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DE8910733U1 - Vorrichtung zum Verdampfen von bei Raumtemperatur flüssigen Verbindungen mit einer Strömungsstelleinrichtung und einem dieser nachgeschalteten Verdampfer - Google Patents

Vorrichtung zum Verdampfen von bei Raumtemperatur flüssigen Verbindungen mit einer Strömungsstelleinrichtung und einem dieser nachgeschalteten Verdampfer

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DE8910733U1
DE8910733U1 DE8910733U DE8910733U DE8910733U1 DE 8910733 U1 DE8910733 U1 DE 8910733U1 DE 8910733 U DE8910733 U DE 8910733U DE 8910733 U DE8910733 U DE 8910733U DE 8910733 U1 DE8910733 U1 DE 8910733U1
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DE8910733U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J4/00Feed or outlet devices; Feed or outlet control devices
    • B01J4/02Feed or outlet devices; Feed or outlet control devices for feeding measured, i.e. prescribed quantities of reagents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C16/00Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes
    • C23C16/44Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes characterised by the method of coating
    • C23C16/448Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes characterised by the method of coating characterised by the method used for generating reactive gas streams, e.g. by evaporation or sublimation of precursor materials
    • C23C16/4485Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes characterised by the method of coating characterised by the method used for generating reactive gas streams, e.g. by evaporation or sublimation of precursor materials by evaporation without using carrier gas in contact with the source material

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Description

Vorriditung zum zum Verdampfen von bei Raumtemperatur flüssigen Verbindungen mit einer Strömungsstelieinrichtung und einem dieser nachgeschalteten Verdampfer
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Visnjlaispfen von bei Raumtemperatur flüssigen, einen niedrigen Dampfdruck aufweisenden chemischen Verbindungen, mit einer Strömungsstelleinrichtung und einem diese» nachgeschalteten Verdampfer, der eine Verdampferkammer nsii eiutin EisUiitsen.de und einem ld d ame zur Beheizung diesende Keissinnäitun? sufi
Bei der Mikrostruktorierung vos amxizn Schichten werden meist fluor- oder chlorhaltige Verbindungen eingesetzt, die mit den zu ätzenden Schichten chemisch zu flüchtigen Verbiadiisjse; reagieren. Durch einen Photolack sind Schichten, die nicht strukturiert werden solle.·. aibged-^kt. Nisisjtige Atzciüemikalien für diese sog. Tföckenäuprozesse sind z.B. HBr, iid öder SiCi4, unter Normalbedingangen ätzende v.Tid korrosive Flüssigkeiten. Bei gec? ner quantits^er Dosierung dieser HüsslgkeZisn in das Vakuum komiii es häufig zu einem sog. Siedeverzug, d.h. zu einem stoßweisen explosionsartigen Verdampfen und damit zu einem unregelmäßigen Massenstrom. Die Halbleiterfertigungsprozesse passieren &ldquor;<>!' jtomatisch und somit ist höchste Reproduzierbarkeit und Gleichförmig- keit gefordert.
Bei <&jr Herstellung von Silizium und Sauerstoff enthaltenden Schichten werden Plasmavertahren und Dampfphasenabscheidungen bei vermindertem Druck oder Atmosphärendnick eingesetzt. Als Ausgangsmonomere kommen Flüssigkeiten wie TEOS, TMS und HMDS zum Einsatz, die sich durch einen verhältnismäßig niedrigen Dampfdruck bei Raumtemperatur auszeichnen. Auch hier kommt es häufig zu Siedeverzug und somit unregelmäßigem Massenstrom.
Durch den Aufsatz von B.L. Chin und E.P. van de Ven "Plasma TEOS Process for Interlayer Dielectric Applications" veröffentlicht in "Solid State Technology", April 1988, Seiten 119 bis 122, ist es bekannt, TEOS als Flüssigkeit in den Vakuum-Reaktor zu pumpe/), wo es verdampft, und mit Hilfsgasen gemischt wird. Trotz einer computergesteuerten Flüssigkeitspumpe mit einem reproduzierbaren Durchsatz ist es wegen der stoßweisen Verdampfung der Flüssigkeit im Vakuum nicht möglich, einen ausreichend konstanten Massenstrom zu erzeugen.
Bei dieser Überlegung muß man sich vor Augen halten, daß sich jede Unregelmäßigkeit im Massenstrom in inhomogenen Schichteigenschaften äußert und -falls es sich um ein reaktives Vorrichtung handelt - auch um Abweichungen in der Stöchiometrie der Schichtzusammensetzung.
