DE9111719U1 - Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand - Google Patents
Flüssigkeitsgekühlter HochlastwiderstandInfo
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Description
916 34 82OE
Siemens Aktiengesellschaft
Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand
Die Erfindung bezieht sich auf einen f1üssigkeitsgekühlten
Hochlastwiderstand.
Aus der EP 0 066 902 B1 ist ein flüssigkeitsgekühlter Leistungswiderstand
bekannt. Dieser f1üssigkeitsgekühlte Leistungswiderstand
besteht aus einem zylinderförmigen Gehäuse, der mit zwei
Flanschen versehen ist. Dieses Gehäuse ist stirnseitig mit einer oberen Deckplatte und einer unteren Deckplatte abgeschlossen.
Die Flansche sind in Quaderform ausgebildet, so daß ihre Ecken den Zylinder überragen und zur Verbindung mit den Deckplatten
mittels Befestigungsschrauben dienen. Das geschlossene
Gehäuse ist mit zwei Anschlüssen für entionisiertes Wasser vorgesehen,
wobei im unteren Anschluß eine Eintrittsbohrung und im oberen Anschluß eine Austrittsbohrung vorgesehen sind. Im Inneren
des Gehäuses sind vier Blenden befestigt. Sie lassen wechselweise links und rechts je einen Durchflußquerschnitt frei
und dienen zur Ablenkung des entionisierten Wassers. Sie sind mit Bohrungen versehen, durch die ein Widerstandsleiter serpentinenartig
geführt ist. Somit werden die Blenden gleichzeitig als Halterungen für den Widerstands leiter verwendet. Die obere
und untere Deckplatte ist jeweils mit einem Anschlußstift versehen und mittels einer Mutter fixiert. Mit diesen Anschlußstiften
ist der Widerstandsleiter verbunden. Bei dieser Ausführungsform des flüssigkeitsgekühlten Leistungswiderstandes betehen
der Zylinder mit den Flanschen aus Aluminium und die Deckplatten aus Polypropylen. Das als Kühlflüssigkeit verwendete
entionisierte Wasser läuft durch den Leistungswiderstand und wird im Bypassbetrieb dauernd aufbereitet.
Durch die direkte Anordnung des Widerstandsleiters in der Kühlflüssigkeit
wird eine wirksame und gleichmäßige Wärmeabfuhr gesichert, wobei die Wärmekapazität verhältnismäßig hoch ist.
Trotz der serpentinartigen oder mäanderförmigen Anordnung des
Ur/Bim / 16.09.1991
91 6 34 8 2 OE
Widerstandsleiters weist dieser flüssigkeitsgekühlte Leistungswiderstand
immer noch eine hohe Induktivität auf. Außerdem ist sein Widerstandswert verhältnismäßig hoch, beispielsweise 1OJL
bis 10OiI.
Aus der DE 36 39 239 A1 ist ein flüssigkeitsgekühlter Widerstand
bekannt, der aus einem Hohlkörper und einem in seinem Innenraum angeordneten Widerstandsträger besteht. Dieser Widerstandsträger
ist mit Widerstandsdraht bewickelt. Der Hohlkörper und der Widerstandskörper bestehen aus Isoliermaterial und sind
durch einen einen Kühlkanal bildenden Zwischenraum voneinander beabstandet. Der ans untere Ende des Hohlkörpers mit einem Kühlmittelzufluß
und am oberen Ende des Hohlkörpers mit einem Kühlmittelabfluß in Verbindung steht. Der Widerstandsträger besteht
aus einem stabförmigen Körper mit radial angeordneten Armen, auf denen der Widerstandsdraht bidirektional aufgewickelt ist.
