DE9000742U1 - Spritze mit Stechkanüle zur Gefäß-Katheterisierung - Google Patents
Spritze mit Stechkanüle zur Gefäß-KatheterisierungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
5 KOLN/RH.
KAISEIi-WILHELM-RING 24
Ug.Nr
I Dm 252
bitte ong«b«n
KÖLN, d*nl9.1.1990
vo/ka
Anm.:
Herr Dr. Penteho Dimitrov
Zeisigpfad 7, 5270 Gunmersbach
Zeisigpfad 7, 5270 Gunmersbach
Titel: Sprite mit Stechkanüle zur Gefäß-Katheterisierum
Die Erfindung h?-■■' rifft e~ne Spritze mit Stechkanüle zur
Cefäß-Katheterisierung &kgr; . im Zylinderteil der Spri-ze
d'chtend geführtem, an e. ?.m Kolbe "schaft angeordneter;
KoIt".. : für dxe Gefäßpunktion untei Aspiration.
Zur Gefäßkatheterisierung, wie insbesondere zur Katheterisierung
zentraler Venen, wird bekanntlich mit einer Gefäßpunktion unter Aspiration mittels einer Spritze gearbeitet,
auf die die metallene Stechkanüle und eine aus Kunststoff (Teflon) bestehende Einführungs- oder Verweilkanüle aufgesteckt
werden. Die Spritze, mit der durch Kolbenrückzug ein Unterdruck erzeugt wird, dient bei der Punktion zum
Auffinden des zu punktierenden Gefäßes, da im Moment der Gefäßpunktion das Blut durch die Saugwirkung in die Spritze
gesaugt wird. Bei der Katheterisierung wird so vorgegangen, daß nach erfolgreicher Punktion des gewählten Gefäßes die
Spritze und die metallene Stechkanüle von der Kunststoff-Einführungskanüle
abgezogen werden, worauf der Katheter durch die Einführungskanüle hindurch bis in das Gefäß
vorgeschoben wird. Anschließend wird die Einführungskanüle über den Katheter hinweg aus dem Gefäß zurückgezogen.
Bei der Katheterisierung nach der sogenannten Seldinger-Technik wird nach erfolgreicher Punktion des Gefäßes und
nach Entfernen der Spritze und der Stechkanüle eine aus
einem dünnen flexiblen Führungsdraht bestehende Führungssonde durch die Einführungskanüle hindurch in das Gefäß eingeführt.
Nach dem Entfernen der Einführungskanüle wird dann der Katheter von hinten über die Führungssonde hinweg geschoben, bis
er das Gefäß erreicht. Anschließend wird die Führungssonde nach hinten aus dem in seiner Lage fixierten Katheter herausgezopen
ur.cl entfernt.
Das zielgenaue Einführen der Katheter nach den vorstehend
angegebenen Methoden erfordert eine erhebliche Geschicklichkeit und führt dennoch nicht selten zu Fehlpunktionen des
Gefäßes. Da die metallene Stechkanüle mit ihrer Spitze aus der Kunststoff-Einführungskanüle herausragt, kann es beispielsweise
geschehen, daß bei der Gefäßpunktion unter Aspiration
zwar die Stechkanüle das betreffende Gefäß bereits angestochen hat, so ^.aß es zur Blutabsaugung in die Spritze
kommt, die zurückversetzte Kunststoff-Einführungskanüle aber mit ihrer Spitze noch nicht im Gefäß liegt. Die lagegerechte
Einführung des Katheters ist in diesem Fall nicht möglich, so daß ein erneuter Versuch zur Katheterisierung erforderlich
wird. Auch kann es zu Fehlpunktionen kommen, wenn sich nach gelungener Punktion die nicht ausreichend fixierte Einführungskanüle
beim Entfernen <>r Spritze und der Stechkanüle
verlagert.
Bei der Gefäßpunktion muß die Stechkanüle mit der aufgesteckten
Einführungskanüle von Hand in Richtung auf diejenige Stelle gestoßen werden, an der sich das zu punktierende Gefäß
vermutlich befindet. Gleichzeitig muß von Hand der Kolben der Spritze zurückgezogen worden, damit sich unter dem
Kolben der für die Blutabsaugung erforderliche Unterdruck einstellt. Die überlagerung dieser beiden Arbeitsbewegungen
bei der Gefäßpunktion erfordert Geschicklichkeit und Erfahrung,
dies insbesondere dann, wenn in schwierigen Arbeitsprisitionen
gearbeitet werden muß.
be r Kr f i &igr; id 11 ng I i wj I u . -&igr; . die Au Tq, &igr; !>e &zgr; &igr; qr um ie, &eegr; i tie ''■>}) &igr; &igr; tZ'
mil .Sic hkniiülc so au.szubi Idcn, daß sich d i c Knt-h<l(M ir,.icri
wie1 insbesondere auch 'lic z<>nl rnlc Veri'Mika Lhi; t/.er i s i (M ung, n
füllet i on des (lef'iiies im her &Lgr;&kgr;&mgr; i r ,1t i. c j 11 &pgr;&igr;&eegr;&Ggr;&iacgr;&kgr;-&Igr;&kgr;&tgr; und 7. uvi.it: Ii
siqer bewerksLe11 igen laßt und daboi auf die Verwenduni der
bisher stets benötigten Kunststoff-r:inführungska.nülen verzichtet
werden kann.
