DE9114414U1 - Ofen zum Brennen keramischen Gutes - Google Patents
Ofen zum Brennen keramischen GutesInfo
- Publication number
- DE9114414U1 DE9114414U1 DE9114414U DE9114414U DE9114414U1 DE 9114414 U1 DE9114414 U1 DE 9114414U1 DE 9114414 U DE9114414 U DE 9114414U DE 9114414 U DE9114414 U DE 9114414U DE 9114414 U1 DE9114414 U1 DE 9114414U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- furnace
- oven according
- tubes
- framework
- firing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims description 21
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 title claims description 15
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 15
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 15
- -1 silicon carbide compound Chemical class 0.000 claims description 10
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 9
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 9
- 229910010271 silicon carbide Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 claims description 6
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 4
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 4
- HBMJWWWQQXIZIP-UHFFFAOYSA-N silicon carbide Chemical compound [Si+]#[C-] HBMJWWWQQXIZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 229910052918 calcium silicate Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000000378 calcium silicate Substances 0.000 claims description 2
- 238000005253 cladding Methods 0.000 claims description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D5/00—Supports, screens or the like for the charge within the furnace
- F27D5/0006—Composite supporting structures
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
DIPL.-ING. PAUL BOHN
Ofen zum Brennen keramischen Gutes
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Ofen zum Brennen keramischen Gutes mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1.
Derartige Öfen, wie z.B. Kammeröfen, Durchlauf- oder
Rollenöfen, bestehend aus Wänden und Decke, ggf. mit Isolierungen und ggf. mit Wand- und/oder
Deckenverkleidungen, ausgerüstet mit Befeuerungsmitteln und ausgestattet mit einer oder zwei Ofentüren, sind
vielfach bekannt.
Diese Öfen werden in der Regel mittels aufwendiger Brennwagen oder Herdwagen, die oft zusätzliche
Brennhilfsmittelaufbauten tragen, beschickt. Nachteilig hieran sind der sehr hohe Aufwand für die Herdwagen,
die Brennhilfsmittelaufbauten und auch die Schienenführungen für die Herdwagen, sowie die
verschiedenen Abdichtungen und Isolierungen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Ofen zum Brennen keramischen Gutes zu schaffen, bei welchem
Herdwagen oder Brennwagen, deren Schienenführungen und Brennhilfsmittelaufbauten nicht benötigt werden und der
dennoch rationell und einfach zu beschicken ist.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmalen gelöst. Fortbildungen
und besondere Ausführungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen umfaßt.
Durch die Erfindung wird gleichzeitig die Wärmeenergie, die beim zwangsläufigen Aufheizen und Abkühlen der
Brennwagen praktisch verloren geht, eingespart.
Als besonders vorteilhaft erweist sich die Erfindung für kleinere periodische öfen, wie z.B. Kammeröfen.
Erfindungsgemäß ist an den Innenwänden des Ofens an beiden Seiten in gleicher Höhe mindestens ein Paar,
ggf· durchgehende Auflageflächen, für die Auflage von
Brenngutträgern, wie Balken, Platten oder Paletten angeordnet.
Diese Auflageflächen können in mehreren Reihen übereinander angeordnet sein, so daß eine Art
Etagenofen entsteht, bei dem auf mehreren Niveaus Brenngutträger wie Balken, Paletten oder Platten
eingesetzt werden können. Das Einsetzen geschieht rationell und einfach mittels Absetzwagen, bzw.
Mehrfachstoßabsetzwagen.
Bei dem erfindungsgemäßen Ofen können die Wände nach einer ersten Ausführung aus Leichtschamotte bestehen
und die Auflageflächen werden von Kragsteinen aus Schwerschamotte mit einer in das Ofeninnere gerichteten
Auskragung gebildet.
