DE9014328U1 - Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung für Stückgüter - Google Patents
Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung für StückgüterInfo
- Publication number
- DE9014328U1 DE9014328U1 DE9014328U DE9014328U DE9014328U1 DE 9014328 U1 DE9014328 U1 DE 9014328U1 DE 9014328 U DE9014328 U DE 9014328U DE 9014328 U DE9014328 U DE 9014328U DE 9014328 U1 DE9014328 U1 DE 9014328U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conveyor
- combined loading
- unloading
- intermediate conveyor
- designed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G67/00—Loading or unloading vehicles
- B65G67/02—Loading or unloading land vehicles
- B65G67/04—Loading land vehicles
- B65G67/08—Loading land vehicles using endless conveyors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
Die Neuerung betrifft eine kombinierte Be- und Entladeeinrichtung für
Stückgüter, insbesondere zum Be- und Entladen von umbauten Räumen, wie Containern, Eisenbahnwaggons, Schiffen oder dgl., bestehend aus einem
unteren an einem verfahrbaren Gerät angeordneten aus Segmenten bestehenden Kurvenförderer, einem mit dem Gerät zusammenwirkenden Zwischenförderer
sowie mindestens einem außerhalb des Gerätes bzw. des Zwischenförderers
vorgesehenen oberen Längsförderer, wobei die Übergabepunkte vom Längs- auf den Zwischenförderer sowie vom Zwischen- auf den Kurvenförderer
bzw. umgekehrt im wesentlichen stufenfrei ausgebildet sind.
Durch die DE-PS 36 27 897 ist eine kombinierte Be- und Entladeeinrichtung
für Stückgüter, insbesondere zum Be- und Entladen von Behältnissen, wie Containern, Waggons, LKW und/oder deren Anhängern sowie Schiffsladeräumen,
bekannt, die aus einem selbst verfahrbaren, aus Segmenten bestehenden Kurvenförderer ggf. für variable Radien, einem sich daran anschließenden
mit dem Kurvenförderer verbundenen Längsförderer sowie mindestens einer weiteren mit dem Längsförderer zusammenwirkenden Zu- bzw. Abfördereinrichtung
besteht. Jeder Auf- und Abgabepunkt für das zu be- oder entladende Stückgut ist im wesentlichen in einer horizontalen Ebene angeordnet.
Alle Antriebe bzw. Antriebselemente des Kurvenförderers, des Längsförderers sowie der kombinierten Zu- und Abfördereinrichtung sind reversierbar
ausgebildet, wobei der Kurven- und der Längsförderer gemeinsam zwischen zwei Endstellungen verfahrbar sind.
Der DE-OS 37 03 969 ist eine Ein- und/oder Ausstapelvorrichtung für
Stückgüter zu entnehmen. Die Vorrichtung weist mindestens einen mit der Zu- bzw. Abfördereinrichtung zusammenwirkenden Ein- bzw. Ausstapelfinger
auf, der sowohl mit mindestens einer Lade- bzw. Entladezunge zur Aufnahme bzw. Abgabe mehrerer Stückgüter als auch mit mindestens einer Einrichtung
zum gleichzeitigen Abschieben bzw. Aufnehmen der Stückgüter von der bzw. auf die Ladezunge versehen ist. Der dem Ein- bzw. Ausstapel finger zugewandte
Endbereich der Zu- bzw. Abfördereinrichtung ist als Pufferband mit einem unteren heb- und senkbaren Anschlag ausgebildet. Alternativ kann
zum Be- und/oder Entladen von beengten umbauten Räumen, wie Waggons, Containern, Flugzeugstauräumen, LKW oder dgl., der Ein- bzw. Ausstapelfinger
über einen ggf. in Kurvenform führbaren Zwischenförderer mit einem
Pufferband zusammenwirken, welches mit einem unteren heb- und senkbaren
PAT6090AT
Anschlag ausgebildet ist und seinerseits mit der Zu- bzw. Abfördereinrichtung
zusammenwirkt. Die Vorrichtung ist ferner gekennzeichnet durch eine paral1elogrammförmige Aufhängeeinrichtung des Ein- bzw. Ausstapelfingers
an der Zu- bzw. Abfördereinrichtung bzw. dem Pufferband oder an dem Zwischenförderer.
