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DE8802118U1 - Rippenspreizer - Google Patents

Rippenspreizer

Info

Publication number
DE8802118U1
DE8802118U1 DE8802118U DE8802118U DE8802118U1 DE 8802118 U1 DE8802118 U1 DE 8802118U1 DE 8802118 U DE8802118 U DE 8802118U DE 8802118 U DE8802118 U DE 8802118U DE 8802118 U1 DE8802118 U1 DE 8802118U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joint
arm
rib spreader
spreading
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8802118U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Waldemar Link GmbH and Co KG
Original Assignee
Waldemar Link GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Waldemar Link GmbH and Co KG filed Critical Waldemar Link GmbH and Co KG
Priority to DE8802118U priority Critical patent/DE8802118U1/de
Publication of DE8802118U1 publication Critical patent/DE8802118U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/02Surgical instruments, devices or methods for holding wounds open, e.g. retractors; Tractors
    • A61B17/0206Surgical instruments, devices or methods for holding wounds open, e.g. retractors; Tractors with antagonistic arms as supports for retractor elements

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rippensperrer für die Thoraxchirurgie.
Rippensperrer weisen zum Aueeinanderspreizen von Rippen zwei Arme auf, die an den finden Haken tragen, die mit den zu spreizenden Rippen zusammenwirken. Sie sind an einem Spreizorgan, meist einer in Spreizrichtung und somit quer zu den Anrsn verlaufenden Zahnstange angeordnet, an der sie zwecks Spreizung voneinander entfernbar sind, bzw. zur Aufhebung der Spreizung einander näherbar sind. Während ein Arm im allgemeinen an einem Ende der Zahnstange fest angeordnet ist, ist der andere beweglich und in der gewünschten Spreizstellung mit geeigneten Mitteln (beispielsweise stelbstsperrender Verzahnungsmechanik) feststellbar. Oa die Spreizkräfte groß und die Länge der Arme beträchtlich ist, wirkt auf das Spreizorgan und auf die dem Spreizorgan nahen finden der Arme ein beträchtliches Biegemoment. Sie sind daher sehr kräftig und somit schwer ausgeführt und bedürfen deshalb im Spreizzustand der Unterstützung. Auch kann das Spreizorgan nahe dem Operationsfeld hinderlich sein. Deshalb ist es bekannt, sie mit einem Gelenk mit im wesentlichen parallel zur Spreizrichtung verlaufender Gelenkachse auszurüsten, damit sich die schwergewichtigeren Teile am Rumpf
abstützen können und der Spreizbereich der Rippen entlastet •yixd. Jedoch können auch Lagöunsicherheiten daraus entstehen/ die während der Operation stören. In der Praxis werden daher häufig Rippenspreizer vorgezogen, deren Arme gelenklos sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rippenspreizer zu schaffen, der diese Nachteile nicht aufweist.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß das Gelenk feststellbar ist.
Im Prinzip können sämtliche bekannten Mittel verwendet werden, die zur Arretierung eines Gelenks bekannt sind. Eine besonders einfache und deshalb bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß die Gelenkachse von einem Schraubbolzen gebildet ist, der zum Arretieren festziehbar ist, wobei er zwei Elemente eines Gelenkteils, die den anderen Gelenkteil zwischen sich einfassen, zusammenspannt.
Im allgemeinen genügt es, wenn in jedem Arm ein Gelenk etwa im mittleren Bereich vorgesehen ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, das ggf. unabhängigen Schutz von den vorgenannten Merkmalen verdient, ist wenigstens der Arm, der kranial eingesetzt wird, gegenüber der Spreizrichtung zu dem anderen Arm hin geneigt, so daß er sich der Richtung der Rippen annähert. Dies ergibt eine bessere Adaption an die anatomischen Gegebenheiten. Dieselbe Neigung kann nach einen weiteren Merkmal auch der andere Arm aufweisen, so daß beide Arme etwa parallel zueinander angeordnet sind. Die Neigung gegenüber der zur Spreizrichtung lotrechten Richtung liegt zweckmäßigerweise in der
Größenordnung von 5 bis 20 Grad, insbesondere in der Größenordnung von 10 Grad.
Schließlich kann erfindungsgemäß (ggf. unabhängig von den vorgenannten Merkmalen) vorgesehen sein, daß die Haken innere Dornen zum Verhindern des Abgleitens aufweisen.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel wird anhand der in der Zeichnung dargestellten einzigen Figur erläutert.
Mit der Zahnstange 1 fest verbunden ist der Arm 2, der aus einem mit der Zahnstange 1 starr verbundenen Teil 3 und einem von der Zahnstange entfernteren Teil 4 gebildet ist, wobei die Teile 3 und 4 über ein Gelenk 5 mit Gelenkachse miteinander verbunden sind, die in der durch die Zahnstange 1 und den Armteil 3 definierten Ebene liegt. Sie läuft nahezu parallel zur Zahnstange 1 und lotrecht zur Richtung des Arms 2, die etwa um 10 Grad gegenüber der zur Zahnstange 1 lotrechten Richtung geneigt ist. Am Ende des Arms 2 ist der Haken 7 mittels einer Steckverbindung 8 befestigt, die weiter unten erläutert wird.
Der zweite Arm 9 besteht analog dem Arm 2 aus dem zahnstangennahen Teil 10 und dem den Haken 11 tragenden Teil 12, die durch Gelenk 13 miteinander verbunden sind, dessen Gelenkachse parallel zu der Gelenkachse 6 verläuft. Der Arm 9 ist parallel zum Arm 2 geneigt. Die Verbindung des Arms mit der Zahnstange 1 wird von einer Schiebehülse 13 gebildet, die die Zahnstange 1 sit Laufspiel einschließt und daher zur Übertragimg der Spreizkräfte einschließlich des Spreizdrehmoments geeignet 1st. Sie enthält einen an sich bekannten, selbsthemmenden Zahntrieb 14, der mittels des Griffs 15 zur Hervorrufung der Spreizbewegung oder zur Lösung der Spreizung betätigbar ist.
Zur Bildung der blechverbindung mit dem Haken 11 enthält das zahnetangenferne Ende des Armteile 12 einen Bohrung 16, in die ein am Haken 11 feet angeordneter Bolzen 17 paesend ^ einsteckbar und mittels einer Federkugel Id arretierbar ist. Der Haken ist somit um die lotrecht zur Richtung der Arme verkaufende Bolzenachse schwenkbar. Die Federraste 18 wird :. durch die Kraftübertragung vom Haken auf den Arm praktisch ' nicht belastet.
Im inneren des Hakens 11 ist wenigstens ein Dorn 19 (bevorzugt mehrere Dornen) vorgesehen, die das Abgleiten des Hakens verhindern.
Bei Benutzung kann der von der Zahnstange 1, den Armteilen und 10 sowie &em Zahntrieb gebildete schwere Teil des Spreizers um die Gelenkachsen sich nach unten senken und am L Rumpf abstützen.
j Die Gelenke enthalten, wie in der Zeichnung bei dem Gelenk 13 angedeutet, eine von einem Schraubbolzen 19 gebildete % Achse, deren Kopf in dem Gabelelement 20 liegt, während ihr Gewindeschaft mit einer Gewindebohrung des Gelenkelements zusammenwirkt. Zum Zwecke der Arretierung des Gelenks wird die Schraube 19 angezogen, wodurch die den Armteil 12 umfassenden Gabelelemente 20, 21 derart zusammengezogen werden, daß sie den Armteil 12 zwischen sich arretierend einklemmen. Dieselbe Anordnung befindet sich bei dem Gelenk 6.

