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DE9203366U1 - Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken

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DE9203366U1
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cleaning
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air flow
flow
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DE9203366U
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FARB-TEC GESELLSCHAFT fur BESCHICHTUNGSKABINEN SYSTEME MBH 2000 HAMBURG DE
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FARB-TEC GESELLSCHAFT fur BESCHICHTUNGSKABINEN SYSTEME MBH 2000 HAMBURG DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B14/00Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
    • B05B14/40Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
    • B05B14/41Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths by cleaning the walls of the booth
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/10Greenhouse gas [GHG] capture, material saving, heat recovery or other energy efficient measures, e.g. motor control, characterised by manufacturing processes, e.g. for rolling metal or metal working

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Description

Farb-Tec Gesellschaft für Beschichtungskabinen Systeme mbH, Eulenkrugstraße 66, 2000 Hamburg 67
Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigern Beschichtungsmaterial, wobei die Reinigungsvorrichtung entlang der Wandungen eines Kabineninnenraums verfahrbar ist und ihr mindestens ein Luftkanal zur Reinigung der Wandungen von an diesen abgelagerten Pulvermaterial zugeordnet ist.
Es ist eine Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial dieser Art bekannt (EP 200 681), bei der der untere Teil der Kabine in einen V-förmigen Querschnitt und einen im Kabinenboden ausgebildeten, kabinenfesten Sammelkanal übergeht, an den eine Absaugvorrichtung angeschlossen ist. Die Reinigungsvorrichtung umfaßt einen hohlen Rahmen, dessen Form der Innenkontur der Kabine angepaßt ist und der an seinem Umfang Blasöffnungen aufweist. Der Rahmen ist mit einer Drucklufteinrichtung verbunden, so daß beim Verfahren des Rahmens bzw. Trägers entlang der Längsachse der Kabine die durch die öffnungen geblasene Druckluft das an den Wandungen abgelagerte Pulvermaterial löst und dieses dann über den als Saugkanal ausgebildeten Sammelkanal abgesaugt wird. Nachteilig ist jedoch, daß das von den Wandungen mittels Druckluft abgelöste Pulvermaterial relativ unkontrolliert durch die Kabine vagabundieren kann, so daß eine effektive Reinigung mit kurzer Reinigungszeit maßgeblich erschwert bzw. praktisch undurchführbar wird, da sich eine gezielte Luftströmung zum direkten Aufnehmen des Pulvermaterials an der Abblasstelle und so ein sicheres Entfernen desselben aus der Kabine nicht erreichen läßt,
sondern einmal gelöstes Pulver immer wieder durch die Druckluft beaufschlagt und verwirbelt wird, ehe wenigstens ein Teil in den Absaugbereich im Kabinenboden gelangt. So kann auch nicht ausgeschlossen werden, daß durch die Druckluft bewegtes Pulvermaterial durch Öffnungen der Kabine, z.B. Fahrschlitzen nach außen geblasen wird.
Weiterhin ist eine Reinigungsvorrichtung bekannt (GM 90 06 887), die einen der Innenkontur der Kabine angepaßten Träger umfaßt, wobei zwischen Träger und Innenkontur ein Arbeitsspalt belassen ist, der von Reinigungselementen elastisch überbrückt wird. Diese Reinigungselemente in Form von Schabelippen sind mit ihren Schabekanten reibschlüssig gegen die zu reinigende Wandung gerichtet. Um den Reinigungseffekt zu verbessern, ist der Reinigungsvorrichtung unmittelbar eine Luftströmungsquelle in Form einer Senke(Unterdruckquelle) zum Absaugen des von der Wandung gelösten Pulvermaterials zugeordnet. Allerdings ist die durch die Unterdruckquelle erzeugte Saugströmung nicht direkt auf das die mechanische Abreinigung vornehmende Reinigungselement gerichtet, so daß der Reinigungsprozeß insgesamt an Effektivität einbüßt.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial zu schaffen, die ein unmittelbares Einwirken der Luftströmung auf an den Wandungen abgelagertes Pulvermaterial unter gleichzeitiger Vermeidung von Vagabundieren des losgelösten Pulvermaterials im Kabineninnenraum und somit eine effektivere Abreinigung der Kabinenwandung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit der eingangs genannten Reinigungsvorrichtung dadurch gelöst, daß der Luftkanal als in Wirkkombination hintereinandergeschaltete Druck- und Saugluftkanalteile umfassendes, insgesamt
in die Reinigungsvorrichtung integriertes Kanalsystem ausgebildet ist, wobei das Druckluftkanalteil in eine gegen die zu reinigende Wandung gerichtete Druckluft-Austrittsöffnung mündet, die in eine Eintrittsöffnung für das Saugluftkanalteil übergeht derart, daß die Wandung von einem Druckluftstrom gezielt anströmbar und letzterer zum Saugluftstrom ausgerichtet ist. Durch diese Anordnung, Integration und Ausrichtung des Kanalsystems mit seiner öffnung relativ zu der Reinigungsvorrichtung wird ein gezielter Luftstrom in bezug auf die an den Wandungen abgelagerten Pulverrückstände erreicht, so daß die Abreinigung besonders effektiv durchgeführt und ein Vagabundieren des losgelösten Pulvermaterials innerhalb des Kabineninnenraumes weitestgehend ausgeschlossen werden kann.