Ebenso können die Auflageflächen durch auf Konsolen
eines im Ofeninneren angeordneten Gerüsts liegenden Traversen gebildet werden, wobei das Gerüst in einem
Abstand von einem äußeren Blechgehäuse des Ofens angeordnet ist und wobei der Raum zwischen dem
Blechgehäuse und der dem Ofeninneren zugewandten Kante des Gerüsts mit einem Isoliermaterial, wie z.B.
Keramikfasermatten, ausgefüllt ist. Das Isoliermaterial soll zum Ofeninneren hin bündig mit dem Gerüst
abschließen, so daß nur die Konsolen vorstehen.
Das Gerüst, die Traversen und die Konsolen bestehen nach der Erfindung aus Siliziumcarbid, oder einer
Siliziumcarbidverbindung, oder einer hochwertigen Aluminiumoxydverbindung.
Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung besteht das Gerüst aus senkrecht verlaufenden Stützen,
welche Ausnehmungen in Form von Fenstern, zum Einhängen oder Einstecken der Konsolen aufweisen, wobei auf den
Konsolen wenigstens zweier Stützen Traversen aufliegen und wobei auf wenigstens zwei sich im Ofeninnenraum in
gleicher Höhe gegenüberliegenden Traversen Brenngutträger aufliegen.
Die Befestigung des Gerüsts im Ofeninneren kann dadurch erfolgen, daß es mit seinen Stützen in Vertiefungen des
Ofenbodens steht und seitlich durch Blindsteine gegen Verschiebung gesichert ist, und daß es in einem über
dem Boden des Ofens liegenden Bereich, z.B. im Kopfbereich, mittels entfernbarer Halterohre gehalten
wird, welche auf der einen Seite in Ausnehmungen des Gerüsts befestigt sind, welche durch das
Isoliermaterial und durch das Blechgehäuse nach außen geführt sind und welche auf ihrer anderen Seite außen
an dem Blechgehäuse befestigt sind.
Diese Halterohre sind vorteilhafterweise in Durchführungsrohren gelagert und weisen an ihren Enden
waagrechte Schlitze für Riegel auf, die nach der Art einer Nut und Federverbindung in die Schlitze
einsteckbar sind und die Halterohre außen an der Ofenwand und innen an dem Gerüst halten. Die Halterohre
und die sie umgebenden Durchführungsrohre, sind an der Ofenaußenwand durch anschraubbare Außenlager gehalten.
Die Durchführungsrohre, die Riegel und das Außenlager bestehen aus einem schlecht wärmeleitendem Material,
wie z.B. einer Calciumsilikatverbindung oder Vakuumkeramikfasern. Die Halterohre bestehen, wie auch
die Gerüstelemente, aus Siliziumcarbid, einer Siliziumcarbidverbindung, oder einer hochwertigen
Aluminiumoxydverbindung. Durch diese Anordnung von Elementen aus verschiedenen Materalien wird verhindert,
daß die Halterohre unmittelbar mit dem Stahl des Ofengehäuses in Verbindung kommen, wodurch ein
Temperaturschock und Beschädigungen der Halterohre vermieden werden.
Im Folgen wird eine Ausführung der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1) die Innenansicht eines Ofens, wobei auf der rechten Seite eine erste Ausführungsform und
auf der linken Seite eine zweite Ausführungsform dargestellt sind;
Fig. 2) eine Sicht auf die Seitenwand der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 1;
Fig. 3) ein Halterohr für die Befestigung eines
Gerüsts gemäß der zweiten Ausführungsform;
25
Fig. 4) drei Ansichten einer Konsole gemäß der zweiten Ausführungsform.
