft gemischt, wobei durch einen an eine Klimaanlage angeschlossenen
Verdampfer und einen mit diesem in Reihe angeordneten Heizungswärmetauscher je nach
Außentemperatur gekühlte oder erwärmte Luft zur Mischung bereitgestellt wird. Ein solches
Belüftungssystem kommt der individuell sehr unterschiedlich als behaglich empfundenen
Temperaturgestaltung schon stark entgegen, weist jedoch den Mangel auf, daß der einzelne
Fahrgast die für ihn angenehme Temperatur in verschiedenen Zonen, wie Fußraum, Körperbereich und Kopfbereich nicht einstellen kann. Einzeln regulierbare Ausströmer
ermöglichen lediglich eine Einstellung der Ausströmmenge, nicht jedoch der Ausströmtemperatur.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Belüftungssystem derart weiterzuentwickeln,
daß dieses eine individuelle Temperatureinstellung an jedem Ausströmer ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jeder Ausströmer
eingangsseitig an wenigstens zwei Luft verschiedener Temperatur führende Luftleitungen
angeschlossen und mit einer Einstellvorrichtung versehen ist, mittels der die jeder der
Luftleitungen zum Innenraum hin entströmende Luftmenge zu einem Luftgemisch mit in
einem weiten Bereich regulierbaren Anteilen einstellbar ist. Mittels eines derartigen
Belüftungssystems ist eine optimale individuelle Gestaltung des zonalen Raumklimas für
jeden Fahrgast ermöglicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist jeder Ausströmer an eine erste Frischluft führende
Luftleitung und an eine zweite Kalt- oder Warmluft führende Luftleitung angeschlossen. Die
Beschränkung auf zwei Leitungen ermöglicht eine kostengünstige Gestaltung der Ausströmer
und vereinfacht die Verlegung der erforderlichen Luftleitungen, ohne daß ein solches System
wesentliche Komforteinbußen gegenüber einem Dreileitungssystem mit einer Frischluft, einer
Kaltluft und einer Warmluft führenden Luftleitung aufweisen würde.
Bei einer solchen Ausführungsform ist es ferner vorteilhaft, wenn die Einstellvorrichtung
während eines Teils der Regulierbewegung gleichzeitig eine gegenläufig gerichtete Auf- und
Zusteuerung der zwei Luftleitungen ausführt. Eine solche Einstellvorrichtung zeichnet sich
durch einen einfachen Aufbau und eine leichte Bedienbarkeit aus.
Besonders vorteilhaft ist ein Belüftungssystem, bei dem die Einstellvorrichtung von
Drehschiebern gebildet wird, die die Form eines Teils einer Zylindermantelfläche aufweisen
und die in einem zylindrischen Gehäuse drehbar gelagert sind, an dessen Umfang die
Luftleitungen einmünden. Bei einer vorteilhaften Auslegung des von der Zylindermantelfläche des Drehschiebers abgedeckten Umfangswinkels ß, bei der dieser
zumindestens so groß ist, wie die Summe (B1 + ß2) der von den einmündenden Luftleitungen
beanspruchten Umfangswinkel, ist eine vollständige Absperrung beider einmündenden
Luftleitungen ebenso einstellbar wie deren vollständige Öffnung und alle beliebigen
Zwischenzustände.
Ein erfindungsgemäßes Belüftungssystem ist insbesondere vorteilhaft zur dachinnenseitigen
Anbringung über Fahrgastplätzen von Reisebussen einsetzbar, wobei die Luftleitungen durch
zwei Luftkanäle mit geschlossenem Querschnitt gebildet werden, die voneinander beabstandet zu beiden Seiten eines nach unten offenen Kanals angeordnet sind, in dem über
Querkanäle mit jeweils beiden Luftkanälen verbundene Ausströmer für je zwei benachbarte
Fahrgastplätze angeordnet sind. Eine solche Anordnung schafft auf engem Raum eine
hervorragende Möglichkeit der Einstellung einer individuell als behaglich empfundenen
Lufttemperatur durch jeden Reisenden.