Diese Auf i'abe wird <?r? inrliinnsapmiiß dndurcli gelöst, daß am
Kolben und seinem Kolbens· laft eine axiale Durchführung mit
zugeordneter Dichtung für eine von außen durch die Spritze und die Stechkanüle durchschiebbare Fühmngsconde oder eine
'lurchschiebbaren Katheter vorgesehen ist.
Nach der Erfindung wird also für die Gefäß-Kafheterisierunc
eine Spritze verwendet, die so ausgebildet ist, daß sich dt
einzubringende Katheter oder, falls nach der Seldingor-Technik gearbeitet wird, die aus dem flexibler. Führungsdraht
bestehende Führungssonde bei gelungener Gefäßpunktior
axial durch die Spritze hindurch, d.h. durch den Kolbenschaft und den Kolben sowie auch durch die metallene Stechkanüle
hindurch in das Gefäß (Vene oder Arterie) vorschiebe läßt. Dies erlaubt die Katheterisierung ohne Verwendung dei
sonst benötigten Kunststoff-Einführungskanüle. Die mit der
Verwendung dieser Einführungskanüle bestehenden Probleme
werden somit vermieden. Außerdem läßt sich das Einführen des Katheters einfacher und rascher und im Ergebnis auch
erfolgreicher bewerkstelligen, da vor dem Einführen des
Katheters die Spritze und die Stechkanüle nicht entfernt zu werden brauchen. Mit der erfindungsgemäß ausgestalteten
Spritze kann der Katheter ohne Führungssonde oder, wie bevorzugt vorgesehen, nach der Seldinger-Technik unter Verwendung
einer Führungssonde eingeführt werden, so daß insoweit auch die bekannten Vorteile der Seldinger-Technik erreichbar
sind.
In b«· 'or/, &igr; iq her Ausger: &igr; >
l hung der Erfindung i " t die genannte
Durchführung von einem niihtig im Kolben der Spritze angeordneten
Kolbenkann 1. und einein mit diesem fluchtcndr-n Innenkarial
des liohlen Kolbenschaftes gebildet. Der Kolbenschaft
kann Ii Lerbci aus einem den Innenkanal bildenden Rohrschaft
bestehen, dei mit an der Innenwandung des Zylinderteils der
Spritze geführten Führungsansätzen versehen werden kann.
Nach einem weiteren wesentlichen Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung endet die genannte Durchführung an einem am freien
Ende des Kolbenschaftes angeordneten Einführungsstück, das
mit einem die genannte Dichtung der Durchführung bildenden
Dichtelement versehen ist. Die Dichtung dichtet die Durchführung bzw. den Innenkanal des Kolbenschaftes an der Einführungsstelle
des Katheters bzw. der Führungssonde ab und gewährleistet damit die Gefäßpunktion unter Aspiration, wobei
7uglfcich verhindert wird, daß bei der Gefäßpunktion das
Blut aus der Durchführung endseitig nach außen austritt.
Im einzelnen kann mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung
so gearbeitet werden, daß vor der Gefäßpunktion der Katheter oder die Führungssonde bereits von außen in die Durchführung
der Spritze eingeführt wird, z.B. so weit, daß das vordere Ende des Katheters bzw. der Führungssonde in der Stechkanüle
liegt, wobei der Katheter bzw. die Führungssonde zweckmäßig an der Einführungsstelle am Kolbenschaft gegen Axialverschiebung
festgelegt wird. Die Spritze kann dann mit einer Teilfüllung einer Lösung, wie vor allem einer Kochsalzlösung,
gefüllt werden. Nach dem oberflächlichen Einstich der Stechkanüle in die Haut kann dann durch weiteres Zurückziehen des
Kolbens der Unterdruck unter dem Kolben bewirkt werden, der bei Gefäßpunktion das Blut in die Spritze saugt und damit
die Gefäßpunktion anzeigt. Nach erfolgreicher Gefäßpunktion
kann dann der Katheter bzw. die Führungssonde durch die Spritze und die Stech^anüle hindurch bis in das Gefäß vor-
geschoben werden, worauf die Spritze unu die Stechkanü 1
<> entfernt werden.
