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DE9103886U1 - Untersuchungsstuhl - Google Patents

Untersuchungsstuhl

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Publication number
DE9103886U1
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DE
Germany
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chair according
examination chair
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examination
tube
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DE9103886U
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JUERGEN LANGE DESIGN 7043 GRAFENAU DE
Karl Baisch 7056 Weinstadt De GmbH
Original Assignee
JUERGEN LANGE DESIGN 7043 GRAFENAU DE
Karl Baisch 7056 Weinstadt De GmbH
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/005Chairs specially adapted for gynaecological purposes, e.g. obstetrical chairs

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Gynecology & Obstetrics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

2373.4 - 6 - 28.03.1991
Firma G 2373.4/pri
Jürgen Lange Design
In der Stegmühle 28. März 1991
7043 Grafenau
Karl Baisch GmbH
Siemensstraße 2
7056 Weinstadt 1
Untersuchungsstuhl
Die Erfindung betrifft einen Untersuchungsstuhl nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Es sind Untersuchungsstuhle für gynäkologische Untersuchungen bekannt, bei denen zur Auflage der Beine am Sitz seitlich befestigte schalenförmige Halter angeordnet sind. Sie sind an Stützen in der Höhe und Neigung verstellbar. Beide Verstellungen müssen jeweils gesondert vorgenommen werden, was umständlich ist und vor allem gesonderte Verstelleinrichtungen erfordert. Außerdem ist mit diesen Untersuchungsstuhlen keine ausreichende Anpassung an die Körpergröße bzw. Beinlänge des Patienten möglich, so daß der Patient häufig unbequem auf dem Stuhl sitzen oder liegen muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Untersuchungsstuhl dieser Art so auszubilden, daß auf konstruktiv einfache Weise eine optimale Anpassung an den Körperbau, insbesondere die Beinlänge, des Patienten möglich ist.
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Diese Aufgabe wird bei einem Untersuchungsstuhl der gattungsbildenden Art erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 erreicht.
Infolge der gekrümmten Ausbildung der Stützen können die Beinhalter sowohl in der Höhe als auch in der Länge gleichzeitig in einem Verstellvorgang verstellt werden. Dadurch kann sehr einfach eine optimale Anpassung an die Körpergröße des Patienten erreicht werden, so daß der Patient bequem auf dem Stuhl sitzen oder liegen kann. Zur Verstellung ist nur eine Einrichtung erforderlich, die auch konstruktiv einfach und preiswert hergestellt werden kann.
Die Erfindung wird anhand mehrer in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Untersuchungsstuhl mit Beinhaltern in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den Untersuchungsstuhl nach Fig. 1 ohne die Beinhalter in einer Liegestellung und in vereinfachter Darstellung,
Fig. 3 im Längsschnitt eine Stütze für die Beinhalter des Untersuchungsstuhles nach Fig. 1,
Fig. 4 im Längsschnitt eine Ausführungsform einer
Stütze für die Beinhalter des Untersuchungs-Stuhles nach Fig. 1,
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform einer Stütze für
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die Beinhalter des UntersuchungsStuhles in schematischer Darstellung.
Der Untersuchungsstuhl nach den Fig. 1 und 2 ist vorzugsweise für gynäkologische Untersuchungen vorgesehen. Er kann aber auch beispielsweise in der Ambulanz und der sogenannten Kleinchirurgie für kleinere Operationen verwendet werden.
Dieser Stuhl weist eine Standsäule 1 auf, die einen Sitz mit einer Rückenlehne 3 trägt. Die Standsäule 1 ist auf einer Standplatte 3 angeordnet, die vorteilhaft aus Metall besteht. In der Grundplatte 4 ist ein Doppelfußschalter 5, der mittels Druckluft oder elektrisch betätigt werden kann, benachbart zu einem stirnseitigen Rand 6 angeordnet. Die Grundplatte 4 hat in Draufsicht etwa elliptische Form mit geraden Enden, so daß jeweils ein gerader stirnseitiger und ein gerader rückwärtiger Plattenrand 6 und 7 gebildet sind. Symmetrisch zur Grund- bzw. Fußplatte 4 ist die Standsäule 1 vorgesehen, die eine ebene und vertikal verlaufende Stirnfläche 8 und Rückenfläche 9 hat.
