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DE9113605U1 - Vorrichtung zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoffhaltigen Aufschlämmungen - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoffhaltigen Aufschlämmungen

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Publication number
DE9113605U1
DE9113605U1 DE9113605U DE9113605U DE9113605U1 DE 9113605 U1 DE9113605 U1 DE 9113605U1 DE 9113605 U DE9113605 U DE 9113605U DE 9113605 U DE9113605 U DE 9113605U DE 9113605 U1 DE9113605 U1 DE 9113605U1
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DE
Germany
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supports
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Application number
DE9113605U
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Individual
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G41/00Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames
    • B65G41/006Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames with the conveyor not adjustably mounted on the supporting frame or base
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G33/00Screw or rotary spiral conveyors
    • B65G33/24Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

KR-Engineering
Krüger & Riedel
Ingenieurgesellschaft für
Sondermaschinenbau und
Dekontaminationstechnik
Lensbachstraße 39
5106 Roetgen-Rott Anwaltsakte: Dn-1414
Düsseldorf, den
30.10.1991
Vorrichtung zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoffhaltigen Aufschlämmungen
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoffhaltigen Aufschlämmungen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Schutzanspruchs 1.
Vorrichtungen zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoff haltigen Aufschlämmungen, die auch üblicherweise als Sandschnecken bezeichnet werden, sind bekannt. Hierbei weisen derartige Vorrichtungen in der Regel einen länglichen Kasten zur Aufnahme einer Förderschnecke auf, wobei dieser Kasten an einem Tragelement angeordnet ist. Innerhalb des Kastens ist die Förderschnecke über entsprechende Lagerelemente drehbar gelagert. Des weiteren ist der For-
derschnecke ein Schneckenantrieb zugeordnet, so daß die Förderschnecke für den Transport des zu fördernden Gutes mit einer Geschwindigkeit zwischen etwa 0,5 Umdrehungen/Minute bis etwa 20 Umdrehungen/Minute gedreht werden kann. Ferner besitzt die Fördervorrichtung einen fußseitig vorgesehenen Einfüllkasten, in den das zu fördernde Gut kontinuierlich eingefüllt bzw. eingeschlämmt wird. An dem Tragelement für den Kasten oder an dem Kasten selbst ist ein über das Tragelement hinausragendes Stützelement vorgesehen, so daß der Kasten und somit die Förderschnecke relativ zum Boden unter einem geneigten Winkel, der in der Regel etwa 30° beträgt, ausgerichtet werden kann.
Die zuvor beschriebene bekannte Fördervorrichtung ist stationär angeordnet und dient zur Förderung von Schüttgütern, wie beispielsweise Kies, Sand, Zement o. dgl. Darüber hinaus wird eine derartige Fördervorrichtung auch zum Transport von feststoffhaltigen Aufschlämmungen, wie beispielsweise Klärschlamm oder pastösen Aufschlämmungen, wie beispielsweise Beton, eingesetzt. Weiterhin kann eine derartige Fördervorrichtung auch zur Auftrennung von wasserhaltigen Schlämmen verwendet werden. Hierbei wird dann vorzugsweise mit stark wasserhaltigen Aufschlämmungen der zu trennenden Produkte gearbeitet, so daß entsprechend ausgebildete Förderschnecken auch insbesondere im Bereich von Bodenwaschanlagen für die Reinigung von kontaminierten Substanzen Verwendung finden.
Bei den zuvor genannten Einsatzgebieten sind die bekannten Fördervorrichtungen stationär installiert. Bei einem Ortswechsel ist von daher eine aufwendige Demontage und erneute Montage erforderlich, da die bekannten Fördervorrichtungen wegen der geneigten Anordnung der Förderschnecke eine solche Bauhöhe aufweisen, die einen Transport im nicht demontierten Zustand verbietet. Dies trifft insbesondere auf solche Fördervorrichtungen zu, bei denen die Förderschnecke einen radialen Durchmesser von mehr als 600 mm, insbesondere einen Durchmesser zwischen etwa 800 mm und etwa 1200 mm, aufweist.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoffhaltigen Aufschlämmungen der vorstehend beispielhaft genannten Art, insbesondere zur Förderung von feststoffhaltigen kontaminierten Substanzen, zur Verfügung zu stellen, die ohne nennenswerten Demontageaufwand transportiert werden kann.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch eine Fördervorrichtung mit dem kennzeichnenden Merkmal des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist das Stützelement, das zur geneigten Ausrichtung des Kastens zur Aufnahme der Förderschnecke und damit auch zur geneigten Ausrichtung der Förderschnecke selbst dient, derart am Tragelement und/oder am Kasten befestigt, daß das Stützelement bei einem Transport der Vorrichtung nicht oder nur geringfügig über das Tragelement bzw. den Kasten hinausragt. Hierdurch wird sichergestellt, daß bei einem Transport der Fördervorrichtung diese nur eine solche Bauhöhe aufweist, daß sie ohne Probleme und insbesondere ohne Demontage schnell und einfach per Lastkraftwagen, Schiff oder Bahn transportiert
werden kann. In diesem Transportzustand liegen dann der Kasten und damit auch die Förderschnecke über ihre gesamte Länge auf dem Boden des Transportfahrzeuges (LKW, Schiff oder Waggon) auf, so daß dementsprechend die Bauhöhe der Fördervorrichtung zumindestens um die Länge des Stützelementes reduziert ist.
