DE8915583U1 - Mehrballenöffner - Google Patents
MehrballenöffnerInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G7/00—Breaking or opening fibre bales
- D01G7/06—Details of apparatus or machines
- D01G7/08—Arrangements for feeding bales to comminuting elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
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Die Erfindung betrifft einen Mehrballenöffner mit einer Faserpreßballen zu einer horizontalen Abtragebene führenden, zur Abtragebene schräg geführten Transporteinrichtung und einer in der Abtragsebene hin- und herbe
wegten Abtrageinrichtung, sowie ein Verfahren zur öffnung und Mischung unterschiedlicher Faserpreßballen.
Eine -äar-art' ge Ball snöf f nungs vor richtung ist aus der
DE-OS 20 61 044 bekeurt, geraäB der in Ballenre^hen aufgestellte Faserpreb,, allen ir; Längsrichtung derselben
.Shrend des Abarbeiten^ kontinuierlich nachgeschoben
werden können. Hierbei kr-.^n die öffnungsvorrichtung
längs einer Geradführung relativ zu den Ballenreihen hin- und herbewegt werden, während das Fasergut längs
einer aufsteigenden Rampe zugeführt wird.
Eine derartige Mehrballenöffnungsanlage hat den Nachteil, daß sie im wesentlichen nur hinsichtlich der
Größe einheitliche Partien Rohmaterial verarbeiten kann. Baumwollmischungen aus unterschiedlichen Provenienzen haben durchaus erheblich abweichende Ballenabmessungen, so daß ein manueller Höhenausgleich erfolgen muß, bevor die vorgesehene Baumwollmischung auf
der bekannten Mehrballenöffnungsanlage abgearbeitet werden kann. Der Ausgleich der Höhenunterschiede erfolgt in der Praxis dadurch, daß von höheren Ballen ein
oberer Abschnitt abgetrennt wird und auf die niedrigeren Ballen aufgesetzt wird. Dadurch wird allerdings das
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß Mischungsverhältnisse nur in Form von ganzzahligen Ballenanzahlverhältnissen einstellbar sind, nämlich im Rahmen der auf
der Rampe gleichzeitig abgearbeiteten Ballen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mehrballenöff^er der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß ein beliebig wählbares Mischungsverhältnis über sine gesamte Partie konstant eingehalten werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Transporteinrichtung mit mehreren nebeneinander angeordneten voneinander unabhängigen
Transportbahnen ermöglicht es beispielsweise, auf jede Transportbahn unterschiedliche Baumwollprovenienzen mit
verschiedenen Ballenabmessungen zu transportieren. Dabei kann jede Transportbahn derart angehoben werden,
daß jeder Faserpreßballen zu Beginn der Abtragsfläche mit seiner Oberkante die gleiche Höhe aufweist wie die
benachbarten Ballenreihen. Auf Grund des unterschiedlichen Winkels der einzelnen Transportbahnen zur Abtragsebene ergibt sich zwar unter Voraussetzung gleicher
Transportgeschwindigkeiten ein unterschiedlicher Dosierhub, der aber durch Einstellung entsprechender Transportgeschwindigkeitsn kompensiert werden kann. Vielmehr
kann über die Transportgeschwindigkeit ein gewünschtes beliebiges Mischungsverhältnis mit hoher Genauigkeit
eingestellt werden.
