DE8914748U1 - Vorrichtung zum Schneiden von Torten, insbesondere tiefgefrorener - Google Patents
Vorrichtung zum Schneiden von Torten, insbesondere tiefgefrorenerInfo
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Description
Schwarzwald-Konditorei Dr. August Oetker GmbH, ZeppelinstraBe 6, 7505 Bttlingen
Vorrichtung zum Schneiden von Torten, Insbesondere tiefgefrorener
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schneiden
von Torten, iiisbesondikre tiefgefrorener, wobei sich die
vorrichtung auch dann einsetzen ISSt, wenn die tiefgefrorene
Torte zunächst nur durch tiiiien relea.lv kurzen Tiefktthltunnel
geführt worden ist und somit Innerhalb der Torte unterschiedliche
Temperaturen
Man hat verschiedentlich versucht, das Problem des Tortenschneidens
bei Carartigen Torten in den Griff zu bekommen, was indes bisher nicht gelungen ist. So wird in der Offen-
-egungeschrift 34 22 984 ein Tortenschneider mit einem U-förmigen Bügel, zwischen dessen Schenkel ein Schneidedraht
gespannt ist, beschrieben, der dadurch gekennzeichnet ist, daß auf dem Schneidedraht eine Vielzahl von Erhebungen und
Vertiefungen vorgesehen sind. Diese Erhebungen und Vertiefungen wirken eich gerade bei tiefgekühlten Torten nachteilig
aus, weil letztlich kein glatter Schnitt erzielt werden kann, sondern eher wie mit einer Säge gearbeitet wird und es
deshalb auch einen relativ hohen Sägeverlust gibt.
In der OS 36 23 165 wird ein steuerbar heizbares Messer zum Schneiden und Trennen von Torten vorgeschlagen. Hler besteht
der Nachteil beim Eineatz zum Schneiden tiefgekühlter Torten
darin, daß eich ein Wiederauftauen oder ein zumindest An-
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••III t t
tauen der Schnittflächen nicht verKindern läßt, was zu einem
VerSGhrelaren der Schnittfläche führen würde.
In dem Gebrauchsmuster 81 34 686 wird eine Schneidemaschine zum Durchschneiden einer tiefgefrorenen Torte in mehrere
Tortenschnitten beschrieben. Es 1st aber eindeutig so, daß hler mehr ein Durchdrücken der Torte erfolgt als ein Schneiden.
Dies führt aber gerade bei Torten, die zunächst nur vorgefroren sind, also eine ungleichmäßige Temperatur, insbesondere
zur Mitte hin, aufweisen, dazu, daß Bruchstellen und unsaubere Schnittstellen auftreten.
Ähnlich verhält es sich bei den Gebrauchsmustern 76 22 956 und 85 26 642, wo lediglich ein Durchdrücken und weniger ein
Schneiden erfolgt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, Torten, insbesondere solche,
die nur vorgefroren sind, sauber und ohne Bruchstellen in Stücke aufzuteilen, und zwar mit dem geringstreogliciien Verschnittanteil.
Die Lösung der vorstehend geschilderten Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 verwirklicht.
Weitere Ausführungeformen des erfindungegenäßen Gegenstands
sind in den Unteraneprüchen beschrieben.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Aueführungsbeispiele
näher erläutert. Die Zeichnung zeigt die erfindungsgemäBe
Vorrichtung in scheinet lecher Darstellung.
Beim industriellen Herstellen gefrorener Torten läuft der HerstellungsprozeB, um es in groben Zügen darzustellen, so
ab, daß zunächst die Fertigstellung der Torte einschließlich der Garnierung erfolgt. Danach wird die Torte durch einen
sogenannten Kühltunnel geführt, in dem sie je nach Tunnellänge mehr oder minder vorgefrostet wird. Dies hängt von der
Länge des Kühltunnels und der Durchlaufgeschwindigkeit der
Torte ab. Jedoch wird man aus Zeit- und Raumgründon die Durchlaufgeschwindigkeit nicht zu niedrig ansetzen und die
Tunnellänge auf ein Minimum beschränken. Dies führt dazu, daß die Torte nicht ganz durchgefroren den Kühltunnel verläßt.
Es stellt sich deshalb das Problem, daß die Torte zur Tortenmitte hin höhere Temperaturen aufweist als an ihrem
Rand. Diese unterschiedlichen Temperaturen bringen beim Schneiden in Stücke erhebliche Probleme mit sich, die sich
bisher nicht bewältigen ließen. Hier setzt nun die erfinderische Vorrichtung ein.
a) Messereinrichtung 1,
b) Schwungscheiben 2, die bei einer im weiteren näher erläuterten Alternativlösung auch weggelassen werden können,
c) Messerführungseinrichtungen 3,
d) Tortenausrichteeinrichtung 6,
e) Tortenhebeelnrichtung 4,
f) Tortenabhebeeinrichtung.