Bei einer besonders geeigneten Ausführungsform der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist das Stützelement in Richtung auf das Tragelement verschwenkbar am Tragelement und/oder am Kasten angeordnet. Dies hat zur Folge, daß es hierbei zur Demontage lediglich erforderlich ist, die Fördervorrichtung in der geneigten Ausrichtung des Kastens und der Förderschnecke (Arbeitsstellung) in einem oberen Bereich mittels eines geeigneten Krans oder Baggers soweit anzuheben, daß das Stützelement in Richtung auf das Tragelement verschwenkt werden kann. Hiernach wird die Fördervorrichtung auf das jeweilige Transportmittel gehoben und an den gewünschten neuen Einsatzort transportiert. Zur Montage der Fördereinrichtung wird dann wiederum der zuvor genannte obere Bereich mittels eines Baggers oder Krans soweit angehoben, daß das Stützelement vom Tragelement soweit verschwenkt werden kann, das es den Kasten und damit die Förderschnecke in der gewünschten geneigten Position (Arbeitsstellung) abstützt.
Eine andere, bevorzugte Ausführungsform der neuerungsgemäßen Fördervorrichtung weist ein Stützelement auf, dessen Länge derart veränderbar ist, daß der Kasten und damit auch die Förderschnecke unter einem Winkel zwischen 0° und 70° relativ zum Boden ausgerichtet ist. Eine solche Längenveränderung des Stützelementes kann beispielsweise durch eine teleskopartige Ausgestaltung des Stützelementes erreicht werden.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der zuvor beschriebenen Ausführungsform der neuerungsgemäßen Fördervorrichtung sieht vor, daß die Längenänderung des Stützelementes hydraulisch oder pneumatisch erfolgt. Hierbei umfaßt das Stützelement mindestens einen Zylinder mit einem Kolben und einer hiermit zusammenwirkenden Kolbenstange, wobei der Kolben und damit die Kolbenstange durch den Druck des Fluids relativ zum Zylinder bewegbar und hierdurch die zuvor beschriebene Längenveränderung des Stützelementes herbeiführbar ist. Vorzugsweise sind jedoch zwei Zylinder vorgesehen, die beidseitig am Kasten bzw. am Tragelement befestigt sind. Eine derartige Ausführungsform der neuerungsgemäßen Vorrichtung beinhaltet den zusätzlichen Vorteil, daß für die Demontage bzw. Montage kein Kran oder Bagger erforderlich ist. Des weiteren kann durch ein derartig hydraulisch bzw. pneumatisch betätigtes Stützelement der Neigungswinkel der Förderschnecke in einem Bereich zwischen 0° und 70° beliebig verändert werden, was einen erheblichen Einfluß auf die Förderleistung der Schnecke sowie bei der Anwendung der Fördervorrichtung zur Auftrennung von Substanzen nach Korngröße auf die Trennleistung hat.
Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, das Stützelement so auszubilden, das es in Richtung auf das Tragelement verschwenkbar am Tragelement angeordnet und gleichzeitig in der vorstehend beschriebenen Weise die Länge des Stützelementes veränderbar ist, wie dies nachfolgend noch anhand einer konkreten Ausführungsform näher beschrieben wird.
