DE9203366U1 - Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken - Google Patents
Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von WerkstückenInfo
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Description
Farb-Tec Gesellschaft für Beschichtungskabinen Systeme mbH, Eulenkrugstraße 66, 2000 Hamburg 67
Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit
pulverförmigern Beschichtungsmaterial, wobei die Reinigungsvorrichtung
entlang der Wandungen eines Kabineninnenraums verfahrbar ist und ihr mindestens ein Luftkanal
zur Reinigung der Wandungen von an diesen abgelagerten Pulvermaterial zugeordnet ist.
Es ist eine Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial
dieser Art bekannt (EP 200 681), bei der der untere Teil der Kabine in einen V-förmigen Querschnitt
und einen im Kabinenboden ausgebildeten, kabinenfesten Sammelkanal übergeht, an den eine Absaugvorrichtung
angeschlossen ist. Die Reinigungsvorrichtung umfaßt einen hohlen Rahmen, dessen Form der Innenkontur der
Kabine angepaßt ist und der an seinem Umfang Blasöffnungen aufweist. Der Rahmen ist mit einer Drucklufteinrichtung
verbunden, so daß beim Verfahren des Rahmens bzw. Trägers entlang der Längsachse der Kabine die durch die
öffnungen geblasene Druckluft das an den Wandungen abgelagerte Pulvermaterial löst und dieses dann über den als
Saugkanal ausgebildeten Sammelkanal abgesaugt wird. Nachteilig ist jedoch, daß das von den Wandungen mittels
Druckluft abgelöste Pulvermaterial relativ unkontrolliert durch die Kabine vagabundieren kann, so daß eine
effektive Reinigung mit kurzer Reinigungszeit maßgeblich erschwert bzw. praktisch undurchführbar wird, da sich
eine gezielte Luftströmung zum direkten Aufnehmen des Pulvermaterials an der Abblasstelle und so ein sicheres
Entfernen desselben aus der Kabine nicht erreichen läßt,
sondern einmal gelöstes Pulver immer wieder durch die Druckluft beaufschlagt und verwirbelt wird, ehe wenigstens
ein Teil in den Absaugbereich im Kabinenboden gelangt. So kann auch nicht ausgeschlossen werden, daß
durch die Druckluft bewegtes Pulvermaterial durch Öffnungen der Kabine, z.B. Fahrschlitzen nach außen geblasen
wird.
Weiterhin ist eine Reinigungsvorrichtung bekannt (GM 90 06 887), die einen der Innenkontur der Kabine angepaßten
Träger umfaßt, wobei zwischen Träger und Innenkontur ein Arbeitsspalt belassen ist, der von Reinigungselementen elastisch überbrückt wird. Diese Reinigungselemente
in Form von Schabelippen sind mit ihren Schabekanten reibschlüssig gegen die zu reinigende Wandung gerichtet.
Um den Reinigungseffekt zu verbessern, ist der Reinigungsvorrichtung
unmittelbar eine Luftströmungsquelle in Form einer Senke(Unterdruckquelle) zum Absaugen des
von der Wandung gelösten Pulvermaterials zugeordnet. Allerdings ist die durch die Unterdruckquelle erzeugte
Saugströmung nicht direkt auf das die mechanische Abreinigung vornehmende Reinigungselement gerichtet, so
daß der Reinigungsprozeß insgesamt an Effektivität einbüßt.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten
von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial zu schaffen, die ein unmittelbares Einwirken
der Luftströmung auf an den Wandungen abgelagertes Pulvermaterial unter gleichzeitiger Vermeidung von Vagabundieren
des losgelösten Pulvermaterials im Kabineninnenraum und somit eine effektivere Abreinigung der Kabinenwandung
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit der eingangs genannten Reinigungsvorrichtung dadurch gelöst, daß der
Luftkanal als in Wirkkombination hintereinandergeschaltete Druck- und Saugluftkanalteile umfassendes, insgesamt
in die Reinigungsvorrichtung integriertes Kanalsystem ausgebildet ist, wobei das Druckluftkanalteil in eine
gegen die zu reinigende Wandung gerichtete Druckluft-Austrittsöffnung
mündet, die in eine Eintrittsöffnung für das Saugluftkanalteil übergeht derart, daß die Wandung
von einem Druckluftstrom gezielt anströmbar und letzterer zum Saugluftstrom ausgerichtet ist. Durch diese Anordnung,
Integration und Ausrichtung des Kanalsystems mit seiner öffnung relativ zu der Reinigungsvorrichtung
wird ein gezielter Luftstrom in bezug auf die an den Wandungen abgelagerten Pulverrückstände erreicht, so daß
die Abreinigung besonders effektiv durchgeführt und ein Vagabundieren des losgelösten Pulvermaterials innerhalb
des Kabineninnenraumes weitestgehend ausgeschlossen werden kann.
