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DE8903816U1 - Digitalisierstift - Google Patents

Digitalisierstift

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Publication number
DE8903816U1
DE8903816U1 DE8903816U DE8903816U DE8903816U1 DE 8903816 U1 DE8903816 U1 DE 8903816U1 DE 8903816 U DE8903816 U DE 8903816U DE 8903816 U DE8903816 U DE 8903816U DE 8903816 U1 DE8903816 U1 DE 8903816U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pen according
handle section
digitizing
lever arm
digitizing pen
Prior art date
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Expired
Application number
DE8903816U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHODLOK GUENTER
SCHODLOK IRENE 8160 MIESBACH DE
Original Assignee
SCHODLOK GUENTER
SCHODLOK IRENE 8160 MIESBACH DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHODLOK GUENTER, SCHODLOK IRENE 8160 MIESBACH DE filed Critical SCHODLOK GUENTER
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    • G06F3/043Digitisers, e.g. for touch screens or touch pads, characterised by the transducing means using propagating acoustic waves
    • GPHYSICS
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Description

Digfitalisierstift
Die Erfindung betrifft einen Digitalisierstift, insbesondere einen Digitalisierstift zum ergonomisehen und gebrauchstechnischen Erfassen von Koordinaten auf magnetorestriktiven oder induktiven Oberflächen.
Ein derartiger Digitalisierstift ist aus der DB-OS 2850960 bekannt. In Fig. 1 ist eine Vorrichtung dargestellt die aus exunm isblett 1. , einem Digitalisierstift mit einer Aufnahmespule 2. , und einer Eingangs- Ausgangssteuerung 3. bestellt, di= mit dem Tablett 1. ,und dem Digitalisierstift 2. , verbunden ist. Die nachgeschaltete Steuerung 3. kanu mit einsi perirheren Einrichtung 4, verbunden eein, die irgend ain arbeitssparendes Sj.~t©ia sein kam,.
Der Dig'tslisierstxit besteht normalerweise aus einem geraden Griff, einem Lesekopf mit einer Lesespiico.: z-l.-r&r Kontrollampe und einem Kabelanschluß. Die Digitalisierspitze und Kontrolampe sollte in jedem Arbeitsbereich des I /sestifts im Blickfeld bleiben.
Fig. 2 zeigt die ty-.ische Handhaltung der Digitalisierstifte beim Lesen von Koordinaten. Der Digitalisierstift nähert sich dem zu essenden Punkt und durch Aufdrücken des Stiftes wird die Stiftspitze eingeschoben und ein sich in der Griffhaltung des Stiftes befind:iches Schaltelement löst einen elektrischen Impuls aus, der von dem Digitalisierstift durch das Kabel in die Eingangs- Ausgangssteuerung übertragen wird. Die ungünstige und nicht ergonomische Handstellung ist in Fig.2 deutlich zu erkennen. Beim täglichen Einsatz führt dies zwangsläufig zu Streesituatlonen und Verkrampfungen, da die zum Arbeiten notwendige unergonomische steile Handhaltung zu ständigen Fehlhaltungen führt.
Die Aufnahmespule empfängt die X- Y- Koordinaten aus dem Tableit und leitet sie direkt oder verstärkt an die nachgeschaltete Steuerelektronik, um das Fadenkreuz eines Graphischen Bildschirms zu bewegen. Nach einer Umfrage bei verschiedenen Anwendern der heute üblichen Digitalisierstifte, sind die häufigsten Ausfälle durch defekte oder prellende Schalter sowie gebrochene Kabel zu verzeichnen. Die typische Verfügbarkeit liegt nur bei 3 bis 4 Monaten und wird
durch einen der vorher aufgeführten Defekte limitiert. Weiterhin, nach
|:;; der Ablage, kommt es auf Grund der Formgebung zum Wegrollen und
Beschädigungen des Stiftes durch Herabfallen, besonders bei schräggestellten Tischplatten (Tabletts).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Digitalisierstift zu
ii schauen, der die oben genannten Mangel der bekannten
&psgr;. Digitalisierstifte nicht mehr a;.:f*"&is>t, insbesondere einen
i~ Digitalisierstift mit einer derartigen Form, daß er bequem auf und in
der Hand liegt und suf Grund der Gewichtsverteilung in dieser Position bleibt und somit selbst bei einem 8 stündigen Gebrauch keine Ermüdungserscheinungen verursacht.