Die Nachteile beider Vorrichtungen sind im wesentlichen darin begründet,
daß die Beweglichkeit der Gesamtanlage im Hinblick auf die starren Übergabepunkte
eingeschränkt ist. Darüber hinaus erscheint der konstruktive Aufwand zur Realisierung dieser Konzepte verhältnismäßig hoch zu sein,
zumal das Stückgut eine Reihe von Schleifen mit entsprechenden Übergabestellen durchfahren muß, ehe es auf den Kurvenförderer gelangt. Die Materialübergabe
vom Längs- auf den Zwischenförderer ist als umständlich
anzusehen, da beide im rechten Winkel zueinander stehen und somit separate Übergangselemente vorgesehen werden müssen. Ferner nachteilig ist
festzustellen, daß infolge der zwangsweisen Verfahrbarkeit des Kurvenförderers auf dem Boden Probleme im Bereich der Material abgabe bzw. -aufgäbe
vorhanden sind, da das freie Ende zur Abgabe bzw. Aufnahme der Stückgüter verhältnismäßig steil angestellt werden muß.
Die DE-AS 10 42 461 offenbart ein Stahlgliederband mit seitlichen Laufrollen,
mittleren Führungsrollen und einer Mittelkette als Antriebskette, wobei die als Rundgliederkette ausgebildete Mittelkette aus mehreren
Einzelstücken besteht, die jeweils mit ihren Endbereichen an in größeren Abständen unter den Muldenblechen angeordneten Verbindungsgliedern befestigt
sind. Die Verbindungsglieder bestehen aus zwei im Abstand nebeneinander angeordneten Laschen, die zur Befestigung der Rundgliederkette mit
entsprechenden Querbohrungen versehen sind, und außerdem im unteren Bereich einen die beiden Laschen verbindenden, mit seiner Achse vertikal
liegenden Bolzen aufweisen, an dem die mittlere Führungsrolle gelagert
ist.
Ziel des Neuerungsgegenstandes ist es, die vorab beschriebenen Vorrichtungen
dahingehend weiterzubilden, daß bei Vereinfachung des Geräteaufbaus
ein wirtschaftliches Beladen der umbauten Räume möglichst ohne Verfahren derselben, sowie ein vereinfachter Übergabevorgang im Bereich der einzel-
PAT6090AT
nen Förderer realisiert werden soll. Ferner soll der Materialfluß so
wenig wie möglich durch Übergabestellen behindert werden.
Dieses Ziel wird neuerungsgemäß durch die Kombination folgender Merkmale
erreicht:
- der als unterer Gerätearm ausgebildete Kurvenförderer ist einseitig am
Gerät verlagert sowie heb- und senkbar ohne Bodenkontakt vorgesehen,
- der als oberer Gerätearm ausgebildete Zwischenförderer ist innerhalb
des Gerätes verfahrbar ausgebildet,
- Zwischenförderer und Kurvenförderer sind gemeinsam durch eine umlaufende,
mit Transportiamellen und zugehörigen Führungselementen versehene
Rundgliederkette gebildet,
- der Längsförderer ist als Förderband ausgebildet und mit einer innerhalb
eines verfahrbaren Schleifenwagens vorgesehenen Bandschleife versehen, wobei der Schleifenwagen mit dem Gerät bzw. dem Zwischenförderer
verbunden ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Neuerungsgegenstandes sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
Im Gegensatz zum St.d.T. verbleibt die Übergabe vom Längs- auf den Zwischenförderer
infolge der hier vorgesehenen Bandschleife, unabhängig von der jeweiligen Stellung des Gerätes, immer in gleicher horizontaler Ebene,
da der Schleifenwagen mit dem Gerät verfahrbar ausgebildet ist. Ein Verfahren der umbauten Räume wird somit entbehrlich. Es sind somit keine
weiteren Abstreifelemente vonnöten, um das Stückgut vom Längsförderer auf den Zwischenförderer bzw. umgekehrt zu übergeben. Sind mehrere Längsförderer
vorgesehen, so kann der Zwischenförderer problemlos von dem einen auf den anderen Längsförderer herumgeschwenkt und mit dem anderen Längsförderer
gekoppelt werden. Durch diese Maßnahme können unterschiedliche Folgeeinrichtungen,
wie Lagerhallen, LKW oder dgl., mit Stückgut bedient werden. Gleiches gilt natürlich auf in umgekehrter Reihenfolge. Durch Verfahren
des Gerätes kann der Kurvenförderer aus den entsprechenden umbauten Räumen, wie Waggons, LKW, Schiffsladeräumen und dgl., herausgeführt und
in andere umbaute Räume, die ggf. auch nicht hintereinander sondern nebeneinander
stehen, eingeführt werden. Der Gesamtaufbau der Vorrichtung ist
PAT6090AT
gegenüber dem St.d.T. dahingehend vereinfacht, daß Zwischenförderer und
Kurvenförderer aus einem einzigen bodenfreien Förderstrang gebildet werden. Übergabestellen vom Zwischen- auf den Kurvenförderer entfallen somit.
