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DE8706119U1 - Von Hand betätigbarer Kabeltrenner - Google Patents

Von Hand betätigbarer Kabeltrenner

Info

Publication number
DE8706119U1
DE8706119U1 DE8706119U DE8706119U DE8706119U1 DE 8706119 U1 DE8706119 U1 DE 8706119U1 DE 8706119 U DE8706119 U DE 8706119U DE 8706119 U DE8706119 U DE 8706119U DE 8706119 U1 DE8706119 U1 DE 8706119U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ratchet wheel
handle
pawl
cable cutter
stationary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8706119U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOBAYASHI TOOLS Manufacturing Co Ltd SANJO NIIGATA JP
Original Assignee
KOBAYASHI TOOLS Manufacturing Co Ltd SANJO NIIGATA JP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOBAYASHI TOOLS Manufacturing Co Ltd SANJO NIIGATA JP filed Critical KOBAYASHI TOOLS Manufacturing Co Ltd SANJO NIIGATA JP
Priority to DE8706119U priority Critical patent/DE8706119U1/de
Publication of DE8706119U1 publication Critical patent/DE8706119U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D29/00Hand-held metal-shearing or metal-cutting devices
    • B23D29/02Hand-operated metal-shearing devices
    • B23D29/023Hand-operated metal-shearing devices for cutting wires
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/005Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for cutting cables or wires, or splicing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen von Hand betätigbaren Kabelt-renner zum Schneiden von metallischen Litzen wie beispielsweise Drahtseilen, elektrischen Drähten, Fernmeldeleitungen, Verstärkungsstäben und dergleichen (nachstehend allgemein als "Kabel" bezeichnet) in situ durch Handbetätigung.
Die US-PS 3 084 432 beschreibt einen von Hand betätigbaren Kabeifcrenner des Typs, der ein Paar von Backen aufweist, welche zusammengepreßt werden, um auf ein zu schneidendes Werkstück einzuwirken, wobei ein Antriebsmechanismus verwendet wird, der aus einer Kette und einem Kettenkranz besteht, wobei der Mechanismus betätigt wird über zwei gegeneinander bewegbare Hebel auf die Art wie die Handgriffe einer Zange.
Die Backen werden gespreizt durch Offnen der beiden Hebel und an dem Werkstück geschlossen durch Schließen der Hebel. Bei diesen bekannten Kabeltrenner mit Kette und Kettenrad ist eine große Kraft erforderlich, um die Hebel zu öffnen, so daß sich die Backen spreizen, um dazwischen das zu schneidende Werkstück aufzunehmen. Zusätzlich machen es die weit gespreizten Hebel schwierig, die Armkraft einer Betätigungsperson auf die Hebel zum Schließen derselben aufzubringen, um den Schneidvorgang durchzuführen, wobei das Werkstück zwischen den Backen eingeklemmt ist. Ferner bestehen dabei eine Anzahl von Nachteilen, wie beispielsweise ein lautes Geräusch, das während des Betriebs erzeugt wird, insbesondere während des öffnens der Hebel und das so laut ist, daß es eine Störung der Umwelt darstellt, daß der Eingriff zwischen der Kette und den Zähnen des Kettenkranzes ungenau wird infolge einer Verformung oder eines Verdrehens der Kette, was durch Stöße bewirkt wird, und daß die Kette locker und infolge eines wiederholten Gebrauchs schlapp wird. Es sind verschiedene weitere Trenner bekannt, die beispielsweise hydraulisch, über Klinken oder elektrisch betätigt werden, und ferner von Hand betätigte Typen, die geeignet sind zur Verwendung an verschiedenen Arten von zu schneidenden Materialien, Dadurch ist aber
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erforderlich für den Benutzer, daß verschiedene Arten von Trennern oder Schneidgeräten auf Lager in Abhängigkeit von der Art des Materials, das geschnitten werden soll, und von der
Art der Verwendung bereit gehalten werden müssen. 5
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen universell einsetzbaren, von Hand betätigbaren Kabeltrenner zu schaffen, mit welchem eine Bedienungsperson leicht und schnell die Schneidkanten auf ein zu schneidendes Werkstück ansetzen und .■ 10 den Schneidvorgang leicht in einer bequemen Körperhaltung '4 durchführen kann, nachdem das Werkstück zwischen die Schneidkanten eingeklemmt worden ist.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen von Hand betätigbaren Kabeltrenner zu schaffen, welcher so geräuschlos im Betrieb ist, daß Störungen für die Umwelt ausgeschaltet sind, und welcher so robust im Aufbau ist, daß eine zufriedenstellende Durchführung mit dem Werkzeug erhalten werden kann, auch wenn es mehr oder weniger rauher Handhabung '·, 20 und häufiger Verwendung ausgesetzt ist.