-x Diese Aufgabe wird dad.rch gelöst, daß der Lesekopf einen Winkel
" zwischen 2o und 70* bildet. Durch die Abknickung des Lesekopfs in bezug auf den Griff des Stifts kann der Lesekopf, ohne Anstrengung,
·;■-_' senkrecht zum Tablett positioniert werden. Dies gewährleistet ein sicheres Auslösen des Schaltmechanismus, wenn die LesespitzG auf das Tablett gedruckt wird. Weil die natürliche Finger- und Handbewegung eine Bewegung des Lesekopfs parallel zur Mittellinie des ITadelstifts erlaubt, kann es zu leichtem Versatz des anvisierten Punktes kommen.
Die sehr stabile Lage des Stifts in der Hand wird durch eine weitere Abknickung des Stitendes (Leitungsanschlußteil) unterstützt.
Zusätzliche Vorteile bietet die Abknickung des Leitungsanschlußteils in einem Winkel von 30 bis 80* in Bezug auf den Griffabschnitt. ; Zweckmäßig liegt die Abknickung des Kabelanschlußteile in der gleichen
Ebene wie 'He Abknickung des Lesekopfs. Der Winkel zwischen Griffabschnitt und Lesekopf liegt vorzugsweise bei 40* und zwischen Griffabschnitt und Leitungsanschlußteil vorzugsweise bei 60*. Der Griffabschnitt kann einen quadratischen, rechteckigen, mehreckigen oder runden Querschnitt aufweisen. Vorteilhaft ist eine kastenförmige Ausbildung des Griffabschnitts.
ZweckiräBig ist eine zweiteilige Ausbildung des Gehäuses, wobei die Trennebenä der zwei Teile des Gehäuses in der gleichen Ebene vie die Abknickung des Lesekopfes liegt.
Hierbei ist in dem Lesekopf eine Spule, in der Spule ein« Nadelstiftführung, in der Führung ein Hadelstift axial verschiebbar und gegenüber dem dem Griffabschnitt zugewandten Ende des Nadelstifte
ff t ·
eine Schaltvorrichtung angeordnet. Der Digitalisierstift ist derart aufgebaut daß In der Schaltvorrichtung ein Hebelarm in dem Lesekopfende des Griffabschnitts drehbar angeordnet ist, und sich zwischen einer ersten Anschlagstelle und einer zweiten Anschlagstein frei bewegen kann, wobei der Hebelarm in seiner Ruh"position in der ersten Anschlagstellung liegt.
Zweckmäßig ist, daß der Nadelstift mit dem Hebelarm drehbar verbunden ist. Vorteilhaft Hegt der Anlenkpunkt zwischen Hebel.irm und Nadelstift im wesentlichen aui der Mittellinie der Nndelstif&igr;&iacgr;ührung, wenn der Hebelarm in einer der Anschlagstellungen liegt. Veiter ist zweckmäßig, daß ein Magnet auf dem dem Nadelstift gegenüberliegenden Ende des Hebelarms angeordnet ist, und daß ein Hai1-Schalteleraent an einer dem Magnet, in der zweiten Anschlagstv-llung des Hebelarms, gegenüberliegenden Position angeordnet ist.
Veiter ist vorteilhaft, daß mindestens >5ine Schallplatte In und parallel zu dem Gr if f.abschnitt angeordnet ist.
In der oberen S-=ite des Gehäuses, die gegenüber der Abknioltung des L'sekrpfe;. 'iegt, kann mindestens eine Funktionstaste angebracht sein. Vorteilhaft ist ein griffiger Oberflachenteil an mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses in der Nähe des mit dem Lesekopf verbundenen Zndes des Griffabschnitts.
Der Leitungsanschiuß kann ein Kabelanschluß sein wobei eine Kabeizugentiastungsvorrichtung Ln dem Leitungsanschlußteil angeordnet sein kann. Dabei ist zwecke &uacgr;ig, daß eine mehrpolige Steckverbindung in dem, mit de- Leitungsanschlußteil verbundenen Ende des Griffabschnitte angeordnet ist.
