DE8809098U1 - Sammelbehälter, insbesondere für feste oder pastöse Gefahrstoffe - Google Patents
Sammelbehälter, insbesondere für feste oder pastöse GefahrstoffeInfo
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- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- 4 -BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Sammelbehälter mit einer
als Schleuse ausgebildeten Einfüllvorrichtung. 5
Solche Sammelbehälter dienen insbesondere zur Entsorgung von festen oder pastosen Abfallstoffen wie Lackresten,
öl- oder reinigungsmittelgetränkten Putzlappen, Aball-Schlämmen aus chemischen Reinigungen und dergleichen.
Ryrch die schleusenartige Gestaltung der Einfüllvorrichtung soll verhindert werden, daß durch Verdunstung entstehende, leicht entzündliche und/oder umweltschädliche
Dämpfe unkontrolliert aus dem Sammelbehälter austreten und zu einer Explosionsgefahr bzw. zu einer Umwelt
belastung führen.
Aus dem DE-CM 87 12 778 ist ein Behälter dieser Art
bekannt, bei aem die Einfüllvorrichtung eine Einfüllkammer aufweist, die am oberen Ende durch einen Deckel
und am unteren Ende durch einen Drehschieberverschluß
verschließbar ist. Eine mechanische Sperre gewährleistet,
daß sich der Deckel nur bei geschlossenem Drehschieberverschluß öffnen läßt, and eine weitere Sperre verhindert
ein Offnen des Drehschieberverschlusses bei geöffnetem
Deckel. Auf diese Weise wirken der Deckel und der Drehschieberverschluß nach Art einer Schleuse zusammen, so
daß der Gasaustausch zwischen dem Innenraum des Behälters und der Umgebung auf ein Minimum beschränkt wird.
Wechselspiels der beiden Sperren und wegen des Erfordernisses, den Deckel gasdicht zu verschließen, ein relativ
komplizierter und entsprechend störanfälliger Öffnungsund Schließmechanismus erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter
der eingangs genannten Art mit einer einfach aufgebauten, funktionssicheren und einfach zu bedienenden Einfüllvorrichtung
zu schaffen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch den Gegenstand
des Anspruchs 1.
Bei dem vorgeschlagenen Sammelbehälter ist die Schleusenkammer in einem dreh- oder schiebbaren Kolben ausgebildet,
der die Einfüllöffnung des Behälters von dessen Znnenraum trennt. Zum Einfüllen von Material wird der Kolben ic
eine Stellung bewegt, in der die Schleusenkammer der Einfüllöffnung zugewandt ist. Anschließend wird der
Kolben in eine Stellung bewegt, in der die Schleusenkammer zum Inneren des Behälters geöffnet ist, so daß
das in der Schleusenkammer aufgenommene Material in den Innenraum des Behälters fällt. Da in dieser Stellung des
Kolbens keine Verbindung zwischen der Schleusenkammer und der Einfüllöffnung besteht ist es nicht erforderlich,
einen zusätzlichen gasdichten Verschluß für die Einfüllöffnung vorzusehen. Sofern dennoch über der
Einfüllöffnung ein Deckel zum Schutz gegen Witterungseinflüsse vorgesehen ist, braucht dieser nicht gasdicht
zu schließer, und in der Schließstellung auch nicht druckfest verriegelbar zu sein. Der Deckel kann in jeder der
beiden Kolbenstellungen gefahrlos geöffnet werden, so daß keine mechanischen Sperren erforderlich sind.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
Für den Antrieb des Kolbens kann ei.i Motor, beispielsweise
ein funkenbildungsfreier Elektromotor, oder ein hand-
oder fußbetätigter Antriebsmechanismus vorgesehen sein.
