DE9207238U1 - Tragbares Gerät zum Verteilen befeuchteter und abgekühlter Luft - Google Patents
Tragbares Gerät zum Verteilen befeuchteter und abgekühlter LuftInfo
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Description
SEB S. A.
Chemin du Petit Bo'is
F-69132 Ecully Cedex
FRANKREICH
Chemin du Petit Bo'is
F-69132 Ecully Cedex
FRANKREICH
Die vorliegende Erfindung betrifft ein tragbares Gerät zum Verteilen
befeuchteter und abgekühlter Luft.
Im Stand der Technik sind zahlreiche tragbare Luftkühlgeräte bekannt,
die dazu dienen, befeuchtete und gekühlte Luft auf kurzer Distanz umzuwälzen, um an Tagen großer Hitze die Befindlichkeit
von Personen zu verbessern. Diese Geräte weisen in aller Regel einen Wassertank, ein Gebläse sowie Mittel zur Befeuchtung angesaugter
und vom Gebläse verwirbelter Luft auf. Vorrichtungen zur Befeuchtung und Abkühlung umgewälzter Luft bestehen normalerweise
aus wassergetränkten Platten, wobei sich die angesaugte und vom Gebläse ausgestoßene Luft während des Kontakts mit den Platten
befeuchtet. Diese Luft enthält keine Wassertropfen und kann daher ohne weiteres auf das Gesicht eines Benutzers gerichtet sein.
Diese Geräte arbeiten zufriedenstellend, solange sie neu sind, obwohl
ihre Leistung, ausgedrückt in verdunstetem Wassergewicht pro Stunde, begrenzt ist. Auf den Platten setzt sich jedoch nach und
nach Kesselstein und Staub ab und die Reinigung der Platten ist zudem zeitraubend und nicht zufriedenstellend. Weiter haben diese
Geräte ausschließlich die Funktion eines Kühlgerätes.
Gleichfalls kennt man Luftbefeuchter, die im Winter verwendet werden,
um die trockene Heizungsluft in Arbeits- und Wohnräumen zu verbessern. Diese Luftbefeuchter weisen oft einen Ultraschallzerstäuber
auf, um einen Nebel aus feinen Wassertröpfchen zu erzeugen und zu verteilen. Ein solcher, an sich bekannter Ultraschallzerstäuber
ist eine sehr verläßliche Vorrichtung, um einen Wassernebel zu einem sehr niedrigen Energiepreis zu erzeugen. Der Luftdurchsatz
ist sehr gering, um nicht die Empfindung eines kalten Luftstromes aufkommen zu lassen.
Ein derartiges Gerät wurde bereits in der deutschen Offenlegungsschrift
DE-A-22 39 951 beschrieben. Es weist eine Nebelerzeugungsvorrichtung zur Befeuchtung angesaugter und zu verteilender Luft
auf. Die Nebelerzeugungsvorrichtung ist unter einem Gebläse angeordnet. Durch diese Anordnung wird aber das Problem der Kesselsteinbildung
und des Staubniederschlages nicht völlig gelöst. Daher weist auch dieses Gerät die bereits zuvor geschilderten Nachteile
auf.
Die Anwender solcher Luftbefeuchter haben die Vorliebe, während des Betriebs einen aus dem Gerät entweichenden Wassernebel sehen
zu wollen. Es steht somit außer Frage, auf dem Markt einen Luftbefeuchter anzubieten, der während des Betriebs einen sichtbaren
Nebel ausstößt.
Aus den vorgenannten Gründen können die bekannten Luftbefeuchter diese weitere Funktion nicht erfüllen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, die Nachteile der
bekannten Geräte zu beheben sowie ein tragbares Gerät der
eingangs genannten Art zum Verteilen befeuchteter und abgekühlter Luft zu schaffen, das einfach aufgebaut und deshalb nicht zu teuer
ist und welches einfach zu handhaben, zu reinigen und zu warten ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es weiter, ein Luftkühlgerät
zu schaffen, das gleichzeitig auch als Luftbefeuchter arbeiten kann.