Um den von den Druckluftkanalteil gelenkten Luftstrom unterschiedlichsten technologischen oder sonstigen Bedingungen
anpassen zu können, kann der Druckluftkanalteil eine Luftleiteinrichtung umfassen, die im Bereich der
Druckluft-Austrittsöffnung Leitflächen aufweist, die in einem variablen Anströmwinkel zu den aufzunehmenden Pulverrückständen
ausrichtbar sind.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Saugluftkanalteil und das Druckluftkanalteil Bestandteile eines ein Ausblasen
der Strömung vermeidenden geschlossenen Strömungskreislaufes sind. Beim Ausblasen würde die Gefahr bestehen,
daß Pulvermaterial aus der Kabine nach Außen gelangen könnte. So ist durch den geschlossenen Kreislauf
eine besonders die Arbeitsbedingungen verbessernde, Umwelt schonende und Gesundheit des Bedienpersonals
nicht beeinträchtigende Reinigung für eine Pulverbeschichtungskabine erreicht.
Ein konstruktiv einfacher und bei geringem maschinenbaulichem Aufwand zu realisierender geschlossener Strömungskreislauf kann eine Luftströmungsquelle, einen Träger
der Reinigungsvorrichtung durchgreifenden Kanal für den
Druckluftstrom, den Druckluftkanalteil, der zwischen mindestens
einem der Träger und einer diesem zugeordneten Luftleiteinrichtung gebildet ist, die Druckluft-Austrittsöffnung,
die über die Leitflächen der Luftleiteinrichtung gegen die zu reinigenden Wandungen
in bestimmten, variabel einzustellenden Anströmwinkeln der ausgerichtet ist, das Saugluftkanalteil, das
zwischen beiden Trägern gebildet ist und den Saugluftstrom über einen Hohlraum durch mindestens eine öffnung
eines der Träger über einen Filter zu dem den Saugluftstrom erzeugenden Aggregat des Luftströmungserzeugers
führt, umfassen.
Vorteilhafterweise kann die Reinigungsvorrichtung so ausgebildet sein, daß die Träger der Reinigungsvorrich-,
tung im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind und der Kontur des Kabineninnenraumes entsprechen,
und den Trägern im Bereich des den Saugluftstrom führenden Hohlraumes mechanisch wirkende Reinigungselemente
zugeordnet sind, die über kraftbeaufschlagte Antriebseinheiten gegen die zu reinigende Wandung mit einer
Schwenkbewegung um eine am Träger angeordnete Drehachse anpreßbar ausgebildet sind, wobei der Druckluftstrom im
Bereich der Druckluft-Austrittsöffnung von den Leitflächen der Luftleiteinrichtung gezielt auf das an die
Wandung angelegte Reinigungselement ausgerichtet ist und im Bereich der Eintriffsöffnung und der Reinigungselemente
der Druckluftstrom in den Saugluftstrom zum Aufnehmen der losgelösten Pulverrückstände übergeht. Somit
ist eine besonders effektive und gründliche Reinigung der Wandungen des Kabineninnenraumes erreichbar.
