DE9211788U1 - Stapelbare dreiteilige Dose aus Blech - Google Patents
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Description
Schmalbach-Lubeca AG/9537
Stapelbare dreiteilige Dose aus Blech
Die Erfindung betrifft eine stapelbare, dreiteilige Dose aus Blech oder einem Blechverbundmaterial, bei der der Rumpf
beidendig über eine Falznaht mit einem Deckel- bzw. Bodenteil abdichtend und fest verbunden ist und die Falznähte gestapelter
Dosen wenigstens über einen Teil ihrer Höhe mit geringem Spiel
&iacgr;&ogr; teleskopartig ineinandergreifen.
Eine Dose dieser Art ist beispielsweise aus der deutschen Patentschrift 40 10 660 bekannt. Bei dieser bekannten Dose sind
die Falznähte über einen begrenzten Teil ihrer axialen Höhe an einem Dosenende radial nach außen aufgeweitet und am anderen
Ende radial nach innen gestaucht, und zwar so, daß die Falznähte beim Stapeln nur über die begrenzte axiale Höhe teleskopartig
ineinandergreifen, wobei die Veränderung der Falznaht vorzugsweise im wesentlichen auf denjenigen axialen Bereich
einer Mehrfachfalznaht beschränkt ist, der außerhalb des Überlappungsbereiches von Rumpf- und Deckelhaken der Falznaht
bestimmt ist.
Diese bekannte Ausbildung erfordert eine veränderte Gestaltung der Falznähte selbst. Da bei einer dreiteiligen Dose die eine
Falznaht von dem Hersteller der Dose und die andere Falznaht beim Abfüller erzeugt werden, ergeben sich erhebliche Probleme,
da die Abstufungen genau aufeinander abgestimmt sein müssen und der Abfüller gezwungen ist, besondere Aufmerksamkeit bei der vom
üblichen abweichenden Gestaltung der von ihm geschlossenen Falznaht aufzuwenden. Hinzukommt, daß die Stapelsicherheit nur
begrenzt ist, da die Falznähte nur im begrenzten Umfange teleskopartig ineinandergreifen.
Es ist Aufgabe der Erfindung hier Abhilfe zu schaffen und eine stapelbare, dreiteilige Dose aus Blech oder Blechverbundmaterial
vorzuschlagen, die mit größerer Standfestigkeit gestapelt werden kann und bei der Herstellung der Falznähte keine
besondere Aufmerksamkeit aufgebracht werden muß.
Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Anspruchs 1 gelöst.
Bei dieser Ausführung behalten die Falznähte ihre übliche und herkömmliche Art und können daher mit den üblichen Techniken
ohne besondere Aufmerksamkeit hergestellt werden. Das Gewicht bei der Stapelung wird von der durch die Aufweitung bedingten
zusätzlichen Schulter des Deckels aufgenommen, die außerhalb der
&iacgr;&ogr; Kernwand liegt, so daß der Kerngrund, im wesentlichen unbelastet
bleibt, so daß auch keine Gefahr besteht, daß in diesem Bereich angeordnete Kerblinien bei Aufreißdeckeln vorzeitig zum
Einbrechen gebracht werden. Im Bodenbereich ist die Falznaht um etwa die Hälfte ihrer Dicke kleiner im Durchmesser als bei
üblichen Dosen gleicher Abmessungen. Dabei schmiegt sich die Rumpf- an die axial weisende Rundung der Falznaht an und ist in
unmittelbarem Bereich dieser Rundung radial eingekröpft. Diese Verformung kann auf bekannte Weise, z.B. mittels einer
Neckoperation bewirkt werden.
Im Deckelbereich ist der Rumpf unmittelbar unter der Falznaht etwa kegelstumpfförmig aufgeweitet, wobei das Maß der Aufweitung
ebenfalls etwa der Hälfte der radialen Dicke der Falznaht ausmacht. Zweckmäßigerweise ist jedoch das Maß der Aufweitung am
deckelseitigen Ende etwas größer als das Maß der radialen Einkröpfung oder des Einzugs am bodenseitigen Ende des Rumpfes.
Der Deckel kann in üblicher Weise eine in die normale Weite des Rumpfes eingreifende Kernwand aufweisen, die über eine
schulterartige Aufweitung in den Falzrand übergeht. Auf dieser schulterartigen Aufweitung liegt die Bodennaht einer darüber
gestapelten Dose auf. Die beiden Falznähte greifen in der gestapelten Stellung von Dosen nahezu über die ganze axiale Höhe
der Falznähte ineinander, so daß sich eine sehr sichere und stabile Stapelung ergibt.
Dadurch, daß die Bördelung oder Kröpfung bzw. die kegelstumpfförmige Aufweitung unmittelbar an die Falznähte
angrenzen, bleibt nahezu die ganze Rumpflänge frei für eine
Bedruckung oder eine Etikettierung.
Die Erfindung wird anhand einer schematischen Zeichnung nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
In der einzigen Figur sind jeweils im Ausschnitt das deckelseitige Ende und das bodenseitige Ende zweier in axialer
Richtung in Fluchtung angeordneter Dosen dargestellt.
