DE9203367U1 - Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen Beschichtungsmaterial - Google Patents
Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen BeschichtungsmaterialInfo
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Description
Farb-Tec Gesellschaft für Beschichtungskabinen Systeme mbH, Eulenkrugstraße 66, 2000 Hamburg 67
Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit
pulverförmigem Beschichtungsmaterial, wobei die Kabine einen von Wandungen bestimmten Kabineninnenraum mit definierter
Längsachse bildet, in deren Richtung die Reinigungsvorrichtung verfahrbar ist, und diese mindestens
einen Träger für mindestens ein gegen die zu reinigende Wandung des Kabineninnenraums ausrichtbares Reinigungselement in Form einer Schabelippe umfaßt, die über
Antriebsmittel gegenüber der Wandung in ihrem Wirk-Abstand um eine am Träger angeordnete Achse verstell-
bzw. verschwenkbar ist.
Es ist eine Reinigungsvorrichtung für eine Pulverbeschichtungskabine
bekannt (EP 160 810), bei der ein Pulversammelbereich von zwei voneinander beabstandeten
Rakeln bzw. Schabelippen gereinigt wird. Dazu sind die beiden Rakeln bzw. Schabelippen wechselseitig gegenüber
dem Pulversammelbereich über Mitnehmer eines Antriebseiles verschwenkbar angeordnet. Beide Rakeln sind zu
einer Einheit zusammengefaßt und werden von dem Seil jeweils gemeinsam betätigt. Befindet sich eine Rakel in
der Reinigungs- bzw. Rakelposition, so ist die andere, sich außerhalb des Pulversammelbereiches befindliche
Rakel von der zu reinigenden Fläche weggeschwenkt. Durch die mechanische Verbindung beider Rakeln wird der
Pulversammelbereich gereinigt, indem die eine Rakel von einer Ausgangsposition zum Sammelbereich hinbewegt,
während gleichzeitig die andere Rakel in gleicher Bewegungsrichtung vom Sammelbereich wegbewegt wird. Dabei
befindet sich das zum Sammelbereich vorbewegte Rakel in Arbeitsposition, das heißt sie steht mit einer Schabekante
mit dem Kabinenboden weitestgehend reibschlüssig in Berührung, während das andere Rakel gleichzeitig
durch die Mitnehmer von dem Kabinenboden weggeschwenkt gehalten ist. Bei dieser relativ einfach aufgebauten Reinigungsvorrichtung
braucht jede Rakel nur über die halbe Länge der Kabine bewegt zu werden. Jedoch kann ein definierter
Andruck der Rakeln auf den zu reinigenden Kabinenboden nicht erreicht werden, und das Abheben bzw.
Aufsetzen der Rakeln auf den Kabinenboden hängt von der Position der Mitnehmer für die jeweilige Rakel ab.
Weiterhin ist es bekannt (DE-GM 90 06 887), eine Reinigungsvorrichtung
für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigem Beschichtungsmaterial
so auszubilden, daß die Reinigungsvorrichtung der Innenkontur der Kabine angepaßt und dabei zwischen einem
Träger der Reinigungsvorrichtung und der Innenkontur der Kabine ein Arbeitsspalt belassen ist, der von Reinigungselementen in Form von Schabern, Bürsten od.dgl.
elastisch überbrückt wird. Die Reinigungselemente sind mit ihren Schabekanten reibschlüssig gegen die Wand gerichtet.
Weiterhin ist der Reinigungsvorrichtung unmittelbar eine Unterdruckquelle zum Absaugen des von der
Wandung gelösten Pulvermaterials zugeordnet. Auch mit dieser Lösung ist es nicht bzw. nur eingeschränkt möglich,
einen in einem Bereich definiert veränderlichen Anpreßdruck auf die zu reinigende Fläche zu erreichen
und die Schabelippen von der Wandung auf einen definierten Abstand und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu
lösen, wobei zu diesem Zweck der angelegte Unterdruck eine der sich im Unterdruckbereich befindlichen Schabelippen
allenfalls in einen Undefinierten Abstand von der Wandung wegziehen kann.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten
von Werkstücken mit pulverförmigem Beschich-
tungsmaterial zu schaffen, bei der die Reinigungselemente
unabhängig von der Position der Reinigungsvorrichtung in der Kabine zeitlich und hinsichtlich ihrer Kraftbeaufschlagung
definiert steuerbar sind.