Om diese vorstehend beschriebenen Aufgaben erfindungsgemäß zu lösen, wird ein von Hand betätigbarer Kabeltrenner geschaffen, welcher gekennzeichnet ist durch eine erste, stationäre Schneid- oder Trennklinge mit einer ersten, gekrümmten Backe, welche längs einer Seite mit einer ersten Schneidkante ausgebildet ist, durch eine zweite, bewegliche Schneidklinge mit einer zweiten, gekrümmten Backe, welche längs einer Seite mit einer zweiten Schneidkante, die der ersten Schneidkante gegenüberliegt, ausgebildet ist, wobei die bewegliche Schneidklinge verschwenkbar an der stationären Schneidklinge für eine hin- und hergehende gleitende Bewegung relativ zu der stationären Schneidklinge ausgebildet ist, durch Zähne, dÄe an der beweglichen Schneidklinge ausgebildet sind, durch einen Antriebsmechanismus bestehend aus einem kleinen Zahnrad, das -i: mit den Zähnen in Eingriff gehalten wird, einem großen Schaltv oder Sperrklinkenrad, das konzentrisch zu und zu einer
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* Drehung mit dem kleinen Zahnrad angeordnet ist, einem Knopf, der mit dem kleinen Zahnrad verbunden ist, einer Antriebsoder Stoßklinke, die mit dem Schaltrad in Eingriff haltbar ist, um das Schaltrad in einer Richtung zu drehen, und einer Sperrklinke, die in Eingriff gehalten wird mit dem Schaltoder Sperrklinkenrad, um eine Drehung des Schaltrades in der entgegengesetzten Richtung zu verhindern, durch einen ersten, stationären Handgriff mit einem distalen Endabschnitt, an welchem die stationäre Schneidklinge befestigt ist, und durch einen zweiten, hin- und herbewegbaren Handgriff mit einem distalen Endbereich, der drehbar gegenüber der ersten Schneidklinge und dem stationären Handgriff angeordnet ist, wobei die Antriebs- oder Stoßklinke drehbar damit verbunden ist, so daß ein pumpender Hub des hin- und herbewegbaren Handgriffes relativ zu dem stationären Handgriff bewirkt, daß die Stoßklinke das Schaltrad und damit das kleine Zahnrad in der einen Richtung dreht, um dadurch die zweite Schneidkante relativ zu der ersten Schneidkante zu schließen, um den Schneidvorgang an einem zu schneidenden Werkstück auszuführen, und, wenn die Stoßklinke und die Sperrklinke von dem Schaltrad entfernt sind, eine freie Drehung des Schaltrades und des kleinen Zahnrades durchgeführt werden kann, um zu ermöglichen, daß die zweite Schneidkante entweder von der ersten Schneidkante weg oder zu der ersten Schneidkante hin bewegt werden kann unter Verwendung des Knopfes.
