DE8715376U1 - Verpackungsbecher aus Kunststoff - Google Patents
Verpackungsbecher aus KunststoffInfo
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Description
i —1=3—s.
&rgr; y UIT'W '*·!.' .!. .!. '..* J D.894OMEMMINÖEN/BAYERN
European Päfenf Äfföfney TBieionr(o633lt=45i83
PojIlAedtonloMO^Tn &Ngr;&Mgr;3433?^80&iacgr; Telex S4931 pälpte d
Bayerische Vofelnsbank Mert.mlngon Ni. 2303394
Bayerische Vofelnsbank Mert.mlngon Ni. 2303394
21/8
19.W/19Ö7
Firma Novoplast Verpackungen GmbH & Cö. KG
7970 Leütkirch / AÜgäu
7970 Leütkirch / AÜgäu
" Verpacküngsbecher aus Kunststoff "
Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbecher aus Kunststoff mit einer vorbereiteten Entnahreöffnung, die einer Füllöffnung
gegenüberliegt, wobei die Füllöffnung durch einen angeschweißten
oder angesiegelten Deckel verschlossen ist, der sich in der Gebrauchsstellung am Boden befindet und wobei die Entnahmeöffnung
in einer Mulde angeordnet und mit einem herausbrechbaren Verschlußelement verschlossen ist.
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Derartige Becher/ beispielsweise zur Aufnahme von Kaffeesahne
oder ähnlichen flüäsigen Produkten sind bekannt*
Dabei sind die Becher so geformt, daß sie im ungefüllten
lustand ineinandergestapelt werden, aber leicht voneinander
gelost werden können. DaS füllen des Bechers geschieht durch
den Boden, wobei nach dem Füllvorgang ein Bödenteil AUfgesisgelt oder aufgeschweißt wird.
ßer Becher weist eine etwa zylindrische Form auf/ so daß er
»ich zum Bedrucken gut eignet« Die Entnahme des Inhalts durch
Äen Verbraucher geschieht durch das Entfernen von Verschlüssen An der Oberseite des Bechers. Das öffnen dieser vorbereiteten
Entnahmeöffnungen wird beispielsweise durch Perforierungen Öder Materialverdünnungen vereinfacht.
6s ist ebenfalls bekannt, zum öffnen der Verschlüsse
Griffteile vorzusehen, wie beispielsweise Ringe oder Zapfen, um der Hand einen besseren Ansatz zu bieten.
Das Problem dabei ist, die Herstellungskosten des Bechers so gering wie möglich zu halten, da dieser nach dem Entnehmen des
Inhalts nicht weiterverwendet werden kann. Andererseits darf das Griffteil auch nicht während des Transports oder Füllen
des Bechers beschädigt werden oder etwa beim Öffnungsvorgang abreißen.
Die Erfindung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, einen
Becher der oben beschriebenen Art so zu verbessern, daß er einfach und preisgünstig herzustellen ist und sich sicher
öffnen läßt.
Dazu geht die. Erfindung aus von einem Becher der oben
beschriebenen Art und schlägt vor, daß an das Verschlußeiement
als Griffteil eine Runststoff-Fahne angesetzt ist/ die sich im
wesentlichen parallel zur benachbarten Becherwandung erstreckt«
Das Anbringen einer Kunststoff-Fahne, die in ihrer Hohe nicht
über den oberen Becherrand hinausragt, ist besonders vorteil™
haft, da eine solche Fahne weder beim Transport noch beim
Erfüllen des Bechers abgerissen wird, da sie nicht hervorsteht. Die Materialstärke kann entsprechend der des Bechers
gewählt werden/ so daß sich beim Herstellungsvorgang keine Störungen bzw. Verzögerungen ergeben.
Es halt sich als günstig herausgestellt, wenn die Kunststoff-Fahne
mit der Mittelebene des Bechers einen spitzen Winkel einschließt und in ihrer Verlängerung der Rand eine Aussparung
aufweist. Die Herstellung einer solchen Kunststoff-Fahne ist
einfach, da sie mit Hilfe eines Schiebers angeformt werden kann. Dabei bleibt als besonderer Vorteil das Griffteil, das
der Entnahmeöffnung gegenüberliegt, unbeeintvachtigt.
Das Anbringen des Griffteiles am Oberteil des Bechers hat sich insbesondere zur Versteifung des Bechers und zur Handhabung
als günstig erwiesen.
Bei einer bevors .g^-en Ausführungsform der Erfindung ist die
Kunststoff-Fahne zumindest teilweise profiliert und weist
beispielsweise T-Form auf.
Ein solches Profil ist einfach herzustellen, dient der Versteifung
der Kunststoff-Fahne und bietet auch der Hand ejnen
besseren Halt. Auch hierbei kann die Materialdicke entsprechend der Materialdicke des übrigen Bechers gewählt werden.
Günstig ist es, wenn die Entnahmeöffnung in eine am Becherrand
abgeformte GieBschnauze ragt. Dabei kann die Entnahmeöffnung
schlitzartig ausgbildet sind.. es kann aber auch eine im wesentlichen runde Öffnung vorgesehen werden.