Eine erste Ausführungsform des Ofens 1 in Fig. 1 auf
der rechten Seite, weist eine Wand aus Feuerleichtsteinen 11 auf. Zwischen dieser Wand und dem
Blechgehäuse 12 des Ofens ist eine Schicht aus Isoliermaterial 13 angeordnet. Die Decke 14 kann ein
Gewölbe, eine Hängedecke oder eine andere Deckenlösung sein. Der Boden 15 ist in üblicher Weise ausgeführt. In
der Wand sind in bestimmten, gewünschten Abständen Kragsteine 16 aus Schwerschamotte, zwischen den
Feuerleichtsteine 11 eingesetzt. Die Kragsteine 16
weisen nach innen gerichtete Auskragungen 17 auf, welche die Auflageflächen für Brenngutträger 18 bilden,
die auf der anderen Seite des Ofens 1 auf entsprechenden, in gleicher Höhe angeordneten
Auflageflächen aufliegen. Die Brenngutträger 18 können Balken, Platten oder Paletten sein und werden, wie
dargestellt, vorteilhafterweise in mehreren Etagen angeordnet.
Eine zweite Ausführungsform des Ofens 2 ist auf der linken Seite in Fig. 1 dargestellt. Die Elemente Decke
14, Blechgehäuse 12 und Boden 15 sind ebenso ausgeführt, wie bei der ersten Ausführungsform
beschrieben. Die Isolierung besteht hier aus Keramikfasermatten 21 oder dergleichen, welche zu dem
Ofeninneren hin ggf. mit Platten abgedichtet sein können. Um Auflageflächen für Brenngutträger 18 zu
erhalten, ist vor den Keramikfasermatten 21 ein Gerüst aus senkrechten Stützen 22, Konsolen 23 und Traversen
24 angeordnet. Das Gerüst schließt zum Ofeninneren hin bündig mit den Keramikfasermatten ab, damit eine glatte
Wandfläche vorhanden ist, nur die Konsolen stehen über diese glatte Fläche vor. Die Konsolen 23 können mittels
einer Steckverbindung in Ausnehmungen der senkrechten Stützen 22 eingehängt, bzw. eingesteckt sein. Die
Traversen 24 liegen auf den Konsolen 23 auf und sind gegen ein Verrutschen in Richtung auf das Ofeninnere
durch Nasen o.a. an den Konsolen 23 gesichert. Die Traversen 23 bilden so die Auflagefläche für die
Brenngutträger 18 und können in mehreren Etagen übereinander angeordnet sein. Es ist auch denkbar, daß
die Konsolen 23 so ausgelegt sind, z.B. durch entsprechende Breite, daß sie gleich unmittelbar die
Auflageflächen bilden. Das Gerüst ruht mit seinen senkrechten Stützen 22 in Vertiefungen 25 des Bodens
und ist dort durch Blindsteine 26 gegen Verschiebung
gesichert. Eine obere Befestigung des Gerüsts wird durch Halterohre 27 bewirkt, die an ihrer einen Seite
in Ausnehmungen der senkrechten Stützen 22 befestigt sind, von hier durch die Keramikfasermatten 21 und das
Blechgehäuse 12 nach außen geführt sind, und dort an der Außenwand des Ofens 2 befestigt sind. Durch ein
weiter unten beschriebenes Lösen der Halterohre 27 von den Stützen 22 und eine Herausnahme der Blindsteine 26
kann das Gerüst bei Bedarf leicht abgebaut werden.
Der Gerüstaufbau ist noch deutlicher der Fig. 2 zu entnehmen. Gezeigt ist hier ein Ausschnitt mit drei
senkrechten Stützen 22, welche in Vertiefungen 25 im Boden 15 stehen und mit Blindsteinen 26 gesichert sind.
In bestimmten Abständen sind in Ausnehmungen der senkrechten Stützen 22 Konsolen 23 eingesetzt, auf
denen die Traversen 24 liegen, die die Auflagefläche für die Brenngutträger 18 bilden. Die Halterohre 27 zur
Befestigung des Gerüsts an dessen oberem Ende sind hier nur andeutungsweise zu erkennen. Oben auf den
senkrechten Stützen 22 liegt ein Abschlußbalken 38 für die Deckenauflage auf.