Um den von den Druckluftkanalteil gelenkten Luftstrom unterschiedlichsten technologischen oder sonstigen Bedingungen anpassen zu können, kann der Druckluftkanalteil eine Luftleiteinrichtung umfassen, die im Bereich der Druckluft-Austrittsöffnung Leitflächen aufweist, die in einem variablen Anströmwinkel zu den aufzunehmenden Pulverrückständen ausrichtbar sind.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Saugluftkanalteil und das Druckluftkanalteil Bestandteile eines ein Ausblasen der Strömung vermeidenden geschlossenen Strömungskreislaufes sind. Beim Ausblasen würde die Gefahr bestehen, daß Pulvermaterial aus der Kabine nach Außen gelangen könnte. So ist durch den geschlossenen Kreislauf eine besonders die Arbeitsbedingungen verbessernde, Umwelt schonende und Gesundheit des Bedienpersonals nicht beeinträchtigende Reinigung für eine Pulverbeschichtungskabine erreicht.
Ein konstruktiv einfacher und bei geringem maschinenbaulichem Aufwand zu realisierender geschlossener Strömungskreislauf kann eine Luftströmungsquelle, einen Träger der Reinigungsvorrichtung durchgreifenden Kanal für den
Druckluftstrom, den Druckluftkanalteil, der zwischen mindestens einem der Träger und einer diesem zugeordneten Luftleiteinrichtung gebildet ist, die Druckluft-Austrittsöffnung, die über die Leitflächen der Luftleiteinrichtung gegen die zu reinigenden Wandungen in bestimmten, variabel einzustellenden Anströmwinkeln der ausgerichtet ist, das Saugluftkanalteil, das zwischen beiden Trägern gebildet ist und den Saugluftstrom über einen Hohlraum durch mindestens eine öffnung eines der Träger über einen Filter zu dem den Saugluftstrom erzeugenden Aggregat des Luftströmungserzeugers führt, umfassen.
Vorteilhafterweise kann die Reinigungsvorrichtung so ausgebildet sein, daß die Träger der Reinigungsvorrich-, tung im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind und der Kontur des Kabineninnenraumes entsprechen, und den Trägern im Bereich des den Saugluftstrom führenden Hohlraumes mechanisch wirkende Reinigungselemente zugeordnet sind, die über kraftbeaufschlagte Antriebseinheiten gegen die zu reinigende Wandung mit einer Schwenkbewegung um eine am Träger angeordnete Drehachse anpreßbar ausgebildet sind, wobei der Druckluftstrom im Bereich der Druckluft-Austrittsöffnung von den Leitflächen der Luftleiteinrichtung gezielt auf das an die Wandung angelegte Reinigungselement ausgerichtet ist und im Bereich der Eintriffsöffnung und der Reinigungselemente der Druckluftstrom in den Saugluftstrom zum Aufnehmen der losgelösten Pulverrückstände übergeht. Somit ist eine besonders effektive und gründliche Reinigung der Wandungen des Kabineninnenraumes erreichbar.
