DE8706119U1 - Von Hand betätigbarer Kabeltrenner - Google Patents
Von Hand betätigbarer KabeltrennerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen von Hand betätigbaren Kabelt-renner zum Schneiden von metallischen Litzen wie
beispielsweise Drahtseilen, elektrischen Drähten, Fernmeldeleitungen, Verstärkungsstäben und dergleichen
(nachstehend allgemein als "Kabel" bezeichnet) in situ durch Handbetätigung.
Die US-PS 3 084 432 beschreibt einen von Hand betätigbaren Kabeifcrenner des Typs, der ein Paar von Backen aufweist,
welche zusammengepreßt werden, um auf ein zu schneidendes Werkstück einzuwirken, wobei ein Antriebsmechanismus verwendet
wird, der aus einer Kette und einem Kettenkranz besteht, wobei der Mechanismus betätigt wird über zwei gegeneinander
bewegbare Hebel auf die Art wie die Handgriffe einer Zange.
Die Backen werden gespreizt durch Offnen der beiden Hebel und
an dem Werkstück geschlossen durch Schließen der Hebel. Bei diesen bekannten Kabeltrenner mit Kette und Kettenrad ist eine
große Kraft erforderlich, um die Hebel zu öffnen, so daß sich die Backen spreizen, um dazwischen das zu schneidende
Werkstück aufzunehmen. Zusätzlich machen es die weit gespreizten Hebel schwierig, die Armkraft einer
Betätigungsperson auf die Hebel zum Schließen derselben aufzubringen, um den Schneidvorgang durchzuführen, wobei das
Werkstück zwischen den Backen eingeklemmt ist. Ferner bestehen dabei eine Anzahl von Nachteilen, wie beispielsweise ein
lautes Geräusch, das während des Betriebs erzeugt wird, insbesondere während des öffnens der Hebel und das so laut
ist, daß es eine Störung der Umwelt darstellt, daß der Eingriff zwischen der Kette und den Zähnen des Kettenkranzes
ungenau wird infolge einer Verformung oder eines Verdrehens der Kette, was durch Stöße bewirkt wird, und daß die Kette
locker und infolge eines wiederholten Gebrauchs schlapp wird. Es sind verschiedene weitere Trenner bekannt, die
beispielsweise hydraulisch, über Klinken oder elektrisch betätigt werden, und ferner von Hand betätigte Typen, die
geeignet sind zur Verwendung an verschiedenen Arten von zu schneidenden Materialien, Dadurch ist aber
-6-
erforderlich für den Benutzer, daß verschiedene Arten von Trennern oder Schneidgeräten auf Lager in Abhängigkeit von der
Art des Materials, das geschnitten werden soll, und von der
Art der Verwendung bereit gehalten werden müssen. 5
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen universell einsetzbaren, von Hand betätigbaren Kabeltrenner zu schaffen,
mit welchem eine Bedienungsperson leicht und schnell die Schneidkanten auf ein zu schneidendes Werkstück ansetzen und
.■ 10 den Schneidvorgang leicht in einer bequemen Körperhaltung
'4 durchführen kann, nachdem das Werkstück zwischen die
Schneidkanten eingeklemmt worden ist.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen von Hand betätigbaren Kabeltrenner zu schaffen, welcher so geräuschlos
im Betrieb ist, daß Störungen für die Umwelt ausgeschaltet sind, und welcher so robust im Aufbau ist, daß eine
zufriedenstellende Durchführung mit dem Werkzeug erhalten
werden kann, auch wenn es mehr oder weniger rauher Handhabung '·, 20 und häufiger Verwendung ausgesetzt ist.