Bei der schlitzartigen Ausführungsform erstreckt sich die
Öffnung etwa in der Mitttlebene der Becheroberseite und wird von einem länglichen Materialstreifen verschlossen.
Wird eine im wesentlichen runde oder auch dreieckige Entnahme-Öffnung
gewählt, so hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn eine zweite als Belüftungsöffnung dienende
Öffnung in der Mulde vorgesehen ist. Auf diese Weise wird das Entnehmen des Inhalts wesentlich erleichtert und beispielsweise
ein Nachtropfen unterbunden.
Die Belüftungsöffnung befindet sich dabei in der Nähe des Griffteils und wird ebenfalls von einem Verschlußelement mit
Kunststoff-Fahne als Griffteil verschlossen.
Auch in der Verlängerung dieser Kunststoff-Fahne weist günstigerweise
der Rand des Bechers eine Aussparung auf, was sowohl die Herstellung vereinfacht , als auch das öffnen erleichtert.
Beide Kunststoff-Fahnen sind im wesentlichen parallel ausgerichtet
und weisen jeweils einen spitzen Winkel zur Mittelebene des Bechers auf.
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
söheftlatisöh däiigeö teilt, ES zeigeni
Fig. 1
Fig. 2 Fig. 3
Fig. 4 Fig. 5 Fig. 6
Fig. 7 Fig. 8
-&Xgr;&egr;&iacgr;&pgr;&egr; Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen
Verpackungsbecher,
eine Seitenansicht eines Bechers,
eine weitere Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
einen Schnitt durch eine Einzelheit der Erfindung, entsprechend
der Schnittlinie IV - IV der Fig. 1
einen Schnitt durch eine weitere Einzelheit der Erfindung, entsprechend
der Schnittlinie V-V der Fig. 1,
eine Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung,
einen Schnitt durch eine Einzelheit der Erfindung, entsprechend der Schnittlinie VII - VII der
Fig. 6 und
einen Schnitt durch eine weitere Einzelheit der Erfindung, entsprechend
der Schnittlinie VIII VIII der Fig. 6.
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Der Becher 6 weist an seiner Oberseite 5 den Griff 7 und gegenüberliegend die GieBschnauze 12 auf. In die GieBschnauze
12 ragt die Entnahmeöffnung 4, die beispielsweise schlitzartig
sein kann, wie in Fig. 1 zu sehen ist. Die Entnahmeöffnung 4
wird vom VerschluBelement 1 verschlossen an das die Kunststoff-Fahne 2 als Griffteil angeformt ist. Die Kunststoff-Fahne
2 schließt mit der Mitt>ilebene 8 des Bechers 6 einen
spitzen Winkel ein. In ihrer Verlängerung weist der Rand 9 der Mulde 10 an der Oberseite 5 des Bechers 6 eine Aussparung 11
auf.
Im Querschnitt, wie beispielsweise in Fig. 5 gezeigt, besitzt die Kunststoff-Fahne 2 beispielsweise T-Form, es sind aber
auch andere Profilierungen möglich.
Die Kvnststoff-Fahne 2 erstreckt sich im wesentlichen parallel
zur BechervandL'ig 3 der Mulde 10 und ragt nicht über den Rand
9 hervor, so daß sie beim Stapeln nicht abgerissen oder beschädigt werden kann.
Wird eine im wesentlichen runde Entnahmeöffnung 4 gewählt,
vgl. Fig. 6-8, so kann ihr gegenüberliegend eine weitere Belüftungsöffnung 13 vorgesehen sein. Diese Belüftungsöffnung
13 weist ebenfalls ein VerschluBelement 14 mit einer Kunststoff-Fahne
15 zum öffnen auf.
In der Verlängerung der Kanststoff-Fahne 15 besitzt der Rand 9
eine weitere Aussparung 16. Die Kunststoff-Fahnen 2, 15 sind etwa parallel angeordnet, weisen aber in verschiedene Richtungen.
Durch die Aussparungen 11,16 wird sowohl die Herstellung mit Hilfe eines Schiebers erleichtert, als auch das öffnen, da die
" Hand So besser ansetzen kann»
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Bei dieser Ausfuhrungsform weist der Griff 7 ebenfalls eine
Höhe bis zum Rand 9 auf, wodurch sich eine erhöhte Steifigkeit des Bechers 6 ergibt.
An seiner Unterseite wird der Becher 6 beispielsweise durch das Bodenteil 17 versiegelt, das in der Ausfuhrungsform der
Fig. 2 und 3 einen Sockel 18 aufweist.
Der Becher 6 weist im wesentlichen eine leicht konische Gestalt auf, was das Stapeln im ungefüllten Zustand
erleichtert.
Der Sockel 18 in Form einer zylindrischen Zarge erleichtert das Anordnen der Becher in Aussparungen eines Kartons.