Um neben einer Feinreinigung der Wandungen auch eine vorab erfolgende Grobreinigung zu ermöglichen, kann die Reinigungsvorrichtung mindestens ein Vorreinigungselement umfassen, mit dem gleichzeitig zu der Feinreinigung mittels des Stromungskreislaufes eine Grobreinigung der Kabine dahingehend erfolgt, daß während der Vorschubbewegung der Reinigungsvorrichtung das reibschlüssig mit der
Wandung wirkverbundene Vorreinigungselement wesentliche Mengen abgelagerten Pulvermaterials aus der Kabine schiebt. Die so durchgeführte Vorreinigung ist insbesondere bei großen Mengen abgelagerten Pulvermaterials nützlich, wobei zusätzlich das durch die Vorreinigung mechanisch zu verschiebende Pulverrestmaterial zu einem außerhalb der Kabine sich befindenden Sammelbehälter gefördert werden kann. Die darin gesammelten Pulverrückstände können wiederverwendet werden. Somit lassen sich bedeutende Mengen Beschichtungsmaterial einsparen, womit eine erhebliche Kostensenkung verbunden ist.
Weitere Vorteile und Ausführungsformen oder -möglichkeiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung der in den schematischen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele hervor. Es zeigt, jeweils ausschnittsweise,
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Kabine zum Sprühbeschichten mit Reinigungsvorrichtung und Kanalsystem,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitendarstellung der
Reinigungsvorrichtung mit einem Druckluftkanal und
Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht einer Reinigungsvorrichtung mit zwei zugeordneten Druckluftkanälen.
Eine erfindungsgemäß ausgebildete Reinigungsvorrichtung 2 für eine Kabine 1 zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial umfaßt im wesentlichen zwei parallel zueinander angeordnete, einen Hohlraum 4 zwischen sich bestimmenden Trager 3, wobei diese Träger 3 im wesentlichen der Innenkontur des von Wandungen 5 gebildeten Kabineninnenraums angepaßt sind. An den Trägern 3 sind zu den jeweils gegenüberliegenden Wandungen 5 Reinigungselemente 6 angeordnet, die um eine
Drehachse von kraftbeaufschlagten Antriebseinheiten 7 durch Schwenkung an die Wandungen 5 reibschlüssig anlenkbar sind. Diese Reinigungselemente 6 sind als Schabelippen aus elastischem, gegossenem Kunststoffmaterial ausgebildet. Die kraftbeaufschlagten Antriebseinheiten 7 werden von pneumatischen Kolben-Zylinder-Einheiten gebildet. Weiterhin umfaßt die Reinigungsvorrichtung 2 einen mindestens aus einem Aggregat bestehenden Luftströmungserzeuger, im folgenden als Luftströmungsquelle 10 bezeichnet, mit wenigstens je einer Saug- und einer Druckseite. Der luftstromungsquellenseitige Träger 3 weist eine Öffnung 8 auf, durch die von der Saugseite der Luftströmungsquelle 10 ein Saugluftstrom 15 in den einen Saugluftkanalteil 15' bestimmenden Hohlraum 4 zwischen den Trägern 3 angelegt ist. Zwischen der Öffnung 8 und der Saugseite der Luftströmungsquelle 10 sind Filter 9 zum Ausfiltern von im Saugluftstrom 15 befindlichen Pulverrückständen angeordnet. Die Druckseite der Luftströmungsquelle 10 ist mit einem Kanal 11 verbunden, der die Träger 3 durchgreift und einen Weg für den Druckluftstrom 16 zu einer einen Druckluftkanalteil 16' bestimmenden Luftleiteinrichtung 12 bildet. Die Luftleiteinrichtung 12 ist dem in Verschieberichtung A vorn liegenden Träger 3 zugeordnet. An den zu den Wandungen 5 gerichteten Bereichen weist die Luftleiteinrichtung 12 abgeschrägt ausgebildete Leitflächen 13 auf, die in eine gegen die Wandung 5 unter einem vorbestimmten Anströmwinkel gerichtete Druckluft-Austrittsöffnung 160' münden. Die Leitflächen 13 können so ausgebildet sein, daß unterschiedliche Winkel für die Anströmung einstellbar sind.