In der Standsäule 1 ist eine schematisch angedeutete Hubvorrichtung 10 vorgesehen (Fig. 2), mit der die Standsäule stufenlos in der Höhe verstellt werden kann, um die gewünschte Sitzhöhe einzustellen. Vorzugsweise ist die Hubvorrichtung elektromotorisch ausgebildet. Die Standsäule
1 besteht aus einem unteren Standrohr 1', das von einem Außenrohr 1'' umgeben ist. Auf dem Außenrohr ist ein vorzugsweise U-förmiger Tragrahmen 11 für den Sitz 2 befestigt. Auf den Rahmenschenkeln 12, 13 (Fig. 1 und 2) ist der Sitz
2 mit Laschen befestigt, von denen in Fig. 1 nur die eine Lasche 14 dargestellt ist. Zwischen den Rahmenschenkeln 12,
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ist eine Beinauflage 15 angeordnet, die aus einer versenkten Außergebrauchslage unterhalb des Sitzes 2 nach vorne in eine Gebrauchslage verstellt werden kann.
In Fig. 1 ist die Beinauflage 15 teilweise aus der versenkten Lage in eine Zwischenlage herausgefahren, während sie in Fig. 2 ihre herausgefahrene Gebrauchslage einnimmt. Hierbei liegt sie unmittelbar vor der Sitzfläche 2 und annähernd auf gleicher Höhe wie diese. Wie Fig. 2 zeigt, ist zum Ausfahren der Beinauflage 15 ein Ausziehbeschlag 16, vorzugsweise ein Teleskoprohr, insbesondere ein Dreifach-Teleskoprohr, vorgesehen, an dem die Beinauflage 15 befestigt ist. Das innere Teleskoprohr 19 ist mit der Beinauflage 15 unmittelbar benachbart zu deren stirnseitigem Rand 20 verbunden. Die Beinauflage 15 hat ein im Querschnitt U-förmiges Profilteil, dessen in Ausfahrrichtung vorderer Quersteg 20 vorteilhaft nach unten teilkreisförmig abgebogen ist, so daß er keine störenden Kanten aufweist und die Anschlußstelle des Teleskoprohres 19 nach vorn abdeckt. Vorteilhaft greift das r Teleskoprohr 19 etwa in halber Länge des Quersteges 20 an. Die Schenkel 21, 22 der Beinauflage 15 sind in Seitenansicht dreieckförmig (Fig. 2). Ihr in Ausziehrichtung rückwärtiger breiterer Rand 22 liegt in Gebrauchslage der Beinauflage 15 unmittelbar vor dem stirnseitigen Rand 24 des Sitzes 2, so daß die Auflage mit dem Sitz eine im wesentlichen ununterbrochene Liegefläche bilden kann. In der Darstellung gemäß Fig. 2 decken die Schenkel 21, 22 den Ausziehbeschlag 16, insbesondere die Teleskoprohre 18 und 19, nach außen ab. Die Schenkel 12, 13 des Tragrahmens 11 für den Sitz 2 decken das äußere Teleskoprohr 17 seitlich ab. Zwischen den Schenkeln 21, 22 des Profilteiles befindet sich eine Unterlage 15a, die in bekannter Weise ausgebildet sein kann.
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Beim Ausziehen der Beinauflage 15 wird diese zunächst über den Ausziehbeschlag 16 schräg nach außen und oben bewegt, wobei die Auflage eine Zwischenlage einnimmt, in der sie im Bereich unterhalb der Sitzfläche 2 liegt. Aus dieser Zwischenlage wird die Auflage 15 nach oben in die in Fig. 2 dargestellte Gebrauchslage angehoben und in dieser Lage an der Sitzfläche 2 arretiert, beispielsweise eingehängt. Die Beinauflage 15 ist am Ausziehbeschlag 16 benachbart zum Quersteg 20 angelenkt, beispielsweise mittels eines Scharniers. Am Sitz 2 greift ein Antriebselement 25, vorzugsweise eine Gewindespindel, eines Motors 26 an, mit dem die Neigung des Sitzes verstellt werden kann.