Diese Aufgabe wird bei einer Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß als Antriebsmittel
für mindestens eine Schabelippe mindestens eine kraftbeaufschlagte Antriebseinheit vorgesehen ist, die
hinsichtlich ihres Beaufschlagungszeitpunktes und/oder ihrer Beaufschlagungskraft definiert steuerbar ist.
Dadurch ist eine Reinigungsvorrichtung geschaffen, die in Erfüllung der Aufgabenstellung zu dem besonders einfach
und präzis steuerbar ist und damit ein weites technologisches Anwendungsspektrum ermöglicht. Dabei ist
eine äußerst zuverlässige und wirkungsvolle Reinigung einer mit Pulverrückständen verunreinigten Wandung durch
die definierte Anpreßbarkeit an diese zum jeweils gewünschten Arbeitszeitpunkt gegeben.
Um eine einfach aufgebaute und damit herzustellende sowie
sicher funktionierende Reinigungsvorrichtung zu schaffen, kann die Schabelippe Aufnahmemittel zur
Anordnung an der Drehachse sowie an einer Verschiebeachse aufweisen, wobei die als Kolben-Zylinder-Anordnung
ausgebildete Antriebseinheit einen Wirkverbund zwischen Träger, Schabelippe und Verschiebeachse herstellt. Mit
der Ausbildung der Antriebseinheit als Kolben-Zylinder-Anordnung ist eine kostengünstige Möglichkeit erreicht,
um unterschiedliche Anpreßdrücke in jeweils gewünschter Höhe aufzubringen und die Schabelippe je nach Bedarf,
d.h. zeitlich beliebig von der zu reinigenden Fläche abzuheben bzw. anzudrücken. Die als Kolben-Zylinder-Anordnung
ausgebildete Antriebseinheit wird zur Vermeidung eventueller Verschmutzungen der Wandungen durch das Antriebsmedium
vorteilhafterweise pneumatisch angetrieben. Selbstverständlich ist bei Gewährleistung einer ausreichenden
Dichtheit auch ein hydraulischer Antrieb möglich. Aber es sind auch andere Antriebseinheiten im
Rahmen der Erfindung denkbar, z.B. die Ausbildung der Antriebseinheit als Hubmagnet.
Die Schabelippe kann im wesentlichen als ein eine quaderförmige Grundfläche aufweisender Körper ausgebildet
sein, in dessen Längserstreckung im wesentlichen parallel zu dieser nicht geschlossene, kreisringartigen
Querschnitt aufweisende Aufnahmerinnen zur schnappartigen Anordnung an der Dreh- und der Verschiebeachse vorgesehen
sind. So ist neben einer einfach zu realisierenden und sicheren Befestigungsmöglichkeit an der Dreh-
und Verschiebeachse auch eine große Wirkfläche für die zu reinigende Wandung erreichbar. Durch die schnappartige
Anordnung der Schabelippe an den Achsen ist ein Auswechseln problemlos durchzuführen, wenn eine Schabelippe
Verschleißerscheinungen aufweist. Die Ausbildung des Angriffspunktes der Kolben-Zylinder-Anordnung an der
Schabelippe als Verschiebeachse ermöglicht eine besonders vorteilhafte Kraftübertragung der Antriebseinheit
auf die zu verschwenkende Schabelippe.
Vorteilhafterweise kann zwischen der sich im Reinigungsbetrieb befindenden Schabelippe und der in Verschieberichtung
der Reinigungsvorrichtung vor ihr liegenden Wandung des Kabineninnenraums ein stumpfer Winkel gebildet
sein. So kann mit geringen Andrückkräften gearbeitet werden, wodurch sich die Reibungskräfte zwischen Schabelippe
und Wandung deutlich minimieren lassen, so daß der Verschleiß für die so ausgerichteten Reinigungselemente
gering gehalten werden kann. Weiterhin ist durch eine solche Ausrichtung der Schabelippe der Reinigungseffekt
gegenüber herkömmlichen Reinigungsvorrichtungen verbessert. Um diesen Reinigungseffekt weiter zu erhöhen und
die Herstellung besonders kostengünstig zu gestalten, kann die Schabelippe weitestgehend elastisch ausgebildet
sein und aus gegossenem Kunststoffmaterial bestehen.