&iacgr;&ogr; Die beiden Dosen sind mit la und Ib bezeichnet. Die Dosen sind
gleich ausgebildet. Jede Dose weist einen Rumpf auf, der an seinem oberen Ende über eine Falznaht 6 mit einem Deckel 3 und
an seinem unteren Ende über eine Falznaht 5 mit einem Bodenteil 4 fest und abdichtend verbunden ist. Im dargestellten
Beispiel sind Doppelfalznähte üblicher Konfiguration vorgesehen. Statt dessen können auch Einfachfalzverbindungen eingesetzt
werden.
Am bodenseitigen Ende ist die Rumpfwand 2 etwa in Höhe der axial weisenden oberen Kante der Falznaht 5 im Querschnitt radial
eingekröpft, so daß sich die Rumpfwand, wie bei 7 angedeutet, etwa hälftig um die Falznaht 5 herumschmiegt. Der Durchmesser
der Falznaht 5 ist daher gegenüber einer üblichen Ausbildung, bei der die lichte Weite des Rumpfes auch über die Höhe der
Falznaht gleiphbleibend ist, etwa um die Falzdicke geringer.
Das radiale Ausmaß der Einkröpfung 7 ist mit 8 und die normale normale radiale Dicke einer Falznaht 5 oder 6 mit 9 bezeichnet.
Am deckelseitigen Ende weist der Rumpf unmittelbar unterhalb der Falznaht 6 eine kegelstumpfförmige Aufweitung 10 auf. Das Maß
der Aufweitung ist mit 11 angegeben.
Der Deckel 3 ist im wesentlichen in üblicher Weise ausgebildet und weist eine Kernwand 12 auf, die in den Rumpf normaler Weite
eingreift. Die Kernwand 12 ist jedoch mit dem zur Herstellung der Falznaht 6 dienenden Deckelrand über eine Schulter 16
verbunden, deren radiales Ausmaß dem Maß 11 der
kegelstumpfförmigen Aufweitung 10 des Rumpfes entspricht.
Bei axialer Fluchtung von übereinanderliegenden Dosen la, Ib ist
die untere Falznaht 5 gegenüber der oberen Falznaht 6 in radialer Richtung versetzt, wobei die untere Falznaht gegenüber
der Rumpfwand 2 radial nach innen und die obere Falznaht radial nach außen versetzt ist. Die Versetzung ist so gewählt, daß die
Falznähte entlang der zylindrischen Fläche 15 mit geringem Spiel ineinandergeschoben werden können, um so eine hohe Lagesicherung
&iacgr;&ogr; beim Stapeln der Dosen zu gewährleisten. Es ist ersichtlich, daß
beim Absenken der oberen Dose la in Richtung des Pfeiles 17 die Unterkante des Pfalzes 5 auf der Deckelschulter 16 zum Aufsitzen
kommt. Die Deckelschulter übernimmt somit die Stapelkräfte und hält diese fern von dem radial innerhalb der Kernwand 12
liegenden Kerngrund, indem normalerweise die Schwächungslinie eines Aufreißdeckels zu liegen kommt.
Claims (6)
1. Stapelbare, dreiteilige Dose aus Blech, bei der der Rumpf beidendig über Falznaht mit einem Deckel- bzw. Bodenteil
abdichtend und fest verbunden ist und die Falznähte von gestapelten, gleichen Dosen wenigstens über einen Teil ihrer
Höhe mit Spiel teleskopartig ineinandergreifen, indem die bodenseitige Falznaht (5) um einen Teil ihrer radialen Abmessung
&iacgr;&ogr; gegenüber dem Rumpf (2) eingezogen (7) und der Rumpf (2) am
deckelseitigen Ende direkt unterhalb der Falznaht (6) um einen Teil der Dicke der Falznaht (6) aufgeweitet (10) ist.
2. Dose nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Maß der deckelseitigen Aufweitung des Rumpfes und des bodenseitigen Einzugs des Rumpfes etwa gleich groß sind.
3. Dose nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Maß (11) der deckelseitigen Aufweitung (10) etwas größer als das Maß (8) des bodenseitigen Einzugs (7) des Rumpfes (2)
ist.
4. Dose nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Maß (8) des bodenseitigen Einzugs (7) etwas kleiner und das Maß (11) der deckelseitigen Aufweitung etwas größer als die
halbe Dicke (9) der Falznaht (5,6) ist.
5. Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rumpf. (2) bodenseitig im Querschnitt etwa hälftig um die axial weisende Rundung der Falznaht (5) radial nach innen
gekröpft ist.
6. Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel eine die Kernwand (12) des Deckels mit der Falznaht(6) verbindende Schulter (16) zur Aufnahme der
bodenseitigen Falznaht (5) einer darüber gestapelten Dose aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9211788U DE9211788U1 (de) | 1992-09-02 | 1992-09-02 | Stapelbare dreiteilige Dose aus Blech |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9211788U DE9211788U1 (de) | 1992-09-02 | 1992-09-02 | Stapelbare dreiteilige Dose aus Blech |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9211788U1 true DE9211788U1 (de) | 1993-01-07 |
Family
ID=6883318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9211788U Expired - Lifetime DE9211788U1 (de) | 1992-09-02 | 1992-09-02 | Stapelbare dreiteilige Dose aus Blech |
Country Status (1)
| Country | Link |
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