Schließlich ist vorteilhaft, daß eine Leuchtanzeige an der Rückseite des Leitungsanschlußteil angeordnet ist, die dem Griffabschnitt gegenüberliegt.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Digitalisierstiftes ist; Nach der Ablage des Digitalisierstiftes, auch bei schräggestellten Tischplatten, kommt es auf Grund der Formgebung zu keinem Vegrollen und Beschädigen des Stiftes durch Herabfallen.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäsen Digitalisierstiftes ist es, daß Ausfälle nur noch auf die mechanische Beschädigung der Zuleitungskabel beschränkt bleiben, welches wiederum mittels weniger
Handgriffe bei dem erfindungsgemassen Digitalisierstift auswechselbar ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Brfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsforinen erläutert.
Figur 1. zeigt ein konventionelles Digitalisiersystera. Figur 2. zeigt die typische Handhabung der bekannten
Digitalisierstifte beim Lesen von Koordinaten. Figur 3. zeigt die Handhabung des erfindungsgemassen
Diyitalisierstiftes.
Figur 4. zeigt eine dreidimensionale Darstellung des
erfindungsgemassen Digitalisierstift. Figur 5. Schematischer Schaltplan der bei dem erfindungsgemaßen
Digitalisierstift verwendeten Elektronik. Figur 6. zeigt einen Querschnitt durch die Lesespitze des
erfindungsgemassen Digitallsierstftes. Figur 7a und 7b zeigen weitere Querschnitte durch den
erfindungsgemassen Digitalisierstift. Figur 8. zeigt einen Querschnitt durch den Steckerteil des erfindungsgemassen Digitalisierstiftes.
Digitalisierstifte werden zur Führung eines Fadenkreuzes auf graphischen Bildschirmen und zur anschliessenden, elektronischen Markierung der gewünschten Position benutzt. Um diese Funktionen zu erfüllen, sind die nachfolgend aufgeführten, üblich.
1.)Koordinaten-Lesespule mit Digitalisiermechanik 2.)Verstärkerelektronik <nur teilweise) 3.)Schalterlektronik, mit Digitalisier- und Funktionsschalter 4.)Kontrolleuchte <LED)
5.)Verbindungskontakt
6.)Anschlußkabel
7.)Gehäuse.
Zum Führen des Fadenkreuzes auf einem Bildschirm dient der Lesekopf <6) und zur Markierung der Positionen ein Digitalisierschalter. Beide Einheiten bilden beiffl erfindungsgemäßen Digitalisierstift ein Modul und bleiben auf Grund der optimierten Gehäuseform immer im idealen Winkel von 90* zur Arbeitsflache.
Das runde oder mehreckige Gehäuse des Digitalisierstiftes bildet einen kastenförmigen Hohlraum in dem die Knordinatenlesespu] e, Verstärkerelektronik, Schalterelektronik, Kontrolleuchte und der Verbindungskontakt eingebaut sind.
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uci &sgr;&igr; &ogr;
die oben aufgeführten Elemente in einer Hälfte, untergebracht sind. Beim Entfernen einer Hälfte, zur Reparatur oder zum Nachstellen der Elektronik bleibt der Stift funktionsfähig.
In Figur 3 sind die idealen Wink<>l für ein technisch sicheres, sowie ergonomische;;, anstrengungsfreies Arbeiten dargestellt. Um Funktionssicherheit und Ergonomie zu verbinden, wird der vordere Teil <6) des Gehäuses in einem Winkel von 20 bis 70", vorzugsweise 40" abgeknickt und der mittlere Teil des Stiftes verläuft über den Handrücken. Vorzugsweise kann unmittelbar nach deic mittleren Teil <5) ;<=s Gehäuses eine weitere Abknickung im Bereich 20 bis 80", vorzugsweise 60* erfolgen. Diese nochmalige Abwinkelung dient der
Kabel beim Austritt aus lern Gehäuse. Durch diese Formgebung und die dadurch gewonnene optimierte Gewichtsverteilung bleibt der Stift, selbst losgelassen, auf dem Handrücken liegen.