Bei der Be- und Entladung umbauter Räume wird unterschieden in lagenweise
oder stirnseitige Be- und Entladung. Bei der lagenweisen Be- und Entladung wird zunächst über eine vorgegebene Fläche Stückgut abgelegt bzw.
aufgenommen. Dies wiederholt sich so lange, bis der umbaute Raum gefüllt bzw. geleert ist. Bei der stirnseitigen Be- und Entladung werden - beginnend
an einer Stirnseite - eine oder mehrere Lagen an Stückgut übereinander gestapelt bzw. entnommen. Dies wiederholt sich solange, bis der umbaute
Raum gefüllt bzw. geleert ist. Somit befindet sich das freie Ende des unteren Gerätearmes entweder stirnseitig vor der jeweiligen Lage oder
aber darüber. Bei der stirnseitigen Be- oder Entladung kann die Anwendung eines Portales u.U. entbehrlich sein, da es ausreicht, lediglich 1, 2
oder 3 der beweglichen Elemente des Kurvenförderers anhebbar auszubilden, um auf diese Weise den unterschiedlichen Stapel höhen gerecht zu werden.
Infolge der parallelogrammförmigen Aufhängung des unteren Gerätearmes,
kann dieser in seiner Gesamtlänge problemlos auf die entsprechenden Be- oder Entladehöhen oberhalb der jeweiligen Lage an Stückgut angehoben
werden, ohne daß es einer weiteren Abstützung am Boden bedarf. Es besteht natürlich die Möglichkeit, im Bereich des Ab- bzw. Aufnahmeendes einen
entsprechenden Stützbügel vorzusehen, der u.U. auf dem Boden oder aber der entsprechend der Abgabe- bzw. Aufnahmehöhe darunterliegenden Lage an
Stückgut zur Auflage kommt. Wie bereits angesprochen, erfolgt die Veränderung der Hubhöhe durch Betätigen des Hubwerkes und einer damit verbundenen
Verschiebung der parallelogrammartigen Einrichtung. Infolge dieser
Bewegung verändert sich die Länge des Kurvenförderers, wodurch ein Ausgleich durch Verfahren des Gerätes selber und/oder des oberen Gerätearmes
auf dem Kragarm des Portales herbeigeführt werden muß. Dieser Vorgang wird, um eine entsprechende Stellung beim Ein- und Ausstapeln des Stückgutes
beibehalten zu können, durch eine automatische Steuerung ausgeglichen.
PAT6090AT
Als Förderorgan kommt eine an sich bekannte Rundgliederkette zum Einsatz,
die in relativ kurzen Abständen mit Laufrollenführungskreuzen versehen
ist, die innerhalb eines entsprechenden Laufprofiles bewegt werden können. Die Rundgliederkette weist den Vorteil auf, relativ geringe Krümmungsradien
durchfahren zu können, so daß die Beweglichkeit des Kurvenförderers
ohne größere Gelenke realisiert werden kann. Zwischen den einzelnen Bauteilen des Kurvenförderers, deren Tragelemente vorzugsweise durch
Vierkantstäbe gebildet werden, um eine entsprechende Steifigkeit zu erzeugen, sind Horizontalgelenke vorgesehen, die nach Art einer Weiche ausgebildet
sind, um den Laufrollenführungskreuzen die Möglichkeit der Kurvenfahrt
einzuräumen. Durch Verwendung von Laufrollenführungskreuzen wird die Kette sowohl horizontal als auch vertikal geführt. Die Antriebe für
die Ketten können vorzugsweise am oberen Gerätearm vorgesehen werden, wobei sich das entsprechende Umlenkkettenrad am unteren Gerätearm, d.h.
