DE9005901U1 - Deckenschalungssystem, insbesondere zum Herstellen von Betondecken - Google Patents
Deckenschalungssystem, insbesondere zum Herstellen von BetondeckenInfo
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- E04G11/36—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
- E04G11/48—Supporting structures for shutterings or frames for floors or roofs
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Description
NOE-Schaltechnik
Georg Meyer-Keller
GmbH + Co.
Kuntzestraße 72
7334 Süssen
3003 235 ^3,05 H-S/jnr (9C/1£)
Titel; Deckenschalungssystem, insbesondere zum Herstellen von
Betondecken
"Ie Erfindung betrifft ein Deckenschalungssystem, insbesondere
zum Herstellen von Betondecken, mit Schaltafeln tragenden Querriegeln, die mit ihren r.ängsenden zwischen parallel und
mit Abstand zueinander verlaufenden, jeweils endseitig zwischen aufstellbaren Stützen in einem Fallkopf einhängbar
gehaltenen Längsträgern ein- und aushängbar sind, wobei die Querriegel an gegenüberliegenden Längsenden jeweils einen über
die Querriegelbreite verlaufenden, senkrecht vom Querriegel abstehenden stirnseitig angeordneten Eingriffsfortsatz
aufweisen, der in einer durch ein Randprofil und einen Gurtsteg des Längträgers gebildete Auflagerinne passend
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aufnehmbar ist.
Ein solches Deckenschalungssystem wird je nach verwendeter Stürzenart zum Ausschalen von Decken mit einer Lichten Höhe
vc.i bis zu 5 m, eingesetzt, kann aber bisher nur bis in Höhen von ca* ': m. au& dem Stand, d.h. om Boden aus ohne
-rittleitern, Fahrgerüste und dgl. ein- und ausgeschalt
werden. Diese Deckenhöhen sind meist nur in Tiefgaragen anzutreffen, was es in nachteiliger Weise mit sich bringt, daß
die Schalung - insbesondere die Querriegel und die Schaltafeln - für Räume mit höheren Decken nur unter Zuhilfenahme der
erwähnten Steigi*'.Ifen auf- und abgebaut werden können, da die
Querriegel mit ihren hakenartig abwärtsgebogenen und guerriegelbreite aufweisenden Eingriffsfortsätzen in den
Auflagerinnen der bereits vorher in Reihen mit festem Abstand
zueinander aufgebauten Längsträger nur von oben, d.h. von der Deckenschalungsoberseite her eingelegt werden können.
Demgemäß ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Deckenschalung*system der eingangs genannten Art so zu
verbessern, daß das Deckenschalungssystem vom Boden aus vorzugsweise in Höhen bis zu 3,50 m ohne Trittleitern, Gerüste
und dgl. ein- und ausgeschalt werden kann; dies soll auch von nur tinem Monteur durchgeführt werden können, ohne dessen
Sicherheit zu beeinträchtigen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß der
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Eingriffsfortsatz an einer zum Randprofil welsenden Rückfläche
und an einer zum Gurtsteg weisenden Frontfläche eine sphärische oder in Querriegelbreitenrichtung konvex
verlaufende Erhebung, insbesondere an der Rückfläche eine gerundete Drehnase und an der Frontfläche gegenüber der
Drehnase angeordnet eine gerundete Distanznase aufweist.
Somit ist es möglich, den Querreigel in einen der Längsträger der zuvor mit Querriegellängen-Abstand zueinander verlaufend
aufgebauten Längsträgerreihen vom Boden aus einseitig einzuhängen, wobei die Drehnase in die Auflagerinne eingreift
und ein Abrutschen verhindert. Anschließend kann in einfacher Art und Weise der Querriegel mittels einer Montagegabel
hochgeschwenkt und gleichzeitig durch Zusammenwirken der Drehnase mit der zur Auflagerinne weisenden Innenfläche des
Randprofils in Längsrichtung des Längsträgers, d.h. um eine senkrecht zum Boden verlaufende Drehachse verschwenkt werden,
wodurch das freie Querriegelende an dem Längsträger vorbei hochgeschwenkt werden kann, in dem dieses mit seinem
Eingriffsfortsatz passend aufnehmbar ist, wonach der
Querriegel senkrecht zwischen den parallel verlaufenden Lnngstr'igern in Querriegellängsrichtung unverschiebbar
aufgenommen liegt.
