DE87501C - - Google Patents
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- Publication number
- DE87501C DE87501C DENDAT87501D DE87501DA DE87501C DE 87501 C DE87501 C DE 87501C DE NDAT87501 D DENDAT87501 D DE NDAT87501D DE 87501D A DE87501D A DE 87501DA DE 87501 C DE87501 C DE 87501C
- Authority
- DE
- Germany
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- coffee
- pasta
- roasting
- raw
- grains
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23F—COFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
- A23F5/00—Coffee; Coffee substitutes; Preparations thereof
- A23F5/44—Coffee substitutes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Tea And Coffee (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Seit einer gewissen Zeit fabricirt man eine grofse Anzahl sogenannter Kunstkaffees. Diese
Producte werden aus Getreide, Körnern u. s. w. dargestellt. Solche werden geröstet mit oder
ohne Zugabe von Kaffee oder Kaffeeextracten, welche während des Röstens von Kaffee oder
aus Extracten von Abfällen rohen Kaffees, von Extracten von Kaffeeschalen bezw. Hülsen,
von Mateblättern der Paraguaypflanze, von Eicheln, von Nufsschalen, von Goudanüssen
und selbst von Gerbstoffen gewonnen werden.
In der Absicht, dem Volke ein Getränk zu verschaffen, das zugleich anregt und nährt und
die wesentlichen Bestandteile des wirklichen Kaffees (Colonial-) enthält, habe ich zahlreiche
Studien und Versuche gemacht, indem ich mich auf die Thatsache stützte, dafs der Kaffee
einen Theil seiner charakteristischen Eigenschaften während des Röstens verliert.
Man sucht diese Bestandtheile durch verschiedene Verfahren wieder zu gewinnen.'
Unsere Versuche haben uns jedoch zu den Folgerungen geführt, dafs das beste Verfahren
darin besteht, so rasch als möglich die Bestandtheile des Rohkaffees, gerösteten oder in
der Röstung befindlichen Kaffees, durch eine Nährstoffsubstanz aufsaugen bezw. aufnehmen
zu lassen, welche zubereitet oder nicht zubereitet sein kann, jedoch fähig ist, diese Bestandtheile
in sich aufzunehmen und mit dem Kaffee zusammen verwendet zu werden.
Man erreicht dies in geeigneter Weise dadurch, dafs man die Rohmaterialien in die
Gestalt einer Pasta bringt. Zur Herstellung solcher Pasta wird wie folgt verfahren:
Man nimmt ungebrannte Kaffeebohnen, desgleichen die beizumengenden Körner (Gerste
u. s. w.) und zerkleinert dieselben, einzeln oder zusammen, zu Pulver oder Mehl. In
erstem Falle mischt man beide gut unter einander. Von einem Theile der pulverisirten
Getreidekörner wird durch Zusatz von Wasser und Erhitzen bis zum Kochen des Getreidemehles
ein Kleister bereitet. Hierauf mengt man die trockene Mischung von Getreide und Kaffeemehl
mit dem Kleisterbrei zusammen und knetet das Ganze innigst durch, so dafs ein homogenes Gemisch erhalten wird. Hierauf
wird der so erhaltene Teig in Kugel- oder Pastaform gebracht, wobei die Fabrikmarke
oder ein Kennzeichen für den Ursprung der Fabrikation eingedruckt werden kann.
Auf diese Weise wird nach Ansicht des Erfinders dem Käufer jederzeit ein sicheres
Mittel in die Hand gegeben, in jedem Laden sich von der Echtheit des Kaffeeproductes zu
überzeugen, so dafs er immer dieselbe Qualität für seine Kaffeemischung erhalten kann.
Die noch feuchte Pasta läfst man an der Luft trocknen, wonach sie für den Handel
verwerthbar ■ ist. Der betreffende Consument kann sich dann die Kaffeemischung wie gewöhnliche
Kaffeebohnen selbst rösten.
Beim Rösten dieser Pasta zeigt es sich deutlich, dafs die Aufnahme des beim Rösten ent-
weichenden Aromas durch die Mischung von Aroma abgebenden Kaffeetheilchen und Aroma
aufsaugender Getreidetheilchen eine viel innigere ist, als wenn Körner zusammen geröstet werden.
Denn im letzteren Fall geht eine nicht unbedeutende Menge des Geruches beim Rösten
in die Luft, während beim Rösten dieser Pasta dagegen, nach Angabe des Erfinders, fast gar
nichts von dem Aroma verloren geht.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung eines Kaffeesurrogats, dadurch gekennzeichnet, dafs rohes Kaffeemehl mit rohem Getreidemehl unter Zuhülfenahme eines verkleisterten Theiles des letzteren zu einer Paste verarbeitet und diese alsdann erst gebrannt wird, zwecks Zurückhaltung der Röstgase in dem Kaffee - Getreidegemisch.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87501C true DE87501C (de) |
Family
ID=359470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87501D Active DE87501C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87501C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032077B (de) * | 1957-01-26 | 1958-06-12 | Hermann Stosius | Verfahren zur Aromatisierung von festen oder fluessigen Stoffen mit reinem Bohnenkaffee-Aroma |
| FR2648679A1 (fr) * | 1989-06-27 | 1990-12-28 | Jaegere Etienne De | Melange a base de cafe non torrefie avec d'autres produits notamment des cereales torrefiees ou non |
-
0
- DE DENDAT87501D patent/DE87501C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032077B (de) * | 1957-01-26 | 1958-06-12 | Hermann Stosius | Verfahren zur Aromatisierung von festen oder fluessigen Stoffen mit reinem Bohnenkaffee-Aroma |
| FR2648679A1 (fr) * | 1989-06-27 | 1990-12-28 | Jaegere Etienne De | Melange a base de cafe non torrefie avec d'autres produits notamment des cereales torrefiees ou non |
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