Die Ausströmer sind in einer vorteilhaften Weiterbildung mit an sich bekannten Mitteln, wie
Gitterblenden, zur Regulierung der auströmenden Luftmenge ausgerüstet. Mit diesen Mitteln
kann außer der Temperatur auch die Menge und in gewissem Rahmen die Richtung der
ausströmenden Luft an jedem einzelnen Ausströmer beeinflußt werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung anhand der
Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Teilseitenansicht einer Fensterfront eines Omnibusses vom
Mittelgang aus mit einem zur Verdeutlichung in die Zeichenebene
gekippten, Luftkanäle umfassenden Multifunktionsmodul,
gekippten, Luftkanäle umfassenden Multifunktionsmodul,
Fig. 2 einen horizontalen Längsschnitt durch die Luftkanäle der Fig. 1,
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt durch den Innenraum eines
Personenkraftwagens,
Fig. 4 eine Variante eines Ausströmers und
Fig. 5 eine weitere Variante eines Ausströmers.
In Fig. 1 sind mehrere Fahrgastplätze 2 im Innenraum 3 eines Reiseomnibusses 1 schematisch
dargestellt, über denen ein insgesamt mit 4 bezeichnetes Multifunktionsmodul dachinnenseitig befestigt ist. Das Multifunktionsmodul 4 dient zur Komfortversorgung der
Fahrgastplätze 2 und wurde zum Teil in die Zeichenebene nach unten gekippt, um die dort
angeordneten Endeinrichtungen zu zeigen. Neben nicht näher bezeichneten Lautsprechern,
Kopfhöreranschlüssen, Beleuchtungskörpern und Abdunkelungseinrichtungen, wie Sonnenrollos und Vorhängen weist das Multifunktionsmodul 4 zu diesem Zweck unter
anderem zwei Luftkanäle 5 bzw. 6 mit geschlossenem Querschnitt auf, die Luft von
verschiedener Temperatur führen und über Ausströmer 7a, 7b mit dem Fahrzeuginnenraum 3
in Verbindung gebracht werden können. Die Verbindung der Ausströmer 7a, 7b mit den
Luftkanälen 5 bzw. 6 sowie der Aufbau der Ausströmer ist im einzelnen in der Fig. 2 gezeigt.
In Fig. 2 ist erkennbar, daß sowohl der klimatisierte Luft führende Luftkanal 5 mittels eines
Querkanals 8 mit zwei benachbarten, jeweils einem Fahrgastplatz 2 zugeordneten Ausströmern 7a, 7b in Verbindung steht, als auch ein dazu parallel im Abstand verlaufender
Luftkanal 6, der Frischluft führt, mittels eines Querkanals 9. Als klimatisierte Luft wird je
nach Außentemperatur und gewünschter Innenraum-Solltemperatur über einen Verdampfer
einer Klimaanlage gekühlte oder über einen Heizungswärmetauscher erwärmte Luft zugeführt.
