DE8705665U1 - Lüftereinschub - Google Patents
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Classifications
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Description
Die Erfindung betrifft einen Lüftereinschub gemäß Oberbegriff
des Anspruches 1 und insbesondere einen Vertikallüftereinschub.
Derartige Lüftereinschübe sind im Stand der Technik allgemein
bekannt und werden vor allen Dingen zur Kühlluftzufuhr in kompakt ausgelegten elektronischen Geräten, wie
z.B. Computer-Schranken oder dergleichen, verwendet. Durch die hohe Integration bei modernen elektronischen Bauteilen,
den kompakten Aufbau der Schaltungen auf Einsteckplatinen kommt der optimalen Betriebstemperatur gerade im Hinblick
auf die Lebensdauer der Bauelemente eine besondere Bedeutung zu. Dies wird durch die rapid ansteigende Packungsdichte
der elektronischen Baugruppen immer wichtiger. Bei den bisher verwendeten Lüftereinschüben wurde mehr oder
weniger die Kühlluftzufuhr über einen größeren Lüfter zugeführt,
gegebenenfalls auch die Verwendung mehrerer kleinerer Lüfter vorgesehen. Die gewünschte Luftzirkulation und
Luftzuführung an die entsprechenden kritischen Erwärmungsstellen in dem entsprechenden Gerät wurden jedoch üblicherweise
durch die Strömungsführiuig der Kühlluft selbst bewirkt
.
Hierdurch stellten sich verschiedene Nachteile ein. So mußte z.B. bei einem im Lüftereinschub vorgesehenen Lüfter
dieser nahezu von vornherein mit hoher Drehzahl betrieben werden, wobei dies teilweise einen unnötigen Stromverbrauch
und andererseits auch höhere Wartungsarbeiten an den leich"
ter verschmutzenden Luftfiltern mit sich brachte. Bei der
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Auslegung des" Lüftereinächubes in Richtung der Strömlings^
führung könnten im Prinzip nur bestimmte elektronische Baugruppen
relativ gut gekühlt werden, wahrend an anderer Stelle
Wärmenester bestehen blieben, was zur Reduzierung der Lebensdauer
dieser Baugruppen führen konnte. Auch stellt die zunehmende
Verlagerung von EDV-Anlagen, z. B, PCs, direkt an den
Arbeitsplatz erhöhte Anforderungen an die Laufruhe und Geräuscharmut
der erforderlichen Lüftern Ein weiteres, kritisches Problem bei bekannten Lüftereinschüben sind Resonanzgeräusche des Gehäuses
des Lüftereinschubes sowie der verwendeten Lüfter selbst.
Ausgehend von diesen Nachteilen bei bekannten Lüftereinschüben liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
gattungsgemäßen Lüftereinschub mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten
so zu konzipieren, daß jeweils eine fallepezifische Luftverteilung bei relativ niedrigem Leistungsbedarf erreicht werden kann, wobei die im Betrieb vorhandenen
Geräusche nahezu ausschließlich von der Luftströmung nach Austritt aus dem Lüftereinschub stammen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst.
Ein wesentlicher Grundgedanke der Erfindung kann darin gesehen werden, den Lüftereinschub mit einer Mehrzahl in der
Regel reihenmäßig angeordneter Lüftungsöffnungen auszustatten.
Der jeweiligen Lüftungsöffnung ist dabei ein entsprechender
Einbauplatz für einen nahezu geräuschlos laufenden Lüfter zugeordnet. Diese Mehrzahl von Einbauplätzen
des Lüftereinschubs wird dann entsprechend den spezifischen Wünschen des Künden in einfacher Weise mit den Lüftern
bestückt. Um eine optimale Kühlluftströmung an die entsprechenden kritischen Wärmenester zu erreichen, werden
diese Lüfter im wesentlichen senkrecht unter den Wärmenestern vorgesehen, während die nicht benötigten Einbauplätze
im wesentlichen luftundurchlässig abgedeckt oder abgeschlossen werden, wobei dies in einfacher Weise mit
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einem den Einbauplätz voiümenmäßicj ausfüllenden Elnlegeblöck,
z.B. aus einerrt leicht kompfessiven Schaumstoffe
material, geschehen Kann* Die Abdeckung der Lüf tungsöff-=
nungen mit einklemmbaren oder fixierbaren Einlegeplatten ist ebenfalls möglich.