Die Figur 4 zeigt ein Ausführungsbei^piel des erfinetungsgemässen Digitalisierstiftes unter Einbeziehung aller nötigen Winkel und des Volumens wie es zur Aufnahme der technischen Baugruppen gebraucht wird. Der im wesentlichen quadratische Querschnitt und die äussere Foria tragen dazu bei, daß ein Rallen in der Hand verhindert wird was durch die hintere Abwinklung und den natürlichen Zug des, falls vorhandenen Kabels noch unterstützt wird. Schon bei der in die Handnahme legt sich der Digitalisierstift automatisch in die optimale Arbeitshaltung.
Auf mindestens einer Seit'3 des vorderen Teils des Griffabschnitts ist ein griffiger Oberflächen (.eil vorgesehen, die bei einer normalen Griffhaltung das Kutschen der Finger oder Hand nach vorn verhindern.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel des Stiftes ist der griffige überflächenteil .ils eine zusätzliche Erhebung (2H) am vorderen Te;, des Stiftes ausgebildet. Diese Erhebung C20) ist einseitig, beziehungsweise beidseitig, auf den Seitenflächen des niittlerei. ieii-(5) des Stiftes anger·'acht. Ausserdem schließt die ge^an^e Foi rage bung ein Vegrullen nach der Ablage auf der Arbeitsfläche aus, weil die abgeltnickten Endteile (6,7) ein Rollen verhindern. Dies ist von besonderer Bedeutung, weil die Arbeitsflächen um 0 u;,d 10' schrägstellbar sind (Figur 2.). Diese ergonomische Krforder ;■ is hat leider den Nachteil, daß jeder gerade (J^genstand weg! öl It und auf den Boden fällt:. Derzeitige Digitalisierstifte sind u^rade und neigen deshalb zum Ve,- ollen.
Das Digitalisier schaltelement besteht aus einem mechanischen ui..J dem elektronischen Teil und setzt sich, siehe Figur ft , ms den folgenden Einzelteilen zusammen;
a. Digitalisiernadel (9), b. Feier, c. Spulen- und Führun» sitörper (8), d. Hebel (10), e. Schaltvorrichtung (12,13).
Wird der Mechanismus, wie in Figur 6 gezeigt, zusammengebaut, wandelt der Hebel (10) die achsiale Bewegung der Digitaiisiernadel (9) in eine radiale Drehbewegung von ungefähr 12' um. Der Drehpunkt (iö/ liegt im eingebauten Zustand genau an der vorderen Ab* nickung g,:s Digitalisierstifts. In einem erf indungsge .-nässen Ausführungsbeispiel wird ein im vorderen Teil des Hebels (10) sitzender Magnet (11) durch die Schwenkbewegung des Hebels (10) vor ein Hallelement (12) gebracht und löst so den elekrtischen Markierungsimpuis aus, der von der Steuerungselektronik entsprechend verarbeitet werden kann. Andere übliche mechanische, magnetische, optische oder elektronische Schaltvorrichtungen können statt des Hallelements verwendet werden. Kontaktlose Schaltvorrichtung^ werden bevorzugt, weil der Verschleiß geringer ist. Die Schaltvorrichtung soll ein Impulssignal mit möglichst stellen Flanken an die nachgeschaltete Steuerelktrouik liefern, um eine möglichst fehlerfreie Erkennung eines gültiger.
Markierungsimpulses zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, kann eine "Schmidt-Trigger-Schaltung" (Kippschaltung) zwischen Schaltvorrichtung und Steuerelektronik eingebaut werden.
Der Hebelniechanisinus enthält eine Digitalisiernadel (9), die in den vorderen Teil des eingebauter. Spulen- Führungskörpers (8) läuft. Di« Digitalisiernadel (9 kann vorzugsweise mit dem Hebel (10) drehbai verbunden sein. Da der Hebel- Nadel- Anlenkpunkt (17) bei Betätigunf der Sfadel (9) eine Kreisbewegung um die Hebellagerung (18) des Hebels (10) ausführt, während die Nadel (9) durch die Führung (8) eine, 1 bis 2mn lange lineare Bewegung durchführt, wird bei der Betätigung das mii dem Hebel (10) verbundene Nadelende unter eine elastische Biegung gesetzt. Der Anlenkpunkt (18) zwischen Hebelarm und Nadelstift liegi auf aer Mittellinie der Nadelstiftführung (8), wenn der Hebelarm (10: in einer oder beider der Äaschlagsteliungen liegt. Dieser Mechanismus ist derart ausgebildet, daß eine gewisser mechanischer Viderstan< überwunden werden muß, um den Schaltvorgang auszulösen. Dies /erhindert eine unabsichtliche Auslösung eines Impulses durcl zufällige Begegnung mit der Arbeitsplatte.