Erfindungsgemäß ist ein Gerät der vorgenannten Art dadurch gekennzeichnet,
daß es eine unterhalb des Gebläses angeordnete Nebelerzeugungsvorrichtung aufweist, die geeignet ist, einen feinen
Wassernebel nach oben auszustoßen.
Eine derartige Bauart, bei der ein Gebläse und ein unterhalb des Gebläses angeordnetes und feinen Wassernebel nach oben ausstoßendes
Nebelerzeugungsgerät vereinigt sind, ermöglicht überraschenderweise einen kühlen Luftstrom unter hervorragenden Bedingungen
zu erzeugen, der zudem auf das Gesicht einer Person in einem Abstand von 0,80 bis 1 m gerichtet werden kann. Hierbei fallen zu
große Wassertropfen in das Gerät zurück, wohingegen Wassertropfen, die genügend klein sind, um vom Luftstrom fortgetragen werden
zu können, vom Luftstrom des Gebläses durcheinandergewirbelt und vollständig zerstäubt werden.
Entgegen der vorherrschenden Meinung der Fachleute ergibt sich somit auch nicht die Gefahr, daß nicht zerstäubte Wassertropfen in
das Gesicht eines Benutzers gesprüht werden könnten. Die vorgenannte Bauweise entspricht vollkommen der eines tragbaren Luftkühlgerätes,
das auf einem Bürotisch, einem Küchentisch, einem Arbeitsplatz oder dergleichen aufgestellt sein kann.
Außerdem ist vorteilhaft, daß die vorgenannte zeitraubende Beseitigung
des Kesselsteins und des Staubs auf den Platten entfällt.
Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Gerät einen Lufteintritt in einer Geräteseitenwand nahe
der Nebelerzeugungsvorrichtung zwischen dieser Vorrichtung und dem Gebläse auf. Die in das Gerät eintretende Luft kommt somit direkt
in Kontakt mit dem Nebel.
Gemäß einer zweiten vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung steht das Gebläse hinsichtlich seiner Achse senkrecht. Aus diesem
Grunde hat das Gebläse eine vergleichsweise zentrale Lage. Diese Anordnung bewirkt zumindest eine Richtungsänderung der Luft, was
das Verwirbeln der durch den seitlichen Lufteintritt angesaugten Luft erleichtert.
Gemäß einer weiteren beachtenswerten Ausführungsform der Erfindung
weist das Gerät oberhalb der Propellerflügel des Gebläses eine Luftumlenkvorrichtung auf, die die vom Gebläse umgewälzte Luft horizontal
umlenkt.
Der oben genannte Verwirbelungseffekt der Wassertropfen mit dem Luftstrom wird durch die zusätzliche Richtungsänderung der ausgeblasenen
Luft noch verbessert. Außerdem erleichtert der waagerechte Austritt der gekühlten Luft die Benutzung des Gerätes.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Nebelerzeugungsvorrichtung einen Ultraschallgenerator mit einer in
die Wandung der Bodenwanne hermetisch dicht eingebauten Metallscheibe auf.
Das Gerät besitzt somit einen einfachen, wirksamen und verläßlichen
Zerstäuber, der eine nur sehr geringe Energiemenge verbraucht.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Gerät eine bewegliche Klappe zum Verschließen und Öffnen des
Lufteintritts sowie Vorrichtungen zur merklichen Drehzahlverringerung des Gebläses auf. Wenn die Klappe geschlossen ist und somit
den Lufteintritt verschließt und wenn die Drehzahl des Gebläses verringert ist, wird die ausgeblasene Luftmenge in beträchtlichem
Umfang reduziert, so daß man einen Wassernebel aus dem Gerät austreten sehen kann. Diese Ausführungsform des Gerätes ist somit
als Luftbefeuchter geeignet, denn sie entspricht allen benutzerseitig aufgestellten Anforderungen an ein solches Gerät.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden in der Beschreibung
näher beschrieben und erläutert.
In den anliegenden, nur beispielhaft wiedergegebenen Zeichnungen
zeigt:
Figur 1: die Vorderansicht eines Gerätes gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform vorliegender Erfindung,
Figur 2: eine Rückansicht eines Gerätes nach Figur 1,
Figur 3: eine waagerechte Schnittansicht gemäß der Schnittlinie
IH-111 gemäß Figur 4 eines Gerätes gemäß Figur 1, wobei
der Gebläsemotor nicht dargestellt ist.