Die der Durchführung der Spritze zugeordnete Dichtung kann von unterschiedlicher Ausbildung sein und an unterschiedlichen Stellen angeordnet werden. Vorzugsweise befindet sich
die Dichtung, wie erwähnt, an dem am rückwärtigen Ende des Kolbenschaftes angeordneten Einführungsstück. Vorzugsweise
wird ein elastisches Dichtelement vorgesehen, welches die
J- üiix Le Füiiriiny Söündö üZ'vi , &udiagr;&thgr;&Ggr;&igr; uüiCiiyeiüurten Kötncter
umschließt und zur Herstellung der Abdichtung mittels eines ] lösbaren Spannorgans vorgespannt werden kann. Das elastische
Dichtelement ist hierbei zweckmäßig in einer Innenkammer des Einführungsstücks angeordnet und abgestützt. Die Anordnung
jj kann mit Vorteil so getroffen werden, daß das Spannorgan
j einen das elastische Dichtelement in Axial richtung spannen-
den Spannansatz aufweist. Das genannte Spannorgan kann aus
■ einem mit dem Spannansatz versehenen Schraubstück bestehen,
das mit dem Einführungsstück am Kolbenschaft verschraubbar ist. Statt dessen kann das Spannorgan aber auch aus einem
&igr; am Einführungsstück gelagerten Spannhebel, einem Spann-
exzenter od.dgl. bestehen. Es empfiehlt sich weiterhin,
uüuiC uz.vv. an izGiu
verwendeten Schraubstück einen die Führungssonde oder den Katheter aufnehmenden flexiblen Kunststoff-Schutzschlauch
anzuordnen, der bei gelöster Dichtung auch etwaiges aus der Durchführung austretendes Blut auffangen kann,
Nach einem weiteren wesentlichen Erfindungsmerkmal, dem
selbständige Bedeutung zukommt, das aber bevorzugt in Verbindvng mit der vorstehend erläuterten Ausgestaltung der
mit der Durchführung versehenen Spritze verwendet werden kann, ist der Kolben der Spritze mit einer ihn gegen Rückstellen
sichernden lösbaren Kolbenarretierung versehen. Diese verhindert, daß beim Rückziehen des Kolbens zur Er-
zeuyung dc; "nt erdruck.s unter dem Kolb'Hi dioscr wieder durch
den Unterdrück in die Ausyanqs 1 aye zuriickyes Le 1 J L wird. &Ggr;&Mgr;-niiü
ist: hei. d^r Ka theteri:; ie rung eine vereinfachte Handhabung
möglich. Bei der Gefäßpunktion kann die auf die Spritze aufgesteckte
Kanüle (stechknnüle oder Kombination einer Stechkanüle mit einer Kunststoff-Einführungskanüle) zunächst mit
de:: Spitze flach unter die Haut gedrückt werden, worauf der Kolben der Spritze zur Unterdruckerzeugung zurückgezogen
wi.d. In dieser Position wird der Kolben durch die Kolbenarretierung
mechanisch arretiert, so daß bei der nun folgenden Gefäßpunktion nur noch die Druck- bzw. Stoßbewegung von
Hand auszuführen ist. Die koordinierte gleichzeitige Durchführung
der Stoßbewegung und der zur Unterdruckerzeugung notwendigen Kolben-Rückzugbewegung kann damit entfallen,
so daß sich die Gefäßpunktion insgesamt leichter und mit
größerer Erf&ogr; Jgsaussicht durchführen läßt. Die Kolbenarretierung
ist von Hand lösbar, so daß nach gelunqender Gefäßpunktion bei Bedarf der Spritzeninhalt in das Gefäß injiziert
werden kann.
Die genannte Kolbenarretierung läßt sich in verschiedener Weise ausführen, vorteilhaft ist insbesondere eine Ausgestaltungsform,
bei der die Kolbenarretierung aus einer außenseitig am Zylinderteil der Spritze angeordneten Rastreihe s.;it
in Achsrichtung der Spritze hintereinander angeordneten Rastorganen und einem mit dem Kolbenschaft verbundenen, das Zylinderteil
der Spritze außenseitig übergreifenden Schaftansatz besteht, der mit mindestens einem mit der Rastreihe
zusairanenwirkenden Sperrorgan versehen ist. Verzugsweise wird die Rattreihe als Rastverzahnung ausgebildet, wobei die Zähne
der Rastverzahnung zweckmäßig zur Rückseite der Spritze hin geneigt sind, so daß das mit der Rastverzahnung zusammenwirkende
Sperrorgan die Rastverzahnung beim Kolbenrückzug frei überlaufen kann, der Kolben aber in jeder Position
gegen Rückstellung arretiert wird. Das mit der Rastreihe
bzw. der Rastverzahnung zusammenwirkende Sperrorgan besteht
zweckmäßig ebenfalls aus einer Rastverzahnung, die mit der Rastverzahnung am Mantel der Spritze zusammenwirkt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht
der das Sperrorgan bzw. die Rastverzahnung tragende Schaftansatz des Kolbenschaftes aus einer quer zur Achse
der Spritze federelastisch auslenkbaren Leiste, vorzugsweise einer schmalen elastischen Kunststoffleiste, die mit dem
Kolbenschaft auch einstückig verbunden sein kann. Das Lösen der Kolbenarretierung läßt sich in einfacher Weise beispiels
weise dadurch bewerkstelligen, daß der Schaftansatz relativ
zum Zylinderteil der Spritze gedreht wird, so daß die Rastverzahnung am Mantel der Spritze und das bevorzugt aus einei
Gegenverzahnung bestehende Sperrorgan am S'ihaftansatz außer
Eingriff gelangen.