Om diese vorstehend beschriebenen Aufgaben erfindungsgemäß zu
lösen, wird ein von Hand betätigbarer Kabeltrenner geschaffen,
welcher gekennzeichnet ist durch eine erste, stationäre Schneid- oder Trennklinge mit einer ersten, gekrümmten Backe,
welche längs einer Seite mit einer ersten Schneidkante ausgebildet ist, durch eine zweite, bewegliche Schneidklinge
mit einer zweiten, gekrümmten Backe, welche längs einer Seite mit einer zweiten Schneidkante, die der ersten Schneidkante
gegenüberliegt, ausgebildet ist, wobei die bewegliche Schneidklinge verschwenkbar an der stationären Schneidklinge
für eine hin- und hergehende gleitende Bewegung relativ zu der stationären Schneidklinge ausgebildet ist, durch Zähne, dÄe an
der beweglichen Schneidklinge ausgebildet sind, durch einen Antriebsmechanismus bestehend aus einem kleinen Zahnrad, das
-i: mit den Zähnen in Eingriff gehalten wird, einem großen Schaltv
oder Sperrklinkenrad, das konzentrisch zu und zu einer
-7-
* Drehung mit dem kleinen Zahnrad angeordnet ist, einem Knopf,
der mit dem kleinen Zahnrad verbunden ist, einer Antriebsoder Stoßklinke, die mit dem Schaltrad in Eingriff haltbar
ist, um das Schaltrad in einer Richtung zu drehen, und einer Sperrklinke, die in Eingriff gehalten wird mit dem Schaltoder
Sperrklinkenrad, um eine Drehung des Schaltrades in der entgegengesetzten Richtung zu verhindern, durch einen ersten,
stationären Handgriff mit einem distalen Endabschnitt, an welchem die stationäre Schneidklinge befestigt ist, und durch
einen zweiten, hin- und herbewegbaren Handgriff mit einem distalen Endbereich, der drehbar gegenüber der ersten
Schneidklinge und dem stationären Handgriff angeordnet ist, wobei die Antriebs- oder Stoßklinke drehbar damit verbunden
ist, so daß ein pumpender Hub des hin- und herbewegbaren Handgriffes relativ zu dem stationären Handgriff bewirkt, daß
die Stoßklinke das Schaltrad und damit das kleine Zahnrad in der einen Richtung dreht, um dadurch die zweite Schneidkante
relativ zu der ersten Schneidkante zu schließen, um den Schneidvorgang an einem zu schneidenden Werkstück auszuführen,
und, wenn die Stoßklinke und die Sperrklinke von dem Schaltrad entfernt sind, eine freie Drehung des Schaltrades und des
kleinen Zahnrades durchgeführt werden kann, um zu ermöglichen, daß die zweite Schneidkante entweder von der ersten
Schneidkante weg oder zu der ersten Schneidkante hin bewegt werden kann unter Verwendung des Knopfes.
Vorstehende und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, die
unter Bezugnahme auf die Zeichnung erfolgt/ in welcher eine bevorzugte Ausführungsform dargestellt ist. Es zeigt:
Hand betätigbaren Kabeltrenners gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Rückansicht auf die gleiche Ausführungsform,
35
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-8-
Fig. 3 eine Ansicht auf die linke Seite der gleichen
Ausführungsform,
Fig. 4 eine Ansicht auf die rechte Seite der gleichen
Fig. 4 eine Ansicht auf die rechte Seite der gleichen
Ausführungsform,
Fig. 5 eine teilweise Frontansicht auf die gleiche Ausführungsform,
wobei die Abdeckplatte entfernt ist, um einen inneren Antriebsmechanismus zu
zeigen, und
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI von Fig. 10
Die Figuren zeigen eine Ausführungsform eines von Hand betätigbaren Kabeltrenners gemäß der Erfindung, die
nachstehend beschrieben wird. Der Kabeltrenner weist eine stationäre Schneidklinge 6 mit einer ersten gekrümmten Backe
1^ auf, welche längs einer Seite mit einer ersten Schneidkante
versehen ist. Eine zweite, verschiebbare Schneidklinge 7 ist drehbar mit der ersten, stationären Schneidklinge 6 in einer
Stellung angrenzend an das proximale Ende der ersten Schneidkante 2 über eine Befestigungseinrichtung wie
beispielsweise einen Zapfen 8 für eine hin- und hergehende und gleitende Bewegung relativ zu der stationären Schneidklinge
angeordnet. Die zweite, bewegliche Schneidklinge 7 weist eine zweite gekrümmte Backe 9 auf, welche längs einer Seite mit
einer zweiten Schneidkante 10 und einer bogenförmigen
2&udiagr; Umfangsflache 11 ausgebildet ist. Zähne 12 sind über
wenigstens einem Abschnitt der gebogenen Umfangsflache
angeordnet.