Ein Kippen des Querriegels um seine Längsachse wird in konstruktiver Ausgestaltung dadurch verhindert, daß der
Eingriffsfortsatz quaderscheibenförmig ausgebildet sein kann
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und eine von der Querriegelunterseite abstehende
umfangsseitige Auflagefläche besitzt, die mit der Bodenfläche I
der Aufnahmerinne zusammenwirkt. Die Auflagefläche kann P
hierbei mindestens um einen der Auflagerinnentiefe
entsprechenden Betrag von der Querriegelunterseite angeordnet
sein, so daß die Querriegeloberseite einen definierten Abstand
zur Bodenfläche der Auflagerinne aufweist, wodurch die auf den |
Querriegeln aufIsgbsr^n, verzugsweise aus einfachem Sperrholz J
bestehenden Schaltafeln eine ebene geschlossene &iacgr;
&Idigr; Schaloberfläche mit den Obergurten der Längsträger bilden. |
Um beim Hochschwenken ein Verschwenken des Querriegels in
beide Längsträger-Längsrichtungen vornehmen zu können, ist in
besonders zweckmäßiger Ausführungsform vorgesehen, daß die
Nasen quermittig auf der Frontfläche bzw. der Rückfläche
angeordnet sein können, daß seitlich der Frontfläche von
dieser zur Rückfläche hin schräg verlaufende Seitenflächen
vorgesehen sind und daß die Rückfläche zwei Schwenkflachen -
aufweist, die beidseitig eines die Drehnase aufweisenden
mittleren Flächenbereichs angeordnet zur Frontseite hin schräg &xgr;
verlaufen. Hierdurch wird zudem ein verschwenkungsbehinderndes t
Verkanten der Rückfläche an der auflagerinneninnenseitigen ?
Fläche des Randprofile verhindert. f
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die | in Anlage mit dem Gurtsteg bringbare Distanznase senkrecht zur |
Querriegel- Mittelachse sowie zur Querriegel-Breitenrichtung f
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verlaufend einen halbzylindrischen Querschnitt besitzen kann und sich vorzugsweise über die gesamte Höhe des
Eingriffsfortsatzes gyf. zweigeteilt erstreckt. Hier<1urch kann
vorteilhafterweise u.a. ein Verschwenken des Eingriffsfortsatzes um die Auflagerinnenlängsachse nach
erfolgter gesicherter Aufahme des Querriegels zwischen den diesen aufnehmenden Längsträgern verhindert werden
Ein Abrutschen des einseitig eingehängten Querriegels kann in vorteilhafter weiterer Ausgestaltung effektiv dadurch
verhindert werden, daß die Drehnase eine höckerartige Form besitzen kann, die von einer gegenüber der Senkrechten zur
Rückfläche vorzugsweise leicht geneigten Anlagefläche konisch bzw. dreieckig zulaufend nahe der Auflagefläche ausläuft. Die
Anlagefläche kann hierbei hakenarti j einen spitzen Winkel oder
schanzenartig einen stumpfen Winkel zur Rückfläche aufweisen, wobei letzterer jedoch nicht 95° überschreiten sollte. Um den
Eingriff der Drehnase in die Auflagerinne bei einseitig eingehängtem Querriegel auch jederzeit zu gewährleisten, ist
der Abstand der Anlagefläche zur Querriegelunterseite so gewählt, daß dieser mindestens der Breite des Randprofils
entspricht.
