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DE9204724U1 - Dämpfungsbelag - Google Patents

Dämpfungsbelag

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Publication number
DE9204724U1
DE9204724U1 DE9204724U DE9204724U DE9204724U1 DE 9204724 U1 DE9204724 U1 DE 9204724U1 DE 9204724 U DE9204724 U DE 9204724U DE 9204724 U DE9204724 U DE 9204724U DE 9204724 U1 DE9204724 U1 DE 9204724U1
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DE
Germany
Prior art keywords
damping
layer
blocking agent
adhesive
coating
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9204724U
Other languages
English (en)
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Chemie-Werk Weinsheim 6520 Worms De GmbH
Original Assignee
Chemie-Werk Weinsheim 6520 Worms De GmbH
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Publication date
Application filed by Chemie-Werk Weinsheim 6520 Worms De GmbH filed Critical Chemie-Werk Weinsheim 6520 Worms De GmbH
Priority to DE9204724U priority Critical patent/DE9204724U1/de
Publication of DE9204724U1 publication Critical patent/DE9204724U1/de
Priority to GB9302988A priority patent/GB2266252B/en
Priority to ITRM930049 priority patent/IT232177Y1/it
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Priority to FR9304070A priority patent/FR2689671B3/fr
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/16Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/162Selection of materials
    • G10K11/168Plural layers of different materials, e.g. sandwiches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/02Braking members; Mounting thereof
    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/092Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes
    • F16D65/095Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/097Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts
    • F16D65/0971Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts transmitting brake actuation force, e.g. elements interposed between brake piston and pad

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

Dämpfungsbelag
Beschreibung
Gegenstand der Neuerung ist ein vorzugsweise auf der Rückseite der Trägerplatte eines Reibbelags aufzubringender Dämpfungsbelag aus einem Blech und einer Dämpfungsschicht, der die beim Bremsen entstehenden Geräusche dämpft.
Dämpfungsbeläge der vorstehenden Art sind bekannt und im Handel erhältlich. Sie bestehen beispielsweise aus einem dünnen Stahlblech, das auf einer Seite mit einem Korrosionsschutzanstrich und auf der anderen Seite mit einer kaltselbstklebenden Dämpfungsschicht versehen ist. Die Dämpfungsschicht ist dabei mit einem Siliconpapier als Schutz gegen Verkleben abgedeckt, das beim Aufbringen auf die Trägerplatte entfernt werden muß. Um dies zu vereinfachen, sind bereits Vorrichtungen entwickelt worden, die beispielsweise das Papier mit Preßluft abblasen sollen. Diese Vorrichtungen arbeiten jedoch nicht immer zuverlässig, so daß es beim automatisierten Aufbringen des Dämpfungsbelages auf die Trägerplatte häufig zu
Störungen kommt. Außerdem muß das Siliconpapier entsorgt werden.
Andererseits gibt es aber auch Dämpfungsbeläge aus gummiertem Stahlblech mit einem Novolak-Kleber, die bei etwa 150 0C appliziert werden und bei Raumtemperatur nicht kleben. Diese Dämpfungsbeläge sind daher ohne Abdeckpapier in einem Magazin stapelfähig. Nachteilig ist jedoch der geringe Verlustfaktor von 0,04 und weniger im Bereich von 20 bis 80 0C. Der Verlustfaktor von Dämpfungsbelägen mit einer kaltselbstklebenden Dämpfungsschicht auf der Basis von Siliconklebern oder Polyacrylsäureester-Copolymerisaten liegt dagegen in diesem Bereich bei Werten bis zu 0,20.
Es bestand daher die Aufgabe, einen Dämpfungsbelag mit bei Raumtemperatur klebefreier Oberfläche zu entwickeln, der aber ähnlich gute akustische Eigenschaften wie Dämpfungsbeläge mit kaltselbstklebender Dämpfungsschicht hat.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß durch einen Dämpfungsbelag aus einem einseitig mit einer kaltselbstklebenden Dämpfungsschicht 2 versehenen Metallblech 1 gelöst, bei dem die freie Oberfläche der Dämpfungsschicht 2 mit einem bei Raumtemperatur festen, bei Temperaturen von 50 bis 150 0C schmelzbaren Antiblockmittel 3 beschichtet ist.
Als Antiblockmittel wird vorzugsweise ein Copolymerisat aus Styrol und Acrylsäureester oder ein weichmacherfreies Copolymerisat aus Vinylchlorid und Vinylacetat verwendet. Diese Dämpfungsbeläge lassen
sich dann bei 9 0 0C oder höherer Temperatur mit der Trägerplatte des Reibbelages verkleben.
Das Metallblech besteht vorzugsweise aus einer Eisenlegierung, z. B. aus Stahl. Die Verwendung anderer Metallegierungen z. B. auf der Basis von Aluminium oder Kupfer ist ebenfalls möglich.
Die Blechdicke beträgt 0,2 bis 1 mm.
Als Dämpfungsschicht wird vorzugsweise eine 0,05 bis 0,5 mm Schicht eines Kaltklebers auf Siliconbasis oder auf der Basis eines Polyacrylsäureester-Copolymerisats verwendet, deren freie Oberfläche mit einer 0,03 bis 0,1 mm dicken Schicht des Antiblockmittels versehen ist.
Das Metallblech kann auf seiner freien Oberfläche mit einem üblichen Korrosionsschutz z. B. einer Zinkschicht oder einem Lack versehen sein.
Überraschenderweise wurde festgestellt, daß die neuerungsgemäßen Antiblockmittel weder den Verlustfaktor noch die Haftung auf der Trägerplatte negativ beeinflussen.
Die Neuerung wird anhand der nachfolgenden Beispiele näher erläutert, wobei der Aufbau des Dämpfungsbelages im Schnitt in Fig. 1 dargestellt ist. Fig. 2 zeigt den Verlustfaktor im Resonanzbereich zweiter Ordnung von 1 cm breiten und 20 cm langen Feststreifen der Dämpfungsbeläge gemäß den Beispielen, wobei die Dämpfungsschicht so gewählt wurde, daß das Maximum des Verlustfaktors zweiter Ordnung einmal im Bereich von
20 0C und im anderen Fall im Bereich von 80 0C liegt.
BEISPIELE Beispiel 1
Von einem handelsüblichen Dämpfungsbelag aus einem 0,5 mm dicken Stahlblech 1 aus Kaltbandblech St2, das auf einer Seite mit einem Korrosionsschutzlack 4 und auf der anderen Seite mit einer 0,075 mm dicken kaltselbstklebenden Dämpfungsschicht 2 auf der Basis eines Polyacrylsäureester-Copolymerisats beschichtet ist, wird das die Dämpfungsschicht 2 abdeckende Siliconpapier entfernt. Auf die freigelegte Fläche wird mit einer Walze eine Dispersion eines Styrol-Acrylsäureester-Copolymerisats aufgetragen. Nach dem Trocknen hat diese Antiblockmittelschicht 3 eine Dicke von ca. 0,05 mm. Sie beginnt bei ca. 90 0C klebrig zu werden.
Aus dem so hergestellten Dämpfungsbelag werden Teststreifen gestanzt, an denen der Verlustfaktor zweiter Ordnung in Abhängigkeit von der Temperatur bestimmt wird. Die Ergebnisse sind in Fig. 2 dargestellt.
Beispiel 2
Ein anderer handelsüblicher Dämpfungsbelag wie im Beispiel 1 aber mit einer Dämpfungsschicht 2 auf Basis eines Siliconklebers wird wie im Beispiel 1 behandelt und mit einer Dispersion eines
Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymers beschichtet. Nach
dem Trocknen hat diese Antiblockmittelschicht 3 eine Dicke von ca. 0,05 mm. Sie beginnt bei 90 0C klebrig zu werden.
Aus dem so hergestellten Dämpfungsbelag werden wie im Beispiel 1 Streifen gestanzt und getestet. Die Ergebnisse sind ebenfalls in Fig. 2 dargestellt.
Vergleichsversuche mit entsprechenden Dämpfungsbelägen ohne Antiblockmittelbeschichtung zeigen, daß die Antiblockmittelbeschichtung keinen Einfluß auf den Verlustfaktor hat.
Weiterhin wurde festgestellt, daß die Scherfestigkeit der bei mindestens 90 0C auf eine Stahlplatte aufgeklebten neuerungsgemäßen Dämpfungsbeläge höher ist als die der entsprechenden bei Raumtemperatur aufgeklebten Dämpfungsbeläge ohne Antiblockmittelbeschichtung.