am Abgabe- bzw. Aufnahmepunkt des Kurvenförderers befindet. Aus Sicherheitsgründen
kann der hier bereits angesprochene Abstützbügel vorgesehen werden, damit es bei evtl. Aufsetzen zu keinen Beschädigungen des Stückgutes
durch die umlaufende Kette bzw. das Kettenrad kommt.
Der Schleifenwagen ist vorzugsweise absenkbar ausgebildet, damit das
Stückgut auch durchgeführt werden kann. Dies kann beispielsweise durch Ausschwenken der Stütze realisiert werden. Durch die erfindungsgemäßen
Maßnahmen wird ein technisches Konzept herbeigeführt, das allen Belangen
des automatischen Stückguttransportes in- und außerhalb umschlossener Bauräume gerecht wird.
Die Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung
dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
Figuren 1 bis 3 - verschiedene Ansichten der neuerungsgemäßen Einrichtung
Figur 4 - Querschnitt durch einen Teilbereich des Kurvenförderers
eines Horizontalgelenkes
PAT6090AT
Figur 7 - Darstellung des Laufprofiles, insbesondere im Bereich
eines Gelenkes
Kurve
Die Figuren 1 bis 3 zeigen in verschiedenen Ansichten die neuerungsgemäße
Einrichtung, die im wesentlichen aus folgenden Bauteilen besteht:
einem verfahrbaren Gerät 1, einem als unteren Gerätearm ausgebildeten
Kurvenförderer 2, einem als oberen Gerätearm ausgebildeten Zwischenförderer
3 sowie zwei parallel angeordneten Längsförderern 4,5. Das Gerät 1 ist in diesem Beispiel zum Be- bzw. Entladen von Eisenbahnwaggons 6,7
gedacht, wobei das Gerät 1 parallel zu den Waggons 6,7 verfahrbar ist. Die Längsförderer 4,5 sind oberhalb des Gerätes 1 in einem mit der Decke
8 einer nicht weiter dargestellten Halle 9 verbundenen Gerüst 10 angeordnet. Das Gerät 1 selber besteht aus einem verfahrbaren Wagen 11, auf
welchem ein Portal 12 verlagert ist. Auf dem Wagen 11 ist eine parallelogrammartig
ausgebildete Einrichtung 13 vorgesehen, die jeweils aus zwei Vertikal stützen 14,15 gebildet ist, die gelenkig mit dem Wagen 11 verbunden
sind. Ferner ist mindestens ein Querstab 16 vorgesehen, der einerseits gelenkig mit der Stütze 15 und andererseits gelenkig mit der Stütze
14 verbunden und horizontal in dem Portal 12 geführt ist. Eine Hubvorrichtung 17 in Form mindestens eines Hydraulikzylinders ist einerseits
gelenkig im Bereich der Stütze 15 und andererseits an der Spitze 18 der Stütze 14 gelenkig verlagert. Im Bereich des Portales 12 ist ein sich in
Richtung des Zwischenförderers 3 erstreckender Kragarm 19 vorgesehen, der über Streben 20 mit dem Portal 12 verbunden ist. Der Zwischenförderer 3
ist im Bereich seines oberen horizontal verlaufenden Bereiches 21 über einen Unterwagen 22 auf dem freien Ende 23 des Kragarmes 19 verfahrbar.