Vorstehende und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, die unter Bezugnahme auf die Zeichnung erfolgt/ in welcher eine bevorzugte Ausführungsform dargestellt ist. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Aueführungeform eines von
Hand betätigbaren Kabeltrenners gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Rückansicht auf die gleiche Ausführungsform, 35
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Fig. 3 eine Ansicht auf die linke Seite der gleichen
Ausführungsform,
Fig. 4 eine Ansicht auf die rechte Seite der gleichen
Ausführungsform,
Fig. 5 eine teilweise Frontansicht auf die gleiche Ausführungsform, wobei die Abdeckplatte entfernt ist, um einen inneren Antriebsmechanismus zu zeigen, und
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI von Fig. 10
Die Figuren zeigen eine Ausführungsform eines von Hand betätigbaren Kabeltrenners gemäß der Erfindung, die nachstehend beschrieben wird. Der Kabeltrenner weist eine stationäre Schneidklinge 6 mit einer ersten gekrümmten Backe
1^ auf, welche längs einer Seite mit einer ersten Schneidkante versehen ist. Eine zweite, verschiebbare Schneidklinge 7 ist drehbar mit der ersten, stationären Schneidklinge 6 in einer Stellung angrenzend an das proximale Ende der ersten Schneidkante 2 über eine Befestigungseinrichtung wie beispielsweise einen Zapfen 8 für eine hin- und hergehende und gleitende Bewegung relativ zu der stationären Schneidklinge angeordnet. Die zweite, bewegliche Schneidklinge 7 weist eine zweite gekrümmte Backe 9 auf, welche längs einer Seite mit einer zweiten Schneidkante 10 und einer bogenförmigen
2&udiagr; Umfangsflache 11 ausgebildet ist. Zähne 12 sind über wenigstens einem Abschnitt der gebogenen Umfangsflache angeordnet.
in der gezeigten Ausführungsform ist die stationäre Schneidklinge 6 an ihrem proximalen Endabschnitt mit einer Ausnehmung 14 zur Aufnahme des distalen Endabschnittts einer Befestigungeplatte 13 eines Antriebsmechanismus in einer überlappenden stellung ausgebildet. Der distale Bndabschnitt der Befestigungsplatte 13 ist an der Ausnehmung 14 der stationären Schneidklinge 6 über Zapfen oder Stifte 15 befestigt.
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-9-
Eine Abdeckplatte 16 ist im Abstand und zu der Befestigungsplatte 13 gerichtet angeordnet und an der Befestigungsplatte über Abstandsstifte 17 befestigt. Der distale Endabschnitt 19' eines ersten stationären Handgriffs 19 ist zwischen proximalen Erstreckungen 13' und 16' der Befestigungsplatte 13 und der Abdeckplatte 16 über Stifte oder Bolzen 20 angeordnet und daran befestigt.
Ein distaler Endabschnitt 21' eines zweiten hin- und herbewegbaren Handgriffes 21 ist zwischen den Platten 13 und 16 über Gelenkzapfen 22 angeordnet und schwenkbar befestigt.