in der gezeigten Ausführungsform ist die stationäre
Schneidklinge 6 an ihrem proximalen Endabschnitt mit einer Ausnehmung 14 zur Aufnahme des distalen Endabschnittts einer
Befestigungeplatte 13 eines Antriebsmechanismus in einer überlappenden stellung ausgebildet. Der distale Bndabschnitt
der Befestigungsplatte 13 ist an der Ausnehmung 14 der stationären Schneidklinge 6 über Zapfen oder Stifte 15
befestigt.
a ■ ■ · · ·
-9-
Eine Abdeckplatte 16 ist im Abstand und zu der Befestigungsplatte 13 gerichtet angeordnet und an der
Befestigungsplatte über Abstandsstifte 17 befestigt. Der
distale Endabschnitt 19' eines ersten stationären Handgriffs
19 ist zwischen proximalen Erstreckungen 13' und 16' der
Befestigungsplatte 13 und der Abdeckplatte 16 über Stifte oder Bolzen 20 angeordnet und daran befestigt.
Ein distaler Endabschnitt 21' eines zweiten hin- und
herbewegbaren Handgriffes 21 ist zwischen den Platten 13 und 16 über Gelenkzapfen 22 angeordnet und schwenkbar befestigt.
Zwischen den Platten 13 und 16 ist ein kleines Zahnrad oder
Ritzel 23 angeordnet/ welches mit den Zähnen 12 der stationären Schneidklinge 6 kämmt, und ein großes Schalt- oder
Klinkenrad 24 ist konzentrisch zu dem kleinen Zahnrad 23 angeordnet. Das kleine Zahnrad 23 und das große Schalt- oder
Klinkenrad 24 sind auf eine Welle 25 aufgekeilt, die drehbar in den Platten 13 und 16 angeordnet ist. An dem Ende der Welle
25 ist nach außen über die Abdeckplatte 16 sich hinaus erstreckend ein Knopf 26 befestigt, dessen Zweck nachstehend
erläutert wird. Eine Antriebs- oder Stoßklinge 27 ist drehbar an dem distalen Endabschnitt 21' des hin- und herbewegbaren
Handgriffes 21 über einen Bolzen 28 befestigt und die stoßklinke ist mit dem Klinkenrad 24 in Eingriff bringbar, um
dieses in einer Richtung anzutreiben. Der distale Endabschnitt 21' des hin- und herbewegbaren Handgriffes 21 ist mit einer
Ausnehmung ausgebildet, an weichet die Stoßklinke 27 drehbar befestigt ist, und die Ausnehmung bildet eine Widerlagerfläche
29' und eine Abstützfläche 29, zwischen welchen die Stoßklinke
27 verschwenkt werden kann. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, arbeitet die Widerlagerfläche 29* mit dem Bolzen 28 zusammen,
um die sto0klinke 27 zu zwingen, das Klinkenrad 24 zu drehen,-wenn
der hin- und herbewegbare Handgriff 21 zu dem stationären Handgriff 19 in hin- und herschwingenden oder pumpenden Hüben
um den Schwenkzapfen 22 geschwungen wird. Wenn der hin - und
herbewegbare Handgriff 21 weit über einen vorbestimmten
&iacgr; -10-
! Winkel hinaus geöffnet wird, stößt die Anlagefläche 29 gegen
die Seitenwand der Stoßklinke 27, um das hakenförmige Ende der
StoEklinke 27 außer Eingriff mit dem Schaltrad 24 zu c schwenken, um die freie Drehung des Klinkenrades 24 zu
5 ermöglichen. Die Stoßklinke 27 ist in den Eingriff mit dem
f Klinkenrad 24 über eine Feder 31 vorgespannt. Eine Sperrklinke 30 ist schwenkbar gegenüber der Befestigungsplatte 13 und in
Eingriff mit dem Klinkenrad 24 über eine Feder 32 vorgespannt, um eine Drehung des Klinkenrades 24 in die entgegengesetzte
Richtung zu verhindern.