Figur 4: eine senkrechte Schnittansicht gemäß Schnittlinie IV-IV
nach Figur 3,
Figur 5: eine senkrechte Schnittansicht gemäß Schnittlinie V-V
nach Figur 3,
nach Figur 3,
Figur 6: eine Teildraufsicht gemäß Schnittlinie Vl-Vl in Figur 4,
wobei das Gebläse nicht dargestellt ist.
wobei das Gebläse nicht dargestellt ist.
Ein erfindungsgemäßes tragbares Gerät 1 zur Verteilung feuchter und gekühlter Luft weist gemäß den Figuren 1 bis 6 im wesentlichen
einen Wassertank 2, ein senkrecht stehendes, durch einen Motor 4 angetriebenes Gebläse 3 sowie eine Nebelerzeugungsvorrichtung 5
auf. Die Nebelerzeugungsvorrichtung 5 ist an einer den Boden des Gerätes bildenden Bodenwanne 6 unterhalb des Gebläses 3 angeordnet
und dazu bestimmt, feinen Wassernebel 7 nach oben auszustoßen. Das Gerät 1 hat einen Lufteintritt 8 an seiner hinteren Seitenwandung
9 in der Nähe der Nebelerzeugungsvorrichtung 5, und zwar zwischen dieser Nebelerzeugungsvorrichtung 5 und dem Gebläse
3. Der Lufteintritt 8 ist durch ein aus waagerechten Stäben 11 bestehendes Gitter 10 geschützt (Figur 2).
Das Gerät 1 weist außerdem oberhalb der Propellerflügel 12 des Gebläses
3 eine Luftumlenkvorrichtung 13 auf, um die vom Gebläse 3 ausgestoßene Luft waagerecht umzulenken. Die Luft entweicht durch
einen Luftaustritt 14, der durch ein Gitter 15 aus waagerechten Fächern 16 geschützt ist. Das Gitter 15 kann um waagerechte Scharniere
17 verschwenkt werden, um den aus der Luftaustrittsöffnung 14 austretenden Luftstrom beliebig umlenken zu können. Im dargestellten
Beispiel befindet sich der Luftaustritt 14 vorne in der vorderen Seitenwand 18 des in Figur 1 dargestellten Gerätes.
Wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, ist das Gebläse 3 im oberen Bereich eines mittig angeordneten Zentralschachtes 19 mit massiven
Wänden installiert und ragt ins Innere des Gerätes 1 hinein mit Bezug zur Bodenwanne 6, die den inneren Boden des Gerätes 1 bildet.
Der zentrale Schacht 19 ist wasserdicht mit der besagten Bodenwanne 6 verbunden. Der Motor 4 ist somit vollständig gegen die von
der Nebelerzeugungsvorrichtung 5 ausgesprühten Wassertröpfchen geschützt.
Der Motor 4 des Gebläses 3 ist unter einer waagerechten Wandung 21 montiert, die den oberen Teil des Schachtes 19 abschließt. Die
Wandung 21 weist Beluftungsöffnungen 22 auf und das Innere des Schachtes 19 ist mit der Außenluft über mindestens eine im unteren
Bereich des Gerätes 1 angeordnete und durch ein Gitter 24 geschützte Öffnung 23 verbunden.
Der Wassertank 2 ist an der Vorderseite 18 des Gerätes 1 herausnehmbar
angebracht. An seinem sichtbaren Wandungsbereich 25 weist er einen durchsichtigen Bereich 26 auf, um als Wasserstandsanzeiger
zu dienen (Figur 1).
Der Wassertank 2 ist oberhalb der Bodenwanne 6 angeordnet und weist eine Zentralkammer 27 sowie jeweils eine linke und eine rechte
Seitenkammer 28, 29 auf, die sich auf beide Seiten des Schachtes 19 erstrecken, was dem Wassertank 2 ein trotz der an sich gedrungenen
Bauart des Gerätes 1 ein großes Fassungsvermögen gibt. Die linke Seitenkammer 28 weist nach unten zur Bodenwanne 6 eine Erweiterung
28a auf. Die Funktion dieser Erweiterung 28a ist weiter unten näher beschrieben (siehe Figur 4).