Eine andere Ausführungsform der neuerungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, daß dem Stützelement ein sich zwischen dem Tragelement oder dem Kasten und dem Stützelement erstreckendes
Versteifungselement zugeordnet ist, das in Richtung auf das Tragelement verschwenkbar ist. Hierdurch wird sichergestellt, daß in der Arbeitsstellung auch bei extremen Belastungen die neuerungsgemäße Vorrichtung in der einmal ausgewählten geneigten Ausrichtung verbleibt. Zum Transport ist es bei dieser Ausführungsform dann lediglich erforderlich, entweder den Verbindungsbereich zwischen Versteifungselement und Tragelement bzw. Kasten oder den Verbindungsbereich zwischen Versteifungselement und Stützelement zu lösen, so daß das Stützelement über den jeweils anderen, nicht gelösten Verbindungsbereich entsprechend verschwenkt werden kann.
Um einen sicheren Stand der neuerungsgemäßen Vorrichtung zu erreichen, sieht eine andere Ausführungsform der Vorrichtung vor, daß das Tragelement im Bereich des Einfüllkastens ein bei der geneigten Ausrichtung (Arbeitsstellung) des Kastens auf dem Boden flächig aufliegenden Fußbereich aufweist. Vorzugsweise dient dabei der Fußbereich gleichzeitig noch zur Lagerung des Einfüllkastens, so daß bei einer Befüllung des Einfüllkastens mit dem zu fördernden Gut ein entsprechender Druck auf den Fußbereich ausgeübt wird, was zur weiteren Lagestabilisierung beiträgt. Dies führt dazu, daß die neuerungsgemäße Vorrichtung auch an solchen Standorten betrieben werden kann, an denen keine entsprechenden Fundamente vorhanden sind.
Um bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung eine besonders schnelle und einfache Montage bzw. Demontage und einen problemlosen Transport sicherzustellen, sieht eine weitere Ausführungsform der neuerungsgemäßen Vorrichtung vor, daß der Schneckenantrieb und der Einfüllkasten am Tragelement befestigt ist. Somit dient hierbei das Tragelement zur Lagerung der kompletten Vorrichtung.
Bezüglich der Ausgestaltung des Tragelementes ist festzuhalten, daß diese beliebig gestaltet sein kann, sofern sichergestellt ist, daß das Tragelement dauerhaft das Stützelement sowie den Kasten und damit die Förderschnecke und ggf. den Einfüllkasten, den Schneckenantrieb sowie ggf. das Versteifungselement lagert. Besonders geeignet ist es jedoch, wenn das Tragelement zwei mit Abstand voneinander angeordnete parallel verlaufende Träger aufweist, die vorzugsweise unterhalb des Kastenbodens, in dem die Förderschnecke angeordnet ist, am Kastenboden befestigt sind. Dementsprechend umfaßt bei dieser Ausführungsform der neuerungsgemäßen Vorrichtung das Stützelement zwei mit Abstand voneinander angeordnete Stützträger, wobei jeder Stützträger an einem Träger des Trägerelementes derartig befestigt ist, daß die Stützträger in Richtung auf die Träger in einer zu den Trägern des Tragelementes parallelen Lage verschwenkbar sind.
Eine Weiterbildung der zuvor beschriebenen Träger sieht vor, daß zwischen jedem Träger und einem hierzu gehörenden Stütztxäger ein Versteifungsträger vorgesehen ist, der derart am Träger und Stützträger angeordnet ist, daß der Versteifungsträger ebenfalls in Richtung auf den Träger in eine parallele Lage zum Träger verschwenkbar ist.
Um den zuvor beschriebenen sicheren Stand der neuerungsgemäßen Vorrichtung auch ohne Fundament zu gewährleisten, sieht eine zusätzliche Ausführungsvariante der neuerungsgemäßen Vorrichtung vor, daß der Fußbereich ebenfalls zwei mit Abstand voneinander angeordnete und parallel verlaufende Fußträger umfaßt, die relativ zu den Trägern des Tragelementes unter einem Winkel zwischen 110° und 170° angeordnet sind. Hierbei richtet sich die Größe dieses Winkels nach der
Neigung, die der Kasten und damit die Förderschnecke beim Betrieb einnehmen soll.
Eine weitere besonders vorteilhafte Weiterbildung der zuvor beschriebenen Ausführungsform, die vorzugsweise in Verbindung mit den zuvor beschriebenen längenverstellbaren Stützelementen zum Einsatz kommt, weist Fußträger auf, die relativ zu den Trägern des Tragelementes verschwenkbar sind, so daß die Fußträger abhängig von der jeweils ausgewählten Neigung des Kastens und damit der Förderschnecke derart um einen Winkel zwischen 110° und 170° verschwenkt werden können, so daß sie beim Betrieb der Fördervorrichtung vollflächig auf dem Boden aufliegen.