Die Konzeption der Erfindung eröffnet daher für den Benutzer die Möglichkeit, einerseits die Anzahl der in die
.einzelnen Einbauplätze eingesetzten Lüfter selbst zu bestimmen und andererseits sogar aufgrund empirischer Erfahrungswerte
für die beste Kühlung die einzelnen Lüfter in einfacher Weise umzusetzen. Da an jedem Einbauplatz
bereits über einen vorgefertigten Kabelbaum die elektrischen Anschlüsse vorhanden sind, ist die Umsetzung bzw.
Neubesetzung einzelner Einbauplätze dem Benutzer jederzeit möglich.
Um stromungstechnische Kurzschlüsse zwischen einem nicht
besetzten Einbauplatz und benachbarten Lüftern auszuschließen, werden diese freien Einbauplät7:e weitgehend
luftundurchlässig abgeschlossen. In einfacher Weise kann dies mittels eines quaderförmigen Einlegeblockes geschehen,
der vorzugsweise aus einem leicht kompressiblen Schaumstoffmaterial besteht. Einrastbare oder fixierbare
Abschlußplatten auf den Innenseiten der Lüftungsöffnungen
sind ebenfalls möglich.
Unter fertigungstechnischen Gesichtspunkten wurde das Gehäuse
des Lüftereinschubs aus zwei weitgehend übereinstimmenden
Halbschalen-Gehäusen realisiert, wobei die obere Halbschale insbesondere aus sicherheitstechnischen
Erfordernissen mit einem integrierten Lüftungsgitter je
Lüfter-Einbauplatz ausgestattet ist. In der unteren Halbschale bleibt der Bereich der Lüftungsöffnung im Hinblick
auf eine verbesserte Ansaugwirkung für den Lüfter vollkommen frei. Die Halbschalen sind einstückig aus einem
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schallabsorbierenden bis nahezu schalltoten Kunststoff- jj
material geformt, wobei sich eine thermoschaumgegossene I
Ausführungsform, insbesondere aus talkumverstärktem Poly- |
proylen im Hinblick auf die schallabsorbierende Wirkung |
besonders günstig erweist. Dieses Material ist einerseits ausreichend formstabil und andererseits in seiner Innenstruktur
in Art eines Knochens porig offen, so daß Laufgeräusche, Vibrations- und Resonanzgeräusche - soweit diese
überhaupt vorhanden sind - absorbiert werden.
Die Halbschalen können beispielsweise mehrreihig 3x4 Reihen
von Einbauplätzen für diese volumenmäßig angepaßten {_ Lüfter aufweisen. Die Seitenbereiche der Halbschalen sind f
so gestaltet, daß eine Stegüberlappung vorhanden ist. ;
Mittels dieser Überlappung besteht die Möglichkeit, auch ; vertikal höhere Lüftertypen in dem erfindungsgemäßen Lüftereinschub
zu verwenden. Die Lüfter sind dabei üblicherweise Axiallüfter, deren Achsrichtung senkrecht zu der oberen
bzw. unteren Abdeckfläche des Gehäuses angeordnet sind.
Da die Lüftungsöffnungen kreisförmig gehalten sind, erge- !