Zwischen den Platten 13 und 16 ist ein kleines Zahnrad oder Ritzel 23 angeordnet/ welches mit den Zähnen 12 der stationären Schneidklinge 6 kämmt, und ein großes Schalt- oder Klinkenrad 24 ist konzentrisch zu dem kleinen Zahnrad 23 angeordnet. Das kleine Zahnrad 23 und das große Schalt- oder Klinkenrad 24 sind auf eine Welle 25 aufgekeilt, die drehbar in den Platten 13 und 16 angeordnet ist. An dem Ende der Welle 25 ist nach außen über die Abdeckplatte 16 sich hinaus erstreckend ein Knopf 26 befestigt, dessen Zweck nachstehend erläutert wird. Eine Antriebs- oder Stoßklinge 27 ist drehbar an dem distalen Endabschnitt 21' des hin- und herbewegbaren Handgriffes 21 über einen Bolzen 28 befestigt und die stoßklinke ist mit dem Klinkenrad 24 in Eingriff bringbar, um dieses in einer Richtung anzutreiben. Der distale Endabschnitt 21' des hin- und herbewegbaren Handgriffes 21 ist mit einer Ausnehmung ausgebildet, an weichet die Stoßklinke 27 drehbar befestigt ist, und die Ausnehmung bildet eine Widerlagerfläche 29' und eine Abstützfläche 29, zwischen welchen die Stoßklinke 27 verschwenkt werden kann. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, arbeitet die Widerlagerfläche 29* mit dem Bolzen 28 zusammen, um die sto0klinke 27 zu zwingen, das Klinkenrad 24 zu drehen,-wenn der hin- und herbewegbare Handgriff 21 zu dem stationären Handgriff 19 in hin- und herschwingenden oder pumpenden Hüben um den Schwenkzapfen 22 geschwungen wird. Wenn der hin - und herbewegbare Handgriff 21 weit über einen vorbestimmten
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! Winkel hinaus geöffnet wird, stößt die Anlagefläche 29 gegen die Seitenwand der Stoßklinke 27, um das hakenförmige Ende der StoEklinke 27 außer Eingriff mit dem Schaltrad 24 zu c schwenken, um die freie Drehung des Klinkenrades 24 zu 5 ermöglichen. Die Stoßklinke 27 ist in den Eingriff mit dem f Klinkenrad 24 über eine Feder 31 vorgespannt. Eine Sperrklinke 30 ist schwenkbar gegenüber der Befestigungsplatte 13 und in Eingriff mit dem Klinkenrad 24 über eine Feder 32 vorgespannt, um eine Drehung des Klinkenrades 24 in die entgegengesetzte Richtung zu verhindern.
Ein Anschlagelement 33 ist an dem distalen Endabschnitt 19' des stationären Handgriffes 19 befestigt, um die
: Schließbewegung des hin- und herbewegbaren Handgriffes 21 zu £ 15 dem stationären Handgriff 19 hin zu begrenzen, um dadurch die , Hand, die den hin- und herbewegbaren Handgriff 21 ergriffen * hat, davor zu schützen, zwischen den Handgriffen 19 und 21
j eingeklemmt zu werden.
20 Bei der Benutzung des Gerätes öffnet die Bedienungsperson <?en , hir- und herbewegbaren Handgriff 21 über den vorbestimmten Winkel hinaus, um die Stoßklinke 27 außer Eingriff mit dem Schalt- oder Klinkenrad 24 zu bewegen. Wenn der hin- unö herbewegbare Handgriff 21 über den vorbestimmten Winkel hinaus geöffnet ist, um die Stoßklinke 27 aus dem Klinkenrad 24 zu entfernen, stößt der disfcale Endabschnitt 21 des hin*· und herbewegba&ldquor;en Handgriffs 21 gegen die Sperrklinke 30, um die Sperrklinke 30 außer Eingriff mit dem Schaltrad 24 gegen die Vorspannkraft der Feder 32 zu schwenken, um die freie Drehung des Klinkenrades 24 in Uhrzeigerrichtung cder entgegen Uhrzeigerrichtung zu ermöglichen. Dann kann der Knopf 26 gedreht werden, um das kleine Zahnrad 23 zu drehen, welches seinerseits die bewegbare Schneidklinge 7 in geringerem Maß mittels der Zähne 12 dreht, um die zweite Schneidkante 10 entweder von der ersten Schneidkante 2 weg oder zu der ersten Schneidkante 2 hin zu bewegen. Anfänglich wird der Knopf 26 in einer solchen Richtung gedreht, um die zweite Schneidkante
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10 von der ersten Schneidkante 2 wegzubewegen, um die beiden Schneidkanten weit genug auseinander zu bewegen/ um dazwischen ein zu schneidendes Werkstück aufnehmen zu können. Wenn das Werkstück/ das zu schneiden ist, lang ist, kann es durch die Maulöffnung zwischen den distalen Enden der ersten und zweiten Schneidkanten eingesetzt werde.!. Der Knopf 26 kann dann in entgegengesetzter Richtung zurückgedreht werden, um das Werkstück zwischen den beiden Schneidkanten einzuklemmen. Der Kabeitrenner ist jetzt bereit für eine Schneidbetätigung an dem Werkstück.