Soll die neuerungsgemäße Vorrichtung an einem Standort betrieben werden, an dem die Bodenverhältnisse so beschaffen sind, daß sie größeren Druckbeaufschlagungen nicht standhalten, so empfiehlt es sich, die zuvor beschriebenen Fußträger über eine entsprechend dimensionierte Platte miteinander zu verbinden, so daß im Fußbereich die Auflagefläche entsprechend vergrößert ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der neuerungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben. 25
Die neuerungsgemäße Vorrichtung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer
ersten Ausführungsform; und
Figur 2 eine schematische Seitenansicht einer
zweiten Ausführungsform der Vorrichtung.
In den Figuren sind für dieselben Teile dieselben Bezugsziffern verwendet worden.
Eine in Figur 1 insgesamt mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoffhaltigen Aufschlämmungen, insbesondere zur Förderung von kontaminierten Aufschlämmungen, weist einen Kasten 2 zur Aufnahme einer Förderschnecke 3 auf, wobei die Förderschnecke über nicht gezeigte Lagerelemente drehbar innerhalb des Kastens 2 gelagert ist. Der Förderschnecke 3 ist ein mit einem Getriebe 4 versehener Schneckenantrieb 5 zugeordnet, wobei der Antrieb 5 und das Getriebe 4 derart ausgelegt sind, daß die Drehgeschwindigkeit der Förderschnecke 3 zwischen 0,5 Umdrehungen/ Minute bis 20 Umdrehungen/Minute, vorzugsweise zwischen 1 Umdrehung/Minute und 10 Umdrehungen/Minute, variierbar ist. Am Boden des Kastens 2 ist ein Tragelement 6 befestigt, das aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten und parallel verlaufenden Trägern besteht. Am Kasten 2 ist des weiteren ein Stützelement 7 befestigt. Zwischen dem Stützelement 7 und dem Kasten 2 erstreckt sich ein Versteifungselement 8. Am bodenseitigen Ende der Vorrichtung 1 weist diese einen Einfüllkasten 9 für das jeweils zu fördernde Gut auf. Der Einfüllkasten 9 wird teilweise von einem Fußbereich 6a des Tragelementes 6 gelagert. Der Fußbereich 6a ist relativ zum Tragelement 6 unter einem Winkelo( von 170° angeordnet, so daß der Fußbereich 6a vollflächig auf dem Boden 10 aufliegt.
Zum Transport der Vorrichtung 1 wird diese zunächst mit einem Kran oder Bagger, der an einer Transportöse 11 angreift, entgegengesetzt zur Pfeilrichtung 12 angehoben. Hiernach wird das Stützelement 7, nachdem der Verbindungsbereich 7a mit dem Versteifungselement 8 gelöst ist, in
Pfeilrichtung 13 soweit verschwenkt, bis sich das Stützelement 7 parallel zum Kasten 2 und in Verlängerung des Tragelementes 6 befindet. Danach wird das Versteifungselement in Pfeilrichtung 14 verschwenkt, bis es in Anlage an den Kasten 3 gelangt. Hiernach wird die Vorrichtung 1 in Pfeilrichtung 12 soweit bewegt, bis das Tragelement 6 auf dem Boden 10 aufliegt.
Die in Figur 2 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen Ausführungsform in der Ausbildung des Tragelementes 6 und des Stützelementes. Hierbei weist die Ausführungsform gemäß der Figur 2 ein Tragelement auf, das aus zwei, dem Boden des Kastens 2 zugeordneten, parallel mit Abstand voneinander angeordneten Trägern 6c besteht, die bodenseitig in die entsprechend abgewinkelten Fußträger 6a münden. Des weiteren sind seitlich am Kasten befestigte und mit den Trägern 6c über entsprechende Querträger 6d verbundene weitere Längsträger 6e (auf jeder Seite des Kastens ein Träger) vorgesehen, so daß insgesamt das Tragelement als Rahmenkonstruktion den Kasten 2 umgibt. An den Trägern 6e und 6c ist, wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform, an jeder Seite des Kastens 2 das Stützelement 7 befestigt. Bei der in der Figur 2 gezeigten Ausführungsform besteht das Stützelement 7 aus einem Zylinder 21, in dem eine Kolbenstange 23 in Pfeilrichtung 20 und umgekehrt hierzu hydraulisch bewegbar angeordnet ist. Hierdurch wird sichergestellt, daß der Winkel j3 (Neigungswinkel der Vorrichtung) zwischen 0° und 70° stufenlos eingestellt werden kann.