Dadu~~:h, daß in einer bevorzugten Ausführungsform die
Auflagerinne einen zur Bodenfläche leicht konvergenten trapezförmigen Querschnitt besitzen kann, und daß die
Distanznase in Richtung der Auflagefläche leicht konisch
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zuläuft, insbesondere mit einem Winkel zur Frontfläche der gleich der Neigung der Seitenflächen des die Auflagerinne
bildenden Gurtstegs bzw. Rantprofils ist, wird ein
Zusammenwirken der Auflagefläche des Eingriffsfortsatzes mit der Bodenfläche der Auflagerinne, sowie der Distanznase mit
der zugeordneten Seitenfläche sichergestellt, wobei ein selbständiges "Hineingleiten" des Eingriffsfortsatzes in die
Anfianorinne ctafhi ndet und eine» Gesicherte, stabile
Eingriffsposition des Eingriffsfortöatzes in der Auflagerinne
bei Druckbelastung der Schalungsoberfläche beim Gießvorgang gegeben ist.
In Weiterbildung des Eingriffsfortsatzes ist vorgesehen, daß
die Distanznase sich bis in die Nähe der Auflagefläche
erstrecken und gerundet zur Frontfläche hin auslaufen kann, wobei der Übergang zwischen Auflagefläche und Frontfläche
ebenfalls gerundet oder gebrochen ausgebildet sein kann. Das Vöfschwenken beim Einlegen des QuerTi;5gels wird hierdurch
wesentlich erleichtert, ohne hierbei die passende Auf na? 1Ie des
Eingriffsforrtsatzes in der Auflagerinne zu beeinträchtigen.
In weiterer vorteilhafter Weiterbildung ist vorgesehen, daß der EingriffsfortsatE an einer Stirnplatte ausgebildet sein
kann, die über einen an der Rückfläche des Eingriffsfortsatzes angordneten AnschluSbereich mit einem Querriegelbalken
verbindbar ist. Hierdurch können verschiedene Querriegelbalkentypen mit unterschiedlichen an die
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optimierten Biege-Trägheitsflachen verwendet werden. In einer |
vorteilhaften Ausführungsvariante ist vorgesehen, daß die 1
Querriegelbalkens formschlüssig aufsteckbaren Einsteckschuhs &iacgr;
ausgebildet/befestigt ist, der ggf. durch Befestigungsmittel zusätzlich sicherbar ist. Ein solcherart ausgebildeter
Querriegelbalken kann preisgünstig und für einen Monteur leicht handhabbar in vorteilhafter Weise ein Kantholzblaken
mit Rechteckquerschnitt und vorzugsweise endseitig in Balkenbreite und/oder Balkenhöhe verjüngtem Aufsteckbereich
sein, wobei der Einsteckschuh eine von eine*a U-Stahl- oder
Aluminiumprofil gebildete Schubwanne besitzen kann, dessen Seitenschenkel mittels einer Deckplatte endseitig verbunden
sind und an deren Längskanten die Stirnplatte befestigt, vorzugsweise verschweißt ist. Der verjüngte Bereich ist
vorzugsweise an der Stirnplatte anschlagend in dem Einsteckschuh so aufgenommen und befestigt, daß die Deckplatte
mit der hieran anschließenden Oberfläche des Balkens eine ebene Anlagefläche für die Schaltafeln bildet.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in
der die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Aueführungsbeiepiels näher beschrieben und
erläutert ist. Es zeigen:
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Längsträgern, Querriegeln sowie Schaltafeln aufgebauten Deckenschalungssystems, teilweise
geschnitten;
sinea Längsträger eingehängten Querriegels
gemäß einer Ansicht entlang Pfeil II der in Figur 1 gezeigten Deckenschalung in
vergrößert«m Maßstab?