Der leichte Anschlag des Hebels (10) in seiner unteren und oberei Endstellung gegen das Gehäuse bzw. gegen eine Schalterplatte (14) löst ein leichtes, kaum hörbares, aber jedoch spürbares Klicken aus welches dem Benutzer ein erfolgreiches Schalten quittiert. Es erlaub! ein Abschalten des sonst üblichen Pieptons den die Digitalisierplattei auslösen und der bei einem achtstündigen Betrieb als sehr nervem empfunden wird.
Der Spulenkörper (8) dient zur induktiven Aufnahme der elektronischei Signalimpulse, welche die Oberfläche der Digitalisierplatt« durchlaufen und zur mechanischen Führung der Digitalis)ernadel (9) Die sich so ergebende Mechanik ist sehr kompakt und zuverlässig, wa« in einem Dauertest mit 4 Mill. Schaltungen bereits bewiesen ist Diese Schaltbelastung entspricht etwa 350 Arbeitstagen oder l\ Jahren und wurde auf einem eigene hierfür errichteten Teststanc ermittelt.
Auf dem mittleren Teil (5) des Stiftes, obenliegend, können eine odei mehrere Funktionstasten (15,10) angebracht werden, die von den Fingen des Benutzers leicht zu erreichen sind, ohne ein zusätzliche*
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Umgreifen durchführen zu müssen. Betätigungen der Funktionstasten (15,16) lösen Schaltvorgänge aus, die vorbestimmte Befehlsreihen in der nachgeschalteten Steuerelektronik auslösen können. Die Funktionstasten können gleichfalls als jsontaktlose Schalter ausgebildet sein und können über die nachgeschalteten, arbeitsoptlinierenden Systeme programmiert werden. Der Schaltvorgang wird Mer durch das Siederdrücken der Tasten (15,16) ausgelöst. Vorzugsweise Xann sir, kleiner; is laßeren der Taste befindlicher Kagnetj vor sin Hallelement geschoben werden und so den Schaltimpuis auslösen-
Die Tasten (15,16) si. öd durch ihre Positionierung auch sit der Haltehand zu bedienen und haben, da gleichfalls als kcwtaktfreier Schalter ausgebildet, dis gleiche Schaltsicherheit und Zuverlässigkeit wie sie der Digitalisierschalter schon bewiesen hat.
In dem Körper des Hittelteils (5) ist die Schalterplatte (14) eingebaut, die alle nötigen Schaltbauelemente trägt. Die Schalterplatte (14) ist fest in dem Gehäuseteil (5) verankert. Da der hier beschriebene Digitalisierstift mit jedem kommerziellen System verwendbar sein soll, besitzt er wahlweise einen Vorverstärker, welcher auf einer zweiten Leiterplatte (13) untergebracht ist und mit der Schalterplatte (14) fest verbunden werden bzw einstückig sein kann. Un Platz und Länge zu sparen kann der Vorferstärker parallel zu der Schaltplatte (14) angeordnet werden. Der Vorverstärker ist elektrisch direkt mit der Spule (8) verbunden und verstärkt das schwach induzierte Tablettsignal auf einen sicheren über tragungsfähigen Signalpegel.
Als Verbindung zur nachgeschalteten Steuerelktronik dient der Steckkontakt (2Z) für das Verbindungskabel (24), welcher sich in dem hinteren, abgeknickten Teil (7) des Digitalisierstifts befindet, und einen Anschluß aller unterschiedlicher Verbindungskabel gewährleistet (Figur 8).
Der stiftseitige Steckerteil bleibt somit beim Anschluß an die unterschiedlichen Digitalisierplatten gleich, es ändert sich nur die Kabelbeschaltung, Der raodulare Aufbau ist in Figur 7 dargestellt.
Ein weiteres Hilfsmittel für ein sicheres Arbeiten ist die am Ende des mittleren Teils (5) angeordnete Leuchtanzs;ige (21), sie wird von
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vielen nacbgeschalteten Systemen unterstützt und zeigt den Benutzer, daß die Lesespule (8) nahe genug über der Digitalisierplatte ist, um die sie durchlaufenden Impulse zu empfangen. Die Form des Digitalisierstiftes gewährleistet, daß diese Anzeige immer im Blickfeld des Benutzers bleibt.