Abgesehen von der Genauigkeit der Einstellung des Mischungsverhältnisses besteht ein weiterer Vorteil
darin, daß jedes beliebig· Mischungsverhältnis zwischen den vier Ballenreihen einstellbar ist, also beispielsweise 12,5 % erste Ballenreihe, 45 % zweite Ballenreihe,
21 % dritte Ballenreihe und 21,5 % vierte Ballenreihe. Derartige Mischungsverhältnisse waren zuvor nicht ein-
■ ^aI 1Kb*· &Lgr;&lgr; man &iacgr;&Lgr;&ngr; A 4 &agr; &idiagr;£&igr;&igr;&agr;&Agr;&tgr;&eegr;&igr;&igr;&idiagr;&Agr;&eegr;&agr;4*&ogr;&Iacgr; 1 iiwrr Aav tl4 anhiin/v
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auf das Mengenverhältnis gleichzeitig abgearbeiteter ganzer Ballen angewiesen war.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Abtragvorrichtung parallel zur Transportrichtuncr im Bereich der Abtragsfläche hin- und herbewegbar ist, wobei die Länge der
Abtragvorrichtung der Breite aller Transportbahnen quer zur Transportrichtung entspricht. Bei diese» bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Abtragvorrichtung,
z.B. eine Fräseinrichtung, parallel zur Transportrichtung geführt.
Die Vorrichtung zum öffnen und Mischen unterschiedlicher Faserpreßballen ermöglicht das Zuführen mehrerer
nebeneinander angeordneter Faserpreßballen auf separaten Transportbahnen, wobei über jede Transportbahn Faserpreßballen oder eine Faserpreßballenmischung einer
einheitlichen Ballenhöhe zugeführt wird. Ein bestimmtes Mischungsverhältnis aus den in den einzelnen Transportbahnen zugeführten Faserpreßballen oder Faserpreßballenmischungen kann über die Transportgeschwindigkeit
der einzelnen Transportbahnen eingestellt werden.
Die erfindungsgemäße ermöglicht in vorteilhafter Weise,
daß die einzelnen Faserpreßballenreihen unterschiedlich ■chnell zugeführt werden, wodurch das Mischungsverhältnis zwischen den einzelnen Faserpreßballenreihen exakt
eingestellt werden kann. Dabei ist ein einheitlicher Rampenwinkel der einzelnen Transportbahnen vorgesehen.
Niedrigere Ballen treten dadurch zu einem späteren Zeit
»/·*«, ^l &s*Ka a4v* t.ttta al 1&bgr;&ngr;«|{&eegr;&eegr;&agr; s4iiv*s"iVt
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Aufriß und im Schema und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Mehrballenöffner
entlang der Linie II-II in Fig. 1.
eine höhere Transportgeschwindigkeit kompensiert werden kann.
Bevorzugt erfolgt aber das Zuführen mehrerer nebeneinander angeordneter Faserpreßballenreihen unterschied- :
licher Höhe durch Variieren des Rampenwinkels für jede Transportbahn. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß
alle vier Faserpreßballenreihen über die gesamte Abtragsfläche bearbeitet werden können. \
Die einzelnen Faserpreßballenreihen können selbst eine %
Ballenmischung gleich hoher Faserpreßballen enthalten, |
wobei die Anzahl der mischbaren Faserpreßballen von der I
Anzahl der in der Abtragsfläche in Transportrichtung |
gleichzeitig bearbeitbarer Faserpreßballen abhängt. ■
&iacgr; Der Mehrballenöffner 1 weist eine Transporteinrichtung
aus mehreren parallel zueinander verlaufenden nebeneinander angeordneten Transportbahnen 2,4,6,8 auf, die bei
dem Ausführungsbeispiel der Zeichnungen vier Ballenreihen 10,12,14,16 nebeneinander aufnehmen können.
Die einzelnen Transportbahnen 2,4,6,8 bestehen vorzugs-
wbxsS all 5 SiluxCa 3&Pgr;>5&thgr;&ngr;.&khgr;"&khgr;5&ugr;5&Pgr;&thgr;&eegr; &igr; &Ggr;&aacgr;&Ggr;&igr;&ogr;&rgr;&udiagr;&Ggr; uuäuuSrn f uj.c &khgr;&Pgr;
einem in Transportrichtung vorderen Abschnitt 18, auf dem die Partie vorgelegt werden kann, im wesentlichen
horizontal verlaufen und in einem hinteren Abschnitt 20 in der Art einer aufsteigenden Rampe im Bereich einer
von der Abtrageinrichtung 5 bearbeiteten Abtragfläche derart ansteigen, daß der Endabschnitt des Laufbandes
bis an die Abtragebene der Abtragfläche 3 heranreicht. Die Transportbahnen 2,4,6,8 sind an diesem oberen Ende
des Laufbandes um eine gemeinsame Drehachse schwenkbar in Lagerungen 23 gehalten, wobei das untere Ende der
schräg verlaufenden Transportbahnen 2,4,6,8 je nach
Höhe der vorgelegten Ballen derart angehoben werden 3c€inn - cLjiB die Oberkanten cLsr "^evsili^en vorgelebten
Ballenreihen auf gleicher Höhe in die Abtragsebene der Abtragsfläche 3 eintreten.