Die erfindungsgemäße Spritze läßt sich als verhältnismäßig
preiswertes Kunststoffteil für den Einmalgebrauch fertigen.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Spritze mit
Stechkanüle zur Gefäß-Kafcheterisierung
im Längsschnitt;
Fig. 2 die Spritze nach Fig. 1 mit einer
erfindungsgemäße&eegr; Kolbenarrctierung,
ebenfalls im Längsschnitt.
Die dargestellte Spritze mit Stechkanüle ist bevorzugt für
din Vnrv/nnrliinq zur K.n thorn?-is i oning zentraler Vnnen od^r
auch VC)D Ar hör ion bes h i mmh, wobei in &pgr; &eegr; sich bekannter Weis»
mit einer <'·<>
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> i r a t i/m &phgr;>.n rlie i (c t wird.
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Die Spritze 1 besteht im wesentlichen aus dem Zylinderteil 2 und dem darin dichtend gleitenden Kolben 3 mit dem Kolbenschaft 4, der mit seinem rückwärtigen freien Ende aus dem
offenen Zylinderteil 2 herausragt. Am gegenüberliegenden Ende weist das Zylinderceil 2 eine in der Mittelachse der
Spritze liegende Tülle 5 oc!,dgl. für den Anschluß taer
metallenen Stechkanüle 6 auf. Das Zylinderteil 2 und auch a
der Kolben 3 mit dem Kolbenschaft 4 werden zweckmäbig je- -
weils einstückig aus Kunststoff gefertigt, wie dies bekannt
1st. . bei können am Kolbenteil 3 Dichtlippen 7 a;.^ .formt
werden, die sich mit. elastischem Anpreßdruck gegen die zy- | lindrische Innenwandung de Zylindert^ils 2 der Spritze 1
anlegen u"-1 somit die Kolbendichtung bilden. Statt dessen
kann am Kolben 3 aber auch ein in eine Kolbennut eingesetzter Dichtring angeordnet sein. Auch kann der Kolben 3 mit
der Kolbendichtung aus einem gummielastischen Teil bestehen, das auf das Ende des Kolbenschaftes 4 aufgesteckt wird.
Solche Anordnungen sind bekannt.
Am Kolben 3 und am Kolbenschaft 4 ist eine axiale Durchführung für eine von außen durch die Spritze 1 und die Stechkanüle
6 durchschiebbare Führungssonde 8 oder einen durchschiebbaren Katheter vorgesehen. Die Zeichnung zeigt die
erfindungsgemäße Spritze in Verbindung mit der Führungssonde 8, die bei der Katheterisierung nach der Seldinger-Technik
verwendet wird. Die Führungssonde 8 besteht aus einem dünnen flexiblen Führungsdraht, dessen weich-fLjcibles
vorderes Ende 9 eine Umbiegung aufweist, wie dies bekannt ist. Zur Bildung der genannten Durchführung weist der Kolben
3 der Spritze 1 mittig einen durchgehenden Kolbenkanal 19 und der Kolbenschaft 4 einen mit dem Kolbenkanal 10 fluchtenden,
längs durchgehenden Innenkanal 11 auf. Der Kolbenschaft 4 ist demgemäß rohrförmig bzw. als Hchlschaft ausgeführt.
&Lgr;&pgr; dem als Rohrschaft ausgebildeten Kolbenschaft 4
können außnnseiti &igr; ladJalp Führungsansätze oder Fühnmgs-
1· 9 '-
rippen 12, z.B. in Kreuzanordnung, angeformt sein, die sich
an der Innenwandung des Zylinderteils 2 der Spritze 1 abstützen und führen. Solche Führungsrippen sind bei Spritzen
ebenfalls bekannt.
Der Innenkanal 11 des Kolbenschaftes 4 endet an einen am
freien rückwclrLigen Ende des Kclbenschaftes 4 angeordneten
Einführungsstück 13, das mit dem Kolbenschaft einstückig
verbunden sein kann. Der Innenksnal 11 -ies Kolbenschaftes
ist im Bereich des Einführungsstücks 13 im Durchmesser verjüngt,
wie dies bei II1 gezeigt ist. Das Einführungsstück
13 weist ein Dicli. ement Ii auf, das eine die Durchführung
' r·, 11 ar dieser Stelle abc-^chte^de Dichtung bildet. L_-as
Dichtelement 14 sitzt in ex ^r Erwei -»rung der Durchführung
die ei,.i Innenkammer 15 bildet. Das Dichtelement 14 stützt
sich hierbei an einer Ringschuit.~_ 16 ö_,. r>as Dichtelement
14 besceht aus einem die durchgesteckte Führungssonde 8 umschließenden
Dichtring aus einem elastisch-nachgiebigen Material, wie Gun-ni oder Kunststoff od.dgl.