Eingriffsfortsatz des in Figur 2 gezeigten längsseitigen Querriegelendes;
gezeigten Stirnplatte;
Aufbauvorganges des Deckenechalungssysteins in zwei Aufbauschritten, bei dem die Längsträger
bereits aufgestellt und die Querriegel in parallel zueinander verlaufende Längsträger
eingehängt werden.
In Figur 1 ist ein Ausschnitt eines Deckenschalungssystems gezeigt, bei dem zur Übersichtlichkeit für gleiche
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Deckenschalungsbestandteile gleiche Bezugszeichen verwendet werden.
Das Deckenschalungssystem besteht aus einer Anzahl parallel zueinander verlaufender Längsträger 10, die mit ihren
Längsenden im Fallstück 4 eines Fallkopfes 3 eirmängbar gehalten sind, die ihrerseits am oberen Enfle von senkrecht
aufgestellten Stützen 1 montiert sind. Die Scü-zen i können
zur senkrechten Ausrichtung und Standsicherheit ein Stativ &lgr;
sufwöisaii* lift geex^iTt r Fallkopf 3 ist öspv. aus der DE-PS
33 16 557 bekannu. Die Deck 'schalungshöhe beträgt in der
oberen iinschalstellung des Falistücxes 4 bspw 3 m; zum
Entschalen können die Längsträger 10 im Fallkopf 3 bis zu mm abgesenkt wer'en.
Die Längsträger 10 weisen, wie aus Figur 2 insbesondere ersichtlich ist, einen im wesentlichen I-förmigen, einfach
symmetrischen Querschnitt auf; sie bestehen aus einem Obergurt 11, einem daran anschließenden Gurtsteg 15, sowie einem
Untergurt 12, an dessen Längskanten ein Randprofil 13 ausgebildet ist. Die Randprofile 13 und der Gutsteg 15 bilden
jeweils eine beidseitig des Längsträgers 10 über dessen Gesamtlängserstreckung verlaufende Auflagerinne 14 mit leicht
konvergent zu der Auflagerinnen-Bodenfläche 16 verlaufenden Rinnen-Innenflächen 13',15', d.h. mit trapezförmig
konvergentem Querschnitt.
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wie in Figur 1 weiter gezeigt ist, sind jeweils zwischen zwei parallel verlaufenden Längsträgerreihen eine Anzahl quer
hierzu verlaufend angeordnete Querriegel 20 vorgesehen, deren Länge abhängig der lichten Weite zwischen den
Läi.gsträgerreihen festgelegt ist und die mit einem längsstimseitigen, kragartigen o-ngriffsfortsatz 31 in die
jeweilige Auflagerinne 14 der längsseitig angeordneten
Längsträger 10 passend eingreifen und in Querriegellängsrichtung unverschiebbar eingehängt s&ind. Als
Deckenschalungsbelag dienen Schaltafeln 7, die im einfachsten Fall aus Sperrholz bestehen. Die tfaße, Anzahl und Anordnung
der Schaltafeln " ist so gewählt, daß diese zwischen den Längsträgern 10 aneinander anstoßend auf den Querrieg&ln 20
auflegbar sind, wobei sie mit ihren längsseitigen Tafelstößen 8 über einen der Querriegel 20 aneinanderstoßen, die
breitseitigen Tafelstösse 9 der einem Längsträger 10 nächstliegenden Schaltafeln 7 mit einer AnschJagkante 17 des
Obergurts Il zusammenwirken (Fi<„ur 2) und die Schaltafeln 7
mit den Oberflächen den Obergurten Il der Längsträger 10 sowie
öen Kopfplatten 5 der Fallköpfe 3 eine geschlossene, ebene
Deckenschalung ausbilden.