Jeder Wandung des Kabineninnenraums kann jeweils mindestens eine Schabelippe stufenlos schwenkbar zugeordnet
sein. Dadurch läßt sich der gesamte Kabineninnenraum
zuverlässig und bei äußerst geringem Zeitaufwand reinigen, so daß die Ausfallzeit für eine Kabine bei den
häufig durchzuführenden Farbwechseln äußerst gering gehalten werden kann.
Um diese Vorteile weiter auszubauen und die Reinigung noch effektiver zu gestalten, kann die Reinigungsvorrichtung
mindestens zwei annähernd parallel zueinander ausgerichtete wirkverbundene Träger umfassen, die zwischen
sich einen Hohlraum bestimmen, wobei jeder Träger jeweils mindestens der Anzahl der Wandungen des Kabineninnenraums
entsprechende Schabelippen aufweist und die Schabelippen des einen Trägers in ihrer Neigung jeweils
gegen die Schabelippen des anderen Trägers gerichtet sind.
Jede Schabelippe kann separat durch jeweils mindestens eine zugeordnete Kolben-Zylinder-Anordnung verstellbar
sein. Damit ist je nach Bedarfsfall jede der Schabelippen der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung in Bezug
auf Anlage an die reinigenden Flächen steuerbar, wodurch eine gezielte Reinigung von bestimmten Flächenabschnitten
ermöglicht ist.
Dies kann dadurch noch verbessert werden, daß die Schabelippen eines jeden Trägers unabhängig von den Schabelippen
des anderen Trägers verschwenkbar ausgebildet sein können. Damit ist die Reinigungsvorrichtung in
beide Richtungen der Längsachse des Kabineninnenraums bewegbar, wodurch ein besonders effektiver Einsatz
möglich ist.
Eine besonders zuverlässige Reinigung des Kabineninnenraums ist dadurch gegeben, daß der Hohlraum zwischen den
jeweils geschlossen ausgebildeten Trägern mit Unterdruck beaufschlagt sein kann. So ist neben der mechanischen
Reinigung durch das reibschlüssige Fahren der Schabelippen über die Wandungen zusätzlich eine weitere die Rei-
nigung verbessernde Einwirkung durch Sog auf die Pulverrückstände gegeben.
Um die Wirtschaftlichkeit von Pulverbeschichtungskabinen zu erhöhen und eine weitestgehend vollständige Materialrückgewinnung
bei großen Mengen abgelagerter Pulverrückstände zu erreichen, kann der Reinigungsvorrichtung
für mindestens eine Wandung des Kabineninnenraumes, insbesondere des Kabinenbodens, mindestens eine Vorreinigungseinrichtung
zugeordnet sein. Dabei schiebt die Vorreinigungseinrichtung, z.B. in Form einer Schabelippe,
große Teile der abgelagerten Pulverrückstände beispielsweise über den Kabinenboden in eine an diesem
angeordnete Wanne, und die jeweils an die Wandungen angelegten Schabelippen übernehmen die Feinreinigung der
dann noch im Kabineninnenraum verbliebenen Pulverrückstände. Besonders hervorzuheben ist dabei, daß das von
der Vorreinigungseinrichtung in die Wanne beförderte Pulvermaterial wiederverwendet werden kann, wodurch beträchtliche
Kosten eingespart werden können. Als wesentlicher Vorteil ist weiter zu erwähnen, daß mit einer so
ausgebildeten Reinigungsvorrichtung gleichzeitig und in einem Arbeitsgang während der Verfahrbewegung der Reinigungsvorrichtung
die Grobreinigung bei Wiedergewinnung wesentlicher Pulverrückstandsmengen und die Feinreinigung
der Wandungen des Kabineninnenraumes erfolgen kann. Damit ist ein Reinigungsvorgang zum Farbwechsel in
äußerst geringer Zeit durchführbar.