Um neben einer Feinreinigung der Wandungen auch eine vorab erfolgende Grobreinigung zu ermöglichen, kann die
Reinigungsvorrichtung mindestens ein Vorreinigungselement umfassen, mit dem gleichzeitig zu der Feinreinigung
mittels des Stromungskreislaufes eine Grobreinigung der Kabine dahingehend erfolgt, daß während der Vorschubbewegung
der Reinigungsvorrichtung das reibschlüssig mit der
Wandung wirkverbundene Vorreinigungselement wesentliche Mengen abgelagerten Pulvermaterials aus der Kabine
schiebt. Die so durchgeführte Vorreinigung ist insbesondere bei großen Mengen abgelagerten Pulvermaterials nützlich,
wobei zusätzlich das durch die Vorreinigung mechanisch zu verschiebende Pulverrestmaterial zu einem außerhalb
der Kabine sich befindenden Sammelbehälter gefördert werden kann. Die darin gesammelten Pulverrückstände
können wiederverwendet werden. Somit lassen sich bedeutende
Mengen Beschichtungsmaterial einsparen, womit eine erhebliche Kostensenkung verbunden ist.
Weitere Vorteile und Ausführungsformen oder -möglichkeiten
der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung der in den schematischen Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiele hervor. Es zeigt, jeweils ausschnittsweise,
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Kabine zum Sprühbeschichten mit Reinigungsvorrichtung und
Kanalsystem,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitendarstellung der
Reinigungsvorrichtung mit einem Druckluftkanal und
Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht einer Reinigungsvorrichtung mit zwei zugeordneten
Druckluftkanälen.
Eine erfindungsgemäß ausgebildete Reinigungsvorrichtung 2 für eine Kabine 1 zum Sprühbeschichten von Werkstücken
mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial umfaßt im wesentlichen zwei parallel zueinander angeordnete, einen
Hohlraum 4 zwischen sich bestimmenden Trager 3, wobei diese Träger 3 im wesentlichen der Innenkontur des von
Wandungen 5 gebildeten Kabineninnenraums angepaßt sind. An den Trägern 3 sind zu den jeweils gegenüberliegenden
Wandungen 5 Reinigungselemente 6 angeordnet, die um eine
Drehachse von kraftbeaufschlagten Antriebseinheiten 7 durch Schwenkung an die Wandungen 5 reibschlüssig anlenkbar
sind. Diese Reinigungselemente 6 sind als Schabelippen aus elastischem, gegossenem Kunststoffmaterial ausgebildet.
Die kraftbeaufschlagten Antriebseinheiten 7 werden von pneumatischen Kolben-Zylinder-Einheiten gebildet.
Weiterhin umfaßt die Reinigungsvorrichtung 2 einen mindestens aus einem Aggregat bestehenden Luftströmungserzeuger,
im folgenden als Luftströmungsquelle 10 bezeichnet, mit wenigstens je einer Saug- und einer
Druckseite. Der luftstromungsquellenseitige Träger 3 weist eine Öffnung 8 auf, durch die von der Saugseite
der Luftströmungsquelle 10 ein Saugluftstrom 15 in den einen Saugluftkanalteil 15' bestimmenden Hohlraum 4 zwischen
den Trägern 3 angelegt ist. Zwischen der Öffnung 8 und der Saugseite der Luftströmungsquelle 10 sind Filter
9 zum Ausfiltern von im Saugluftstrom 15 befindlichen Pulverrückständen angeordnet. Die Druckseite der Luftströmungsquelle
10 ist mit einem Kanal 11 verbunden, der die Träger 3 durchgreift und einen Weg für den Druckluftstrom
16 zu einer einen Druckluftkanalteil 16' bestimmenden Luftleiteinrichtung 12 bildet. Die Luftleiteinrichtung
12 ist dem in Verschieberichtung A vorn liegenden Träger 3 zugeordnet. An den zu den Wandungen 5
gerichteten Bereichen weist die Luftleiteinrichtung 12 abgeschrägt ausgebildete Leitflächen 13 auf, die in eine
gegen die Wandung 5 unter einem vorbestimmten Anströmwinkel gerichtete Druckluft-Austrittsöffnung 160'
münden. Die Leitflächen 13 können so ausgebildet sein, daß unterschiedliche Winkel für die Anströmung einstellbar
sind.
An der Luftleiteinrichtung 12 sind, in Verschieberichtung A vorn liegend, Vorreinigungselemente 14 zur Grobreinigung
der Kabine 1 angeordnet. Diese Grobreinigung der Kabine 1 dient der Wiedergewinnung eines wesentlichen
Teiles des abgelagerten Pulvermaterials, indem dieses durch Verschieben der Reinigungsvorrichtung 2
einschließlich der Vorreinigungselemente 14 zu einem
nicht dargestellten, außerhalb der Kabine 1 liegenden Aufnahmebehälter befördert wird.