Claims (5)

1. Rippenspreizer für die Thoraxchirurgie mit zwei am Ende Haken (7/ 11) tragenden Armen (2, 9)/ die wenigstens ein Gelenk (5/ 13) mit im wesentlichen parallel zur Spreizrichtung verlaufender Gelenkachse (6) enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk feststellbar ist.
2. Rippenspreizer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet/ daß die Gelenkachse von einem Schraubbolzen gebildet ist/ der zum Arretieren feetziehbar ist.
:l. Rippenspreizer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm (2) gegenüber der Spreizrichtung zu dem anderen Arm (9) hin geneigt ist.
4. Rippenspreizer nach Anspruch 3/ dadurch gekennzeichnet, daß beide Arme etwa parallel zueinander gegenüber der Spreizrichtung geneigt sind.
• tm · ·
5. Rippenspreizer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (7, 11) innere Dornen (19) zum Verhindern des Äbgleitens aufweisen«
DE8802118U 1988-02-18 1988-02-18 Rippenspreizer Expired DE8802118U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8802118U DE8802118U1 (de) 1988-02-18 1988-02-18 Rippenspreizer

Applications Claiming Priority (1)

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DE8802118U DE8802118U1 (de) 1988-02-18 1988-02-18 Rippenspreizer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8802118U1 true DE8802118U1 (de) 1988-03-31

Family

ID=6820830

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8802118U Expired DE8802118U1 (de) 1988-02-18 1988-02-18 Rippenspreizer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8802118U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0428567A4 (en) * 1988-07-29 1991-06-05 Gary Karlin Michelson Improved spinal retractor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0428567A4 (en) * 1988-07-29 1991-06-05 Gary Karlin Michelson Improved spinal retractor

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