Der horizontale Bereich 21 des Zwischenförderers 3 ist gelenkig ausgebildet
und wahlweise an den einen oder den anderen Längsförderer 4,5 ankoppelbar. Jeder Längsförderer 4,5 weist im Bereich der Übergabestelle 24
eine Bandschleife 25 auf, wobei der zugehörige Schleifenwagen 26 mit dem
PAT6090AT
Ende 27 des Zwischenförderers 3 verbunden ist. Der Kurvenförderer 2 besteht
aus mehreren Einzel Segmenten 28, deren Aufbau in den Figuren 4 bis
8 näher beschrieben ist. Der Kurvenförderer 2 ist als unterer Gerätearm
einseitig im Bereich des Gerätes 1 bodenfrei verlagert und kann durch Betätigen der Hubvorrichtung 17 in seiner Arbeitshöhe verstellt werden.
Die sich infolge des Verschiebens der parallelogrammartigen Einrichtung 13 ergebenden Längenänderungen des Kurvenförderers 2 werden einerseits
durch Verfahren des Gerätes 1 und/oder durch Verfahren des Zwischenförderers
3 auf dem Kragarm 23 automatisch ausgeglichen.
Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch ein Segment 28 des Kurvenförderers
3. Das Segment 28 wird gebildet durch ein Vierkantrohr 29, welches einerseits als Tragelement und andererseits als Aufnahmeelement für das Zugorgan
dient. Das Zugorgan 30 ist als Rundgliederkette ausgebildet, die in
kurzen Abständen mit Laufrollenführungskreuzen 31 versehen ist, die in
mit entsprechenden Profilierungen 32 versehenen Aufnahmeelemente 33 abrollen.
Im Bereich der Vertikalkettenglieder sind Vertikal zapfen 34 mit
damit verbundenen Querstäben 35 vorgesehen, die als Stützelemente für die Traglamellen 36 dienen. Damit das Stückgut 37 nicht seitlich von den
Lamellen 36 herunterrutschen kann, sind im Bereich der freien Lamellenenden Ansätze 38,39 vorgesehen.
Figur 5 zeigt in der Seitenansicht einen Ausschnitt aus dem Kurvenförderer
3 bzw. den Tragelementen 28. Dargestellt sind das Obertrum 40 sowie das Untertrum 41 mit dem Zugorgan 30, den Laufrollenführungskreuzen 31,
den Zapfen 34 sowie den Traglamellen 36. Die Traglamellen 36 sind, in Förderrichtung gesehen, gekrümmt ausgebildet und überdecken einander,
damit eine einheitliche Oberfläche zum Transport des Stückgutes 37 gebildet wird. Zwischen einzelnen Tragelementen 28 ist ein Horizontalgelenk
vorgesehen, welches aus Ansätzen 43,44 sowie diese zangenartig übergreifenden Elementen 45,46 gebildet ist. Die Verbindung erfolgt mittels Bolzen
47,48.
Figur 6 zeigt in der Draufsicht eine Teilansicht der Lamellen 36. Erkennbar
ist, daß jede zweite Lamelle 36 in ihrer Erstreckung quer zur Förderrichtung kürzer ausgebildet ist. Diese Maßnahme dient dem Zweck, daß bei
PAT6090AT
Kurvenfahrt keine Berührung der Ansätze 39 mit den kürzeren Lamellen 36
stattfinden kann.
Die Figuren 7 und 8 zeigen verschiedene Darstellungen von Laufprofilen 32
im Bereich der nur angedeuteten Tragelemente 28. Ferner erkennbar ist das Horizontalgelenk 42, mittels welchem Schwenkbewegungen in vorgegebenem
Rahmen möglich sind. Ferner erkennbar ist das Zugorgan 30 sowie die Laufrollenführungskreuze
31.
Figur 8 zeigt in der Draufsicht die Kurvenführung der Lamellen 36, wobei
erkennbar ist, daß die jeweils kürzeren Lamellen 36 bei Kurvenfahrt nicht
an den Ansätzen 38,39 der längeren Lamellen 36 zur Anlage kommen und somit zu Behinderungen beim Stückguttransport führen.