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~\~\
Bevorzugt ist der Antrieb für den Kolben mit der Öffnungsund Schließbewegung des Deckels gekoppelt. |
Xn einer Ausfuhrungeform der Erfindung ist die Schleuse |
als Zellenradschleuse ausgebildet, d.h., der Kolben hat die Form eines mit wenigstens zwei Flügeln versehenen
Zellenrades und ist drehbar in einem zylindrischen Gehäuse gelagert, so daß er dessen Innres in mehrere
Zellen oder Schleusenk=unmern unterteilt. Die Drehachse
des Zellenrades kann waagerecht oder senkrecht orientiert sein. Im ersteren Fall sind die Einlaß- und Auslaßöffnungen
der Schleuse in der Mantelfläche des Gehäuses angeordnet, während im letzteren Fall die Eingangs- und Auslaßöffnungen
versetzt in den gegenüberliegenden Stirnflächen des Gehäuses angeordnet sind. In beiden Fällen läßt sich
mit Hilfe eines wenigstens dreiflügeligen Zellenrades und einer geeigneten Anordnung der Einlaß- und Auslaßöffnungen
erreichen, daß die Absperrung zwischen der Einlaßöffnung und Auslaßöffnung bei jeder Winkelstellung
des Zellenrades aufrechterhalten bleibt.
Durch geeignete Dichtlippen an den Flügeln des Zellenrades kann ein gasdichter Abschluß erreicht werden. Da die
durch das eingeführte Material verdrängte Luft während der Einfüllvorgänge über die Zellenradschleuse nach
außen abgeführt wird, ist keine zusätzliche Entlüftungseinrichtung erforderlich. Druckunterschiede zwischen der
Atmosphäre und dem Behälterinneren, wie sie beispielsweise infolge von Temperaturschwankungen auftreten können, führen
nicht zu einem Nettö-Drehaoment auf das Zellenrad. Die *
Zellenradschleuse kann daher auch einem gewissen Ober- ^ druck oder unterdruck im Inneren des Behälters standhalten. |
Bei vielen Anwendungsfällen kann man jedoch einen geringen | Gasaustausch zum Abbau von Druckunterschieden zwischen dem |
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Innenraum des Behälters und der Umgebung zulassen. In
diesem Fall können die Ränder der Flügel des Zellenrades mit den Innenflächen des Gehäuses einen schmalen Spalt
bilden, so daß nur ein geringer Reibungswiderstand beim Drehen des Zellenrades auftritt. Die Breite des Spaltes
kann so gering gewählt werden, daß durch diesen Spalt hindurch kein Flammendurchschlag erfolgen kann. Auf
diese Weise läßt sich ein zuverlässiger Explosionsschutz gewährleisten.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Kolben als am oberen und unteren Ende offener Hohlkörper
ausgebildet und waagerecht in einem langgestreckten Gehäuse verschiebbar, das an einem Ende eine Einlaßöffnung in
seiner Decke und am anderen Ende eine Auslaßöffnung in seinem Boden aufweist.
Der Sammelbehälter selbst kann als stehender Behälter oder als liegender Behälter ausgebildet und wahlweise transportabel
oder fest installiert sein. Das Entleeren des Sammelbehälters erfolgt beispielsweise durch Stürzen
des Behälters, entweder über die Zellenradschleuse oder über eine gesonderte Entleerungs- und Reinigungsöffnung.
Bei ausreichender Fließfähigkeit der Abfallstoffe kann der Behälter auch durch Abpumpen entleert werden.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch die wesentlichen Teile des Sammelbehälters;
- 8 -
Fig. 2 eine Draufsicht zu Figur 1;
Fig. 3 einen schematischen Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform
einer Zellenradschleuse; und
Fig. 4 einen schematischen Schnitt durch eine Schleuse mit einem verschieb-
In Figur 1 ist ein Sammelbehälter 10 dargestellt, auf dessen oberer Wand 12 etwas zum Rand versetzt ein vertikaler
Füllschacht 14 angeordnet ist. In dem Füllschacht befindet sich eine Zellenradschleuse 16 mit
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einem quer rar Achae des Füllschachtes orientierten zylindrischen
Gehäuse 18 und einem koaxial in dem Gehäuse drehbaren Zellenrad 20. Das Zellenrad weist vier in Winkei-
abständen von 90° starr an einer Welle 22 befestigte
Flügel 24,26,28,30 auf, die sich radial bis zur Innenfläche des Gehäuses 18 eistrecken. Die Flügel 24,26,28,
30 bilden mit der Umfangswand und den Stirnwänden des Gehäuses jeweils einen schmalen Spalt mit einer Breite
von ca. ö,i bis 0,2 mm, so daß ein Fiammendurchschiag
aus dem Inneren des Behälters IC· in den oberen Bereich des Füllschachtes 14 verhindert wird.