Zum Transport ist es bei der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung 1 lediglich erforderlich, die Kolbenstange 23 in Pfeilrichtung 20 hydraulisch zu bewegen. Sobald die Träger 6c auf dem Boden aufliegen, kann die Vor-
richtung 1 über entsprechende Hebeeinrxchtungen verladen werden. Sollte der Zylinder 21 eine zu große Bauhöhe haben, was insbesondere dann der Fall ist, wenn die Kolbenstange entsprechend lang ausgebildet sein muß, um einen Neigungswinkel^? zwischen 50° und 70° einzustellen, besteht die Möglichkeit, den Zylinder 21 schwenkbar in Pfeilrichtung 22 am Tragelement 6c und 6e anzuordnen.

Claims (10)

KR-Engineering Krüger & Riedel Ingenieurgesellschaft für Sondermaschinenbau und Dekontaminationstechnik Lensbachstraße 39 5106 Roetgen-Rott Anwaltsakte: Dn-1414 Düsseldorf, den 30.10.1991 Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoff haltigen Aufschläiranungen, insbesondere kontaminierten Substanzen, mit einem an einem Tragelement vorgesehenen Kasten zur Aufnahme einer Förderschnecke, Lagerelementen zur drehbaren Lagerung der Förderschnecke, einem Schneckenantrieb sowie einem Einfüllkasten für das zu fördernde Gut, wobei dem Tragelement und/oder dem Kasten ein über das Tragelement bzw. dem Kasten hinausragendes Stützelement zur geneigten Ausrichtung des Kastens relativ zum Boden zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (7) derart am Tragelement (6c, 6e) und/oder am Kasten (2) befestigt ist, daß das Stützelement (7) bei einem Transport der Vorrichtung (1) nicht oder nur geringfügig über das Tragelement (6c, 6e) bzw. den Kasten (2) hinausragt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dasa Stützelement (7) in Richtung auf das Tragelement (6) verschwenkbar am Tragelement (6) und/oder dem Kasten (2) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Stützelementes (7) derart veränderbar ist, daß der Kasten (2) unter einem Winkel &rgr; zwischen 0° und 70° relativ zum Boden (10) ausrichtbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stützelement (7) ein sich zwischen dem Tragelement (6) bzw. dem Kasten (2) und dem Stützelement erstreckendes Versteifungselement (8) zugeordnet ist, das in Richtung auf das Tragelement (6) bzw. dem Kasten (2) verschwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckenantrieb (5), das Getriebe (4) und/oder der Einfüllkasten (9) am Tragelement (6) befestigt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (6) im Bereich des Einfüllkastens (9) eine bei der geneigten Ausrichtung des Kastens (2) auf dem Boden (10) flächig aufliegenden Fußbereich (6a) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement zwei mit Abstand voneinander angeordnete parallel verlaufende Träger aufweist, daß das Stützelement zwei mit Abstand voneinander angeordnete Stützträger umfaßt und daß an jedem Träger oder an einem entsprechenden Bereich des Kastens (2) der Stütz-
träger derartig befestigt ist, daß der Stützträger in eine zu den Trägern des Tragelementes (6) parallele Lage verschwenkbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Stützträger ein Versteifungsträger (8) zugeordnet ist, der derart am Träger bzw. an dem Bereich des Kastens (2) oder am Stützträger angeordnet ist, daß der Versteifungsträger (8) in Richtung auf den Träger in eine parallele Lage zum Träger verschwenkbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußbereich (6a) zwei mit Abstand voneinander angeordnete und parallel verlaufende Fußträger umfaßt, die relativ zu dem Tragelement unter einem Winkel ex zwischen 110 und 170° angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußträger des Fußbereiches (6a) relativ zum Tragelement (6) um einen Winkel ^- zwischen 110° und 170° verschwenkbar sind.
DE9113605U 1991-10-31 1991-10-31 Vorrichtung zum Fördern von Feststoffen und/oder feststoffhaltigen Aufschlämmungen Expired - Lifetime DE9113605U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4332268A1 (de) * 1993-09-23 1995-03-30 Geiger Maschf Helmut Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von in einem Gerinne fließendem Wasser
DE19805618A1 (de) * 1998-02-12 1999-08-26 Meinfelder Fördervorrichtung für Bauteile
CN109763841A (zh) * 2019-02-26 2019-05-17 重庆交通建设(集团)有限责任公司 车载式混泥土喷射机及隧道施工方法

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