ben sich in der unteren Halbschale abgerundete Eckbereiche, die Lagerflächen für den entsprechenden eingesetzten Lüfter
bilden. Der Lüfter selbst hat eine etwa quadratische Grundfläche und ist quaderförmig gehalten, so daß er relativ
paßgenau in einen entsprechenden Einbauplatz im Gehäuse eingesetzt werden kann. Um auch in diesem Bereich eine
Körperschallentkopplung zwischen dem einzelnen Lüfter und den Halbschalen zu erreichen, werden in den etwa quadratischen
Stirnflächen, speziell in den Eckbereichen, pufferartige
Lagerpunkte vorgesehen. Diese Puffer sind zweckmäßigerweise als in den Rahmen des Lüfters einfach einzu-Steekende
Gumminoppen, z.B. aus einem Weichen Neopren öder I
einer anderen Kautschukmischung hergestellt. Komplementär Jy
zur Anordnung dieser Gummipuffer· auf den Stirnseiten der f
einzelnen Lüfter sind in den Innenflächen der HälbäChälen %
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innerhalb der entsprechenden Einbauplätze kalotten- bzw. teilkugelförmige Vertiefungen vorgesehen. Die mit kleinerem
Radius ausgelegten Rundungsbereiche der Gummipuffer führen daher beim Einsetzen eines entsprechenden Lüfters
in dem vorgesehenen Einbauplatz nahezu eine automatische Zentrierung des Lüfters im Einbauplatz durch. In vertikaler
Abmessung bzw. Höhenabmessung ist die Gesamthöhe in Axialrichtung des Lüfters so abgestimmt, daß beim Aufsetzen
der oberen Halbschale auf die mit einzelnen Lüftern und z.B. Schaumstoffblöcken besetzte untere Halbschale
eine Klemmwirkung bzw. leichte Einspannwirkung zwischen den Halbschalen und den entsprechenden Gummipuffern der
Lüfter ebenso wie mit den Schaumstoffblöcken vor sich geht.
Die Rippen der in der oberen Halbschale integrierten Lüftungsgitter
sind im Vertikalschnitt so gehalten, daß sie eine optimale Strömungsdynamik für die abgeblasene Kühlluft
ergeben. Zweckmäßig erscheint dabei eine sich nach außen hin verjüngende und in eine Rundung übergehende Konfiguration,
wobei auf der Innenfläche der Halbschale die größte radiale Breite erreicht wird. Zur Stabilisierung
der kreisringförrnigen Gitterrippen sind radial verlaufende
Gitterstäbe vorgesehen. Beide Halbschalen sind mit komplementär ineinandergreif enden Führungsöffnungen bzw.
Führungsbolzen gestaltet, so daß ein genaues Aufsetzen der oberen Halbschale auf die untere Halbschale möglich
ist.
Im Hinblick auf den Leistungsbedarf des gesamten Lüftere
Schubes kann der Benutzer durch das Einsetzen und Anschließen der von ihm gewünschten Lüfteranzahl diesen Bedarf
mitbestimmen. Der Leistungsbedarf bzw. die optimale Kühlluftzufuhr Wird dort zweckmäßigerweise über einen an
der rückwärtigen Seitenfläche des Gehäuses befestigbätfen
elektrischen Regeiblock realisiert. Ein derartiger Regelblock
kann einerseits temperaturabhängig Und/oder aber
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auch über Verarbeitung weiterer kritischer Parameter in dem zu kühlenden Gerät^der im Lüftereinschub vorgesehenen
Anzahl der Lüfter eine Regelspannung zuführen. Über diese Regelspannung kann die Drehzahl und damit die abgegebene
Kühlluft geregelt werden. Durch die genaue Plazierung der einzelnen Lüfter zu den entsp-rechend kritischen Wärmenestern
gestattet dieses Konzept des Lüftereinschubes auch eine manuelle Regelung in dem Sinn, daß eine feste
Drehzahl der Lüfter voreingestellt wird. Die Regelung kann in einer anderen Ausführungsform auch über temperaturabhängige
Fühler geführt werden. Nähert sich z.B. die Temperatur im Bereich des Fühlers einem Sollwert, so kann der
Leerlaufspannung ein netzsynchrones Puls-Pausen-moduiiertes
Signal überlagert werden. Hierdurch wird die den in einem Lüftereinschub vorgesehenen Lüftern zugeführte Ausgangöspannung
variiert und deren Drehzahl verändert.
Das erf indungsg*;mäße Konzept eröffnet daher die Möglichkeit,
die einzelnen Lüfter genau dort zu plazieren, wo der Kühl-Effekt benötigt wird und die eventuell leer bleibenden
Einbauplätze z.B. mittels Schaumstoffklotzen zur Vermeidung
von Luftkurzschlüssen abzudecken. Montagemäßig können somit die körperschall-entkoppelten Lüfter in die schallabsorbierenden
Halbschalen eingelegt werden. Die Lüfter werden anschließend mit den entsprechenden Kabelbaum-Anschlüssen
verbunden. Durch Auflegen der oberen Halbschale und deren Verschraubung mit der unteren Halbschale werden die
einzelnen Lüfter körperschallentkoppelt im Lüftereinschub
gelagert. Es bedarf dann lediglich der Anbringung der Frontplatte, um den Lüftereinschub zu komplettieren.