Wie man insbesondere der Figur 5 entnimmt, ist die obere Oberfläche
30 des Wassertanks 2 durchgängig geneigt ausgebildet und in Richtung auf den Lufteintritt 8 nach unten sowie zur Rückseite des Gerätes
1 hin gebogen. Das Gerät 1 weist unterhalb des Gebläses 3 eine Innenwand 31 auf, die parallel zur Oberfläche 30 verläuft und
sich von der Vorderseite 18 oberhalb des Wassertanks 2 zu beiden Seiten des Schachtes 19 hin erstreckt, um die durch die Lufteintrittsöffnung
8 eintretende Luft zu beiden Seiten des Schachtes 19 zum Spiraldiffusorgehäuse 32 zu leiten, in dessen Inneren sich die
Propellerflügel 12 des Gebläses 3 drehen.
In Figur 5 erkennt man weiterhin, daß der Wassertank 2 im unteren
Teil ein Ventil 33 aufweist, um den Wasserstand in der Bodenwanne 6 auf einem konstanten Wasserstandsniveau 34 zu halten. Ein
solches, an sich bekanntes Ventil 33 soll hier nicht weiter beschrieben werden. Man erkennt weiter, daß das aus dem Ventil 33
austretende Wasser in einen Sammler 35 einer Wasserenthärtungspatrone 36 gelangt, in der das Wasser aufbereitet wird, um den im
Wasser gelösten Kalk abzuscheiden, bevor das Wasser in die Bodenwanne 6 gelangt. Die Enthärtungspatrone 36 ist eine Patrone
handelsüblicher Bauart. Wie die Figur 4 zeigt, besitzt die Nebelerzeugungsvorrichtung
5 einen piezoelektrischen Ultraschallgenerator 5, der unter der Bodenwanne 6 befestigt und mit einer Metallscheibe
37 verbunden ist, die wasserdicht in die Wand der Bodenwanne 6 eingelassen ist. Der Ultraschallgenerator 5 versetzt die Metallscheibe
37 in Schwingungen im Ultraschallfrequenzbereich. Die nicht hörbaren Ultraschallschwingungen der Scheibe 37 erzeugen Wellen, die
die Oberflächenspannung des Wassers zerstören und einen leichten Nebel 7 von Wassertröpfchen erzeugen. Da der Ultraschallgenerator
immer mit Wasser bedeckt sein muß, um sich nicht zu überhitzen.
überwacht ein Wasserstandsfühler 45 an sich bekannter Bauart (Figur
4) das Vorhandensein eines Mindestwasserstandes, um die Stromversorgung des Ultraschallgenerators bei unzureichendem Wasserstand
abzuschalten. Das Fassungsvermögen des Erweiterung 28a,
die in das Wasser am Boden der Bodenwanne 6 hineinreicht, ist so ausgelegt, daß, wenn man den Behälter 2 entnimmt, der Wasserstand
unter den genannten Mindeststand fällt. In der Wand der Bodenwanne
6 ist ebenfalls ein Entleerungsstopfen 49 vorgesehen.