Obwohl die äußere Form für einen Kabelanschluß sehr geeignet ist, kann auch ein kabelloser Betrieb vorgesehen sein. In dem Kabelanschlußteil (7) kann eine Fernbedienungssender z.B. ultraschall, infrarot eingebaut, der die übertragung der aötigen Impulse zu einer entsprechenden entfernten und mit der nachgeschalteten Elektronik verbundenen Empfänger ermöglicht.
,-. Auf Grund der Verwendung neuester Technologie, kontaktiose Schalter, Halielemence und Leiterplattentechnik, sowie einfache, verschleiSars« und ausfallsicher* Käcjisa.ik, kossot es sogut wie zu keinen Ausfällen
Der bier beschriebene Digitali^iarstift ist für das Lesen von Koordinatsi; bestimmt aber er kann auch in anderen Anwendungsbereichen zum Beispiel CAD/CAÄ-Anwendungen, Dcslv-Top-Puplishing (DTP) und überall d:rt verwendet, wo Koordinaten erfaßt oder Vorlagen abgetastet werden müssen. Das üerät läßt sich durch Austausch der steckbaren Zuleitung, sowie de.< Lesespule, an jedes handelsübliche Tablett anschllessen und erlaubt so ein einheitliches Erscheinungsbild.

Claims (1)

  1. Licliutzansprüche
    1. Digitallsierst.ift mit einem Gehäuse, wobei das Gehäuse aus einem iji itfabschnitt ft3) und e'nein, mit", einem rinde des Ot i. f f abschni tts (r>) verbundenen Lesekupf (0) un.i einem mi t. ,lern anderen rinde de·- Gr i f fabschni tf.s verbundenen Lei tung^ansohlui-i te i 1 (7) besteht, dadurch g ►? k e &eegr; &eegr; &zgr; fj i . Ii &eegr; e t, dal! der Leseknnf < ft) el nen Winkel zwischen 20 und 70' rail, dom Gr i f f absohni tt, (5) h> i 1 < ■ ;..
    Digital &iacgr; sler.sti ft &eegr;&eegr;· Ii Anspruch 1, dadurch gekenn ze i c h &eegr; e t, d.^B das Le j tung^ inschlußtei \ (7) einen Vinkel zwischen 30 und 80° mit dem Giiffabschnitt (5) bi ,det.
    &Ggr;': j,i ta ; : birirsti &iacgr; t nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abknickung des LeitungsansohlußteiIs (7) in der· gleichen Ebene wie die Abkni.'kung des Lesekopf es (6) liegt.
    Zi j i ta ! isier.sti f t n-sch &bgr; i .-,en der Anspruch" i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen Griffabschnitt "5) und Lesekopf (6: etwa 40* is1.
    Dig-; ta &igr; isierstif t nach sinem der Ansprüche 2 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen Griffabschnitt (5) und Leitungsanschlußteil (?) etwa 60* ist.
    6. Digitalisierstift nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichne t,, daß der Orif fabschnitt Cfi) einen quadratischen, rechteckigen oder mehreckigen Querschnitt, aufweist.
    7. Digi. !,al isi.erstif t nach einem der Ansprüche 1 bi'-; 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffabschnitt <' einen runden Querschnitt aufweist.
    8. Digitalisierstift, nach >>inera der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dp'" Griffabschnitt (5) kastenförmig ausgebildet ir.t.
    9. Digitalisierstift nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zweiteilig ausgebildet ist.
    10. Digitalisierstift nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da£ die Trennebene der zwei Teile des Gehäuses in der gleichen Ebene wie die Abknlckung es Lesekopfes (6) liegt.
    11. Digitalisierstift nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Lesekopf (6) eine Spule (8) angeordnet ist, daß in der Spule (8) eine ladelstiftführuRg angeordnet ist, daß in der Führung ein Sadelstift (9) axial verschiebbar angeordnet ist und daß gegenüber dem dem Griffabschnitt (5) zugewandten Ende des ffadelstifts (9) eine Schaltvorrichtung angeordnet ist.
    &bull; t &igr; .