Pie Erfindung wird nachstehend anhand schematischer Zeichnungen
eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert.
"1Es zeigen :
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Fig. 1 eine Draufsicht auf eine untere Halbschale eines
Lüftereinschubs mit einem eingesetzten Lüfter und
Fig. 2 eine Frontansicht mit teilweise aufgebrochenem
Bereich auf die zwei miteinander montierten Halbschalen bei abgenommener Frontplatte.
Die in Fig. 1 dargestellte untere Halbschale 2 eines Lüftereinschubs
1 weist zwei Reihen mit je drei Lüft^r-Einbauplätzen 4 auf. DAe Einbauplätze 4 sind im Beispiel
visuell überwiegend durch die untere, kreisförmige Lüftungsöffnung 5 bestimmt. Die abgerundeten, verbleibenden
Eckbereiche 9 bilden dabei die Auflagebereiche für einen einzusetzenden Lüfter 6, wie er beispielhaft im linken
unteren Einbauplatz plaziert ist.
Die Innenabmessungen des etwa quadratischen und in der Höhe blockartigen
Einbauplatzes sind dabei der Umfangskontur des Lüfters 6 angepaßt. Der Lüfter 6 ist in seinen Eckbereichen
mit vier Auflagepunkten in seiner oberen und unteren Stirnfläche
ausgestattet. Diese Auflagepunkte werden durch in das Lüftergehäuse einfach eindrückbare Gummipuffer 11 gebildet.
Diese Gummipuffer 11, die z.B. aus einem weichen Neopren oder anderem Naturkautschuk bestehen, weisen stirnseitig
eine Kugelkonfiguration auf. Zur Lagerung und zur automatischen Zentrierung des Lüfters im entsprechenden
Einbauplatz 4 sind auf den Innenflächen der Eckbereiche 9 teilkugelförmige Vertiefungen 10 ausgebildet, in die die
Gummipuffer zentrierend eingreifen.
Zwischen den einzelnen Einbauplätzen 4 sind Begrenzungsund Verstärkungswände 12, 13 vorgesehen, die einerseits
einer Stabilisierung der entsprechenden einstückig aus
Thermoschaum gegossenen Kunststöff-Halbßchale dienen Und
andererseits Führungsbahnen für den bzw, die darin einge-
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legten, vorgefertigten Kabelbäume 7 bieten. Der einzelne
Lüfter kann dementsprechend über die an jedem" EinbaUplätz
4 geführten Anschlußklemmen 28 unproblematisch ah die Stromversorgung und einen entsprechenden Regelblock 8
angeschlossen werden.
Als schallabsorbierendes und nahezu schalltotes Material hat sich besonders talkumversta'rktes Polyproyleh erwiesen*
Zweckmäßigerweise wird hierbei ein besonders hoher, relativer Anteil an Talkum vorgesehen, der gegebenenfalls
nahezu den halben Materialanteil ausmachen kann.
Unter Einbeziehung der Frontansicht nach Fig. 2, wobei jedoch
die Frontplatte 3 entfernt ist, ist erkennbar, daß die Seitenbereiche der Halbschalen 2 und 15 überlappend
gegeneinander zu liegen kommen. Im Beispiel nach ,Fig. 2
greift dabei die obere Seitenwand 19 der Halbschale 15
partiell in einem Überlappungsbereich 20 hinter einen vertikal nach oben ragenden Bereich der unteren Seitenwand
18. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine umgedrehte Überlappungskonfiguration vorgesehen. Diese Überlappung
gestattet es, daß auch Lüfter mit größeren Axialabmessungen
im Lüftereinschub verwendet werden können. Hierbei wird jedoch von einer einheitlichen Bestückung eines Lüftereinschubes
mit gleichen Lüftern ausgegangen.