Claims (4)

Schutzansprüche
1. Dämpfungsbelag aus einem einseitig mit einer kaltselbstklebenden Dämpfungsschicht (2) versehenen Metallblech (1), dadurch gekennzeichnet, daß die freie Oberfläche der Dämpfungsschicht (2) mit einem bei Raumtemperatur festen, bei Temperaturen von 50 bis 150 0C schmelzbaren Antiblockmittel (3) beschichtet ist.
2. Dämpfungsbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antiblockmittel (3) ein Styrol-Acrylsäureester-Copolymerisat ist.
3. Dämpfungsbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antiblockmittel (3) ein Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerisat ist.
4. Dämpfungsbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antiblockmittelschicht (3) 0,03 bis 0,1 mm dick ist.
DE9204724U 1992-04-06 1992-04-06 Dämpfungsbelag Expired - Lifetime DE9204724U1 (de)

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GB9302988A GB2266252B (en) 1992-04-06 1993-02-15 Damping cover
ITRM930049 IT232177Y1 (it) 1992-04-06 1993-03-17 Rivestimento di smorzamento autoaderente a freddo.
ES9300714A ES2078141B1 (es) 1992-04-06 1993-04-06 Guarnicion amortiguadora.
FR9304070A FR2689671B3 (fr) 1992-04-06 1993-04-06 Garniture d'amortissement.

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ES (1) ES2078141B1 (de)
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GB (1) GB2266252B (de)
IT (1) IT232177Y1 (de)

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Publication number Publication date
FR2689671A3 (fr) 1993-10-08
GB2266252A (en) 1993-10-27
ES2078141B1 (es) 1996-08-01
ITRM930049U1 (it) 1994-09-17
ITRM930049V0 (it) 1993-03-17
FR2689671B3 (fr) 1994-03-18
GB2266252B (en) 1995-08-16
GB9302988D0 (en) 1993-03-31
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