    1 ti
    3 -
    12. Digitalisierstift nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß in doi ochaltvorrichtung ein Hebelarm (10) und ein Schaltelement f12) angeordnet sind, wobei der Hebelarm <10) in dem Lesekopfende des Griffabschnitts (5) drehbar angeordnet ist und sich zwischen einer ersten Anschlagstellung und einer zweiten Anschlagstellung frei bewegen kann, wobei der Hebelarm 00) in der ersten Anschlagstellung in seiner Ruheposition liegt.
    13. DiKit'-ilisierstift nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelstift '.'-)) mit dem Hebelarm (10) drehbar verbunden ist.
    14. Digitalisierstift nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt (17) zwischen Hebelarm (10) und Nadelstift (9) im wesentlichen <)uf der Mittellinie der Nadelstiftführung liegt, wenn der Hebelarm (10) in einer der Anschlagstellungen ,iegt.
    Digitalisierstift nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnet (11) auf dem dem Nadelstift (9) gegenüberliegenden Ende des Hebelarms (10) angeordnet ist.
    16. Digitalisierstift nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Hall-Schalteleraent (12) an einer dem Magnet <11) in der zweiten Anschlagstellung des Hebelarms (10) gegenüberliegenden Position ist.
    - 4
    17, Dift i talieiersti f t nach einem rtpr Anspruchs 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schaltplatte (12,13) in und parallel zu dem GrJffabschnitt angeordnet ist.
    18. Digitoi lsier-tift nach einem d«?r Ansprüche 11 bis 1" dadurch g e ·' e n &eegr; ;~ e i c h &eegr; ■ · t, daß mind<=.-.l.eni. Funktiüiistastf- (lr>,16> in der oberen Seite des Gehou angeordnet ','·*:, &iacgr;&iacgr;> gegenüber der Abknickung des Le-
    i). Digitalisierstift, nach einem .-!er Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennze i c h &eegr; e t , daR ei:, gr i f ; i'ger Cberf läi. hente M (25) an mindestens einer Sei tent' .ache des Gehcüjse= , der Nahe des mit dem Lesekopf '-6' v.· ■ bimdeiie;, Endes des j. L &Ggr;'abschnitts (5) angeordnet ist.
    20. Digitalisier stift nach einem d^r Ansprüche i bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsanschluß (?■ ein Kabelanschluß ist und daß eine Kabelzugentlastungsvorichtung (22) in dem Leitungsansjhlußtei 1 <7) angeordnet. irf,t.
    21. Digitalisierstift nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine mehrpolige Steckverbindung (19,23) in dem, mit dem Leitungsanschlußtei1 (' verbundenen Ende des GriffabschniCts (5) angecrdy·-·■: .Jt.
    22. Digitalisierstift nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leuchtanzeige (21) an der Rückseite des Leitungsanschlußteils (7) angeordnet ist, die dsm Griffabschnitt (5) gegenüberliegt.
DE8903816U 1989-03-28 1989-03-28 Digitalisierstift Expired DE8903816U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8903816U DE8903816U1 (de) 1989-03-28 1989-03-28 Digitalisierstift

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8903816U DE8903816U1 (de) 1989-03-28 1989-03-28 Digitalisierstift

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Publication Number Publication Date
DE8903816U1 true DE8903816U1 (de) 1989-06-22

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ID=6837599

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8903816U Expired DE8903816U1 (de) 1989-03-28 1989-03-28 Digitalisierstift

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DE (1) DE8903816U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9113603U1 (de) * 1991-10-31 1993-03-04 Messerschmitt, Enno, 8053 Attenkirchen Informationsträger für eine Dateneingabe mittels einer Eingabevorrichtung, insbesondere eines Digitalisierboards
EP0669594A3 (de) * 1994-02-24 1996-09-25 Yashima Denki Kk Schreibvorrichtung zur Handschriftermittlung.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9113603U1 (de) * 1991-10-31 1993-03-04 Messerschmitt, Enno, 8053 Attenkirchen Informationsträger für eine Dateneingabe mittels einer Eingabevorrichtung, insbesondere eines Digitalisierboards
EP0669594A3 (de) * 1994-02-24 1996-09-25 Yashima Denki Kk Schreibvorrichtung zur Handschriftermittlung.

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