In dem etwas aufgebrochenen Bereich der Fig. 2 ist ein Schaumstoffblock 16 teilweise erkennbar, der jedoch nach
Fig. 1 im vorderen, mittleren Einbauplatz nicht dargestellt ist.
Zur Komplettierung der in Fig. 1 dargestellten unteren Halbschale 2 eines Lüftereinschubes 1 wäre es daher erforderlich,
die im Beispiel freigebliebenen fünf Einbauplätze 4 mit entsprechenden, diese volumenmäßig ausfüllenden
Schaumstoffklotzen auszulegen. Nach Aufbringen der
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führungsmäßig in die Untere Hälbschaie eingreifenden
oberen Haibschaie 15 wird diese gegenüber der Unteren
Halbschäle 2 z.B. verschräübt* Hierdurch entsteht insbesondere im Hinblick auf die GUmmipuffer-Lagerung des
Lüfters 6 eine leichte Einspannung des Lüfters, die aufgrund der gewählten Materialien als körperschallentkoppelt
angesehen werden kann. Ebenso ist es wünschenswert, wenn die eingesetzten Schaumstoffklötze eine leichte
Verdichtung beim Zusammenschrauben der Halbschalen erfahren .
Der an der rückwärtigen Seite der unteren Halbschale 2
vorgesehene elektrische Regelblock 8 kann in einfacher Weise über eine Schraubmutter-Befestigung 21, 22 mit dem
Gehäuse verbunden sein. Kabelklemmen 23 und Befestigungsbohrungen 24 zur Fixierung der beiden Halbschalen können
üblicherweise vorgesehen werden.
Die mit Griffen 25 ausgestattete Frontplatte 3 wird im Beispiel über eine mit Innengewinde versehene Arretierungsschiene
21 und Muttern 22 am Gehäuse befestigt.
Exemplarisch ist in Fig. 2 mit der Schraube 27 die Verbindung
der beiden Halbschalen 2 und 15 dargestellt.
Der erfindungsgemäße Lüftereinschub kann selbstverständlich
eine unterschiedliche Anzahl von Einbauplätzen und auch entsprechenden eingesetzten Lüftern aufweisen. In der
^Gestaltung mit 2x3 Einbauplätzen kann das Gehäuse des
Lüftereinschubs ohne Frontplatte z.B. eine Längenabmessung im Bereich von 48 cm Und eine Tiefe von etwa 28 cm aufweisen,
wobei die vertikale Höhe etwa bei 4 cm liegt. Einschließlich Frontplatte kann dabei eine Höhe von ebenfalls
4 cm erreicht werden. Die Kühlluftregelung kann z.B. durch manuelle Regelung mittels Einstellung auf eine gewünschte
Temperatur erfolgen. Auch eine variable Drehzahl-Regelung
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ist über die Zuführung von repräsentativen Parametern
möglich 4
bas erfindungsgemäße Konzept eröffnet fertigungstechnisch
Eudeni die Möglichkeit, durch die Erweiterung des Formwerkzeugs
Um eine oder mehrere Reihen in der Anzahl der BinbaUpiätze
für Lüfter unterschiedliche Halbschalen und damit unterschiedliche Lüftereinschübe in einfacher Weise
herstellen zu können.
Der erfindungsgemäße Lüftereinschub ermöglicht es in diesem
Sinn, gezielt eine minimale Anzahl an Lüftern einzusetzen und mit diesen auftretende Wärmenester durch die
Lokalisation und das Einsetzen der entsprechenden Lüfter an den entsprechenden Stellen verhindern zu können. Die
Konzeption der körperschall-entkoppelten Lagerung in Verbindung mit der schallabsorbierenden Materialauswahl
bringt nahezu keinerlei Geräuschpegel durch den Lüftereinechub.
Das Konzept der Plazierung der Lüftungsöffnungen über die gesamte horizontale Fläche der Halbschalen, gestattet
daher eine gewünschte, optimale Anordnung der einzelnen Lüfter.