Einen beispielhaften Aufbau eines solchen Halterohres 27 zeigt Fig. 3. Das Halterohr 27 ist in einem
Durchführungsrohr 29 gelagert. Das Durchführungsrohr liegt auf der einen Seite in einer passenden Ausnehmung
des Blechgehäuses 12 auf und ragt durch dieses ein Stück nach außen. Auf der anderen Seite stößt das
Durchführungsrohr 29 an eine ihm zugewandte Seite einer als Vierkantrohr ausgebildeten senkrechten Stütze 22,
welche in diesem Bereich Ausnehmungen 28 zum Halterohr 27 und zum Ofeninneren hin aufweist. In diesen
Ausnehmungen 28 ist eine Auflageplatte 32 so gelagert, daß sie in Richtung auf das Durchführungsrohr 29 über
den Querschnitt der senkrechten Stütze hinausragt und so eine Auflagefläche für das Durchführungsrohr 29
bildet. Das Halterohr 27 ist länger, als das Durchführungsrohr 29 und tritt an beiden Enden aus
diesem heraus. In diesen Bereichen sind in das Halterohr 27 jeweils waagrechte Schlitze eingeformt,
die sich jedoch nur über einen Teilbereich des Halterohres 27 erstrecken und für die Aufnahme von
Riegeln 30, 31 ausgelegt sind, die nach Art einer Nut- und Federverbindung in die Schlitze gesteckt werden
können. Ein Riegel 31 greift dabei außen an dem Blechgehäuse 12, der andere innen an der senkrechten
Stütze 22 an, wodurch das Gerüst gegen Kippen nach vorne abgesichert ist. Eine gewisse elastische Kraft
zwischen dem Blechgehäuse 12 und dem Gerüst kann durch die, hier nicht gezeigten, Keramikfasermatten bewirkt
werden, wodurch die Haltekraft des Halterohres 27 mit seinen Riegeln 30, 31 erhöht wird. Die Ausnehmung 28
der senkrechten Stütze 22, in welche der Riegel 30 greift und durch welche dieser Riegel eingesetzt und
entfernt werden kann, ist so ausgebildet daß der Riegel 30 hinter die Wand der Stütze 22 greift.
Fig. 4 zeigt schließlich, wie eine Konsole 23 in die senkrechten Stützen 22 eingesetzt werden kann. Die
senkrechte Stütze 22 ist hier ein rechteckiges Hohlprofil, das eine durch zwei gegenüberliegende
Seiten durchgehende Ausnehmung 34 aufweist. In diese Ausnehmung 34 ist die Konsole 23 derart gesteckt, daß
sie an beiden Seiten über die Stütze 22 vorsteht, wobei die Konsole 23 nach oben und unten gerichtete Stege
aufweist, welche in dem Bereich, mit dem die Konsole die Stütze 22 durchdringt, Ausnehmungen aufweisen und
wobei die Konsole 23 mit diesen Ausnehmungen auf den Unterkanten der Ausnehmung 34 der Stütze 22 aufliegt.
Zusätzlich ist die Konsole 23 an der der Auflagefläche für die Traverse 24 abgewandten Seite mit einem Riegel
36 gesichert, der in einen oben an dem Ende der Konsole angeordneten Schlitz gesteckt ist und an einer
Außenfläche der senkrechten Stütze 22 anliegt. Das andere Ende der Konsole 23 trägt die Traverse 24 und
kann, um diese gegen ein Verrutschen zu sichern, ebenfalls mit Stegen 35 und Ausnehmungen in diesen
Bereich ausgestattet sein.
Für alle Bauelemente des Gerüsts (Stützen, Konsolen), sowie für die Traversen und Brenngutträger ist es
vorteilhaft, Rohre mit rechteckigen Querschnitt zu verwenden, bei denen wenigstens zwei gegenüberliegende
Seitenflächen derart über den rechteckigen Querschnitt hinaus verlängert sind, daß wenigstens eine der anderen
beiden gegenüberliegenden Seitenflächen an ihren Seiten verlaufende Stege aufweist.
Claims (10)
1.
