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DE910402C - Schwerfluessigkeitsscheider - Google Patents

Schwerfluessigkeitsscheider

Info

Publication number
DE910402C
DE910402C DEW7769A DEW0007769A DE910402C DE 910402 C DE910402 C DE 910402C DE W7769 A DEW7769 A DE W7769A DE W0007769 A DEW0007769 A DE W0007769A DE 910402 C DE910402 C DE 910402C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
heavy liquid
separating
liquid separator
floating material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW7769A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Borek
Dr-Ing Friedrich Wilhelm Mayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH WILHELM MAYER DR ING
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
FRIEDRICH WILHELM MAYER DR ING
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH WILHELM MAYER DR ING, Westfalia Dinnendahl Groeppel AG filed Critical FRIEDRICH WILHELM MAYER DR ING
Priority to DEW7769A priority Critical patent/DE910402C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE910402C publication Critical patent/DE910402C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/36Devices therefor, other than using centrifugal force
    • B03B5/42Devices therefor, other than using centrifugal force of drum or lifting wheel type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B11/00Feed or discharge devices integral with washing or wet-separating equipment
    • B03B2011/004Lifting wheel dischargers

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Schwerflüssigkeitsscheider Die Erfindung betrifft einen Schwerflüssigkeitsscheider, in, welchem Kohle, Erz oder andere Mineralien mit Hilfe einer Schwerflüssigkeit nach dem spezifischen Gewicht getrennt werden. Es sind bereits eine größere Anzahl der verschiedensten Bauarten für derartige Schwerflüssigkeitsscheider bekannt, die aber alle gewisse Mängel aufweisen. Alle bekaxmten Vorrichtungen besitzen irgendwelche beweglichen Teile, die in der aus einer Suspension eines feingemahlenen Beschwerungsstoffes in Wasser bestehenden Schwerflüssigkeit arbeiten und damit einem entsprechend großen Verschleiß unterworfen sind. Auch die Verfahren, die mit einem Trübespülstrom zum Austrag des Sinkgutes arbeiten, weisen diesem. Nachteil auf. Bei diesem Verfahren befinden sich zwar keine beweglichen und infolgedessen reibenden Teile, wie Becherwerke, Kratzerketten u. dgl., in der Trübe selbst, jedoch ist diel Reibung zwischen Trübe und Metallteilen dafür in die zur Erzeugung des Trübeumlaufstromes erforderlichen Vorrichtungen, wie Pumpen, Rohrleitungen und Kompressoren, zur Erzeugung der Prellluft verlegt. Darüber hinaus wirbt sich der stärkere Trübespülstrom ungünstig auf die Trennschärfe des, Aufbereitungsverfahrens, besonders in den kleinsten Körnungen aus.
  • Bei Schwerflüssigkeitsscheidern (mit mechanischem. Austrag des Sinkgutes ist es bekannt, den Austrag des Sinkgutes sowie des Schwimmgujes durch je ein Schppfrad vorzunehmen, die gemeinsam frei fliegend auf einundderselben Achse angeordnet sind. Hierbei ist auch eine abgeschlossene Trennkammer vorhanden, die nach unten @o$en ist und über dem Schöpfrad für das S.inkgut mündet. Diese Trenn; kammer besitzt jedoch keinen überlauf, so daß keine Bewegung des Schwimmgutes parallel zur Drehebene des Schöpfrades vorhanden ist. Das aus dem aufgegebenen Scheidegut sich abtrennende Sinkgut fällt auf den Boden des wannenförmigen Trennbehälters nieder und wird hier durch die Schöpfbecher des über den Boden hinwegstreichenden ,großen Schöpfrades erfaßt und ausgetragen, während das untergetauchte Schwimmgut nach oben aufschwimmt und, sofern es in den Bereich des kleinen Schöpfrades gelangt, von diesem ausgetragen wird. Bei dieser bekannten Ausführung tritt einerseits durch das in der Trennkammer umlaufende kleine Schöpfrad und durch die Speichen beider Räder eine starke Wirbelung im Trennbad auf, andererseits wird durch die kratzenden Schöpfbecher des ;großen Schöpfrades der für die Trübe besonders schädliche Abrieb gebildet. Außerdem ist infolge Fehlens einer Strömung von. der Aufgabe zur Austragseite des Schwimmgutes nicht der erforderliche Aufbereitungsweg vorhanden, der für eine gute Aufbereitung notwendig ist.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung zum Abscheiden von körnigem Gut nach dem spezifischen Gewicht mit Hilfe einer Flüssigkeit mittlerer Dichte bekannt, bei der in dem kastenartigen Trennbehälter eine an zwei endlosen Ketten aufgehängte rotierende Trommel zum Teil in die Schwerflüssigkeit eintaucht, wobei die Trommel mit siebartig gelochten Hubflächen ausgerüstet ist. Bei dieser Vorrichtung wird das aufzubereitende Gut auf die Oberfläche der Schwerflüssigkeit innerhalb der Trommel aufgegeben, die schweren Teile dies Gutes sinken unter und setzen sich in der Trommel ab, die dieses Sinkgut bei ihrer Umdrehung mitnimmt und über Kopf abwirft. Diese bekannte Vorrichtung hat ebenfalls den. Nachteil, daß die in der Schwerflüssigkeit arbeitenden Kettenglieder einem hohen Verschleiß unterliegen und daß die in dem Trennbad umlaufende breite Trommel den Trennungsvorgang durch die Erzeugung von Wirbeln und Strömungen stört.
  • Entsprechend einem weiteren bekannten Vorschlag ist innerhalb eines Austragzellenrades eine Trennkammer angeordnet, bei der das Bad weitgehend unbeeinflußt von der Bewegung des -.Zellenrades ist. Das Sinkgut fällt - hier durch die am Boden der Trennkammer vorgesehene einzige Austragöffnung in das Zellenrad und wird von diesem aufwärts geführt und über Kopf entleert. Dias Schwimmgut dagegen bewegt sich parallel zur Drehachse des Zellenrades. Diese Strömungsrichtung für das Schwimmgut ergibt eine ungünstige Aufhängung des Zellenrades und einen umständlichen Antrieb. Die Aufhängung des Zellenrades auf zwei Unterstützungsrollen umoberen Teil des Rades beansprucht dieses sehr ungünstig. Der Antrieb mit Hilfe zweier Zahnkränze und Ketten, die ständig durch abtropfende Trübe benetzt werden, unterliegt einem starken Verschleiß. Ebenso wird ,auch der Laufkranz und die Stützrollen durch abtropfende Trübe benetzt, so daß auch an diesen Stellen ein hoher Verschleiß auftritt. Es kommt noch als besonders ungünstig hinzu, daß diese Vorrichtung von oben her unzugänglich ist und der Trennvorgang daher nicht beobachtet werden kann.