PAT6090AT
Claims (1)
- Schutzansprüche1. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung für Stückgüter, insbesondere zum Be- und Entladen von umbauten Räumen, wie Containern, Eisenbahnwaggons, Schiffen oder dgl., bestehend aus einem unteren an einem verfahrbaren Gerät angeordneten, aus Segmenten bestehenden Kurvenförderer, einem mit dem Gerät zusammenwirkenden Zwischenförderer sowie mindestens einem außerhalb des Gerätes bzw. des Zwischenförderers vorgesehenen oberen Längsförderer, wobei die Übergabepunkte vom Längs- auf den Zwischenförderer sowie vom Zwischen- auf den Kurvenförderer bzw. umgekehrt im wesentlichen stufenfrei ausgebildet sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:der als unterer Gerätearm ausgebildete Kurvenförderer (2) ist einseitig am Gerät (1) verlagert sowie heb- und senkbar ohne Bodenkontakt vorgesehen,der als oberer Gerätearm ausgebildete Zwischenförderer (3) ist innerhalb des Gerätes (1) verfahrbar ausgebildet, Zwischenförderer (3) und Kurvenförderer (2) sind gemeinsam durch eine umlaufende mit TransportlameIlen (36) und zugehörigen Führungselementen (31) versehene Rundgliederkette (30) gebildet,der Längsförderer (4,5) ist als Förderband ausgebildet und mit einer innerhalb eines verfahrbaren Schleifenwagens (26) vorgesehenen Bandschleife (25) versehen, wobei der Schleifenwagen (26) mit dem Gerät (1) bzw. dem Zwischenförderer (3) verbunden ist.2. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Gerätearm (2) mittels einer parallelogrammartig ausgebildeten Einrichtung (13) zusammenwirkt, die mit einem Portal (12) verbunden ist, wobei sich zwischen Bauteilen (14,15) der Einrichtung (13) mindestens ein hydraulisches Hubwerk (17) erstreckt.3. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Portal (12) über entsprechende Verbindungsstreben am Unterbau (11) des Gerätes (1) abgestützt und mit einem sich im wesentlichen horizontal in Richtung des Zwischenförderers (3) erstreckenden Kragarm (19) verbunden ist.PAT6090AP4. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Gerätearm des Zwischenförderers (3) mit einem Wagen (22) samt Laufrollen versehen ist, der auf dem Kragarm (19,23) hin- und herbewegbar ist.5. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch mindestens zwei parallel und mit Abstand zueinander verlaufende Längsförderer (4,5), wobei das freie Ende (21) des oberen Gerätearms (3) schwenkbeweglich bzw. gelenkig ausgebildet und wahlweise mit dem einen oder dem anderen Längsförderer (4 bzw. 5) koppel bar ist.6. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Änderungen der Hubhöhe des Kurvenförderers (2) das Gerät (1) und/oder der Zwischenförderer (3) verfahrbar sind.7. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundgliederkette (30) in kurzen Abständen mit Laufrollenführungskreuzen (31) versehen ist, die in entsprechenden mit Tragelementen (28) zusammenwirkenden Laufprofilen (32) abrollen.8. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich vertikaler Kettenglieder zusätzlich zu den Laufrollenführungskreuzen (31) vertikale Zapfen (34) vorgesehen sind, auf welchen Querstäbe (35) zur Verlagerung der Lamellen (36) befestigt ist.9. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (36), in Bewegungsrichtung gesehen, ein gekrümmtes Profil aufweisen, wobei jede zweite Lamelle (36), quer zur Bewegungsrichtung gesehen, gleich lang und die dazwischen angeordneten Lamellen (36) von kürzerer Baulänge sind.PAT6090AP-&Bgr;&Igr;&Ogr;. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die längeren Lamellen (36) in ihren Randbereichen mit aufgesetzten Nocken (38,39) versehen sind.11. Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (28) aus Vierkantrohren bestehen, die im Bereich ihrer freien Enden mit Horizontalgelenken (42) versehen sind.PAT6090AP