Die Bedienungsperson schwingt dann den hin- und herbewegbaren Handgriff 21 zu dem stationären Handgriff 19 hin, um die Stoßklinke 27 an dem Schaltrad 24 in Tingriff zu bringen.
Ferner bewirkt die Schließbewegung des hin- und herbewegbaren Handgriffes 21, daß die Stoßklinke 27 das Schaltrad 24 und das Ritzel (kleines Zahnrad) 23 in einer Richtung drehen. Das Ritzel 23 wiederum dreht die bewegbare Schneidklinge 7 in entgegengesetzter Richtung in einem geringeren Maß. Daraus ergibt sich, daß die zweite Schneidkante 10 der bewegbaren Schneidklinge 7 zu der ersten Schneidkante 2 der stationären Schneidklinge 6 bewegt wird, um die Schneidkanten 2 und 10 in das Werkstück, das geschnitten werden soll, hineinzupressen.
Wenn der hin- und herbewegbare Handgriff 21 mit einem geeigneten Winkel von dem stationären Handgriff 19 wegbewegt worden ist, wird die Stoßklinke 27 über einige Zähne des Schaltrades 24 zurückbewegt durch eine Leerlaufbewegung, während das Schaltrad 24 an einer Drehung in entgegengesetzter Richtung über die Sperrklinke 30 gehindert wird. Der hin- und herbewegbare Handgriff 21 wird dann erneut in Schließrichtung zu dem stationären Handgriff 19 bewegt, um die zweite Schneidkante 10 gegenüber der ersten Schneidkante 2 in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben weiterzuschließen, wodurch die erste und zweite Schneidkante weiter in das Werkstück um einen Betrag entsprechend der Bewegung der zweiten Schneidkante 10 einschneiden.
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Die schwingende oder pumpende Bewegung des hin- und herbewegbaren Handgriffs 21 in dem Bereich eines Winkels, durch welc ien die Bedienungsperson leicht den hin- und herbewegbaren Handgriff 21 hin- und herschwingen kann, bewirkt, daß die Stoßklinke 27 absatzweise und zunehmend das Schaltrad 24 dreht, wodurch der Schneidvorgang durchgeführt wird. Ein Führungskanal 3, der zwischen einem Halteflansch der ersten gekrümmten Backe 1 über Bolzen 5 und der zweiten gekrümmten Backe i befestigt ist, ist derart ausgebildet, daß er den distalen Endabschnitt der zweiten gekrümmten Backe 9 aufnimmt, wenn die zweite gekrümmte Backe 9 zu der ersten gekrümmten Backe 1 hin bewegt wird. Wie aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, kann bei dem erfindungsgemäßen Kabeltrenner die erste und die zweite Schneidkante geöffnet werden, um ein Werkstück einzuführen, wobei nur eine geringe Kraft erforderlich ist, um den Knopf zu drehen, nachdem der hin- und herbewegbare Handgriff über einen vorbestimmten Winkel hinaus gegenüber dem stationären Handgriff geöffnet worden ist, um die Stoßklinke außer Eingriff an dem Schaltrad zu bringen. Ferner ist der Öffnungsvorgang sehr leicht durchzuführen, ohne daß Lärm verursacht wird, da dies durch Eingriff zwischen dem Ritzel und den Zähnen der bewegbaren Schneidklinge erfolgt.