Die Enden des Widerstandsdrahtes sind jeweils mit einem elektrischen Anschluß verbunden. Ein derartig flüssigkeitsgekühlter
Widerstand hat eine geringe Induktivität und kann eine hohe Verlustleistung abführen. Nachteilig ist jedoch, daß derartige
Widerstände eine geringe Isolierfestigkeit aufweisen und die
Kühlflüssigkeit nicht elektrisch leitend sein darf. Bedingt durch die Verwendung eines dünnen Drahtes als Widerstandsleiter
ist der Widerstandswert eines derartigen flüssigkeitsgekühlten Widerstandes sehr groß.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen flüssigkeitsgekühlten
Hochlastwiderstand anzugeben, der auf kleinem Raum eine hohe Verlustleistung abführen kann, niederinduktiv
ist und einen sehr geringen Widerstandswert aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kammer
aus zwei Isolierplatten und einem Isolierring besteht und
daß als Widerstandselement eine bifilar gewickelte Leiterbandspirale vorgesehen ist, die derart zwischen den beiden Isolierplatten
gespannt ist, daß die Kühlflüssigkeit durch einen rechteckförmigen
Kanal strömt.
31 b' 3 H Ö 2 Ut
Durch die Anordnung des Widerständselemerftes direkt in der Kühlflüssigkeit,
wodurch beidseitig am stromführenden Widerstandselement
die Kühlflüssigkeit entlangströmt, kann eine hohe Verlustleistung
an die Kühlflüssigkeit abgeführt werden. Durch die Ausgestaltung des Widerstandselementes als bifilar gewickelte
Leiterbandspirale wird die resultierende Induktivität des Hochlastwiderstandes
mimimal gehalten, wobei als Widerstandsmaterial
ein Flachband gewählt ist, welches aufgrund der Geometrie im Vergleich zu einem Rundleiter eine niedrige Eigeninduktivität
aufweist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Leiterband des
Widerstandselementes mit einer Isolierschicht versehen. Als
Isolierschicht kann keramisches Material vorgesehen sein, mit
dem das Leiterband beschichtet wird. Somit kann man als Kühlflüssigkeit auch leitfähige Kühlflüssigkeit verwenden, beispielsweise
Brauchwasser. Ebenso kann man öl als Kühlflüssigkeit verwenden. Ist das Leiterband des Widerstandselementes
nicht isoliert, wird als Kühlflüssigkeit entionisiertes Wasser
verwendet.
Das Widerstandselement wird in einer bevorzugten Ausführungsform des Hochlastwiderstandes mittels Noppen auf wenigstens
einer Isolierplatte mechanisch fixiert. Diese Noppen sind aus elektrisch nicht leitendem Material, beispielsweise Kunststoff.
Dadurch vereinfacht sich der Zusammenbau der einzelnen Teile zum Hoch 1 astwiderstand und die Widerstandsspirale weist entlang
des Widerstands-Flachbandes eine gleichmäßige Steigung auf, wodurch ein gebildeter Kanal entlang des Flachbandes einen gleichmäßigen
Querschnitt aufweist.
Eine weitere Ausführungsform der mechanischen Fixierung des
Widerstandselementes ist eine bifilar geführte Nut in einer Isolierplatte des Hochlastwiderstandes.
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Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Hochlastwiderstandes
bildet eine Isolierplatte und ein Isolierring dieses Hochlastwiderstandes eine Bauform. Dadurch vereinfacht sich
der Zusammenbau erheblich, weil das Widerstandselement zunächst
91 b J 1 Ö L UC
in die gebildete Kammer des Hochlastwfderstanäes montiert werden
und in einem anschließenden Arbeitsgang dieser vormontierte Hoch 1 astwiderstand mittels der zweiten Isolierplatte flüssigkeitsdicht
verschlossen werden kann. Durch die Verwendung einer Baueinheit wird auch nur noch ein Dichtring gebraucht.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung dieses f1üssigkeitsgekühlten
Hochlastwiderstandes konnte die Induktivität gegenüber
den bekannten Hochlastwiderständen erheblich verringert werden.
Der benötigte Platzbedarf für einen derartigen Hoch lastwiderstand
ist gering. Der Widerstandswert kann durch Veränderung der Länge, der Breite oder der Dicke des Leiterbandmaterials
eingestellt werden. Für eine bestehende Konstruktion des Gehäuses ist die Variation der Leiterbanddicke zweckmäßig.