Ofen zum Brennen keramischen Gutes, bestehend aus Wänden und Decke,
sowie ggf. Isolierungen und ggf. Wand- und/oder Deckenverkleidungen,
sowie ausgerüstet mit Befeuerungsmitteln, und ausgestattet mit einer oder zwei Ofentüren,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Innenwänden an beiden Seiten in gleicher
Höhe mindestens ein Paar, ggf. durchgehende, Auflageflächen für die Auflage von Brenngutträgern, wie
Balken, Platten oder Paletten angeordnet ist.
2.
Ofen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wände aus Leichtschamotte bestehen,
und daß die Auflageflächen von Kragsteinen (16) aus Schwerschamotte mit einer nach innen gerichteten
Auskragung (17) gebildet werden.
3.
Ofen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen durch auf Konsolen (23) eines im
Ofeninneren angeordneten Gerüsts liegenden Traversen
(24) gebildet werden,
daß das Gerüst in einem Abstand von einem äußeren Blechgehäuse (12) des Ofens angeordnet ist,
und daß der Raum zwischen dem Blechgehäuse (12) und der dem Ofeninneren zugewandten Kante des Gerüsts mit einem
Isoliermaterial (21), wie z.B. Keramikfasermatten, ausgefüllt ist.
4.
Ofen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst, die Traversen (24) und die Konsolen
(23) aus Siliziumcarbid, oder aus einer Siliziumcarbidverbindung, oder einer hochwertigen
Aluminiumoxydverbindung bestehen.
5.
Ofen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst aus senkrecht verlaufenden Stützen (22)
besteht, welche Ausnehmungen (34), in Form von Fenstern, zum Einhängen oder Einstecken der Konsolen
(23) aufweisen, wobei auf den Konsolen (23) wenigstens zweier Stützen Traversen (24) aufliegen,
und daß auf wenigstens zwei sich im Ofeninnenraum in gleicher Höhe gegenüberliegenden Traversen (24)
Brenngutträger (18) aufliegen.
6.
Ofen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst mit seinen Stützen (22) unten in
Vertiefungen (25) des Ofenbodens (15) steht und seitlich durch Blindsteine (26) gegen Verschiebung
gesichert ist.
7.
Ofen nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst in einem über dem Boden (15) des Ofens liegenden Bereich, z.B. im Kopfbereich, mittels entfernbarer Halterohre (27) gehalten wird, welche auf der einen Seite in Ausnehmungen (28) des Gerüsts befestigt sind, welche durch das Isoliermaterial (21) und durch das Blechgehäuse (12) nach außen geführt sind und welche auf ihrer anderen Seite außen an dem Blechgehäuse (12) befestigt sind.
dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst in einem über dem Boden (15) des Ofens liegenden Bereich, z.B. im Kopfbereich, mittels entfernbarer Halterohre (27) gehalten wird, welche auf der einen Seite in Ausnehmungen (28) des Gerüsts befestigt sind, welche durch das Isoliermaterial (21) und durch das Blechgehäuse (12) nach außen geführt sind und welche auf ihrer anderen Seite außen an dem Blechgehäuse (12) befestigt sind.
8.
Ofen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterohre (27) in Durchführungsrohren (29)
gelagert sind,
daß die Halterohre (27) an ihren Enden waagrechte
Schlitze für Riegel (30, 31) aufweisen, die nach der Art einer Nut und Federverbindung in die Schlitze
einsteckbar sind und die die Halterohre (27) außen an dem Blechgehäuse (12) und innen an dem Gerüst halten.
9.
Ofen nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterohre (27) mit den sie umgebenden
Durchführungsrohren (29) an der Ofenaußenwand durch
anschraubbare Außenlager (33) gehalten werden, daß die Durchführungsrohre (29), die Riegel (30, 31)
und die Außenlager (33) aus einem schlecht leitenden Material, wie z.B. einer Calciumsilikatverbindung oder
Vakuumkeramikfasern bestehen,
und daß die Halterohre (27) aus einem Siliziumcarbid, oder einer Siliziumcarbidverbindung, oder einer
hochwertigen Aluminiumoxydverbindung bestehen.
