DE8901761U1 - Bodenbearbeitungsgerät - Google Patents
BodenbearbeitungsgerätInfo
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- 239000002689 soil Substances 0.000 title claims description 15
- 238000003971 tillage Methods 0.000 title description 4
- 101150112468 OR51E2 gene Proteins 0.000 claims 1
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- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/16—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with special additional arrangements
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/02—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere ein zapfwellengetriebenes Bodenbearbeitungsgerät,,
wie z.B. Zinkenrotor, mit an den Seiten des Gerätes bzw. eines Gehät.jes desselben angeordneten Kufen.
Zapfwellengetriebene Zinkenrotorgeräte besitzen zur Lagerung
des Rotors dienende Gehäuseseitenteile, wobei zumindest eines der Seitenteile auch Teile eines Antriebsgetriebes
des Zinkenrotors aufnimmt, üblicherweise werden diese
Seitenteile durch daran angeordnete Kufen gegen ein Aufsetzen auf dem Boden bzw. gegen Steine u.dgl. geschützt.
Diese Kufen sind insofern problematisch, als an den Halterungen der Kufen langsträhnige Pflanzenreste u.dgl. hängenbleiben
können, welche einerseits das Arbeitsergebnis des Bodenbearbeitungsgerätes beeinträchtigen und andererseits zu einem
außerordentlich erhöhten Widerstand bei der Überfahrt Über den Boden führen können.
Aus diese« Grunde werden vor den Kufen oftmals drehbare
Zuführscheiben angeordnet, welche in Draufsicht auf das Gerät einen in Fahrtrichtung geöffneten Trichter bilden und sich um
etwa horizontale Achsen drehen. Diese Zuführscheiban können
in Fahrtrichtung des Gerätes vor ihnen liegende langsträhnige Pflanzenreste zerschneiden bzw. zur Gerätemitte hin wegdrängen.
Jedoch läßt sich gleichwohl nicht mit hinreichender Sicherheit vermeiden, daß Pflanzensträhnen an den Kufen hängenbleiben.
Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, Bodenbearbeitungsgeräte der eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß
auch Bodenflächen mit großen Mengen langsträhnigen Pflanzengutes ohne Einschränkung bearbeitet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Kufen nur an ihren vorderen hochgebogenen Enden am Gerät bzw. Gehäuse gehaltert und im übrigen freitragend mit etwa
horizontal nach rückwärts erstreckten hinteren Enden angeordnet sind.
Die Erfindung berücksichtigt die Erkenntnis, daß langsträhnige Pflanzenreste besonders leicht an den in Fahrtrichtung hinteren
Kufenteilen hängenbleiben. Da die Kufen bei der Erfindung in diesem Bereich freitragend und in Gerätelängsrichtung ?.twa
horizontal nach hinten gerichtet sind, können gegebenenfalls in den Bereich der Kufen gelangende Pflanzensträhnen ohne
weiteres abgleiten.
Gemäß einer bevorzugten AusfUhrungsform der Erfindung bestehen
die Kufen im wesentlichen aus einem kufenförmig gebogenen stabartigen Halteteil, welches mit seinem vorderen hochgebogenen
Ende am Gerät bzw. Gehäuse des Gerätes gehaltert bzw. anbringbar ist, und einem Laufflächenteil, welches mit dem
Halteteil leicht austauschbar verbunden ist. Auf diese Weise sind die zur Halterung der Kufen benötigten Elemente vor
Verschleiß geschützt. Lediglich die Laufflächenteile mti seen
als Verschleißteile von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.
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Im übrigen wird hinsichtlieh bevorzugter Merkmale der
Erfindung auf die Ansprüche sowie die nachfolgende
Erläuterung einer bevorzugten Aueführungsform der %
Erfindung anhand der Zeichnung verwiesen.
Dabei zeigt die einzige Figur eine Seitenansicht eines Zinkenrotorgerätes mit der erfindungsgemäßen Kufenanordnung.
Das dargestellte, an sich bekannte Zinkenrotorgerät besitzt einen bockartigen Rahmen 1, welcher mittels nur schematisch
dargestellter Ober- und Unterlenker 2 eines Dreipunktgestänges mit einem nicht dargestellten Zugfahrzeug bzw.
Traktor verbunden werden kann.
Der an Geräteseitenteilen 3 gelagerte Zinkenrotor 4 wird mittels einer Zapfwelle 5 angetrieben, die über sine
teilweise in einem der Geräteseitenteile 3 untergebrachte Getriebeanordnung mit dem Zinkenrotor 4 antriebsverbunden
ist.
Zum Schutz der Geräteseitenteile 3 dienen Kufenanordnungen 6,
die jeweils auf den Außenseiten der Geräteseitenteile 3 befestigt sind.