Der Schneidvorgang, der an einem zu schneidenden Werkstück durchgeführt wird, nachdem das Werkstück zwischen den Schneidkanten eingeklemmt worden ist, ist ebenfalls sehr leicht durchzuführen, ohne daß eine große Kraft erforderlich ist, da er ausgeführt werden kann durch eine Hin- und Herbewegung der Handgriffe innerhalb eines relativ kleinen Winkels in einer Körperhaltung, die für die Bedienungsperson bequem ist, um die Armkräfte aufzubringen. Ferner ist der Kraftantriebsmechanismus, welcher ein Getriebe aufweist, nicht anfällig gegenüber Verformungen, Verdrehungen und/oder Lockerung und der Mechanismus ist robust im Aufbau und genau im Betrieb.
Es ist hervorzuheben, daß eine extrem große Schneidkraft
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durch eine manuelle Betätigung erzeugt wird, da ein mechanischer Vorteil erhalten wird in direktem Verhältnis zu dem Produkt des Zahnradverhältnisses zwischen dem Schaltrad und dem Ritzel und dem Reduktionsverhältnis zwischen dem Ritzel und den Zähnen der bewegbaren Schneidklinge, so daß mit vorliegender Erfindung ein universeller Kabeltrenner geschaffen wird.
Obgleich die vorliegende Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben worden ist, ist diese keinesfalls einschränkend. Aus vorstehender Beschreibung geht hervor, daß Abänderungen möglich sind für den Durchschnittsfachmann, die jedoch von dem Geist und dem Bereich der Erfindung umfaßt sind. Beispielsweise müssen die Zähne nicht notwendigerweise integral an dem Umfang der beweglichen Schneidklinge angeordnet sein. Es ist möglich, ein getrenntes Zahnrad oder ein Sektorzahnrad an der Schneidklinge zu befestigen. Die Stoßklinke und die Sperrklinke können unabhängig oder zusammen angeordnet sein, so daß sie außer Eingriff mit dem Klinkenrad bewegt werden können durch eine geeignete Einrichtung, die anders ist als durch Spreizen des hin- und herbewegbaren Handgriffes über einen vorbestimmbaren Winkel hinaus.

Claims (8)

Von Hand betätigbarer Kabeltrenner Ansprüche
1. Von Hand betätigbarer Kabeitrenner, gekennzeichnet durch eine erste, stationäre Schneid- oder Trennklinge mit einer ersten, gekrümmten Backe, welche längs einer Seite mit einer ersten Schneidkante ausgebildet ist, durch eine zweite, bewegliche Schneidklinge mit einer zweiten gekrümmten Backe, welche längs einer Seite mit einer zweiten Schneidkante, die der ersten Schneidkante gegenüberliegt, ausgebildet ist, wobei die bewegliche Schneidklinge verschwenkbar an der stationären Schneidklinge für eine hin- und hergehende gleitende Bewegung relativ zu der stationären Schneidklinge ausgebildet ist,
durch Zähne, die an der beweglichen Schneidklinge ausgebildet sind,
durch einen Antriebsmechanismus bestehend aus einem kleinen Zahnrad, das mit den Zähnen in Eingriff gehalten wird, einem großen Schalt- oder Sperrklinkenrad,
D-8000 München 2
I3?rtorplatz &bgr;
POB 26 02 47 .··. D-BOOO München da
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tyldfai) Telecopier Infotec 6400 B Telex
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das konzentrisch zu und zu einer Drehung mit dem kleinen Zahnrad angeordnet ist, einem Knopf, der mit dem kleinen Zahnrad verbunden ist, einer Stoß- oder Antriebsklinke, die mit dem Schaltrad in Eingriff haltbar ist, um das Schaltrad 5 in einer Richtung zu drehen, und einer Sperrklinke, die in Eingriff gehalten wird mit dem Schaltrad, um eine Drehung des Schaltrades in der entgegengesetzten Richtung zu verhindern,
durch einen ersten, stationären Handgriff mit einem distalen Endabschnitt, an welchem die stationäre Schneidklinge befestigt ist, und
durch einen zweiten hin- und herbewegbaren Handgriff mit einem distalen Endbereich, der drehbar gegenüber der ersten
\ Schneidklinge und dem stationären Handgriff angeordnet ist,
&Idigr; 15 wobei die Stoßklinke drehbar damit verbunden ist, so daß ein pumpender Hub des hin- und herbewegbaren Handgriffes relativ zu dem stationären Handgriff bewirkt, daß die
* Stoßklinke das Schaltrad dreht und damit das kleine Zahnrad
'" in der einen Richtung, um dadurch die zweite Schneidkante
] 20 relativ zu der ersten Schneidkante zu schließen, um den - Schneidvorgang an einem zu schneidenden Werkstuck
auszuführen und, wenn die Sto3klinke und die Sperrklinke von dem Schaltrad entfernt sind, eine freie Drehung des Schaltrades und des kleinen Zahnrades durchgeführt werden kann, um zu ermöglichen, daß die zweite Schneidkante entweder von der ersten Schneidkante weg oder zu der ersten Schneidkante hin bewegt werden kann unter Verwendung des Knopfes.
2. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßklinke und die Sperrklinke drehbar befestigt und elastisch in Eingriff mit dem Schaltrad vorgespannt sind.
3. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sf-.oßklinke derart ausgebildet ist, daß sir von dem Schaltrad entfernt werden kann, wenn
-3-
der zweite hin- und herbewegbare Handgriff weiter über einen vorbestimmten Winkel hinaus relativ zu dem ersten stationären Angriff geöffnet wird.
4. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß, während der hin- und herbewegbare Handgriff über den vorbestimmten Winkel hinaus geöffnet 1st, um die Stoßklinke von dem Schaltrad zu entfernen, die Sperrklinke ebenfalls von dem Schaltrad durch eine Betätigung des distalen Endbereichs des hin- und herbewegbaren Handgriffes entfernt ist.
5. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schr-.eidklinge eine bogenförmige Umfangsflache aufweist und daß die Zähne wenigstens über einen Abschnitt der gebogenen umfangsflache angeordnet sind, um ein Sektorzahnrad zu bilden.
6. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen Aufnahmeflansch, der an dem distalen Ende des ersten Backens angeordnet ist, um in Zusammenwirken mit der ersten Backe einen Führungskanal zur Aufnahme des distalen Endabschnitts der zweiten Backe zu bilden, wenn die zweite Backe zu der ersten Backe hin bewegt wird.
7. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Befestigungsplatte ein distales Ende und ein proximales Ende aufweist, die an dem proximalen Endabschnitt der ersten Schneidklinge bzw. dem distalen Endabschnitt des stationären Handgriffs befestigt sind, und daß das kleine Zahnrad, das Schaltrad und die Sperrklinke an der Befestigungsplatte angeordnet sind.
8. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abdeckplatte in Abstand und zu der Befestigungsplatte hin gerichtet angeordnet ist, um den
* * ·»· »till! &bull; &bull;«&bull;II
-4-
Antriebsmechanismus abzudecken, und daß die Abdeckplatte an der Befestigungsplatte und dem distalen Endabschnitt des stationären Handgriffes befestigt ist.
Von Hancl betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlagelement an dem stationären Handgriff befestigt ist zur Begrenzung der Bewegung des hin- und herbewegbaren Handgriffes, um die Hände des Benutzers vor Verletzungen zu schützen.
DE8706119U 1987-04-28 1987-04-28 Von Hand betätigbarer Kabeltrenner Expired DE8706119U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2863536A1 (fr) * 2003-12-10 2005-06-17 Mos Ind Outil de pincement a commande hydraulique
DE19803981B4 (de) * 1998-01-28 2007-02-15 NWS Germany Produktion W. Nöthen e.K. Kabelschere mit in mehrere Schneidenabschnitte gegliederten Schneidenteilen
EP2688164A3 (de) * 2012-07-20 2017-01-25 Hubbell Incorporated Schneidwerkzeug mit angetriebener Blattführung

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