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9014328U DE9014328U1 (de) | 1990-10-16 | 1990-10-16 | Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung für Stückgüter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9014328U DE9014328U1 (de) | 1990-10-16 | 1990-10-16 | Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung für Stückgüter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9014328U1 true DE9014328U1 (de) | 1992-02-06 |
Family
ID=6858419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9014328U Expired - Lifetime DE9014328U1 (de) | 1990-10-16 | 1990-10-16 | Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung für Stückgüter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9014328U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10007332A1 (de) * | 2000-02-17 | 2002-01-10 | Roland Guenther | Reversierbares Fördermittel für Stückgüter mit schwenkbarem und in der Höhe und Länge verstellbarem Ausleger für das Verteilen oder Zusammenführen von Stückgutströmen, vorzugsweise zum Ent- und Beladen von Reisegepäckstücken bei Passagierflugzeugen |
| US7398876B2 (en) | 2004-01-30 | 2008-07-15 | Martin Vestergaard | Conveying device |
-
1990
- 1990-10-16 DE DE9014328U patent/DE9014328U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10007332A1 (de) * | 2000-02-17 | 2002-01-10 | Roland Guenther | Reversierbares Fördermittel für Stückgüter mit schwenkbarem und in der Höhe und Länge verstellbarem Ausleger für das Verteilen oder Zusammenführen von Stückgutströmen, vorzugsweise zum Ent- und Beladen von Reisegepäckstücken bei Passagierflugzeugen |
| DE10007332C2 (de) * | 2000-02-17 | 2002-09-12 | Roland Guenther | Reversierbares Fördermittel für Stückgüter mit schwenkbarem und in der Höhe und Länge verstellbarem Ausleger für das Verteilen oder Zusammenführen von Stückgutströmen, vorzugsweise zum Ent- und Beladen von Reisegepäckstücken bei Passagierflugzeugen |
| US7398876B2 (en) | 2004-01-30 | 2008-07-15 | Martin Vestergaard | Conveying device |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19721850C2 (de) | Kipp-Förderelement für einen Sortierförderer | |
| DE10255843B4 (de) | Teleskopfördereinrichtung | |
| EP1401743B1 (de) | Transportwagen zum ein- und auslagern von transportgut | |
| DE2051265C2 (de) | Transportanhänger, insbesondere für landwirtschaftliche Güter | |
| EP0490868B1 (de) | Verladewagen für Schüttgut | |
| EP0353556B1 (de) | Vorrichtung zur Einlagerung von Langgut | |
| CH615969A5 (en) | Movable machine arrangement for transporting bulk material | |
| EP3375684A1 (de) | Fördersystem und verfahren zum transportieren von stückgutteilen | |
| DD208836A5 (de) | Gleisverfahrbare anlage zum transport von schuettgut | |
| DE4032772C1 (en) | Loader-unloader for containers or wagons - incorporates intermediate- and curved segment conveyors | |
| DE4104877C2 (de) | Schüttgutverladewagen | |
| DE3247960C2 (de) | Förderfahrzeug | |
| DE4213925C2 (de) | Wagenzug zum Speichern und für den Transport von Schüttgut | |
| DE10007332C2 (de) | Reversierbares Fördermittel für Stückgüter mit schwenkbarem und in der Höhe und Länge verstellbarem Ausleger für das Verteilen oder Zusammenführen von Stückgutströmen, vorzugsweise zum Ent- und Beladen von Reisegepäckstücken bei Passagierflugzeugen | |
| CH624361A5 (en) | Device for loading and unloading a road-bound or rail-bound vehicle | |
| DE29922540U1 (de) | Beladevorrichtung für Transportfahrzeuge | |
| DE9014328U1 (de) | Kombinierte Be- und Entladeeinrichtung für Stückgüter | |
| DE202006014414U1 (de) | Plattform zum Tragen und Transportieren von Lasten mit abrollbarem Boden und Transportvorrichtung mit einer solchen Plattform | |
| DE3540038A1 (de) | Geruest zum beladen von schiffen | |
| EP1057758A1 (de) | Vertikalförderer nach dem Paternosterprinzip | |
| DE3627897C2 (de) | ||
| EP0407643A1 (de) | Vorrichtung zum Be- und Entladen, insbesondere von Schiffen mit Stückgut und/oder mit beladenen Paletten | |
| EP0486942A1 (de) | Vorrichtung zum Be- und Entladen eines Schienenfahrzeuges | |
| DE4411870A1 (de) | Einrichtung zum Umladen von Transportträgern für den Gütertransport | |
| DE102004060706A1 (de) | Transportfahrzeug und -anlage für Massengüter |