Jede Kufenanordnung besitzt ein kufenförmig gebogenes,
stabförmiges Halteteil 7 mit etwa quadratischem Querschnitt und hoher Stabilität. Das Halteteil 7 ist mit seinem vorderen,
nach oben gebogenen Ende in einer am jeweiligen Geräteseitenteil 3 angeordneten Hülse 8 mit dem quadratischen Profil |
des Halteteiles 7 angepaßtem Querschnitt verschiebbar auf- | genommen und durch Bolzen 9 höhenverstellbar gehaltert, |
welche am Halteteil 7 sowie an der Hülse 8 angeordnete |
Querbohrungen durchsetzen. S
~<\" V —
Auf der dem Boden zugewandten Unterseite des Halteteiles 7
ist ein flachbandartiges Laufflächenteil 10 leicht austauschbar befestigt/ beispielsweise angeschraubt/ wobei die
Schraubenköpfe auif der vom Laufflächenteil 10 abgewandten
Seite des Halteteiles 7 leicht zugänglich/ versenkt angeordnet sind.
Das Laufflächenteil 10 schmiegt sich praktisch spaltfrei an das jeweilige Halteteil 7 an.
Das in Gerätelängsrichtung nach rückwärts weisende/ annähernd
horizontale Ende der Kufenanordnung 6 bzw. des Halteteiles und des daran befestigten Laufflächenteiles 10 wird völlig
freitragend gehalten. Dementsprechend können sich in diesem Dereich keinerlei langsträhnige Pflanzenreste an der Kufenanordnung
6 festsetzen. Vielmehr gleiten Pflanzenreste von dem horizontalen Kufenteil praktisch widerstandsfrei ab.
Vor dem nach oben hochgebogenen vorderen Bereich jeder Kufenanordnung 6 kann eine Zuführscheibe 11 angeordnet sein,
welche an einem Haltestiel 12 um eine horizontale Achse drehbar gelagert und derart zur Fahrtrichtung des Gerätes
schräggestellt ist, daß von den an den beiden Geräteseiten angeordneten Zuführscheiben 11 ein sich in Fahrtrichtung
öffnender Trichter gebildet wird. Die Zuführscheiben 11 haben die Aufgabe, erfaßte Pflanzenreste zur Gerätemitte hin zu drängen
und an den vorderen Teilen der Kufenanordnungen 6 vorbeizuleiten.
Dazu sollten die Zuführscheiben 11 möglichst dicht vor den
jeweiligen Kufenanordnungen 6 angeordnet werden. Dies wird im dargestellten Beispiel dadurch gewährleistet, daß die
Haltestiele 12 schräg angeordnet sind.
Claims (9)
- ·< .14«RU 196Ansprüche &igr;.j Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere zapfwellengetrie-""' benes Gerät, wie z.B. Zinkenrotorgerät, mit an den Seiten des Gerätes bzw. eines Gehäuses desselben angeordneten Kufen,
dadurch gekennzeichnet,daß die Kufen (6) nur an ihren vorderen hochgebogenen Enden an den Geräte- bzw. Gehäuseseitenteilen (3) gehaltert und im übrigen freitragend mit etwa horizontal nach rückwärts erstreckten hinteren Enden angeordnet sind. - 2. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kufen (6) aus einem kufenförmig gebogenen, stabartigen Halteteil (7), welches mit seinem Vorderen hochgebogenen Ende am Gerät bzw. Gehäuse gehaltert bzw. anbringbar ist, und einem Laufflächenteil (10) bestehen, welches mit dem Halteteil (7) leicht austauschbar verbunden ist.
- 3. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufflächenteil (10) mit von der Oberseite des Halteteiles zugänglichen Schrauben befestigt ist.
- 4. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenköpfe versenkt im Halteteil (7) angeordnet sind.
- 5. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Laufflächenteil (10) praktisch spaltfrei an die zugewandte Seite sowie die Biegung des Halteteiles (7) anschmiegt.&psgr;—■—1^ ' * "It««4 .»&igr;« «· lf
- 6. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufflächenteil {10) an Bereichen/ die einem erhöhten Verschleiß unterliegen, mit größerer Dicke als an weniger verschleißanfälligen Bereichen ausgebildet ist.
- 7. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das hochgebogene Ende desHaILece.&tgr;.ies (7) höhenverstellbar in einer geräte- bzw. gehäuseseitigen Hülse (8) gehaltert ist.
- 8. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (7) aus einem gebogenen Stab mit etwa quadratischen Profil besteht.
- 9. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem hochgebogenen vorderen Ende der Kufen drehbare Zuführscheiben (11) angeordnet sind/ welche in Draufsicht auf das Gerät einen in Fahrtrichtung geöffneten Trichter bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8901761U DE8901761U1 (de) | 1989-02-15 | 1989-02-15 | Bodenbearbeitungsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8901761U DE8901761U1 (de) | 1989-02-15 | 1989-02-15 | Bodenbearbeitungsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8901761U1 true DE8901761U1 (de) | 1989-04-06 |
Family
ID=6836056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8901761U Expired DE8901761U1 (de) | 1989-02-15 | 1989-02-15 | Bodenbearbeitungsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8901761U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000040070A1 (en) * | 1998-12-30 | 2000-07-13 | C.K.M. Advanced Agriculture Ltd. | Soil disinfecting device |
-
1989
- 1989-02-15 DE DE8901761U patent/DE8901761U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000040070A1 (en) * | 1998-12-30 | 2000-07-13 | C.K.M. Advanced Agriculture Ltd. | Soil disinfecting device |
| US6655082B1 (en) | 1998-12-30 | 2003-12-02 | C.K.M. Advanced Agriculture Ltd. | Soil disinfecting device |
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