L/aS Einführungsstück 13 ist mit einem Außengewinde 17 versehen,
auf das ein als Schraubkappe ausgebildetes Schraubstück 18 aufgeschraubt ist, das ein Spannorgan zum Herstellen
und Lösen der Dichtung bildet. Das Schraubstück 18 ist zu diesem Zweck mit einem axialen Spannansatz 19 versehen,
der sich beim Aufschrauben des Schraubstücks 18 auf das Gewinde 17 stirnseitig gegen die Dichtung 14 legt und
einen axial wirkenden Druck auf die Dichtung ausübt, wodurch diese in der Aufnahmekammer 15 des Einführungsstücks
13 vorgespannt wird, so daß hier der Innenkanal 11 im Bereich seiner Verengung II1 nach außen zuverlässig abgedichtet
wird.
Am Schraubstück 18 ist ein aus einem flexiblen, dünnen Kunststof fmater i al bestehender Schulzschlauch 20 mit seinem Knrle
angeschlossen, der die Führungssonde 8 aufnimmt.
Es empfiehlt sich, an der freien Stirnfläche des elastischen Dichte1ementes 14 eine dünne Metallscheibe 21 anzuordnen, so
daß der axiale Spannansatz 19 über die Metallscheibe 21 auf das Dichtelement zur Wirkung kommt.
Bei dem gezeigten bevorzugten *usführungsbeispiel wird die
Spritze ':■ mit der Stechkanüle 6 _ur Gefäß-Katheterisierung
nach der bekannten Seldinger-Technik mit Gefäßpunktion unter
Aspiration verwendet. Hierbei kann so vorgegangen werden., daß zunächst der Schutzschlauch 20 mit dem Schraubstück 18
am Einführungsstück 13 des Kolbenschaftes 4 angeschlossen
wird, ohne aber die Dichtung 14 unter Vorspannung zu setzen. Anschließend kann dann die geschützt im Schutzschlauch 20
liegende Führungssonde 8 mit ihrem Ende 9 durch die offene Dichtung 14 und die von dem Innenkanl 11 und dem Kolbenkanal
10 gebildete Spritzen-Durchführung hindurchgeschoben werden, und zwar zweckmäßig so weit, daß sich das Ende 9
der Führungssonde 8 im Inneren der Stechkanüle 6 befindet. Anschließend wird das Schraubstück 18 festgedreht und damit
die Spritzen-Durchführung am Einführungsende des Kolbenschaftes 4 durch Vorspannung des Dichtelementes 14 abcted.lchtrt.
Anschließend kann dann der Kolben 13 der Spritze mit dem Kolbenschaft 4 etwas zurückgezogen werden, um den Raum
22 unter dem Kolben 3 mit einer Infusionslösung, vorzugsweise einer Kochsalzlösung od.dgl., zu füllen. Ist dies geschehen,
wird die Spritze 1 mit der Stechkanüle 6 flach unter die Haut gestoßen, woruuf der Kolben 3 um ein Stück weiter
zurückgezogen wird, so daß sich im Raum 22 ein Unterdruck einstellt. Anschließend erfolgt die Punktion des gewählten
Gefäßes. Die gelungene Gefäßpunktion wird dadurch angezeigt,
daß unter der Saugwirkung Blut in den Rc?um 22 gelangt. Bei
erfolgreicher Gefäßpunktion wird das Schraubstück 18 vom
Einführungsstück 13 gelöst oder zumindest soweit zurückgedreht,
daß sich nun die Führungssonde 8 von Hand oder di'ich z.B. mittels Feuerwirkung od.dgl. durch die Durchführung 10, Il und die Stechkanüle 6 hindurch weiter vor-
I I
!!chichcn I rißt , bis; ihr K &eegr; do ') au &kgr; dor S to'hknnü 1 &ogr;
<> in da?; Gof,'iß ,-Hist ritt. Hei f ixici ior Füh runqssondf1 f( ..-mn dann d i &ogr;
Spr tzo 1 mit H<>r
<&iacgr;&igr;&igr; fqos took (.on S t.echkanii 1 &ogr; ('■>
zu , (ic kyozogeri
und von dor ruin lageyerccht eingeführten Führungssonde 8
nach Ii int on abgezogen werden. Anschließend wird dann der Katheter in üblicher Weise1 über die Führungssonde 8 in das
Gefäß eingeführt werden.
Bei der vorstehend beschriebenen Arbeitsweise ist es auch
möglich, nach erfolgreicher Gefäßpunktion die Infusionsbzw. Kochsalzlösung mit Hilfe der Spritze 1 in das Gefäß
ui injizieren, bevor oder nachdem die Führunqssonde 8 durch
die Durchführung der Spritze L hindurch mit ihrem Ende 9 in das Gefäß eingeführt wird bzw. eingeführt worden ist.
Wird nicht nach der bekannten Seldinger-Methode gearbeitet,
so kann anstelle der Führungssonde 8 der Katheter &eegr; ich Gefäß
punktion durch die Durchführung 10, 1.1 der Spritze 1 und die Stechkanüle 6 in das Gefäß eingeführt werden, .vorauf dann
die Spritze 1 mit der Stechkanüle 6 nach hinten vom Katheter abgezogen wird.
Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Spritze eine Kolbenarretierung auf, die den zur Unterdruckerzeugung
zurückgezogenen Kolben 3 in dieser Position gegen Rückstellen arretiert. Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, besteht die
Kolbenarretierung aus einer am Mantel des Zylinderteils 2 der Spritze 1 außenseitig angeordneten Rastreihe mit in
Achsrichtung der Spritze hintereinander angeordneten Rastorganen 24 in Gestalt von Rastzähnen, die somit eine Rastvcrzahnur.g
bilden. Die Rastzähne 24 sind gemäß Fig. 2 zur Rückseite der Spritze 1 hin geneigt. Mit dem aus dem Zylinderteil
2 herausragenden freien Ende des Kolbenschaftes 4 bzw. dem hier angeordneten Einführungsstück 13 ist ein die
Spritze bzw. deren Zylinderteil 2 außenseitig übergreifender Schaftansatz 25 verbunden, der rnit mindestens einen! mit
der Rastroihe 23 zusammenwirkenden Sporrorgan versehen 1st, ;!
bei. clem gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel mit einer rj
Geqenverzahn'incj 26, deren Rastzähne gegenläufig zu den Rnst:- ?';'
zähnen 24 geneigt sinrl. Der Schaftansatz 25 besteht aus einer 'h
schmalen Leiste, deren in Richtung der Längsachse der Spritze }.
1 verlaufende parallele Längsränder in Fig. L bei 27 ge- "'
strichelt angedeutet sind. Die den Schaftansatz bildende Leiste bestellt zweckmäßig ebenfalls aus Kunststoff; sie
kann mit dem freien Ende des Kolbenschaftes 4 bzw. dem hier angeordneten Einführungsstück 13 einstückig verbunden sein.
Außerdem ist die Leiste 25 quer zur Achse der Spritze, also etwa in Pfeilrichtung 28 der Fig. 2, seitlich elastisch auslenkbar,
so daß beim Zurückziehen des Kolbens 3 die Zähne der im Endbereich der Leiste 25 angeordneten Gegenverzahnung
26 die Rastzähne 24 der am Mantel der Spritze fest angeordneten Rastverzahnung 23 überlaufen können. Damit ist es mög- |
lieh, den Kolben 3 unbehindert in der Spritze zurückzuziehen, ■
\vobei aber der Kolben 3 in jeder Rückzugsstellung durch den
Eingriff der Gegenverzahnung 26 in die Rastzähne 24 der Rastverzahnung 23 gegen Rückstellen arretiert wird.
Die Anordnung der Kolbenarretierung erlaubt es, bei der Gefäß·
punktion unter Aspiration den Kolben 3, sobald die Stechkanüle 6 die Haut durchstoßen hat, soweit in der Spritze zurückzuziehen,
daß sich im Raum 22 der gewünschte Unterdruck einstellt. In dieser Position wird dann der Kolben 3 durch die
Kolbenarretierung festgehalten. Anschließend kann dann die Gefäßpunktion in der üblichen Weise vorgenommen werden. Hierbei
braucht mit der an der Spritze 1 anliegenden Hand nur noch eine Druck- bzw. Stoßbewegung, nicht aber zugleich auch I
noch eine Kolben-Rückzugbewegung in Gegenrichtung durchgeführt zu werden.
Das Zylinderteil 2 der Spritze 1 weist in Nähe seines Aufsteckendes
für die Stechkanüle 6 einen quer vorstehenden Fingeransatz 29 auf. Entsprechend ist der von der Leiste
gebildete ijchaf tansa ty, 7rj in Nähe seines froicn Endes mi h
'.: j nein Fi ncjf.1 ransa ty, 30 versehen. Die beiden l·'i.ngerann'i tze '?.')
und JO dienen der Handhabung der Spritze 1 bei der G^füßpunk
tion.
Die vorgenannte Kolbenarretierung läßt sich dadurch leicht lösen, daß der Kolben 3 mit dem Kolbenschaft 4 und dem Schaftansatz
25 relativ zum Zylinderteil 2 der Spritze 1 um die LciriysaciiHe uei Spiitze yoüieliL wird, so daß durch die Drehbewegung
die Gegenverzahnung 26 außer Eingriff mit der Rastverzahnung 23 gelangt. In dieser Drehstellung ist somit die
Kolbenarretierung wirkungslos.
Andererseits kann die Kolbenarretierung auch dadurch aufgehoben
werden, daß durch Fingerbetätigung des Ansatzes 30 der Schaftansatz 25 etwa in Pfeil richtung 28 zur Seite hin
ausgelenkt wird, so daß das am Kolbenansatz 25 angecrdnete, beim gezeigten Ausführungsbeispiel aus der Gegenverzahnung
26 bestehende Sperrorgan außer Eingriff mit der Rastreihe 23 gelangt.