In Figur 2 ist ein Querschnitt durch einen Längsträger 10 mit dem darin eingehängten längsseitigen Ende eines Querriegel« 20
in einer bevorzugten Ausführungsform gezeigt. Der Querriegel 20 besteht aus einem Quer^iegelbalken 21 in
Form eines Vierkantholzbaikens, der endseitig einen in
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Balkenbreite und/oder Balkenhöhe verjüngten Aufsteckbereich
besitzt, auf den formschlüssig ein Einsteckschuh 23 aufgeschoben ist. Der Einsteckschuh 23 besteht aus einer von
einem U-Stahl- oder Aluminiumprofil gebildeten Schuhwanne 24,
zwischen dessen Schenkeln der verjüngte Aufsteckbereieh 2?
hineinragt und mittels zwei in Querriegelbreitenrichtung verlaufenden, scheibenunterlegten Schrauben 27 mit Muttern 26
gegen verschieben gesichert ist, ferner aus einsr die
Seitenschenkel endseitig verbindenden an diese angeschweißten Deckplatte 25, die mit der hieran anschließenden Auflagefläche
28 des Riegelbalkens 21 eine ebene Auflagefläche für die
Schaltafeln 7 bildet, und ferner aus finer den Einsteckschuh 23 stirnseitig verschließend angeordneten Stirnplatte 30, die
mit den Seitenschenkellängskanten der Schuhwanne 24 über einen querriegelquerschnittsgleichen Anschlußbereich 32 verschweißt
ist. An der Stirnplatte 30 ist der Eingriffsfortsatz 31 in Form eines polyederscheibenförmigen Körpers ausgebildet,
welcher mit einer unteren umfangsseitigen Auflagefläche 33
mindestens um einen der Auflagerinnentiefe entsprechenden Betrag von der Unterseite 29 des Riegelbalkens 21 bzw. der
Unterkante 29' des Anschlußbereichs 32 absteht, so daß die Auflagefläche 33 mit der Bodenfläche 16 der Auflagerinne 14
zur einhängbaren Aufnahme des Eingriffsfortsatzes 31 ist
Längsträger 10 zusammenwirken kann.
Der Eingriffsfortsatz 31 weist an einer zum Randprofil 13
weisenden Rückfläche 34 eine Erhebung in Form einer gerundeten
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Drehnpse 39 und an einer zum Gurtsteg 15 weisenden Frontfläche
35 eine in Querriegelbreitenrichtung konvex verlaufende Erhebung, insbesondere eine gerundete zweigeteilte Distanznase
44,44' auf.
In Figur 3 und 4 ist die Ausbildung des Eingriffsfortsatzes 31 d'-ir Stirnplatte 30 näher dargestellt. Die Nasen 39,44,44' sind
in der Mitte zwischen den Vun uem Auschlußbereich 32 schräg
zur Frontfläche 35 hin konvegent verlaufende Seitenflächen 36
des Eingriffsfortsatzes 31, d.h. in der Quermitte des Querriegels 20 angeordnet. Beidseitig des die Drehnase 39
aufweisenden mittleren Flächenbereichs 38 der Rückfläche 34 ist jeweils eine Schwenkfläche 37,37' ausgebildet, die mit
einem Schwenkwinkel 37" zur Frontseite 35 hin geneigt verlaufen, so daß wie in Fig. 4 gezeigt ist, der untere
Bereich des Eingriffsfortsatzes 31, welcher in der Auflagerinne 14 aufgenommen wird, einen hexagonalen länglichen
Querschnitt besitzt, mit zwei gegenüberliegenden parallelen Seiten (Front- und Rückfläche 35,38) und spitz zueinander
ungerundete Ecken auslaufende Seiten (Seiten- und Schwenkfläche 36,37).