Häufig weisen Kabinen zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen Beschichtungsmaterial in
ihrem Deckenbereich schlitzartige Durchtritts- bzw. Fahröffnungen für Anhängevorrichtungen für die zu beschichtenden
Gegenstände auf, so daß während des Beschichtungsvorganges Pulvermaterial durch diesen Fahrschlitz austritt
und den äußeren Bereich der Kabinendecke verschmutzt. Dadurch wird es bei Farbwechsel oftmals notwendig,
auch die nach außen weisende Kabinendecke zu reinigen, um eine einwandfreie Farbgebung der zu beschich-
tenden Körper mit dem neuen, andersfarbigen Beschichtungsmaterial
zu gewährleisten. Dies wird in der Praxis bisher durch manuelle Säuberung mit Hilfe von mechanischen
Reinigungselementen sowie mit Druckluft realisiert. Besonders bei der ansonsten relativ praktischen
Reinigung mit Druckluft erfolgt jedoch eine weitere Verschmutzung des die Kabine umgebenden Bereiches, der dann
wiederum aufwendig zu säubern ist.
Um diese Nachteile zu vermeiden und dabei weiterhin insbesondere die Reinigungszeit für die außenliegende
Deckenfläche zu verkürzen, ist der Kabine eine die Außenfläche der Kabinendecke reinigende verfahrbare Außen-Reinigungsvorrichtung
zugeordnet. Somit kann zusätzliche manuelle Reinigungsarbeit vermieden werden; die Reinigungszeit
selbst verkürzt sich wesentlich, und eine Verschmutzung des Umgebungsbereiches der Kabine ist weitgehend
vermieden, da die auf der Außenfläche der Kabine abgelagerten Pulverrückstände durch die Außen-Reinigungsvorrichtung
in eine der Kabine zugeordnete Wanne für die Rückgewinnung der Pulverrückstände gefördert werden.
Besonders vorteilhaft hinsichtlich Reinigungszeit-Einsparung kann die Außen-Reinigungsvorrichtung mit der Reinigungsvorrichtung
für den Kabineninnenraum verfahrbar sein.
Die Außen-Reinigungsvorrichtung kann besonders vorteilhaft entsprechend der Reinigungsvorrichtung für den
Kabineninnenraum ausgebildet, d.h. mit den vorstehenden Detailmerkmalen aufgebaut sein, so daß die folgenden
Darlegungen nur spezielle Einzelheiten herausgreifen.
So kann die Außen-Reinigungsvorrichtung mindestens einen Träger umfassen, an dem mindestens eine Schabelippe um
eine Drehachse schwenkbar angeordnet ist, wobei die Schabelippe durch mindestens eine kraftbeaufschlagte
Antriebseinheit an die Außenfläche der Kabinendecke anlegbar ist. Somit ist eine gezielt durchzuführende Rei-
nigung der Kabinendecke möglich, d.h. daß die Außen-Reinigungsvorrichtung
nur im Bedarfsfall durch die kraftbeaufschlagte Antriebseinheit zur Anlage an die Außenfläche
der Kabinendecke gebracht zu werden braucht. Dazu kann der Schabelippe mindestens eine separate kraftbeaufschlagte
Antriebseinheit direkt zugeordnet sein.
Vorteilhafterweise kann die kraftbeaufschlagte Antriebseinheit als Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildet sein,
deren Kolbenstange mit einer Verschiebeachse korrespondiert, die mit der Schabelippe wirkverbunden ist. So ist
neben einem günstigen Angriffspunkt für die Verschwenkung der Schabelippe in Richtung Außenfläche der Kabinendecke
auch die Realisierung unterschiedlicher Anpreßdrücke der Schabelippe an die Außenwandung ermöglicht,
wobei besonders eine pneumatische Kolben-Zylinder-Anordnung eine ausgezeichnete Antriebseinrichtung darstellt,
da hiermit eventuelle zusätzliche Verschmutzungen weitgehend ausgeschlossen sind.