An der Luftleiteinrichtung 12 sind, in Verschieberichtung A vorn liegend, Vorreinigungselemente 14 zur Grobreinigung der Kabine 1 angeordnet. Diese Grobreinigung der Kabine 1 dient der Wiedergewinnung eines wesentlichen Teiles des abgelagerten Pulvermaterials, indem dieses durch Verschieben der Reinigungsvorrichtung 2 einschließlich der Vorreinigungselemente 14 zu einem
nicht dargestellten, außerhalb der Kabine 1 liegenden Aufnahmebehälter befördert wird.
Gleichzeitig mit dieser Vorreinigung ermöglicht die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung 2 eine Feinreinigung. Dazu sind die in Verfahrrichtung A der Reinigungsvorrichtung 2 vorn liegenden Reinigungselemente 6 von den kraftbeaufschlagten Antriebseinheiten 7 von den Wandungen 5 weggeschwenkt, während die Reinigungselemente des anderen Trägers 3 von den Antriebseinheiten 7 gegen die jeweilige Wandung 5 gedrückt werden. Dabei ergibt sich zwischen den Reinigungselementen 6 eine Eintrittsöffnung 150' für den Saugluftkanal 15'. Wird nun von der Saugseite der Luftströmungsquelle 10 ein im Hohlraum 4 bzw. Saugluftkanalteil 15' wirkender Unterdruck und damit Saugluftstrom 15 erzeugt, so saugt dieser das von den anliegenden Reinigungselementen 6 und dem Druckluftstrom 16 losgelöste Pulvermaterial auf und leitet es über die Öffnung 8 zu dem den Saugluftstrom reinigenden Filter 9.
Um einen geschlossenen Strömungkreislauf zu erreichen, wird von der Druckseite der Luftströmungsquelle 10 über den Kanal 11 die gereinigte Luft in den Druckluftkanal 16' zwischen den vorn liegenden Träger 3 und die Luftleiteinrichtung 12 gefördert, von der dann der Druckluftstrom 16 gezielt über die Leitkanten 13 der Luftleiteinrichtung 12 zur Druckluft-Austrittsöffnung 160' zwecks Unterstützung des Reinigungsprozesses in Richtung auf die an die Wandungen 5 angelegten Reinigungselemente 6 hingeführt wird. Somit ist eine ständige Zirkulation der Luftströmung bei gleichzeitiger Reinigung des mit Pulvermaterial behafteten Saugluftstroms gegeben, so daß insbesondere ein Ausblasen der Luftströmung entfallen kann. Mit einem Ausblasen würde unweigerlich Pulvermaterial mit nach außen gebracht werden, das von den Wandungen 5 außerhalb des Bereiches der Reinigungsvorrichtung 2 infolge Erschütterungen durch das Verfahren der Reinigungsvorrichtung 2 durch die Kabine 1 losgelöst wird.
Der ablaufende Reinigungsprozeß für die Kabineninnenwandung 5 ist in Fig. 2 verdeutlicht dargestellt, wogegen Fig. 3 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung 2 zeigt, bei der an jedem Träger 3 eine Luftleiteinrichtung 12 mit entsprechendem Druckluftkanalteil 16' und Druckluft-Austrittsöffnung 160' angeordnet ist, so daß die so ausgebildete Reinigungsvorrichtung 2 in beiden möglichen Verfahrrichtungen der Längsachse der Kabine 1 in der angegebenen, höchst effektiven Weise der kombinierten Druck- und Saugluftwirkung an der Reinigungstelle die Kabinenwandung 5 reinigen kann.