Bei einer anderen (nicht dargestellten) Ausführungsform ist der Ausziehbeschlag so angeordnet, daß die Beinauflage 15 nur herausgezogen wird. Am Ende des Ausziehweges befindet sie sich dann etwa in Höhe des Sitzes 2.
Zwischen dem Schalter 5 und der Standsäule 1 sind auf der Grundplatte 4 ein oder zwei Bügel 29, 30 befestigt, die eine Trittplatte 28 tragen. Anstelle der Bügel 29, 30 kann auch ein Gehäuse vorgesehen sein. Statt der Platte 28 kann auch nur ein Bügel 28' als Trittstück vorgesehen sein (Fig. 2).
Die Rückenlehne 3 kann in der Neigung stufenlos verstellt werden, so daß sie auch in eine horizontale Lage geschwenkt werden kann, um den Stuhl als Liege zu verwenden (Fig. 2). Zur Neigungsverstellung der Rückenlehne 3 ist ein mit einer Gasfeder versehenes Teleskopgestänge 31 vorgesehen, das mit seinem einen Ende an einer Aufnahme 32 für eine Papierrolle und mit dem anderen Ende an der Rückenlehne 3 angelenkt
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ist. Zur Verstellung der Rückenlehne kann die Verstelleinrichtung auch motorisch angetrieben sein. Es ist ferner eine Verstellung von Hand möglich.
Der im Querschnitt etwa halbkreisförmxge Papierhalter 32 nimmt eine (nicht dargestellte) Papierrolle auf, von der das Papier durch einen Spalt zwischen dem Papierhalter 32 und dem Quersteg 33 des Tragrahmens 11 auf bzw. über die Sitzfläche 2 geführt wird. Nachdem der Patient den Stuhl verläßt, kann das Papier auf einfache Weise nach vorne über die Sitzfläche gezogen und an deren Stirnseite abgerissen werden, so daß die Sitzfläche dann wieder mit neuem Papier belegt ist. Die Aufnahme 32 ist am Quersteg 33 des Tragrahmens befestigt und hat Schalen- oder Wannenform.
Die Schenkel 12 und 13 des Tragrahmens 11 sind in ihrer oberen Hälfte schulterförmig abgesetzt. An den Schultern 34 und 35 dieser Schenkel ist jeweils ein Haltesteg 36, 37 befestigt, der sich nahezu über die ganze Länge der Schenkel erstreckt. Auf den Haltestegen kann jeweils eine (nicht dargestellte) Schale oder dgl. bzw. ein Halter für solche Schalen und dgl. verschiebbar angeordnet werden. Die Haltestege 36, 37 enden mit geringem Abstand von den freien Enden der Schenkel 12, 13, an denen jeweils eine Stütze 38, 39 für je einen Beinhalter 40, 41 befestigt ist.
Die Stützen 38 und 39 sind gleich ausgebildet. In den Fig. 3 und 4 sind zwei verschiedene Ausführungsformen solcher Stützen dargestellt. Die Beinhalter bestehen aus einer vorzugsweise gepolsterten Schale 40', 41' (Fig. 1), an deren Unterseite jeweils ein Gelenkzapfen 42, 43 befestigt ist. Die Gelenkzapfen 42, 43 sind jeweils über ein
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Kugelgelenk 42', 43' mit einer buchsenförmigen Aufnahme 48, 48' verbunden. Infolge dieser kugelgelenkigen Verbindung können die Beinhalter 40, 41 in jede gewünschte Lage verstellt und die Gelenkzapfen 42, 43 in bekannter Weise in den Aufnahmen 48, 48' in der jeweiligen Lage der Beinhalter festgeklemmt werden. Die Stützen 38 und bestehen vorzugsweise aus Metall. Da beide Stützen gleich ausgebildet sind, wird im folgenden die Stütze 38 im einzelnen erläutert.