Um eine hinsichtlich Geräte- und Steuerungsaufwand wenig aufwendige Reinigungsvorrichtung für die Außenfläche der
Kabinendecke zu erreichen, kann die Schabelippe mit einer der kraftbeaufschlagten Antriebseinheiten der Reinigungsvorrichtung
für den Kabineninnenraum gekoppelt sein.
Vorteilhafterweise ist die Schabelippe für die Reinigung der Außenfläche der Kabinendecke genau wie die Schabelippen
für die Reinigung des Kabineninnenraums ausgebildet. Auch ist es zweckmäßig, die Anpressung der
Schabelippe an die zu reinigende Fläche so zu steuern, daß zwischen der sich im Reinigungsbetrieb befindenden
Schabelippe und der in Verschieberichtung vor ihr liegenden Außenfläche ein stumpfer Winkel eingeschlossen ist.
Um eine Reinigung sowohl bei Vorwärts- wie auch bei Rückwärtsfahren der Reinigungsvorrichtung zu ermöglichen,
kann die Außen-Reinigungsvorrichtung ebenfalls
mindestens zwei annähernd parallel zueinander ausgerichtete wirkverbundene Träger umfassen, wobei die Schabelippen
des einen Trägers jeweils gegen die Schabelippen des anderen Trägers gerichtet und jeweils unabhängig
voneinander verschwenkbar sind.
Weitere Vorteile und Ausführungsformen oder -möglichkeiten
der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung der in den schematischen Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiele hervor. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausschnittes einer erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen Beschichtungsmaterial,
Fig. 2 eine vergrößerte Detail-Seitenansicht der Reinigungselemente der
Reinigungsvorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Kabine,
die mit einer Reinigungsvorrichtung für die Außenfläche der Kabinendecke ausgerüstet ist und
Fig. 4 einen vergrösserten Ausschnitt
in Seitenansicht der inneren und äußeren Reinigungselemente für die obere Kabinenwandung.
Eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung 3 zur Reinigung von während des Sprühbeschichtens von Körpern mit
pulverförmigen Material entstehenden Pulverrückständen an Wandungen 2 einer Kabine 1, in der das Sprühbeschichten
durchgeführt wird, umfaßt zwei parallel zueinander
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angeordnete Träger 4, die Lager für Reinigungselemente in Form von Schabelippen 6 aus elastischem Kunststoffmaterial
bilden. Jeder Wandung 2 der Kabine 1 sind jeweils zwei, d.h. von jedem Träger 4 her jeweils eine Schabelippe
6 zugeordnet. Jede Schabelippe 6 ist über eine Drehachse 7 an dem jeweiligen Träger 4 gelagert. Jeder Schabelippe
6 ist mindestens eine Antriebseinheit 5 in Form einer pneumatischen Kolben-Zylinder-Anordnung 10 zugeordnet.
Dabei sind die Kolbenstangen der Kolben-Zylinder-Anordnungen 10 mit einer Verschiebeachse 8 verbunden.