Die auf der Rückfläche 34 angeordnete Drehnase 39 besitzt eine höckerartige Form, weist eine gegenüber der Senkrechten zur
Rückfläche 34 leicht geneigten Anlagefläche 40 auf und läuft konisch bzw. dreieckig mit Zulaufwinkel 42 im Kantenbereich
der Auflagefläche 33 aus. Die Anlagefläche 40 weist einen
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Abstand 43 zu der koplanar mit der Querriegelunterseite
verlaufenden Unterkante 29' des Anschlußbereichs 32 auf, welche, mindestens der Öreite des Randprofils 13 des
Längsträgers 10 entspricht. Der Schrägungswinkel 41 zwischen der Anlagefläche 40 und der Senkrechten zur Rückseite 34 bzw.
mittlerer Flächenbereich 38 ist so gewählt, daB eine entweder leicht schanzenartige oder leicht hakenartige Ausbildung der
Drehnäse 39 ycySt/Gn ist, wobei UST SchrSgungsviinKsl 41
vorzugsweise o' +/- 5* beträgt.
Die an der Frontfläche 35 angeordnete Distanznase 44,44' besitzt einen halbzylindrischen Querschnitt, verläuft
senkrecht zur Querriegel-Mittelachse sowie zur Querriegel-Breitenrichtung und erstreckt sich zweigeteilt bis
in die Nähe der Auflagefläche 33. Di« Distanznase 44,44'
verläuft in Richtung zur Auflagefläche 33 mit einem Zulaufwinkel 45 leicht konisch, wobei der untere Bereich der
Distanznase 44 gerundet in der Frontflache 35 ausläuft. Dt>r
Übergang zwischen Auflagefläche 33 und Frontfläche 35 ist ebenfalls gerundet oder gebrochen ausgebildet.
Wie insbesondere aus Figur 2 ersichtlich ist, ist der Zulaufwinkel 45 der Distanznase 44,44' so gewählt, daß er
gleich der Neigung 15" der durch den Gurtsteg 15 gebildeten
Rinneninnenfläche 15' ist, so daß eine über die Gesamterstreckung der Distanznase 44,44' verlaufende Anlage
gewährleistet ist. Der Eingriffsfortsatz 31 wird hierbei mit
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Nasen 39,44,44' passend zwischen den Rinneninnenflächen 13',15' der Auflagerinne 14 aufgenommen, wenn die
Auflagefläche 33 mit der Bode'nfläche 16 zusammenwirkt, &egr;&ogr; daß
ein Spiel quer zur Rinnenlängserstreckung weistestgehend
unterbunden ist. Durch die geneigte Ausbildung der Rinneninnenflächen 13',15' ist eine zwangsläufige Passung des
darin aufgenommen Eingriffsfortsatzes 31 gegeben.
Ai.hand der Figur 5 wird nachfolgend der Ein- und Ausschalvorgang des Deckenschalungssystems beschrieben,
wodurch die vorteilhafte Ausgestaltung des Eingriffsfortsatzes 31 der Querriegel 20 insbesondere die
Wirkungsweise der Drehnase 39 und Distanznase 44, 44' veranschaulicht werden wird.
Beim Einschalvorgang werden gemäß Figur 5 mehrere Reihen
parallel zueinander verlaufende Längsträgerreihen erstellt, indsia sir. Ends sines Lär.gträgsrs 10' in den Fallkopf 3' einer
mit diesem versehenen handelsüblichen Stütze 1' eingehängt
wird, die über ein Stativ 2' zusätzlich ausgerichtet und standgesichert werden kann; hiernach erfolgt ein Anheben des
Längsträgers 10' mittels einer nächsten Stüi_^ta 1', in dessen
Fallkopf 3' das andere Ende des Längsträgers 10' eingehängt aufgenommen ist. Hierbei befindet sich das FaI!stück der
Fallköpfe 3, 3' in der oberen Einschalstellung.