  • Schließlich ist ein konischer Trennbehälter mit Rührschaufeln bekannt, bei dem das Sinkgut durch eine einstellbare Bodenöffnung in einen Austragraum fällt, aus welchem es mit Hilfe eines schräg liegenden Kratzerrades ausgetragen wird. Auch bei dieser bekannten Vorrichtung ergibt sich eine starke Abriebbildung und ein stärkerer Verschleiß des in der Trübe arbeitenden Kratzerrades.
  • Diesen bekannten Ausführungen gegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, einen Schwerflüssigkeitsscheider zu entwickeln, bei welchem einerseits der Aufbereitungsvorgang innerhalb des Trennbades weitgehend unbeeinflußt von der Austragsvorrichtung vor sich geht und andererseits möglichst jegliche Reibung sowohl zwischen dem Sinkgut und den Behälterwandungen als auch sonstiger in der Trübe bewegter Teile vermieden ist. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das in, dem sichnachuntenverjüngenden Scheidebehälter umlaufende Schöpfrad in an sich bekannter Weise als Zellenrad ausgebildet ist und die Trennkammer, in der sich das Schwimmgut parallel zur Drehebene des Zellenrades bewegt, auf der der Aufgabe gegenüberliegenden Seite einen Gberlauf zum Austrag des Schwimmgutes besitzt. Bei einer solchen Ausbildung des Scheidens fällt das Sinkgut aus der Trenn-, kammer unmittelbar in die Zellen des Zellenrades und wird in diesen bei dessen Drehung gehoben, um dann in üblicher Weise oberhalb des Trennbades über Kopf entleert und ausgetragen zu werden. Als besonderer wirtschaftlicher Vorteil der Erfindung ist außer der Herabsetzung des Verschleißes und des Abriebes auf das überhaupt mögliche Minimum der nachweisbar geringe Kraftbedarf anzusehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein Querschnitt; Abb. a ist ein Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Scheiden.
  • Der Schwerflüssigkeitsscheider gemäß dem Ausführungsbeispiel besteht aus dem sich nach unten verjüngenden Trennbehälter i, der auf: der einen Seite eine trichterförmige Trennkammer 2 bildet, in die das Aufbereitungsgut über die Rutsche 3 aufgegeben wird. Um ein gutes Eintauchen des Aufbereitungsgutes zu gewährleisten, kann am Einlauf noch eine Ablenkwand q. vorgesehen- sein. Dicht neben der Kammer 2 und parallel zur Strömungsrichtung der Trübe ist die scheibenförmige Rückwand des Zellenrades 5 angeordnet, das oberhalb des Trübespiegels auf dem oberen Rand des Trennbehälters i fliegend verlagert ist und mit Hilfe eines Antriebes 6 in Umlauf gesetzt werden kann. Die das Zellenrad 5 haltenden Speichen 7 sind auf der Rückseite der die Rückwand bildenden Scheibe angeordnet. Das Zellenrad 5 ist durch gelochte Zwischenwände 8 in einzelne Zellen unterteilt, die dicht unterhalb der unteren Austrittsöffnung der Trennkammer 2 vorbeigleiten. Unterhalb des oberen Teiles des Zellenrades 5 ist eine Austragschurre 9 für das aus den Zellenentleerte Sinkgut vorgesehen. Dias in der Trennkammer 2 aufschwimmende Schwimmgut wird in bekannter Weise mittels des Paddelrades io in die Rutsche ausgetragen. Um die Ansammlung von Schwebekorn zu verhindern, wird zweckmäßig ein schwacher Abwärtsstrom innerhalb des Trennbades mit Hilfe eines Trübeumlaufstromes erzeugt. Zu diesem Zweck ist an die untere Austrittsbffnung des Trennbehälters i eine.Rohrleitung 12 angeschlossen, die über der Aufgaberutsche 3 mündet und in die Luft eingeblasen wird, um den gewünschten Trübekreislauf herbeizuführen.
  • Die Arbeitsweise des Schwerflüssigkeitsscheiders ist folgende: Das aufzubereitende Gut wird über die Aufgaberutsche 3 der mit einer Schwerflüssigkeit angefüllten Trennkammer 2 aufgegeben. Das Sinkgut sinkt darin unter ünil wird unmittelbar in die Zellen des Zellenrades 5 aufgegeben und durch dieses aus dem Trennbad herausgehoben, um schließlich über Kopf in die Rutsche 9 ausgeleert zu werden. Dass Schwimmgut steigt in der Trennkamsner 2 an die Oberfläche und wird durch den von der Aufgabe zum Austrag 2 vorhandenen Trübestrom dem Paddelraio zugeführt, durch das es über den Überlauf in die Rutsche i i gehoben wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwerflüssigkeitsscheider zum Aufbereiten von Kohle, Erz od. dgl., bei welchem zum Austrag des Sinkgutes ein frei fliegend verlagertes Schöpfrad benutzt wird und innerhalb des Schöpfrades eine Trennkammer mit einer unteren, über dem Schöpfrad mündenden Austrittsöffnung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in dem sich nach unten verjüngenden Scheidebehälter umlaufende Schöpfrad in an sich bekannter Weise als Zellenrad ausgebildet ist und die Trennkammer, in der sich das Schwimmgut parallel zur Drehebene des Zellenrades bewegt, auf der der Aufgabe gegenüberliegenden. Seite einen überlauf zum Austrag des Schwimmgutes besitzt.
  2. 2. Schwerflüssigkeitsscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Auslauföffnung des Trennbehälters (i) eine Rückführungsleitung (12) für die Trübe angeschlossen ist, die oberhalb der Aufgaberutsche (3) mündet und einen Diruckluftanschluß besitzt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 427401, 444954; USA.-Patentschrift Nr. 2482747; Engineering and Mining Journal, Bd. 152, Nr.7, S. 132.
DEW7769A 1952-01-30 1952-01-30 Schwerfluessigkeitsscheider Expired DE910402C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW7769A DE910402C (de) 1952-01-30 1952-01-30 Schwerfluessigkeitsscheider