Schließlich besitzt das Gerät 1 auf der Rückseite 9 zwischen Führungen
39 eine senkrechte bewegliche Klappe 38. Die Klappe 38 kann per Hand mittels eines Schiebers verstellt werden, und zwar
zwischen einer niedrigsten Stellung, die in Figur 4 dargestellt und in der der Lufteintritt 8 verschlossen ist und einer obersten Stellung,
die in der Figur 5 dargestellt ist und in der dieser Lufteintritt 8 vollständig offen ist. Außerdem besitzt das Gerät 1 Vorrichtungen
41, um die Drehzahl des Gebläses 3 zu reduzieren. Es handelt es sich hierbei z. B. um einen Widerstand, der im Gehäuse 42
untergebracht ist und dazu dient, die Spannung des Motors 4 des Gebläses 3 zu reduzieren. Der Motor 4 ist z. B. ein kleiner
zweipoliger Asynchronmotor, der theoretisch ohne Last mit dreitausend U/Minute dreht, abzüglich eines Schlupfes bei 50 Hz. Bei einem
derartigen kleinen Motor mit geringem Lastmoment führt allein schon der Einbau einer Propellerschraube zu einer Reduzierung der
Drehzahl auf ca. 1.500 U/Minute. Der Vorwiderstand 41 verringert die Spannung des Motors 4 weiter und erzeugt somit einen weiteren
Momentabfall. Damit ergibt sich im hier dargestellten Beispiel für das Gebläse 3 eine noch geringere Drehzahl in der Größenordnung
von 700 U/Minute. Selbstverständlich kann man auch jedes andere bekannte System benutzen, um zu dem gleichen Ergebnis zu
gelangen. Das Gehäuse 42 ist vorzugsweise auf der Innenseite der Vorderwand 18 des Gerätes 1 befestigt (Figur 5), während auf der
Außenseite dieser Vorderwand 18 zwei Bedienknöpfe 4-3 und 44 vorgesehen
sind (Figur 1).
Nachfolgend wird die Funktion des erfindungsgemäßen Gerätes beschrieben.
Der wassergefüllte Wassertank 2 befindet sich in seiner Betriebsstellung im Inneren der Gerätes 1 und das Wasser in der
ßodenwanne 6 hat seinen Normalstand 34. Die Klappe 38 ist geöffnet,
wie es in Figur 5 dargestellt ist. Wenn man nun den Bedienknopf 43 des Luftkühlers betätigt, läuft der Motor 4 mit der Nenndrehzahl
und das Gebläse 3 saugt durch die Lufteintrittsöffnung 8 Luft an (siehe Pfeil 46 in der Figur 5). Der Ultraschallgenerator 5
erzeugt Nebel 7 aus feinen Wassertröpfchen, die nach oben ausgestoßen
werden. Die großen Tropfen fallen in die Bodenwanne 6 zurück; die feinen Tropfen werden von dem angesaugten Luftstrom
mitgerissen und mit der Luft verwirbelt, die durch die Innenwand 31 zu beiden Seiten des Schachts 19 geführt bis zum
Spiraldiffusorgehäuse 32 strömt, in dessen Inneren die Propellerflügel 12 des Gebläses 3 drehen. Die so ausgestoßene Luft wird von
der Luftumlenkvorrichtung 13 umgelenkt und tritt durch die Luftaustrittsöffnung 14 aus (siehe Pfeile 48 in den Figuren 4 und 5),
wobei sie durch das Gitter 15 umgelenkt werden können. Diese energische Verwirbelung sorgt dafür, daß das Wasser vollständig zerstäubt
wird und somit die ausgestoßene Luft kühlt. Ein Benutzer, der das Gerät in einem Abstand von 0,80 bis 1 m aufstellt, erhält
somit feuchte und gekühlte Luft, die ihm Wohlbefinden verschafft. Wenn das Gerät zum Stillstand kommt, verschiebt man die Klappe 38
in ihre untere in der Figur 4 dargestellte Stellung und drückt auf den Bedienknopf 44, der das Gerät als Luftbefeuchter arbeiten läßt.
Der Ultraschallgenerator 5 arbeitet normal und erzeugt einen Wassernebel
7 wie im vorgenannten Fall. Der Vorwiderstand 41, der die Versorgungsspannung des Motors absenkt, wird zugeschaltet und
das Gebläse 3 dreht nun mit reduzierter Drehzahl. Da die Klappe 38 geschlossen ist, saugt das Gebläse 3 eine sehr viel kleinere Luftmasse
an. Diese Luft tritt einerseits durch die Öffnung 23 im Boden des Gerätes 1 (siehe Pfeile 47 in den Abbildungen 4 und 5) sowie
die Lüftungsschlitze für den Motor 4 und andererseits durch die verschiedenen Zwischenräume zwischen der Klappe 38 und dem
Wassertank 2 auf der einen Seite und den Wänden des Gerätes 1 -auf
der anderen Seite ein. Da die Luftmenge und die Verwirbelung dieser Luft in diesem Fall gering ist, zerstäuben die Wassertröpfchen
kaum und man sieht einen Nebel 7 durch die Öffnung 14 des Luftaustrittes aufsteigen. Es erfolgt somit eine am aufsteigenden Nebel 7
erkennbare Befeuchtung der Umgebungsluft ohne einen kalten, unangenehme Empfindungen hervorrufenden Luftstrom. Das
erfindungsgemäße Luftkühlgerät arbeitet somit also auch als Luftbefeuchter.