Im oberen Teil des Füllschachtes 14 sind Leitbleche 32 angeordnet, die trichterförmig zu einer Einlaßöffnung
34 der Zellenradschleuse zusammenlaufen. Eine Auslaßöffnung 36 der Zellenradschleuse ist über vertikale
Leitbleche 38 mit einer öffnung 40 in der Decke 12 des Sammelbehälters 10 verbunden.
Das obere Ende des Füllschachtes 14 ist in eine Verkleidung 42 eingearbeitet, die durch eine waagerechte Abdeckplatte
44 und eine vertikale Schürze 47 gebildet wird. Die obere öffnung des Füllschachtes 14 ist durch einen Klappdeckel
48 verschließbar, dessen Scharnier an der Abdeckplatte 44 befestigt ist. Ein Winkelhebel 50 ist schwenkbar an
der Unterseite der Abdeckplatte 44 gehalten und über Betätigungsstangen 52,54 mit einem Fußhebel 56 und
einem Hebel 58 zur Betätigung des Klappdeckels 48 verbunden. Der Klappdeckel 48 ist durch eine nicht gezeigte
Schließfeder, beispielsweise eine Gasfeder, in die Schließstellung vorgespannt tszä läßt sich durch Niederdrücken des Fußheb-els 56 öffnen.
Die Welle 22 des Zellenrades 20 weist außerhalb des Gehäuses 18 der Zellenradschleuse eine Kurbel 60 auf,
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die Ober eine weitere Betätigungsstange 62 mit dem Winkelhebel 50 verbunden ist.
Wenn der Klappdeckel 48 durch die Wirkung der Schließfeder und aufgrund seines Eigengewichts aus der in
Figur 1 in durchgezogenen Linien gezeigten Öffnungsstellung in die Schließstellung zurückkehrt, so wird
das Zellenrad 20 durch die Betätigungsstange 62 und die Kurbel 60 um einen Winkel von nicht ganz 180° in die
in Figur 1 in strichpunktierten Linien eingezeichnete
Stellung gedreht. Die Zelle zwischen den Flügeln 24,26,
die zuvor der Einlaßöffnung 34 der Zellenradschleuse zugewandt war und das eingefüllte Material aufgenommen
hat, liegt dann der Auslaßöffnung 36 gegenüber, so daß
der Inhalt dieser Zelle in das Innere des Sammelbehälters
10 fällt. Wenn anschließend der Fußhebel 56 erneut betätigt wird, so kehren der Klappdeckel 48 und das Zellenrad
in die in Figur 1 in durchgezogenen Linien eingezeichneten Stellungen zurück. An einem der Leitbleche 32 ist ein
auswechselbares Messer 64 befestigt, durch das überschüssiges Material abgeschert oder abgequetscht wird,
wenn sich der Flügel 24 bei der Drehung des Zellenrades an der Schneide des Messers 64 vorbeibewegt.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform des Zellenrades
ist nur die zwischen den Flügeln 24 und 26 gebildete Zelle an dem Materialtransport beteiligt. Die übrigen
Zellen sind deshalb durch ein Blech 66 verschlossen, so daß in diese Zellen kein Material eindringen kann. Durch
das Blech 66 wird zugleich die Flammendurchschlagsicherheit der Zellenradschleuse erhöht.
so ausgelegt sein, daß das Zellenrad bei jeder Betätigung
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des Fußhebels 56 in 180*- oder 90"-Schritten in der
gleichen Richtung gedreht wird, so daß mehrere Zellen am Materialtransport beteiligt sind. Bei Verwendung
eines Kurbelantriebs sollte in diesem Fall allerdings durch geeignete Rasteinrichtungen oder durch elastische Vorspannung
des Zellenrades sichergestellt sein, daß das Zellenrad nicht gerade in der Totpunktstellung der
Kurbel anhält. Dies läßt sich beispielsweise dadurch erreichen, daß die Kopplung mit der Bewegung des Klappdeckeis
48 nicht über den Winkelhebel 50, sondern über eine weitere Kurbel erfolgt, die derart
angeordnet ist, daß die Welle 22 jeweils ein Stück über die Totpunktstellung hinausgedreht wird, wenn der Klappdeckel
48 aufgrund seines Eigengewichts in die jeweilige Endstellung fällt.