Die abzuführende Verlustleistung wird mit der durchströmenden
Flüssigkeitsmenge pro Zeiteinheit bestimmt. Beim erfindungsgemäßen
Hochlastwiderstand besteht die Möglichkeit, die Leiterbandspirale
einfach oder zweifach zu umströmen. Bei der erstgenannten Betriebsart fließt die Kühlflüssigkeit vom Zulauf ins
Zentrum des Hochlastwiderstandes - Wendepunkt der bifilar gewickelten Leiterbandspirale - und zurück zum Ablauf. Bei der
zweitgenannten Betriebsart sind ein weiterer Zu- und Ablauf im Wendebereich der bifilar gewickelten Leiterbandspirale angeordnet.
Dadurch entstehen zwei parallele Kühlkanäle, die gleichsinnig oder gegensinnig mit Kühlflüssigkeit durchströmt werden
können. Bei dieser Betriebsart kann pro Zeiteinheit die doppel-■ te Kühlflüssigkeitsmenge durch diesen Hoch 1 astwiderstand strömen,
wodurch sich auch die Verlustleistung, die an die Kühlflüssigkeit
abgegeben wird, verdoppelt, ohne dabei den Platzbedarf des Hoch 1astwiderstandes zu verändern.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind den Unteransprüchen
6 bis 9 zu entnehmen.
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Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen, in der ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
fliissigkeitsgekühlten Hochlastwiderstandes schematisch veranschauli cht ist.
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Figur 1 zeigt eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Hochlastwiderstandes
,
Figur 2 veranschaulicht eine Schnittdarstellung H-II nach Figur 1 , in
Figur 3 ist das Widerstandselement näher dargestellt,
Figur 2 veranschaulicht eine Schnittdarstellung H-II nach Figur 1 , in
Figur 3 ist das Widerstandselement näher dargestellt,
Figur 4 zeigt eine Ausführungsform des elektrischen Anschlusses
des Widerstandselementes des Hoch 1astwiderstandes , in
Figur 5 ist eine weitere Schnittdarstellung III-III nach Figur
1 dargestellt und
Figur 6 zeigt eine weitere Schnittdarstellung IV-IV nach Figur
1.
In Figur 1 ist eine Draufsicht des erfindungsgemäßen flüssigkeitsgekühlten
Hochlastwiderstandes dargestellt. Dieser Hochlastwiderstand besteht aus einem Gehäuse 2 und einem Widerstandselement
4, das in Figur 3 näher dargestellt ist. Zum besseren Verständnis wird gleichzeitig die zugehörige Schnittdarstellung
H-II, dargestellt in Figur 2, mitbeschrieben. Das Gehäuse
2 des Hoch 1astwiderstandes besteht aus einer Kammer 6, in
der das Widerstandselement 4 angeordnet ist, und einem Deckel Als Deckel 8 ist eine Isolierplatte vorgesehen, die lösbar mit
der Kammer 6 mittels eines umlaufenden Dichtringes 10 flüssigkeitsdicht verschlossen ist. Der Deckel 8 kann auch nicht lösbar
mit der Kammer 6 verbunden werden. Die Kammer 6 besteht aus einer Isolierplatte 12 und einem Isolierring 14. Die Ecken des
Isolierrings 14 sind als Flansche bzw. Befestigungsfahnen 16
ausgebildet. Die Isolierplatte 12, die den Boden der Kammer 6
bildet, ist ebenfalls mittels eines umlaufenden Dichtrings flüssigkeitsdicht verschlossen. In einer bevorzugten Ausführungsform
des Hochlastwiderstandes bildet der Isolierring 14 und die Isolierplatte 12 eine Baueinheit.
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Zur mechanischen Fixierung des Widerstandselementes 4 auf der
Isolierplatte 12 sind Noppen 18 aus elektrisch nicht leitendem Material vorgesehen. Diese Noppen 18 sind jeweils abwechselnd
beidseitig entlang gedachter radialer Linien auf der Isolierplatte 12 gesteckt. Im Inneren des Widerstandselementes 4 sind
Umlenkzapfen 20 und 22 angeordnet, die in der Figur 6 nächer dargestellt sind. Im Randbereich der Kammer 6 sind die elektrischen
Anschlüsse 24 und 26 des Widerstandselementes 4 angeordnet. Ebenfalls im Randbereich der Kammer 6 sind in der Isolierplatte
8 ein Zulauf 28 und ein Ablauf 30 für das Kühlmittel angeordnet .