Die Einschaltung des Vorwiderstandes 41 zum Zwecke der Reduzierung
der Drehzahl des Gebläses 3 ist unabhängig von der Stellung der Klappe 38 und umgekehrt. Das Gebläse 3 kann also bei normaler
Drehzahl und geschlossener Klappe 38 betrieben werden.
Insgesamt wurde somit ein tragbares Gerät zur Verteilung feuchter und gekühlter Luft beschrieben, das wahlweise sowohl als Luftkühler im Sommer als auch als Luftbefeuchter im Winter eingesetzt
werden kann. Die Bauweise gemäß der vorliegenden Erfindung erlaubt es somit, mit einer Höhe von z. B. ca. 40 cm und einer Breite
und Tiefe von ca. 20 cm ein kompaktes Gerät als
Luftkühler/Luftbefeuchter anzubieten, das zudem einfach im Aufbau,
sparsam und verläßlich sowie in der Lage ist, ca. 300 g Wasser/Stunde zu zerstäuben und dies bei einem Ausstoß von ca. 110
bis 130 m Luft/Stunde, wobei deren Temperatur ca. 5 % unter der umgebenden Raumluft liegt. Dies alles bei einer elektrischen Leistung
von 38 W. Als Luftbefeuchter eingesetzt, zerstäubt das Gerät ca. 170 g Wasser/Stunde und stößt ca. 5 bis 20 m Luft/Stunde
aus. Um einen ausreichenden Kühleffekt zu erreichen, beträgt die vom Gebläse 3 ausgestoßene Luft mindestens 50 m pro Stunde. Im
beschriebenen Beispiel weist das Gebläse 3 eine Propellerschraube mit zwei Propellerflügeln 12 von 155 mm Durchmesser auf, wobei es
die Luft durch das Diffusorgehäuse 32 ausstößt, dessen Auslaßöffnung einen Durchmesser von ca. 165 mm hat.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene
Ausführungsart beschränkt und man kann zahlreiche Modifikationen vornehmen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Insbesondere kann man das Gebläse 3 auch in eine andere als die vertikale Stellung bringen und somit einen Luftstrom erzeugen, bei
dem der Wassernebel 7 während des Gerätebetriebs als Luftkühler vollständig zerstäubt werden kann, während dies beim Betrieb als
Luftbefeuchter nur unvollständig geschieht.
Claims (20)
1. Tragbares Gerät (1) zur Luftbefeuchtung und Luftkühlung mit
einem Wassertank (2), einem Gebläse (3) sowie mindestens einer Nebelerzeugungsvorrichtung (5) zur Befeuchtung der vom Gebläse
(3) angesaugten und verteilten Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebelerzeugungsvorrichtung (5) unterhalb
des Gebläses (3) angeordnet ist und dazu geeignet ist, einen feinen Wassernebel (7) nach oben auszustoßen.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem
eine Lufteintrittsöffnung (8) aufweist, die an einer Rückwand (9) des Gerätes (1) in der Nähe der Nebelerzeugungsvorrichtung
(5) zwischen der Nebelerzeugungsvorrichtung (5) und dem Gebläse (3) angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse
(3) vertikal steht.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es oberhalb
der Propellerflügel (12) des Gebläses (3) eine Luftumlenkvorrichtung (13) aufweist, um die vom Gebläse (3) ausgestoßene
Luft waagerecht umzulenken.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (3) im oberen Bereich eines Zentralschachtes (19) montiert ist und in Bezug zu einer den Innenboden
des Gerätes (1) bildenden Bodenwanne (6) ins Innere des Gerätes (1) hineinragt.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralschacht
(19) massive Wände aufweist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor
(4) des Gebläses (3) unterhalb einer waagerechten Wand (21) angeordnet ist, die den oberen Teil des Zentralschachtes
(19) abschließt, daß diese Wand (21) Belüftungsöffnungen (22) aufweist, und daß das Innere des Zentralschachtes (19) mit der
Außenluft über mindestens eine Öffnung (23) in Verbindung steht.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassertank (2) abnehmbar ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassertank
(2) oberhalb der Bodenwanne (6) angeordnet ist und eine Zentralkammer (27) sowie zwei Seitenkammern (28 und 29)
