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DE8710330U1 - Fixierende Sprunggelenksorthese - Google Patents

Fixierende Sprunggelenksorthese

Info

Publication number
DE8710330U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
orthosis
fixing
ankle
ankle orthosis
foam
Prior art date
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Expired
Application number
DE8710330U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEIDEL HERBERT 4470 MEPPEN DE
Original Assignee
SEIDEL HERBERT 4470 MEPPEN DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEIDEL HERBERT 4470 MEPPEN DE filed Critical SEIDEL HERBERT 4470 MEPPEN DE
Priority to DE8710330U priority Critical patent/DE8710330U1/de
Publication of DE8710330U1 publication Critical patent/DE8710330U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0104Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations without articulation
    • A61F5/0111Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations without articulation for the feet or ankles

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

-BESCHREIBUNG-
Fixierende Sprunggelenksorthese
Die Erfindung bezieht sich auf eine fixierende Sprunggelenksorthese zur regelrechten Einstellung der Fußwurzelknochen bei Arthrosen des ooeren und vornehmlich des unteren Sprunggelenkes sowie Erkrankungen oder traumatischen Veränderungen der Fußwurzelknochen. Sprunggelenksorthesen zur Absicherung des gesamten Sprunggelenkes sowie Teilen des Unterschenkels sind in der Orthopädietechnik hinreichend bekannt. Sie bestehen in der Regel entweder aus thermoplastischen, teilelastischen Kunststoffen, die in ein stützendes, fixierendes Gewebe eingearbeitet sind, oder aber aus flexiblen, elastischen Kunststoffen, die spangenförmig in Leder oder lex^ilien eingearbeitet sind, (siehe DE 3537360 A 1) Ein Nachteil bei den bisher verwendeten Sprunggelenksorthesen ist darin zu sehen, daß sie in der Regel für die Ruptur des äußeren Bandapparates des Sprunggelenkes konstruiert werden und bei Arthrosen der Sprunggelenke eine Uberversorgung bedeuten.
Bei einer Versorgung mit orthopädischen Einlagen aller Art wird bei einer Arthrose keine ausreichende Fixation gewährleistet, so daß es weiterhin zum Aufeinanderreiben der arthrotischen Bereiche des Sprunggelenkes auf Grund mangelnder Fixation kommt. Auch in anderen Bereichen der traumatischen Verletzungen der Fußwurzelknochen ist eine Versorgung mit orthopädischen Einlagen auf Grund mangelnder Fixation und zu großer Belastung des Fersenbeines nicht ausreichend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Nachteile bei Verletzungen und Arthrosen zu beseitigen und eine Orthese zu schaffen, die einfach in der Herstellung, sicher in der Wirkungsweise und zudem kostengünstig ist.
Aus kosmetischen Gesichtspunkten ist die o.g. Orthese erheblich tragbarer als eine über das Sprunggelenk hinausgehende Orthesenversorgung.
In der Zeichnung ist die Orthese in zwei Ebenen (Sagitalebene und Frontalebene, teilweise als Schnittzeichnung unter Darstellung der Knochen) dargestellt.
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Die fixierende Spriinggelenksorthese besteht in diesem Fall aus dem
Orthesenkb'fpef (l)t der proximal von der Malleolengabei Und distal
vom Kahnbein (d) sowie der Tuberositäs matarsaiis V (f) begrenzt Wifd»
In diesem OfthesenkÖrper befindet sich im distalen Bereich des
Schienbeines (c) und des Wadenbeines (b), die die Malleolengabei
bilden» sowie im Bereich des Sprungbeines (a) und dem proximalen
Anteil des Fersenbeines (d) sowie des Kahnbeines (e) ein, auf einem
hier nicht gezeigten, bearbeiteten Gipsmodell oder Leisten des Fußes
mit dem distalen Anteil des Unterschenkels in diesem Fall aus PoIyform gefertigten Schaumstoffpolsterteil (2). Dieses ist mit dem
Orthesenkörper entweder direkt verschweißt oder geklebt und durch
zusätzliche zahnförmige Halteleisten gegen das Abgleiten gesichert.
Das Schaumteil ist um die Oberkante des Orthesenkörpers herumgezogen
I und verklebt. s
Diese Orthese kann im distalen Bereich auch einlagenförmig bis zum |
Großzehengrundgelenk (x) oder bis zur Zehenspitze (y) vorgeführt 1
werden. Es besteht ausserdem die Möglichkeit, je nach Indikation und &rgr;
Notwendigkeit, im Bereich der Fußsohle eine weiche, elastische, dünne |
Polstereinlage aus verschiedenen Weichmaterialien (Filz, Weichschaum, R
Moosgummi, o.a.) einzufügen. An der Aussenseite der Orthesenschale |
kann unterhalb des Fersenbeinbalkons noch ein Suppinationskeil ange- g
bracht werden. |
Die hier erfundene fixierende Sprunggelenksorthese hält Sprungbein, jj>
Malleolengabei und Fersenbein in einer regelrechten Stellung, so daß |
eine gleichmäßige Belastung des arthrotischen Sprunggelenkes statt- f
findet. |
Diese Belastung wird sogar noch reduziert, wenn bei der Formgebung 1
des Orthesenaußenteils eine Weicheinlage auf das Modell im Bereich i
der Fußsohle gelegt wird, so daß es bei der späteren Nutzung zu einer |
leichten Extension der Malleolengabei und somit zu einer Entlastung '
der Sprunggelenke kommt. Dieser Effekt ist auch bei Fersenbeinbrüchen &igr;
I von Vorteil, durch die regelrechte Statik bei leichter Entlastung f
des Fersenbeines.
Die Orthese ist pflegeleicht und nimmt keine Körpersekrete auf. Eine
frei geführte Dorsal- und Plantarflextion des Fußes ist gewährleistet,
die Pro- und Suppination des Vorfußes eingeschränkt. Der Fuß wird mit
einer Kompressionsknöchelsocke der Kompressionsklasse 2 oder 3 zu- !
sätzlich in der Orthese fixiert. |
Die fixierende Sprutiggelenksorthese kann preiswert in Serien produziert werden, die auf die jeweiligen Schuhgrößen der Patienten abgestimmt sind und durch Beschleifen des Schaümkörpers individuell an den Patienten angepaßt werden, so daß eine Kolbendämpfung im Sinne
des KostendämpfungsefgänzUrtgsgesetzes gegenüber aufwendigeren, langschäftigen Ortheae'Jl gewährleistet ist* Die fixierende SprüriggelenksOPthese "Talo-Fix" ist auch in kosmetischer Hinsicht den langschäftigen Sprunggelenksörthesen - insbesondere bei Damen überlegen.