Die Schabelippen 6 sind schnappartig mit Aufnahmemitteln 9 in Form von Aufnahmerinnen 11 an der Verschiebeachse
8 und der Drehachse 7 angeordnet. Jede Kolben-Zylinder-Anordnung 10 ist über nicht dargestellte
Steuermittel jeweils unabhängig von den anderen Antriebseinheiten 5 steuerbar, so daß sich jede Schabelippe 6
der Reinigungsvorrichtung 3 unabhängig von den anderen Schabelippen 6 an die jeweils ihr gegenüberliegende
Wandung 2 andrücken läßt. Zwischen den parallel zueinander liegenden Trägern 4 ist ein Hohlraum 13 gebildet, in
dem durch einen Unterdruckerzeuger 14 ein Unterdruck installiert wird. Um an den Wandungen 2 abgelagerte
Pulverrückstände für die Wiederverwendung rückgewinnen zu können, ist an der Vorderseite der Reinigungsvorrichtung
3 in Bezug zu der durch einen Pfeil A gekennzeichneten Verschieberichtung an jeder Wandung 2
jeweils eine Vorreinigungsschabelippe 12 angeordnet, die eine Grobreinigung der Kabine 1 ermöglicht und dabei
Pulverrückstände vor sich her in eine nicht dargestellte Wanne am Kabinenende schiebt. Die Feinreinigung wird
dann gleichzeitig durch die eigentliche, mit der Vorreinigungseinrichtung 12 zusammenbewegte
Reinigungsvorrichtung 3 übernommen. Dazu werden die in Verschieberichtung gesehen am hinteren Träger 4
angeordneten Schabelippen 6 durch ihre jeweils zugeordneten Kolben-Zylinder-Anordnungen 10 um die
Drehachsen 7 gegen die Wandungen 2 verschwenkt, indem die Verschiebeachse 8 über die Kolbenstangen der
Antriebseinheiten 5 zur Wandung 2 hinbewegt wird, so daß
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zwischen den Schabelippen 6 und der jeweils vor ihr liegenden Wandung 2 ein in bezug auf die Verschieberichtung
stumpfer Winkel gebildet ist. Der Reibungswiderstand der Schabelippen 6 an der Wandung 2 ist dadurch
gegenüber herkömmlichen Reinigungsvorrichtungen deutlich minimiert, so daß neben einem verbesserten Reinigungseffekt auch ein geringerer Verschleiß der Schabelippen
entsteht. Die Schabelippen 6 des in Verschieberichtung vorn liegenden Trägers 4 sind von der Wandung 2 abgeschwenkt
gehalten. Beim Zurückfahren der Reinigungsvorrichtung 3 werden die Antriebseinheiten 5 genau umgekehrt
beaufschlagt, so daß sich die vormals abgeschwenkten Schabelippen 6 an die Wandungen 2 anlegen, wogegen
die ihnen gegenüberliegenden Schabelippen des anderen Trägers von der Wandung weggeschwenkt werden.
Um die Außenfläche der Kabinendecke reinigen zu können, was unter praktischen Bedingungen zum Farbwechsel oft
notwendig ist, da die Kabinendecke Fahrschlitze für Anhängevorrichtungen für die zu beschichtenden Körper aufweisen
und beim Sprühbeschichten durch diese Fahrschlitze Pulvermatrial nach außen gelangt und sich auf
dem Kabinendach ablagert, ist die Kabine entsprechend Fig. 3 mit einer zusätzlichen Deckenreinigungsvorrichtung
31 für die Außenfläche 21 der Kabinendecke ausgerüstet. Diese Deckenreinigungsvorrichtung 31 umfaßt
zwei miteinander wirkverbundene Träger 41, an denen jeweils mindestens eine Kolben-Zylinder-Anordnung 100
als kraftbeaufschlagte Antriebseinheit 51 angeordnet ist. Die Kolbenstangen der Antriebseinheiten 51 sind
über Verschiebeachsen 81 mit Schabelippen 61 wirkverbunden, die über Drehachsen 71 an den Trägern 41 verschwenkbar
angeordnet sind. Beide Antriebseinheiten sind separat und unabhängig voneinander an die Außenfläche
der Kabinendecke anlegbar, so daß je nach Verschieberichtung der Reinigungsvorrichtung 31 jeweils die
Schabelippe an die Außenwandung angepreßt wird, die dann mit der vor ihr liegenden Wandung einen in Verschieberichtung
stumpfen Winkel einschließt. So wird, zusätz-
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lieh zur Erzielung eines hervorragenden Reinigungseffekts, auch hier der Verschleiß der Schabelippen
minimiert.
Die vergrößerte Darstellung entsprechend Fig. 4 zeigt im Detail Aufnahmerinnen 111 der Schabelippen 61, die zur
Anordnung an der Drehachse 71 sowie an der Verschiebeachse 81 vorgesehen sind. Auch erkennt man deutlich
die schwenkbare Anlenkung der Kolben-Zylinder-Anordnung 100 an dem Träger 41 gezeigt, so daß Spannungen in der
Schabelippe 61 während des Andrückens an die Wandung minimiert werden. Gleiches gilt selbstverständlich auch
für die Ausbildung und Anlenkung bzw. Andrückung der Schabelippen für die Reinigungsvorrichtung 3 für den
Kabineninnenraum, wobei auch deren Kolben-Zylinder-Anordnungen 10 gelenkig an den Trägern 4 angeordnet
sind.