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Claims (1)
- Verpackungsbecher aus Kunststoff, mit einer vorbereiteten Entnahmeöffnung, die einer Füllöffnung gegenüberliegt, wobei die Füllöffnung durch einen angeschweißten Deckel verschlossen ist, der sich in der Gebrauchsstellung am Boden befindet, und wobei die Entnahmeöffnung in einer Mulde angeordnet und mit einem herausbrechbaren VerschluBelement verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an das VerschluBelement (1) als Griffteil eine Kunststoff»Fahne (2) angesetzt ist, die sich im wesentlichen parallel zur benachbarten Becherwandung (3) erstreckt.fe - 2 -I «II« 4(11 Mti Ii ·» · I It&igr; · * m• · · J2. Verpackungsbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Entnahmeöffnung (4) an der Überseite (5) des Bechers (6) ein Griff (7) angeformt ist und daß die Kunststoff-Fahne (2) mit der Mittelebene (8) des Bechers (6) einen spitzen Winkel einschließt.3. Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gegekennzeichnet, daß der Rand (9) der Mulde (10) in dem Bereich, der in der Verlängerung dev Kunststoff-Fahne (2) liegt, Mine Aussparung (11) aufweist.4. Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Fahne (2) mindestens teilweise profiliert ist.5. Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Fahne (2) zumindest teilweise i^n Querschnitt T-Form aufweist.6. Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeöffnung (4) in eine am Becherrand (9) angeformte Gießschnauze (12) ragt.7. Verpackungsbecher nach einem oder mehreren dor vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeöffnung (4) schlitzartig ausgebildet ist und sich etwa in der Mittelebene (8) der Becheroberseite (5) erstreckt.8* Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet/ da.B eine zweite als Beiüftungsöffnung (13) dienende Öffnung in der Mulde (lO) vorgesehen ist«9* Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche» dadurch gekennzeichnet, daß der zweiten öffnung (13) ein weiteres VefschluBeiement | (14) mit einem Griffteil zugeordnet ist« I10, Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der |vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß &idigr;auch das Griffteil des zweiten VerschluBelementes (14) fals Kunststoff-Fahne (15) ausgebildet ist. |!I* Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß \ die Kunststoff-Fahne (15) des zweiten VerschluBelemerites J (14) winkelig zur Mittelebene (8) des Bechers (6) ausgerichtet ist und der Rand (9) in ihrer Verlängerung eine Aussparung (16) aufweist*.12. Verpackungsbecher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch im wesentlichen parallel liegende Kunststoff-Fahnen (2, 15) .13. Verpackunqsbecher, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche^ dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (17) einen Sockel (18) in Gestalt einer nach unten gerichteten zylindrischen Zarge aufweist.Der
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8715376U DE8715376U1 (de) | 1987-11-20 | 1987-11-20 | Verpackungsbecher aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8715376U DE8715376U1 (de) | 1987-11-20 | 1987-11-20 | Verpackungsbecher aus Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8715376U1 true DE8715376U1 (de) | 1988-02-18 |
Family
ID=6814281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8715376U Expired DE8715376U1 (de) | 1987-11-20 | 1987-11-20 | Verpackungsbecher aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8715376U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8810948U1 (de) * | 1988-08-30 | 1988-10-06 | Klocke Verpackungs-Service GmbH, 7504 Weingarten | Verpackung für stückige Güter |
| EP0361019A1 (de) * | 1988-09-08 | 1990-04-04 | Riwisa AG Kunststoffwerke Hägglingen | Behälter zur Aufnahme einer ausgiessbaren Füllung |
| EP0378245A1 (de) * | 1989-01-13 | 1990-07-18 | Zott Kg | Geschlossener Servierbehälter für Flüssigkeiten, insbesondere Kondensmilch |
| DE10013803A1 (de) * | 2000-03-20 | 2001-10-04 | Transcoject Gmbh | Hermetisch abgeschlossener Einwegbehälter |
| EP2722284A1 (de) * | 2012-10-19 | 2014-04-23 | Estavayer Lait SA | Becherförmige Verpackung |
-
1987
- 1987-11-20 DE DE8715376U patent/DE8715376U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8810948U1 (de) * | 1988-08-30 | 1988-10-06 | Klocke Verpackungs-Service GmbH, 7504 Weingarten | Verpackung für stückige Güter |
| EP0361019A1 (de) * | 1988-09-08 | 1990-04-04 | Riwisa AG Kunststoffwerke Hägglingen | Behälter zur Aufnahme einer ausgiessbaren Füllung |
| EP0378245A1 (de) * | 1989-01-13 | 1990-07-18 | Zott Kg | Geschlossener Servierbehälter für Flüssigkeiten, insbesondere Kondensmilch |
| DE10013803A1 (de) * | 2000-03-20 | 2001-10-04 | Transcoject Gmbh | Hermetisch abgeschlossener Einwegbehälter |
| EP2722284A1 (de) * | 2012-10-19 | 2014-04-23 | Estavayer Lait SA | Becherförmige Verpackung |
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