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DE8806494U1 - Begrünungselementesystem - Google Patents

Begrünungselementesystem

Info

Publication number
DE8806494U1
DE8806494U1 DE8806494U DE8806494U DE8806494U1 DE 8806494 U1 DE8806494 U1 DE 8806494U1 DE 8806494 U DE8806494 U DE 8806494U DE 8806494 U DE8806494 U DE 8806494U DE 8806494 U1 DE8806494 U1 DE 8806494U1
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DE
Germany
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Prior art date
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Expired
Application number
DE8806494U
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Priority to DE8806494U priority Critical patent/DE8806494U1/de
Priority to DE19893914257 priority patent/DE3914257A1/de
Publication of DE8806494U1 publication Critical patent/DE8806494U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F8/00Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
    • E01F8/02Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise
    • E01F8/027Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise with external support, e.g. wall facing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/12Supports for plants; Trellis for strawberries or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

Beschreibung :
Die Erfindung betrifft ein Begrünungselementesystem mit wasserdurchlässig gefaSten vegetationsfähigen Füllstoffen. Solche Systeme werden bevorzugt als Einrichtungen zur Absorption von Verkehrslärm, kurz absorbierende Lärmschutzwände/ verwendet, beispielsweise zur Abschirmung von Wohngebieten gegenüber stark befahrenen VerkehrestraBen.
Bekannt sind mit vegetationsfähigen Stoffen befüllte Doppelzäune aus Weidengeflecht, die jedoch sehr viel Handarbeit erfordern. Neben schallschluckenden porösen Stahlwänden, die mit im Boden verwurzeltest Rankwerk begrünt werden, sind auch Doppelzäune aus Lochblech oder Streckmetall bekannt, die mit humosen Massen gefüllt und dann mit Steckhölzern oder Saatgut an der Fläche begrünt werden können. Nachteilig ist dabei insbesondere der hohe Gestehungepreis, das Transportgewicht und der erforderliche groBe Transportraum sowie die zum Aufstellen solcher Lärmschutzeinrichtungen aus Stahl erforderlichen Sondergeräte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Elemente für eine sowohl seitlich als auch oben voll begrünte Lärmechutzeinrichtung vorzuschlagen, die ein hohes Absorptionsvermögen haben, leicht zu transportieren und aufzustellen sind, eine vielfältige äuBere Formgestaltung erlauben und auBer für Lärmschatz auch noch für die verschiedensten anderen Zwecke brauchbar sind.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Begrttnungselementeeystem der einleitend bezeichneten Art •rfindungsgemäß gelöst durch an einer Tragkonstruktion
• · "· 4 —
aufgehängte Hüllen aus Geotextilien oder vergleichbaren witterungsbeständigen Materialien. tieotextilien sind gewebte oder durch Verkleben von Fasern gewonnene Netze oder netzartige Materialien« auch im Spritzgußverfahren hergestellte, die flexibel, witterungsbeständig, reißfest und wasserdurchlässig sind. Die Hüllen aus derartigen Materialien haben vorzugsweise einen länglichen horizontalen Querschnitt und enthalten eine Anzahl quer zur Längsrichtung verlaufender Verbindungen, z. B. ähnlich einer abgesteppten Matratze. Die äußere umhüllung kann aber auch durch eingenähte Querwände aus dem gle^ihen Material in einzelne, vorzugsweise gleich große vertikale Schächte oder anders gestaltete Hohlräume getrennt sein.
Zweckmäßigerweise haben die Hüllen einen Boden, mit dem sie zur Gewichtsentlastung auf dem Brdboden aufstehen. Die . Elemente können aber auch ohne Bodenkontakt frei hängend angeordnet sein. Die einzelnen Schächte eines Elements können einen quadratischen, rechteckigen oder frei gewählten Querschnitt haben. Dadurch ist es möglich, das Begrünungselement mit einem geradlinigen Grundriß auszubilden oder mit einem bogenförmigen oder
* zickzackförmigen Grundriß. Die einzelnen Elemente können einander in Längsrichtung gleichseitig oder .wechselseitig überlappen. Elemente in verschiedenen Höhen und Dicke* können geetafftlt angeordnet sein.