Die Ausströmer 7a, 7b umfassen je ein vertikal angeordnetes zylindrisches Gehäuse, in dessen
Mantelfläche in zwei Bereichen die Querkanäle 8 und 9 einmünden. In diesen Gehäusen ist
mit geringfügig kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser des Gehäuses ein Drehschieber 11a bzw. 11b drehbar gelagert, der einem Teil einer Zylindermantelfläche
entspricht. Die Drehschieber 11a bzw. 11b nehmen einen UmfangswinkeljSein, der mehr als
180° beträgt und zumindestens gleich groß ist, wie die Summe der Umfangswinkel R1 der
Zuströmöffnung des Querkanals 9 und ß2 der Zuströmöffnung des Querkanals 8. Diese
Bedingung ist beispielsweise erfüllt, wenn ß einen Winkel von 240° und B1 und B2 jeweils
einen Winkel von 100° einnehmen. Bei dieser Auslegung kann mittels des Drehschiebers 11a
bzw. 11b jeder der Ausströmer 7a, 7b vollständig gegenüber beiden Querkanälen 8 und 9
geschlossen oder vollständig gegenüber beiden geöffnet sein, sowie jedes beliebige
Mischungsverhältnis zwischen 0% und 100% klimatisierter Luft oder 0% und 100% Frischluft
eingestellt werden. Die Zuströmung erfolgt im Beispiel der Fig.2 horizontal über die
Querkanäle 8 bzw. 9, die Abströmung der Luft vom Ausströmer erfolgt vertikal nach unten
(in die Zeichenebene) zum Innenraum.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist ein Personenkraftwagen als Fahrzeug
12 mit einem erfindungsgemäßen Belüftungssystem ausgestattet. Im Bereich vorderhalb
dessen Frontscheibe führen Eintrittsschlitze zu einem ersten Luftkanal 13, durch den
Frischluft von außen kommend über von diesem abzweigende Luftleitungen 13a-d Ausströmern 15a-d zugeleitet wird.
Weitere Eintrittsschlitze führen Luft in einen zweiten Luftkanal 14, der in einer erweiterten
Kammer einen Verdampfer 21 einer Klimaanlage und einen dahinterliegenden Heizungswärmetauscher 22 einer Fahrzeugheizungsanlage zur Abkühlung und/oder
Erwärmung der hindurchgeführten Luft aufweist. Die derart klimatisierte Luft wird über
stromab des Heizungswärmetauschers 22 vom zweiten Luftkanal 14 abzweigende Luftleitungen 14a-d parallel zu den Luftleitungen 13a-d ebenfalls den Ausströmern 15a-d
zugeführt.
Die Ausströmer 15a sind im Fahrzeuginnenraum 16 unterhalb der Frontscheibe an der
Oberseite eines Armaturenbrettes angeordnet. Die Temperatur des aus ihnen ausströmenden
Luftstromes ist maßgeblich an der Temperatur im Kopfbereich der Fahrgäste beteiligt.
Die Ausströmer 15b sind im oberen Teil des Armaturenbretts angeordnet und bestimmen mit
ihrer Austrittstemperatur maßgeblich das Klima im Brustbereich der Fahrgäste.
Die Ausströmer 15c münden im Beich des rückwärtigen Endes einer Mittelkonsole in den
Fahrzeuginnenraum aus und bestimmen maßgeblich das Klima im Körperbereich der Fahrgäste auf den rückwärtigen Sitzen.
Die Ausströmer 15d münden schließlich im Fußraum des Fahrzeuginnenraumes 16 aus und
wirken mit der Temperatur der aus ihnen ausströmenden Luft maßgeblich auf das Klima in
dieser untersten Klimazone des Fahrzeuginnenraumes 16 ein.
Kennzeichnend für die Erfindung ist, daß jedem Ausströmer 15a-d Luft verschiedener
Temperatur über wenigstens zwei getrennte Luftleitungen 13a-d bzw. 14a-d zugeführt wird
und die Mischungstemperatur der zum Fahrzeuginnenraum hin austretenden Luft unmittelbar an den Ausströmern 15a-d einstellbar ist. Die Ausgestaltung der Ausströmer 15ad
ist im Detail in mehreren Varianten in den Fig.4 und 5 dargestellt.