Die erfindungsgemäße Kolbenarretierung ist auch dann mit Vor-
! teil verwendbar, wenn auf die oben beschriebene Spritzen-Durchführung verzichtet wird, also die Katheterisierung mit
Gefäßpunktion unter Aspiration mit Hilfe der üblicherweise
verwendeten Spritzen durchgeführt wird. Anstelle der Rastverzahnung kann die Kolbenarretierung aber auch mit Hilfe
anderer Rastorgane, z.B. mit Hilfe von Rastnocken und entsprechenden Rastausnehmungen u.dgl. bewirkt werden. Abweichend
von der in Fig. 2 gezeigten Ausgestaltungsform wird j die Spritze mit ihrer Kolbenarretierung zweckmäßig so ausgeführt,
daß sich der Kolben 3 bis zu dem die Tülle 5 aufweisenden Boden des Zylinderteils 2 bewegen läßt.
Die Katheterisierung mit Hilfe der erfindungsgemäßen Spritze
kann mit besonderem Vorteil so durchgeführt werden, daß zunächst
die Führungssonde S sowöit durch die Durchführung 10,
11 und dir S · 'vhkanü? e (>
geschoben w.i.rd, dnß sie mir ihrem
vorderen Kndn 9 etwns &eegr; us der S ter 'hkan '"i 1 e heraus rrqt: . In
dieser Position wird dann die Führun'issonde 8 an der Dichtung
14 gegenüber dem Kolbenschaft. 4 gegen Länqsverschieben
festgelegt. Anschließend kann dann die Spritze durch Kolbenrückzuq mit einer Infusionslösung bzw. einer Kochsalzlösung
teilweise gefüllt werden. Hierbei schiebt: sich die Führungssond'' 8 mit ihrer Spitze 9 in die Stechkanüle
6 zurück. Nach erfolgtem Einstich der Stechkanüle 6 in die Hc-ut wird der Kolben zur Erzeugung des Unterdrucks im Raum
22 nochmals um ein f.tück zurückgezogen, wobei die Führungssonde 8 mitgenommen wird. Nach erfolgreicher Gefäßpunktion
und Blutan^ugung in den Kolbenraum 22 und gegebenenfalls
nach Lösen der Kolbenarretierung wird der Spritzeninhalt injiziert. Bei dieser Kolbenbewegung wird die Führungssonde
8 mitgenommen und in das Gefäß vorgeschoben. Das Einführen der Führungssonde 8 in das Gefäß erfolgt also gleichzeitig
mit der Injektion, wodurch der Arbeitsvorgang erheblich erleichtert wird. Sinngemäß in gleicher Weise kann vorgegangen
werden, wenn ohne Führungssonde 8 gearbeitet wird, wenn also der Katheter durch die Durchführung 10, 11 der Spritze
und durch die Stechkanüle 6 in das punktierte Gefäß eingeführt wird. Zur Durchführung der vorgenannten Arbeitsweise
ist es erforderlich, daß sich die Führungssonde bzw. der Katheter mit Hilfe einer Feststellvorrichtung am Kolbenschaft
4 lösbar fixieren läßt. Die hierfür erforderliche Feststellvorrichtung wird bevorzugt durch das vorspannbare
Dichtelement 14 gebildet. Statt dessen kann am Kolbenschaft
bzw. an seinem Einführungsstück 13 auch eine gesonderte Feststollvorrichtung zur lösbaren Fixierung der Führungssonde
bzw. des Katheters angeordnet werden.
Claims (19)
1. Spritze mit Stechkanüle zur Gefäß-Katheterisierung mit im Zylinderteil der Spritze dichtend geführtem, an einen
Kolbenschaft angeordneten Kolben für die Gefäßpunktion
unter Aspiration, dadurch gekennzeichnet,
daß am Kolben (3) und seinem Kolbenschaft (4) eine axiale Durchführung (10, 11) mit zugeordneter
Dichtung (14) für eine von außen durch die Spritze (1) und die Stechkanüle (6) durchschiebbare
Führungssonde (8) oder einen durchschiebbaren Katheter vorgesehen ist.
2. Spritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchführung von einem mittic
im Kolben (3) angeordneten Kolbenkanal (10) und einem mit diesem fluchtenden Innenkanal (11) des hohlen Kolber
schaftes (4) gebildet ist.
3. Spritze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchführung (10, 11)
an einem am freien Ende des Kolbenschaftes (4) angeordneten Einführungsstück (13) endet, das mit einem die
Dichtung (14) der Durchführung bildenden Dichtelement versehen ist.
4. Spritze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Dichtelement (14)
die durchgeführte Führungssondc (8) bzw. den durchgeführten
Katheter umschließt und zur Abdichtung mittels oil ns lösbaren Spannorgans (18) vorspannbar ist.
5. Spritze nach Anspruch 3 oder 4, da lurch gekennzeichnet, daß das elastische Dichtelemei
(1.4) in (MiKM rnnonkammor ( &igr; '■>) dos V. i nf ührunqss tücks ( 1.
-lrKj'O rdiie t und r.ibrjrs t. i'i I /t i -.&igr; .