Durch den Aufsatz von S.P. Mukherjee und P.E. Evans "The Deposition of thin films by the decomposition of Tetra-Ethoxy silan in a radio frequency glow discharge" veröffentlicht in Thin Solid Films", 1972, Seiten 105-118, ist es bekannt, TEOS durch einen temperaturgeregelten Verdampfer zu verdampfen, der eine definierte Dampfdruckerhöhung ermöglicht. Auch hierbei läßt sich eine kontinuierliche Verdampfung praktisch nicht erreichen. Falls andere Monomere verdampft werden seilen, muß die Vorrichtung sorgfältig an die Dampfdruckkurven dieser Monomeren angepaßt werden. Weiterhin ist das betreffende Vorrichtung in der Anwendung begrenzt, di kein beliebig hoher Dampfdruck erzeugt werden kann und die leicht kondensierbaren Dämpfe nur ungenügend zu transportieren und zu dosieren sind.
U. Mackea-? und U. Merkt beschreiben in dem Aufsatz "PLASMA-ENHANCED CHEMICALLY VAPOUR-DEPOSITED SILICON DIOXIDE FOR
METAL/OXTOE/SEMICONDUCTOR STRUCTURES ON InSb", veröffentlicht in "Thin Solid Films", 1982, Seiten 53-61, ein ganz ähnliches Vorrichtung -.,nut vergleichbaren \ Nachteilen.
S Durch den Aufsatz von R.E. Howard "Selecting Semiconductor Dopants for
t Precise Process Control, Product Quality and Yield and Safety", veröffentlicht in
"Microelectronic Manufacturing and Testing", Dezember 1985, Seiten 20-24, ist es &igr; weiterhin bekannt, ein in einem Quarzgefäß enthaltenes flüssiges Monomer mit einem
■ ■ Edelgas die Monomere mitreißt. Nachteilig ist bei diesem Vorrichtung die fehlende
Information Ober die Mengen der tatsächlich in die Reaktionskammern gelangenen Monomeren. Hinzu kommt, daß eine für viele Anwendungsfälle untragbare Begrenzung hinsichtlich der Wahl der Betriebsparameter Druck und Gasmenge die Folge ist.
Schließlich ist durch die EP-OS O 239 664 ein Verfahren der eingangs beschriebenen Gattung bekannt, bei dem als Strömungs-Stelleinrichtung ein Nadelventil verwendet wird, dem ein nicht näher beschriebener Verdampfer nachgeschaltet ist. Eine solche Anordnung führt dazu, daß das Monomer hinter dem eine Drosselstelle bildenden Nadelventil mehr oder weniger unkontrolliert verdampft. Der Verdampfer dient alsdann nur noch dazu, etwa mitgerissene Flüssigkeitstropfen zu verdampfen und damit die vollständige Verdampfung sicherzustellen. Ein konstanter Massestrom ist infolgedessen auch mit diesem bexannten Vorrichtung nicht zu erreichen.
Durch das Schutzrecht 'Patentanmeldung P3833232.9*, "Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen von bei Raumtemperatur flüssiger Monomeren" ist ein Verfahren der eingangs beschriebenen Gattung bekannt, beim dem eine Strömungs-Stelleinrichtung eine Verdampferkammer nachgeschaltet wird, in der eine Kapillarwirkung aufweisende Körper angeordnet sind. Die technische Umsetzung besteht darin, daß Dochte oder ander poröse Körper benutzt werden, die schwere nachteilige Wirkungen wie Verstopfung oder Partikelablösung besetzen.. Gerade die F?.rtikeibi!dung führt dann zu hohen Störungen in den erzeugten Schichten oder Ätzmustern. Dazu kommt die Verwendung von unbeständigen Materialien, die der Korrosion durch die fluor und chlorhaltigen Flüssigkeiten ausgesetzt sind.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung des eingangs beschriebenen Typs anzugeben, bei dem eine konstante, genau einstellbare
Dampfströmung bzw. Dampfmenge auch über einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden kann.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei der eingangs beschriebenen Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch, daß die Strörmings-Stelleinrichtung ein Massendurchflußregler ist, und daß in der Verdampferkammer ein eine Großflächenwirkung aufweisende Körper angeordnet sind, dessen Ende mit einer vom Massendurchflußregler kommenden Zuleitung verbunden ist und der im Abstand von den beheizten Wänden der Verdampferkammer, aber in Sichtverbindung mit diesen gehalten ist.