In die so gebildeten Längs träger reihen (&Igr;',&Igr;,&Igr;") werden dann
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vom Boden aus die Querriegel 20 einseitig in die Längsträger
10 einer Reihe eingehängt, wobei durch Aufnahme der Drehnase (hier nur angedeutet) in der Auflagerinne 14 ein Abrutschen
des eingehängten Querriegelendes verhindert wird. Das freie Querriegelende wird nun vom Boden aus mittels einer
Hontagegabel 19, d.h. ohne Fahrgerüste und Trittleitern oder dgl. gemäß Pfeil b hochgeschwenkt und gleichzeitig gemäß dem
aus der Zeichenebene weisenden Pfeil c in Längsachsenrichtung des parallel zum ersten Längsträger 10 mit Queriegellängen
Abstand angeordneten Längsträgers 10' verschwenkt, so daß das freie Querriegelende an dem Längsträger 10' vorbeigeführt wird
und anschließend der Eingriffsfortsatz 31 von oben her in die
Auflagerinne 14 beim Herablassen eingeführt und zwangsläufig gesichert wird. Während dem Schwenkvorgang bildet die Drehnase
mit der randprofilseitigen Innenfläche der Auflagerinne 14 des
ersten Längsträgers 10 einen Drehpol, so daß ein Verschwenken in Richtung Pfeil c trotz der passenden Aufnahme der Drehnase
sowie der Distanznase zwischen den Rinnen-Innenflächen und somit des Eingriffefortsatzes 31 in der Auflagerinne 14
möglich ist.
Auf die so zwischen den Längsträgern 10, 10', 10" in Querriegellängsrichtung unverschiebbar aufgenommenen
Querriegeln 20, 20' werden anschließend die Schaltafeln 7 aufgelegt, wonach ein Ausgießen der Decke vorgenommen werden
kann.
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tragende Fallstücke der Fallköpfe 3, 3', 3n abgelassen, so daß
die gesamte Längsträger-Querriegelanordnung abgesenkt ist, wonach ein Ende der Querriegel 20, 20' mittels der Gabel 19
ausgehängt und anschließend die Querriegel 20, 20'entnommen
werden können. Die Stützen 1, 1', lw unterstützen hierbei noch
bereicfesweise die ausgegossene Decke, so die Längsträger 1O,
10', 10" f Querriegel 20,. 20' sowie Schaltafeln 7 zur schnei, ^u
Wiederverwendung frei sind.
Claims (1)
1. Deckenschalungssystem, insbesondere zum Herstellen von Betondecken, mit Schaltafeln (7) tragenden Querriegeln
(20), die mit ihren Langsenden zwischen parallel und mit Abstand zueinander verlaufenden, jeweils enoüeitig zwischen
aufstellbaren Stützen (1) in einem Fallkopf (3) einhängbar gehaltenen Längsträgern (10) ein- und aushcrigbar sind,
wobei die Querriegel (20) an gegenüberliegenden Längst- :°r
jeweils einen ueur r?.ie ^uerriegelbreite -'erlaufenden,
senkrecht &ngr;&ogr;&kgr;. Querriege' '20) abstehenden stirnseitig
an^vordneten Eingriffsfortsatz (öl) aufweisen, der in einer
durch ein Randprofil (13) und einen üurtsteg (15) des
Längsträgers (10) gebildeten Auflagerinne (14) passend aufnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Eingriffsfortsatz (31) an einer zum Randprofil (13) weisenden Rückfläche (34) und an einer zum Gurts*,eg (15)
weisenden Frontfläche (35) eine sphärische oder in Querriegelbreitenrichtung konvex verlaufende Erhebung,
insbesondere an der Rückfläche (34) eine gerundete Drehnase (39) und an der Frontfläche (35) gegenüber der Drehnase
(39) angeordnet eine gerundete Distanznase (44,44') aufweist.
2. Deckenschalungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriffsfortsatz (31)
polyederscheibenförmig ausgebildet ist und eine von der
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Querriegelu-terseite (29) abstehende vuafangsseitige
Ii Auflagefläche (33) besitzt, die mit der Bodenfläche (16)
der Aufnahmerinne (14) zusammenwirkt.