Wie in der Figur 2 dargestellt ist, wird das Widerstandselement 4 mittels der Isolierplatte 8 und der lösbaren Befestigungselemente
derart in der Kammer 6 verspannt, daß die Kühlflüssigkeit
durch einen rechteckförmigen Kanal 32 strömt.
In der Figur 3 ist das Widerstandselement 4 näher dargestellt.
Als Widerstandselement 4 ist eine bifilar gewickelte Leiterbandspirale
34 vorgesehen, die an ihren freien Enden jeweils mit
einem elektrischen Anschluß 24 und 26 versehen ist. Als Widerstandsmaterial
kann beispielsweise ein Edelstahlband mit folgenden Maßen 0,5x10x4.000 mm vorgesehen sein. In den Mittelpunkten
36 und 38 dieser bifilar gewickelten Leiterbandspirale 34
sind exzentrisch zum Mittelpunkt 40 der Kammer 6 des Hochlastwiderstandes die Umlenkzapfen 20 und 22 angeordnet. Der Abstand
des Mittelpunktes 36 zum Mittelpunkt 40 ist mit a und der Abstand des Mittelpunktes 38 zum Mittelpunkt 36 ist mit b gekennzeichnet.
Mittels dieser Abstände können die Biegeradien des Leiterbandes des Widerstandselementes 4 bestimmt werden.
Im Mittelpunkt 36 kann zusätzlich zum Umlenkzapfen 20 ein weiterer
Zulauf bzw. ein weiterer Ablauf und im Mittelpunkt 38 kann zusätzlich zum Umlenkzapfen 22 ein weiterer Ablauf bzw.
ein weiterer Zulauf angeordnet sein. Durch die bifilar gewikkelte Leiterbandspirale 34 und durch die mittig angeordneten
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Umlenkzapfen 20 und 22 erhält man einen spiralförmigen Kanal
32, durch den die Kühlflüssigkeit immer entgegengesetzt bezogen
auf eine Trennwand (Leiterband) strömt. Diese beiden Strömungsrichtungen sind mittels unterbrochener Pfeile gekennzeichnet.
Durch den weiteren Zulauf und den weiteren Ablauf wird die einkanalige Ausgestaltung des f1üssigkeitsgeküh lten Hochlastwiderstandes
in eine zweikanalige Ausführungsform umgewandelt. Durch
die Plazierung des Zulaufs 28, des Ablaufs 30, des weiteren Zulaufs und des weiteren Ablaufs kann das Kühlmittel in den beiden
Kanälen in derselben Richtung oder entgegengesetzt fließen. Durch den zweiten Kanal kann die Durchflußmenge der Kühlflüssigkeit
verdoppelt werden, wodurch auch die abzuführende Verlustleistung sich verdoppelt.
Da an den elektrischen Anschlüssen 24 und 26 der Leiterstrom zugeführt und abgeführt wird, werden die einzelnen Spiralgänge
entgegengesetzt vom Strom durchflossen, wodurch die resultierende Induktivität dieses Widerstandselementes 4 minimal ist.
Dazu trägt auch bei, daß das Widerstandsmaterial die Form eines Flach bandes hat (Figur 4), welches aufgrund der Geometrie im
Vergleich zu einem Rundleiter eine niedrigere Eigeninduktivität aufwei st.
Der elektrische Anschluß 24 bzw. 26, von denen in der Figur 4 nur der Anschluß 26 dargestellt ist, besteht aus einem Steg 42,
der auf einer Scheibe 44 angeordnet ist. Auf der dem Steg 42 abgewandten Seite der Scheibe 44 ist ein Gewindebolzen 46 angebracht.
Die Leiterbandspirale 34 ist mit ihrem freien Ende mit dem Steg 42 elektrisch leitend verbunden. Eine Stirnseite 48
des Steges 42 schließt im eingebauten Zustand mit den Isolierring 14 (Kammerwand) ab und eine zum Eingang des Kühlkanals 32
gerichtete Stegseite 50 ist abgeschrägt, damit die Kühlflüssigkeit möglichst verwirbelungsfrei ein- und austreten kann.