In Fig.4 münden die zwei Luftleitungen 13 und 14 in einen gemeinsamen Mischraum eines
Ausströmers 15 ein. Die Menge der aus der Luftleitung 13 zuströmenden Luft ist über eine
Klappe 17 einstellbar. Ebenso ist die Menge der aus der Luftleitung 14 zuströmenden Luft
über eine Klappe 18 einstellbar. Durch die separate Steuerung beider Klappen 17, 18 kann
die Temperatur und die Menge der zum Fahrzeuginnenraum austretenden Luft in einem
weiten Bereich reguliert werden. Alternativ zu den beiden Klappen 17, 18 kann am Eintritt
beider Luftleitungen 13, 14 in den Mischraum des Ausströmers 15 ein Schieber 19 angeordnet
sein, mittels dem jede der beiden Luftleitungen 13 bzw. 14 vollständig auf- oder zugesteuert
werden kann. Dadurch ist auch bei dieser Variante eine Mischung zwischen 100% aus der
Luftleitung 13 und 100 % aus der Luftleitung 14 möglich. Am Austritt der Ausströmer 15 zum
Fahrzeuginnenraum 16 sind Gitterblenden 20 angeordnet, mittels derer zum einen die
Richtung und zum anderen die Menge der austretenden Luft einstellbar ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig.5 sind die Luftleitungen 13' und 14' im Bereich des
Ausströmers 15' konzentrisch zueinander angeordnet. Die erste Luftleitung 13' wird von der
zweiten Luftleitung 14' umgeben und ist mittels einer Klappe 18' vollständig auf- und
zusteuerbar, sodaß der mittels der Luftleitung 14' zugeführten klimatisierten Luft
injektorartig eine variable Menge von Frischluft aus der Luftleitung 13' zugemischt werden
kann. Die Gesamtmenge der austretenden Luft ist zusätzlich wiederum durch eine Gitterblende 20' regulierbar.
Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist es vorteilhaft, wenn die
Stellorgane (Klappen 17, 18; 18'; Schieber 19 ; Gitterblenden 20, 20') mittels nicht gezeigter
Servomotore entsprechend eines von einem Klima-Steuergerät für den Fußraum bis zum
Kopfraum berechneten zonal differenzierten Raumklimas voreingestellt werden und Korrekturen an dieser Voreinstellung manuell oder motorisch individuell an jedem
Fahrgastplatz vorgenommen werden können.
Obwohl die vorstehenden Beispiele auf ein Belüftungssystem mit zwei Luft unterschiedlicher
Temperatur führende Leitungen beschränkt sind, ist die Erfindung ebenso auch bei einem
Dreileitungssystem vorteilhaft einsetzbar, bei dem jedem Ausströmer drei getrennte
Leitungen für Frischluft, gekühlte Luft und erwärmte Luft zugeführt werden, die im
Ausströmer entsprechend dem individuellen Behaglichkeitsempfinden zu einer Mischung mit
beliebigen Anteilen zusammengeführt werden. Es soll abschließend noch klargestellt werden,
daß obwohl vorstehend nur von Frischluft oder aus Frischluft erzeugter klimatisierter Luft
gesprochen wurde, beiden Luftarten ein beliebig hoher Anteil rezirkulierender Umluft aus
dem Innnenraum beigemischt sein kann.
Claims (9)
1. Belüftungssystem für Fahrzeuge (1; 12), insbesondere Kraftfahrzeuge, mit
Luftleitungen (5, 6; 13, 14) zur Zufuhr von Frischluft und/oder klimatisierter Luft zum
Fahrzeuginnenraum (3; 16) und mit regulierbaren Ausströmern (7a, 7b; 15a-d), die am
Eintritt der Luftleitungen (5,6; 13, 14) vor dem Fahrzeuginnenraum (3; 16)
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausströmer (7a, 7b; 15a-d) eingangsseitig an wenigstens zwei Luft verschiedener Temperatur führende
Luftleitungen (5,6; 13, 14) angeschlossen und mit einer Einstellvorrichtung
(Ha, 11b; 17, 18, 19) versehen ist, mittels der die jeder der Luftleitungen (5, 6; 13,14)
zum Innenraum hin entströmende Luftmenge zu einem Luftgemisch mit in einem weiten Bereich regulierbaren Anteilen einstellbar ist.
2. Belüftungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausströmer
(7a, 7b; 15a-d) an eine Frischluft führende Luftleitung (6; 13) und an eine Kalt- oder
Warmluft führende Luftleitung (5; 14) angeschlossen ist.
3. Belüftungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einstellvorrichtung (Ha, 11b; 17, 18, 19) während eines Teils der Regulierbewegung
gleichzeitig eine gegenläufig gerichtete Auf- und Zusteuerung von wenigstens zwei
Luftleitungen (5, 6; 13, 14) ausführt.
4. Belüftungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung von Drehschiebern (lla,b)gebildet wird,
die die Form eines Teils einer Zylindermantelfläche aufweisen und die in einem zylindrischen Gehäuse drehbar gelagert sind, an dessen Umfang die Luftleitungen
(5, 6; 8, 9) einmünden.
5. Belüftungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von der
Zylindermantelfläche abgedeckte Umfangswinkel &bgr; wenigstens so groß ist wie der von
den einmündenden Luftleitungen (8, 9) in Summe beanspruchte Umfangswinkel
+ ß2)-
6. Belüftungssystem insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur
dachinnenseitigen Anbringung über Fahrgastplätzen (2) von Reisebussen, dadurch gekennzeichnet daß die Luftleitungen durch zwei Luftkanäle (5, 6) mit geschlossenem
Querschnitt gebildet werden, die voneinander beabstandet zu beiden Seiten eines nach
unten offenen Kanals (10) angeordnet sind, in dem über Querkanäle (8, 9) mit jeweils
beiden Luftkanälen (5,6) verbundene Ausströmer (Ha, b) für je zwei benachbarte Fahrgastplätze (2) angeordnet sind.
7. Belüftungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausströmer (7a, 7b; 15a-d) zusätzlich Mittel (Gitterblenden
20) zur Regulierung der zum Fahrzeuginnenraum (3; 16) ausströmenden Luftmenge aufweisen.
8. Belüftungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtungen (Klappen 17, 18; 18'; Schieber 19 ;
Gitterblenden 20, 20') mittels Servomotor entsprechend eines von einem Klima-Steuergerät
berechneten zonal differenzierten Raumklimas voreinstellbar sind.
9. Belüftungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Voreinstellung
am jeweiligen Ausströmer (15, 15a-d) manuell oder motorisch korrigierbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9214638U DE9214638U1 (de) | 1992-10-28 | 1992-10-28 | Belüftungssystem für Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9214638U DE9214638U1 (de) | 1992-10-28 | 1992-10-28 | Belüftungssystem für Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9214638U1 true DE9214638U1 (de) | 1993-02-11 |
Family
ID=6885381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9214638U Expired - Lifetime DE9214638U1 (de) | 1992-10-28 | 1992-10-28 | Belüftungssystem für Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9214638U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0600779A1 (de) * | 1992-12-02 | 1994-06-08 | Valeo Thermique Habitacle | Vorrichtung für die Heizung, Lüftung und/oder Klimatisierung eines Fahrzeuginnenraumes |
| FR2758498A1 (fr) * | 1997-01-20 | 1998-07-24 | Reydel Sa | Dispositif de diffusion d'un flux d'air pour habitacle interieur de vehicule, notamment vehicule automobile |
| FR2781428A1 (fr) * | 1998-07-21 | 2000-01-28 | Valeo Climatisation | Dispositif de chauffage-ventilation pour vehicule automobile, a commande individuelle selon les zones de l'habitacle |
| WO2005016673A1 (de) * | 2003-08-11 | 2005-02-24 | Behr Gmbh & Co. Kg | Luftausströmer, insbesondere für ein kraftfahrzeug |
| DE102007014094A1 (de) * | 2007-03-21 | 2008-09-25 | Behr Gmbh & Co. Kg | Luftausströmer |
-
1992
- 1992-10-28 DE DE9214638U patent/DE9214638U1/de not_active Expired - Lifetime
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| US8038516B2 (en) | 2003-08-11 | 2011-10-18 | Behr Gmbh & Co. Kg | Air vent, especially for a motor vehicle |
| DE102007014094A1 (de) * | 2007-03-21 | 2008-09-25 | Behr Gmbh & Co. Kg | Luftausströmer |
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