Die Messereinriohtung 1 besteht vorzugsweise aus einem umlaufenden
Band, vorschlagsgemaB aus rostfreiem Stahl, vorbestimmter
Breite, wobei die Messer eine Schneide 6 von ca. 0,2-5 mm, mindestens jedoch 0,2 mm, aufweisen. Diese
Messereinrichtung bzw. dieses Band wird umlaufend um vorzugsweise zwei Schwungscheiben 2 geführt, deren Drehgeschwindigkeit
vorherbestimmt ist. Um einen geraden Schnitt zu erzielen, d.h., ein seitliches Ausbrechen der Messereinrichtung
1 zu vermeiden, befindet sich mindestens je eine MesserfUhrungseinrichtung 3 an beliebiger Stelle der Messereinrichtung
2, vorzugsweise auf Höhe der Schwungscheiben 2. Als Unterlage beim Schneiden der Torte wird eine sich
senkrecht auf und ab bewegende Tortenhebeeinrichtung 4 verwendet. Diese Tortenhebeeinrichtung 4 besitzt Auseparungen
7, die so ausgebildet sind, daß die Tortenabhebeeinrichtung in diese eingreifen kann. Aussparungen 7 und Tortenabhebeeinrichtung
sind also aufeinander abzustimmen. Die Tortenhebeeinrichtung besitzt Sensoren, die eine elektronisch/-optische
Ausrichtung der zu schneidenden Torte ermöglichen.
In einer Alternativlösung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine Pendelmessereinrichtung zu verwenden. Es entfallen
dann die Schwungscheiben 2.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird so eingesetzt, daß zunächst die Torte in die waagerecht laufende Schneidevorrich-
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tung eingeführt wird, indem sie automatisch auf die Tortenausrichteeinrichtung
6 gehoben wird und mittels elektronischer Abtastungen zum Schneiden ausgerichtet wird. Danach
wird sie automatisch auf die Tortenhebeeinrichtung 4 gehoben, die auch als Tortenschneideteller bezeichnet werden könnte.
Durch die erwähnten Sensoren wird die Torte so ausgerichtet, daß die vorzugsweise immer laufende Messerschneideeinrichtung 1
zwischen den Garnierungstupfen schneidet. Die Tortenhebeeinrichtung 4 wird sodann angehoben, so daß die Torte von der
laufenden Messereinrichtung 1 durchgeschnitten wird. Daraufhin wird die Tortenhebevorrichtung 4 wieder gesenkt und die
Torte mit Hilfe der Sensoren weitergedreht. Es wird dann die Tortenhebeeinrichtung wieder nach oben gefahren, die Messereinrichtung
schneidet wieder usw., bis die Torte in die Anzahl der zu schneidenden Stücke geschnitten ist. Danach erfolgt
das Abheben der Torte mittels der Tortenabhebeeinrichtung 5 dadurch, daß diese in die Aussparungen 7 der Tortenhebeeinrichtung
eingreift und die Torte abhebt, um sie dann auf die laufende Rollenbahn abzusetzen.
Claims (1)
- Schutzansprüche1. Vorrichtung zum Schneiden von Torten, dadurch gekennzeichnet, daß siea) aus einer Messereinrichtung (1) besteht die vorzugsweise als umlaufendes Band ausgebildet ist, das vorzugsweise von zwei Schwungscheiben (2) angetrieben wird, wobei die Drehgeschwindigkeit vorherbestimmt istund daß sieb) um einen geraden Schnitt zu erzielen, d.h., ein seitliches Ausbrechen der Messer zu verhindern, mindestens eine Messerführungseinrichtung (3) besitzt, die an beliebiger Stelle der Messereinrichtung (1), vorzugsweise auf Höhe der Schwungscheiben (2) angeordnet ist,sowie daß siec) eine Tortenausrichteeinrichtung aufweist, die mittels elektronischer Abtastung die Torte zum Schneiden ausrichtet, wobei sichd) als Unterlage beim Schneiden der Torte eine sich senkrecht auf und ab bewegende Tortenhebeeinrichtung (4) verwendet wird, die so ausgebildet ist, daß sie Aussparungen (7) besitzt, die das Eingreifen einer Tortenabhebeeinrichtung (5) ermöglichen, d.h., daß• ■ ■ · -| V[ ti t £:JAussparungen (7) und Tortenabhebeeinrichtung (5) auf- k einander abgestimmt sind, wobei die Tortenhebeeinrich- Ii tung Sensoren besitzt.2. Vorrichtung zum Schneiden von Torten nach Anspruch X, dadurch gekennzeichnet, daß die Messereinrichtung aus rostfreiem Stahl besteht.3. Vorrichtung zum Schneiden von Torten nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerschneide eine Stärke von 0,2-5 mm, vorzugsweise 0, 2 mm, aufweist.4. Vorrichtung zum Schneiden von Torten nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Meseereinrlchtung als Pendelmeseer auegebildet ist.30.1.1990 II 4 ·• «tit I
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8914748U DE8914748U1 (de) | 1989-12-15 | 1989-12-15 | Vorrichtung zum Schneiden von Torten, insbesondere tiefgefrorener |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8914748U DE8914748U1 (de) | 1989-12-15 | 1989-12-15 | Vorrichtung zum Schneiden von Torten, insbesondere tiefgefrorener |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8914748U1 true DE8914748U1 (de) | 1990-08-02 |
Family
ID=6845494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8914748U Expired - Lifetime DE8914748U1 (de) | 1989-12-15 | 1989-12-15 | Vorrichtung zum Schneiden von Torten, insbesondere tiefgefrorener |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8914748U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998001267A1 (de) * | 1996-07-10 | 1998-01-15 | Wolfgang Krumbein | Vorrichtung zum schneiden von torten und ähnlichen kuchenarten |
-
1989
- 1989-12-15 DE DE8914748U patent/DE8914748U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998001267A1 (de) * | 1996-07-10 | 1998-01-15 | Wolfgang Krumbein | Vorrichtung zum schneiden von torten und ähnlichen kuchenarten |
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