Ein Anschlagelement 33 ist an dem distalen Endabschnitt 19'
des stationären Handgriffes 19 befestigt, um die
: Schließbewegung des hin- und herbewegbaren Handgriffes 21 zu
£ 15 dem stationären Handgriff 19 hin zu begrenzen, um dadurch die
, Hand, die den hin- und herbewegbaren Handgriff 21 ergriffen
* hat, davor zu schützen, zwischen den Handgriffen 19 und 21
j eingeklemmt zu werden.
20 Bei der Benutzung des Gerätes öffnet die Bedienungsperson <?en
, hir- und herbewegbaren Handgriff 21 über den vorbestimmten Winkel hinaus, um die Stoßklinke 27 außer Eingriff mit dem
Schalt- oder Klinkenrad 24 zu bewegen. Wenn der hin- unö herbewegbare Handgriff 21 über den vorbestimmten Winkel hinaus geöffnet ist, um die Stoßklinke 27 aus dem Klinkenrad 24 zu entfernen, stößt der disfcale Endabschnitt 21 des hin*· und
herbewegba„en Handgriffs 21 gegen die Sperrklinke 30, um die
Sperrklinke 30 außer Eingriff mit dem Schaltrad 24 gegen die Vorspannkraft der Feder 32 zu schwenken, um die freie Drehung des Klinkenrades 24 in Uhrzeigerrichtung cder entgegen Uhrzeigerrichtung zu ermöglichen. Dann kann der Knopf 26
gedreht werden, um das kleine Zahnrad 23 zu drehen, welches
seinerseits die bewegbare Schneidklinge 7 in geringerem Maß mittels der Zähne 12 dreht, um die zweite Schneidkante 10
entweder von der ersten Schneidkante 2 weg oder zu der ersten Schneidkante 2 hin zu bewegen. Anfänglich wird der Knopf 26 in
einer solchen Richtung gedreht, um die zweite Schneidkante
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10 von der ersten Schneidkante 2 wegzubewegen, um die beiden Schneidkanten weit genug auseinander zu bewegen/ um dazwischen
ein zu schneidendes Werkstück aufnehmen zu können. Wenn das Werkstück/ das zu schneiden ist, lang ist, kann es durch die
Maulöffnung zwischen den distalen Enden der ersten und zweiten Schneidkanten eingesetzt werde.!. Der Knopf 26 kann dann in
entgegengesetzter Richtung zurückgedreht werden, um das Werkstück zwischen den beiden Schneidkanten einzuklemmen. Der
Kabeitrenner ist jetzt bereit für eine Schneidbetätigung an
dem Werkstück.
Die Bedienungsperson schwingt dann den hin- und herbewegbaren Handgriff 21 zu dem stationären Handgriff 19 hin, um die
Stoßklinke 27 an dem Schaltrad 24 in Tingriff zu bringen.
Ferner bewirkt die Schließbewegung des hin- und herbewegbaren Handgriffes 21, daß die Stoßklinke 27 das Schaltrad 24 und das
Ritzel (kleines Zahnrad) 23 in einer Richtung drehen. Das Ritzel 23 wiederum dreht die bewegbare Schneidklinge 7 in
entgegengesetzter Richtung in einem geringeren Maß. Daraus ergibt sich, daß die zweite Schneidkante 10 der bewegbaren
Schneidklinge 7 zu der ersten Schneidkante 2 der stationären Schneidklinge 6 bewegt wird, um die Schneidkanten 2 und 10 in
das Werkstück, das geschnitten werden soll, hineinzupressen.