In Figur 5 ist eine weitere Schnittdarstellung III-III nach Figur
1 näher dargestellt. Diese Schnittdarstellung III-III zeigt
einer seits einen elektrischen Anschluß 24 und andererseits den in der Isolierplatte 8 angeordneten Zulauf 28. Der elektrische
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Anschluß 24 besteht aus den bereits beschriebenen Teilen Steg 42, Scheibe 44 und Gewindebolzen 46 (Figur 4) und einem Anschlußleiter
52, der mittels einer Mutter 54 und einer Unterlegscheibe 56 mit dem Gewindebolzen 46 elektrisch leitend verbunden
ist. Der Zulauf 28 besteht aus einem Stutzen 58, der mittels einer Dichtung 60 flüssigkeitsdicht in der Isolierplatte
8 verankert ist. Auf dem Stutzen 58 ist ein Kühlmittelschlauch 62 eines nicht näher dargestellten Kühlsystems gesteckt.
In der dargestellten Schnittdarstellung III-III strömt
die Kühlflüssigkeit durch den Schlauch 62 und den Stutzen 58 in
den Eingang des Kühlkanals 32, dessen Öffnung in der Schnittebene liegt. D.h. die Kühlflüssigkeit tritt aus der Zeichenebene
senkrecht heraus.
In der Figur 6 ist eine weitere Schnittdarstellung IV-IV nach
Figur 1 näher dargestellt. Diese Darstellung zeigt die Umlenkzapfen 20 und 22 in der Mitte der Kammer 6 des Hochlastwiderstandes.
Diese Umlenkzapfen 20 und 22 dienen jeweils ebenfalls als Aufnahme für ein lösbares Befestigungsmittel 64, mit denen
auch im Zentrum des Hochlastwiderstandes die bifilar gewickelte
Leiterbandspirale 34 in der Kammer 6 gepreßt wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung dieses f1üssigkeitsgekühlten
Hoch 1astwiderstands weist dieser Widerstand einen Widerstandswert
von nur 0,8SI mit einer Belastbarkeit von 5 kW bei einer Durchflußmenge von 3 l/min bei der einkanaligen Ausführung.
Die zweikanalige Ausführungsform weist eine Belastbarkeit
von 10 kW bei einer Durchflußmenge von 6 l/min auf. 30
Claims (9)
1. Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand, bestehend aus einem
r Gehäuse (2) und einem Widerstandselement (4), wobei das Widerstandselement
(4) innerhalb einer von einem Zulauf zum Ablauf (28,30) mit einer Kühlflüssigkeit durchflossenen Kammer (6) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (6) aus zwei Isolierplatten (8,12) und einem Isolierring
(14) besteht und daß als Widerstandselement (4) eine bifilar gewickelte Leiterbandspirale (34) vorgesehen ist, die
derart zwischen den beiden Isolierplatten (8,12) gespannt ist,
daß die Kühlflüssigkeit durch einen rechteckförmigen Kanal (32)
strömt.
2. Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterband des Widerstandselementes (4) mit einer Isolierschicht versehen
ist.
3. Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterband des Widerstandselements (4) mittels Noppen (18) auf einer
Isolierplatte (12) mechanisch fixiert ist.
4. Flüssigkeitsgekühlte Hochlastwiderstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterband des Widerstandselements (4) mittels einer bifilar geführten
•Nut einer Isolierplatte (12) auf dieser Isolierplatte (12) me-
-0 chanisch fixiert ist.
5. Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Isolierplatte
(12) und der Isolierring (14) eine Baueinheit bilden.
6. Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Zu- und Ablauf (28,30) am Randbereich der Kammer (6) des Hochlastwiderstandes
angeordnet sind.
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7. Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer
Zu- und Ablauf im Bereich der Umlenkzapfen (20,22) des Widerstandselementes (4) angeordnet sind.
8. Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Anschlüsse (24,26) des Widerstandselementes (4) am Randbereich
der Kammer (6) des Hoch 1astwiderstandes angeordnet sind.
9. Flüssigkeitsgekühlter Hochlastwiderstand nach den Ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zu- und Ablauf (28,30) und die elektrischen Anschlüsse (24, 26) fluchtend einander gegenüber angeordnet sind.
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1992
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