10.
Ofen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Ofeninnenseiten mehrere übereinander
angeordnete Paare von Auflageflächen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9114414U DE9114414U1 (de) | 1991-11-19 | 1991-11-19 | Ofen zum Brennen keramischen Gutes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9114414U DE9114414U1 (de) | 1991-11-19 | 1991-11-19 | Ofen zum Brennen keramischen Gutes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9114414U1 true DE9114414U1 (de) | 1992-01-30 |
Family
ID=6873446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9114414U Expired - Lifetime DE9114414U1 (de) | 1991-11-19 | 1991-11-19 | Ofen zum Brennen keramischen Gutes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9114414U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996016307A1 (en) * | 1994-11-22 | 1996-05-30 | Saint-Gobain Industrial Ceramics, Inc. | Kiln furniture post design |
| CN110307732A (zh) * | 2019-06-21 | 2019-10-08 | 向少军 | 一种多点限位式发动机陶瓷叶片煅烧支撑架 |
-
1991
- 1991-11-19 DE DE9114414U patent/DE9114414U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996016307A1 (en) * | 1994-11-22 | 1996-05-30 | Saint-Gobain Industrial Ceramics, Inc. | Kiln furniture post design |
| US5836760A (en) * | 1994-11-22 | 1998-11-17 | Saint Gobain/Norton Industrial Ceramics Corporation | Kiln furniture post design |
| CN110307732A (zh) * | 2019-06-21 | 2019-10-08 | 向少军 | 一种多点限位式发动机陶瓷叶片煅烧支撑架 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0013039B1 (de) | Vorrichtung zur Innenwandauskleidung von Industrieöfen | |
| EP0163866B1 (de) | Decken- und Wandkonstruktion | |
| CH623097A5 (de) | ||
| AT394225B (de) | Baukoerper | |
| DE2007692A1 (de) | Lagergestell aus feuerfestem Material für das Brennen keramischer Gegenstände | |
| EP1437283A1 (de) | Transportwagen für Gegenstände, insbesondere Reinigungsutensilien | |
| DE3739452C1 (de) | Koksofentuer mit keramischem Schildaufbau | |
| DE3425732A1 (de) | Ofen zum brennen keramischer materialien | |
| DE9114414U1 (de) | Ofen zum Brennen keramischen Gutes | |
| DE3128655C2 (de) | Ofen für die Wärmebehandlung von Glasscheiben | |
| EP0592708A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Platten in einem Gasstrom | |
| DE8802708U1 (de) | Aufsatz für Brennwagen | |
| DE4436140C1 (de) | Tragschiene und Aufbau für einen Brenntisch unter Verwendung der Tragschiene | |
| DE69511277T2 (de) | Wärmedämmanordnung | |
| DE3248234A1 (de) | Verfahren zum transport von dachziegeln in einem tunnelofen | |
| DE29519639U1 (de) | Regal und Kragarm zu dessen Herstellung | |
| DE1526160B2 (de) | Wandkonstruktion für Feuerräume | |
| EP0639257B1 (de) | Industrieofen mit rollelementen und laufflächen für den transport von brenngütern | |
| DE3217794C2 (de) | Transportkorb für Glühgut in Rollenherdöfen | |
| DE8313165U1 (de) | Elastische Koksofentür mit Mehrfachverriegelung | |
| DE3520615C2 (de) | ||
| DE2556721A1 (de) | Hubbalkenofen | |
| DE4402393C2 (de) | Brennhilfsmittel | |
| DE1246193B (de) | Verbindungsanordnung zum Aufstellen von Regalen | |
| DE1258551B (de) | Etagenaufbau fuer einen durch einen Tunnelofen zu fuehrenden Wagen mit keramischen Erzeugnissen |