Claims (1)
- Ansprüche;I. Lüftereinschub mit oberer und unterer Abdeckfläche, die jeweils mindestens eine einander zugeordnete Lüftungsöffnung aufweisen, wobei zwischen jeder oberen und unteren Lüftungsöffnung ein Einbauplatz für einen Lüfter vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, iaß mindestens zwei Lüftungsöffnungen (5) in jeder Abdeckfläche (2,15) vorgesehen sind, daß mindestens ein Einbauplatz (4) mit einem darin eingesetzten Lüfter (6) ausgestattet ist und daß die Lüftungsöffnungen (5) der weiteren, übereinstimmenden Einbauplätze (4) im wesentlichen luftundurchlässig, insbesondere mit einem den Einbauplatz (4) volumenmäßig ausfüllenden Einlegeblock (16) oder mit fixierbaren Einlegeplatten, abgeschlossen sind.2* Lüftereinschub nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß zwei Halbschalen (2,15) das Gehäuse des Lüftereinschubes (1) mit den beiden Abdeckflächen bilden.3. Lüftereinschub nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Halbschalen (2,15) aus einem schallabsörbierenden Kunststoff, insbesondere aus talkum-versta'rktem Polypropylen, bestehen.14*·· ·• &igr;4. Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lüfter (6) im Bereich seiner Stirnflächen mit einer elastischen Lagerung, insbesondere in Form von Gummipuffern (11 )/relativ zu den Innenseiten der Abdeckflächen (2,15) gelagert ist.5. Lüftereinschub nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Lagerung als Zentrierführung . insbesondere mit teilkugelförmigen Vertiefungen (10), in die abgerundete Puffer (15) eingreifen, ausgebildet ist.6. Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (2,15) des Gehäuses im Seitenbereich überlappend (bei 20) und mit variablem Vertikalabstand ihrer Abdeckflächen ausgebildet sind.7. Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauplätze (4) etwa eine quadratische Grundfläche aufweisen und die Lüftungsöffnungen (5) kreisförmig ausgelegt sind.8. Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Lüftungsöffnungen mit einem Lüftungsgitter mit ringförmigen Gitterrippen versehen sind und die unteren Lüftungsöffnungen (5) vollständig frei-gehalten sind.9. Lüftiüreinschub nach einem der Arispirüche 1 bis 8, dädul'ch gekennzeichnet,Il litt · *11 &igr; &igr; ··** »t * t niii &igr;« 4 « < · #' 'ti it ' > 4 'j (I lit«&idigr;&iacgr; &idigr; „ _ HiS- t t t• · · t · r t &igr; ir i• » t » &igr; r &igr; r &igr; t &igr; &igr; t i• · · « e &igr; &igr; r &igr; ftput· ft t rf &igr;daß der Einlegeblock (16) aus einem leicht kömpfesisibleri Schaumstoff material besteht,Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einstückig geformten, gepreßt öder gegossenen Halbschaleh (2,15) Begrenzungs- und Verstärkuhgs-„4-^„„ /19 ni um cH &ogr; Einbaunlätze (4) aufweisen, zwischen denen mindestens ein Kabelbaum (7) zur Stromzuführung an jedem Einbauplatz (4) verlegt ist j11. Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Regelblock (8) zur einheitlichen Regelung der Lüfter (6) auf der rückwärtigen Seitenfläche befestigt ist.12. Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterrippen eine sich zur jeweiligen Abdeckfläche leicht verjüngende, abgerundete Querschnittsform aufweisen.13. Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl mehrreihig angeordneter Einbauplätze (4) für Lüfter vorgesehen ist.14. Lüftereinschub nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungsöffnungen der oberen Halbschale (15) konzentrische, kreisringförmige Strömungsöffnungen aufweisen und der radial innere Bereich als Kreisscheibe ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8705665U DE8705665U1 (de) | 1987-04-16 | 1987-04-16 | Lüftereinschub |
| US07/079,136 US4767262A (en) | 1987-04-16 | 1987-07-29 | Fan slide-in unit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8705665U DE8705665U1 (de) | 1987-04-16 | 1987-04-16 | Lüftereinschub |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8705665U1 true DE8705665U1 (de) | 1987-06-11 |
Family
ID=6807156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8705665U Expired DE8705665U1 (de) | 1987-04-16 | 1987-04-16 | Lüftereinschub |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4767262A (de) |
| DE (1) | DE8705665U1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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