Wahlweise kann jedoch anstelle eines Kurbelantriebs für das Zellenrad 20 auch ein Zahnstangen-Ritzel-Antrieb
- ggf. mit einer Einwegkupplung - vorgesehen sein.
Bei Anwendungen, bei denen die jeweils eingefüllten Mengen an Abfallstoffen das Volumen einer einzelnen
Zelle überschreiten, kann es vorteilhaft sein, auf die Kopplung, des Klappdeckels 48 mit dem Fußhebel zu verziehten,
so daß durch den Fußhebel ausschließlich das Zellenrad 20 bewegt wird. In diesem Fall kann durrtfi
entsprechend kräftiges Niederdrücken des Fußhebels 56 eine hohe Kraft erzeugt werden, reit der auch zähle
Materialien an dem Messer 64 abgequetscht werden können.
Aus Sicherheitsgründen sollte jedoch eine Sperre vorgesehen sein, die den Antriebszug zwischen dem Fußhebel
56 und dem Zellenrad 20 zwangsweise unterbricht, solange der Deekel 48 geöffnet ist. Hierdurch wird verhindert,
daß der Benutzer während der Drehung dee Zellenrades in die Zellenradschleuse greifen und sich Quetschverletzungen
- 12 -an der Hand zuziehen kann.
Schließlich wäre auch denkbar, an dem Antriebsmechanismus eine Art Schaltgetriebe vorzusehen, so daß von einem
Betriebsmodus, in dem das Zellenrad 20 mit dem Klappdeckel 48 gekoppelt ist, auf einen anderen Betriebsmodus umgeschaltet werden kann,in dem bei geschlossenem
Klappdeckel 48 allein das Zellenrad 20 mit Hilfe des Fußhebels 56 angetrieben wird.
Figur 3 zeigt ein Beispiel einer abgewandelten Zellenradschleuse 66, bei der das Gehäuse 18 und die Drehachse
des Zellenrades 20 vertikal orientiert sind. Die Einlaßöffnung 34 ist exzentrisch in der oberen Stirnwand des
Gehäuses 18 angeordnet, während sich die Auslaßöffnung 3b in einer der Einlaßöffnung diametral gegenüberliegenden Position in der unteren Stirnwand des Gehäuses 18
befindet.
Als Alternative zu einer Zellenradschleuse zeigt Figur eine Schleuse 68 mit einem hin- und hergehend in einem
Gehäuse 70 verschiebbaren Kolben 72. Der Kolben 72 hat die Form eines oben und unten offenen, im Grundriß rechteckigen Kastens und steht mit seinen oberen und unteren
Rändern mit den Innenflächen des Gehäuses 70 in dichtender Berührung. Die senkrechten Wände des Gehäuses 70 haben
keine dichtende Funktion und sind mit Führungsleisten 74 versehen, die eine leichtgängige Bewegung des über
eine Kolbenstange 76 angetriebenen Kolbens ermöglichen.