Applications Claiming Priority (1)

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DEW7769A DE910402C (de) 1952-01-30 1952-01-30 Schwerfluessigkeitsscheider

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE910402C true DE910402C (de) 1954-05-03

Family

ID=7593694

Family Applications (1)

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DEW7769A Expired DE910402C (de) 1952-01-30 1952-01-30 Schwerfluessigkeitsscheider

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DE (1) DE910402C (de)

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DE1031231B (de) * 1956-12-15 1958-06-04 Eisen & Stahlind Ag Schwerfluessigkeitsscheider
DE1057993B (de) * 1956-03-21 1959-05-27 Stamicarbon Schwimmsinkscheider mit rotierendem Zellenrand
DE972363C (de) * 1953-05-10 1959-07-09 Friedrich Wilhelm Dr-Ing Mayer Schwimmsinkscheider fuer Kohle oder andere Mineralien
US3019900A (en) * 1958-12-02 1962-02-06 Prep Ind Combustibles Dense liquid media type separator
US6330851B1 (en) 1994-07-21 2001-12-18 Gottfried Riesselmann Arrangement of a plurality of food-preparation apparatuses

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DE427401C (de) * 1926-07-27 Julius Weinmann Dipl Ing Mit einer Fluessigkeit mittlerer Dichte arbeitende Vorrichtung zum Scheiden koernigen Gutes nach dem spezifischen Gewicht
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US2482747A (en) * 1945-05-26 1949-09-27 Link Belt Co Hydraulic classification of solids

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