Bei einem entsprechenden Verfahren erfolgt die Verdampfung nicht an einer unkontrollierbaren Stelle hinter der Strömungs-Stelleinrichtung, sondern ausschließlich und dann auch restlos im Verdampfer. Der Massendurchflußregler selbst sorgt für einen in äüScrst engen Grenzen einregelbaren Nachschub en flüssigen Monomer. Mit anderen Worten: Es erfolgt eine außerordentlich gezielte und genaue Förderung von flüssigen Monomeren einerseits und eine sehr exakte Verdampfung an einem dafür vorgesehenen und ausgelegten Ort, nämlich innerhalb des Verdampfers bzw. innerhalb des beheizten, eine Großflächenwirkung aufweisenden Körpers andererseits.
Durch ihr Zusammenwirken führen diese beiden Maßnahmen auch zu dem gewünschten Erfolg. Durch ein Trägergas kann dabei vollständig verzichtet werden.
Bei dem nach der Neuerung verwendeten Massendurchflußregler handelt es sich um ein Präzisionsgerät, bei dem ein Sollwert für den Durchsatz, d.h. die Strömungsmenge pro Zeiteinheit, vorgegeben und der Istwert auf eine möglichst geringe Abweichung vom Sollwert eingeregelt wird.
Ein für diesen Zweck ncrvufragcnd geeigneter NiassendurchSußregler wird von der Firma Bronkkorst High-Tech B. V. in Ruurlo/Niederlande unter der Typenbezeichnung F -811-FB-33 LFM angeboten. Das Meßprinzip für den Istwert des Massenstroms beruht auf einer laminaren Strömung in einer beheizten Leitung unter Zufuhr einer konstanten elektrischen Leistung. Aus der Messung der Temperaturdifferenz zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Leitung läßt sich unmittelbar auf die Größe des Massenstroms schließen. Der Meßwert wird mit einem Sollwert verglichen, und der Vergleichswert dient zur Ansteuerung eines Magnetventils, das aus einer Düse und einer dieser vorgelagerten Prallplatte besteht, deren Abstand von der Düse durch einen Elektromagneten gesteuert wird (Modul F-002D-IA-33 Regelventil). Auf diese Weise läßt sich der Massenstrom äußerst genau einregeln und auch gezielt verstellen. Der Massenstrom liegt dabei zwischen 0,1 und 30 g/Stunde bei einer linearen Kennlinie mit einer maximalen Abweichung von +- 0,83 % eingestellt werden.
Die Aufheizung der großflächigen Korper erfolgt durch indirekte Heizung vom Außenmantel des Verdampfers her. Es besteht somit ein Temperaturgradient von außen nach innen. Auf diese Weise berührt das flüssige Monomer nicht die hocherhitzten
Wände des Verdampfers, sodaß es auch nicht zu chemischen Veränderungen kommen kann. Es ist dabei weiterhin von Vorteil, wenn man die Großflächenwirkung aufweisenden Körper in ein Zylinderrohr schüttet und dieses an seinen Enden frei aufhängt und wenn man das flüssige Monomer von dem einen Ende des Körpers zuführt und das verdampfte Monomer am Ende des Zylinders abzieht und der Reaktionszone in einer Vakuumkammer zuführt. Es ist ein gegebener Vorteil, wenn in dem Zylinder die enthaltenden, die Großflächenwirkung aufweisenden Körper von der Eintrittsseite des Flüssigmonomers bis nir Austrittss'ite des dampfförmigen Monomers einen Druckradienten mit negativem Vorzeichen erzeugt. Die Erneuerung bezieht sich außerdem auf eine Vorrichtung zur Durchführung der eingangs beschriebenen Vorrichtung mit einer Strömungs-Stelleinrichtung und einer diesen nachgeschalteten Verdampfer, der eine Verdampferkammer mit einem Eintrittsende und einem Austrittsende und eine zur Beheizung dienende Heizeinrichtung aufweist und dem eine Vakuumkammer für die Durchfuhrung der Halbleiterfertigungsprozesse, wie Trockenätzen oder chemische Dampfabscheidungsprozesse nachgeschaltet ist.
Von besonderer Bedeutung ist der die Großflächenwirkung aufweisende. Körper. Es handelt sich dabei um Edelstahlmaterial, woraus definierte Strukturformen, im besonderen Kugeln gebildet sind. Diese füllen in loser Schüttung das Volumen mit einer 86%igen Raumerfüllung . Damit ist eine definierte Verdampfungssituation vorgegeben, die darüberhinaus bezüglich der geforderten Verdampfungsdynamik prozeßspezifisch angepaßt werden kann. Dies erfolgt durch die Variation der Kugeldurchmesser sowie der Variation der Gesamtanzahl der Kugeln (Wärmekapazität). Der besondere Vorteil dieser Lösung ist darin zu sehen, daß keinerlei partikelbildendes Material zur Verwendung kommt im besonderen Hinblick auf die hohe Korrosionsbeständigkeit der elektropolierten Edelstahlmaterialien.