Gleichzeitig mit dieser Vorreinigung ermöglicht die erfindungsgemäße
Reinigungsvorrichtung 2 eine Feinreinigung. Dazu sind die in Verfahrrichtung A der Reinigungsvorrichtung
2 vorn liegenden Reinigungselemente 6 von den kraftbeaufschlagten Antriebseinheiten 7 von den Wandungen
5 weggeschwenkt, während die Reinigungselemente des anderen Trägers 3 von den Antriebseinheiten 7 gegen
die jeweilige Wandung 5 gedrückt werden. Dabei ergibt sich zwischen den Reinigungselementen 6 eine Eintrittsöffnung 150' für den Saugluftkanal 15'. Wird nun von der
Saugseite der Luftströmungsquelle 10 ein im Hohlraum 4 bzw. Saugluftkanalteil 15' wirkender Unterdruck und
damit Saugluftstrom 15 erzeugt, so saugt dieser das von den anliegenden Reinigungselementen 6 und dem
Druckluftstrom 16 losgelöste Pulvermaterial auf und leitet es über die Öffnung 8 zu dem den Saugluftstrom
reinigenden Filter 9.
Um einen geschlossenen Strömungkreislauf zu erreichen, wird von der Druckseite der Luftströmungsquelle 10 über
den Kanal 11 die gereinigte Luft in den Druckluftkanal 16' zwischen den vorn liegenden Träger 3 und die Luftleiteinrichtung
12 gefördert, von der dann der Druckluftstrom 16 gezielt über die Leitkanten 13 der Luftleiteinrichtung
12 zur Druckluft-Austrittsöffnung 160' zwecks Unterstützung des Reinigungsprozesses in Richtung auf
die an die Wandungen 5 angelegten Reinigungselemente 6 hingeführt wird. Somit ist eine ständige Zirkulation der
Luftströmung bei gleichzeitiger Reinigung des mit Pulvermaterial behafteten Saugluftstroms gegeben, so daß
insbesondere ein Ausblasen der Luftströmung entfallen kann. Mit einem Ausblasen würde unweigerlich Pulvermaterial
mit nach außen gebracht werden, das von den Wandungen 5 außerhalb des Bereiches der Reinigungsvorrichtung
2 infolge Erschütterungen durch das Verfahren der Reinigungsvorrichtung 2 durch die Kabine 1 losgelöst wird.
Der ablaufende Reinigungsprozeß für die Kabineninnenwandung 5 ist in Fig. 2 verdeutlicht dargestellt, wogegen
Fig. 3 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung 2 zeigt, bei der an jedem Träger 3 eine Luftleiteinrichtung
12 mit entsprechendem Druckluftkanalteil 16' und Druckluft-Austrittsöffnung 160' angeordnet ist,
so daß die so ausgebildete Reinigungsvorrichtung 2 in beiden möglichen Verfahrrichtungen der Längsachse der
Kabine 1 in der angegebenen, höchst effektiven Weise der kombinierten Druck- und Saugluftwirkung an der
Reinigungstelle die Kabinenwandung 5 reinigen kann.