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- 18 Bezugszeichenliste
| 1 | Kabine |
| 2 | Wandung |
| 21 | Außenfläche |
| 3 | Reinigungsvorrichtung |
| 31 | Außen-Reinigungsvorrichtung |
| 4,41 | Träger |
| 5,51 | Antriebseinheit |
| 6,61 | Schabelippe |
| 7,71 | Drehachse |
| 8,81 | Verschiebeachse |
| 9 | Aufnahmemittel |
| 10,100 | Kolben-Zylinder-Anordnung |
| 11,110 | Aufnahmerinnen |
| 12 | Vorreinigungsschabelippen |
| 13 | Hohlraum |
| 14 | Unterdruckerzeuger |
Claims (22)
1. Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen Beschichtungsmaterial,
wobei die Kabine einen von Wandungen bestimmten Kabineninnenraum mit definierter
Längsachse bildet, in deren Richtung die Reinigungsvorrichtung verfahrbar ist, und diese
mindestens einen Träger für mindestens ein gegen die zu reinigende Wandung des Kabineninnenraums ausrichtbares
Reinigungselement in Form einer Schabelippe umfaßt, die über Antriebsmittel gegenüber der
Wandung in ihrem Wirk-Abstand um eine am Träger angeordnete Achse verstell- bzw. verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmittel für mindestens eine Schabelippe (6) mindestens eine kraftbeaufschlagte Antriebseinheit
(5) vorgesehen ist, die hinsichtlich ihres Beaufschlagungszeitpunktes und/oder ihrer Beaufschlagungskraft
definiert steuerbar ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schabelippe (6) Aufnahmemittel (9) zur Anordnung an der Drehachse (7) sowie an einer Verschiebeachse
(8) aufweist, wobei die als eine Kolben-Zylinder-Anordnung (10) ausgebildete Antriebseinheit (5)
einen Wirkverbund zwischen Träger (4), Schabelippe
(6) und der Verschiebeachse (8) herstellt.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schabelippe (6) im wesentlichen als ein eine quaderförmige Grundfläche aufweisender Körper ausgebildet
ist, in dessen Längserstreckung im wesentlichen parallel zu dieser nicht geschlossene, kreisringartigen
Querschnitt aufweisende Aufnahmerinnen
(11) zur schnappartigen Anordnung an der Drehachse
(7) und an der Verschiebeachse (8) vorgesehen sind.
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4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der sich im Reinigungsbetrieb befindenden
Schabelippe (6) und der in Verschieberichtung der Reinigungsvorrichtung (3) vor ihr liegenden Wandung
(2) des Kabineninnenraumes ein stumpfer Winkel gebildet ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schabelippe (6) weitestgehend elastisch ausgebildet ist und aus gegossenem Kunststoffmaterial
besteht.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Wandung (2) des Kabineninnenraumes jeweils mindestens eine Schabelippe (6) stufenlos schwenkbar
zugeordnet ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung (3) mindestens zwei
annähernd parallel zueinander ausgerichtete wirkverbundene Träger (4) umfaßt, die zwischen sich einen
Hohlraum (13) bestimmen, wobei jeder Träger (4) jeweils mindestens der Anzahl der Wandungen (2) des
Kabineninnenraums entsprechende Schabelippen (6) aufweist, und die Schabelippen (6) des einen Trägers
(4) jeweils gegen die Schabelippen (6) des anderen Trägers (4) gerichtet sind.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Schabelippe (6) separat durch jeweils mindestens eine zugeordnete Kolben-Zylinder-Anordung (10)
verstellbar ist.
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9. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schabelippen (6) jeden Trägers (4) unabhängig
von den Schabelippen (6) des anderen Trägers (4) verschwenkbar sind.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hohlraum (13) zwischen den jeweils geschlossen
ausgebildeten Trägern (4) Unterdruck angelegt ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungsvorrichtung (3) für mindestens
eine Wandung (2) des Kabineninnenraums mindestens eine Vorreinigungseinrichtung (12 zugeordnet ist.
12. Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen
Beschichtungsmaterial, dadurch gekennzeichnet , daß der Kabine (1)
eine die Außenfläche (21) der Kabinendecke reinigende verfahrbar Außen-Reinigungsvorrichtung (31)
zugeordnet ist.
13. Kabine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Außen-Reinigungsvorrichtung
(31) mit der Reinigungsvorrichtung (3) für den Kabineninnenraum verfahrbar ist.
14. Kabine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet , daß die Außen-Reinigungsvorrichtung
(31) mindestens einen Träger (41) umfaßt, an dem mindestens eine Schabelippe (61) um
eine Drehachse (71) schwenkbar angeordnet ist, wobei die Schabelippe (61) durch mindestens eine kraftbeaufschlagte
Antriebseinheit (51) an die Außenfläche (21) der Kabinendecke anlegbar ist.
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15. Kabine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, d a durch gekennzeichnet, daß der
Schabelippe (61) mindestens eine separate kraftbeaufschlagte Antriebseinheit (51) direkt zugeordnet ist.
16. Kabine nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die kraftbeaufschlagte Antriebseinheit (51) als Kolben-Zylinder-Anordnung (100) ausgebildet ist,
deren Kolbenstange mit einer Verschiebeachse (81) korrespondiert, die mit der Schabelippe (61) wirkverbunden
ist.
17. Kabine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, d a durch gekennzeichnet, daß die
Schabelippe (61) zur Reinigung der Außenfläche (21) der Kabinendecke mit einer kraftbeaufschlagten Antriebseinheit
(5) der Reinigungsvorrichtung (3) für den Kabineninnenraum gekoppelt ist.
18. Kabine nach einem der Ansprüche 12 bis 17, d a durch gekennzeichnet, daß die
Schabelippe (61) im wesentlichen als ein eine quaderförmige
Grundfläche aufweisender Körper ausgebildet ist, in dessen Längserstreckung im wesentlichen
parallel zu dieser nicht geschlossene, kreisringartigen Querschnitt aufweisende Aufnahmerinnen (111)
zur schnappartigen Anordnung an der Drehachse (71) und an der Verschiebeachse (81) vorgesehen sind.
19. Kabine nach einem der Ansprüche 12 bis 18, d a durch gekennzeichnet, daß
zwischen der sich im Reinigungsbetrieb befindenden Schabelippe (61) und der in Verschieberichtung der
Außen-Reinigungsvorrichtung (31) vor ihr liegenden Außenfläche (21) der Kabinendecke ein stumpfer Winkel
gebildet ist.
- 17 -
20. Kabine nach einem der Ansprüche 12 bis 19, d a durch gekennzeichnet, daß die
Schabelippe (61) weitesgehend elastisch ausgebildet ist und aus gegossenem Kunststoffmaterial besteht.
21. Kabine nach einem der Ansprüche 12 bis 20, d a durch gekennzeichnet, daß die
Außen-Reinigungsvorrichtung (31) mindestens zwei annähernd parallel zueinander ausgerichtete wirkverbundene
Träger (41) umfaßt, die zwischen sich einen Hohlraum (130) bestimmen, und die Schabelippen (61)
des einen Trägers (41) jeweils gegen die Schabelippen (61) des anderen Trägers (41) gerichtet sind.
22. Kabine nach einem der Ansprüche 12 bis 21, da durch gekennzeichnet, daß die
Schabelippen (61) jeden Trägers (41) unabhängig von den Schabelippen (61) des anderen Trägers (41)
verschwenkbar sind.
- 18 -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9203367U DE9203367U1 (de) | 1992-03-10 | 1992-03-10 | Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen Beschichtungsmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9203367U DE9203367U1 (de) | 1992-03-10 | 1992-03-10 | Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen Beschichtungsmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9203367U1 true DE9203367U1 (de) | 1992-08-27 |
Family
ID=6877208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9203367U Expired - Lifetime DE9203367U1 (de) | 1992-03-10 | 1992-03-10 | Reinigungsvorrichtung für eine Kabine zum Sprühbeschichten von Werkstücken mit pulverförmigen Beschichtungsmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9203367U1 (de) |
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