aufweist, die auf beiden Seiten des Zentralschachtes (19) sich erstrecken.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassertank (2) in einer Vorderwand (18) des Gerätes (1) eingelassen ist, und zwar gegenüber einer Rückwand
(9), an der die Lufteintrittsöffnung (8) angebracht ist.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Oberfläche (30) des Wassertanks (2) nach unten zum Lufteintritt (8) hin geneigt ist, daß das Gerät (1) unter dem Gebläse
(3) eine Innenwand (31) aufweist, die parallel zur genannten Oberfläche (30) verläuft und sich bis zur Vorderwand (18)
über dem Wassertank (2) zu beiden Seiten des Schachtes (19) erstreckt.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassertank (2) im oberen Bereich ein Ventil (33) aufweist, um den Wasserstand in der Bodenwanne (6) auf
einem konstanten Niveau (34) zu halten.
13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß es eine
Wasserenthärtungspatrone (36) aufweist, die das Wasser, das über das Ventil (33) aus dem Wassertank (2) austritt, aufnimmt.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebelerzeugungsvorrichtung (5) einen Ultraschallgenerator aufweist.
15. Gerät nach Anspruch 14 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nebelerzeugungsvorrichtung (5) eine Metallscheibe (36) besitzt, die wasserdicht in die Wandung der Bodenwanne (6) eingelassen
ist.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem
eine Vorrichtung (45) zur Überwachung eines Mindestwasserstandes über der Bodenwanne (6) aufweist, die die
Spannungsversorgung der Nebelerzeugungsvorrichtung (5) abschaltet, wenn dieser Mindeststand nicht erreicht wird, daß die
seitliche Kammer (28) des Wassertanks (2) eine Verlängerung (28a) nach unten bis zum Boden der Bodenwanne (6) aufweist,
und daß das Fassungsvermögen dieser Verlängerung (28a), die in das Wasser in der Bodenwanne (6) eintaucht, so ausgelegt
ist, daß, wenn man den Tank (2) entnimmt, der Wasserstand unter diesen Mindeststand fällt.
17. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchsatz des Gebläses (3) mindestens 50 m
pro Stunde beträgt, um einen ausreichenden Kühleffekt zu erzeugen.
18. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (1) eine bewegliche Klappe (38) zum Öffnen oder Verschließen des Lufteintrittes (8) aufweist.
19. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß es Vorrichtungen
(41) zur Verringerung der Drehzahl des Gebläses (3) aufweist.
20. Gerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß durch
den gleichzeitigen Einsatz der Vorrichtungen (41) zur Verringerung der Drehzahl des Gebläses (3) und dem Schließen der
Klappe (38) das Gerät (1) als Luftbefeuchter arbeitet, wobei durch die Luftaustrittsöffnung (14) ein Nebel (7) entweicht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9106790A FR2677437B1 (fr) | 1991-06-05 | 1991-06-05 | Appareil portatif pour souffler de l'air humidifie et rafraichi. |
Publications (1)
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| DE9207238U1 true DE9207238U1 (de) | 1992-08-13 |
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ID=9413489
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102006014734A1 (de) * | 2006-03-30 | 2007-10-11 | Mölders, Stephan, Dr. | Die Tornadomaschine - Ein Nebel-Wirbler, der als Effektgerät, Luftbefeuchter und Aerosolgenerator einsetzbar ist |
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-
1992
- 1992-06-03 DE DE9207238U patent/DE9207238U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE102006014734A1 (de) * | 2006-03-30 | 2007-10-11 | Mölders, Stephan, Dr. | Die Tornadomaschine - Ein Nebel-Wirbler, der als Effektgerät, Luftbefeuchter und Aerosolgenerator einsetzbar ist |
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