Die Auslegung ist dabei so getroffen, daß keine Flüssigkeit das austrittsseitige Ende erreicht, sodaß das gesamte flüssige Monomere im Bereich des genannten Körpers von der flüssigen in die Dampfphase umgewandelt wird. Darüberhinaus ist sichergestellt, daß jegliche Rückdiffusion aus Druckgründen verhindert ist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend anhand der Figuren 1-4 näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine Prinzipdarstellung einer vollständigen
Anlage zur Durchführung eines
Trockenätzverfahrens oder eines CVD-Verfahrens.
Figur 2 einen Axialschnitt durch einen
erfindungsgemäßen Verdampfer
Figur 1 zeigt eine Vakuumkammer 1, in der ein Trockenätz- oder ein CVD-Prozeß durchgeführt wird und die an 2 Vakuumpumpen 2 und 3 angeschlossen ist. In der Vakuumkammer 1 befindet sich ein Substratträger 4, der über eine Leitung 5 an einen Hochfrequenzgenerator 6 angeschlossen ist. Die Vakuumkammer 1 befindet sich auf Massenpotential und die Leitung 5 ist mittels einer Isolierdurchführung durch die Kammerwand hindurchgeführt. Auf dem Substratträger 4, befinden sich Substrate 7, die mikrostrukturiert oder durch CVD-Vorrichtung beschichtet werden sollen.
In einem Quellenbehälter 8 befindet sich das flüssige Monomere, das über obe Leitung 9 dem Massendurchtlußtegler 10 zugeführt wird. Von diesem fühlt wiederum eine Flüssigkeitsleitung 11 zu einem Verdampfer 12, der nachfolgend anhand der Figuren 2 und 3 noch näher erläutert wird. Vom Verdampfer &Idigr;2 führt eine Dampfleitung 13 über ein Absperrventil 14 und eine weitere Leitung 15 zur Vakuumkammer 1. Ein Inertgas, mit dem in der Vakuumkammer 1 im Bereich des Substratträgers 4 eine Glimmentladung aufrechterhalten werden kann, wird durch eine Leitung 16 und ein Regelventil 17 in die Leitung 15 eingespeist, während über eine weitere Leitung 18 und ein Stellventil 19 weitere Dotier- und Zusatzgase in die Vakuumkammer 1 eingeleitet werden können. Dem Quellenbehälter 8 ist ein Lufttrockner 20 vorgeschaltet
Die gesamte Anordnung wird durch eine Steuerungseinheit 21 zentral gesteuert, die über zahlreiche, gestrichelt dargestellte Leitungen mit den einzelnen Aggregaten verbunden ist. Da mit Ausnahme des Massendurchflußreglers 10 und des Verdampers 12 die Anordnung gemäß Figur 1 zum Stande der Technik gehört, dürfte ein weiteres Eingehen auf die Wirkungsweise entbehrlich sein.
Der Verdampfer 12 nach Figur 2 besitzt eine Verdampferkammer 22, deren wesentlicher Teil von einem Hohlzylinder 23 gebildet wird, der von einer Heizwicklung 24 umgeben ist. Diese Heizwicklung besteht aus einem zentralen Heizleiter 25 und einer diesen umgebenden Isolierstoffhülle 26; die Anschlußenden sind hier nicht weiter gezeigt.
Der Hohlzylinder 23 ist an seinen beiden Enden mit Ringflanschen 27 und 28 versehen. An den auf der Eintrittsseite liegenden Ringflansch 27 ist unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes 29 und eines Zentrierringes 30 eine Stirnwand 31 angesetzt. Diese Stirnwand 31 besitzt einen Gewindestutzen 32, an den die Flüssigkeitsleitung 11 (Figur 1) angeschlossen wird. Im Innern der Stirnwand 31 befindet sich eine Zuleitung 33 für das flüssige Monomere.
An den am Ausgangsende liegenden Ringflansch 28 ist über einen Dichtungsring 34 und einen Zentrierring 35 die Dampfleitung 13 (Figur 1) angeschlossen. Die Stirnwand 31 und die Dampfleitung 13 besitzen zu den Ringflanschen 27 und 28 komlementäre Ringflansche 36 und 37. Die Außenseiten der Ringflanschpaare 27/36 und
28/37 sind kegelförmig ausgebildet , so daß die Ringflansche durch aufgesetzte, halbschalenförmige Klemmringe 38 und 39 gegeneinander verspannbar sind.