Wenn der hin- und herbewegbare Handgriff 21 mit einem geeigneten Winkel von dem stationären Handgriff 19 wegbewegt
worden ist, wird die Stoßklinke 27 über einige Zähne des Schaltrades 24 zurückbewegt durch eine Leerlaufbewegung,
während das Schaltrad 24 an einer Drehung in entgegengesetzter Richtung über die Sperrklinke 30 gehindert wird. Der hin- und
herbewegbare Handgriff 21 wird dann erneut in Schließrichtung zu dem stationären Handgriff 19 bewegt, um die zweite
Schneidkante 10 gegenüber der ersten Schneidkante 2 in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben weiterzuschließen,
wodurch die erste und zweite Schneidkante weiter in das Werkstück um einen Betrag entsprechend der Bewegung der
zweiten Schneidkante 10 einschneiden.
-12-
Die schwingende oder pumpende Bewegung des hin- und herbewegbaren Handgriffs 21 in dem Bereich eines Winkels,
durch welc ien die Bedienungsperson leicht den hin- und
herbewegbaren Handgriff 21 hin- und herschwingen kann, bewirkt, daß die Stoßklinke 27 absatzweise und zunehmend das
Schaltrad 24 dreht, wodurch der Schneidvorgang durchgeführt wird. Ein Führungskanal 3, der zwischen einem Halteflansch
der ersten gekrümmten Backe 1 über Bolzen 5 und der zweiten gekrümmten Backe i befestigt ist, ist derart ausgebildet, daß
er den distalen Endabschnitt der zweiten gekrümmten Backe 9 aufnimmt, wenn die zweite gekrümmte Backe 9 zu der ersten
gekrümmten Backe 1 hin bewegt wird. Wie aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, kann bei dem erfindungsgemäßen
Kabeltrenner die erste und die zweite Schneidkante geöffnet werden, um ein Werkstück einzuführen, wobei nur eine geringe
Kraft erforderlich ist, um den Knopf zu drehen, nachdem der hin- und herbewegbare Handgriff über einen vorbestimmten
Winkel hinaus gegenüber dem stationären Handgriff geöffnet worden ist, um die Stoßklinke außer Eingriff an dem Schaltrad
zu bringen. Ferner ist der Öffnungsvorgang sehr leicht
durchzuführen, ohne daß Lärm verursacht wird, da dies durch Eingriff zwischen dem Ritzel und den Zähnen der bewegbaren
Schneidklinge erfolgt.
Der Schneidvorgang, der an einem zu schneidenden Werkstück durchgeführt wird, nachdem das Werkstück zwischen den
Schneidkanten eingeklemmt worden ist, ist ebenfalls sehr leicht durchzuführen, ohne daß eine große Kraft erforderlich
ist, da er ausgeführt werden kann durch eine Hin- und Herbewegung der Handgriffe innerhalb eines relativ kleinen
Winkels in einer Körperhaltung, die für die Bedienungsperson bequem ist, um die Armkräfte aufzubringen. Ferner ist der
Kraftantriebsmechanismus, welcher ein Getriebe aufweist, nicht anfällig gegenüber Verformungen, Verdrehungen und/oder
Lockerung und der Mechanismus ist robust im Aufbau und genau im Betrieb.
Es ist hervorzuheben, daß eine extrem große Schneidkraft
-13-
durch eine manuelle Betätigung erzeugt wird, da ein mechanischer Vorteil erhalten wird in direktem Verhältnis zu
dem Produkt des Zahnradverhältnisses zwischen dem Schaltrad und dem Ritzel und dem Reduktionsverhältnis zwischen dem
Ritzel und den Zähnen der bewegbaren Schneidklinge, so daß mit vorliegender Erfindung ein universeller Kabeltrenner
geschaffen wird.