Claims (1)

  1. «&Bgr; · I
    t ·
    a · · * ■ ■ ■
    SCHUTZANSPRÜCHE
    Fixierende Sprunggelenksorthese dadurch gekennzeichnet, daß die Sprunggelenksorthese aus einem teilelastischen Kunststoffmaterial besteht und mit einem fixierenden, extensierenden, elastischen Schaumausgleich aus HB-Schaum verklebt ist, der durch an der Orthese angearbeitete, vorspringende zahnförmige Leisten zusätzlich gegen das Abrutschen gesichert wird. Fixierende Sprunggelenksorthese nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dab die Abstützung der Orthese nicht über die Malleolengabel hinaus gefaßt ist. Fixierende Sprunggelenksorthese nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Fixations- und Extensionseinheit in Einheit mit einer
    a) >is zu den Mittelfußknochen
    b) bis zu den Zehengrundgelenken
    c) langsohlige
    - u.U. mit einem Entlastungspolster aus Weichschaum o.a. versehene - Einlage hergestellt wird.
    Il I I Il Il I
    Il I III II
DE8710330U 1987-07-28 1987-07-28 Fixierende Sprunggelenksorthese Expired DE8710330U1 (de)

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DE8710330U DE8710330U1 (de) 1987-07-28 1987-07-28 Fixierende Sprunggelenksorthese

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DE8710330U DE8710330U1 (de) 1987-07-28 1987-07-28 Fixierende Sprunggelenksorthese

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8710330U1 true DE8710330U1 (de) 1987-09-24

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ID=6810535

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DE8710330U Expired DE8710330U1 (de) 1987-07-28 1987-07-28 Fixierende Sprunggelenksorthese

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DE (1) DE8710330U1 (de)

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US4665904A (en) * 1985-06-19 1987-05-19 Max Lerman Circular hinge for orthotic braces

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