Die zwischen den Klemmringen 38 und 39 liegende Heizwicklung 24 ist von einem Außenmantel 40 umgeben. Der Zwischenraum zwischen dem Außenmantel und dem Hohlzylinder 23 ist mit einem Wärmedämmstoff 41 ausgefüllt.
In der Verdampferkammer 22 befindet sich ein langgestreckter Hohlzylinder in dem, eine Großflächenwirkung aufweisende Körper 42, dessen eines Ende 42a mi. der vom Massendurchflußregler kommenden Zuleitung 33 verbunden ist, d.h. das Ende ist in diese Zuleitung eingesetzt. Die Verdampferkammer 22 besitzt eine beheizte Wandfläche TZa, und es ist erkennbar, daß der körper 42 in Sichtverbindung mit dieser Wandfläche, ohne sie aber zu berühren.
Es ergibt sich aus Figur 2, daß die die Großflächenwirkung aufweisenden Körper 42 die Verdampfungswärme nahezu ausschließlich durch indirekte Beheizung von der Wandfläche 22a zugeführt wird.
Bei dem Gegenstand von Figur 2 nimmt die Flüssigkeitskonzentration von links nach rechts ab und die
Dampfkonzentration zu, wobei die Temperatur der eine hohe Wärmekapazität aufweisenden üroßfiächenwirkungskörper konstant bleibt.
Es konnte beobachtet werden, daß die exakt dosierte Flüssigkeit absolut stoßfrei und kontrolliert verdampft und an der Oberfläche 43 austritt.
Zur Anwendungsbreite der Vorrichtung ist auszuführen, daß hierdurch bevorzugt SiO2-Schichten für mikroelektronische Anwendungen erzeugt werden, ausgehend von TEGS. Im Falle der Trockenätztechnik ist zu nennen, daß besonders für Aluminium-Leiterbahnätzen Flüßigkeiten wie SiC14 oder neuerd'ngs HBr erfolgreich eingesetzt werden.

Claims (4)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Verdampfen von bei Raumtemperatur flüssigen chemischen Verbindungen mit einer Strömungs-Stelleinrichtung und einem dieser nachgeschalteten Verdampfer, der eine Verdampferkammer mit einem Eintrittsende und einem Austrittsende und eine zur Beheizung dienende Heizeinrichtung aufweist, und dem eine Vakuumkammer für die Durchführung eines chemischen Dampfabscheidungsprozesses nachgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungs-Stelleinrichtung ein Massendruchflußregler ist und daß in der Verdampferkammer ein eine Großflächenwirkung aufweisender Körper angeordnet ist, dessen eines Ende mit einer vom Massendurchflußregler kommenden Zuleitung verbunden ist und der im Abstand von der beheizten Wandfläche der Verdampferkammer, aber in Sichtverbindung mit dieser, gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampferkammer als ein von der Heizeinrichtung umgebener Hohizylinder mit einer eintrittsseitigen Stirnwand ausgebildet ist, in die die Zuleitung für das flüssige Monomer mündet, und daß in dem Hohlzylinder der die Großflächenwirkung aufweisende Körper in der Weise angeordnet ist, daß dessen eines Ende der Zuleitung für das Monomer zugekehrt ist und daß dessen freie Oberfläche der beheizten Wandfläche der Verdampferkammer zugekehrt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die die Großflächenwirkung aufweisenden Körper aus Stahlkugeln bestehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Großflächenwirkung aufweisende Körper in einem zyunderförmigen Körper eingebracht sind.
DE8910733U 1989-09-08 1989-09-08 Vorrichtung zum Verdampfen von bei Raumtemperatur flüssigen Verbindungen mit einer Strömungsstelleinrichtung und einem dieser nachgeschalteten Verdampfer Expired - Lifetime DE8910733U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2692597A1 (fr) * 1992-06-18 1993-12-24 Mikrokemia Oy Procédé et appareil pour introduire des réactifs en phase liquide dans un réacteur chimique, et application au dépôt chimique en phase vapeur d'un revêtement sur un substrat.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2692597A1 (fr) * 1992-06-18 1993-12-24 Mikrokemia Oy Procédé et appareil pour introduire des réactifs en phase liquide dans un réacteur chimique, et application au dépôt chimique en phase vapeur d'un revêtement sur un substrat.

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