Wie Fig. 3 zeigt, hat die Stütze 38 ein Kupplungsstück mit mindestens einer Stecköffnung 45, in die eine Tragstange 46 oder -rohr gesteckt ist. Auf der Stange 46 ist ein Rohr 47 verschiebbar (Pfeil P, P') angeordnet, das die Aufnahme 48 trägt. In der mit dem Rohr 47 vorzugsweise verschweißten Aufnahme 48 ist der Beinhalter 40 mit seinem Gelenkzapfen 42 aufgenommen. Die Aufnahme 48 hat an ihrem dem Gelenkzapfen zugewandten Ende einen Innenkonus 49, dessen lichte Weite nach außen abnimmt. Zur Lagesicherung des Beinhalters 40 in der Aufnahme 48 wird in deren untere Öffnung 50 ein Klemmteil 51, 52 (Fig. 1) mit einem Handgriff 53, 54 eingesetzt. Die Klemmteile werden zur Befestigung der Beinhalter 40, 41 gegen die kugelförmigen Enden der Gelenkzapfen 42, 43 gepreßt.
Die Stange 46 und das Rohr 47 sind mit relativ großem Krümmungsradius teilkreisförmig gekrümmt und so angeordnet (Fig. 1), daß sie vom Kupplungsstück 44 aus weg vom Sitz 2 gerichtet sind. Dadurch wird erreicht, daß beim Ausziehen bzw. Verschieben des Rohres 47 in Richtung des Pfeiles P der Beinhalter 40 nicht nur vom Sitz 2 wegbewegt, sondern gleichzeitig auch angehoben wird. Daher kann mit den
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beschriebenen Stützen auf konstruktiv sehr einfache Weise und außerdem kostengünstig eine optimale Anpassung an die Körpergröße des Patienten erreicht werden, so daß er während der Untersuchung bequem sitzen oder liegen kann. Um das Rohr 47 in seiner Lage zur Stange 46 zu arretieren, ist eine Klemmschraube 55 mit einem als Handhabe dienenden Kopf 56 vorgesehen, die in eine Gewindehülse 57 des Rohres 47 ragt. Die Hülse 47 ist in der unteren Rohrhälfte am Rohr 47 verschweißt. Zum Durchführen des Schraubenendes ist im Rohr 47 eine Öffnung 48 vorgesehen, die mit der Hülsenöffnung fluchtet.
Das freie Ende 59 der Stange 46 ragt in die als Sacklochbohrung ausgebildete Stecköffnung 45 und ist dort mit einer Klemmschraube 60 gehalten. Sie ragt in eine axiale Gewindebohrung 61 des KupplungsStückes 44 und drückt mit ihrem freien Ende in Klemmstellung gegen das Stangenende 59, das dadurch sicher im Kupplungsstück gehalten wird.
Das Kupplungsstück 44 hat eine weitere axiale Öffnung 62, die in die Stirnseite 63 des Kupplungsstückes mündet. In die Öffnung 62 ragt in montierter Lage der Stütze 38 ein Zapfen (nicht dargestellt), der am freien Ende des Schenkels 12 bzw. 13 befestigt ist und auf den das Kupplungsstück gesteckt wird. Die Öffnung 62 kann als Gewindebohrung ausgebildet sein, so daß sich das Kupplungsstück 44 einfach auf den als Gewindezapfen ausgebildeten Zapfen des Schenkels 12, schrauben läßt. Die beiden Bohrungen 61 und 62 können abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel auch durch eine das Kupplungsstück 44 axial durchsetzende Bohrung gebildet sein.
Die Stütze nach Fig. 4 unterscheidet sich dadurch von der
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Stütze nach Fig. 3, daß die Anschlußhülse bzw. Aufnahme 48a an der Stange 46a verschweißt ist, die in eine quer zur Achse des KupplungsStückes 44a liegende Durchgangsöffnung 45a ragt. Das Rohr 47a kann dann entfallen, so daß die Stütze 38a konstruktiv äußerst einfach und preiswert hergestellt werden kann.
Damit die Stange 46a in die gewünschte Lage verschoben werden kann, muß die Durchgangsöffnung 45a infolge der Krümmung der Stange 46a größere lichte Weite haben als die Öffnung 45 nach Fig. 3. Die lichte Weite der Durchgangsöffnung 45a muß so gewählt sein, daß die Stange trotz ihrer gebogenen Ausbildung problemlos auch in eine relativ weit eingefahrene Stellung nach unten verstellt werden kann. Das freie Ende 59a der Stange 46a ragt um so mehr nach außen über das Kupplungsstück 44a, je weiter die Stange in Richtung des Pfeiles P in eine verkürzte Stellung der Stütze bewegt ist.