Die Einlaß- und Auslaßöffnungen 34,36 der Schleuse sind
versetzt in den oberen und unteren Wänden des Gehäuses 70 angeordnet. Im gezeigten Beispiel ist der Abstand
2wi§chen den Einlaß- und Auslaßöffnungen so gering/ daß
in einer Zwischenstellung des Kolbens kurzfristig eine
direkte Verbindung zwischen der Einlaßöffnung und der
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Auslaßöffnung besteht. Durch Vergrößerung des Abstands
zwischen den Einlaß- und Auslaßöffnungen läßt sich jedoch eine dauerhafte Trennung dieser beiden Offnungen
unabhängig von der Stellung des Kolbens 72 erreichen. 5
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Claims (14)
- TER MEER-MÜLLER-STtslNlMElSTeR & PARTNERPATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYSOr. Nicolaue ter Meer. Dlpl.-Chem. Helmut Steinmeister, Dipt -Ing.Pritrijof E. Müller. Dipl.-Ing. Manfred WiebuschMauerkircherstrasee 45 Artur-Ladebeck-Strasse 510*8000 MÜNCHEN 80 0-4800 BIELEFELD 1RIETBERGWERKE GMBH & CO. KG Bahnhofstr. 55
4835 Rietberg 1SAMMELBEHÄLTER, INSBESONDERE FÜR FESTE ODER PASTÖSE GEFAHRSTOFFESCHUTZANSPRÜCHE1. Sammelbehälter, insbesondere für feste oder pastöse Gefahrstoffe, mit einer als Schleuse (16;66;68) ausgebildeten Einfüllvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuse durch einen dreh- oder schiebbaren Kolben (20;72) gebildet wird, der die Einfüllöffnung (34) des Behälters von dessen Innenraum trennt und in dem wenigstens eine Schleusenkammer ausgebildet ist, die je nach Kolbenstellung entweder zur Einfüllöffnung (34) oder zum Behälter-Innenraum &tgr;. - 2. Sammelbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für den Kolben (20;72) gekoppelt ist mit einem Fußhebel (56) und/oder einem Klappdeckel (48) eines die Einfüllöffnung (34) bildenden Füll- ■' Schachtes (14) . I:'·''' litt·· ****r»Ji.t» &igr;TER meer - möller - STEiNfJiEfSTER '-4 ^ARTN1E/**', ',··', «letbergwerke
- 3. Sammelbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuse als Zellenradschleuse (16) mit einem drehbaren Kolben in der Form eines Zellenrades (20) ausgebildet ist.
- 4. Sammelbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des in einem zylindrischen Gehäuse (18) angeordneten Zellenrades (20) waagerecht orientiert ist und daß das Gehäuse (18) mit Einlaß und Auslaßöffnungen (34,36) in seinem Mantel versehen ist.
- 5. Sammelbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des in einem zylindrischen Gehäuse (18) angeordneten Zellenrades (20) senkrecht orientiert ist und daß das Gehäuse (18) mit versetzt in seiner oberen und unteren Stirnwand angeordenten Einlaß- und Auslaßöffnungen (34,36) versehen ist.
- 6. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite eines Spalteszwischen dem Zellenrad (20) und der Innenfläche des Gehäuses (18) so bemessen ist, vorzugsweise in der Größenordnung von 0,1 bis 0,3 mm, daß ein Flammendurchschlag durch den Spalt hindurch verhindert wird. 25
- 7. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zellenrad (20) einen Kurbelantrieb (60,62) aufweist.
- 8. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zellenrad (20) einen Zahnstangen-Ritzel-Antrieb aufweist.
- 9. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 3 bis, 6, dadurch• · &igr; mi &igr; &igr; t· · &igr;TER meer-möller - STEiNJMfeiST^ i( P^RjisjEf?'.··'. «ietbergwerkegekennzeichnet, daß das Zellenrad (20) nur In einer einzigen Richtung antreibbar ist.
- 10. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für das Zellenrad (20) blockiert ist, wenn sich der Klappdeckel (48) des Füllschachtes (14) in der geöffneten Stellung befindet.
- 11. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die radial äußeren Ränder der Flügel (24,26,28,30) des Zellenrades (20) und der in Drehrichtung des Zellenrades gesehen hintere Rand der Einlaßöffnung (34) der Zellenradschleuse (16) als Schneidkanten ausgebildet oder mit auswechselbaren Messern (64) besetzt sind.
- 12. Sammelbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuse (68) einen waagerecht in einem langgestreckten Gehäuse (70) verschiebbaren Kolben (72) in der Form eines oben und unten offenen Hohlkörpers aufweist und daß das Gehäuse (70) mit versetzt zueinander in seiner oberen und unteren Wand angeordneten Einlaß- und Auslaßöffnungen (34,36) versehen ist.
- 13. Sammelbehälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (72) nur mit den oberen und unteren Wänden des Gehäuses (70) in Dichtberührung steht.
- 14. Sammelbehälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Motorantrieb für den Kolben (20;72).·· ·· * ffitt t ··a ·
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| DE8809098U DE8809098U1 (de) | 1988-07-15 | 1988-07-15 | Sammelbehälter, insbesondere für feste oder pastöse Gefahrstoffe |
| DE19893923368 DE3923368A1 (de) | 1988-07-15 | 1989-07-14 | Sammelbehaelter, insbesondere fuer feste oder pastoese gefahrstoffe |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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