Bezugszeichenliste
1 Kabine
2 Reinigungsvorrichtung
3 Träger
4 Hohlraum
5 Wandung
6 Reinigungselement
7 Antriebseinheiten
8 öffnung
9 Filter
10 Luftströmungserzeuger
11 Kanal
12 Luftleiteinrichtung
13 Leitflächen
14 Vorreinigungselement
15 Saugluftstrom
15' Saugluftkanal(teil)
150' Eintrittsöffnung
16 Druckluftstrom
16' Druckluftkanal(teil)
160' Druckluft-Austrittsöffnung

Claims (1)

  1. - 9 Schutzansprüche :
    1. Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial, wobei die Reinigungsvorrichtung entlang der Wandungen eines Kabineninnenraums verfahrbar ist und ihr mindestens ein Luftkanal zur Reinigung der Wandungen von an diesen abgelagerten Pulvermaterial zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Luftkanal (16', 15') als in Wirkkombination hintereinandergeschaltete Druck- und Saugluftkanalteile (16' bzw. 15') umfassendes, insgesamt in die Reinigungsvorrichtung (2) integriertes Kanalsystem ausgebildet ist, wobei das Druckluftkanalteil (16') in eine gegen die zu reinigende Wandung (5) gerichtete Druckluft-Austrittsöffnung (160') mündet, die in eine Eintrittsoffnung (150') für das Saugluftkanalteil (15') übergeht derart, daß die Wandung (5) von einem Druckluftstrom (16) gezielt anströmbar und letzterer zum Saugluftstrom (15) ausgerichtet ist.
    2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftkanalteil (16') eine Luftleiteinrichtung (12) umfaßt, die im Bereich der Druckluft-Austrittsöffnung (160') Leitflächen (13) aufweist, die in einem variablen Anströmwinkel zu den aufzunehmenden Pulverrückständen ausrichtbar sind.
    3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Saugluftkanalteil (15') und Druckluftkanalteil (16') Bestandteile eines geschlossenen Strömungskreislaufes sind.
    - 10 -
    -&Igr;&Ogr;&Iacgr;. Reinigungsvorrichtung nach Anspruh 3, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Strömungskreislauf
    - einen Luftströmungserzeuger (10),
    - einen Träger (3) der Reinigungsvorrichtung durchgreifenden Kanal (11) für den Druckluftstrom (16),
    - den Druckluftkanalteil (16'), der zwischen mindestens einem der Träger (3) und einer diesem zugeordneten Luftleiteinrichtung (12) gebildet ist,
    - die Druckluft-Austrittsöffnung (160'), die über die Leitflächen (13) der Luftleiteinrichtung (12) gegen die zu reinigende Wandungen (5) in bestimmten, variabel einzustellenden Anströmwinkeln ausgerichtet ist,
    - das Saugluftkanalteil (15'), das zwischen beiden Trägern (3) gebildet ist und den Saugluftstrom (15) über einen Hohlraum (4) durch mindestens eine öffnung (8) eines der Träger (3) über einen Filter (9) zu dem den Saugluftstrom (15) erzeugenden Aggregat des Luftströmungserzeugers (10) führt,
    umfaßt.
    5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (3) der Reinigungsvorrichtung (2) im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind und der Kontur des Kabineninnenraumes entsprechen, und den Trägern (3) im Bereich des den Saugluftstrom (15) führenden Hohlraumes (4) mechanisch wirkende Reinigungselemente (6) zugeordnet sind, die über kraftbeaufschlagte Antriebseinheiten (7) gegen die zu reinigende Wandung (5) mit einer Schwenkbewegung um eine am Träger (3) angeordnete Drehachse
    - 11 -
    anpreßbar ausgebildet sind, wobei der Druckluftstrom (16) im Bereich der Druckluft-Austrittsöffnung (160') von den Leitflächen (13) der Luftleiteinrichtung (12) gezielt auf das an die Wandung (5) angelegte Reinigungselement (6) ausgerichtet ist und im Bereich der Eintrittsöffnung (150') und der Reinigungselemente (6) der Druckluftstrom (16) in den Saugluftstrom (15) zum Aufnehmen der losgelösten Pulverrückstände übergeht.
    6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (2) mindestens ein Vorreinigungselement (14) umfaßt, mit dem gleichzeitig zu der Feinreinigung mittels des Strömungskreislaufes eine Grobreinigung der Kabine dahingehend erfolgt, daß während der Vorschubbewegung der Reinigungsvorrichtung (2) das reibschlüssig mit der Wandung (5) wirkverbundene Vorreinigungselement (14) wesentliche Mengen abgelagerten Pulvermaterials aus der Kabine schiebt.
    - 12 -
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