Bei der Stütze 38a nach Fig. 4 entfällt die Klemmschraube 55 nach Fig. 3, da die Stange in der jeweiligen Stellung allein mit der Klemmschraube 60a gehalten werden kann. Im übrigen ist die Stütze 38a gleich ausgebildet wie die Stütze 38. Die Stützen können infolge ihrer stufenlosen Verstellbarkeit sehr genau auf die gewünschte Lage und Höhe eingestellt werden.
Die Kupplungsstücke 44 und 44a können auch so ausgebildet sein, daß sie jeweils vorzugsweise vier mit gleichem umfangsseitigen Abstand voneinander liegende Öffnungen aufweisen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 können diese Öffnungen als Sacklochbohrungen ausgebildet sein. Vorteil-
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haft weist das Kupplungsstück 44b gemäß Fig. 5 an seiner einen Stirnseite 63 mehrere, vorzugsweise vier mit gleichem umfangsseitigem Abstand voneinander liegende, senkrecht abstehende Zapfen 69 auf, die bei montiertem Kupplungsstück 44b in zugehörige Öffnungen 70 am freien Ende des Rahmenschenkels 12b unmittelbar vor der Halteschiene 36b eingreifen. Die Zentrieröffnung 62b des Klemmstückes 44b ist bei dieser Ausführungsform als Gewindebohrung ausgebildet, : die in montierter Lage des Klemmstückes mit einer zentralen Öffnung 73 des Rahmenschenkels 12b fluchtet. Zur Befestigung des KupplungsStückes 44b am Schenkel 12b wird von der Schenkelinnenseite aus durch die Öffnungen 73 und 62b eine Schraube 72, vorzugsweise unter Zwischenlage einer (nicht dargestellten) Federscheibe, geschraubt. Der Arm bzw. die Stange 46b des Beinhalters wird, wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen, mit einer Klemmschraube 60b in ihrer in die Öffnungen 45b gesteckten Lage gesichert.
Am Sitz 2 können bei Bedarf Griffe 64 und 65 befestigt werden &igr; (Fig. 1). Sie bestehen vorteilhaft aus gebogenen Rohrstücken, die wie die Stangen 46 der Stütze 38 mit ihren Enden in Kupplungsstücke 66, 67 ragen. Sie sind im wesentlichen gleich ausgebildet wie das Kupplungsstück 44 und werden auf zugehörigen Zapfen oder dgl. festgeklemmt, die an den Längsrändern 68 des Sitzes 2 befestigt sind. Zur Lagesicherung der Griffe 64, 65 werden ihre Kupplungsstücke mit Halteteilen, wie Schrauben oder dgl., auf dem Zapfen befestigt. Durch Lösen der Schrauben können die Griffe - wenn sie während einer Behandlung stören - wieder einfach und schnell gelöst werden. Die Griffe 64 und 65 können aber auch als Gußteile ausgebildet sein.
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Der beschriebene Untersuchungsstuhl ist konstruktiv einfach ausgebildet und kann preisgünstig hergestellt werden. Er hat außerdem den Vorteil, daß er trotz der vielfältigen Verstellmöglichkeiten der Beinauflage und Beinhalter und auch der übrigen Stuhlteile optisch formschön ausgebildet ist.

Claims (29)

Firma G 2373.4/pri Jürgen Lange Design In der Stegmühle 28. März 1991 Grafenau Karl Baisch GmbH Siemensstraße 2 Weinstadt Ansprüche
1. Untersuchungsstuhl, insbesondere für gynäkologische Untersuchungen, mit einer Standsäule, auf der ein Sitz mit einer Rückenlehne befestigt ist, und mit seitlich neben dem Sitz lösbar befestigten Beinhaltern, die auf Stützen höhenverstellbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (38, 39; 38a) in ihrer Längsrichtung gekrümmt ausgebildet sind.
2. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (38, 39; 38a) eine Kurvenführung (46; 45a; 46b) aufweisen.
3. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (38, 39; 38a) als Kurvenführung eine gekrümmte Stange (46; 46b) aufweisen.
4. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß in oder auf der Kurvenführung (46; 46b) ein Rohr (47) verschiebbar geführt ist.
5. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinhalter (40, 41) am verschiebbaren Rohr (47) befestigt sind.
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6. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (47) gegenüber der Kurvenführung (46, 46b) festklemmbar ist.
7. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenführung eine Durchgangsöffnung (45a) in einem Kupplungsstück (44a) ist, mit dem die Stütze (38, 39) am Stuhl befestigbar ist.
8. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (46, 46a; 46b) mit ihrem einen Ende (59; 59a) in einer öffnung (45; 45a; 45b) des Kupplungsstückes (44; 44a; 44b) festklemmbar ist.
9. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (44; 44a; 44b) an einem vorzugsweise U-förmigen Träger (11) für den Sitz (2) befestigt, vorzugsweise lösbar befestigt ist.
10. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (45) des Kupplungsstückes (44) eine Sacklochöffnung ist.
11. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (46a) mit ihrem einen Ende (59a) durch die Durchgangsöffnung (45a) ragt.
12. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an Schenkeln (12, 13) des Trägers (11) für den Sitz (2) Schultern (34, 35) vorgesehen sind, in denen Haltestege (36, 37; 36b) für die
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Kupplungsstücke (44; 44a; 44b) der Beinhalter (40, 41) befestigt sind.
13. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinhalter (40, 41) kugelgelenkartig in Aufnahmen (48; 48a) der Stützen (38, 39; 38a) gehalten sind.
14. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (48) am Rohr (47) der teleskopförmigen Stützen (38, 39) befestigt, vorzugsweise verschweißt sind.
15. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (48a) an den Stangen (46a) der Stützen (38a) befestigt, vorzugsweise verschweißt sind.
16. Untersuchungsstuhl, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Auflage der Beine eine Beinauflage (15) vorgesehen ist, die aus einer Außergebrauchslage über eine Zwischenlage, in der sie vor und in einer Ebene unterhalb des Sitzes (2) liegt, in eine Gebrauchslage verstellbar und verrastbar ist, in der sie vor und in Höhe des Sitzes liegt.
17. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Beinauflage (15) in die Zwischenstellung ein Ausziehbeschlag (16) vorgesehen ist.
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18. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ausziehbeschlag (16) ein Teleskopgestänge ist, das eine an der Beinauflage (15) angreifende Teleskopstange (19) aufweist, die in einem Teleskoprohr (18) verschiebbar geführt ist.
19. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß das Teleskoprohr (18) in einem Außenrohr (17) verschiebbar geführt ist.
20. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das Außenrohr (17) zwischen Schenkeln (12, 13) des Trägers (11) für den Sitz (2) angeordnet ist.
21. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinauflage (15) einen stirnseitigen, vorzugsweise abgerundeten Rand (20) hat, der die Teleskopstange (19) stirnseitig abdeckt.
22. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinauflage (15) zueinander parallele Schenkel (22) hat, die den Ausziehbeschlag (16) seitlich verdecken.
23. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (22) der Beinauflage (15) in Seitenansicht etwa dreieckförmig ausgebildet sind und im Bereich des Randes (20) kleinere Höhe haben als am anderen Ende.
24. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 20 bis 23,
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dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (11) für den Sitz (2) an seinem die Schenkel (12, 13) verbindenden Quersteg (33) einen Halter (32) für eine Papierrolle aufweist .
25. Untersuchungstuhl nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Halter (32) und dem Quersteg (23) ein Spalt zur Durchführung von Papier vorgesehen ist.
26. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Standsäule (1) aus einem Innenrohr (1') und einem Außenrohr (1'') besteht.
27. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Standsäule (1) etwa elliptischen Querschnitt mit zueinander etwa parallelen ebenen stirnseitigen Seitenwänden (8, 9) hat.
28. Untersuchungsstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenrändern (68) des Sitzes (2) jeweils ein Griff (64) lösbar, vorzugsweise steckbar, befestigt ist.
29. Untersuchungsstuhl nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe (64) vorzugsweise teilkreisförmig gebogene Bügel sind, deren Enden in Öffnungen von Kupplungsstücken (66, 67) ragen, die auf Halteteilen der Seitenränder (68) angeordnet sind.
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