Bezugszeichenliste
1 Kabine
2 Reinigungsvorrichtung
3 Träger
4 Hohlraum
5 Wandung
6 Reinigungselement
7 Antriebseinheiten
8 öffnung
9 Filter
10 Luftströmungserzeuger
11 Kanal
12 Luftleiteinrichtung
13 Leitflächen
14 Vorreinigungselement
15 Saugluftstrom
15' Saugluftkanal(teil)
150' Eintrittsöffnung
16 Druckluftstrom
16' Druckluftkanal(teil)
160' Druckluft-Austrittsöffnung
Claims (1)
- - 9 Schutzansprüche :1. Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial, wobei die Reinigungsvorrichtung entlang der Wandungen eines Kabineninnenraums verfahrbar ist und ihr mindestens ein Luftkanal zur Reinigung der Wandungen von an diesen abgelagerten Pulvermaterial zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Luftkanal (16', 15') als in Wirkkombination hintereinandergeschaltete Druck- und Saugluftkanalteile (16' bzw. 15') umfassendes, insgesamt in die Reinigungsvorrichtung (2) integriertes Kanalsystem ausgebildet ist, wobei das Druckluftkanalteil (16') in eine gegen die zu reinigende Wandung (5) gerichtete Druckluft-Austrittsöffnung (160') mündet, die in eine Eintrittsoffnung (150') für das Saugluftkanalteil (15') übergeht derart, daß die Wandung (5) von einem Druckluftstrom (16) gezielt anströmbar und letzterer zum Saugluftstrom (15) ausgerichtet ist.2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftkanalteil (16') eine Luftleiteinrichtung (12) umfaßt, die im Bereich der Druckluft-Austrittsöffnung (160') Leitflächen (13) aufweist, die in einem variablen Anströmwinkel zu den aufzunehmenden Pulverrückständen ausrichtbar sind.3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Saugluftkanalteil (15') und Druckluftkanalteil (16') Bestandteile eines geschlossenen Strömungskreislaufes sind.- 10 --&Igr;&Ogr;&Iacgr;. Reinigungsvorrichtung nach Anspruh 3, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Strömungskreislauf- einen Luftströmungserzeuger (10),- einen Träger (3) der Reinigungsvorrichtung durchgreifenden Kanal (11) für den Druckluftstrom (16),- den Druckluftkanalteil (16'), der zwischen mindestens einem der Träger (3) und einer diesem zugeordneten Luftleiteinrichtung (12) gebildet ist,- die Druckluft-Austrittsöffnung (160'), die über die Leitflächen (13) der Luftleiteinrichtung (12) gegen die zu reinigende Wandungen (5) in bestimmten, variabel einzustellenden Anströmwinkeln ausgerichtet ist,- das Saugluftkanalteil (15'), das zwischen beiden Trägern (3) gebildet ist und den Saugluftstrom (15) über einen Hohlraum (4) durch mindestens eine öffnung (8) eines der Träger (3) über einen Filter (9) zu dem den Saugluftstrom (15) erzeugenden Aggregat des Luftströmungserzeugers (10) führt,umfaßt.5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (3) der Reinigungsvorrichtung (2) im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind und der Kontur des Kabineninnenraumes entsprechen, und den Trägern (3) im Bereich des den Saugluftstrom (15) führenden Hohlraumes (4) mechanisch wirkende Reinigungselemente (6) zugeordnet sind, die über kraftbeaufschlagte Antriebseinheiten (7) gegen die zu reinigende Wandung (5) mit einer Schwenkbewegung um eine am Träger (3) angeordnete Drehachse- 11 -anpreßbar ausgebildet sind, wobei der Druckluftstrom (16) im Bereich der Druckluft-Austrittsöffnung (160') von den Leitflächen (13) der Luftleiteinrichtung (12) gezielt auf das an die Wandung (5) angelegte Reinigungselement (6) ausgerichtet ist und im Bereich der Eintrittsöffnung (150') und der Reinigungselemente (6) der Druckluftstrom (16) in den Saugluftstrom (15) zum Aufnehmen der losgelösten Pulverrückstände übergeht.6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (2) mindestens ein Vorreinigungselement (14) umfaßt, mit dem gleichzeitig zu der Feinreinigung mittels des Strömungskreislaufes eine Grobreinigung der Kabine dahingehend erfolgt, daß während der Vorschubbewegung der Reinigungsvorrichtung (2) das reibschlüssig mit der Wandung (5) wirkverbundene Vorreinigungselement (14) wesentliche Mengen abgelagerten Pulvermaterials aus der Kabine schiebt.- 12 -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9203366U DE9203366U1 (de) | 1992-03-10 | 1992-03-10 | Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE9203366U DE9203366U1 (de) | 1992-03-10 | 1992-03-10 | Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9203366U1 true DE9203366U1 (de) | 1992-08-27 |
Family
ID=6877207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9203366U Expired - Lifetime DE9203366U1 (de) | 1992-03-10 | 1992-03-10 | Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken |
Country Status (1)
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