Die Transportbahnen 2,4,6,8 sind vorzugsweise ein- oder mehrfach unterteilt, wobei die letzte Unterteilung zu
Beginn der Abtragsfläche 3 vorgesehen ist. Die unterteilten Transportbahnen 2,4,6,8 können, wie aus Fig.l
ersichtlich, miteinander über einen Zahnriemen oder dergleichen gekoppelt sein. Der vordere Transportbahnabschnitt
18 ist an seinem in Transportrichtung vorderen Ende ebenfalls schwenkbar gelagert, um ein unterschiedliches
Anheben der Ballenreihen 10,12,14,16
bereits in dem ersten Transportbahnabschnitt iß zu
ermöglichen und einen quasi stufenlosen übergang zu de/
letzten Transportbahnabschnitt 20 zu ermöglichen.
Das Anheben der Transportbahnen im Bereich der Abtragsfläche erfolgt mit einer Hubvorrichtung 22, z.B. Lin'sarmotoren
wie hydraulischen Kolbenzylindereinheiten, die, v/is beispielsweise aus Fig. 2 ersichtlich, paarweise
seitlich der Transportbahnen 2,4,6,8 angeordnet werden können, und mit einer geeigneten Steuervorrichtung auf
eine gewünschte Höhe einstellbar sind. Ähnliche Hubvorrichtungen können auch für den vorderen Transportbahnabschnitt
18 vorgesehen sein. Die nebeneinander angeordneten Ballenreihen 10,12,14,16 werden, wie aus Fig.
2 ersichtlich, von seitlichen Stützwänden bis zu dem Ende der aus den Transportbahnen 2,4,6,8 gebildeten
Rampe geführt.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 überdeckt die
Abtragsfläche 3 in Transportrichtung >itwa die Länge von vier hintereinander angeordneten Ballen innerhalb jeder
Ballenreihe 10,12,14,16.
Die Abtragvorrichtung 5 ist in Fig. 1 in ihrer in Transportrichtung
hinteren Endstellung gezexgt, wobei bei jeder Hin- und Herbewegung der Abtr?gv~ ^richtung 5 die
insgesamt 16 auf der Rampe befindlichen Ballen entsprechend ihrer Zustellung abgearbeitet werden.
Die Abtragvorrichtung 5 besteht im wesentlichen aus zwei gegensinnig rotierenden Fräswalzen 26,27, die die
abgetragenen Faserflocken zwischen sich nach oben in einen Absaugraum 28 schleudern, von dem aus sie pneuma-
tisch über eine Absaugleitung 30 abtransportiert werden. Die Abtragvorrichtung 5 wird mit Hilfe einer
Rollen/Schienenkonstruktion 32,34 geradlinig über die Abtragfläche 3 geführt.
Dadurch, daß zu Beginn der Abtragfläche 3 die Höhe der Transportbahnen 2,4,6,8 der jeweiligen Ballenhöhe angepaßt
wird, können auf den einzelnen Transportbahnen Ballen hinsichtlich ihrer Höhe unterschiedlicher Abmessungen
aufgelegt werden. Dadurch ist es möglich, z.B. Baumwollballen unterschiedlicher Provenienzen miteinander
in einem beliebigen Mischungsverhältnis zu mischen.