Obgleich die vorliegende Erfindung anhand einer bevorzugten
Ausführungsform beschrieben worden ist, ist diese keinesfalls
einschränkend. Aus vorstehender Beschreibung geht hervor, daß Abänderungen möglich sind für den Durchschnittsfachmann, die
jedoch von dem Geist und dem Bereich der Erfindung umfaßt sind. Beispielsweise müssen die Zähne nicht notwendigerweise
integral an dem Umfang der beweglichen Schneidklinge angeordnet sein. Es ist möglich, ein getrenntes Zahnrad oder
ein Sektorzahnrad an der Schneidklinge zu befestigen. Die Stoßklinke und die Sperrklinke können unabhängig oder zusammen
angeordnet sein, so daß sie außer Eingriff mit dem Klinkenrad bewegt werden können durch eine geeignete Einrichtung, die
anders ist als durch Spreizen des hin- und herbewegbaren Handgriffes über einen vorbestimmbaren Winkel hinaus.
Claims (8)
1. Von Hand betätigbarer Kabeitrenner, gekennzeichnet durch eine erste, stationäre Schneid- oder Trennklinge mit einer
ersten, gekrümmten Backe, welche längs einer Seite mit einer ersten Schneidkante ausgebildet ist,
durch eine zweite, bewegliche Schneidklinge mit einer zweiten gekrümmten Backe, welche längs einer Seite mit
einer zweiten Schneidkante, die der ersten Schneidkante gegenüberliegt, ausgebildet ist, wobei die bewegliche
Schneidklinge verschwenkbar an der stationären Schneidklinge für eine hin- und hergehende gleitende
Bewegung relativ zu der stationären Schneidklinge ausgebildet ist,
durch Zähne, die an der beweglichen Schneidklinge ausgebildet sind,
durch einen Antriebsmechanismus bestehend aus einem kleinen Zahnrad, das mit den Zähnen in Eingriff gehalten wird,
einem großen Schalt- oder Sperrklinkenrad,
D-8000 München 2
I3?rtorplatz &bgr;
POB 26 02 47 .··. D-BOOO München da
Muebopal
tyldfai) Telecopier Infotec 6400 B Telex
&thgr;&udigr;&thgr;/&Egr;&Egr;'&idiagr;483-7 GII + III (089)229643 5-242B5
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das konzentrisch zu und zu einer Drehung mit dem kleinen Zahnrad angeordnet ist, einem Knopf, der mit dem kleinen
Zahnrad verbunden ist, einer Stoß- oder Antriebsklinke, die mit dem Schaltrad in Eingriff haltbar ist, um das Schaltrad
5 in einer Richtung zu drehen, und einer Sperrklinke, die in
Eingriff gehalten wird mit dem Schaltrad, um eine Drehung
des Schaltrades in der entgegengesetzten Richtung zu verhindern,
durch einen ersten, stationären Handgriff mit einem
distalen Endabschnitt, an welchem die stationäre Schneidklinge befestigt ist, und
durch einen zweiten hin- und herbewegbaren Handgriff mit einem distalen Endbereich, der drehbar gegenüber der ersten
\
Schneidklinge und dem stationären Handgriff angeordnet ist,
&Idigr; 15 wobei die Stoßklinke drehbar damit verbunden ist, so daß
ein pumpender Hub des hin- und herbewegbaren Handgriffes relativ zu dem stationären Handgriff bewirkt, daß die
* Stoßklinke das Schaltrad dreht und damit das kleine Zahnrad
'"
in der einen Richtung, um dadurch die zweite Schneidkante
] 20 relativ zu der ersten Schneidkante zu schließen, um den
- Schneidvorgang an einem zu schneidenden Werkstuck
auszuführen und, wenn die Sto3klinke und die Sperrklinke
von dem Schaltrad entfernt sind, eine freie Drehung des Schaltrades und des kleinen Zahnrades durchgeführt werden
kann, um zu ermöglichen, daß die zweite Schneidkante
entweder von der ersten Schneidkante weg oder zu der ersten
Schneidkante hin bewegt werden kann unter Verwendung des Knopfes.
2. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßklinke und die Sperrklinke
drehbar befestigt und elastisch in Eingriff mit dem Schaltrad vorgespannt sind.
3. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sf-.oßklinke derart ausgebildet ist,
daß sir von dem Schaltrad entfernt werden kann, wenn
-3-
der zweite hin- und herbewegbare Handgriff weiter über einen vorbestimmten Winkel hinaus relativ zu dem ersten
stationären Angriff geöffnet wird.
4. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß, während der hin- und herbewegbare
Handgriff über den vorbestimmten Winkel hinaus geöffnet 1st, um die Stoßklinke von dem Schaltrad zu entfernen, die
Sperrklinke ebenfalls von dem Schaltrad durch eine Betätigung des distalen Endbereichs des hin- und
herbewegbaren Handgriffes entfernt ist.
5. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Schr-.eidklinge eine
bogenförmige Umfangsflache aufweist und daß die Zähne
wenigstens über einen Abschnitt der gebogenen umfangsflache
angeordnet sind, um ein Sektorzahnrad zu bilden.
6. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen Aufnahmeflansch, der an dem
distalen Ende des ersten Backens angeordnet ist, um in
Zusammenwirken mit der ersten Backe einen Führungskanal zur
Aufnahme des distalen Endabschnitts der zweiten Backe zu bilden, wenn die zweite Backe zu der ersten Backe hin
bewegt wird.
7. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Befestigungsplatte ein distales Ende und ein proximales Ende aufweist, die an dem
proximalen Endabschnitt der ersten Schneidklinge bzw. dem distalen Endabschnitt des stationären Handgriffs befestigt
sind, und daß das kleine Zahnrad, das Schaltrad und die Sperrklinke an der Befestigungsplatte angeordnet sind.
8. Von Hand betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abdeckplatte in Abstand und zu der
Befestigungsplatte hin gerichtet angeordnet ist, um den
* * ·»· »till!
• •«•II
-4-
Antriebsmechanismus abzudecken, und daß die Abdeckplatte an der Befestigungsplatte und dem distalen Endabschnitt des
stationären Handgriffes befestigt ist.
Von Hancl betätigbarer Kabeltrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlagelement an dem stationären Handgriff befestigt ist zur Begrenzung der
Bewegung des hin- und herbewegbaren Handgriffes, um die Hände des Benutzers vor Verletzungen zu schützen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8706119U DE8706119U1 (de) | 1987-04-28 | 1987-04-28 | Von Hand betätigbarer Kabeltrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8706119U DE8706119U1 (de) | 1987-04-28 | 1987-04-28 | Von Hand betätigbarer Kabeltrenner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8706119U1 true DE8706119U1 (de) | 1987-07-09 |
Family
ID=6807480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8706119U Expired DE8706119U1 (de) | 1987-04-28 | 1987-04-28 | Von Hand betätigbarer Kabeltrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8706119U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2863536A1 (fr) * | 2003-12-10 | 2005-06-17 | Mos Ind | Outil de pincement a commande hydraulique |
| DE19803981B4 (de) * | 1998-01-28 | 2007-02-15 | NWS Germany Produktion W. Nöthen e.K. | Kabelschere mit in mehrere Schneidenabschnitte gegliederten Schneidenteilen |
| EP2688164A3 (de) * | 2012-07-20 | 2017-01-25 | Hubbell Incorporated | Schneidwerkzeug mit angetriebener Blattführung |
-
1987
- 1987-04-28 DE DE8706119U patent/DE8706119U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19803981B4 (de) * | 1998-01-28 | 2007-02-15 | NWS Germany Produktion W. Nöthen e.K. | Kabelschere mit in mehrere Schneidenabschnitte gegliederten Schneidenteilen |
| FR2863536A1 (fr) * | 2003-12-10 | 2005-06-17 | Mos Ind | Outil de pincement a commande hydraulique |
| EP2688164A3 (de) * | 2012-07-20 | 2017-01-25 | Hubbell Incorporated | Schneidwerkzeug mit angetriebener Blattführung |
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