Auch für die Tragkonstruktion zum Aufhängen der Hüllen gibt es außerordentlich viele Möglichkeiten. Es können B. B. einzelne Pfosten oder durch Querstreben miteinander verbunden« Mahrfachpfosten innerhalb oder außerhalb der Hüllen angeordnet sein. Die Tragkonstruktion kann abet auch aus wenigen, entsprechend stabileren Masten bestehen, die miteinander durch Spannseile verbunden sind, wobei die Hüllen an den Spannseilen hängen. Schließlich können an die Stelle von Spannseilen vorzugsweise horizontale, von
• · · fV %
Pfosten getragene Träger treten, beispielsweise Rohre, Profilträger oder Gitterwerksträger.
Als Aufhängemittel werden Bänder vorgeschlagen, die an den Hüllen befestigt, insbesondere auf ganzer Länge angenäht sind In Sinne von Verstärkungebändern, und die möglichst um die Elemente unten herumlaufen.
Zur Verstärkung der geotextilen Hülle können innen oder außen Gitterrahmen, Gitter oder Roste als Abstützung gegen Ausbauchen oder z. B. zur Herbeiführung einer ausreichenden Prallschutzeigenschaft angebracht sein.
Durch die Nachgiebigkeit der Hüllen und das Gewicht der Füllstoffe werden besonders günstige Lärmabsorptionswerte erreicht. Als hierzu geeigneter und vegetationsfähiger Füllstoff wird ein homogenes Gemisch aus Quarzsand, Blähton, Sägemehl, Rindenhumus und ähnlichen Stoffen vorgeschlagen.
Die Begrünung mit geeigneten Pflanzen kann auf beiden Seiten und oben erfolgen. Vorzugsweise ist eine selbsttätige Tröpfchen-Bewässerungsanlage einzubauen.
Die beschriebenen Elemente eignen sich außer für LärmschutzmaBnahmen neben Straßen auch als Blendschutz, z. B. auf dem Mittelstreifen von Autobahnen, und auch als hervorragender Prallschutz anstelle von oder als Vorbau von Leitplanken. Darüber hinaus dienen diese Elemente zur Verschönerung von Bauwerken, d. h* als vorgehängte Fassade wie auch - in horizontaler Anwendung - zur schnellen Begrünung von erodierten oder aus anderer Ursache nicht vegetationsfähigen Flächen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 die räumliche Darstellung eines
Begrünungselements mit einfachem rechteckigem Grundriß,
Fig. 2 die schematische räumliche Darstellung der Hülle eines anderen Begrünungselements mit sechseckigen Schächten,
Fig. 3 den bogenförmigen Grundriß eines weiteren Begrünungselements und
Fig. 4 den Grundriß einer Schallschutzwand aus Begrünungselementen, beispielsweise gemäß Pig
Das in Fig. 1 dargestellte Begrttnungselement umfaßt vier Pfosten Ir die an den Ecken eines langgestreckten Rechtecks aufgestellt und zwischen denen in Längsrichtung Spanndrähte 2 ausgespannt sind. An diesen ist eine Hülle aus einem mit Kunststoff Überzogenen oder aus Kunststoff bestehendem Netz aufgehängt. Sie hat ebenfalls einen länglich rechteckigen Grundriß und steht mit ihrem eingenähten Boden auf der AufStellfläche auf. Durch vier eingenähte, vertikal verlaufende Querwände 4 sind fünf vertikale Schächte gebildet, die mit einem homogenen Gemisch aus lockeren vegetationsfähigen Stoffen, Sand und Blähton gefüllt sind. Jeweils an den Ecken der Schächte ist die Hülle an unterschiedlich langen Schnüren 5 oder dgl. aufgehängt. Anstelle dieser kurzen Schnüre werden noch besser aufgenähte Verstärkungsbänder 6 verwendet, die unten um d\e ganze Hülle herumlaufen. Fig. 1 gibt auch hiervon ein Beispiel« An den Aofienfliehen der Hülle wachsen hängende oder kletternde Pflanzen durch die lietzmaschen. Außerdeal ist die freie Oberfläche der Füllung bepflanzt. Bin in der Zeichnung nicht dargestelltes Bewässerungssystem sorgt für die nötige Feuchtigkeit.
·— 7 -&tgr; · ·
Die Hülle nach Flg. 2 hat einen komplizierteren Querschnitt. Die ebenfalls durch Querwände gebildeten Schächte sind sechseckig. Fig. 3 zeigt, wie mit trapezförmigen Schachtquerschnitten ein gebogenes Begrünungeelement entstehen kann.
Fig. 4 zeigt im Grundriß» wie Begrünungselemente flacher rechteckiger Form in sich an einer Seite überlappender Anordnung zu einer dichten Schallschutzwand zusammengefügt werden können. Die ohnehin schon hervorragende Schallabsorptionefähigkeit solcher Begrünungeelemente kann durch eine unebene Oberfläche, etwa wie in Fig. 2, sowie durch eine frei schwebende Aufhängung noch erhöht werden. Anstelle von eigenen Tragpfosten für jedes Element kann auch eine größere Aufhängeanordnung mit Masten vorgesehen sein, deren Spanndrähte sich über eine ganze Schallschutzwand erstrecken.