%. 3 Deckenschalungssystems nach Anspruch 2, dadurch
.r: gekennzeichnet, daß die Nase* <3:J,44,44J) quermittig auf
der Frontfläche (35) bzw. der Rückfläche (34) angeordnet sind, daß seitlich der Frontfläche (35) von dieser zur
Rückfläche (24) hin schräg verlaufende Seitenflächen (36( vorgesehen sind und daß die Rückfläche (34) zwei
Schwenkflächen (37,37') aufweist, die beidseitig eines die Drehnase (39) aufweisenden mittleren Flächenbereichs (38)
angeordnet zur Frontseite (35) hin schräg verlaufen.
4. Deckenschalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die in Anlage mit dem Gurtsteg (15) bringbare Distanznase (44,44') senkrecht zur
Querriegel-Mittelachse sowie zur Querriegel-Breitenrichtung verlaufend einen halbzylindrischen Querschnitt besitzt und
sich vorzugsweise über die gesamte Höhe des Eingriffsfortsatzes (31) ggf. zweigeteilt erstreckt.
J. Deckenschalungssystero nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichent, daß die Drehnase (39) eine höckerartige Form besitzt, die von einer gegenüber der
Senkrechten zur Rückfläche (39) vorzrgsweise leicht geneigten Anlagefläche (40) konisch bzw. dreieckig
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zulaufend nahe der Auflagefläche (33) ausläuft.
6. Deckenschalungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (43) der Anlagefläche (40)
zur Querriegelunterseite (29,29') mindestens gleich d^r
Breite des Randprofils (13) ist.
7. DeckenschaluriCfssysteuii nach einen; der Anspruchs 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerinne (14) einen zur
Bodenfläche (16) leicht konvergenten trapezförmigen Querschnitt besitzt, und daß die Distanznase (44,44') in
Richtung der Auflagefläche (33) laicht konisch zuläuft,
insbesondere mit einem Winkel (45) zur Frontfläche (35), der gleich der Neigung (15") der Rinneninnenfläche (15')
des die Auflagerinne (14) bildenden Gurtstegs (15) ist.
8. Deckenschalungssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanznase (44,44*) sich
bis in die Nähe der Auflagefläche (33) erstreckt und
gerundet zur Frontfläche (35) hin ausläuft, und daß der Übergang zwischen Auflagefläche (33) und Frontfläche (35)
ebenfalls gerundet oder gebrochen ausgebildet ist.
9. Deckenschalungssystem nach Anspruch 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eingriffsfortsatz (31) an einer Stirnplatte (30) ausgebildet ist, die über einen an der
Rückfläche (34) des Eingriffsfortsatzes (31) angeordneten
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Anschlußbereich (32) mit einem Querriegelbalken (21)
verbindbar ist.
10. Deckenschalungsnystem nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stirnplatte (31) an einem auf die Längsendbereiche des Querriegelbalkes (21) formschlüssig
aufsteckbaren Einsteckschuh (23) ausgebildet oder befestigt ist, der ggf. durch Befestigungsmittel (26,27)
zusätzlich sicherbar ist.
11. Deckenschalungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegelbalken (21) ein
Vierkantholzbalken mit vorzugsweise endseitig in Balkenbreite und/oder Balkenhöhe verjüngtem
Aufsteckbereich (22) ist, und daß der Einsteckschuh (23) eine von einem U-Stahl- oder Aluminiumprofil gebildete
Schuhwanne (24) besitzt, an dessen Seitenschenkellängskanten die Stirnplatte (30) verschweißt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9005901U DE9005901U1 (de) | 1990-05-25 | 1990-05-25 | Deckenschalungssystem, insbesondere zum Herstellen von Betondecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9005901U DE9005901U1 (de) | 1990-05-25 | 1990-05-25 | Deckenschalungssystem, insbesondere zum Herstellen von Betondecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9005901U1 true DE9005901U1 (de) | 1990-07-26 |
Family
ID=6854088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9005901U Expired - Lifetime DE9005901U1 (de) | 1990-05-25 | 1990-05-25 | Deckenschalungssystem, insbesondere zum Herstellen von Betondecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9005901U1 (de) |
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