Das Mischungsverhältnis kann nämlich in einfacher Weise über die Zustellgeschwindigkeit der Transportbänder
eingestellt werden, so daß bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 vier unterschiedliche Qualitäten mit beliebiger Mischung und konstantem Mischungsverhältnis
abgearbeitet werden können.
Auch eine Umstellung der Partie auf eine andere Mischung ist problemlos möglich, ohne daß die Ballenvorlage auegetauscht werden muß. Soll die neue Mischung beispielsweise nur Baumwollprovenienzen enthalten, die in der
Ballenreihe 10,14 und 16 enthalten sind, ist es auch möglich, die Transportbahn der Ballenreihe 12 stillzusetzen.
Der Mehrballenöffner 1 eröffnet also die Möglichkeit, mit einer einheitlichen Ballenvorlage unterschiedliche
Partien mit unterschiedlichen Mischungsverhältnissen zusammenzustellen und zu verarbeiten.
Claims (3)
1. Mehrballenöffner mit einer Faserpreßballen zu
einer horizontalen Abtragsfläche rührerrJin Transportsinrichtung
mit einem zur Äbtragsebene ansteigendan
Abschnitt und mit einer in der Abtragsebene hin- und herbewegten Abtrageinrichtung,
dadurch gekennzeichnet ,
dao die Transporteinrichtung mehrere nebeneinander angeordnete voneinander unabhängige
Transportbahnen (2,4,6,8) aufweist,
daß die Transportbahnen (2,4,6,8) an dem in Transportrichtung hinteren Ende der Abtragsfläche (3) schwenkbar gelagert sind,
daß der Abstand jeder Transportbahn (2,4,6,8) von der Abtragsebene an dem in Transportrichtung vorderen Ende der Abtragsfläche (3) separat einstellbar ist und
daß die Transportgeschwindigkeit jeder Transportbahn (2,4,6,8) separat einstellbar ist.
2. Mehrballenöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrageinrichtung (5) parallel
zur Traneportrichtung im Bereich der Abtragsfläche (3) hin- und herbewegbar ist, wobei die Länge der
Abtrageinrichtung (5) der Breite aller Transportbahnen (2,4,6,8) quer zur Transportrichtung entspricht.
3. Mehrballenöffner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in Transportrichtung vor
der Abtragsfläche (3) verlaufende Transportbahnabsehnitt (18) an seinen in Traneportrichtung vorderen Ende schwenkbar gelagert ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8915583U DE8915583U1 (de) | 1989-10-05 | 1989-10-05 | Mehrballenöffner |
| DE4025908A DE4025908A1 (de) | 1989-10-05 | 1990-08-16 | Mehrballenoeffner |
| EP90914168A EP0494891B1 (de) | 1989-10-05 | 1990-10-03 | Mehrballenöffner |
| JP2513272A JP2879606B2 (ja) | 1989-10-05 | 1990-10-03 | 繊維梱の開放装置および開放方法 |
| DE59010057T DE59010057D1 (de) | 1989-10-05 | 1990-10-03 | Mehrballenöffner |
| PCT/EP1990/001654 WO1991005092A1 (de) | 1989-10-05 | 1990-10-03 | Mehrballenöffner |
| US07/847,052 US5315738A (en) | 1989-10-05 | 1992-05-22 | Multiple bale opener having inclined, adjustable tracks |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3933274A DE3933274A1 (de) | 1989-10-05 | 1989-10-05 | Mehrballenoeffner |
| DE8915583U DE8915583U1 (de) | 1989-10-05 | 1989-10-05 | Mehrballenöffner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8915583U1 true DE8915583U1 (de) | 1991-01-31 |
Family
ID=25885844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8915583U Expired - Lifetime DE8915583U1 (de) | 1989-10-05 | 1989-10-05 | Mehrballenöffner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8915583U1 (de) |
-
1989
- 1989-10-05 DE DE8915583U patent/DE8915583U1/de not_active Expired - Lifetime
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