Claims (10)

amtl. Bez.: "BegrUnungselementesystem" Ansprüche t
1. BegrUnungselementesystem mit wasserdurchlässig gefaßten vegetationsfähigen Füllstoffen, gekennzeichnet durch an einer Tragkonstruktion (1, 2, 5) aufgehängte Hüllen (3) aus Geotextilien oder vergleichbaren witterungsbeständigen Materialien.
2« System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen (3) einen länglichen horizontalen Querschnitt haben und daß sie eine Anzahl quer zur Längsrichtung verlaufender Verbindungen oder Trennwände (4) enthalten, die vorzugsweise aus dem gleichen Material bestehen.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen eine Anzahl aneinander gereihter Hohlräume bilden.
4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen jeweils einen Boden haben.
5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion aus einzelnen Pfosten oder durch Querstreben miteinander verbundenen Mehrfachpfosts?? besteht.
6. Systea nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Tragkonstruktion aus durch Spannseile (2)
miteinander verbundenen Masten (1) besteht und die Bullen an den Spannseilen hängen.
7. - System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daB die .Tragkonstruktion langgestreckte, von Pfosten
getragene Träger aufweist.
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Hüllen durch Gitter oder Gitterrahmen gegen
Ausbauchen oder als Prallschutz abgestützt sind.
9. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Hüllen an Verstärkungsbändern (6) aufgehängt sind, die an den Hüllen befestigt sind und diese ggf. U-formig umfangen.
10. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Hüllen verfüllt sind mit einem homogenen Gemisch, das im wesentlichen aus Quarzsand, Blähton, Sägemehl,
Rindenhumus und anderen vegetationsfähigen Stoffen
besteht.
DE8806494U 1988-05-18 1988-05-18 Begrünungselementesystem Expired DE8806494U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8806494U DE8806494U1 (de) 1988-05-18 1988-05-18 Begrünungselementesystem
DE19893914257 DE3914257A1 (de) 1988-05-18 1989-04-29 Begruenungselementesystem

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8806494U DE8806494U1 (de) 1988-05-18 1988-05-18 Begrünungselementesystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8806494U1 true DE8806494U1 (de) 1989-09-28

Family

ID=6824150

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8806494U Expired DE8806494U1 (de) 1988-05-18 1988-05-18 Begrünungselementesystem

Country Status (1)

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DE (1) DE8806494U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19802513A1 (de) * 1997-07-15 1999-10-07 Heiko Henning Sicherheitszaun zur Verhinderung der Überwindung geschützter Objekte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19802513A1 (de) * 1997-07-15 1999-10-07 Heiko Henning Sicherheitszaun zur Verhinderung der Überwindung geschützter Objekte

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