6. Spritze nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannorgan (18) einen das Dichtelement (14) in Axialrichtung spannenden Spannansatz
(19) aufweist.
7. Spritze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannorgan (18) aus binesi mit
dem Eiiiführungsstüc.k (13) verschraubbaren Schraubstück
bestehe, das den Spannansatz (19) aufweist.
8. L ritze nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannorgan (18) aus einem am Einführungss^jck (13) gelagerten Spannhebel,
Spam;: center od.dgl. besteht.
9. Spritze nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Einführungsstück
(13) bzw. an dem hieran angeschlossenen Schraubstück (18) ein die Führungssonde (8) bzw. den Katheter aufnehmender
flexibler Kunststoff-Schutzschlauch (20) angeordnet ist.
10. Spritze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschaft (4)
aus einem den Innenkanal (11) bildenden Rohrschaft besteht, der mit an der Innenwandung des Zylinderteils (2)
der Spritze geführten Führungsansätzen (12) versehen ist.
11. Spritze nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und,oder
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben
(3) der Spritze (I) mit einer ihn gegen Rückstellen sichernden lösbaren Kolbenarretierung versehen ist.
12. Spritze nach Anspruch 11, dadurch gekenn-/,
e i c h &eegr; e t , daß die Ko I bonar ret i crung aus einer
nuRonrio i tiq . &pgr;&igr; Manl:.el der Spritze (1) angeordneten li.üjt-
t t I
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reihe (23) mit in Achsrichtung der Spritze hintereinander angeordneten Rastorganen (24) und einem mit dem Kolbenschaft
(4) verbundenen, das Zylinderteil (2) der Spritze außenseitig übergreifenden Schaftansatz (25) besteht, der
mit mindestens einem mit der Rastreihe (23) zusammenwirkenden Sperrorgan (26) versehen ist.
13. Spritze nach Anspruch 12, dadurch g t>
k e &pgr; &eegr; zeichnet,
daß die Rasteigana (24) :ier Kastreihe
(23) eine Raseverzahnung bilden.
14. Spritze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet .. daP, 'i"ie Zähne (24) uer Rastver^.ahnung
zur Rückseite der Spr;'~e hin geneigt sind.
15. Spritze nach einem der Aftspru he 1? bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaftansatz (25) aus eir.er euer zur Achse der Spritze federelastisch auslenkbaren
Leiste od.dgl. besteht.
*. Spritze nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaf tar.satz (25) mit einer die Sperrorgane bildenden, in die Rastverzahnung
(23) einfassenden Gegenverzahnung (26) versehen ist.
17. Spritze nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kolbenarretierung durch Drehen des Schaftansatzes (4) relativ zum Zylinderteil
(2) der Spritze (1) lösbar ist.
18. Spritze nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderteil (2)
der Spritze (1) in Nähe seines Aufsteckendes (5) für die
Stechkanüle (6) und der Schaftansatz (25) in Nähe seines freien Endes jeweils einen Finyeransatz (29 bzw. 39) aufweisen
.
I'll··"- — \
- 18 -
19. Spritze nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß am
Kolbenschaft (4) bzw. seinem Einführungsstück (13) eine, vorzugsweise von dem Dichtelement (14) gebildete
Feststellvorrichtung zur lösbaren Fixierung der Führungssonda (8) oder d»=; Katheters am Kolbenschaft
et ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9000742U DE9000742U1 (de) | 1990-01-24 | 1990-01-24 | Spritze mit Stechkanüle zur Gefäß-Katheterisierung |
| DE19904040620 DE4040620A1 (de) | 1990-01-24 | 1990-12-19 | Spritze mit stechkanuele zur gefaess-katheterisierung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9000742U DE9000742U1 (de) | 1990-01-24 | 1990-01-24 | Spritze mit Stechkanüle zur Gefäß-Katheterisierung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9000742U1 true DE9000742U1 (de) | 1990-04-12 |
Family
ID=6850292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9000742U Expired - Lifetime DE9000742U1 (de) | 1990-01-24 | 1990-01-24 | Spritze mit Stechkanüle zur Gefäß-Katheterisierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9000742U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2664168A1 (fr) * | 1990-07-05 | 1992-01-10 | Buisson Philippe | Dispositif d'introduction d'au moins un objet dans un conduit corporel ou un espace tissulaire. |
| US11285298B2 (en) | 2017-03-17 | 2022-03-29 | Becton, Dickinson And Company | Midline catheter placement device |
-
1990
- 1990-01-24 DE DE9000742U patent/DE9000742U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2664168A1 (fr) * | 1990-07-05 | 1992-01-10 | Buisson Philippe | Dispositif d'introduction d'au moins un objet dans un conduit corporel ou un espace tissulaire. |
| US11285298B2 (en) | 2017-03-17 | 2022-03-29 | Becton, Dickinson And Company | Midline catheter placement device |
| US12427288B2 (en) | 2017-03-17 | 2025-09-30 | Becton, Dickinson And Company | Midline catheter placement device |
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